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Technischer
Bereich
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Schaumstoffspritzgussgegenstand,
der durch Schaumspritzgießen
eines spezifizierten Polyazetal-Kopolymerharzes unter Verwendung
eines Fluids in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel erhalten wird, und ein Schaumstoffspritzgussverfahren.
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Zugrundeliegende
Technik
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Kürzlich wurden
von den Standpunkten von Sicherheits- und Umweltproblemen her Verfahren zum Schaumspritzgießen thermoplastischer
Harze unter Verwendung von inerten Gasen wie zum Beispiel Kohlendioxidgas
und Stickstoff als Schaummittel vorgeschlagen. Diese inerte Gase
weisen jedoch eine geringe Löslichkeit
gegenüber
dem Harz auf, weshalb die Zellgrößen eines
Schaumkörpers
groß und
dafür verantwortlich sind,
dass sie ungleichmäßig werden,
wobei die Gase in Bezug auf Erscheinungsbild, mechanische Festigkeit, Wärmeisolierung
usw. ungenügend
waren.
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Ein
Extrusionsschaumstoffspritzgießverfahren
zum Erhalten eines Schaumstoffspritzgusskörpers, bei dem feine Zellen
mit Größen von
2 bis 25 μm
gleichmäßig verteilt
sind, ist in dem U.S.-Patent Nr. 4,473,665 beschrieben. Bei dieser
Technologie wird das inerte Gas unter Druck imprägniert, bis es in einem aus
dem thermoplastischen Harz hergestellten Bogen gesättigt ist.
Nachfolgend wird der Bogen auf eine Glasübergangstemperatur des thermoplastischen
Harzes erwärmt
und dann werden Zellkerne durch eine Verringerung des Druckes erzeugt,
um das in das Harz imprägnierte
Gas in einen Übersättigungszustand
zu bringen, wobei das Wachstum von Zellen durch schnelle Abkühlung gesteuert
wird. Alternativ ist ein Verfahren offenbart, welches Folgendes
umfasst: Produktion der Zellkerne durch vorheriges Erwärmen und
Schmelzen des thermoplastischen Harzes, indem das inerte Gas unter
Druck gesättigt
wird, um es unter Druck zu formen, und nachfolgende Kühlung und
Verringerung des Druckes; und dann Steuerung der Zellgrößen durch
Abkühlung.
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Beim
Spritzgussverfahren, bei dem ein Schaumstoffgussgegenstand durch
Auflösen
von überkritischem
Stickstoff als Schaummittel in einem Herz erhalten wird, werden
während
oder nach dem Füllen
des Harzes in einen Gießformhohlraum
Zellen erzeugt.
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Es
ist zu bemerken, dass bei einem Polyazetalharz die Kristallisationsrate
schnell ist und somit die Wärme
durch die Gießform
während
des Schrittes des Füllens
des Harzes in die Gießform
entweicht, weshalb die Kristallisation fortschreitet, wobei sich
gleichzeitig die Viskosität
des Harzes erhöht.
Wenn sich die Viskosität
des Harzes erhöht,
ist eine große
Kraft zum Entfernen des Harzes erforderlich, wenn die Zellen erzeugt werden,
und der Schaum wird schwierig zu erzeugen. Wenn die Anzahl von erzeugten
Zellen klein ist, erhöht sich
das Volumen pro Blase, die Zellen werden groß, und es wird eine Beanspruchung
auf Zellabschnitte eines gegossenen Gegenstandes konzentriert, um
physikalische Eigenschaften zu verringern, und zwar insbesondere
Zähigkeit.
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In
der JP 7-126481 A ist eine Beschreibung in Bezug auf einen Spritzgusskörper mit
hervorragender Wetterbeständigkeit
vorhanden, wobei ein wetter(-licht-) beständiges Stabilisationsmittel
mit einem Polyazetal-Kopolymerharz
mit einer Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr gemischt
wird. Es wird jedoch durch das Spritzgießen einer Zusammensetzung,
die mit einem Fluid in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel imprägniert
ist, kein Spritzgusskörper
erhalten, wie beschrieben.
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In
der JP 7-165936 A ist eine Beschreibung in Bezug auf einen Polyazetal-Kopolymerharzgusskörper vorhanden,
der im Wesentlichen keine Hautschicht aufweist und in einer Metallgießform gegossen
wird, deren Oberfläche
mit 0,01 bis 2 mm einer adiabatischen Schicht überzogen wird, die aus einem
hitzebeständigen Polymer
mit einer Wärmeleitfähigkeit
von 0,002 Kalorien/cm Sekunde°C
(0,84 W/mk) oder weniger besteht. Dies ist jedoch die Beschreibung
in Bezug auf einen Schmelzpunkt, eine Dicke der Hautschicht und
eine Genauigkeit von Zahnrädern
in dem gegossenen Körper,
die durch gewöhnlichen
Spritzguss erhalten wird, ist jedoch nicht die Erfindung, die den
Schaumstoffspritzgusskörper
betrifft, der durch Spritzguss unter Verendung des Fluids in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel erhalten wird, und die besondere Oberflächenrauheit
des geschäumten
Gegenstandes und die Wirkungen der Kristallisationszeit sind nicht
beschrieben.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
eines Schaumstoffspritzgussgegenstandes mit hervorragenden mechanischen
Eigenschaften und geringer Oberflächenrauheit durch Verwendung
eines Polyazetalharzes, und ein Gießverfahren für denselben.
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Offenbarung
der Erfindung
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Der
Erfinder der vorliegenden Erfindung hat herausgefunden, dass in
einem gegossenen Gegenstand durch Verwendung eines Polyazetals mit
einer Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr viele feine Zellen gleichmäßig erzeugt
werden, zum Beispiel ein Polyazetal-Kopolymer, welches eine Oxyalkyleneinheit
mit 2 oder mehr Kohlenstoffatomen bei 3 bis 30 Gewichts-% aufweist,
und zwar beim Spritzgießen
eines mit einem Fluid in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel imprägnierten
Harzes, wobei dann die oben genannten Probleme gelöst werden
können.
Der Erfinder hat weiterhin herausgefunden, dass dann, wenn das oben genannte
Harz unter Verwendung einer Gießform
gegossen wird, die aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine
Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mK oder weniger in mindestens einem Teil der Oberfläche auf
einer Hohlraumseite aufweist, der gegossene Gegenstand in Bezug
auf die Oberflächenrauheit
beträchtlich
verbessert wird, und hat die vorliegende Erfindung vervollständigt.
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Das
heißt,
dass gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Schaumstoffspritzgussgegenstand
bereitgestellt wird, der umfasst, dass er durch Schaumspritzgießen einer
Harzzusammensetzung erhalten wird, wobei ein Polyazetal-Kopolymerharz
(A) mit einer Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr mit einem
Fluid (B) in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel imprägniert
wird.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist bei dem Schaumstoffspritzgussgegenstand
das Polyazetal-Kopolymerharz (A) eine Oxymethyleneinheit als eine
hauptbestandteilbildende Einheit auf und enthält eine Oxyalkyleneinheit mit
2 oder mehr Kohlenstoffatomen bei 3 bis 30 Gewichts-%.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei dem Schaumstoffspritzgussgegenstand
gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Kopolymerisationsmonomer,
welches die Oxymethyleneinheit mit 2 oder mehr Kohlenstoffatomen
ergibt, mindestens ein aus der aus Ethylenoxid, 1,3-Dioxolan, Diethylenglykolformal,
1,3-Propandiolformal, 1,4-Butandiolformal, 1,5-Pentandiolformal
und 1,6-Hexandiolformal bestehenden Gruppe ausgewähltes Element.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung beträgt bei dem Schaumstoffspritzgussgegenstand
nach einem beliebigen von dem ersten bis dritten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ein Schmelzindex des Polyazetal-Kopolymerharzes 2 bis
30 g/10 Minuten.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei dem Schaumstoffspritzgussgegenstand
nach einem beliebigen von dem ersten bis vierten Aspekt der vorliegenden
Erfindung das Fluid (B) Stickstoff und/oder Kohlendioxid.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bei dem Schaumstoffspritzgussgegenstand
nach einem beliebigen von dem ersten bis fünften Aspekt der vorliegenden
Erfindung das Spritzgießen
unter Verwendung einer Gießform
ausgeführt,
die aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mK oder weniger in mindestens einem Teil der Oberfläche auf
einer Hohlraumseite aufweist.
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Gemäß einem
siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum
Gießen
eines Schaumstoffspritzgussgegenstandes bereitgestellt, welches
Spritzgießen
einer Harzzusammensetzung umfasst, wobei ein Polyazetal-Kopolymerharz
(A) mit einer Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr mit einem Fluid
(B) in einem überkritischen
Zustand als Schaummittel imprägniert
wird, und zwar unter Verwendung einer Gießform, die aus einem Werkstoff
hergestellt ist, der eine Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mk oder weniger in mindestens einem Teil der Oberfläche einer
Hohlraumseite aufweist.
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Bester Modus zur Ausführung der
Erfindung
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind unten veranschaulicht.
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Polyazetal-Kopolymerharz
(A)
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Ein
bei der vorliegenden Erfindung verwendetes Polyazetal-Kopolymerharz
(A) weist eine Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr, vorzugsweise
10 bis 60 Minuten, und insbesondere 15 bis 30 Minuten auf.
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Die
bei der vorliegenden Erfindung genannte Kristallisationszeit bezieht
sich auf eine Zeit von dem Beginn der Zurückhaltung bis zu dem Zeitpunkt,
wenn der Scheitelpunkt einer exothermen Spitze auf Grund von Kristallisation
erreicht ist, wenn das Polyazetal-Kopolymerharz (A) für 5 Minuten auf 200°C gehalten
wird, wobei danach eine Temperatur mit einer Rate von 10°C/Minute
auf 152°C
abgesenkt und unter Verwendung eines Differential-Scanning-Kalorimeters
(nachfolgend als DSC bezeichnet) auf 152°C gehalten wird, was be deutet, je
kürzer
die Kristallisationszeit, umso höher
die Kristallisationsrate.
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Wenn
die Kristallisationszeit des Polyazetal-Kopolymerharzes (A) kürzer als
5 Minuten ist, wird die Wärme
von einer Gießform
in einem Schritt des Füllens
des Harzes in die Gießform
zerstreut und somit fährt die
Kristallisation fort und die Viskosität des Harzes erhöht sich.
Wenn sich die Viskosität
des Harzes erhöht, ist
eine große
Kraft zum Entfernen des Harzes erforderlich, wenn die Zellen erzeugt
werden, und die Erzeugung der Schaumstoffe wird schwierig. Wenn
weniger Zellen erzeugt werden, erhöht sich das Volumen pro Blaseneinheit,
mit anderen Worten ausgedrückt
werden die Blasen groß,
und es gibt dahingehend Probleme, dass die Beanspruchung auf Zellenabschnitte
eines gegossenen Gegenstandes konzentriert wird, um physikalische
Eigenschaften, insbesondere Zähigkeit,
zu verringern.
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Das
Polyazetal-Kopolymerharz (A) gemäß der vorliegenden
Erfindung wird so erhalten, dass es ermöglicht, dass ein Polyoxymethylen-Hauptkette
auf Zufallsbasis eine Oxyalkyleneinheit mit 2 oder mehr Kohlenstoffatomen
bei 3 bis 30 Gewichts-% enthält.
Wenn die Menge der Oxyalkyleneinheit weniger als 3 Gewichts-% beträgt, ist
die Kristallisationsrate zu hoch, während dann, wenn die Menge
mehr als 30 Gewichts-% beträgt,
die Kristallisationsrate zu niedrig ist und somit eine ausreichende
Kristallisation nicht durch ein gewöhnli ches Gießverfahren
erhalten wird, was zu ungenügenden
physikalischen Eigenschaften und dergleichen führt.
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Beispiele
eines Kopolymerisationsmonomers, welches die Oxymethyleneinheit
mit 2 oder mehr Kohlenstoffatomen ergibt, umfassen Ethylenoxid,
1,3-Dioxolan, Diethylenglykolformal, 1,3-Propandiolformal, 1,4-Butandiolformal,
1,5-Pentandiolformal und 1,6-Hexandiolformal
usw. Diese Kopolymerisationsmonomere können alleine oder als Mischung
mit zwei oder mehr verwendet werden.
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Ein
Schmelzindex (ein Wert, der bei 190°C mit einer Last von 2,160 ' g=2.160 g gemäß ASTM-D1238 (Einheit:
g/10 Minuten), nachfolgend als MI bezeichnet) des oben genannten
Polyazetal-Kopolymerharzes (A) ist nicht besonders begrenzt, wobei
es jedoch in Bezug auf die Gießformbarkeit
wünschenswert
ist, dass der Wert 2 bis 30 g/10 Minuten, und vorzugsweise 4,5 bis
14 g/10 Minuten beträgt.
Wenn der MI kleiner als 2 g/10 Minuten ist, ist eine Harzviskosität in einem
Gießformhohlraum
sogar hoch, wenn die Kristallisationsrate niedrig ist, und Schaumstoff
wird begrenzt. Unterdessen ist dann, wenn der MI größer als
30 g/10 Minuten ist, ein Schaumstatus zu bevorzugen, wobei jedoch
das Harz selbst unerwünschterweise
zerbrechlich ist, und ein gegossener Gegenstand auf Grund der Verringerung
der Zähigkeit
durch den Schaumstoff extrem zerbrechlich wird.
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Fluid (B)
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird ein Fluid (B) wie zum Beispiel Stickstoff,
Kohlendioxid oder eine Mischung derselben als ein Schaummittel nach
der Imprägnierung
des Fluids in einem überkritischen
Zustand in das Harz verwendet. Bei Stickstoff beträgt ein kritischer
Druck 33,5 kg/cm2 (3,28 MPa) und eine kritische Temperatur
ist –147°C und bei
Kohlendioxid ist der kritische Druck 75,3 kg/cm2 (7,38
MPa) und die kritische Temperatur beträgt 31,4°C.
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In
Abhängigkeit
von der Art des Harzes ist es dann, wenn Kohlendioxid und Stickstoff
kombiniert werden, leichter, Zellen feiner und dichter zu gestalten.
Ein Mischungsverhältnis
von Kohlenstoff/Stickstoff wird aus einem Bereich von 95/5 bis 5/95
in Bezug auf das Volumenverhältnis
in Übereinstimmung
mit dem Zweck ausgewählt.
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Kleines Schaummittel
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, wenn notwendig, um den
Schaumstoff einheitlich zu machen, als ein kleines Schaummittel
ein Pyro-Schaummittel
zu kombinieren, welches Kohlendioxid oder Stickstoff durch thermischen
Abbau mit einem überkritischen
Schaummittel produziert. Beispiele des Pyro-Schaummittels umfassen Azodikarbonamid,
N,N-Dinitrosopenta-Tetramin,
Azobisisobutyronitril, Zitronensäure
und Natriumbikarbonat usw. Eine Zusatzmenge des kleinen Schaummittels
beträgt
0,001 bis 10 Ge wichtsteile auf der Grundlage von 100 Gewichtsteilen
des Harzes.
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Schaumstabilisator
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Bei
der vorliegenden Erfindung können,
wenn notwendig, zur Steuerung von Zellgrößen in Hinblick auf die Produktion
feiner Zellen unterschiedliche Schaumstabilisatoren zu dem Harz
hinzugegeben werden. Die Schaumstabilisatoren umfassen Organopolysiloxan
oder aliphatische Karbonsäuren
und Derivate derselben.
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Organopolysiloxan
umfasst Polydimethylsiloxan, Polydiphenylsiloxan, Polymethylphenylsiloxan,
Polymethylwasserstoffsiloxan und modifiziertes Organopolysiloxan,
wobei das Organopolysiloxan mit einer epoxygruppenhaltigen Verbindung,
einer aminogruppenhaltigen Verbindung, einer esterbindungshaltigen
Verbindung und dergleichen modifiziert ist. Aliphatische Karbonsäuren und
die Derivate derselben umfassen aliphatische Karbonsäuren, Säureanhydrid,
Alkalimetallsalze, Alkalierdmetallsalze und Fluoralkanester. Beispiele der
aliphatischen Karbonsäuren
umfassen Laurinsäure,
Stearinsäure,
Krotonsäure, Ölsäure, Maleinsäure, Glutarsäure und
Montansäure.
Die Fluoralkanestergruppen umfassen Fluoralkanestergruppen, die
Fluoralkanestergruppen mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen umfassen,
und umfassen Fluoralkanester von Stearinsäure, Montansäure und
dergleichen. Diese können
in Mischungen mit zwei oder mehr verwendet werden. Die Zusatzmenge
des Schaumstabilisators beträgt
0,01 bis 10 Gewichtsteile auf der Grundlage von 100 Gewichtsteilen
des Harzes.
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Schaumbläschenmittel
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann, wenn notwendig, anorganisches feines
Pulver oder organisches Pulver als Schaumbläschenmittel beigemischt werden.
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Das
anorganische Pulver umfasst zum Beispiel Talk, Kalziumkarbonat,
Ton, Magnesiumoxid, Zinkoxid, Glasperlen, Glaspulver, Titanoxid,
Ruß und
Kieselerdeanhydrid usw. Eine Partikelgröße des Schaumbläschenmittels
beträgt
vorzugsweise 100 μm
oder weniger, und insbesondere vorzugsweise 5 μm oder weniger.
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Die
Beimischungsmenge des Schaumbläschenmittels
beträgt
0,001 bis 10 Gewichtsteile auf der Grundlage von 100 Gewichtsteilen
des Harzes.
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Weitere Zusätze
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Bei
der vorliegenden Erfindung können
dem Harz in Abhängigkeit
von dem Zweck Weichmacher, Schmiermittel, Stabilisatoren, Füllstoffe,
Verstärker,
Färbemittel
und dergleichen beigemischt werden.
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Spritzgießmaschineneinheit
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Eine
bei der vorliegenden Erfindung verwendete Spritzgießmaschineneinheit
ist nicht besonders begrenzt, solange ein Fluid für Schaumstoff
in das Harz imprägniert
werden kann, indem es in einem überkritischen
Zustand geknetet wird, und umfasst einen Schrauben-Inline-Typ, einen
Schrauben-Vorweichmacher-Typ, einen Kolben-Typ und dergleichen.
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Bei
der Spritzgießmaschineneinheit
wird das Harz von einem Trichter geliefert und das Schaummittel wird
eingeleitet, wenn das Harz erwärmt
und geschmolzen wird, wobei es geknetet wird, um eine Harzzusammensetzung
in einem Zustand auszubilden, in dem das geschmolzene Harz mit dem überkritischen
Schaummittel imprägniert
wird. Es wird bevorzugt, dass bei der Spritzgießmaschineneinheit ein Druck-
und ein Temperaturzustand in Bezug auf eine Düse in einem überkritischen
Zustand gehalten wird, der gleich oder mehr als der kritische Druck
und die kritische Temperatur des Schaummittelfluids ist, und bei
höherer
Temperatur und Druck als diejenige des Harzes in einem Anguss bzw.
Einlauftrichter.
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Ein
Verfahren zum Imprägnieren
des Schaummittels in das geschmolzene Harz in die Spritzgießmaschineneinheit
ist nicht besonders begrenzt und Beispiele davon umfassen ein Verfahren
zum Einspritzen des Schaummittels in einem gasförmigen Zustand unter Druck,
ein Verfahren zum Einspritzen des Schaummittels in einem flüssigen Zustand
durch eine Kolbenpumpe, und ein Verfahren zum Einspritzen des Schaummittels in
einem überkritischen
Zustand.
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Gießform für Spritzgießen
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Eine
Gießform
zum Spritzgießen
bei der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders begrenzt.
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So
wird es zum Beispiel durch die Verwendung eines Angusses und einer
Abstichrinne mit kleiner Größe, wobei
wirksame Größen Lm des
Angusses und der Abstichrinne für
Gießknochenquerschnitt
das 1,0 bis 1,7fache eines Düsendurchmessers
Ln der Spritzgussmaschineneinheit betragen, möglich, den Schaum in dem Anguss
und der Abstichrinne zu vermeiden, wenn die Harzzusammensetzung,
in die das überkritische Schaummittel
in das Harz imprägniert
wird, in einen Hohlraum gefüllt
wird, und zwar über
den Anguss, die Abstichrinne und den Gießknochen der Gießform durch
die Spritzgießeinheit.
Das heißt,
wenn die Harzzusammensetzung von der Einspritzeinheit in die Gießform eingespritzt
wird, wird der Druck freigegegeben und beginnt der Schaum, sich
auszubilden, wobei jedoch bei Verwendung des Angusses und der Abstichrinne
in diesem Bereich ein Freigabequerschnitt des Druckes klein ist,
und somit die Ausbildung des Schaumes in dem Anguss und der Abstichrinne
nicht erleichtert wird.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann der Anguss mit der Abstichrinne
verbunden oder er kann ohne Bereitstellung der Abstichrinne direkt
mit dem Tor verbunden sein.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann der Anguss einen einheitlichen Durchmesser
aufweisen, wobei es jedoch bevorzugt wird, dass der Durchmesser
auf einer Düsenseite
klein ist und der Durchmesser in Richtung der Abstichrinne oder
in Richtung des Tores größer wird.
Bei Bereitstellung der Abstichrinne kann die Abstichrinne einen
einheitlichen Durchmesser aufweisen, wobei es auch möglich ist,
den Durchmesser in Richtung des Tores nach und nach zu erhöhen.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann dann, wenn die Harzzusammensetzung,
bei der das Polyazetal-Kopolymerharz
(A) mit einer Kristallisationszeit von 5 Minuten oder mehr mit dem
Fluid (B) in einem überkritischen
Zustand imprägniert
wird, wenn das Schaummittel spritzgegossen wird, die gewöhnliche
Gießform verwendet
werden, wobei es jedoch durch die Verwendung der Gießform, wovon
mindestens ein Teil aus einem Werkstoff hergestellt ist, der eine
Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mK, vorzugsweise 4 bis 0,1 W/mk aufweist, ermöglicht wird,
den gegossenen Gegenstand zu erhalten, bei dem die Oberflächenrauheit
eines Spritzgussgegenstandes und Schwankungen desselben extrem niedrig
sind.
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Daher
ist es möglich,
zum Beispiel die Gießform
zu verwenden, bei der die Oberfläche
des Gießformhohlraumes
mit dem Werkstoff überzogen
wird, der die Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mk oder weniger aufweist, zum Beispiel ein wärmebeständiges Harz,
insbesondere ein Fluorharz, welches eine hervorragende Hitzebeständig keit
und Gießformlösbarkeit
von dem eingefüllten
Harz aufweist. Wenn die Gießformoberfläche unter Verwendung
des wärmebeständigen Harzes überzogen
wird, beträgt
eine Dicke einer Harzschicht 0,01 bis 2 mm, vorzugsweise 0,1 bis
1 mm. Eine überzogene
Seite der Gießform
kann eine feststehende Gießformseite oder
bewegliche Gießformseite
oder beides, oder ansonsten ein notwendiger Teil davon sein.
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Herstellung
der Harzzusammensetzung
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Bei
der vorliegenden Erfindung können
das oben genannte Harz und, wenn notwendig, der Schaumstabilisator,
das Schaumbläschenmittel
und die anderen Zusätze
gleichzeitig von dem Trichter der Spritzgussmaschineneinheit beigemischt
werden oder eine Zusammensetzung kann zuvor mittels eines Schmelz-/Knetverfahrens
unter Verwendung eines Mischers, einer Mischwalze, einer Knetvorrichtung,
einer Brabender-Vorrichtung und dergleichen hergestellt werden.
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Eine
Harzzusammensetzung zum Schaumstoffspritzgießen wird durch die Beimischung
des Schaummittels unter Druck zu dem geschmolzenen Harz oder zu
einer Harzzusammensetzung erhalten, welcher der Schaumstabilisator
usw. beigemischt wird. Insbesondere wird zum Beispiel Stickstoff
und/oder Kohlendioxid, welches in eine Bombe eingefüllt wurde,
durch Aufbringen von Druck mit einer Pumpe und wenn notwendig durch
Anheben der Temperatur in das geschmolzene Harz in einen Zylinder
der Spritzgussmaschine geliefert.
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Ein
Verhältnis
des Schaummittels liegt in dem Bereich, in dem das Schaummittel
in das Harz gesättigt und
imprägniert
werden kann, und obwohl dies von der Art des Harzes, der Temperatur
und dem Druck abhängig
ist, beträgt
das Verhältnis
des Schaummittels 0,01 bis 25 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,05 bis
20 Gewichtsteile auf der Grundlage von 100 Gewichtsteilen des Harzes.
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Die
mit dem Schaummittel imprägnierte
Harzzusammensetzung wird zum Beispiel auf 50 bis 350 kg/cm2 (4,9 bis 34,3 MPa), vorzugsweise auf 100
bis 300 kg/cm2 (9,8 bis 29,4 MPa); 90 bis
400°C, vorzugsweise
100 bis 300°C
in dem Zylinder der Spritzgussmaschineneinheit gehalten.
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In
dem Zylinder kann die Harztemperatur auch auf eine zur Schaumbildung
geeignete Temperatur an der Seite in der Nähe der Düse abgesenkt werden oder, wenn
notwendig, kann auch ein Übersättigungszustand
hergestellt werden.
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Bei
einem Schaumstoffgussgegenstand der vorliegenden Erfindung beträgt die Durchschnittsgröße 1 bis
60 μm, vorzugsweise
1 bis 50 μm,
wobei eine Maximalgröße der Zellen
100 μm oder
weniger, vorzugsweise 80 μm
oder weniger beträgt,
wobei ein einheitlicher Schaumbildungszustand an den Tag gelegt
wird und viele Schaumbildungsbereiche nicht in der Oberfläche mit
glatter Oberfläche
erscheinen.
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Insbesondere
ist es durch die Verwendung der Gießform, bei der mindestens ein
Teil des Gießformhohlraumes
aus dem Werkstoff hergestellt ist, der die Wärmeleitfähigkeit von 5 W/mk oder weniger
aufweist, möglich,
den gegossenen Gegenstand zu erhalten, bei dem die Oberflächenrauheit
des Spritzgussgegenstandes 3 μm
oder weniger beträgt,
vorzugsweise 2,0 μm
oder weniger, und die Schwankung davon 0,3 μm oder weniger, vorzugsweise
0,2 μm oder
weniger beträgt.
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Beispiele
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung an Hand von Beispielen spezifischer
veranschaulicht, wobei die vorliegende Erfindung jedoch nicht durch
diese Beispiele begrenzt ist.
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[Beispiel 1]
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Durch
die Verwendung eines Endlosmischreaktors, der aus einer Trommel
mit einer Form bestand, bei der zwei Kreise einander im Querschnitt überlappen,
und mit einem Mantel ausgestattet sind, damit außen ein Heiz-(Kühl)-Medium
umlaufen kann, und Drehwellen mit Paddeln, mit Drehen von zwei Drehwellen
mit Paddeln bei 150 U/min., wurden 6 Gewichtsteile von 1,3-Dioxolan
als ein Kopolymerisationsmonomer zu 100 Gewichtsteilen von Trioxan
beigemischt, wobei weiterhin Methylal ununterbrochen als ein Molekulargewichtsanpasser
geliefert wurde, und wobei Bortrifluorid als ein Katalysator ununterbrochen
mit 0,005 Gewichts-% auf der Grund lage von Trioxan beigemischt wurde,
um eine Substanzpolymerisation auszuführen.
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Als
ein von einem Polymerisationsreaktor ausgestoßenes Reaktionsprodukt schnell
durch eine Feinmahlanlage hindurchgeführt wurde, wurde es einer wässrigen
Lösung
bei 60°C
beigemischt, die 0,05 Gewichts-% Triethylamin enthielt, um den Katalysator
zu deaktivieren. Weiterhin wurde nach dem Abscheiden, Waschen und
Trocknen ein Roh-Polyazetal-Kopolymer erhalten.
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Dann
wurden 4 Gewichtsteile einer wässrigen
Lösung
von 5 Gewichts-% Triethylamin und 0,3 Gewichtsteile Pentaerythritoltetrakis
[3(3,5-Di-Tert-Butyl-4-Hydroxyphenyl)propionat]
100 Gewichtsteilen des Roh-Polyazetal-Kopolymers
beigemischt und bei 210°C
durch einen Doppelwellenextruder geschmolzen/geknetet, um instabile
Anteile zu entfernen. Für
das sich ergebende Polyazetal-Kopolymer wurde eine Kopolymerzusammensetzung
davon als 1H-NMR-Messung unter Verwendung
von Hexafluorisopropanol-d2 als ein Lösungsmittel
identifiziert und eine Gesamtendgruppenmenge wurde durch Spitzenbereiche
entsprechend jeweiliger Termini quantifiziert.
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Als
Stabilisatoren wurden 0,03 Gewichtsteile Pentaerythritoltetrakis
[3(3,5-Di-Tert-Butyl-4-Hydroxyphenyl)propionat]
und 0,15 Gewichtsteile von Melamin 100 Gewichtsteilen des erhaltenen
Polyazetal-Kopolymers
beigemischt und bei 210°C
durch einen Doppelwellenextruder geschmolzen/geknetet, um eine pel letförmige Polyazetalharzzusammensetzung
zu ergeben. Die Kristallisationszeit und MI dieses Harzes betrugen
jeweils 15 min. und 9 g/10 min.
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Unter
Verwendung dieses Harzes in einer Gießform mit einer Dicke von 2,0
mm für
den ISO-Dumbbell-Test wurde die Temperatur eines Zylinders einer
Einspritzeinheit auf 190°C
eingestellt, die Temperatur der Gießform wurde auf 80°C eingestellt,
Stickstoff mit 10 MPa und 40°C
wurde als ein Schaummittel in eine Weichmachereinheit eingespritzt,
Messungen des Harzes wurden verändert
und Spritzgießen
wurde durch schrittweise Verringerung des in den Hohlraum eingespritzten
Harzes ausgeführt.
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Als
Ergebnis war das Gewicht eines Schaumstoffgussgegenstandes 10% leichter
als das Gewicht eines Schaumstoffgussgegenstandes, der unter denselben
Gießbedingungen
ohne Verwendung des Schaummittels erhalten wurde (in Table 1, shown
as a rate of weight decrease, the same applies the following)=(in
Tabelle 1, dargestellt als Verringerung der Gewichtsrate, wobei
das Folgende gilt). Die Zugfestigkeit betrug 45 MPa, das Zugelastizitätsmodul
betrug 880 MPa, die Zugdehnung betrug 60%, die Oberflächenrauheit
in einer senkrechten Richtung zu einer Fluidströmungsrichtung um ein Fluidströmungsende
betrug 5,5 μm,
wobei sich günstige
physikalische Eigenschaften zeigten. In Bezug auf die Schwankungen
(Maximum – Minimum)
der physikalischen Eigenschaften in 5 Mustern betrug die Zugfestigkeit
3 MPa, das Zugelastizitätsmodul
betrug 20 MPa und die Zugdehnung betrug 3%, was extrem klein ist,
und der Gegenstand kann auf bedeutende Art und Weise auf mechanische
Teile angewandt werden, bei denen die physikalischen Eigenschaften
von Bedeutung sind.
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Weiterhin
betrug die Oberflächenrauheit
in einer Richtung senkrecht zu einer Fluidströmungsrichtung um das Fluidströmungsende
(durchschnittliche 10-Punkterauheit
gemäß JIS BO601)
4,5 μm,
und die Schwankungen der 5 Muster betrugen 0,3 μm, was klein war, wobei es möglich ist,
in bedeutendem Umfang mechanische Teile anzuwenden, bei denen keine
Bedeutung in Bezug auf die Oberflächenrauheit besteht. Unterdessen
wurden, wenn der Gegenstand an einer beliebigen Stelle zwischen
Meßgeräten gebrochen,
und die Zellen an einer gebrochenen Fläche überprüft wurden, viele Zellen erzeugt
und es wurden relativ einheitliche Zellen mit einer Maximalgröße von 50 μm beobachtet.
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[Beispiel 2]
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Es
wurden dieselben Polymerisations- und Gießverfahren wie die in Beispiel
1 mit der Ausnahme ausgeführt,
dass eine Beimischungsmenge von 1,3-Dioxolan, die das Kopolymerisationsmonomer
war, auf 5 Gewichtsteile verändert
wurde.
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Die
Kristallisationszeit und MI des Harzes betrugen etwa 5 min. und
9 g/10 min.
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Als
Ergebnis wurde bei dem gegossenen Gegenstand durch genügende Übertragung
der Gießform das
Gewicht um 10% verringert, die Zugfestigkeit betrug 42 MPa, das
Zugelastizitätsmodul
betrug 860 MPa, die Zugdehnung betrug 48% und daher zeigten sich
günstige
physikalische Eigenschaften. In Bezug auf die Schwankungen bei 5
Mustern betrug die Zugfestigkeit 4 MPa, das Zugelastizitätsmodul
betrug 40 MPa und die Zugdehnung betrug 4%, was sehr klein ist,
und der Gegenstand kann auf mechanische Teile angewandt werden,
bei denen die physikalischen Eigenschaften von Bedeutung sind.
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Weiterhin
betrug die Oberflächenrauheit
in einer Richtung senkrecht zu einer Fluidströmungsrichtung um das Fluidströmungsende
4,7 μm,
die Schwankungen der 5 Muster betrugen 0,4 μm, was klein war, wobei es möglich ist,
den Gegenstand in bedeutendem Umfang bei mechanischen Teilen anzuwenden,
bei denen keine Bedeutung in Bezug auf die Oberflächenrauheit
besteht. Unterdessen wurden, wenn der Gegenstand an einer beliebigen
Stelle zwischen Meßgeräten gebrochen
und die Zellen an einer gebrochenen Fläche überprüft wurden, viele Zellen erzeugt
und es wurden relativ einheitliche Zellen mit einer Maximalgröße von 70 μm beobachtet.
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[Beispiel 3]
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Es
wurde ein gegossener Gegenstand durch dieselben Werkstoffe und das
Gießverfahren
wie diejenigen in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass die
Oberfläche
an einer Fixierungsseite eines Gießformhohlraumes mit Teflonblech
PFA-500LP überzogen
wurde, welches von DuPont erhältlich
ist (Dicke: 125 μm, Wärmeleitfähigkeit:
0,2 W/mk). Als Ergebnis betrug die Oberflächenrauheit in der Richtung
senkrecht zu der Fluidströmungsrichtung
um das Fluidströmungsende
an der mit dem Teflonblech überzogenen
Seite 1,5 μm, die
Schwankungen der 5 Muster betrugen 0,1 μm, was klein war, wobei es möglich ist,
den Gegenstand in bedeutendem Umfang bei mechanischen Teilen anzuwenden,
bei denen Bedeutung in Bezug auf die Oberflächenrauheit besteht.
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[Beispiel 4]
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Es
wurde ein gegossener Gegenstand durch dieselben Werkstoffe und das
Gießverfahren
wie diejenigen in Beispiel 2 erhalten, mit der Ausnahme, dass die
Oberfläche
an einer Fixierungsseite eines Gießformhohlraumes mit Teflonblech
PFA-500LP überzogen
wurde, welches von DuPont erhältlich
ist (Dicke: 125 μm, Wärmeleitfähigkeit:
0,2 W/mk). Als Ergebnis betrug die Oberflächenrauheit in der Richtung
senkrecht zu der Fluidströmungsrichtung
um das Fluidströmungsende
an der mit dem Teflonblech überzogenen
Seite 2,0 μm, die
Schwankungen der 5 Muster betrugen 0,2 μm, was klein war, wobei es möglich ist,
den Gegenstand in bedeutendem Umfang bei mechanischen Teilen anzuwenden, bei
denen Bedeutung in Bezug auf die Oberflächenrauheit besteht.
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[Vergleichsbeispiel 1]
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Es
wurden dieselben Polymerisations- und Gießverfahren wie die in Beispiel
1 mit der Ausnahme ausgeführt,
dass die Beimischungsmenge von 1,3-Dioxolan, die ein Kopolymerisationsmonomer
war, auf 3,4 Gewichtsteile verändert
wurde.
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Die
Kristallisationszeit und MI des Harzes betrugen etwa 5 min. und
9 g/10 min.
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Als
Ergebnis wurde bei dem gegossenen Gegenstand durch genügende Übertragung
der Gießform das
Gewicht um 10% verringert, die Zugfestigkeit betrug 36 MPa, das
Zugelastizitätsmodul
betrug 780 MPa und die Zugdehnung betrug 25%. Die Dehnung war besonders
schwach, weshalb es ein Problem mit den physikalischen Eigenschaften
gab.
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In
Bezug auf die Schwankungen der 5 Muster betrug die Zugfestigkeit
8 MPa, das Zugelastizitätsmodul
betrug 120 MPa und die Zugdehnung betrug 10%, was groß war, wobei
er schwierig auf mechanische Teile anwendbar ist, bei denen physikalische
Eigenschaften von Bedeutung sind. Weiterhin betrug die Oberflächenrauheit
in einer Richtung senkrecht zu der Fluidströmungsrichtung um das Fluidströmungsende
8,0 μm,
wobei die Schwankungen von 5 Mustern 0,8 μm betrugen, was groß war, und
wobei der Gegenstand auf die Anwendung ausschließlich auf gegossene Gegenstände begrenzt
ist, die überhaupt
nicht von der Oberflächenrauheit beeinflusst
werden.
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Unterdessen
wurden, wenn der Gegenstand an einer beliebigen Stelle zwischen
Meßgeräten gebrochen
wurde, und Zellen an einer gebrochenen Fläche beobachtet wurden, einige
wenige Zellen beobachtet, und es wurden die großen Zellen mit einer Maximalgröße von 150 μm beobachtet.
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[Vergleichsbeispiel 2]
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Es
wurde ein gegossener Gegenstand durch denselben Werkstoff und das
Gießverfahren
wie diejenigen in Vergleichsbeispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme,
dass die Oberfläche
an einer Fixierungsseite eines Gießformhohlraumes mit Teflonblech
PFA-500LP überzogen
wurde, welches von DuPont erhältlich
ist (Dicke: 125 μm,
Wärmeleitfähigkeit:
0,2 W/mk).
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Als
Ergebnis betrug die Oberflächenrauheit
in der Richtung senkrecht zu der Fluidströmungsrichtung um das Fluidströmungsende
an der mit dem Teflonblech überzogenen
Seite 6,0 μm,
die Schwankungen der 5 Muster betrugen 0,3 μm, die kleiner wurden als der
gewöhnliche
Gießformabschnitt,
was aber nicht genügend war,
wobei die Anwendung nur auf die gegossenen Gegenstände begrenzt
ist, die überhaupt
nicht von der Oberflächenrauheit
beeinflusst werden. Tabelle
1
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Industrielle Anwendbarkeit
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
einen Schaumstoffspritzgussgegenstand zu erhalten, der aus einem
Polayzetal-Kopolymer hergestellt ist, welches viele einheitliche
Zellstrukturen aufweist, wobei es hervorragende mechanische Eigenschaften
und eine geringe Oberflächenrauheit
aufweist.
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Außerdem wurde
durch Beschichten der Gießformoberfläche mit
dem Werkstoff, der eine Wärmeleitfähigkeit
von 5 W/mk oder weniger aufweist, die Oberflächenrauheit merklich verbessert,
und ihr Grad war ein überraschendes
Ergebnis, welches Kopolymerharze außerhalb des Umfanges der vorliegenden
Erfindung nicht erreichen konnten.