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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kochfeld gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
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Mit
dem Begriff "Kochfeld" ist im Folgenden jede
Einrichtung zum Kochen von Lebensmitteln gemeint, die mit einem
Träger
zur Unterbringung wenigstens eines Brenners versehen ist, der dem
Lebensmittel selbst Wärme
zuführen
soll, wobei dieser Begriff Einrichtungen wie beispielsweise zum
Kochen ausgestattete Flächen
oder Kochplattenfelder umfasst.
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Technischer
Hintergrund
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Bei
Kochfeldern für
den häuslichen
Gebrauch gehört
es aus Gründen,
die vorwiegend ästhetischer
Natur sind und/oder die Durchführbarkeit der
Wartung betreffen, zum bekannten Stand der Technik, Oberflächen für die Unterbringung
(oder zum Tragen) eines oder mehrerer atmosphärischer Gasbrenner zu verwenden,
die aus Materialien gefertigt sind, deren Gebrauch in Gegenwart
starker Wärmeabstrahlung
nicht geeignet ist, wie zum Beispiel wärmebehandeltes Glas, emaillierter
Stahl oder Edelstahl. Tatsächlich
erfahren solche Materialien einen erheblichen Abbau ihrer physikalischen
Eigenschaften und insbesondere ihrer strukturellen Eigenschaften,
wenn sie sich in der Nähe
von Wärmequellen
mit hohen Temperaturen befinden.
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Insbesondere
ist die Verwendung von tragenden Flächen aus wärmebehandeltem Glas – ein Material,
das in seinen typischsten Zusammensetzungen Temperaturen von mehr
als 280°C
nur unzureichend standhält – in jedem
Falle attraktiver, und zwar insofern, als wärmebehandeltes Glas vom ästhetischen
Stand punkt wie auch vom Standpunkt der Wartung her Pyroceram ersetzen
kann, dessen Verwendung in Kochfeldern sehr hohe Kosten mit sich bringt.
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Die
Verwendung von Kochfeldern mit einer tragenden Fläche aus
Pyroceram ist aufgrund ihrer ästhetischen
Qualitäten
und des einfachen Reinigungsvorgangs, den solche Kochfelder erfordern, tatsächlich besonders
weitverbreitet. Trotz der Sprödigkeit
von Pyroceram, die die Umsetzung einer Reihe von Lösungen bei
der Konstruktion bedeutet, die auf die Verhinderung von Brüchen beispielsweise aufgrund
der verschiedenen Geschwindigkeiten der thermischen Ausdehnung der
eingesetzten Materialien (Stahl oder andere Metalle für den Brenner
und Pyroceram für
die tragende Fläche)
gerichtet sind, zeigen die aus diesem Material bestehenden Kochfelder
keinerlei strukturellen oder mechanischen Abbau bei der von den
Brennern herrührenden
thermischen Beanspruchung, auch wenn sie sich als besonders teuer
und schwierig zu bearbeiten erweisen.
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Um
die oben erwähnten
Nachteile zu überwinden
und gleichzeitig die ästhetischen
Merkmale und die Merkmale der Durchführbarkeit der Wartung von Kochfeldern
mit tragenden Flächen
aus Pyroceram beizubehalten, werden tragende Flächen aus wärmebehandeltem Glas hergestellt,
die sich jedoch als äußerst empfindlich
gegenüber
der von den Brennern entwickelten Wärme erwiesen haben und somit ungünstige Erscheinungen
eines Nachgebens der Struktur während
des Gebrauchs zeigen.
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Die
hohen Temperaturen und die ständige Bestrahlung
in der Nähe
des Brenners, denen die Oberfläche
des wärmebehandelten
Glases während der
Verbrennung ausgesetzt ist, sowie das daraus folgende Vorhandensein
eines steilen Temperaturgradienten zwischen benachbarten Bereichen
auf der Glasoberfläche
führen
häufig
zur Bildung von Brüchen
und/oder zu Erscheinungen eines Nachgebens der Struktur des Kochfelds.
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Zur
Lösung
dieses Problems wurde vorgeschlagen, den Durchmesser der Bohrungen
zu vergrößern, die
zur Unterbringung der Brenner in der Oberfläche aus wärmebehandeltem Glas vorgesehen
sind und erhalten werden, und für
jede Bohrung eine Metallplatte auf der tragenden Fläche in einer dem
Brenner entsprechenden Position anzubringen, um die Bestrahlung
abzuschirmen, die vom Brenner und vom Unterteil der Kochvorlage
herrührt
und hin zur Oberfläche
des wärmebehandelten
Glases gerichtet ist.
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Diese
Lösung,
die die Verwendung von Metallplatten mit einer Grundrissausdehnung
mit sich bringt, die alles andere als vernachlässigbar ist, kann Brüche im Kochfeld
verhindern, ist aber von der Ästhetik
her wenig ansprechend und stellt ein Hindernis bei der Reinigung
des Kochfelds dar.
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Zudem
können
bei den Ausführungsformen von
Kochfeldern, die im Stand der Technik beispielsweise aus der britischen
Patentanmeldung GB-A-2 068 104 bekannt sind, solche Metallplatten
wie konkave Behälter
oder Schalen geformt sein, in deren Mitte der Brenner untergebracht
ist. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass sich Fett und Asche in
der Platte ansammeln, mit der daraus folgenden Unannehmlichkeit
der Reinigung des Kochfelds und der Notwendigkeit, dass bei der
Herstellung und Montage der Platten eine beträchtliche Genauigkeit zu erzielen
ist, die im Vergleich zu den in der Entwurfphase vorgesehenen Techniken
niedrige Toleranzen bei den Abmessungen aufweisen müssen.
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Schließlich sind
die mit den Schutzplatten verwendeten Gasbrenner gewöhnlich von
der Art, bei der die Primärluft
unter dem Kochfeld eintritt, und zwar in Anbetracht der Gesamtabmessungen
der Schutzplatte selbst und der Mühe bereitenden Probleme bei
der Fertigung von Lufteinlässen,
die oberhalb der Platte angeordnet sind. Gasbrenner, bei denen der
Primärluftstrom
für die
Verbrennung unterhalb des Kochfelds eintritt, sind weniger wirkungsvoll und
normalerweise größer in ihren
Abmessungen als Brenner, bei denen die Primärluft oberhalb des Kochfelds
eintritt, und bei diesen sind auch geeignet ausgeführte Lufteinlässe in der
tragenden Fläche
vorhanden, die sich vor allem bei spröden Materialien wie z.B. wärmebehandeltem
Glas als schwierig herzustellen erweisen können.
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Die
EP-A-0 908 682 offenbart ein Kochfeld mit einer tragenden Fläche, die
mit wenigstens einer Bohrung versehen ist, in der ein Gasbrenner
desjenigen Typs untergebracht ist, der einen Brennersockel, einen
Brennerkopf mit wenigstens einem Flammenkranz und einen umlaufenden
Ring umfasst, der zwischen dem Brennerkopf und der tragenden Fläche des
Kochfelds angeordnet ist.
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Es
besteht daher offenbar das Bedürfnis, eine
alternative Lösung
zu den bereits angegebenen zu finden, mit der die Verwendung von
tragenden Flächen
für atmosphärische Gasbrenner
aus wärmebehandeltem
Glas möglich
wird, wobei die gleichen ästhetischen
Qualitäten
und die Durchführbarkeit
der Herstellung und Wartung der Oberflächen aus Pyroceram beibehalten
werden, ohne dass Brenner verwendet werden müssen, bei denen der Eintritt
der Primärluft
unter dem Kochfeld erfolgt.
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Was
dagegen Kochfelder mit einer tragenden Fläche aus Edelstahl oder anderen
Materialien anbetrifft, die strukturell wärmebeständig sind, jedoch in ihrer Ästhetik
nachlassen, wie z.B. emaillierter Stahl, so kommt es bei diesen
Kochfeldern in der Nähe
der Brenner leicht zu Verformungen und bleibender Farbveränderung,
was vom ästhetischen
Gesichtspunkt das Kochfeld selbst etwas unschön werden lässt.
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Auch
bei den obigen Materialien besteht offenbar ein Bedürfnis zum
Auffinden von Lösungen, die
deren Verwendung in Kochfeldern ermöglichen, die mit atmosphärischen
Gasbrennern versehen sind, ohne dass es dabei zu irgendeiner Verschlechterung
des Aussehens des Kochfelds kommt.
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Die
vorstehend erwähnten
Bedürfnisse
werden durch die vorliegende Erfindung erfüllt, die eine überraschende
Lösung
für die
Nachteile liefert, die sich aus der Verwendung von Materialien für die tragende
Fläche
in Kochfeldern, die einen oder mehrere atmosphärische Gasbrenner umfassen,
ergeben, die physikalisch und/oder lediglich strukturell abbaubar sind,
wenn Wärmequellen
zugegen sind.
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Zweck
der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Kochfelds
mit einer tragenden Fläche
zur Unterbringung der Brenner, die aus einem Material besteht, das
in Gegenwart von Wärmeabstrahlung
abbaubar ist, die vorstehend erwähnten
Nachteile nicht aufweist und gleichzeitig ein ansprechendes Aussehen
hat und einfach herzustellen und zu warten ist.
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Ein
weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Kochfelds mit einem Träger
aus einem Material, das in Gegenwart von Wärmeabstrahlung abbaubar ist
und mit wenigstens einem Gasbrenner versehen ist, wobei letzterer
von derjenigen Art ist, bei der das Einströmen von Primärluft oberhalb
des Trägers
erfolgt, der den Brenner selbst beherbergt.
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Kurzbeschreibung
der Erfindung
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Dieser
und andere Zwecke werden mit Hilfe der vorliegenden Erfindung erreicht
gemäß dem, was im
ersten unabhängigen
Anspruch und in den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen beansprucht
ist.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird beabsichtigt, ein Kochfeld zu schützen, das
einen Träger aufweist,
der aus einem Material besteht, dessen physikalische Eigenschaften
oder dessen Struktur in der Nähe
von Wärmequellen
abbaubar sind bzw. ist, und der mit wenigstens einer Bohrung versehen
ist, in der zumindest teilweise ein Gasbrenner desjenigen Typs untergebracht
ist, der einen Brennersockel und einen Brennerkopf mit wenigstens
einem Flammenkranz umfasst. Der Brenner ist mit einem umlaufenden
Ring versehen, der zwischen dem Flammenkranz und der tragenden Fläche angeordnet
ist, wobei der umlaufende Ring einen Grundrissdurchmesser aufweist,
der gleich dem oder größer als
der Durchmesser des Flammenkranzes ist, und gefertigt ist aus Stahl
oder Aluminium oder Aluminium-Legierungen oder Messing oder Keramik
oder technischen Kunststoff-Polymeren mit keramischen Füllstoffen oder
mit Faserfüllstoffen,
die gegen hohe Temperaturen beständig
sind.
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Die
Wirkung des umlaufenden Rings, der vorzugsweise die Form eines Kegelstumpfs
aufweist, wobei die Hauptgrundfläche
der tragenden Fläche gegenüber liegt,
besteht im Schutz der letzteren vor der vom Brenner und von der
erhitzten Vorlage kommenden Strahlung, um zu verhindern, dass es
in der Nähe
des Brenners zur Bildung von solchen Temperaturgradienten kommt,
die zum Brechen der tragenden Fläche
führen
könnten.
Der umlaufende Ring hat auch die Funktion, die durch die Strahlung
und durch die Leitung am Brenner übertragene Wärme abzuleiten.
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Gemäß einem
bevorzugten Merkmal der vorliegenden Erfindung ist der umlaufende
Ring vom Träger
des Kochfelds in einer Weise getrennt, dass der zwischen dem Träger und
dem umlaufenden Ring vorhandene Raum den Durchgang der zum Brenner
gelenkten Primärluft
ermöglicht,
und dies bedeutet die Verwendung eines Brenners desjenigen Typs,
bei dem die Primärluft
oberhalb des Kochfelds eintritt.
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Auf
diese Weise trägt
die Primärluft,
die beispielsweise mit Hilfe eines horizontalen Venturi-Rohrs (auch
bekannt als radiale Venturi-Düse)
angesaugt wird, mit dem der Brenner ausgestattet sein kann, zur
Abkühlung
des umlaufenden Rings wie auch der tragenden Fläche in der Nähe des Brenners bei.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung hat der umlaufende Ring
einen Grundrissdurchmesser, der größer als der oder gleich dem
Durchmesser der Bohrung ist, in der der Brenner untergebracht ist.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Brenner ein Brenner desjenigen
Typs, der zwei oder mehr Flammenkränze umfasst, und die tragende
Fläche
besteht aus wärmebehandeltem
Glas.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Lediglich
anhand eines nicht einschränkenden
Beispiels folgt nun eine Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Hilfe der beigefügten Figuren, wobei:
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1 eine
Perspektivansicht eines Kochfelds von oben ist, das gemäß einem
besonderen Merkmal der vorliegenden Erfindung aus einem thermisch
abbaubaren Material besteht und mehrere atmosphärische Gasbrenner umfasst;
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2 eine
Profilansicht, teilweise im Querschnitt, eines Gasbrenners ist,
der gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung mit drei Flammenkränzen versehen
ist, die auf einem Kochfeld verwendet werden, das aus thermisch
abbaubarem Material ist;
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3 eine
Ansicht des Brenners von 2 in seitlichem Querschnitt
ist; und
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4 eine
teilweise aufgeschnittene Perspektivansicht eines Brenners ist,
der gemäß einem weiteren
Merkmal der vorliegenden Erfindung mit einem einzelnen Flammenkranz
versehen ist.
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Ausführliche
Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft – unter
Bezugnahme auf 1 – die Verwendung wenigstens eines
Gasbrenners 2, 3a, 3b oder 3c mit
einem oder mehreren Flammenkränzen
in einem Kochfeld, zum Beispiel einem haushaltsüblichen Kochfeld, das mit einer
tragenden Fläche 1 aus
einem Material versehen ist, dessen physikalische Eigenschaften
oder dessen Struktur in Gegenwart von Wärmequellen abbaubar sind bzw.
ist, wie zum Beispiel wärmebehandeltes
Glas, Edelstahl oder emaillierter Stahl. Die vorliegende Erfindung
betrifft auch ein Kochfeld mit einer tragenden Fläche, die
aus einem abbaubaren Material besteht.
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1 zeigt
nun lediglich beispielhaft und in nicht einschränkender Weise ein Kochfeld,
das mit einer tragenden Fläche 1 versehen
ist, zum Beispiel aus wärmebehandeltem
Glas, auf der in dafür
vorgesehenen Sitzen ein Brenner 2 mit drei Flammenkränzen und
drei Brenner 3a, 3b, 3c mit nur einem
Flammenkranz angeordnet sind.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst gemäß vorliegender Erfindung der
Brenner 2 einen Brennersockel 4 und einen Brennerkopf 5,
der die vorstehend erwähnten
drei Flammenkränze
trägt,
sowie einen umlaufenden Ring 9, der zwischen den Flammenkränzen und
der tragenden Fläche 1 angeordnet
ist. In 2 ist der äußerste Flammenkranz sichtbar,
der im Brennerkopf 5 durch periphere Löcher 26 definiert ist.
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Der
Sockel 4 des Brenners 2 ist in einer kreisförmigen Bohrung
untergebracht, die in der tragenden Fläche 1 ausgeführt ist
(und in einer Position entsprechend dem in 2 mit 22 bezeichneten
Teil angeordnet ist), die von mehreren flachen Federn 8 getragen
wird, die gegenüber
einem kreisförmigen Flansch 7 angeordnet
sind, zwischen dem der Teil der tragenden Fläche 1 angeordnet ist,
welcher der aufnehmenden Bohrung benachbart ist. Der Brenner 2 ist
auch mit einem Rostaufsatz 6 für einen Kochbehälter versehen.
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Unter
Bezugnahme auf 3 umfasst der Brenner 2 insbesondere
einen Sockel 4, der unter der tragenden Fläche 1 angeordnet
ist, die aus wärmebehandeltem
Glas besteht, in dem ein Injektor 23 für das brennbare Gas angeordnet
ist. Der Sockel 4 weist periphere Verzweigungen oder Vorsprünge 24 auf,
die in den Sitz der tragenden Fläche 1 eingreifen und
sowohl den Flansch 7 als auch die flachen Federn 8 tragen.
Die Verbindung der Federn 8 mit dem kreisförmigen Flansch 7 und
das gegenseitige Einspannen derselben ermöglicht nach vorheri gem Dazwischenlegen
der Ränder
der aufnehmenden Bohrung des Brenners 2 eine stabile Befestigung
des Brennersockels 4 an der tragenden Fläche 1.
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In
alternativen Ausführungsformen
(nicht gezeigt) kann der Sockel 4 des Brenners 2 in
einer kreisförmigen
Bohrung der tragenden Fläche 1 untergebracht
sein, ohne dass dieser mit der letzteren in Kontakt kommt und zum
Beispiel von elastischen Hilfsmitteln auf einem strukturellen Element
des Kochfelds getragen wird, das unter der tragenden Fläche 1 angeordnet
und für
den Benutzer nicht sichtbar ist.
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Oberhalb
des Sockels 4 und abnehmbar daran angedrückt befindet
sich gemäß dem bekannten Stand
der Technik ein Brennerkopf, der einen zentralen Brennerkörper 12 aufweist,
der mit einem oberen Deckel 10 verschlossen und – wiederum
gemäß dem Stand
der Technik – mit
einem horizontalen Venturi-Rohr (oder einer radialen Venturi-Düse) 11 zum
Mischen des Gases mit der Primärluft
und mit einer Verteilungskammer ausgestattet ist, die Löcher aufweist, welche
nach außen
weisen und einen ersten mittleren Flammenkranz definieren sollen.
Der Brennerkopf umfasst des Weiteren einen Toroid-Körper 13, auf
dem oben ein ringförmiger
Deckel 14 aufliegt und der durch geeignete radiale Kanäle (nicht
gezeigt) mit der horizontalen Venturi-Düse 11 und/oder der
Verteilungskammer des Körpers 12 verbunden
ist und eine innere Reihe von Löchern
und eine äußere Reihe
von Löchern
aufweist, die einen zweiten Flammenkranz beziehungsweise einen dritten
Flammenkranz definieren sollen. Der zweite Flammenkranz ist insbesondere
gegenüber
dem ersten mittleren Flammenkranz angeordnet, und der Brenner 2 ist überdies mit
einem Rost 6 versehen, der zum Tragen eines Kochbehälters vorgesehen
ist.
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Der
Brenner 2 ist zudem ein Brenner desjenigen Typs, bei dem
die Primärluft
dank der durch die Venturi-Düse 11 ausgeübten Saugwirkung
oberhalb der tragenden Fläche 1 eintritt, über Kanäle (nicht
gezeigt) in die durch den Brennersockel 4 definierte Kammer
gelangt und anschließend
mit dem aus der Düse 23 in
der horizontalen Venturi-Düse
(oder radialen Venturi-Düse) 11 austretenden
Gas gemischt wird. Ein Brenner der oben bezeichneten Art ist aus der
Patentanmeldung EP-A-0 903 538 oder aus der Veröffentlichung EP-A-0 797 048
bekannt.
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Gemäß vorliegender
Erfindung weist der Brenner 2 ebenso einen umlaufenden
Ring 9 auf, der aus dem gleichen Material wie der Brenner
oder aus einem anderen Material besteht und coaxial zur vertikalen
Achse des Brenners und zwischen dem Flammenkranz und der tragenden
Fläche 1 aus
wärmebehandeltem
Glas angeordnet ist. Wie aus dem Folgenden klar hervorgeht, ist
der Ring 9 vorteilhaft von der tragenden Fläche 1 getrennt,
und die Primärluft
wird dazu gebracht, oberhalb der tragenden Fläche 1 und unterhalb
des Rings 9 in den Brenner einzutreten.
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Das
Vorhandensein des umlaufenden Rings 9, der zweckmäßigerweise
zwischen der Wärmequelle,
dargestellt durch den Flammenkranz oder die Flammenkränze, und
der tragenden Fläche
aus wärmebehandeltem
Glas angeordnet ist, ermöglicht
hinreichende Abschirmung der tragenden Fläche aus wärmebehandeltem Glas 1 vor
der Strahlung, die von den Flammenkränzen herrührt, und – obgleich in geringerem Ausmaß – auch vor
der Strahlung, die vom erhitzten Kochbehälter kommt.
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Die
vorstehend erwähnte
Abschirmwirkung, die zu einer Senkung der Temperatur in den Bereichen
der tragenden Fläche 1 in
der Nähe
des Brenners 2 führt,
hat sich überraschend
als ausreichend zur Verhinderung eines erheblichen Abbaus des Materials
erwiesen, aus dem die tragende Fläche 1 besteht. Im
Falle von wärmebehandeltem
Glas zum Beispiel wird durch das Dazwischenlegen des Rings 9 die
Entstehung von Brüchen
verhindert und die Verwendung dieses wirtschaftlichen Materials
bei der Herstellung von Kochfeldern ermöglicht. Auch bei der Verwendung
bei Oberflächen
aus Edelstahl oder emailliertem Stahl ermöglicht der Ring 9 die
Verringerung oder Beseitigung der Bildung von ringförmigen Schlieren
oder Verformungen der tragenden Fläche 1.
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Außerdem trägt das Einströmen der
durch die Venturi-Düse 11 angesaugten
Primärluft
I in den zwischen Ring 9 und tragender Fläche 1 gelassenen Raum,
der im Wesentlichen Raumtemperatur aufweist, zu einer Abkühlung sowohl
der tragenden Fläche 1 als
auch des umlaufenden Rings 9 durch Konvektion bei. Der
Beitrag des Primärluftstroms
I bei der Wirkung der lokalen Abkühlung wird im Falle von spröden Materialien
wie wärmebehandeltem
Glas als besonders wichtig, wenn auch nicht wesentlich erachtet.
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Schließlich wirkt
der Ring 9 teilweise auch als Wärmeableiter, indem er die vom
Brenner 2 erzeugte Wärme
leitet und so die Temperatur des letzteren in der Nähe des Rings 9 und
daher die Temperatur in der Nähe
der Bohrung senkt, die den Brenner in der tragenden Fläche 1 beherbergt.
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Gemäß vorliegender
Erfindung ist der Grundrissdurchmesser des umlaufenden Rings 9 größer als
der Durchmesser der Bohrung, die in der tragenden Fläche 1 aus
wärmebehandeltem
Glas vorhanden ist, und auch größer als
der Grundrissdurchmesser des äußersten
Flammenkranzes, der durch den Toroid-Körper 13 definiert
ist. Auf diese Weise erstreckt sich der Ring 9 in der Grundrissansicht
vom Brennersockel 4 oder vom Brennerkopf 5 bis über den
Flammenkranz hinaus, der entlang der äußeren Begrenzung des Toroid-Körpers 13 entsteht.
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Die
obigen Abmessungen des Rings 9, die weitaus größer sind
als die Abmessungen ähnlicher Ringe
bei Brennern, mit denen herkömmliche
Kochfelder versehen sind, ermöglichen
wirksame Abschirmung der darunter liegenden tragenden Fläche.
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Wie
aus 3 ersichtlich, ist zudem der Ring 9 vorzugsweise
im Wesentlichen wie ein Kegelstumpf geformt, wobei die Hauptfläche der
tragenden Fläche 1 gegenüber liegt,
so dass verhindert wird, dass alle möglichen Lebensmittelrückstände, die
aus dem Kochbehälter
austreten können,
auf dem Ring 9 kleben bleiben, wobei die Gefahr deren Verbrennung besteht.
Alternative Ausführungsformen
des Rings 9 mit konvexer Form haben sich als gleich wirksam
erwiesen.
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Weiterhin
kann der umlaufende Ring 9 getrennt vom Brenner 2 gefertigt
sein und durch Aneinandersetzen der verschiedenen Teile mit den
letzteren verbunden werden, doch kann er auch integriert mit einem
Element des Brenners 2 selbst gefertigt sein. Soll zum
Beispiel der Ring 9 mit einem Brenner desjenigen Typs verbunden
werden, der in EP-A-0 797 048 beschrieben ist, d.h., einem Brenner,
der eine innere Metallplatte umfasst, die für die Trennung der Fluidströme geformt
ist, so kann der Ring 9 aus einem einzigen Stück mit der
inneren Metallplatte gefertigt sein, womit sich seine Herstellung
erheblich vereinfacht.
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Materialien,
die zur Herstellung des Rings 9 geeignet sein können, sind
Stahl, Aluminium-Legierungen (Al-Si oder Al-Ni) oder andere Legierungen oder
Metall-Materialien
wie z.B. Messing, aber auch Keramik oder technische Kunststoff-Polymere mit keramischen
Füllstoffen
oder mit Faserfüllstoffen,
die gegen hohe Temperaturen beständig
sind.
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4 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, bei der ein atmosphärischer Gasbrenner 3 desjenigen
Typs, der nur einen Flammenkranz umfasst, auf einem Kochfeld eingebaut
ist, das mit einer tragenden Fläche 1 aus
einem thermisch abbaubaren Material versehen ist.
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Der
Brenner 3 umfasst: einen Brennersockel 15, der
in eine aufnehmende Bohrung eingebaut ist, die auf der tragenden
Fläche 1 ausgeführt ist;
elastische Hilfsmittel zur Verbindung mit der tragenden Fläche 1,
die aus einer oder mehreren flachen Federn 21 und einem
kreisförmigen
Flansch 20 bestehen, der gegenüber den Federn anzuordnen ist;
einen Brennerkopf 16; und einen oberen Deckel 17. Der
Sockel 15 wird dank des Einschiebens der Ränder der
Bohrung zur Aufnahme der tragenden Fläche 1 zwischen Feder 21 und
kreisförmigem
Flansch 20 in Position gehalten und umfasst eine Kammer,
in der ein Injektor 23 vorhanden ist, der in fluider Verbindung
mit einer Röhre 25 für die Zuführung des
brennbaren Gases steht.
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Der
Brennerkopf 16 des Brenners umfasst eine horizontale Venturi-Düse 18,
die gemäß dem bekannten
Stand der Technik aus einem Teil mit verringertem Querschnitt und
einer radialen Ausdehnungskammer besteht und durch den Deckel 17 verschlossen
ist. An den radialen Enden der Ausdehnungskammer befindet sich ein
Teil zur Verteilung der Mischung aus Gas/Primärluft I, der eine Reihe von
Löchern
aufweist, die den Flammenkranz des Brenners 3 bilden. Der
Brenner 3, verbunden durch Dazwischenschieben von Teilen,
weist ebenfalls einen umlaufenden Ring 19 auf, der sich
vom Brennerkopf 16 des Brenners bis über den Flammenkranz hinaus
erstreckt. Der umlaufende Ring 19 ist von der tragenden
Fläche 1 getrennt,
um das Einströmen
von Primärluft
I zwischen der tragenden Fläche 1 und
dem Ring 19 zu ermöglichen.
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Auch
bei Verwendung des in 4 gezeigten Brenners 3 ermöglicht die
Wirkung des Abschirmens von Strahlung und der Abkühlung der
tragenden Fläche 1 durch
den Strom der eintretenden Primärluft
I, die aufgrund des Rings 19 erhalten wird, den Einsatz
von Kochfeldern, die mit tragenden Flächen aus thermisch abbaubaren
Materialien wie zum Beispiel wärmebehandeltem
Glas, Edelstahl oder emailliertem Stahl versehen sind.