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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine flexible Leiste, die zum Umgeben
des Umfanges einer Glasscheibe verwendet wird, die in einer Konstruktionsöffnung einzusetzen
ist und die gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 definiert ist. Von besonderer Anwendbarkeit ist
eine flexible Leiste, die um das Fenster oder um die Windschutzscheibe
eines Kraftfahrzeugs verwendet wird.
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Hintergrund
der Erfindung
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Der
Umfang einer Windschutzscheibe ist üblicherweise von einer flexiblen
Leiste umgeben. Die flexible Leiste beseitigt die Lücke zwischen
der Windschutzscheibe und dem Rahmen des Kraftfahrzeugs. Die flexible
Leiste kann, als eine Konsequenz, helfen, Wind und Wasser an einem
Eindringen in die Innenkabine des Kraftfahrzeugs zu hindern. Die
Windschutzscheibe mit der um den Umfang angebrachten Leiste wird
in der Windschutzscheibenöffnung
des Kraftfahrzeugs angeordnet. Die Leiste ist üblicherweise aus einem flexiblen
Material hergestellt und kompensiert deshalb Variationen der Windschutzscheibengröße in Bezug
auf die Kraftfahrzeugöffnung.
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Die
GB 2,286,416 A offenbart
einen aus flexiblem Material hergestellten Pfosten, der den Fensterrahmen
aufteilt, der von einer Kraftfahrzeugtür getragen wird. Der Pfosten
unterteilt den Fensterrahmen in einen kleinen Abschnitt, der eine
befestigte Glasscheibe hält,
und in einem großen
Abschnitt, der eine vertikal verschiebbare Glasscheibe hält. Beide Glasscheiben
sind in longitudinal sich erstreckenden, parallelen zueinander ausgerichteten
Kanälen
angeordnet und nehmen jeweils die Kanten der Glasscheiben auf. In
dem flexiblen Material sind zwei longitudinal sich erstreckende,
verstärkende
Metallstreifen eingebettet, um den Pfosten zu verstärken.
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Die
US 3,009,216 offenbart eine
Wandtafelkonstruktion, bei der eine Tafel dichtend in einem Rahmenelement
durch ein längliches
gummiartiges Dichtelement, das ei nen kantenförmigen Querschnitt aufweist,
mit gegenüberliegend
angeordneten Kanälen
getragen wird, die jeweils dichtend mit einer Kante der Tafel und
des Rahmenelementes in Eingriff sind. Eine Keilaufnahmeöffnung ist
longitudinal des Dichtstreifens im Wesentlichen entlang der Achse des
Kerns angeordnet. Der Keil wird in die Öffnung eingefügt, wodurch
ein Flügel
des Streifens gegen die Tafel gedrückt wird, so dass innere Lippen
dichtend mit der Tafel in Eingriff kommen.
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Die
US 2,625,715 offenbart eine
flexible lineare Dichtung aus einem gummiartigen Material zum Verbinden
benachbarter Kanten von festen tafelartigen Strukturen miteinander.
Die Dichtung weist einen rumpfartigen Abschnitt eines gleichmäßigen Querschnitts
mit zwei beabstandeter und im allgemeinen gegenüber liegender linearer Nuten
darin, einen Hohlraum in dem Rumpf zwischen den Nuten und Gelenkhebeleinrichtungen
auf, die zwei einsetzbare Gelenkhebelelemente aufweisen, die beständig gegen
ein transverses Falten sind, wobei jedes der Gelenkhebelelemente
mit gegenüberliegenden
Seiten des Hohlraums verbunden ist. Die Gelenkhebelelemente und
der Hohlraum sind derart proportioniert, dass die Gelenkhebelelemente
sowohl zusammengedrückt
und in den Hohlraum gedrückt
werden können,
um dadurch Teile des Dichtungsrumpfes um die Kantenbereiche der
Tafeln in den Nuten zusammenzudrücken,
um die Kantenabschnitte fest darin zu halten, als auch die Gelenkhebelelemente
zu zwingen, in dem Hohlraum durch den resultierenden Druck gehalten
und gesichert zu werden, der von dem Rumpf der Dichtung auf diese
ausgeübt
wird.
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Ein
schwieriger Aspekt beim Anbringen oder Ersetzen einer Windschutzscheibe
ist die Anbringung der Leiste an dem Umfang der Windschutzscheibe.
Die Kante der Windschutzscheibe muss in einem Kanal der Leiste gelagert
werden, um die Windschutzscheibe geeignet anzubringen. Da die Größe des Kanals
sehr dicht bei der Dicke der Windschutzscheibe liegt, kann die Anbringung
der Leiste um die Windschutzscheibe herum umständlich und zeitraubend sein.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine flexible Leiste für eine Glasscheibe
bereit, die einfach um den Umfang der Glasscheibe oder Windschutzscheibe
angebracht wer den kann. Gemäß der Erfindung ist
die Leiste mit einem Kanalöffnungsvorsprung,
der von einem inneren Lagerelement hervorsteht und im Wesentlichen
mit diesem in eine dem Kanalbereich gegenüberliegende Richtung ausgerichtet
ist, mit einem Brückenelement
zwischen dem inneren Lagerelement und dem äußeren Oberflächenelement,
und mit einer Gelenknut versehen, die an dem Brückenelement ausgebildet ist
und hinter dem Kanalbereich angeordnet ist, wobei die Gelenknut
als ein Gelenk wirkt, wenn der Kanalöffnungsvorsprung und die äußere Oberflächenlippe
zusammengedrückt
werden, um den Kanalbereich zu erweitern. Durch Anlegen einer Klemmkraft
an dem Vorsprung der Leiste wird der Kanal in der Leiste in einfacher
Weise erweitert, wodurch das Lagern der Kante der Windschutzscheibe in
dem Kanal schneller und einfacher ohne viel Widerstand erfolgt.
Die Klemmkraft kann mittels des Daumens und dem Zeigefinger oder
durch Verwenden eines Werkzeugs, beispielsweise einer Zange oder
dergleichen aufgewendet werden.
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Die
Leiste kann zumindest einen Rückhaltehaken
aufweisen, der in dem Kanalbereich von einem des äußeren Oberflächenelementes
und des inneren Lagerelementes hervorsteht.
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Die
Leiste kann einen ersten Rückhaltehaken,
der in den Kanalbereich von dem äußeren Oberflächenelement
hervorsteht, und einen zweiten Rückhaltehaken
aufweisen, der in den Kanalbereich von dem inneren Lagerelement
hervorsteht.
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Die
Leiste kann die äußere Oberflächenlippe aufweisen,
die sich von dem äußeren Oberflächenelement
in eine dem Kanalbereich gegenüberliegende Richtung
und in eine gleiche Richtung wie der Kanalöffnungsvorsprung erstreckt.
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Die
Leiste kann die äußere Oberflächenlippe aufweisen,
die sich von dem äußeren Oberflächenelement
erstreckt, um eine gebogene zusammenhängende Außenfläche zu erzeugen.
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Die
Leiste kann zumindest eine Haftrippe aufweisen, die an dem inneren
Lagerelement zum Bereitstellen einer zusätzlichen Fläche für einen Klebstoff angeordnet
ist.
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Die
Leiste kann die Haftrippe aufweisen, die eine Vielzahl Haftrippen
aufweist.
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Die
Leiste kann einen Klebstoff aufweisen, der an einer Wand des Kanals
angeordnet ist.
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Die
Leiste kann zumindest einen in der Leiste eingebetteten Faden aufweisen.
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Die
Leiste kann in Verbindung mit einer Fensterscheibe oder einer Windschutzscheibe
verwendet werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorstehende und andere Aufgaben, Aspekte und Vorteile werden aus
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen besser verständlich,
in denen:
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1 ein
Querschnitt der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung in einem
geschlossenen Zustand ist;
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2 ein
Querschnitt der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung in einem
geöffneten
Zustand ist; und
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3 eine
perspektivische Ansicht der gespritzten flexiblen Leiste der vorliegenden
Erfindung auf einer Verpackungsspule zeigt;
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4 einen
Querschnitt der flexiblen Leiste in einem geöffneten Zustand mit einer Glasscheibe dazwischen
zeigt, und
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5 einen
Querschnitt der flexiblen Leiste in einem geschlossenen Zustand
mit einer Glasscheibe dazwischen zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die
vorliegende Erfindung ist auf eine flexible Leiste gerichtet, die
zum Beseitigen einer Lücke
zwischen einer Scheibe und einer Konstruktionsöffnung verwendet wird.
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Insbesondere
kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um eine Lücke zwischen
einer Glaswindschutzscheibe oder einem Fenster und der Rahmenöffnung in
einem Kraftfahrzeug oder anderer Fahrzeugarten oder Konstruktionen
zu beseitigen. Obwohl die Erfindung eine weite Brauchbarkeit aufweist
und an eine Vielzahl von Anwendungen angepasst werden kann, wird
die Erfindung unter Bezug auf die Anbringung einer Windschutzscheibe
in einem Kraftfahrzeug diskutiert. Fachleute werden aus der hier
vorgesehenen Diskussion jedoch verstehen, dass die vorliegende Erfindung
für eine
weite Nützlichkeit
und Anwendung geeignet ist. Das heißt, viele Ausführungsformen
und Anpassungen der vorliegenden Erfindung, andere als die hierin
beschriebenen, sowie viele Variationen, Modifikationen und äquivalente
Anordnungen sind aus der vorliegenden Erfindung und der vorstehenden
Beschreibung ohne Verlassens des Wesens oder des Umfangs der vorliegenden
Erfindung offensichtlich oder einsichtig nahegelegt.
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Flexible Leiste
der vorliegenden Erfindung
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Unter
Bezug auf 1 wird nun eine flexible Leiste
der vorliegenden Erfindung gezeigt, die im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet
ist. Die flexible Leiste 10 ist bevorzugt aus einem ultraviolettbeständigen,
wetterbeständigen
gummiartigen Material hergestellt, das eine gute Kälteflexibilität und Verdichtungsverformung
aufweist. Bevorzugt ist das Material auch quietschbeständig. Geeignete
Materialien für
die Leiste sind nicht besonders eingeschränkt und sie sind Fachleuten
bekannt, welche nicht einschränkend
PVC-artige Polymere und Materialien mit den Markennamen RimtechTM, Rau Pren 707, SantipreneTM und
Alcryn® (E.I.
Du Pont de Nemours and Company) umfassen. Bevorzugt ist die flexible
Leiste von einer einheitlichen Konstruktion; verschiedene Materialien
mit verschiedenen Eigenschaften können dennoch in verschiedenen
Bereichen der flexiblen Dichtung in Abhängigkeit der gewünschten
Merkmale der flexiblen Dichtung 10 verwendet werden (wie nachfolgend
diskutiert wird). Die flexible Leiste 10 kann auch unter
Verwendung von Fachleuten bekannten Techniken zusammenhängend gespritzt werden.
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Das
flexible Leistenelement weist einen Kanal 12 auf, der durch
gegenüberliegende,
sich erstreckende Elementen 12a, 12b gebildet
wird. Das sich erstreckende Element 12a wird zum Zwecke
der Klarheit als ein äußeres Oberflächenelement
und das Element 12b als ein inneres Lagerelement definiert. Der
Kanal 12 weist ferner einen Brückenabschnitt 21 mit
einer Wand 21a auf, die sich zwischen den gegenüberliegenden äußeren Oberflächenelement 12a und
dem inneren Lagerelement 12b erstreckt. Das innere Lagerelement 12b ist
ausgebildet, gegen eine innere Fläche der Windschutzscheibenöffnung des Kraftfahrzeugs
anzuliegen und ist üblicherweise
an dem Kraftfahrzeug durch Verwenden eines Klebstoffes, beispielsweise
eines Urethanklebstoffes, gesichert. In den Ausführungsbeispielen kann das innere Lagerelement 12b ein
oder mehrere Haftrippen 30 aufweisen, um den Oberflächenbereich
derselben für den
Klebstoff zu erhöhen,
um eine noch sicherere Anbringung der Windschutzscheibe zu fördern.
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Ein
Klebstoff 22 kann in dem Kanal 12 und bevorzugter
an der Wand 21 angeordnet werden, um die Windschutzscheibe
mit der flexiblen Leiste 10 zu verkleben. Jeder Klebstoff,
der eine Bindung zwischen der Kante der Windschutzscheibe und der Leiste
fördert,
kann bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden, beispielsweise
Butylklebstoffe.
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Ein
Kanalöffnungsvorsprung 14 und
eine äußere Oberflächenlippe 16 sind
auf gegenüberliegenden
Seiten des Kanals 12 ausgebildet. Die äußere Oberflächenlippe 16 erstreckt
sich von dem äußeren Oberflächenelement 12a und
ist im Wesentlichen mit diesem ausgerichtet. In gleicher Weise erstreckt
sich der Kanalöffnungsvorsprung 14 von
dem inneren Lagerelement 12b und ist im Wesentlichen mit
diesem ausgerichtet. Die äußere Oberflächenlippe 16 ist
vorgesehen, um Größendifferenzen
der Windschutzscheibe und der Kraftfahrzeugöffnung auszugleichen. Die äußere Oberflächenlippe 16 kann
aus einem flexiblen, quietschbeständigen Material hergestellt
sein, während
das zum Herstellen des Kanalöffnungsvorsprungs 14 verwendete
Material stabiler sein kann. Der Brückenabschnitt 21 erstreckt
sich zwischen dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und
der äußeren Oberflächenlippe 16.
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In
den Ausführungsformen
weist der Kanalöffnungsvorsprung 14 eine
erste Länge „A" und die äußere Oberflächenlippe 16 eine
zweite Länge „B" auf. In den weiteren
Ausführungsformen
ist die erste Länge „A" größer als
die zweite Länge „B". Es sollte jedoch
verständlich
sein, dass die Längen „A" und „B" in Wesentlichen
die gleichen Längen
oder andere Längenvariationen
aufweisen können.
In noch weiteren Ausfüh rungsformen
kann die äußere Oberflächenlippe 16 eine
Kurve aufweisen, die sich gegen den Kanalöffnungsvorsprung 14 nach
unten biegt. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die äußere Oberfläche eine
gekrümmte
Fläche
auf (1 und 2). Die Krümmung der äußeren Oberfläche kann jedoch
eine Vielzahl von Konfigurationen annehmen und sie kann auch flach
sein. In noch weiteren Ausführungsformen
können
eine äußere Fläche des äußeren Oberflächenelementes 12a und
die äußere Oberflächenlippe 16 eine
zusammenhängende
gebogene Außenfläche bilden.
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In
einer Ausführungsform
ist ein Gelenk 18 zwischen dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und
der äußeren Oberflächenlippe 16 angeordnet,
bevorzugt an einem distalen Wandabschnitt 21b des Brückenabschnitts 21 (an
der gegenüberliegenden
Seite des Kanals 12). Das Gelenk 18 kann eine
Nut sein oder ein anderer ähnlicher
Mechanismus und ist dazu vorgesehen, beim Öffnen des Kanals 12 zu
helfen oder dem Kanal zu ermöglichen,
sich weiter zu öffnen
(siehe 2). Wenn der Kanalöffnungsvorsprung 14 und die äußere Oberflächenlippe 16 zusammengedrückt oder
-geklemmt werden, ist beispielsweise der Kanal 12 aufgrund
der Entfernung von etwas Material hinter dem Kanal 12 einfacher
zu öffnen,
was als ein Gelenk wirkt.
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Ein
oder mehrere Rückhaltehaken 20 können sich
in das Innere des Kanals 12 erstrecken. Die Rückhaltehaken 20 können verwendet
werden, um einen guten Halt der Windschutzscheibe in dem Kanal 12 zu
fördern,
wenn die Leiste 10 in einem geschlossenen Zustand ist.
In den Ausführungsformen sind
die Rückhaltehaken 20 an
den proximalen Enden der gegenüberliegenden
Elemente 12a, 12b vorgesehen, sie können aber
auch an anderen Stellen angeordnet werden.
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Weiter
unter Bezug auf 1 kann ein elastischer Faden 32 in
dem Wandabschnitt 21 eingebettet sein. Es sollte jedoch
von den Fachleuten verstanden werden, dass die Fäden 32 in anderen
Positionen eingebettet sein können,
beispielsweise in den Elementen 12a, 12b sowie
in der äußeren Oberflächenlippe 16 und/oder
dem Kanalöffnungsvorsprung 14.
In einer Ausführungsform
sind die Fäden
Nylonfäden,
die in der flexiblen Leiste 10 eingebettet sind, um eine
Spannung und ein Zurückschnappen
während
der Anbringung zu reduzieren. Falls gewünscht, können mehrere dekorative Nuten 26 in
der Außenfläche 24 vorgesehen
sein. Bei der gezeigten Ausfüh rungsform
ist die Nut 26 zwischen dem Element 12a und der äußeren Oberflächenlippe 16 angeordnet.
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Die
flexible Leiste der vorliegenden Erfindung kann in variierenden
und unterschiedlichen Größen und
Dimensionen in Abhängigkeit
der Anwendung hergestellt werden. Beispielsweise kann die Leiste
mit unterschiedlichen Kanalbreiten hergestellt werden, um Windschutzscheiben
aufzunehmen, die unterschiedliche Dicken aufweisen. Die flexible
Leiste kann auch unter Verwendung von Fachleuten bekannten Techniken
zusammenhängend
gespritzt werden. Der Klebstoff 22 wird jedoch üblicherweise
in dem Kanal in einem zweiten Schritt nach dem Spritzen der flexiblen
Leiste aufgebracht.
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Die
flexible Leiste 10 kann auch in einer festen Länge für bestimmte
Anwendungen oder, wie in 3 gezeigt ist, vorgesehen sein.
Speziell zeigt 3 die flexible Leiste 10,
die auf einer Spule verpackt ist, um dem Endnutzer die Flexibilität für die Länge der
flexiblen Leiste bereitzustellen, die für eine gegebene Anwendung erforderlich
ist. Die flexible Leiste 10 kann in verschiedenen Größen in Abhängigkeit
der Anwendung ohne Verlassen des Umfanges der Erfindung hergestellt
werden.
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Anwendungsverfahren
der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung
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Die
flexible Leiste weist einen Kanal 12 auf, der eingerichtet
ist, die Kante einer Windschutzscheibe aufzunehmen. Die 1 bzw. 2 sind
Querschnitte einer Ausführungsform
der flexiblen Leiste 10 in einem geschlossenen Zustand
bzw. in einem offenen Zustand. Um den flexiblen Kanal in den offenen
Zustand (2) zu versetzen, wird der Kanal 12 durch
Anlegen einer Klemmkraft an dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und
der äußeren Oberflächenlippe 16 erweitert.
Die äußere Oberflächelippe 16 ist vorgesehen,
um Unterschiede in der Größe der Windschutzscheibe
und der Öffnung
des Kraftfahrzeugs auszugleichen. Da die flexible Leiste 10 üblicherweise
aus flexiblen Materialien hergestellt ist, bewirkt ein Anlegen einer
Klemmkraft unter Verwendung des Kanalsöffnungsvorsprungs 14 und
der äußeren Oberflächenlippe 16 eine Öffnung oder
ein Erweitern des Kanals 12, was es einfacher macht, die Kante
der Windschutzscheibe in den Kanal 12 zu lagern. Wenn die
Klemmkraft anliegt, klappt die Nut oder das Gelenk 18 zusammen
und unterstützt
das Öffnen
des Kanals 12.
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Ist
sie einmal im offenen Zustand, kann die flexible Leiste 10 in
einfacher Weise die Kante der Windschutzscheibe aufnehmen (4).
Das ist so, da die Öffnung
des Kanals 12 nun weiter als die Dicke der Windschutzscheibe
oder eines anderen Glases ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Windschutzscheibe
in den Kanal eingefügt
und der Klebstoff 22 stellt eine Bindung zwischen der flexiblen
Leiste 10 und der Windschutzscheibe her. Wenn die Windschutzscheibe
innerhalb des Kanals angeordnet ist, können die Rückhaltehaken 20 nach
innen (in Abhängigkeit
der Öffnungsweite
des Kanals) gegen die Windschutzscheibe selber gedrückt werden.
Wenn die Klemmkraft auf die äußere Oberflächenlippe 16 und
den Kanalöffnungsvorsprung 14 nachlässt, biegen
sich ein oder mehrere Rückhaltehaken 20 gegen die
Windschutzscheibe, wodurch ein gutes Halten der Windschutzscheibe
in dem Kanal 12 der flexiblen Leiste 10 gewährleistet
ist (5). Es wird angemerkt, das in den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung jegliche Kombination der Nut und des Kanalöffnungsvorsprungs 14 die
Vorteile der vorliegenden Erfindung bereitstellen. Ein zusätzlicher
Vorteil der vorliegenden Erfindung, neben dem einfach Öffnen, sind
die Rückhaltehaken,
die gewährleisten, dass
die Windschutzscheibe in einer stationären Position bleibt.
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Die
eine oder mehreren Haftrippen 30 können einen zusätzlichen
Flächenbereich
für den
Klebstoff bereitstellen, um eine sicherere Installation der Windschutzscheibe
zu fördern.
Die Nylonfäden 32 können in
der flexiblen Leiste 10 eingebettet sein, um die Spannung
und ein Zurückschnappen
während der
Anbringung zu reduzieren. Bevorzugt ist die flexible Leiste von
einer einheitlichen Konstruktion.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung detailliert in Bezug auf die bevorzugte
Ausführungsform
beschrieben wurde, ist es folglich klar, dass diese Offenbarung
lediglich erläuternd
und beispielhaft für
die vorliegende Erfindung ist und nur zum Zwecke eines Bereitstellens
einer vollständigen
und ermöglichenden
Offenbarung der Erfindung gegeben ist. Die vorstehende Offenbarung
dient nicht zur eingrenzenden Auslegung der vorliegenden Erfindung
oder zum Ausschluss jeglicher anderer Ausführungsformen, Anpassungen,
Variationen, Modifikationen oder äquivalenten Anord nungen. Die
vorliegende Erfindung ist lediglich durch die Ansprüche und
deren Äquivalente eingeschränkt.