DE60306358T2 - Verbessertes verfahren und gerät für die entnahme von knochen - Google Patents

Verbessertes verfahren und gerät für die entnahme von knochen Download PDF

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    • A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
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    • A22C25/00—Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/16—Removing fish-bones; Filleting fish
    • A22C25/166—Removing loose pin bones, e.g. from fish fillets
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    • A22C25/08—Holding, guiding, or conveying fish before, during or after its preparation ; Devices for sizing fish; Automatically adapting conveyors or processing machines to the measured size

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen von Fischgräten aus einem Fischfilet.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Eines der Hauptprobleme von Fischproduzenten sind unerwünschte Gräten in Fischfilet, wie z.B. von Fischen mit weißem Fleisch, insbesondere Kabeljau. Die Gräten machen das Fischprodukt nicht nur weniger attraktiv, sondern können auch verheerende Auswirkungen haben, wenn sie geschluckt werden. Dies kann zu negativer Berichterstattung führen, was den Wert des Produkts senken kann. Deshalb sollte es niemanden überraschen, dass Fischproduzenten auf der ganzen Welt großen Aufwand betreiben, um Gräten zu finden und zu entfernen. Dies ist und war ein sehr arbeitsaufwändiger Prozess, wobei einige Gräten schwer auffindbar und entfernbar sind. In einigen Fällen muss ein Teil des Fischfilets aufgrund von Schwierigkeiten beim Entfernen der Gräten entfernt werden.
  • Vorrichtungen zum Verarbeiten von Fisch existieren. In der US-Patentschrift 5,525,101 ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus Fischfleisch beschrieben. Diese Vorrichtung wird jedoch in der Hand gehalten, was bedeutet, dass die Verarbeitung beim Handhaben des Fischprodukts vor allem von. dem Arbeiter gesteuert wird. Außerdem ist es eine anstrengende Aufgabe, die Vorrichtung mit ihrer elektrischen Stromversorgung in der Hand zu halten. Da die Vorrichtung in der Hand gehalten wird, sind die Möglichkeiten für eine Automatisierung sehr begrenzt.
  • In einem dänischen Gebrauchsmuster DK 1999 00226 U4 ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten vorgestellt, wobei die Vorrichtung schwenkbar an einem Rahmen über einem Transportband angebracht ist. Die Grätenentfernungseinheit wird dann halb- oder vollautomatisch in Richtung der nach oben zeigenden Fläche des Fischfilets angehoben und über die gesamte Fläche bewegt. Das Problem dieses Verfahrens besteht darin, dass die gesamte Fläche in Kontakt zu der Grätenentfernungseinheit gelangt, was das Fischfilet beschädigen kann.
  • Eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen von Gräten ist in WO 01/43553 vorgestellt, welches ein Transportband und eine Grätenentfernungseinheit umfasst, die über dem Transportband schwenkbar angeordnet ist, wobei die Grätenentfernungseinheit in einer annähernden Aufwärts- und Abwärtsrichtung in Richtung des Transportbands bewegt werden kann. Das Transportband umfasst eine sich aufwärts erstreckende Kante und mehrere Hebemittel, die ein horizontales Abstützelement für das Fischfilet dazwischen bilden, um einen bestimmten Bereich des Fischfilets anzuheben. Auf der Außenseite der Hebemittel sind Druckmittel oder eine Druckvorrichtung vorgesehen, um den Fisch in einer festen Position zu halten. Die Gräten werden entfernt, indem die Entfernungseinheiten in Kontakt mit diesem bestimmten Bereich gebracht werden, und hauptsächlich an der horizontalen Fläche angeordnet sind.
  • Das Hauptproblem von WO 01/43553 ist, dass die zu entfernenden Gräten aufgrund der horizontalen Abstützung für die Grätenentfernungseinheit nicht ausreichend freigelegt werden, was dazu führen kann, dass einige Gräten nach der Verarbeitung im Fisch verbleiben. Auch ist die Bewegung der Grätenentfernungseinheit nur auf Aufwärts- und Abwärtsbewegungen beschränkt, weshalb Gräten, die sich nicht auf der Ebene der Grätenentfernungseinheit befinden, im Fischfilet verbleiben. Auch kann das Druckmittel, das vorgesehen ist, um das Fischfilet in einer festen Position zu halten, auf den Bereich beschränkt werden, in dem der Grätenentfernungsprozess abläuft, was die Vorrichtung wesentlich vereinfachen würde.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet in effizienterer Art und Weise bereitzustellen, und so den Wert dieser Produkte zu erhöhen.
  • Gemäß dem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet, wobei die Gräten hauptsächlich in einem Bereich entlang einer Linie angeordnet sind, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst:
    • – einen Stützrahmen,
    • – ein Transportband, das an dem Rahmen angeordnet ist, zum Transportieren des Fischfilets,
    • – ein erstes Stützmittel, das an dem Transportband angeordnet ist, zum Stützen des Fischfilets, während es transportiert wird, indem das Fischfilet darauf gelegt wird, so dass die zu entfernenden Gräten freigelegt sind,
    • – eine Grätenentfernungseinheit, die an dem Rahmen in einem Bereich über dem Transportmittel angeordnet ist,
    • – ein zweites Stützmittel, das seitlich zu dem ersten Stützmittel angeordnet ist, und
    • – ein Mittel zum Bereitstellen einer Anziehungskraft zwischen dem ersten und dem zweiten Stützmittel,
    • – wobei das erste und das zweite Stützmittel ferner eine Lücke dazwischen begrenzen, die wenigstens einen Abschnitt des Fischfilets umgibt, und dieses während des Grätenentfernungsprozesses in einer festen Position halten,
    • – wobei die Lücke der Filetstärke in einem bestimmten Bereich entspricht und auf diese Weise eine Führung zum Positionieren der Grätenentfernungseinheit bereitstellt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste Stützmittel aus mehreren dreieckig geformten Einheiten ausgebildet, die parallel zu dem Transportband angeordnet sind, wobei eine Seite senkrecht zu dem Transportband und parallel zu der Transportrichtung, und eine Seite als geneigte Seite angeordnet ist. Durch Anordnen von mehreren solchen Einheiten wird ein geschlossener Kreis mit dreieckiger Form gebildet, dessen eine Seite senkrecht zu dem Transportband ist. Das zweite Stützmittel ist wenigstens ein Element, das in Nachbarschaft zu dem oberen Abschnitt des ersten Stützmittels angeordnet ist, so dass in einer Ruheposition eine Seite des Elements parallel zu der senkrechten Seite entlang dem Transportband angeordnet ist. Die Anzahl solcher Arme kann eins, zwei oder mehr sein, angeordnet entlang dem Transportband. Entsprechend ist der Vorteil des Anordnens von mehr als einem zweiten Stützmittel entlang dem Transportband der, dass die genaue Anpassung der Rückenstückgröße in demselben Filet verbessert wird. Dies stellt eine genaue Ausrichtung der Gräten des Fischfilets sicher.
  • Die Tiefe zwischen dem ersten und zweiten Stützmittel ist vorzugsweise anpassbar, wie z.B. durch Vorsehen von einem oder mehreren drehbaren Armen, wobei ein Ende an einer Achse an dem zweiten Stützmittel oder benachbart dazu angeordnet ist, und das andere Ende der senkrechten Seite des ersten Stützmittels zugewandt ist. Der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Stützmittel ist durch die Breite der Arme begrenzt, während eine Rückenseite eines Fischfilets dazwischen geschoben wird. Entsprechend folgen die drehbaren Arme der Breite des Abstands, und bewegen so die dünne Rückenseite aufwärts, und legen auf diese Weise die zu entfernenden Gräten frei, und liegen parallel zu der Transportebene, wenn die Rückenseite dick ist. Die Anzugskraft zwischen dem ersten und dem zweiten Stützmittel kann auf verschiedene Weise bereitgestellt werden, wie z.B. durch Anordnen einer oder vorzugsweise einer Anzahl von Federn zwischen dem zweiten Stützmittel und einer Position benachbart zu der senkrechten Seite des ersten Stützmittels. Diese Anzugskraft kann deshalb durch Hookes Gesetz beschrieben werden. Dieser Arm kann einen flügelförmigen Querschnitt aufweisen, wobei das breitere Ende an dem zweiten Stützmittel angeordnet ist, und das schmalere Ende der senkrechten Seite des ersten Stützmittels zugewandt ist.
  • Die Grätenentfernungseinheit umfasst in einer bevorzugten Ausführungsform eine drehbar angetriebene Welle mit Eingriffelementen oder Zähnen, und ein Gegendruckelement zum Zusammenwirken mit den Eingriffelementen. Außerdem umfasst die Bewegung der Grätenentfernungseinheit eine zwei- oder dreidimensionale Bewegung mit dem Ziel, den Bereich entlang der Linie abzudecken, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, wodurch die Bewegung der Grätenentfernungseinheit durch die Lückengröße zwischen dem ersten und dem zweiten Stützmittel begrenzt werden kann. Die Bewegung kann mit Hilfe eines Servomotors erzielt werden. Die Grätenentfernungseinheit kann auch in vorbestimmter Weise bewegt werden, unabhängig von der Dicke der Rückenseite. Eine bevorzugte Ausführungsform der Funktion dieser Vorrichtung ist im folgenden Beispiel erläutert:
  • Beispiel:
  • Die Anzahl der zweiten Stützmittel beträgt zwei, und sie sind seitlich entlang dem Transportband angeordnet. In Abwesenheit eines Fischfilets liegen sowohl das erste als auch das zweite Stützmittel benachbart zu der senkrechten Seite des ersten Stützmittels. In dieser Position befindet sich die Grätenentfernungseinheit in einer ersten Position über und nahe dem ersten und zweiten Stützmittel. Das Fischfilet wird auf dem ersten Stützmittel transportiert, so dass die Gräten, die hauptsächlich in einem Bereich angeordnet sind, der der Wirbelsäule des Fischs entspricht, freiliegen, und die Rückenseiten die geneigte und die senkrechte Seite hinab weisend angeordnet sind. wenn das Fischfilet das erste der zwei Elemente erreicht, wird das Element nach außen verdrängt, und bildet so eine Tasche für eine Rückenseite. Diese Tasche wird deshalb an die tatsächliche Filetgröße angepasst, indem dieses erste Element gegen das Rückenstück gedrückt wird, das in der Tasche liegt. Außerdem wird das Rückenstück, das dünn ist, durch den drehbaren Arm aufwärts gezogen, d.h. der Boden der Tasche wird aufwärts bewegt, um ihn weiter freizulegen. Während das Fischfilet transportiert wird, setzt sich die Verdrängung nach außen mit zunehmender Rückenseitendicke fort. Hier empfängt die Grätenentfernungseinheit ein Signal, dass ein Fischfilet anwesend ist. Das Volumen der Tasche (die Verdrängung nach außen) wird als eine Grundlage zum Positionieren der Grätenentfernungseinheit benutzt, die sich aufwärts in eine Höhe bewegt, die der Höhe der Wirbelsäule des Fisches entspricht, und den Grätenentfernungsprozess beginnt. Außerdem umfasst die Bewegung eine Schwenkbewegung mit dem Ziel, den Entgrätungsbereich des Fisches abzudecken. Dieser Prozess wird für das folgende Fischfilet wiederholt.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet, wobei die Gräten hauptsächlich in einem Bereich entlang einer Linie angeordnet sind, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
    • – Anordnen des Fischfilets auf einem ersten Stützmittel derart, dass die zu entfernenden Gräten freigelegt sind, und sodann Transportieren des Fischfilets,
    • – Bereitstellen eines zweiten Stützmittels; das seitlich zu dem ersten Stützmittel angeordnet ist,
    • – Bereitstellen einer Anzugskraft zwischen dem ersten und zweiten Stützmittel, und auf diese Weise Halten des Fischfilets in einer stabilen Position, und
    • – Entfernen der freigelegten Gräten durch Bringen einer Grätenentfernungseinheit in Kontakt mit der Fläche des stabilen Fischfilets in dem freigelegten Bereich, in dem die Gräten hauptsächlich angeordnet sind.
  • Genaue Beschreibung
  • Im Folgenden sollen die vorliegende Erfindung, und insbesondere bevorzugte Ausführungsformen derselben, im Zusammenhang mit den beiliegenden Figuren genauer beschrieben werden, wobei,
  • 1 einen Überblick über eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet in Abwesenheit eines Fischfilets zeigt,
  • 2 einen Überblick über eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet in Anwesenheit eines Fischfilets zeigt,
  • 3a) und b) eine perspektivische Ansicht eines ersten und zweiten Stützmittels in einer ersten und zweiten Position in Abwesenheit eines Fischfilets zeigen,
  • 4a) und b) eine perspektivische Ansicht eines ersten und zweiten Stützmittels in einer ersten und zweiten Position in Anwesenheit eines Fischfilets zeigen, und
  • 5 eins der zwei Elemente mit mehreren Armen zeigt.
  • 1 zeigt einen Überblick über eine Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet in Abwesenheit eines Fischfilets, die Folgendes umfasst: ein Transportband 1, das sich in eine durch Pfeil 2 angezeigte Richtung bewegt, mehrere dreieckig ausgebildete Einheiten 8, die parallel an dem Transportband angeordnet sind und sich deshalb mit dem Transportband bewegen, ein erstes und ein zweites Element 3, 5, die benachbart zu den Einheiten 8 angeordnet sind, und die Grätenentfernungseinheit 7, die über den Einheiten 8 und den Elementen 3, 5 angeordnet ist. In einer Ausführungsform umfasst die Entfernungseinheit eine drehbar angetriebene Welle mit einem Eingriffelement oder Zähnen, und ein Gegendruckelement. Entsprechend umfasst der Grätenentfernungsprozess ein Erfassen der Gräten zwischen dem Gegendruckelement und dem Eingriffelement, und dadurch ein Herausziehen der Gräten aus dem Fischfilet.
  • In der Position der Abwesenheit von Fischfilet sind die zwei Elemente benachbart zu der senkrechten Seite der Einheiten 8 angeordnet. Der Bereich zwischen den Elementen 3, 5 und den Einheiten 8 bildet eine Tasche 8, die in dieser Position vernachlässigt werden kann. Eine Anzugskraft zwischen den Elementen und den Einheiten 8 führt dazu, dass unter Abwesenheit eines Fischfilets die Elemente 3, 5 benachbart zu der senkrechten Seite der Einheiten 8 angeordnet sind. Diese Kraft kann in verschiedener Weise bereitgestellt werden, wie z.B. durch Anordnen von vorzugsweise einer Anzahl von Federn zwischen den Elementen und einer Position benachbart zu der senkrechten Seite der Einheiten (nicht dargestellt). Zwei Stützarme 4, 6 halten die zwei Arme 3, 5 in einer stationären Position in Anwesenheit eines Fischfilets. Die Grätenentfernungseinheit ist auf- und abwärts verschiebbar 11 sowie schwenkbar 10, wie durch die Pfeile angezeigt.
  • In 2 wird ein Fischfilet auf den dreieckig ausgebildeten Einheiten 8 transportiert, die als ein erstes Stützmittel für das Fischfilet dienen, wobei die Geschwindigkeit des Transportbands durch den Pfeil angezeigt ist. Diese Form der Einheiten 8 weist den Vorteil auf, dass die zu entfernenden Gräten freiliegen. Hier ist das Rückenstück des Fischfilets zwischen dem ersten und zweiten Element 3, 5 und der senkrechten Seite der Einheiten 8 angeordnet. Das erste Element 3 nimmt in der Ebene des Transportbands eine geneigte Position ein, die durch die Dicke der Rückenseite des Fischfilets gesteuert wird, sowie die Position zwischen den Elementen und den Einheiten. Wo die Rückenseite einen Bereich zwischen dem zweiten Element 5 und den Einheiten abdeckt, wird das Element 5 mit zunehmender Dicke der Rückenseite nach außen verdrängt. Entsprechend wird eine Tasche zwischen dem Element und den Einheiten begrenzt. Das Verdrängungsvolumen dieser Tasche kann als Grundlage zum Positionieren der Grätenentfernungseinheit in einer geeigneten Höhe benutzt werden, wobei anschließend der Grätenentfernungsprozess einsetzt.
  • 3a) und b) zeigen eine perspektivische Ansicht eines ersten und zweiten Stützmittels in einer ersten und zweiten Position in Abwesenheit eines Fischfilets. Gezeigt ist auch ein drehbarer Arm mit einem flügelförmigen Querschnitt, wobei das breitere Ende an dem Element 3, 5 angebracht ist, und das schmalere Ende der senkrechten Seite des ersten Stützmittels zugewandt ist. Dieser Arm begrenzt den Boden der Tasche. Deshalb kann die Tasche oder der Bereich, die oder der durch die Dicke der Rückenseite des Fischfilets begrenzt ist, erweitert oder verkleinert werden, wenn der Arm den Positionen folgt. Dies geschieht, indem der Arm oder die Welle, an der der Arm angeordnet ist, mit einer Rotationskraft versehen wird, um den Positionen zu folgen. Dies hat den Vorteil, dass, wenn eine Rückenseite des Fischfilets dünn ist, sie von dem Arm 14 aufwärts gedrückt wird. Dies ist deutlicher in 4a) und 4b) gezeigt, wo die Rückenseite 17, 18 des Fischfilets dargestellt ist, die die Tasche zwischen den Elementen und den Einheiten 8 begrenzt. In 4a) ist die Rückenseite dick, und in 4b) ist sie dünn und wird aufwärts bewegt, um die zu entfernenden Gräten freizulegen. Anderenfalls wären die Gräten für die Grätenentfernungseinheit nicht erreichbar. Die Höhe 11 ist anpassbar und vorzugsweise steuerbar, wie auch die Schwenkbewegung 10 der Grätenentfernungseinheit, um die Gräten entlang den Umrisslinien der Fläche des Fisches zu entfernen.
  • 5 zeigt eins der zwei Elemente mit mehreren Armen, die den Boden der Tasche, die zwischen den Elementen 3, 5 gebildet ist, und den Einheiten 8 begrenzen. Gemäß 5 reflektieren die Positionen der Arme, die geneigt sind, im Gegensatz zu den Armen, die parallel angeordnet sind, wie zuvor erwähnt, die Dicke der Rückenseite des Fischfilets. Die geneigten Arme sind die Arme, wo die Rückenseite dünn ist, und die parallel angeordneten Arme sind die, wo die Rückenseite dick ist. Das Ergebnis dieser unterschiedlichen Positionen der Arme ist, dass die zu entfernenden Gräten freigelegt und in der richtigen Position angeordnet werden, unabhängig von der Dicke der Rückenseite.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet, wobei die Gräten hauptsächlich in einem Bereich entlang einer Linie angeordnet sind, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: – einen Stützrahmen, – ein Transportband, das an dem Rahmen angeordnet ist, zum Transportieren des Fischfilets, – ein erstes Stützmittel, das an dem Transportband angeordnet ist, zum Stützen des Fischfilets, während es transportiert wird, indem das Fischfilet darauf gelegt wird, so dass die zu entfernenden Gräten freigelegt sind, – eine Grätenentfernungseinheit; die an dem Rahmen in einem Bereich über dem Transportmittel angeordnet ist, – ein zweites Stützmittel, das seitlich zu dem ersten Stützmittel angeordnet ist, und – ein Mittel zum Bereitstellen einer Anziehungskraft zwischen dem ersten und dem zweiten Stützmittel, – wobei das erste und das zweite Stützmittel ferner eine Lücke dazwischen begrenzen, die wenigstens einen Abschnitt des Fischfilets umgibt, und dieses während des Grätenentfernungsprozesses in einer festen Position halten, – wobei die Lücke der Filetstärke in einem bestimmten Bereich entspricht und auf diese Weise eine Führung zum Positionieren der Grätenentfernungseinheit bereitstellt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Stützmittel mehrere dreieckig ausgebildete Einheiten sind, die parallel entlang dem gesamten Transportband angeordnet sind, wobei eine Seite senkrecht zu dem Transportband angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zweite Stützmittel wenigstens ein Element ist, das in Nachbarschaft zu dem oberen Teil des ersten Stützmittels derart angeordnet ist, dass eine Seite des Trägers in einer Ruheposition parallel zu der senkrechten Seite entlang dem Transportband angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anzahl der Träger zwei ist und diese seitlich entlang dem Transportband angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner ein Mittel zum Begrenzen der Tiefe der Lücke anhand der Breite der Lücke umfasst.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Mittel zu Begrenzen der Tiefe der Lücke mehrere drehbare Träger sind, deren eines Ende an einer Achse an dem zweiten Stützmittel oder benachbart zu dem zweiten Stützmittel angeordnet ist, wobei das andere Ende der senkrechten Seite des ersten Stützmittels derart zugewandt ist, dass das zweite Ende des Trägers nach oben und unten verschoben wird, während die Lücke erweitert oder verkleinert wird, wodurch der Boden der Lücke nach unten und oben bewegt wird.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Träger einen flügelförmigen Querschnitt aufweist, wobei das breitere Ende an dem zweiten Stützmittel angeordnet ist und das schmalere Ende der senkrechten Seite des ersten Stützmittels zugewandt ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bewegung der Grätenentfernungseinheit eine zwei- und dreidimensionale Bewegung vorsieht, die das Ziel hat, den Bereich entlang der Linie, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, abzudecken.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lückengröße die Bewegung der Grätenentfernungseinheit begrenzt.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Grätenentfernungseinheit eine drehbar angetriebene Achse mit einem Eingriffelement und einem Gegendruckelement aufweist.
  11. Verfahren zum Entfernen von Gräten aus einem Fischfilet, wobei die Gräten hauptsächlich in einem Bereich entlang einer Linie angeordnet sind, die der Wirbelsäule des Fisches entspricht, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: – Anordnen des Fischfilets auf einem ersten Stützmittel derart, dass die zu entfernenden Gräten freigelegt sind, und sodann Transportieren des Fischfilets, – Bereitstellen eines zweiten Stützmittels, das seitlich zu dem ersten Stützmittel angeordnet ist, – Halten des Fischfilets in einer stabilen Position zwischen dem ersten und dem zweiten Stützmittel, während es transportiert wird, und – Entfernen der freigelegten Gräten durch Bringen einer Grätenentfernungseinheit in Kontakt mit der Fläche des stabilen Fischfilets in dem freigelegten Bereich, in dem die Gräten hauptsächlich angeordnet sind.
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