DE60311697T2 - Flexible Fensterdichtungsleiste - Google Patents

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine flexible Leiste, die zum Umgeben des Umfanges einer Glasscheibe verwendet wird, die in einer Konstruktionsöffnung einzusetzen ist und die gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert ist. Von besonderer Anwendbarkeit ist eine flexible Leiste, die um das Fenster oder um die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs verwendet wird.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Der Umfang einer Windschutzscheibe ist üblicherweise von einer flexiblen Leiste umgeben. Die flexible Leiste beseitigt die Lücke zwischen der Windschutzscheibe und dem Rahmen des Kraftfahrzeugs. Die flexible Leiste kann, als eine Konsequenz, helfen, Wind und Wasser an einem Eindringen in die Innenkabine des Kraftfahrzeugs zu hindern. Die Windschutzscheibe mit der um den Umfang angebrachten Leiste wird in der Windschutzscheibenöffnung des Kraftfahrzeugs angeordnet. Die Leiste ist üblicherweise aus einem flexiblen Material hergestellt und kompensiert deshalb Variationen der Windschutzscheibengröße in Bezug auf die Kraftfahrzeugöffnung.
  • Die GB 2,286,416 A offenbart einen aus flexiblem Material hergestellten Pfosten, der den Fensterrahmen aufteilt, der von einer Kraftfahrzeugtür getragen wird. Der Pfosten unterteilt den Fensterrahmen in einen kleinen Abschnitt, der eine befestigte Glasscheibe hält, und in einem großen Abschnitt, der eine vertikal verschiebbare Glasscheibe hält. Beide Glasscheiben sind in longitudinal sich erstreckenden, parallelen zueinander ausgerichteten Kanälen angeordnet und nehmen jeweils die Kanten der Glasscheiben auf. In dem flexiblen Material sind zwei longitudinal sich erstreckende, verstärkende Metallstreifen eingebettet, um den Pfosten zu verstärken.
  • Die US 3,009,216 offenbart eine Wandtafelkonstruktion, bei der eine Tafel dichtend in einem Rahmenelement durch ein längliches gummiartiges Dichtelement, das ei nen kantenförmigen Querschnitt aufweist, mit gegenüberliegend angeordneten Kanälen getragen wird, die jeweils dichtend mit einer Kante der Tafel und des Rahmenelementes in Eingriff sind. Eine Keilaufnahmeöffnung ist longitudinal des Dichtstreifens im Wesentlichen entlang der Achse des Kerns angeordnet. Der Keil wird in die Öffnung eingefügt, wodurch ein Flügel des Streifens gegen die Tafel gedrückt wird, so dass innere Lippen dichtend mit der Tafel in Eingriff kommen.
  • Die US 2,625,715 offenbart eine flexible lineare Dichtung aus einem gummiartigen Material zum Verbinden benachbarter Kanten von festen tafelartigen Strukturen miteinander. Die Dichtung weist einen rumpfartigen Abschnitt eines gleichmäßigen Querschnitts mit zwei beabstandeter und im allgemeinen gegenüber liegender linearer Nuten darin, einen Hohlraum in dem Rumpf zwischen den Nuten und Gelenkhebeleinrichtungen auf, die zwei einsetzbare Gelenkhebelelemente aufweisen, die beständig gegen ein transverses Falten sind, wobei jedes der Gelenkhebelelemente mit gegenüberliegenden Seiten des Hohlraums verbunden ist. Die Gelenkhebelelemente und der Hohlraum sind derart proportioniert, dass die Gelenkhebelelemente sowohl zusammengedrückt und in den Hohlraum gedrückt werden können, um dadurch Teile des Dichtungsrumpfes um die Kantenbereiche der Tafeln in den Nuten zusammenzudrücken, um die Kantenabschnitte fest darin zu halten, als auch die Gelenkhebelelemente zu zwingen, in dem Hohlraum durch den resultierenden Druck gehalten und gesichert zu werden, der von dem Rumpf der Dichtung auf diese ausgeübt wird.
  • Ein schwieriger Aspekt beim Anbringen oder Ersetzen einer Windschutzscheibe ist die Anbringung der Leiste an dem Umfang der Windschutzscheibe. Die Kante der Windschutzscheibe muss in einem Kanal der Leiste gelagert werden, um die Windschutzscheibe geeignet anzubringen. Da die Größe des Kanals sehr dicht bei der Dicke der Windschutzscheibe liegt, kann die Anbringung der Leiste um die Windschutzscheibe herum umständlich und zeitraubend sein.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine flexible Leiste für eine Glasscheibe bereit, die einfach um den Umfang der Glasscheibe oder Windschutzscheibe angebracht wer den kann. Gemäß der Erfindung ist die Leiste mit einem Kanalöffnungsvorsprung, der von einem inneren Lagerelement hervorsteht und im Wesentlichen mit diesem in eine dem Kanalbereich gegenüberliegende Richtung ausgerichtet ist, mit einem Brückenelement zwischen dem inneren Lagerelement und dem äußeren Oberflächenelement, und mit einer Gelenknut versehen, die an dem Brückenelement ausgebildet ist und hinter dem Kanalbereich angeordnet ist, wobei die Gelenknut als ein Gelenk wirkt, wenn der Kanalöffnungsvorsprung und die äußere Oberflächenlippe zusammengedrückt werden, um den Kanalbereich zu erweitern. Durch Anlegen einer Klemmkraft an dem Vorsprung der Leiste wird der Kanal in der Leiste in einfacher Weise erweitert, wodurch das Lagern der Kante der Windschutzscheibe in dem Kanal schneller und einfacher ohne viel Widerstand erfolgt. Die Klemmkraft kann mittels des Daumens und dem Zeigefinger oder durch Verwenden eines Werkzeugs, beispielsweise einer Zange oder dergleichen aufgewendet werden.
  • Die Leiste kann zumindest einen Rückhaltehaken aufweisen, der in dem Kanalbereich von einem des äußeren Oberflächenelementes und des inneren Lagerelementes hervorsteht.
  • Die Leiste kann einen ersten Rückhaltehaken, der in den Kanalbereich von dem äußeren Oberflächenelement hervorsteht, und einen zweiten Rückhaltehaken aufweisen, der in den Kanalbereich von dem inneren Lagerelement hervorsteht.
  • Die Leiste kann die äußere Oberflächenlippe aufweisen, die sich von dem äußeren Oberflächenelement in eine dem Kanalbereich gegenüberliegende Richtung und in eine gleiche Richtung wie der Kanalöffnungsvorsprung erstreckt.
  • Die Leiste kann die äußere Oberflächenlippe aufweisen, die sich von dem äußeren Oberflächenelement erstreckt, um eine gebogene zusammenhängende Außenfläche zu erzeugen.
  • Die Leiste kann zumindest eine Haftrippe aufweisen, die an dem inneren Lagerelement zum Bereitstellen einer zusätzlichen Fläche für einen Klebstoff angeordnet ist.
  • Die Leiste kann die Haftrippe aufweisen, die eine Vielzahl Haftrippen aufweist.
  • Die Leiste kann einen Klebstoff aufweisen, der an einer Wand des Kanals angeordnet ist.
  • Die Leiste kann zumindest einen in der Leiste eingebetteten Faden aufweisen.
  • Die Leiste kann in Verbindung mit einer Fensterscheibe oder einer Windschutzscheibe verwendet werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorstehende und andere Aufgaben, Aspekte und Vorteile werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen besser verständlich, in denen:
  • 1 ein Querschnitt der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung in einem geschlossenen Zustand ist;
  • 2 ein Querschnitt der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung in einem geöffneten Zustand ist; und
  • 3 eine perspektivische Ansicht der gespritzten flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung auf einer Verpackungsspule zeigt;
  • 4 einen Querschnitt der flexiblen Leiste in einem geöffneten Zustand mit einer Glasscheibe dazwischen zeigt, und
  • 5 einen Querschnitt der flexiblen Leiste in einem geschlossenen Zustand mit einer Glasscheibe dazwischen zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Die vorliegende Erfindung ist auf eine flexible Leiste gerichtet, die zum Beseitigen einer Lücke zwischen einer Scheibe und einer Konstruktionsöffnung verwendet wird.
  • Insbesondere kann die vorliegende Erfindung verwendet werden, um eine Lücke zwischen einer Glaswindschutzscheibe oder einem Fenster und der Rahmenöffnung in einem Kraftfahrzeug oder anderer Fahrzeugarten oder Konstruktionen zu beseitigen. Obwohl die Erfindung eine weite Brauchbarkeit aufweist und an eine Vielzahl von Anwendungen angepasst werden kann, wird die Erfindung unter Bezug auf die Anbringung einer Windschutzscheibe in einem Kraftfahrzeug diskutiert. Fachleute werden aus der hier vorgesehenen Diskussion jedoch verstehen, dass die vorliegende Erfindung für eine weite Nützlichkeit und Anwendung geeignet ist. Das heißt, viele Ausführungsformen und Anpassungen der vorliegenden Erfindung, andere als die hierin beschriebenen, sowie viele Variationen, Modifikationen und äquivalente Anordnungen sind aus der vorliegenden Erfindung und der vorstehenden Beschreibung ohne Verlassens des Wesens oder des Umfangs der vorliegenden Erfindung offensichtlich oder einsichtig nahegelegt.
  • Flexible Leiste der vorliegenden Erfindung
  • Unter Bezug auf 1 wird nun eine flexible Leiste der vorliegenden Erfindung gezeigt, die im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die flexible Leiste 10 ist bevorzugt aus einem ultraviolettbeständigen, wetterbeständigen gummiartigen Material hergestellt, das eine gute Kälteflexibilität und Verdichtungsverformung aufweist. Bevorzugt ist das Material auch quietschbeständig. Geeignete Materialien für die Leiste sind nicht besonders eingeschränkt und sie sind Fachleuten bekannt, welche nicht einschränkend PVC-artige Polymere und Materialien mit den Markennamen RimtechTM, Rau Pren 707, SantipreneTM und Alcryn® (E.I. Du Pont de Nemours and Company) umfassen. Bevorzugt ist die flexible Leiste von einer einheitlichen Konstruktion; verschiedene Materialien mit verschiedenen Eigenschaften können dennoch in verschiedenen Bereichen der flexiblen Dichtung in Abhängigkeit der gewünschten Merkmale der flexiblen Dichtung 10 verwendet werden (wie nachfolgend diskutiert wird). Die flexible Leiste 10 kann auch unter Verwendung von Fachleuten bekannten Techniken zusammenhängend gespritzt werden.
  • Das flexible Leistenelement weist einen Kanal 12 auf, der durch gegenüberliegende, sich erstreckende Elementen 12a, 12b gebildet wird. Das sich erstreckende Element 12a wird zum Zwecke der Klarheit als ein äußeres Oberflächenelement und das Element 12b als ein inneres Lagerelement definiert. Der Kanal 12 weist ferner einen Brückenabschnitt 21 mit einer Wand 21a auf, die sich zwischen den gegenüberliegenden äußeren Oberflächenelement 12a und dem inneren Lagerelement 12b erstreckt. Das innere Lagerelement 12b ist ausgebildet, gegen eine innere Fläche der Windschutzscheibenöffnung des Kraftfahrzeugs anzuliegen und ist üblicherweise an dem Kraftfahrzeug durch Verwenden eines Klebstoffes, beispielsweise eines Urethanklebstoffes, gesichert. In den Ausführungsbeispielen kann das innere Lagerelement 12b ein oder mehrere Haftrippen 30 aufweisen, um den Oberflächenbereich derselben für den Klebstoff zu erhöhen, um eine noch sicherere Anbringung der Windschutzscheibe zu fördern.
  • Ein Klebstoff 22 kann in dem Kanal 12 und bevorzugter an der Wand 21 angeordnet werden, um die Windschutzscheibe mit der flexiblen Leiste 10 zu verkleben. Jeder Klebstoff, der eine Bindung zwischen der Kante der Windschutzscheibe und der Leiste fördert, kann bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden, beispielsweise Butylklebstoffe.
  • Ein Kanalöffnungsvorsprung 14 und eine äußere Oberflächenlippe 16 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Kanals 12 ausgebildet. Die äußere Oberflächenlippe 16 erstreckt sich von dem äußeren Oberflächenelement 12a und ist im Wesentlichen mit diesem ausgerichtet. In gleicher Weise erstreckt sich der Kanalöffnungsvorsprung 14 von dem inneren Lagerelement 12b und ist im Wesentlichen mit diesem ausgerichtet. Die äußere Oberflächenlippe 16 ist vorgesehen, um Größendifferenzen der Windschutzscheibe und der Kraftfahrzeugöffnung auszugleichen. Die äußere Oberflächenlippe 16 kann aus einem flexiblen, quietschbeständigen Material hergestellt sein, während das zum Herstellen des Kanalöffnungsvorsprungs 14 verwendete Material stabiler sein kann. Der Brückenabschnitt 21 erstreckt sich zwischen dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und der äußeren Oberflächenlippe 16.
  • In den Ausführungsformen weist der Kanalöffnungsvorsprung 14 eine erste Länge „A" und die äußere Oberflächenlippe 16 eine zweite Länge „B" auf. In den weiteren Ausführungsformen ist die erste Länge „A" größer als die zweite Länge „B". Es sollte jedoch verständlich sein, dass die Längen „A" und „B" in Wesentlichen die gleichen Längen oder andere Längenvariationen aufweisen können. In noch weiteren Ausfüh rungsformen kann die äußere Oberflächenlippe 16 eine Kurve aufweisen, die sich gegen den Kanalöffnungsvorsprung 14 nach unten biegt. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die äußere Oberfläche eine gekrümmte Fläche auf (1 und 2). Die Krümmung der äußeren Oberfläche kann jedoch eine Vielzahl von Konfigurationen annehmen und sie kann auch flach sein. In noch weiteren Ausführungsformen können eine äußere Fläche des äußeren Oberflächenelementes 12a und die äußere Oberflächenlippe 16 eine zusammenhängende gebogene Außenfläche bilden.
  • In einer Ausführungsform ist ein Gelenk 18 zwischen dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und der äußeren Oberflächenlippe 16 angeordnet, bevorzugt an einem distalen Wandabschnitt 21b des Brückenabschnitts 21 (an der gegenüberliegenden Seite des Kanals 12). Das Gelenk 18 kann eine Nut sein oder ein anderer ähnlicher Mechanismus und ist dazu vorgesehen, beim Öffnen des Kanals 12 zu helfen oder dem Kanal zu ermöglichen, sich weiter zu öffnen (siehe 2). Wenn der Kanalöffnungsvorsprung 14 und die äußere Oberflächenlippe 16 zusammengedrückt oder -geklemmt werden, ist beispielsweise der Kanal 12 aufgrund der Entfernung von etwas Material hinter dem Kanal 12 einfacher zu öffnen, was als ein Gelenk wirkt.
  • Ein oder mehrere Rückhaltehaken 20 können sich in das Innere des Kanals 12 erstrecken. Die Rückhaltehaken 20 können verwendet werden, um einen guten Halt der Windschutzscheibe in dem Kanal 12 zu fördern, wenn die Leiste 10 in einem geschlossenen Zustand ist. In den Ausführungsformen sind die Rückhaltehaken 20 an den proximalen Enden der gegenüberliegenden Elemente 12a, 12b vorgesehen, sie können aber auch an anderen Stellen angeordnet werden.
  • Weiter unter Bezug auf 1 kann ein elastischer Faden 32 in dem Wandabschnitt 21 eingebettet sein. Es sollte jedoch von den Fachleuten verstanden werden, dass die Fäden 32 in anderen Positionen eingebettet sein können, beispielsweise in den Elementen 12a, 12b sowie in der äußeren Oberflächenlippe 16 und/oder dem Kanalöffnungsvorsprung 14. In einer Ausführungsform sind die Fäden Nylonfäden, die in der flexiblen Leiste 10 eingebettet sind, um eine Spannung und ein Zurückschnappen während der Anbringung zu reduzieren. Falls gewünscht, können mehrere dekorative Nuten 26 in der Außenfläche 24 vorgesehen sein. Bei der gezeigten Ausfüh rungsform ist die Nut 26 zwischen dem Element 12a und der äußeren Oberflächenlippe 16 angeordnet.
  • Die flexible Leiste der vorliegenden Erfindung kann in variierenden und unterschiedlichen Größen und Dimensionen in Abhängigkeit der Anwendung hergestellt werden. Beispielsweise kann die Leiste mit unterschiedlichen Kanalbreiten hergestellt werden, um Windschutzscheiben aufzunehmen, die unterschiedliche Dicken aufweisen. Die flexible Leiste kann auch unter Verwendung von Fachleuten bekannten Techniken zusammenhängend gespritzt werden. Der Klebstoff 22 wird jedoch üblicherweise in dem Kanal in einem zweiten Schritt nach dem Spritzen der flexiblen Leiste aufgebracht.
  • Die flexible Leiste 10 kann auch in einer festen Länge für bestimmte Anwendungen oder, wie in 3 gezeigt ist, vorgesehen sein. Speziell zeigt 3 die flexible Leiste 10, die auf einer Spule verpackt ist, um dem Endnutzer die Flexibilität für die Länge der flexiblen Leiste bereitzustellen, die für eine gegebene Anwendung erforderlich ist. Die flexible Leiste 10 kann in verschiedenen Größen in Abhängigkeit der Anwendung ohne Verlassen des Umfanges der Erfindung hergestellt werden.
  • Anwendungsverfahren der flexiblen Leiste der vorliegenden Erfindung
  • Die flexible Leiste weist einen Kanal 12 auf, der eingerichtet ist, die Kante einer Windschutzscheibe aufzunehmen. Die 1 bzw. 2 sind Querschnitte einer Ausführungsform der flexiblen Leiste 10 in einem geschlossenen Zustand bzw. in einem offenen Zustand. Um den flexiblen Kanal in den offenen Zustand (2) zu versetzen, wird der Kanal 12 durch Anlegen einer Klemmkraft an dem Kanalöffnungsvorsprung 14 und der äußeren Oberflächenlippe 16 erweitert. Die äußere Oberflächelippe 16 ist vorgesehen, um Unterschiede in der Größe der Windschutzscheibe und der Öffnung des Kraftfahrzeugs auszugleichen. Da die flexible Leiste 10 üblicherweise aus flexiblen Materialien hergestellt ist, bewirkt ein Anlegen einer Klemmkraft unter Verwendung des Kanalsöffnungsvorsprungs 14 und der äußeren Oberflächenlippe 16 eine Öffnung oder ein Erweitern des Kanals 12, was es einfacher macht, die Kante der Windschutzscheibe in den Kanal 12 zu lagern. Wenn die Klemmkraft anliegt, klappt die Nut oder das Gelenk 18 zusammen und unterstützt das Öffnen des Kanals 12.
  • Ist sie einmal im offenen Zustand, kann die flexible Leiste 10 in einfacher Weise die Kante der Windschutzscheibe aufnehmen (4). Das ist so, da die Öffnung des Kanals 12 nun weiter als die Dicke der Windschutzscheibe oder eines anderen Glases ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Windschutzscheibe in den Kanal eingefügt und der Klebstoff 22 stellt eine Bindung zwischen der flexiblen Leiste 10 und der Windschutzscheibe her. Wenn die Windschutzscheibe innerhalb des Kanals angeordnet ist, können die Rückhaltehaken 20 nach innen (in Abhängigkeit der Öffnungsweite des Kanals) gegen die Windschutzscheibe selber gedrückt werden. Wenn die Klemmkraft auf die äußere Oberflächenlippe 16 und den Kanalöffnungsvorsprung 14 nachlässt, biegen sich ein oder mehrere Rückhaltehaken 20 gegen die Windschutzscheibe, wodurch ein gutes Halten der Windschutzscheibe in dem Kanal 12 der flexiblen Leiste 10 gewährleistet ist (5). Es wird angemerkt, das in den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung jegliche Kombination der Nut und des Kanalöffnungsvorsprungs 14 die Vorteile der vorliegenden Erfindung bereitstellen. Ein zusätzlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung, neben dem einfach Öffnen, sind die Rückhaltehaken, die gewährleisten, dass die Windschutzscheibe in einer stationären Position bleibt.
  • Die eine oder mehreren Haftrippen 30 können einen zusätzlichen Flächenbereich für den Klebstoff bereitstellen, um eine sicherere Installation der Windschutzscheibe zu fördern. Die Nylonfäden 32 können in der flexiblen Leiste 10 eingebettet sein, um die Spannung und ein Zurückschnappen während der Anbringung zu reduzieren. Bevorzugt ist die flexible Leiste von einer einheitlichen Konstruktion.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung detailliert in Bezug auf die bevorzugte Ausführungsform beschrieben wurde, ist es folglich klar, dass diese Offenbarung lediglich erläuternd und beispielhaft für die vorliegende Erfindung ist und nur zum Zwecke eines Bereitstellens einer vollständigen und ermöglichenden Offenbarung der Erfindung gegeben ist. Die vorstehende Offenbarung dient nicht zur eingrenzenden Auslegung der vorliegenden Erfindung oder zum Ausschluss jeglicher anderer Ausführungsformen, Anpassungen, Variationen, Modifikationen oder äquivalenten Anord nungen. Die vorliegende Erfindung ist lediglich durch die Ansprüche und deren Äquivalente eingeschränkt.

Claims (11)

  1. Flexible Leiste (10) für eine Scheibe, die in eine Öffnung einzusetzen ist, die ein äußeres Oberflächenelement (12a) mit einer äußeren Oberflächenlippe (16), ein inneres Lagerelement (12b), das von dem äußeren Oberflächenelement (12a) beabstandet und diesem gegenüber angeordnet ist, und einen Kanalbereich (12) aufweist, der zwischen dem äußeren Oberflächenelement (12a) und dem inneren Lagerelement (12b) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanalöffnungsvorsprung (14) von dem inneren Lagerelement (12a) hervorsteht und im Wesentlichen mit diesem in eine dem Kanalbereich (12) gegenüberliegende Richtung ausgerichtet ist; ein Brückenelement (21) zwischen dem inneren Lagerelement (12b) und dem äußeren Oberflächenelement (12a) angeordnet ist; und eine Gelenknut (18) an dem Brückenelement (21) ausgebildet und hinter dem Kanalbereich (12) angeordnet ist, wobei die Gelenknut (18) als ein Gelenk wirkt, wenn der Kanalöffnungsvorsprung (14) und die äußere Oberflächenlippe (16) zusammengedrückt werden, um den Kanalbereich (12) zu erweitern.
  2. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, die ferner zumindest einen Rückhaltehaken (20) aufweist, der in dem Kanalbereich (12) von einem des äußeren Oberflächenelementes (12a) und des inneren Lagerelementes (12b) hervorsteht.
  3. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, die ferner Folgendes aufweist: einen ersten Rückhaltehaken (20), der in den Kanalbereich (12) von dem äußeren Oberflächenelement (12a) hervorsteht; und einen zweiten Rückhaltehaken (20), der in den Kanalbereich (12) von dem inneren Lagerelement (12b) hervorsteht.
  4. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, bei der die äußere Oberflächenlippe (16) sich von dem äußeren Oberflächenelement (12a) in eine dem Kanalbereich (12) gegenüberliegende Richtung und in eine gleiche Richtung wie der Kanalöffnungsvorsprung (14) erstreckt.
  5. Flexible Leiste nach Anspruch 4, bei der die äußere Oberflächenlippe (16) sich von dem äußeren Oberflächenelement (12a) erstreckt, um eine gebogene zusammenhängende Außenfläche zu erzeugen.
  6. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, die ferner zumindest eine Haftrippe (30) aufweist, die an dem inneren Lagerelement (12b) zum Bereitstellen einer zusätzlichen Fläche für einen Klebstoff angeordnet ist.
  7. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 6, bei der die Haftrippe (30) eine Vielzahl Haftrippen aufweist.
  8. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, die ferner einen Klebstoff (22) aufweist, der an einer Wand (21a) des Kanals (12) angeordnet ist.
  9. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, die weiterhin zumindest einen in der Leiste (10) eingebetteten Faden (32) aufweist.
  10. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, bei der die Scheibe eine Fensterscheibe ist.
  11. Flexible Leiste (10) nach Anspruch 1, bei der die Scheibe eine Windschutzscheibe ist.
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