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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Farbmittelzusammensetzung, ein
Verfahren zur Herstellung einer solchen Zusammensetzung, eine gebrauchsfertige
Zusammensetzung zum oxidativen Färben
von Keratinfasern und insbesondere Haaren, ein Verfahren zum Färben sowie
ein Kit zum Färben.
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Es
ist bekannt, Keratinfasern und besonders menschliche Haare mit Farbmittelzusammensetzungen zu
färben,
die Farbstoffvorprodukte von Oxidationsfarbstoffen enthalten, die
im Allgemeinen als "Oxidationsbasen" bezeichnet werden,
insbesondere ortho- oder para-Phenylendiamine,
ortho- oder para-Aminophenole und heterocyclische Basen.
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Die
Farbstoffvorprodukte von Oxidationsfarbstoffen sind anfangs schwach
oder nicht gefärbte
Verbindungen, die ihr Färbevermögen in den
Haaren in Gegenwart von Oxidationsmitteln entwickeln, wobei hierdurch
farbige Verbindungen gebildet werden. Die Bildung dieser farbigen
Verbindungen ergibt sich entweder durch eine oxidative Kondensation
der "Oxidationsbasen" untereinander oder
einer oxidativen Kondensation der "Oxidationsbasen" mit Farbnuancierern oder "Kupplern", die im Allgemeinen
in Farbmittelzusammensetzungen enthalten sind, die zum oxidativen
Färben
eingesetzt werden, wobei es sich insbesondere um m-Phenylendiamine,
m-Aminophenole und m-Dihydroxybenzole und bestimmte heterocyclische
Verbindungen handelt.
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Durch
die Vielfalt der verwendeten Moleküle, bei denen es sich einerseits
um die "Oxidationsbasen" und andererseits
um die "Kuppler" handelt, kann eine
große
Farbpalette erzeugt werden.
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Diese
Zusammensetzungen zum Färben
enthalten im Allgemeinen Ammoniak als Alkalisierungsmittel und bei
der Anwendung auf die Haare wird Ammoniak freigesetzt, was zu einem
unangenehmen Geruch führt.
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Die
Anmelderin hat in überraschender
und unerwarteter Weise festgestellt, dass diese Ammoniakentwicklung
in hohem Maße
eingeschränkt
werden kann, indem in einer Menge von mindestens 10 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, eine mesomorphe Phase
in eine Farbmittelzusammensetzung eingebracht wird, die mindestens
einen Oxidationsfarbstoff und Ammoniak enthält.
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Hierdurch
wird die Ammoniakfreisetzung beim Auftragen einer gebrauchsfertigen
Zusammensetzung, die die Farbmittelzusammensetzung enthält, beträchtlich
eingeschränkt,
wobei das Ammoniak entweder in der mesomorphen Phase oder außerhalb
dieser mesomorphen Phase vorliegt.
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Unter
Keratinfasern sind gemäß der vorliegenden
Erfindung die Haare, die Wimpern und die Augenbrauen zu verstehen.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich daher auf eine Farbmittelzusammensetzung,
die in einem zum Färben
geeigneten, wässrigen
Medium mindestens einen Oxidationsfarbstoff, Ammoniak und mindes tens
10 % mesomorphe Phase, bezogen auf das Gesamtgewicht der Farbmittelzusammensetzung,
enthält.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung dieser
Zusammensetzung.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine gebrauchsfertige Zusammensetzung
zum Färben
von Keratinfasern und insbesondere Haaren.
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Die
Erfindung betrifft ferner eine oxidierende Zusammensetzung.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf ein Kit zum Färben.
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Weitere
Gegenstände,
Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung gehen noch klarer aus
der folgenden Beschreibung und den verschiedenen Beispielen hervor.
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Die
Farbmittelzusammensetzung enthält
erfindungsgemäß vorzugsweise
in einem zum Färben
geeigneten, wässrigen
Medium mindestens einen Oxidationsfarbstoff, Ammoniak und mindestens
eine mesomorphe Phase in einer Menge von mindestens 10 Gew.-% und
besser mindestens 15 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
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Die
Zusammensetzung enthält
die mesomorphe Phase vorzugsweise in einem Mengenanteil von höchstens
85 Gew.-% der Farbmittelzusammensetzung.
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Unter
einer mesomorphen Phase wird ein Zustand zwischen einem kristallinen
Zustand und einem flüssigen
Zustand verstanden. Die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendete
mesomorphe Phase ist vorzugsweise unter den inversen hexogonalen
Phasen (H2), lamellaren Phasen (Lα und
Lβ)
und inversen kubischen Phasen (I2 und V2) ausgewählt.
Gemäß der Erfindung
wird vorzugsweise eine lamellare Phase Lβ verwendet.
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Unter
einer hexagonalen inversen Phase (H2) wird
eine hexagonale Anordnung von parallelen zylindrischen Micellen
von amphiphilen Molekülen
verstanden (Handbook of lipid research 4, the physical chemistry of
lipids from alkanes to phospholipids, D. M. Small Editor, 1986,
Plenum Press, S. 51-56).
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Unter
einer fluiden lamellaren Phase oder Phase Lα ist
eine Phase zu verstehen, in der sich die Moleküle der grenzflächenaktiven
Stoffe und/oder allgemeiner der amphiphilen Verbindungen in Form
von bimolekularen Schichten anordnen, die über wässrige Lagen beabstandet sind.
Im Inneren der bimolekularen Schichten sind die Moleküle gemäß einer
hexagonalen oder orthorhombischen Geometrie verteilt und ihre Fettketten liegen
im flüssigen
Zustand vor, sie sind senkrecht zur Ebene der bimolekularen Schichten
orientiert, haben jedoch in der Ebene dieser Schichten keine spezielle
Orientierung in Bezug aufeinander (Handbook of lipid research 4,
the physical chemistry of lipids from alkanes to phospholipids,
D. M. Small Editor, 1986, Plenum Press, S. 51-56).
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Unter
einer lamellaren Gelphase oder Phase Lβ wird
eine Phase verstanden, in der sich die Moleküle der grenzflächenaktiven
Stoffe und/oder allgemeiner der amphiphilen Verbindungen in Form
von bimolekularen Schichten organisieren, die über wässrige Lagen beabstandet sind.
Im Inneren der bimolekularen Schichten sind die Moleküle gemäß einer
hexagonalen oder orthorhombischen Geometrie verteilt und ihre Kohlenwasserstoffketten
liegen in einem kristallinen Zustand vor, sie sind senkrecht zur
Ebene der bimolekularen Schichten orientiert, haben jedoch im Verhältnis zueinander
in der Ebene dieser Schichten keine spezielle Orientierung (Handbook
of lipid research 4, the physical chemistry of lipids from alkanes
to phospholipids, D. M. Small Editor, 1986, Plenum Press, S. 51-56).
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Unter
einer kubischen Phase wird eine Phase verstanden, die bipolar in
unterschiedlichen hydrophilen und lipophilen Domänen in engem Kontakt organisiert
ist und ein dreidimensionales Netz mit kubischer Symmetrie bildet.
Eine solche Organisation wurde insbesondere in "La Recherche", Bd. 23, Seiten 306-315, März 1992,
und in "Lipid Technology", Bd. 2, Nr. 2, Seiten
42-45, April 1990, beschrieben. In Abhängigkeit von der Anordnung
der hydrophilen und lipophilen Domänen wird die kubische Phase
als vom direkten oder inversen Typ bezeichnet. Die inverse kubische
Phase entspricht einer kontinuierlichen Ölphase.
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Die
Struktur der mesomorphen Phase kann durch Polarisationsmikroskopie
und Röntgenstreuung
bei kleinen Winkeln oder beliebigen anderen im Stand der Technik
bekannten Verfahren nachgewiesen werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
die mesomorphe Phase vorzugsweise mindestens einen nichtionischen
grenzflächenaktiven
Stoff, der mono- oder polyalkoxyliert oder ein- oder mehrfach mit Glycerin verethert
ist und einen HLB-Wert von höchstens
10 und vorzugsweise im Bereich von 1 bis 5 aufweist.
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Der
HLB-Wert oder Hydrophilic-Lipophilic-Balance-Wert des erfindungsgemäß verwendeten
nichtionischen grenzflächenaktiven
Stoffes oder der nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffe ist der
HLB-Wert nach GRIFFIN, der in der Publikation J. Soc. Cosm. Chem.
1954 (Band 5), Seiten 249-256 definiert wurde, oder der HLB-Wert,
der auf experimentellem Weg bestimmt wird, wie in dem Buch der Autoren
F. PUISIEUX und M. SEILLER mit dem Titel GALENICA 5 beschrieben:
Les systèmes
dispersés – Tome I – Agents
de surface et emulsions – Kapitel
IV – Notions
de HLB et de HLB critique, Seiten 153-194 – Abschnitt 1.1.2. Determination de
HLB par voie expérimentale,
Seiten 164-180.
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Unter
mono- oder polyalkoxylierten, nichtionischen grenzflächenaktiven
Stoffen werden erfindungsgemäß nichtionische
grenzflächenaktive
Stoffe verstanden, die in ihrem Molekül eine oder mehrere Oxyalkylengruppen
enthalten, die unter den folgenden Gruppen oder deren Gemischen
ausgewählt
sind: -CH2CH2O-, -CH2-CH2-CH2-O-,
-CH2CH(CH3)-O-.
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Unter
ein- oder mehrfach mit Glycerin veretherten, nichtionischen grenzflächenaktiven
Stoffen werden erfindungsgemäß nichtionische
grenzflächenaktive
Stoffe verstanden, die in ihrem Molekül eine oder mehrere Glyceringruppen
enthalten.
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Beispiele
für erfindungsgemäß verwendbare
grenzflächenaktive
Stoffe sind die mehrfach mit Glycerin veretherten Fettalkohole,
mono- oder polyethoxylierten Fettalkohole, ein- oder mehrfach mit
Glycerin ver etherte Fettamide, die im Mittel 1 bis 5 Glyceringruppen
enthalten, mono- oder polyethoxylierte Alkylphenole, Kondensate
von Ethylenoxid und Propylenoxid mit Fettalkoholen, polyethoxylierte
pflanzliche Öle,
Polyethylenglycolfettsäureester,
polyethoxylierte Sorbitfettsäureester
und deren Gemische.
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Beispiele
für nichtionische
grenzflächenaktive
Stoffe, die einen HLB-Wert > 5 aufweisen, sind
insbesondere die Produkte, die unter den folgenden Handelsmarken
angeboten werden:
Imbentin POA/024 (HLB =5,5) von der Firma
ICI, Synperonic PE L92 (HLB = 5,5) von der Firma ICI, Mergital LM2
(HLB = 5,8) von der Firma HENKEL, Atlas G-70140 (HLB = 6) von der
Firma ICI, Imbentin.
AG/124S/020 (HLB = 6) von der Firma KOLB,
Imbentin. L/125/025 HLB = 6 von der Firma KOLB, Simulsol 989 (HLB
= 6) von der Firma SEPPIC, Soprophor HR10 (HLB = 6) von der Firma
RHONE POULENC, Kotilen O/1/050 (HLB = 6,2) von der Firma KOLB, Croduret
10 (HLB = 6,3) von der Firma CRODA, Etocas 10 (HLB = 6,3) von der
Firma CRODA, Imbentin OA/030 (HLB = 6,3) von der Firma KOLB, Soprophor
208 (HLB = 6,9) von der Firma RHONE POULENC, Ethylan 172 (HLB =
7) von der Firma HARCROS, Akyporox NP 40 (HLB = 7,1) von der Firma
CHEM-Y, Polychol 5 (HLB = 7,3) von der Firma CRODA, Arlatone 985
(HLB = 7,5) von der Firma ICI, Sandoxylate FOL4 (HLB = 7,5) von
der Firma SANDOZ, Radiasurf 7453 (HLB = 7,8) von der Firma OLEOFINA,
Prox-onic OA-1/04 (HLB = 7,9) von der Firma PROTEX, Prox-onic TD-1/03
(HLB = 7,9) von der Firma PROTEX, Genapol PF 40 (HLB = 8) von der
Firma HOECHST, PGE-400 – DS
(HLB = 8) von der Firma HEFTI, PGE-400- DO (HLB = 8) von der Firma
HEFTI, Sapogenat 6-040 (HLB = 8) von der Firma HOECHST, Intrasol
FA28/50/4 (HLB = 8,1) von der Firma STOCKHAUSEN, Serdox NOG 200
S (HLB = 8,5) von der Firma SERVO, Berol 26 (HLB = 8,9) von der Firma
BEROL NOBEL, Genapol 0-050 (HLB = 9) von der Firma HOECHST, Prox-onic
LA-1/04 (HLB = 9,2) von der Firma PROTEX, Eumulgin 05 (HLB = 9,5)
von der Firma HENKEL, Etocas 20 (HLB = 9,6) von der Firma CRODA,
Antarox CO 520 (HLB = 10) von der Firma RHONE POULENC, Imbentin
POA/060 (HLB = 10) von der Firma KOLB, TO-55-EL (HLB = 10) von der
Firma HEFTI.
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Als
Beispiele für
nichtionische grenzflächenaktiven
Stoffe, die einen HLB-Wert ≤ 5
aufweisen, sind die Produkte zu nennen, die unter den folgenden
Handelsmarken erhältlich
sind:
Synperonic PE L121 (HLB = 0,5) von der Firma ICI, Prox-onic
EP 4060-1 (HLB = 1) von der Firma PROTEX, Synperonic PE L 101 (HLB
= 1) von der Firma ICI, Etocas 29 (HLB = 1,7) von der Firma CRODA,
Genapol PF 10 (HLB = 2) von der Firma HOECHST, Synperonic PE L81
(HLB = 2) von der Firma ICI, Prox-Onic EP 1090-1 (HLB = 3) von der
Firma PROTEX, Sinnopal DPN2 (HLB = 3,3) von der Firma HENKEL, Antarox
CA 210 (HLB = 3,5) von der Firma RHONE-POULENC, Antarox 01P (HLB
=3,5) von der Firma RHONE-POULENC, Alkasurf OP11 (HLB = 3,6) von
der Firma RHONE-POULENC, Triton X15 (HLB = 3,6) von der Firma ROHM
und HAAS, Alkasurf OP1 (HLB = 3,6) von der Firma RHONE-POULENC,
Arlacel 121 (HLB = 3,8) von der Firma ICI, Prox-Onic HR oder HRH-05
(HLB = 3,8) von der Firma PROTEX, Etocas 5 (HLB = 3,9) von der Firma HOECHST,
Genapol PF20 (HLB = 4) von der Firma HOECHST, Imbentin N/7 A (HLB
= 4) von der Firma KOLB, Synperonic PE L122 (HLB = 4) von der Firma
ICI, Ethylan NP1 (HLB = 4,5) von der Firma HARCROS, Imbentin N/020
(HLB = 4,5) von der Firma KOLB, Kotilen 0/3/020 (HLB = 4,5) von
der Firma KOLB, Synperonic PE L31 (HLB = 4,5) von der Firma ICI,
TO-55-A (HLB = 4,5) von der Firma HEFTI, Alkasurf NP-1 (HLB = 4,6)
von der Firma RHONE-POULENC, Antarox CO 210 (HLB = 4,6) von der
Firma RHONE-POULENC, Prox-Onic NP-1 (HLB = 4,6) von der Firma PROTEX,
Rhodiasurf NP2 (HLB = 4,6) von der Firma RHONE-POULENC, Soprophor BC2 (HLB = 4,6) von
der Firma RHONE-POULENC,
Triton N17 (HLB = 4,6) von der Firma ROHM und HAAS, Akyporox NP15
(HLB = 4,7) von der Firma CHEM-Y; Texofor M2 (HLB = 4,8) von der
Firma RHONE-POULENC, Alkasurf SA2 (HLB = 4,9) von der Firma RHONE-POULENC,
Arlacel 989 (HLB = 4,9) von der Firma ICI, Brij 72 (HLB = 4,9) von
der Firma ICI, Brij 92 (HLB = 4,9) von der Firma ICI, Brij 93 (HLB
= 4,9) von der Firma ICI, Prox-Onic SA-1 oder 2/02 (HLB = 4,9) von
der Firma PROTEX, Simulsol 72 (HLB = 4,9) von der Firma SEPPIC,
Simulsol 92 (HLB = 4,9) von der Firma SEPPIC, Volpo S-2 (HLB = 4,9)
von der Firma CRODA, Arlacel 581 (HLB = 5,0) von der Firma ICI,
Arlacel 582 (HLB = 5,0) von der Firma ICI, Genapol 0-020 (HLB = 5,0)
von der Firma HOECHST, Imbentin POA/020 (HLB = 5,0) von der Firma
KOLB, und Mergital Q2 (HLB = 5,0) von der Firma HENKEL.
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Der
nichtionische grenzflächenaktive
Stoff, der erfindungsgemäß besonders
gut geeignet ist, ist der Hexadecylalkohol mit 2 mol Glycerin.
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Der
oder die nichtionische(n) grenzflächenaktive(n) Stoff(e) liegen
vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-% und besser 10 bis
20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Farbmittelzusammensetzung,
vor.
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Die
mesomorphe Phase kann ferner auch mindestens einen Fettalkohol mit
8 bis 30 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 12 bis 22 Kohlenstoffatomen
enthalten. Als Beispiel für
Fettalkohole ist insbesondere das Hexadecanol zu nennen.
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Der
Fettalkohol liegt vorzugsweise in einer Menge von 3 bis 20 Gew.-%
und besser 5 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Farbmittelzusammensetzung,
vor.
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Das
Ammoniak ist in der erfindungsgemäßen Farbmittelzusammensetzung
insbesondere in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% und besser 1 bis
3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.
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Die
erfindungsgemäß verwendbaren
Oxidationsfarbstoffe sind unter den Oxidationsbasen und/oder Kupplern
ausgewählt.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
enthalten vorzugsweise mindestens eine Oxidationsbase.
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Die
im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendbaren Oxidationsbasen
sind unter den herkömmlich
beim oxidativen Färben
verwendeten Oxidationsbasen ausgewählt, wobei von diesen insbesondere
die o- und p-Phenylendiamine, die Doppelbasen, die o- und p-Aminophenole, die
nachstehenden heterocyclischen Basen sowie ihre Additionssalze mit
einer Säure
angegeben werden können.
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Von
den p-Phenylendiaminen sind insbesondere die Verbindungen der folgenden
Formel (I) und deren Additionssalze mit einer Säure zu nennen:
worin bedeuten:
R
1 ein Wasserstoffatom, C
1-4-Alkyl,
C
1-4-Monohydroxyalkyl, C
2-4-Polyhydroxyalkyl,
Alkoxy(C
1-4)alkyl(C
1-4),
eine mit einer Stickstoffhaltigen Gruppe substituierte C
1-4-Alkylgruppe, Phenyl oder 4'-Aminophenyl;
R
2 ein Wasserstoffatom, C
1-4-Alkyl,
C
1-4-Monohydroxyalkyl, C
2-4-Polyhydroxyalkyl,
Alkoxy(C
1-4)alkyl(C
1-4)
oder eine mit einer Stickstoffhaltigen Gruppe substituierte C
1-4-Alkylgruppe,
wobei R
1 und
R
2 auch mit dem Stickstoffatom, von dem
sie getragen werden, einen 5- oder 6-gliedrigen Stickstoffheterocyclus
bilden können,
der gegebenenfalls mit einer oder mehreren Gruppen Alkyl, Hydroxy
oder Ureido substituiert ist;
R
3 ein
Wasserstoffatom, ein Halogenatom, wie Chlor, C
1-4-Alkyl,
Sulfo, Carboxy, C
1-4-Monohydroxyalkyl, C
1-4-Hydroxyalkoxy, C
1-4-Acetylaminoalkoxy,
C
1-4-Mesylaminoalkoxy oder C
1-4-Carbamoylaminoalkoxy,
R
4 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder
C
1-4-Alkyl.
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Von
den Stickstoff-haltigen Gruppen der Formel (I) können insbesondere die Gruppen
Amino, Monoalkyl(C1-4)amino, Dialkyl(C1-4)amino, Trialkyl(C1-4)amino,
Monohydroxyalkyl(C1-4)amino, Imidazolinium
und Ammonium angegeben werden.
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Von
den p-Phenylendiaminen der oben angegebenen Formel (I) können insbesondere
die folgenden Verbindungen genannt werden: p-Phenylendiamin, p-Toluylendiamin, 2-Chlor-p-phenylendiamin,
2,3-Dimethyl-p-phenylendiamin,
2,6-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Diethyl-p-phenylendiamin, 2,5-Dimethyl-p-phenylendiamin,
N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin,
N,N-Diethyl-p-phenylendiamin, N,N-Dipropyl-p-phenylendiamin, 4-Amino-N,N-diethyl-3-methyl-anilin,
N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin,
4-N,N-Bis(β-hydroxyethyl)amino-2-methyl-anilin,
4-N,N-Bis((β-hydroxyethyl)-amino-2-chloranilin, 2-β-Hydroxyethyl-p-phenyleqndiamin,
2-Fluor-p-phenylen diamin, 2-Isopropyl-p-phenylendiamin, N-(β-Hydroxypropyl)-p-phenylendiamin,
2-Hydroxymethyl-p-phenylendiamin, N,N-Dimethyl-3-methyl-p-phenylendiamin,
N,N-(Ethyl,β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin,
N-(β,γ-Dihydroxypropyl)-p-phenylendiamin,
N-(4'-Aminophenyl)-p-phenylendiamin,
N-Phenyl-p-phenylendiamin, 2-β-Hydroxyethyloxy-p-phenylendiamin,
2-β-Acetylaminoethyloxy-p-phenylendiamin, N-(β-Methoxyethyl)-p-phenylendiamin,
2-Methyl-1-N-β-hydroxyethyl-p-phenylendiamin
und deren Additionssalze mit einer Säure.
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Von
den p-Phenylendiaminen der Formel (I) werden das p-Phenylendiamin,
p-Toluylendiamin, 2-Isopropyl-p-phenylendiamin, 2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin,
2-β-Hydroxyethyloxy-p-phenylendiamin,
2,6-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Diethyl-p-phenylendiamin, 2,3-Dimethyl-p-phenylendiamin,
N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, 2-Chlor-p-phenylendiamin
und deren Additionssalze mit einer Säure besonders bevorzugt.
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Gemäß der Erfindung
werden unter Doppelbasen Verbindungen verstanden, die mindestens
zwei aromatische Ringe aufweisen, an denen Amino- und/oder Hydroxygruppen
vorhanden sind.
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Von
den Doppelbasen, die in den erfindungsgemäßen Farbmittelzusammensetzungen
als Oxidationsbasen verwendet werden können, können insbesondere die Verbindungen
der folgenden Formel (II) und deren Additionssalze mit einer Säure angegeben
werden:
worin
bedeuten:
- – die
Gruppen Z1 und Z2,
die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe Hydroxy oder -NH2, die mit einer C1-4-Alkylgruppe
oder einer Verbindungsgruppe Y substituiert sein kann;
- – die
Verbindungsgruppe Y eine geradkettige oder verzweigte Alkylenkette
mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen, die durch eine oder mehrere Stickstoff-haltige
Gruppen und/oder ein oder mehrere Heteroatome, wie Sauerstoff, Schwefel
oder Stickstoff, unterbrochen oder abgeschlossen sein kann und gegebenenfalls
mit einer oder mehreren Hydroxygruppen oder C1-6-Alkoxygruppen
substituiert ist;
- – die
Gruppen R5 und R6 ein
Wasserstoffatom, ein Halogenatom, C1-4-Alkyl, C1-4-Monohydroxyalkyl,
C2-4-Polyhydroxyalkyl, C1-4-Aminoalkyl
oder eine Verbindungsgruppe Y;
- – die
Gruppen R7, R8,
R9, R10, R11 und R12, die gleich
oder verschieden sind, ein Wasserstoffatom, eine Verbindungsgruppe
Y oder eine C1-4-Alkylgruppe;
mit
der Maßgabe,
dass die Verbindungen der Formel (II) nur eine Verbindungsgruppe
Y pro Molekül
enthalten.
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Von
den Stickstoff-haltigen Gruppen der Formel (II) können insbesondere
die Gruppen Amino, Monoalkyl(C1-4)amino,
Dialkyl(C1-4)amino, Trialkyl(C1-4)amino,
Monohydroxyalkyl(C1-4)amino, Imidazolinium
und Ammonium angegeben werden.
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Von
den Doppelbasen der Formel (II) können insbesondere N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4'-aminophenyl)-1,3-diamino-propanol,
N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4'-aminophenyl)-ethylendiamin, N,N'-Bis(4-aminophenyl)-tetramethylendiamin,
N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4-aminophenyl)-tetramethylendiamin,
N,N'-Bis(4-methylaminophenyl)-tetramethylendiamin,
N,N'-Bis(ethyl)-N,N'-bis(4'-amino-3'-methylphenyl)-ethylendiamin, 1,8-Bis-(2,5-diaminophenoxy)-3,5-dioxaoctan und deren
Additionssalze mit einer Säure
angegeben werden.
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Von
den Doppelbasen der Formel (II) werden das N,N'-Bis((β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4'-aminophenyl)-1,3-diamino-propanol,
das 1,8-Bis(2,5-diaminophenoxy)-3,5-dioxaoctan
oder deren Additionssalze mit einer Säure besonders bevorzugt.
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Von
den p-Aminophenolen können
insbesondere die Verbindungen der folgenden Formel (III) und deren
Additionssalze mit einer Säure
genannt werden:
worin bedeuten:
R
13 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom,
wie Fluor, C
1-4-Alkyl, C
1-4-Monohydroxyalkyl,
Alkoxy(C
1-4)alkyl(C
1-4), C
1-4-Aminoalkyl oder Hydroxyalkyl(C
1-4)aminoalkyl(C
1-4),
R
14 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom,
wie Fluor, C
1-4-Alkyl, C
1-4-Monohydroxyalkyl,
C
2-4-Polyhydroxyalkyl, C
1-4-Aminoalkyl,
C
1-4-Cyanoalkyl
oder Alkoxy(C
1-4)alkyl(C
1-4).
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Von
den p-Aminophenolen der Formel (III) können insbesondere p-Aminophenol, 4-Amino-3-methyl-phenol,
4-Amino-3-fluor-phenol, 4-Amino-3-hydroxymethyl-phenol,
4-Amino-2-methyl-phenol, 4-Amino-2-hydroxymethyl-phenol,
4-Amino-2-methoxymethyl-phenol, 4-Amino-2-aminomethyl-phenol, 4-Amino-2-(β-hydroxyethylaminomethyl)-phenol
und deren Additionssalze mit einer Säure angegeben werden.
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Die
o-Aminophenole, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung als Oxidationsbasen
verwendet werden können,
sind insbesondere unter 2-Aminophenol, 2-Amino-1-hydroxy-5-methyl-benzol,
2-Amino-1-hydroxy-6-methyl-benzol,
5-Acetamido-2-amino-phenol und deren Additionssalzen mit einer Säure ausgewählt.
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Von
den heterocyclischen Basen, die in den erfindungsgemäßen Farbmittelzusammensetzungen
als Oxidationsbasen verwendbar sind, können insbesondere die Pyridinderivate,
Pyrimidinderivate, Pyrazolderivate und deren Additionssalze mit
einer Säure
angegeben werden.
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Von
den Pyridinderivaten können
insbesondere die Verbindungen, die beispielsweise in den Patenten
GB 1 026 978 und
GB 1 153 196 beschrieben
sind, wie 2,5-Diamino-pyridin, 2-(4-Methoxyphenyl)amino-3-amino-pyridin,
2,3-Diamino-6-methoxy-pyridin, 2-(β-Methoxyethyl)amino-3-amino-6-methoxy-pyridin,
3,4-Diaminopyridin und deren Additionssalze mit einer Säure angegeben
werden.
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Von
den Pyrimidinderivaten können
insbesondere die Verbindungen genannt werden, die beispielsweise
in dem deutschen Patent
DE 2
359 399 oder den japanischen Patenten JP 88-169 571 und
JP 91-10659 oder der Patentanmeldung WO 96/15765 beschrieben wurden,
wie beispielsweise 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin, 4-Hydroxy-2,5,6-Triaminopyrimidin,
2-Hydroxy-4,5,6-triaminopyrimidin, 2,4-Dihydroxy-5,6-diaminopyrimidin,
2,5,6-Triaminopyrimidin, und die Pyrazolo-pyrimidinderivate, beispielsweise
die Verbindungen, die in der Patentanmeldung FR-A-2 750 048 genannt
sind, wobei von diesen Pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin; 2,5-Dimethyl-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin;
Pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,5-diamin; 2,7-Dimethyl-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,5-diamin;
3-Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-ol;
3-Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-5-ol; 2-(3-Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-ylamino)-ethanol;
2-(7-Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3-ylamino)-ethanol;
2-[(3-Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-yl)-(2-hydroxy-ethyl)amino]-ethanol;
2[(7- Amino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3-yl)-(2-hydroxy-ethyl)amino]-ethanol; 5,6-Dimethyl-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin; 2,6-Dimethyl-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin;
2,5,N7,N7-Tetramethyl-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin;
3-Amino-5-methyl-7-imidazolylpropylamino-pyrazolo[1,5-a]pyrimidin;
und ihre Additionssalze und deren tautomeren Formen, wenn ein tautomeres
Gleichgewicht besteht, und deren Additionssalze mit einer Säure angegeben
werden können.
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Von
den Pyrazolderivaten kommen insbesondere die in den Patenten
DE 3 843 892 ,
DE 4 133 957 und den Patentanmeldungen
WO 94/08969, WO 94/08970, FR-A-2 733 749 und
DE 195 43 988 beschriebenen Verbindungen
in Betracht, wie beispielsweise 4,5-Diamino-1-methyl-pyrazol, 3,4-Diamino-pyrazol,
4,5-Diamino-1-(4'-chlorobenzyl)-pyrazol,
4,5-Diamino-1,3-dimethyl-pyrazol, 4,5-Diamino-3-methyl-1-phenyl-pyrazol, 4,
5-Diamino-1-methyl-3-phenyl-pyrazol,
4-Amino-1,3-dimethyl-5-hydrazino-pyrazol, 1-Benzyl-4,5-diamino-3-methyl-pyrazol,
4,5-Diamino-3-t-butyl-1-methyl-pyrazol,
le 4,5-Diamino-1-t-butyl-3-methyl-pyrazol, 4,5-Diamino-1-(β-hydroxyethyl)-3-methyl-pyrazol,
4,5-Diamino-1-(β-hydroxyethyl)-pyrazol, 4,5-Diamino-1-ethyl-3-methyl-pyrazol,
4,5-Diamino-1-ethyl-3-(4'-methoxyphenyl)-pyrazol,
4,5-Diamino-1-ethyl-3-hydroxymethyl-pyrazol, 4,5-Diamino-3-hydroxymethyl-1-methyl-pyrazol,
4,5-Diamino-3-hydroxymethyl-1-isopropyl-pyrazol,
4,5-Diamino-3-methyl-1-isopropyl-pyrazol,
4-Amino-5-(2'-aminoethyl)amino-1,3-dimethyl-pyrazol; 3,4,5-Triamino-pyrazol,
1-Methyl-3,4,5-triamino-pyrazol,
3,5-Diamino-1-methyl-4-methylamino-pyrazol, 3,5-Diamino-4-(β-hydroxyethyl)amino-1-methyl-pyrazol,
und deren Additionssalze mit einer Säure.
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Erfindungsgemäß machen
die Oxidationsbasen vorzugsweise etwa 0,0005 bis 12 Gew.-% des Gesamtgewichts
der Zusammensetzung und noch bevorzugter etwa 0,005 bis 8 Gew.-%
des Gesamtge wichts aus.
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Die
in der erfindungsgemäßen Farbmittelzusammensetzung
verwendbaren Kuppler sind Kuppler, wie sie herkömmlich in Zusammensetzungen
zum oxidativen Färben
verwendet werden, d. h. m-Aminophenole, m-Phenylendiamine,
m-Dihydroxybenzole, Naphthole und heterocyclische Kuppler, wie beispielsweise
Indolderivate, Indolinderivate, Sesamol und seine Derivate, Pyridinderivate,
Pyrazolotriazolderivate, Pyrazolone, Indazole, Benzimidazole, Benzothiazole,
Benzoxazole, 1,3-Benzodioxazole, Chinoline und deren Additionssalze mit
einer Säure.
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Die
Kuppler sind insbesondere unter 2,4-Diamino-1-(β-hydroxyethyloxy)-benzol, 2-Methyl-5-amino-phenol,
5-N-(β-Hydroxyethyl)amino-2-methyl-phenol, 3-Amino-phénol, 1,3-Dihydroxy-benzol,
1,3-Dihydroxy-2-methyl-benzol, 4-Chlor-1,3-dihydroxy-benzol, 2-Amino-4-(β-hydroxyethylamino)-1-methoxy-benzol, 1,3-Diamino-benzol,
1,3-Bis(2,4-diaminophenoxy)-propan,
Sesamol, 1-Amino-2-methoxy-4,5-methylendioxy-benzol, α-Naphthol,
6-Hydroxy-indol, 4-Hydroxy-indol, 4-Hydroxy-N-methyl-indol, 6-Hydroxy-indolin, 2,6-Dihydroxy-4-methyl-pyridin, 1-H-3-Methyl-pyrazol-5-on,
1-Phenyl-3-methyl-pyrazol-5-on,
2-Amino-3-hydroxypyridin, 3,6-Dimethyl-pyrazolo[3,2-c]-1,2,4-triazol,
2,6-Dimethyl-pyrazolo[1,5-b]-1,2,4-triazol und deren Additionssalzen
mit einer Säure
ausgewählt.
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Wenn
Kuppler enthalten sind, machen sie vorzugsweise etwa 0,0001 bis
10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, und noch bevorzugter
etwa 0,005 bis 5 Gew.-% aus.
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Die
Additionssalze der Oxidationsbasen und der Kuppler mit einer Säure sind
ganz allgemein unter den Hydrochloriden, Hydrobromiden, Sulfaten,
Tartraten, Lactaten und Acetaten ausgewählt.
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Die
erfindungsgemäße Zusammensetzung
kann außerdem
neben den oben definierten Oxidationsfarbstoffen Direktfarbstoffe
enthalten, um die Nuancen mit Reflexen anzureichern. Die Direktfarbstoffe
können insbesondere
unter den nitrierten Farbstoffen, Azofarbstoffen oder Anthrachinon-Farbstoffen,
die neutral, kationisch oder anionisch vorliegen, in Gewichtsanteilen
von etwa 0,001 bis 20 % und vorzugsweise 0,01 bis 10 % des Gesamtgewichts
der Zusammensetzung ausgewählt
werden.
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Die
erfindungsgemäße Farbmittelzusammensetzung
kann in einer wirksamen Menge auch einen oder mehrere Zusatzstoffe
enthalten, die im Stand der Technik für das oxidative Färben bekannt
sind, beispielsweise grenzflächenaktive
Stoffe von anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren
oder zwitterionischen Typ, die von den oben beschriebenen verschieden
und im Stand der Technik bekannt sind, oder deren Gemische, Verdickungsmittel,
Parfums, Maskierungsmittel, wie EDTA und Etidronsäure, UV-Filter,
Wachse, flüchtige
oder nichtflüchtige,
cyclische oder lineare oder verzweigte Silicone, die gegebenenfalls
organomodifiziert (insbesondere mit Aminogruppen) sind, Konservierungsmittel,
Ceramide, Pseudoceramide, pflanzliche Öle, Mineralöle oder synthetische Öle, Vitamine
oder Provitamine wie Panthenol, Trübungsmittel.
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Die
Zusammensetzung kann auch Reduktionsmittel oder Antioxidantien enthalten.
Diese können
insbesondere unter Natriumsulfit, Thioglycolsäure, Thiomilchsäure, Natriumbisulfit,
Dehydroascorbinsäure,
Hydrochinon, 2-Methylhydrochinon, t-Butylhydrochinon und Homogentisinsäure ausgewählt werden;
sie liegen im Allgemeinen in Mengenanteilen von 0,05 bis 1,5 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vor.
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Der
Fachmann wird natürlich
die gegebenenfalls vorliegende(n) zusätzliche(n) Verbindung(en) so
auswählen,
dass die mit der erfindungsgemäßen gebrauchsfertigen
Zusammensetzung verbundenen vorteilhaften Eigenschaften durch den
beabsichtigten Zusatz oder die Zusätze nicht oder nicht wesentlich
verändert werden.
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Das
zum Färben
geeignete, wässrige
Medium enthält
Wasser und gegebenenfalls kosmetisch akzeptable organische Lösungsmittel,
beispielsweise Alkohole, wie Ethanol, Isopropanol, Benzylalkohol
und Phenylethylalkohol, oder Glycole oder Glycolether, beispielsweise
Ethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonoethylether und Ethylenglycolmonobutylether,
Propylenglycol oder seine Ether, wie beispielsweise Propylenglycolmonomethylether,
Butylenglycol, Dipropylenglycol sowie die Alkylether von Diethylenglycol,
beispielsweise Diethylenglycolmonoethylether oder Diethylenglycolmonobutylether,
in Konzentrationen von etwa 0,5 bis 20 % und vorzugsweise etwa 2
bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
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Eine
besonders interessante Ausführungsform
der Erfindung besteht darin, ein wässriges Medium zu verwenden,
das kein organisches Lösungsmittel
enthält.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung
der oben definierten Farbmittelzusammensetzung. Es umfasst die folgenden
Schritte:
- a) Mischen mindestens eines nichtionischen
grenzflächenaktiven
Stoffes mit einem HLB-Wert von höchstens
10 und vorzugsweise 1 bis 5 mit Wasser und gegebenenfalls einem
oder mehreren Fettalkoholen zur Bildung der mesomorphen Phase und
- b) Zugeben mindestens eines Oxidationsfarbstoffes.
-
Das
Ammoniak wird in Schritt a) und/oder in Schritt b) eingearbeitet,
d.h. es wird entweder bei der Herstellung der mesomorphen Phase
zugegeben, ist vor der Zugabe der mesomorphen Phase bereits in dem
Medium der Farbmittelzusammensetzung enthalten oder wird nach der
Zugabe der mesomorphen Phase in die Farbmittelzusammensetzung eingebracht.
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Eine
weitere Ausführungsform
besteht darin, eine mesomorphe Phase, die Ammoniak enthält, in ein Medium
einzuarbeiten, das ebenfalls Ammoniak enthält.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine gebrauchsfertige Zusammensetzung
zum oxidativen Färben
von Keratinfasern und insbesondere Haaren. Sie enthält in einem
zum Färben
geeigneten Medium eine Farbmittelzusammensetzung (A), wie sie oben
definiert wurde, und eine Zusammensetzung (B), die mindestens ein
Oxidationsmittel enthält.
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Die
mesomorphe Phase ist in der gebrauchsfertigen Zusammensetzung vorzugsweise
in einer Menge von mindestens 5 Gew.-% und besser 10 bis 30 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der gebrauchsfertigen Zusammensetzung,
enthalten.
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In
der oxidierenden Zusammensetzung (B) ist das Oxidationsmittel vorzugsweise
unter Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid, Alkalimetallbromaten,
Alkalimetallferricyaniden, Salzen von Persäuren wie Perboraten und Persulfaten
ausgewählt.
Wasserstoffperoxid wird bevorzugt verwendet. Das Oxidationsmittel
besteht vorteilhaft aus einer Wasserstoffperoxidlösung, deren
Titer insbesondere im Bereich von etwa 1 bis 40 Volumina und noch
bevorzugter etwa 5 bis 40 Volumina liegen kann.
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Als
Oxidationsmittel können
auch ein oder mehrere Redoxenzyme verwendet werden, wie Laccasen, Peroxidasen
und Oxidoreduktasen (2 Elektronen) (wie Uricase), gegebenenfalls
mit ihrem jeweiligen Donor oder Cofaktor.
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Die
oxidierende Zusammensetzung kann ebenfalls eine mesomorphe Phase
enthalten.
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Der
pH-Wert der Farbmittelzusammensetzung (A) oder der gebrauchsfertigen
Zusammensetzung, die auf die Keratinfasern aufgetragen wird (Zusammensetzung,
die beim Mischen der Farbmittelzusammensetzung (A) und der oxidierenden
Zusammensetzung (B) gebildet wird), liegt im Allgemeinen im Bereich
von 4 bis 12. Er liegt vorzugsweise im Bereich von 6 bis 11 und
er kann mit ergänzenden
Alkalisierungsmitteln oder Ansäuerungsmitteln
auf den gewünschten
Wert eingestellt werden, die im Stand der Technik des Färbens von Keratinfasern
bekannt sind.
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Von
den ergänzenden
Alkalisierungsmitteln können
beispielsweise Alkalicarbonate, Alkanolamine, wie Mono-, Di- und
Triethanolamin sowie deren Derivate, Hydroxyalkylamine und Ethylendiamine,
die ethoxyliert und/oder propoxyliert sind, Natriumhydroxid oder
Kaliumhydroxid und die Verbindungen der folgenden Formel (IV) angegeben
werden:
worin R eine gegebenenfalls
mit einer Hydroxygruppe oder einer C
1-4-Alkylgruppe substituierte
Propylengruppe ist; und die Gruppen R
15,
R
16, R
17 und R
18, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff,
C
1-4-Alkyl
oder C
1-4-Hydroxyalkyl bedeuten.
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Ansäuerungsmittel
sind gewöhnlich
beispielsweise anorganische oder organische Säuren, wie Salzsäure, Orthophosphorsäure, Carbonsäuren, beispielsweise
Weinsäure,
Citronensäure
oder Milchsäure,
oder Sulfonsäuren.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
zum Färben
besteht vorzugsweise darin, die gebrauchsfertige Zusammensetzung,
die bedarfsgemäß bei der
Anwendung aus den oben beschriebenen Zusammensetzungen (A) und (B)
hergestellt wird, auf die feuchten oder trockenen Keratinfasern
aufzutragen, während
einer Zeitspanne von vorzugsweise etwa 1 bis 60 Minuten und noch
bevorzugter etwa 10 bis 45 Minuten einwirken zu lassen, die Fasern
zu spülen,
gegebenenfalls mit Haarwaschmittel zu waschen, nochmals zu spülen und
dann zu trocknen.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung mit mehreren Abteilungen
oder ein Kit zum oxidativen Färben
von Keratinfasern und insbesondere Haaren, mit mindestens zwei Abteilungen,
wobei eine Abteilung eine Farbmittelzusammensetzung (A), wie sie
oben definiert wurde, und die andere Abteilung eine oxidierende
Zusammensetzung (B) enthält,
wie sie oben definiert wurde.
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Die
folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern.
-
BEISPIELE
-
Beispiel 1: Herstellung
einer lamellaren mesomorphen Phase Lβ
-
Wasser
und Ammoniak werden zu einem Gemisch aus Hexadecylalkohol mit 2
mol Glycerin (C16G2) und
Dexadecanol (C16OH) gegeben, wobei die Mengenanteile
in der nachstehenden Tabelle 1 angegeben sind. Diese Struktur wird
drei thermischen Zyklen von zwei Stunden ausgesetzt, indem die Temperatur
unter Rühren
von Raumtemperatur auf eine Temperatur in der Größenordnung von 70 °C erhöht wird.
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Man
stellt auch eine wässrige
Zusammensetzung, die als Vergleich dient, sowie eine Dispersion
der lamellaren Phase Lβ in Wasser (oder Dispersion
Lβ)
her.
-
-
Die
Struktur der lamellaren Phase wird durch Polarisationsmikroskopie
und Kleinwinkel-Röntgenstreuung
bestätigt.
-
Dann
wird die Ammoniakfreisetzung mit kolorimetrischen Röhrchen an
Proben mit jeweils 10 ml der Zusammensetzungen ermittelt, die in
offenen 30 ml-Flakons enthalten sind. Die resultierende Ungenauigkeit beträgt maximal
etwa 10 %. Die Messungen an jeder Probe dauern 20 bis 30 Sekunden.
-
-
Die
Probe mit der lamellaren Phase streut 3- bis 8-mal weniger als die
Vergleichsprobe.
-
Die
Dispersion der lamellaren Phase in einem Überschuss von Wasser zeigt
eine Freisetzung, die 3- bis 4-mal kleiner ist als die der Vergleichsprobe.
Dieses Resultat erhält
man, wenn das Ammoniak vor der Dispersion in der mesomorphen Phase
vorliegt, oder in gleicher Weise, wenn es in dem Wasser der Dispersion enthalten
ist.
-
Beispiel 2:
-
Es
wird eine erfindungsgemäße Farbmittelzusammensetzung
hergestellt, indem bei Raumtemperatur (in der Größenordnung von 20 bis 25 °C) 100 g
der in Beispiel 1 hergestellten lamellaren Phase und 30 g eines Farbmittelträgers vermischt
werden, dessen Komponenten nachstehend angegeben sind.
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Die
Komponenten der Farbmittelzusammensetzung einschließlich der
Komponenten der lamellaren Phase sind nachstehend mit ihren Gewichtsanteilen,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Farbmittelzusammensetzung, angegeben.
| Komponenten
der Farbmittelzusammensetzung: | Gew.-% |
| – Ölsäure | 2,1 |
| – 1-Methyl-2,5-diaminobenzol | 0,31 |
| – Pentanatriumsalz
von Diethylen-triaminpentaessigsäure
in wässriger
Lösung
von 40 % | 1,5 |
| – Cetylstearylalkohol | 12,5 |
| – Ammoniumthiolactat
in wässriger
Lösung
von 58% | 0,62 |
| – Polykondensat
Tetramethyl-hexamethylendiamin/1,3-Dichlorpropylen in wässriger Lösung von 60 % | 3,9 |
| – 1,3-Bis[(4-aminophenyl)(2-hydroxyethyl)amino]-2-propanol-Tetrahydrochlorid | 0,04 |
| – 1,3-Dihydroxybenzol | 0,001 |
| – 1-Hydroxy-4-aminobenzol | 0,08 |
| – ethoxylierter
(30 EO) Oleocetylalkohol | 2,8 |
| – Monoethanolamin | 0,49 |
| – Oleylalkohol | 2,1 |
| – 1-Methyl-2-hydroxy-4-aminobenzol | 0,62 |
| – 1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol | 0,15 |
| – Ammoniak
(20 %) | 12,0 |
| – Hexadecylalkohol
mit 2 mol Glycerin | 12,1 |
| – Hexadecanol | 7,5 |
| – entionisiertes
Wasser qs | 100 |
-
Man
stellt eine deutliche Verminderung der Menge des im Laufe der Zeit
entwickelten Ammoniaks fest.