-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum im Wesentlichen
Gleichmäßigmachen
eines schwankenden Stroms aus Lebendgeflügel in einer Schlachtstrecke,
wobei die Schlachtstrecke eine Entladestation, eine Förderstation
und eine Verbindungsstation umfasst, wobei das Geflügel in wenigstens
einem Behälter
zu der Entladestation geliefert wird, wobei das Geflügel in der
Entladestation aus dem wenigstens einen Behälter entladen wird und zu der
Förderstation überführt wird
und wobei die Förderstation
wenigstens eine Fördervorrichtung
umfasst, wobei der Strom aus Geflügel in der Förderstation
gefördert
wird und zu der Verbindungsstation überführt wird, wo das Geflügel mit
Mitnehmern verbunden wird.
-
Die
Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Ausführen des
Verfahrens.
-
Die
Wörter „im Wesentlichen
Gleichmäßigmachen" soll dabei nicht
nur das im Wesentlichen Gleichmäßigmachen
eines Stroms aus Lebendgeflügel
bedeuten, sondern auch das Reduzieren von Schwankungen in einem
Strom aus Lebendgeflügel.
-
Das
Wort „Lebendgeflügel" bedeutet dabei Geflügel, das
sich in einem normalen Bewusstseinszustand befindet, jedoch auch
Geflügel,
das in einem Schlachthof vor dem, während des oder nach dem Entladen
auf herkömmliche
Weise betäubt
worden ist. Verschiedene Stufen der Betäubung sind möglich, und
das Betäuben
kann reversibel oder irreversibel sein. Das Wort „Lebendgeflügel" soll weiterhin Geflügel bedeuten,
das noch mit Federn bedeckt ist und noch nicht gerupft worden ist.
-
Das
Wort „Lebendgeflügel" bedeutet eine Anzahl
von Vögeln,
die innerhalb einer festgelegten Zeiteinheit einen Punkt in einer
Schlachtstrecke passieren. Der Ausdruck „Zeiteinheit" bedeutet dabei einen
Zeitraum. Die Dauer des jeweiligen betrachteten Zeitraumes kann
schwanken.
-
Die
Wörter „Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel" bedeuten Schwankungen
in der Anzahl der Vögel,
die in aufeinanderfolgenden Zeiteinheiten einen gegebenen Punkt
in der Schlachtstrecke passieren.
-
Das
Wort Behälter
bedeutet dabei alle Behälter
und Verpackungsvorrichtungen, die für den Transport relativ großer Stückzahlen
von Vögeln
geeignet sind. Dazu gehören
unter anderem Behälter,
Kisten, Kästen
oder Körbe
und andere geeignete Behälter.
-
Der
Ausdruck Entladestation bedeutet ein Ort in dem Schlachthof, an
dem das Legendgeflügel, das
von externen Quellen geliefert wird, aus Behältern entladen wird. Das Entladen
aus den Behältern kann
entweder manuell oder mechanisch erfolgen. In dem Fall eines manuellen
Verfahrens wird eine Person ihre Arme und Hände benutzen, um das Geflügel aus
einem Behälter
oder aus einem Teil desselben zu entladen, zum Beispiel durch Schieben.
In dem Fall eines mechanischen Verfahrens wird ein Teil, das zum
Beispiel einen beweglichen Ausleger verwendet, ein Entladeschieber
oder eine Kippvorrichtung zum Kippen des Behälters das Geflügel aus
dem Behälter
oder aus einem Teil desselben entladen.
-
Der
Ausdruck Verbindungsstation bedeutet hierbei ein Ort, an dem das
Geflügel
mit einem Mitnehmer verbunden wird. In der Praxis ist es in einem Schlachthof üblich, dass
die Verarbeitung des Geflügels
erfolgt, währen
die Vögel
an ihren Füßen aufgehangen
von einem Haken herabhängen.
Das ermöglicht,
dass alle Körperteile
des Vogels gut zugänglich sind
und dass der Vogel eine vorbestimmte Position einnimmt. Jedoch sind
andere Arten des Verbindens eines Vogels mit einem Mitnehmer ebenfalls
möglich.
-
In
der Praxis ist es in einem Schlachthof üblich, dass die Vögel in Behältern angeliefert
werden. Diese Behälter
werden in einer Entladestation des Geflügelschlachthofes entladen,
wodurch ein Strom aus Geflügel
gebildet wird.
US 5,397,263 beschreibt ein
Verfahren und eine Vorrichtung zum Entladen von Flachbrustvögeln oder
Ratiten aus einem Fahrzeug. Die Flachbrustvögel oder Ratiten werden durch
einen Gang zu einem Arbeitsbühnenbereich
bewegt, der einen drehbaren kreisförmigen Drehtisch umfasst, der
von einem Produktionsarbeiter gedreht wird. Danach gelangen die
Flachbrustvögel
oder Ratiten zu einem Betäubungsbereich,
in dem sie betäubt
werden. Ein bekannter Nachteil, der in der Praxis entstanden ist,
besteht darin, dass der Strom aus Geflügel, der während des Entladens gebildet
wird, über einen
Zeitverlauf beachtlich schwankt. Die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit entladen werden, ist nicht konstant, sondern schwankt
vielmehr zwischen einem kleinsten Wert und einem größten Wert,
die relativ weit auseinander liegen können. Dieses Phänomen weist
ernsthafte Nachteile auf. Dies verursacht den Nachteil eines schwankenden
Stroms aus Geflügel,
der wie unten beschrieben gebildet wird.
-
Die
Behälter
weisen üblicherweise
eine Vielzahl von Abteilen auf, die übereinander gestapelt sind,
wobei sich jeweils eine Vielzahl von Vögeln in einem jeden Abteil
befindet. Ein jeder Behälter
kann einen Stapel oder mehrere Stapel von Abteilen umfassen, wobei
in der Praxis ein jeder Stapel drei, vier oder sieben Abteile umfassen
kann.
-
Wenn
das Entladen eines Behälters
mit zwei Stapeln von Abteilen ein manueller Vorgang ist, sind in
der Praxis zwei Personen (oder Entladearbeiter) erforderlich, wobei
eine jede Person jeweils für
einen Stapel zuständig
ist.
-
In
der Praxis werden mitunter zwei Behälter zur gleichen Zeit auf
diese Art und Weise entladen, wobei eine Situation entsteht, in
der vier Personen zum Entladen der Behälter benötigt werden.
-
Praktisch
wird ein Behälter
normalerweise von oben nach unten entladen. Um dies durchführen zu
können,
wird der Behälter
nach unten in die unterste Position bewegt, bevor er entladen wird,
so dass sich das obere Abteil in einer geeigneten Arbeitshöhe für den Entladearbeiter
befindet. Der Entladearbeiter wird sodann das Geflügel aus
dem Abteil entnehmen. Der Behälter
wird danach um eine Abteilhöhe
nach oben bewegt, so dass das nächstfolgende
Abteil in die für
den Entladearbeiter geeignete Arbeitshöhe bewegt wird. Der Entladearbeiter
entnimmt sodann das Geflügel
aus diesem Abteil. Auf diese Art und Weise wird fortgefahren, um
alle Abteile zu entleeren. Natürlich
kann der Behälter
auch von unten nach oben oder in einer unterschiedlichen Abfolge
der Abteile entladen werden. Das Entladen von unterschiedlichen
(Gruppen von) Abteilen kann auch in unterschiedlichen Entladestationen
durchgeführt werden.
-
Nachdem
das Entladen eines Behälters
abgeschlossen ist, wird ein jeder leerer Behälter durch einen vollen Behälter ersetzt.
-
Sowohl
während
ein Behälter
nach oben bewegt wird als auch während
ein Behälter
ausgewechselt wird, gibt es Zeiträume, in denen kein Geflügel aus
dem Behälter
entladen werden kann. Darüber
hinaus ist während
des Entladens eines Abteils die Entladegeschwindigkeit (die Anzahl
der Vögel,
die pro Zeiteinheit den Behälter
verlassen) wesentlich größer als
am Anfang und zum Ende. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Entladearbeiter
den ersten Vogel sehr leicht entladen kann, da sich dieser nahe an
seinem Körper
befindet. Je mehr Vögel
aus dem Behälter
entladen worden sind, umso weiter entfernt sind die Vögel von
dem Entladearbeiter und umso tiefer muss der Entladearbeiter in
den Behälter
oder in ein Abteil des Behälters
hineingreifen, um einen Vogel entladen zu können. In einigen Fällen müssen die letzten
Vögel in
dem Abteil von dem Entladearbeiter unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges,
wie zum Beispiel eines Hakens oder eines anderen Werkzeuges, um
den Vogel hinaus zu treiben, entladen werden.
-
Wenn
eine Kippvorrichtung verwendet wird, erfolgt das Entladen ähnlich schwankend.
Wenn der Behälter
zu kippen beginnt, werden einige wenige Vögel pro Zeiteinheit den Behälter oder
ein Abteil oder mehrere Abteile desselben verlassen, bevor der gesamte
Behälter
geöffnet
worden ist. Wenn der Behälter
weiter kippt, verlassen mehr Vögel
pro Zeiteinheit den Behälter.
Dann nimmt die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit aus dem Behälter
kommt, wieder ab, da sich der Behälter leert.
-
Auf
die gleiche Weise wie bei Anwendung eines manuellen Entladeverfahrens
wird die Entladegeschwindigkeit mit einer Kippvorrichtung gleich
null sein, während
der Behälter
ausgewechselt wird.
-
Wenn
ein Vogel entladen wird, wird normalerweise überprüft, ob der Vogel lebt. Dies
kann manuell durch den Entladearbeiter erfolgen. Diese Überprüfung kann
auch mittels eines Infrarotsensors durchgeführt werden, der die Temperatur
oder das Vorhandensein des Vogels misst. Der Vogel kann bei dem
Eintreffen tot sein (DOA). Es ist wichtig, dass Vögel, die
bei dem Eintreffen tot sind, entfernt werden und nicht verarbeitet
werden. Diese Auslese kann durch den Entladearbeiter durchgeführt werden,
sie kann jedoch auch mechanisch erfolgen.
-
Wenn
ein Vogel oder mehrere Vögel
ausgelesen wird oder werden, wird die Zuführung von Vögeln zeitweilig nachlassen.
-
Das
Entladen der Vögel
aus den Behältern ist
aus den verschiedenen oben genannten Gründen kein kontinuierlicher
Prozess und beinhaltet Zeiträume,
in denen Vögel
kontinuierlich entladen werden, und Zeiträume, in denen nicht ein einzelner
Vogel entladen wird, zum Beispiel während des Auswechselns eines
Behälters.
Der Strom von Vögeln,
der während
des Entladens gebildet wird, ist daher ebenfalls nicht kontinuierlich,
sondern schwankt vielmehr über
den Verlauf der Zeit.
-
Aus
den folgenden Gründen
ist es wünschenswert,
den schwankenden Strom von Geflügel in
einen im Wesentlichen gleichmäßigen Strom
von Geflügel
umzuwandeln. Das Geflügel
wird normalerweise zu einer Betäubungsstation überführt, um
an einem festgelegten Punkt in einem Verarbeitungsprozess in dem
Schlachthof betäubt
zu werden, bevor es mit einem Mitnehmer verbunden wird. Das Betäuben kann
zum Beispiel erfolgen, bevor das Geflügel aus dem Behälter entladen
wird, und in diesem Fall muss die Bedingung erfüllt werden, dass die Vögel bewusstlos
sind, wenn sie mit den Mitnehmern verbunden werden, sowie eine Zeit
lang darüber
hinaus. Normalerweise werden die Vögel jedoch in dem Abschnitt
zwischen der Entladestation und der Verbindungsstation betäubt, zum
Beispiel kurz vor der Verbindungsstation. Bekanntermaßen besteht
bei betäubtem
Geflügel
mit Federn eine Tendenz, dass sich die Vögel ineinander verfangen oder
aneinander hängen
bleiben. Demzufolge stellen bei der derzeitigen Praxis das Handhaben
des Stroms aus betäubten
Vögeln
mit Federn sowie die Reduzierung der Schwankungen in einem Strom
von Geflügel
Probleme dar.
-
Die
Verbindungsstation umfasst normalerweise einen Förderer, an dem Mitnehmer, wie
zum Beispiel Haken, in regelmäßigen Abständen angebracht
sind. Der Förderer
bewegt sich gleichmäßig und
ein leerer Mitnehmer, mit dem ein Vogel verbunden werden kann, bewegt
sich in gleichmäßigen Zeitabständen vorbei.
Vorzugsweise soll mit einem jeden Mitnehmer ein Vogel verbunden
werden und kein Mitnehmer soll ungenutzt bleiben. Die Vögel werden
sodann weiter in den Schlachthof hinein transportiert.
-
In
einem nachfolgenden Schritt werden die Vögel zu einer Schneidstation überführt, an
der der Hals des Geflügels
geschnitten wird. Dies führt
zum Ausbluten der Vögel.
Nach dem Ausbluten werden die Vögel
weiter in den Schlachthof hinein gefördert, um weiter verarbeitet
zu werden.
-
Die
Verbindungsstation und die Betäubungsstation
werden vorzugsweise kontinuierlich betrieben. Dies vereinfacht die
Lenkung der betrieblichen Abläufe
und verbessert die Wirtschaftlichkeit.
-
Wenn
der nichtkontinuierliche Strom von Geflügel aus der Entladestation
dann unverändert
mittels der wenigstens einen Fördervorrichtung
an die Verbindungsstation übergeben
wird, wird es Zeiträume
geben, in denen wenige Vögel
in der Verbindungsstation eintreffen, und Zeiträume, in denen eine grolle Anzahl
von Vögeln
an der Verbindungsstation ankommen.
-
Ein
Problem mit Vorrichtungen dieser Art besteht daher darin, dass in
der Zuführung
von Geflügel für Verbindung
mit den Mitnehmern Engpässe
und Überschüsse auftreten
können.
Die Ursache dieser Engpässe
oder Überschüsse ist
der schwankende Entladevorgang. Die Schwankungen in dem Strom aus
Geflügel
haben sich von der Entladestation in die Verbindungsstation fortgesetzt.
-
Wenn
es einen Engpass an Vögeln
gibt, entsteht eine Situation in der Verbindungsstation, dass kein
Vogel mit einem sich darin bewegenden leeren Mitnehme verbunden
werden kann. Das bedeutet, dass ein leerer Mitnehmer in den Schlachthof
eintritt, was zu einer nachteiligen Situation führt, in der keine nützliche
Arbeit an einem Vogel oder einem Teil desselben für diesen
Mitnehmer in allen nachfolgenden Vorrichtungen in dem Schlachthof
geleistet werden kann.
-
Dies
bringt den Nachteil der Unwirtschaftlichkeit und eines höheren Selbstkostenpreises
für das Enderzeugnis
mit sich. Weiterhin kann dies zu Problemen führen, wenn Vorrichtungen nicht
dafür geeignet
sind, dass ein leerer Mitnehmer durch sie hindurchgeht.
-
Wenn
andererseits mehr Vögel
innerhalb einer bestimmten Zeit zu der Anhängestation zugeführt werden
als die Anzahl leerer Mitnehmer, die innerhalb der gleichen Zeit
verfügbar
werden, können nicht
alle Vögel,
die angeliefert worden sind, mit einem Mitnehmer verbunden werden.
Infolgedessen müssen
die Vögel
an der Verbindungsstation warten, bis ein leerer Mitnehmer zur Verfügung steht.
-
Ein
Nachteil besteht darin, dass während
der Zeit, während
der ein Vogel wartet, eine vorhergehende Betäubungsbehandlung nachlassen
kann, so dass der Vogel das Bewusstsein wiedererlangt.
-
Der
Vorgang des Verbindens eines Vogels mit dem Mitnehmer ist ein manueller
Vorgang, der körperliche
Anstrengung erfordert. Ein Vogel, der das Bewusstsein wiedererlangt,
kann sich wieder bewegen, wodurch es schwieriger wird, den Vogel
mit dem Mitnehmer zu verbinden, und wodurch die erforderliche körperliche
Anstrengung größer wird.
Eine Zunahme der körperlichen
Anstrengung ist jedoch unerwünscht,
da die Arbeit hierdurch zu schwer werden kann.
-
Darüber ist
es aus ethischen Gründen
unerwünscht,
dass die Betäugung
vorzeitig nachlässt,
da das nachfolgende Schneiden des Halses an einem Vogel durchgeführt wird,
der nicht mehr betäubt
ist.
-
Darüber hinaus
kann ein Vogel sterben, während
er wartet. Die Qualität
des Produktes kann sich als Folge dessen verschlechtern, dass der
Vogel in dem Vorgang vorzeitig stirbt.
-
Ein
weiteres Problem der Schwankungen in einem Strom aus Vögeln, der
von der Entladestation kommt, ist das schwankende Beschicken einer
Betäubungsstation,
die die Vögel
durchlaufen sollen.
-
Es
gibt keine reale Möglichkeit,
die Zuführung
in der Betäubungsstation
zu stabilisieren, da für einen
jeden Vogel eine feststehende Verweilzeit in der Betäubungsstation
vorgeschrieben ist. Das bedeutet, dass Schwankungen in der Zuführung zu
der Betäubungsstation
im Wesentlichen unverändert
an die Betäubungsstation
weitergegeben werden. Es ist daher unerwünscht, dass eine schwankende
Zuführung
zu der Betäubungsstation
zugeführt
wird, wenn der Ausgang der Betäubungsstation
direkt an die Verbindungsstation angrenzt, da Schwankungen in der
Zuführung
zu der Betäubungsstation
ebenfalls zu Schwankungen in der Zuführung zu der Verbindungsstation
führen
werden.
-
Aus
den genannten und aus anderen Gründen
heraus ist es wünschenswert,
die Schwankungen in dem Strom aus Lebendgeflügel zu reduzieren.
-
Gemäß der Erfindung
wird eines oder werden mehrere der oben genannten Probleme und andere
Probleme durch ein Verfahren zum Reduzieren von Schwankungen in
einem Strom aus Lebendgeflügel,
welcher im Verlauf der Zeit in einer Schlachtstrecke schwankt, gelöst, wobei
die Schlachtstrecke eine Entladestation, eine Förderstation und eine Verbindungsstation
umfasst, wobei das Geflügel
in wenigstens einem Behälter
an die Entladestation angeliefert wird, wobei das Geflügel in der
Entladestation aus dem wenigstens einen Behälter entladen wird und zu der
Förderstation überführt wird,
wobei der Strom aus Geflügel
geformt wird und wobei die Förderstation
wenigstens eine Fördervorrichtung
umfasst, wobei der Strom aus Geflügel in der Förderstation
gefördert
wird und zu der Verbindungsstation überführt wird, wo das Geflügel mit
Mitnehmern verbunden wird, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit von der Entladestation zu der Förderstation überführt werden
oder von der Förderstation
zu der Verbindungsstation überführt werden,
gesteuert wird, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Dieses
Verfahren bietet den Vorteil, dass die Schwankungen in dem Strom
aus Geflügel
im Wesentlichen reduziert werden und dass ein gleichmäßigerer
Strom aus Geflügel
an die Verbindungsstation übergeben
wird, so dass die oben beschriebenen Probleme in Zusammenhang mit
Schwankungen abgeschwächt
beziehungsweise beseitigt werden. Der Strom aus Geflügel wird
vorzugsweise in einen im Wesentlichen gleichförmigen Strom aus Geflügel umgewandelt.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird der Strom aus Geflügel mit einer Fördergeschwindigkeit
von wenigstens einer Fördervorrichtung
zu der Verbindungsstation gefördert,
wobei die Fördergeschwindigkeit
der wenigstens einen Fördervorrichtung
gesteuert wird, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Dieses
Verfahren ermöglicht
die Steuerung des Zeitpunktes, zu dem ein Vogel, der von der Fördervorrichtung
gefördert
wird, die Fördervorrichtung verlässt. Wenn
die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung
gesenkt wird, wird der Zeitpunkt, zu dem ein Vogel die Fördervorrichtung
verlässt,
verzögert. Wenn
die Geschwindigkeit erhöht
wird, wird der Zeitpunkt, zu dem ein Vogel die Fördervorrichtung verlässt, nach
vorn verlagert. Indem die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung wie beschrieben
auf geeignete Weise verändert
wird, ist es möglich,
den Strom aus Vögeln,
der die Fördervorrichtung
verlässt,
gleichmäßig (gleichmäßiger) zu
machen.
-
Die
Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren, wobei der Strom aus Geflügel nacheinander
von einer Anzahl von separaten Fördervorrichtungen,
die in Reihe verbunden sind, gefördert
wird und wobei eine Anzahl von Vögeln,
die von einer Fördervorrichtung
pro Zeiteinheit zu einer nachfolgenden Fördervorrichtung überführt wird,
gesteuert wird, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
Indem die Fördergeschwindigkeit
einer Fördervorrichtung
gesteuert wird, kann der Zeitpunkt festgelegt werden, zu dem ein
Vogel von einer Fördervorrichtung
an eine nachfolgende Fördervorrichtung übergeben
wird, mit dem Ergebnis, dass die Übergabe der Vögel an die
nachfolgende Fördervorrichtung
im Wesentlichen gleichmäßig erfolgen
kann.
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
bietet den Vorteil, dass die Schwankungen in dem Strom aus Geflügel mit
einer jeden in Reihe verbundenen Fördervorrichtung weiter reduziert
werden kann. Die Fördergeschwindigkeit
der Fördervorrichtungen
ist in diesem Fall die Geschwindigkeit, mit der das Geflügel transportiert
wird, und wird in Abstand pro Zeiteinheit ausgedrückt. Es
wird möglich
sein, die Schwankungen mit einer jeden in der Förderrichtung in Reihe verbundenen
Fördervorrichtung
weiter zu reduzieren. Die Fördergeschwindigkeit
einer jeden Fördervorrichtung
kann in Abhängigkeit
von der Fördergeschwindigkeit
der anderen Fördervorrichtungen
gesteuert werden. Die Fördergeschwindigkeit
einer jeden Fördervorrichtung
kann jedoch auch unabhängig von
der der übrigen
Fördervorrichtungen
gesteuert werden.
-
In
einem anderen Aspekt umfasst die Förderstation eine Anzahl von
Fördervorrichtungen
für eine Anzahl
von Strömen
aus Geflügel,
wobei das Geflügel
aus einer Reihe von Behältern
entladen wird, wobei ein jeder Strom aus Geflügel mit einer Fördergeschwindigkeit
von wenigstens einer zugehörigen
Fördervorrichtung
transportiert wird, und wobei die Fördergeschwindigkeit einer jeden
Fördervorrichtung gesteuert
wird, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Gemäß diesem
Aspekt der Erfindung wird eine Anzahl von Fördervorrichtungen parallel
angeordnet. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass Steuerungsmaßnahmen
an einer Vielzahl von Stellen gleichzeitig durchgeführt werden
können,
so dass Schwankungen in dem Strom aus Geflügel stark reduziert oder vollständig beseitigt
werden können.
-
In
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung werden die Ströme
zusammengeführt,
bevor sie an der Verbindungsstation eintreffen.
-
Dies
führt zu
der Bildung eines Stroms aus Geflügel, der bereits zum Zuführen zu
der Verbindungsstation geeignet ist.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung werden die Fördervorrichtungen gesteuert,
um die jeweiligen Ströme
aus Geflügel
während
einer ersten Zeiteinheit im Wesentlichen gleichmäßig zu machen und um sie während einer
zweiten Zeiteinheit im Wesentlichen Null zu machen, so dass eine
Anzahl von intermittierenden Strömen
aus Geflügel
gebildet werden. Danach werden die intermittierenden Ströme aus Geflügel zusammengeführt, was
zu einem im Wesentlichen gleichmäßigen Strom
aus Geflügel
führt. Dies
kann mittels der jeweiligen zweiten Zeiteinheiten erzielt werden,
wobei der Strom aus Geflügel
im Wesentlichen Null ist und über
den Zeitverlauf in Bezug aufeinander ausgebreitet wird.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird eine Anzahl von Vögeln pro
Zeiteinheit aus einem Behälter
entladen, wobei die Anzahl von Vögeln
pro Zeiteinheit gesteuert wird, um Schwankungen in dem Strom aus
Geflügel
zu reduzieren. Die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit aus einem Behälter entladen werden, wird
in diesem Fall gesteuert, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel auch
während
des Entladevorganges zu reduzieren.
-
In
diesem Zusammenhang ist die Anzahl von Vögeln pro Zeiteinheit als die
Anzahl von Vögeln
zu verstehen, die pro Zeiteinheit einen festgelegten Punkt passieren.
Dieser Punkt kann zum Beispiel der Ausgang des Behälters sein,
aber er kann auch ein Punkt an einem anderen Ort sein, wie zum Beispiel die
Verbindungsstation.
-
Wie
weiter oben bereits ausgeführt
worden ist, können
die Vögel
auch aus einer Vielzahl von Behältern
gleichzeitig entladen werden. In diesem Fall kann die Geschwindigkeit,
mit der die Vögel
aus den verschiedenen Behältern
entladen werden, unabhängig
oder in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit, mit der die Vögel aus den anderen Behältern entladen
werden, gesteuert werden. Diese Form der Steuerung ermöglicht es,
Schwankungen in dem Strom aus Geflügel sehr wirksam zu reduzieren.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird das Geflügel
betäubt,
bevor es in der Verbindungsstation ankommt. Das vorteilhafte Ergebnis
dieses Verfahrens besteht darin, dass das Geflügel bei seiner Ankunft in der
Verbindungsstation betäubt
ist, so dass es problemlos, ergonomisch und günstig mit den Mitnehmern verbunden
werden kann.
-
Der
Vorgang des Verbindens des Geflügels mit
Mitnehmern ist normalerweise ein manueller Vorgang, der eine beachtliche
Anstrengung seitens der Person erfordert, die das Geflügel mit
dem Mitnehmer verbindet. Wenn ein Vogel nicht betäubt ist,
kann er sich gegebenenfalls bewegen oder herumflattern, während er
an dem Mitnehmer aufgehangen wird. Dies erhöht die Kraftanstrengung, die
von der Person, die diese Arbeitstätigkeit ausführt, aufgewendet werden
muss, was unerwünscht
ist. Daher soll der Vogel vorteilhaft in dem betäubten Zustand verbleiben, wenn
er mit dem Mitnehmer verbunden wird.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird das Geflügel
in wenigstens einem ersten Zwischenlager hinter der Entladungsstation und
vor der Verbindungsstation zwischengelagert.
-
Die
Positionierung eines Zwischenlagers zwischen der Entladestation
und der Verbindungsstation stellt eine weitere Möglichkeit bereit, Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel
in dem Zwischenspeicher abzuschwächen.
Vorteilhaft kann eine Anzahl von Vögeln, die aus dem wenigstens
einen ersten Zwischenlager pro Zeiteinheit freigegeben werden, gesteuert
werden, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren. Die Anzahl
der Vögel,
die das wenigstens eine Zwischenlager verlassen, kann so gesteuert
werden, dass diese Anzahl pro Zeiteinheit relativ konstant gehalten
werden kann oder dass sie wenigstens im Wesentlichen gleich der Anzahl
gehalten werden kann, die pro Zeiteinheit in der Verbindungsstation
benötigt
wird.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird wenigstens ein Vogel, der
an der Verbindungsstation ankommt, in einem zweiten Zwischenlager
zwischengelagert, um mit einem Mitnehmer verbunden zu werden, wenn
ein Mitnehmer verfügbar
wird.
-
Es
besteht die Möglichkeit,
dass zu viele Vögel
innerhalb eines festgelegten Zeitraumes an der Verbindungsstation
ankommen und dass nicht alle davon mit einem Mitnehmer verbunden
werden können.
In diesem Fall werden Vögel,
die nicht mit einem Mitnehmer verbunden werden können, vorteilhaft über einen
festgelegten Zeitraum zwischengelagert, so dass diese Vögel mit
einem Mitnehmer verbunden werden können, wenn Mitnehmer erneut
verfügbar werden.
Die Wartezeit darf für
diese Vögel
nicht zu lang werden, wenn die Vögel
betäubt
sind, damit die Betäubung
bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Vogel mit einem Mitnehmer verbunden
wird, nicht verflogen ist.
-
In
einem besonders vorteilhaften Verfahren gemäß der Erfindung wird wenigstens
ein Parameter aus einer Gruppe von Parametern gemessen, die umfasst:
das Gesamtgewicht der Anzahl von Vögeln in dem Behälter; das
Gewicht von wenigstens einem einzelnen Vogel in dem Behälter; die
Anzahl der in dem Behälter
vorhandenen Vögel;
die Anzahl der pro Zeiteinheit aus dem Behälter entladenen Vögel; die Temperatur
eines Vogels; das Gesamtgewicht der Anzahl von Vögeln auf der Fördervorrichtung;
das Gewicht von wenigstens einem einzelnen Vogel auf der wenigstens
einen Fördervorrichtung;
die Zeitdauer zwischen dem Verlassen eines Vogels der Entladestation
und der Ankunft an der Verbindungsstation; die Fördergeschwindigkeit der wenigstens
einen Fördervorrichtung;
die Wartezeit für
einen Vogel an der Verbindungsstation; die Anzahl von Vögeln, die
pro Zeiteinheit an die Verbindungsstation übergeben werden; die Anzahl
von Vögeln,
die innerhalb einer festgelegten Zeit an die Verbindungsstation übergeben
werden, ohne dass ein Mitnehmer für sie zur Verfügung steht;
die Anzahl von Mitnehmern, die pro Zeiteinheit die Verbindungsstation
verlassen; die Anzahl der Mitnehmer, die pro Zeiteinheit die Verbindungsstation
verlassen, ohne dass ein Vogel mit ihnen verbunden wird; die Anzahl
von Vögeln,
die an der Verbindungsstation vorhanden sind, um mit einem Mitnehmer
verbunden zu werden; die Anzahl von Vögeln, die pro Zeiteinheit einen
vorgegebenen Punkt in der Schlachtstrecke passieren, die wenigstens
einen Messwert bilden, wobei der wenigstens eine Messwert verwendet
wird, um die Anzahl der Vögel
zu steuern, die pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation übergeben
werden beziehungsweise von der Förderstation
an die Verbindungsstation.
-
Das
Messen der genannten Parameter an verschiedenen Standorten in dem
System und das Nutzen der Messwerte zur Steuerung des Systems führt zu einer
Anzahl von Optionen zur weiteren Reduzierung von Schwankungen in
dem Strom aus Geflügel.
In diesem Zusammenhang können
auch eine Rückführregelung
und eine Vorwärtsregelung
verwendet werden. Weiterhin können
Steuereinheiten verwendet werden, die aus der Mess- und Steuertechnik
bekannt sind, wie zum Beispiel Proportional-Integral-Differential-Regler
(PID-Regler), Fuzzy-Logic-Steuerung und neurale Netze.
-
Die
Messungen können
durchgeführt
werden, bevor die Vögel
in dem Geflügelschlachthof
ankommen. Eine große
Anzahl von Kombinationen ist auf diese Weise möglich, ohne von dem Erfindungsbereich
abzuweichen.
-
Ein
weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird durch ein Verfahren gebildet, wobei das Geflügel in wenigstens
einem ersten Zwischenlager hinter der Entladestation und vor der
Verbindungsstation zwischengelagert wird und wobei wenigstens ein
Parameter aus einer Gruppe von Parametern gemessen wird, welche
umfasst: die Anzahl der zwischengelagerten Vögel sowie eine Änderung
der Anzahl der zwischengelagerten Vögel, der wenigstens einen Messwert
bildet, wobei der wenigstens eine Messwert genutzt wird, um die
Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation
beziehungsweise von der Förderstation
an die Verbindungsstation übergeben
werden, zu steuern.
-
Die
Anzahl der Vögel,
die in dem Zwischenlager vorhanden sind, oder eine Änderung
in der Anzahl der Vögel,
die in dem Zwischenlager vorhanden sind, bieten eine zuverlässige Möglichkeit
der Steuerung des Systems. Die Schwankungen in dem Strom aus Geflügel können mittels
der an dem Zwischenlager durchgeführten Messungen wirksam reduziert werden.
-
In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung ein Verfahren, bei dem
eine Anzahl von Parametern gemessen werden und wobei eine Anzahl von
Kriterien mit den gemessenen Parametern verknüpft werden, wobei einem jeden
Kriterium eine vorbestimmte Priorität zugewiesen wird, sowie ein
Steuerungsverfahren, das im voraus für ein jedes Kriterium festgelegt
wird, wobei die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation
oder von der Förderstation
an die Verbindungsstation übergeben
werden, auf der Grundlage eines Kriteriums, das erfüllt ist,
gesteuert wird, und wobei in dem Fall, in dem eine Vielzahl von
Kriterien erfüllt
ist, die Priorität
des Kriteriums genutzt wird, um zu bestimmen, welches Kriterium
für die
Steuerung zu verwenden ist. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von
Kriterien gleichzeitig für
Steuerzwecke verwendet werden. Zum Beispiel kann die Fördergeschwindigkeit
einer Fördervorrichtung
auf der Grundlage eines gemessenen ersten Parameters mit festgelegter Priorität gesteuert
werden, wohingegen ein anderer gemessener Parameter mit einer höheren Priorität als der
erste Parameter zur Steuerung der Fördergeschwindigkeit der gleichen
Fördervorrichtung
verwendet wird, sobald der Messwert für diesen anderen Parameter
einen festgelegten Grenzwert erreicht.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird wenigstens einer der Messwerte zur Steuerung der
Fördergeschwindigkeit
der wenigstens einen Fördervorrichtung
verwendet.
-
Indem
die Fördergeschwindigkeit
der Fördervorrichtung
auf der Grundlage des Messwertes aus den Messungen gesteuert wird,
kann die Anzahl der Vögel,
die von der Fördervorrichtung
zugeführt werden,
gleichmäßiger gemacht
werden.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung wird wenigstens
ein Parameter gemessen, wobei der wenigstens eine Messwert genutzt
wird, um die Anzahl der Vögel
zu steuern, die pro Zeiteinheit aus dem wenigstens einen Behälter entladen werden.
-
Auf
diese Art und Weise kann zum Beispiel eine Anzahl von Vögeln gemessen
werden, die pro Zeiteinheit von der Förderstation an die Verbindungsstation übergeben
werden, und der Messwert aus dieser Messung kann zur Steuerung des
Entladens genutzt werden. Wenn zu viele Vögel an die Verbindungsstation übergeben
werden, kann die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit entladen werden, erhöht werden. Auf diese Art und
Weise können Schwankungen
reduziert werden. Der Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass
zahlreiche weitere Kombinationen von Messungen und Steuerungsschritten
möglich
sind, ohne dass von dem Grundgedanken und dem Erfindungsbereich
der vorliegenden Erfindung abgewichen wird.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird wenigstens ein Messwert zur Steuerung der Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit aus wenigstens einem ersten Zwischenlager freigegeben
werden, verwendet.
-
Auf
diese Weise kann das Zwischenlager verwendet werden, um die Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel
aktiv zu reduzieren.
-
In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung ein Verfahren, wobei
eine Anzahl von Vögeln, die
pro Zeiteinheit von einer ersten Fördervorrichtung an eine nachfolgende
Fördervorrichtung übergeben werden,
auf der Grundlage eines Parameters gesteuert, der aus der Gruppe
ausgewählt
wird, die umfasst: die Anzahl von Vögeln, die auf der nachfolgenden Fördervorrichtung
vorhanden ist; und eine Anzahl von Vögeln, die auf einer Fördervorrichtung
vor der ersten Fördervorrichtung
vorhanden ist. Wenn die Geschwindigkeit einer Fördervorrichtung auf der Grundlage
der Anzahl von Vögeln
auf einer anderen Fördervorrichtung
vor der gesteuerten Fördervorrichtung
gesteuert wird, kann die Steuerung verwendet werden, um eine bevorstehende
Schwankung in dem Strom aus Geflügel
vorwegzunehmen. Wenn die Geschwindigkeit einer Fördervorrichtung auf der Grundlage
der Anzahl von Vögeln,
die sich auf einer anderen Fördervorrichtung
hinter der gesteuerten Fördervorrichtung
befinden, gesteuert wird, kann die Steuerung verwendet werden, um
auf eine Schwankung zu reagieren, die in dem Strom aus Geflügel bereits
aufgetreten ist, und eine Korrektur zu dieser Schwankung durchzuführen. Dies
kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass eine größere Anzahl von Vögeln pro
Zeiteinheit freigegeben wird, nachdem ein Abfall in der Anzahl der
Vögel pro
Zeiteinheit aufgetreten ist, oder indem eine geringere Anzahl von
Vögeln
pro Zeiteinheit freigegeben wird, nachdem die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit einen festgelegten Punkt passiert haben, angestiegen
ist.
-
In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung ein Verfahren, bei dem
die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit von einer Fördervorrichtung
an eine nachfolgende Fördervorrichtung übergeben wird,
auf der Grundlage der Anzahl der Vögel, die sich in einem vorbestimmten
Abschnitt einer Fördervorrichtung
befinden, gesteuert wird. Das Bestimmen de Anzahl der Vögel, die
sich in einem bestimmten Abschnitt einer Fördervorrichtung befinden, ermöglicht eine
genauere Steuerung. Die Zeitdauer, die erforderlich ist, um zum
Beispiel in diesem festgelegten Abschnitt vorhandene Vögel an eine
nachfolgende Fördervorrichtung
zu übergeben,
ist kürzer
als die Zeitdauer, die erforderlich ist, um Vögel, die auf der Fördervorrichtung
als Ganzes vorhanden sind, an eine nachfolgende Fördervorrichtung
zu übergeben. Indem
die Steuerung auf der Grundlage einer kurzen Zeitdauer durchgeführt wird,
kann innerhalb eines gegebenen Zeitraumes häufiger ent schieden werden,
ob Steuerungseingriff erforderlich ist, zum Beispiel ob die Geschwindigkeit
eines Bandförderers verändert werden
muss. Dies bewirkt eine genauere Steuerung.
-
In
einem besonders vorteilhaften Aspekt der Erfindung werden zwei oder
mehr der Messwerte miteinander verglichen, wobei das Vergleichsergebnis verwendet
wird, um die Anzahl von Vögeln
zu steuern, die pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation
oder von der Förderstation
an die Verbindungsstation übergeben
werden.
-
In
diesem Zusammenhang können
der gleiche Parameter oder die gleichen Parameter viele Male gemessen
und die verschiedenen Messwerte miteinander verglichen werden. Jedoch
können
auch unterschiedliche Parameter gemessen werden und die Werte aus
diesen Messungen miteinander verglichen werden. Dies ermöglicht eine
genauere Steuerung des Systems.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Messwert für die Anzahl
der Vögel,
die pro Zeiteinheit einen festgelegten Punkt in der Schlachtstrecke
passieren, mit einem Messwert für
die Anzahl der Vögel
oder der Mitnehmer, die pro Zeiteinheit die Verbindungsstation verlassen,
verglichen.
-
Auf
diese Art und Weise kann die Steuerung des Systems so angepasst
werden, dass die Zuführung
der Vögel
stets gleich dem Auslaufen von Vögeln
oder Mitnehmern aus der Verbindungsstation ist.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit an der Verbindungsstation eintrifft, mit der
Anzahl der Vögel,
die die Verbindungsstation verlassen, verglichen.
-
Durch
den Vergleich dieser beiden Parameter kann das Auftreten von Engpässen oder Überschüssen von
Vögeln
an der Verbindungsstation verhindert werden.
-
Ein
weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist ein Verfahren, wobei die Anzahl der Vögel, die
einen festgelegten Punkt in der Schlachtstrecke vor der Verbindungsstation
pro Zeiteinheit passieren, mit der Anzahl der Mitnehmer, die einen
festge legten Punkt in der Verbindungsstation pro Zeiteinheit passieren,
verglichen wird. Der Vergleich dieser beiden Parameter bietet eine
gute Einsicht in die Möglichkeit
des Auftretens eines Engpasses oder eines Überschusses von Vögeln an
der Verbindungsstation.
-
In
einem anderen Aspekt der Erfindung gibt es eine vorbestimmte Zeiteinheit
zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Messung durchgeführt wird,
und dem Zeitpunkt, an dem ein von dieser Messung abgeleiteter Messwert
verwendet wird.
-
Auf
diese Weise können
bestimmte Verzögerungszeiten
berücksichtigt
werden, die zum Beispiel auftreten, wenn Geflügel über eine bestimmte Entfernung
transportiert wird.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung wird wenigstens
einer der Messwerte mit einem vorbestimmten Grenzwert für diesen
Parameter verglichen, um die Anzahl der Vögel zu steuern, die pro Zeiteinheit
von der Entladestation an die Förderstation
oder von der Förderstation
an die Verbindungsstation übergeben
werden.
-
Auf
diese Weise können
Grenzwerte oder Sollwerte verwendet werden und Messwerte mit diesen
verglichen werden. Indem das Ergebnis des Vergleiches für Steuerungszwecke
verwendet wird, kann ein Ergebnis ermittelt werden, das dem Grenzwert oder
dem Sollwert entspricht.
-
In
einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird das Geflügel
von wenigstens einem Entladearbeiter von Hand mit einer Entladegeschwindigkeit
aus dem wenigstens einen Behälter
entladen.
-
Der
Ausdruck „Entladegeschwindigkeit" bedeutet dabei die
Anzahl der Vögel,
die innerhalb einer festgelegten Zeiteinheit aus dem Behälter entladen werden.
-
Das
Ermöglichen
des Entladens der Vögel von
Hand ermöglicht
eine einfache Anpassung der Entladegeschwindigkeit an ein gewünschtes
Niveau. Wenn der Entladearbeiter Informationen in Bezug auf die
Geschwindigkeit, mit der das Geflügel zu entladen ist, erhält, und
wenn diese Informationen visuell zu ihm übertragen werden, kann sich
der Entladearbeiter vollständig
auf das Entladen des Geflügels konzentrieren,
während
die Entladegeschwindigkeit gleichzeitig beherrschbar bleibt.
-
In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird das Geflügel
mechanisch aus dem wenigstens einen Behälter entladen. Dies kann zum Beispiel
mittels einer mechanischen Entladevorrichtung erreicht werden, die
das Geflügel
aus dem wenigstens einen Behälter
schiebt. Dies kann zum Beispiel auch durch eine Entladevorrichtung
implementiert werden, die in den Behälter hinein bewegt wird, wobei
die Vögel
auf die Entladevorrichtung geleitet werden und wobei die Entladevorrichtung
die Vögel aus
dem wenigstens einen Behälter
fördert.
Dieses Ausführungsbeispiel
macht den Entladevorgang weitgehend beherrschbar.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Entladevorrichtung
vorteilhaft in einen Behälter eingeführt, wodurch
die Entladevorrichtung das Geflügel
aus dem Behälter
transportiert. Der Durchschnittsfachmann wird ohne Weiteres erkennen, dass
es zum Beispiel möglich
ist, einen Bandförderer in
die Nähe
der Beine des Geflügels
einzuführen,
wobei die Oberseite des Bandförderers
in einer Richtung aus dem Behälter
hinaus bewegt wird. Die Vögel werden
sich auf en Bandförderer
bewegen und werden aus dem Behälter
gefördert
werden. In einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird die Entladevorrichtung
oberhalb des Geflügels,
das zu entladen ist, in den Behälter
bewegt, wobei die Unterseite des Bandförderers in einer Richtung aus
dem Behälter
heraus bewegt wird. Auf diese Weise werden die Vögel zwangsweise aus dem Behälter ausgetrieben,
und es kann verhindert werden, dass die Vögel ihre Köpfe in die Oberseite des Behälters stecken
oder nach unten in den Behälter
abtauchen, um diesen nicht verlassen zu müssen. Der Durchschnittsfachmann
wird erkennen, dass diese Form des Entladens auch unabhängig außerhalb
des Kontextes der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann.
-
In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
wird eine bewegliche Blende vorteilhaft an der Entladestation angeordnet,
wobei eine Anzahl von Abteilen eines Behälters, der eine Vielzahl von
Abteilen umfasst, geöffnet
werden und wobei die Blende das Geflügel in einem geöffneten
Abteil oder in mehreren geöffneten
Abteilen halten wird. Dies bewirkt das vorteilhafte Ergebnis, dass
alle Abteile des Behälters
auf einmal geöffnet
werden können,
ohne dass die Vögel diese
Abteile unkontrolliert verlassen können.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung werden Vögel
in der Entladestation in einer Anzahl von Verbindungsstrecken mit
Mitnehmern verbunden. Eine Verbindungsstrecke ist in diesem Fall
ein Ort, zu dem leere Mitnehmer und Vögel zugeführt werden und an dem die Vögel mit
diesen leeren Mitnehmern verbunden werden. Indem eine Vielzahl von
Verbindungsstrecken in der Verbindungsstation verwendet werden, kann
die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit mit einem Träger
verbunden werden können,
größer sein als
in dem Fall, in dem nur eine Verbindungsstrecke genutzt wird.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird der Vogel, während er
gefördert
wird, durch Ausrichteinrichtungen, die in der Nähe der wenigstens einen Fördervorrichtung
angeordnet sind, so ausgerichtet, dass das Brustbein des Vogels
in einer vorgegebenen Ausrichtung in Bezug auf die Förderrichtung
positioniert ist.
-
Infolgedessen
befinden sich die Vögel
an der Verbindungsstation in einer im Wesentlichen übereinstimmenden
vorgegebenen Ausrichtung, so dass zum Beispiel die Beine der Tiere
für die
Menschen, die die Tiere mit den Mitnehmern verbinden, gut zugänglich sind.
Dies reduziert den erforderlichen Arbeitsaufwand zum Verbinden der
Vögel mit
den Mitnehmern. Wenn die Ausrichtung des Brustbeines des Vogels
im Wesentlichen senkrecht zu der Förderrichtung ist, können die
Füße des Vogels
direkt der Person zugewandt sein, die den Vogel mit dem Mitnehmer
verbindet. Diese Ausrichtung minimiert vorteilhaft die Kraftanstrengung,
die erforderlich ist, um die Vögel
mit den Mitnehmern zu verbinden.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation oder von der Förderstation
an die Verbindungsstation zugeführt
werden, durch geringfügige Änderungen
oder im Wesentlichen kontinuierlich angepasst.
-
Eine
genaue Steuerung des Stroms aus Geflügel kann durch Steuern des
Stroms aus Geflügel unter
Verwendung geringfügiger Änderungen
oder im Wesentlichen kontinuierlich erzielt werden.
-
In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung ein Verfahren, wobei
in der Entladestation eine Anzahl von Vögeln in einem ersten Zeitraum
aus dem Behälter
entladen werden, wobei der Strom aus Geflügel so gesteuert wird, dass
eine Anzahl von Vögeln in
einem zweiten Zeitraum an die Verbindungsstation übergeben
werden, wobei sich der zweite Zeitraum in der Länge von dem ersten Zeitraum
unterscheidet. Wenn das Ende einer Reihe von Behältern, die eine bestimmte Art
von Vogel enthalten, erreicht ist, zum Beispiel in dem Fall eines
Wechsels der Art von Vogel, der von der Schlachtstrecke verarbeitet
wird, wird die Entladestation nicht vollständig mit Behältern, die
eine erste Art von Vogel enthalten, besetzt sein. Demzufolge wird über einen
bestimmten Zeitraum eine geringere Anzahl von Vögeln pro Zeiteinheit entladen
werden als im Vergleich dazu, wenn die Entladestation vollständig zum
Entladen der ersten Art von Vogel genutzt wird. Demzufolge wird
es eine bestimmte Zeit später
einen Rückgang
in der Anzahl von Vögeln,
die pro Zeiteinheit an die Verbindungsstation übergeben werden, geben. Dieser
Rückgang wird
im Wesentlichen dadurch verhindert, dass der Strom von Vögeln der
ersten Art innerhalb eines kürzeren
Zeitraums an die Verbindungsstation übergeben werden.
-
Das
gleiche Problem tritt auf, wenn die volle Leistung der Entladestation
zum Beginn einer Reihe von Behältern
einer Art von Vögeln
oder bei dem Anfahren der Schlachtstrecke nicht ausgenutzt wird. Auch
in diesem Fall wird eine geringere Anzahl von Vögeln pro Zeiteinheit über einen
bestimmten Zeitraum entladen werden als dies zu einem späteren Zeitpunkt
der Fall ist, wenn die Entladestation voll besetzt ist. Die Entladestation
wird daher eine Anlaufzeit benötigen,
bevor sie eine volle Entladegeschwindigkeit erreicht. Um eine solche
Anlaufzeit dieser Art für
die Übergabe
von Vögeln
an die Verbindungsstation zu vermeiden, kann eine Anzahl von Vögeln, die innerhalb
eines bestimmten Zeitraums entladen werden, innerhalb eines kürzeren Zeitraums
an die Verbindungsstation übergeben
werden. Das bedeutet, dass die gleiche Anzahl von Vögeln pro
Zeiteinheit zu der Verbindungsstation überführt wird, als ob die volle
Leistung an der Entladestation entladen würde. Dies wird vorzugsweise
dadurch bewirkt, dass die ersten Vögel aus einer Serie über einen
bestimmten Zeitraum zwischengelagert werden, so dass der Zeitraum,
während
dessen die Anzahl von Vögeln überführt wird,
verdichtet wird.
-
Die
Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Umwandeln eines
Stroms aus Lebendgeflügel,
der über
einen Zeitverlauf schwankt, in einen Strom aus Lebendgeflügel, der über den
Zeitverlauf in einer Schlachtstrecke im Wesentlichen gleichmäßig ist,
wobei die Vorrichtung wenigstens die folgenden Stationen umfasst:
eine Entladestation zum Entladen des Geflügels aus wenigstens einem Behälter, eine
Verbindungsstation zum Verbinden des Geflügels mit Mitnehmern, eine Förderstation
zum Fördern des
Geflügels
als Strom aus Geflügel
von der Entladestation zu der Verbindungsstation, wobei die Förderstation
wenigstens eine Fördervorrichtung
umfasst, wobei die Fördervorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, dass sie wenigstens eine Steuereinrichtung
umfasst, die ausgelegt ist, um die Anzahl der Vögel, die pro Zeiteinheit von
der Entladestation zu der Förderstation
oder von der Förderstation
zu der Verbindungsstation überführt werden,
steuert, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Diese
Vorrichtung kann verwendet werden, um einen schwankenden Strom aus
Geflügel,
der zu einem Geflügelschlachthof
zugeführt
wird, in einen im Wesentlichen gleichmäßigen Strom aus Geflügel umzuwandeln,
so dass der Strom aus Geflügel
in der Schlachtstrecke auf geeignete Weise weitergeleitet werden
kann.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird
das Geflügel
in der Entladestation von wenigstens einer Entladevorrichtung aus
dem wenigstens einen Behälter
entladen.
-
Der
Vorteil der Nutzung einer Entladevorrichtung besteht darin, dass
während
des Entladens ein hohes Maß an
Betriebszuverlässigkeit
erreicht wird, wobei der Eingriff durch den Menschen vermieden wird.
-
In
einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel
ist die Steuereinrichtung mit der wenigstens einen Entladevorrichtung
verbunden, um die Anzahl der Vögel
zu steuern, die pro Zeiteinheit aus dem wenigstens einen Behälter entladen
werden. Auf diese Weise kann das Entladen der Vögel aus den Behältern vorteilhaft
gesteuert werden, um Schwankungen des Stroms aus Geflügel zu reduzieren.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird
eine Anzahl von Entladevorrichtungen in der Vorrichtung parallel
angeordnet. Dies erhöht
die Entladeleistung und die Flexibilität des Entladevorganges.
-
In
einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist die wenigstens
eine Fördervorrichtung
so ausgelegt, dass sie das Geflügel
mit einer Fördergeschwindigkeit
fördert,
wobei die Steuereinrichtung mit der wenigstens einen Fördervorrichtung verbunden
ist und ausgelegt ist, um die Fördergeschwindigkeit
der wenigstens einen Fördervorrichtung
zu steuern, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Indem
die Fördergeschwindigkeit
der Fördervorrichtung
gesteuert wird, kann der Zeitpunkt, zu dem ein Vogel von der Fördervorrichtung
zugeführt und übergeben
wird so gesteuert werden, dass die Schwankungen in dem Strom aus
Geflügel
auf der nachgeschalteten Seite der Fördervorrichtung reduziert werden.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung umfasst die Förderstation
eine Anzahl von parallel angeordneten Fördervorrichtungen. Wenn diese
parallel angeordneten Fördervorrichtungen
unabhängig
oder in Abhängigkeit
voneinander gesteuert werden können,
kann der Fördervorgang erfolgreich
gesteuert werden und Schwankungen in dem Strom aus Geflügel können wirksam
reduziert werden.
-
Ein
besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
wird durch eine Vorrichtung bereitgestellt, bei der eine Anzahl
von Fördervorrichtungen
das Geflügel
von der Entladestation zu einer Sammelfördervorrichtung fördert und
bei der die Sammelfördervorrichtung
das Geflügel
mit einer Geschwindigkeit zu der Verbindungsstation fördert. Die
Sammelfördervorrichtung
sammelt die einzelnen Ströme
aus Geflügel
und überführt diese
auf geeignete Weise an eine Verbindungsstation, so dass die Verbindungsstation den
Strom aus Geflügel
reibungslos verarbeiten kann.
-
Es
ist besonders vorteilhaft, wenn die Steuereinrichtung so ausgelegt
ist, dass sie die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit von der wenigstens einen Fördervorrichtung an die Sammelfördervorrichtung übergeben
werden, steuert, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
Dies ermöglicht,
dass der Strom aus Geflügel
auf der Sammelfördervorrichtung
gleichmäßiger ist
als der Strom aus Geflügel,
der während
des Entladens aus den Behältern
gebildet wird.
-
Wenn
die Förderstation
eine Anzahl von in Reihe verbundenen Fördervorrichtungen umfasst, kann
die Übergabe
von einer vorgeschalteten Fördervorrichtung
an eine nach geschaltete Fördervorrichtung
so gesteuert werden, dass die Schwankungen in dem Strom aus Geflügel reduziert
werden.
-
Ein
vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
wird durch eine Vorrichtung bereitgestellt, bei der wenigstens ein
erstes Zwischenlagerelement für
die Zwischenlagerung von Geflügel
hinter der Entladestation und vor der Verbindungsstation angeordnet
wird. Ein Zwischenlagerelement kann zeitweilige Spitzen oder Rückgänge in der
Zuführung
von Geflügel
aufnehmen und auf diese Weise Schwankungen in dem Strom aus Geflügel reduzieren.
-
Wenn
die Steuereinrichtung mit dem wenigstens einen Zwischenlagerelement
verbunden ist, um eine Anzahl von Vögeln, die pro Zeiteinheit an
dem wenigstens einen ersten Zwischenlagerelement freigegeben werden,
zu steuern, kann der Strom aus Geflügel hinter dem wenigstens einen
Zwischenlager wirksam gleichmäßig (gleichmäßiger) gemacht
werden.
-
In
einem anderen Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung wird eine Betäubungsstation
vor der Verbindungsstation angeordnet. Dies bewirkt, dass die Vögel bei
dem Eintreffen an der Verbindungsstation sowie für einen bestimmten Zeitraum
danach betäubt sind,
so dass es relativ einfach ist, die Vögel in der Verbindungsstation
mit den Mitnehmern zu verbinden.
-
Ein
weiterer Vorteil wird bereitgestellt, wenn ein zweites Zwischenlagerelement
zum Zwischenlagern von Vögeln,
die zu der Verbindungsstation zugeführt worden sind und für die kein
Mitnehmer verfügbar
ist, in der Verbindungsstation angeordnet wird. Dies ermöglicht es,
eine vorteilhafte Situation dahingehend zu erzielen, dass wenn mehr
Vögel zu der
Verbindungsstation zugeführt
werden als die Anzahl der für
einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehenden Mitnehmer, die
betreffenden Vögel zwischengelagert
werden können
und dass sie erneut aus dem zweiten Zwischenlagerelement freigegeben
werden können,
wenn Mitnehmer erneut verfügbar
werden, um die betreffenden Vögel
mit den Mitnehmern zu verbinden.
-
In
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfasst die Entladestation wenigstens einen Sensor, der wenigstens
einen sich auf das Entladen beziehenden Parameter misst, wobei der
Parameter vorzugsweise aus einer Gruppe von Parametern ausgewählt wird,
die umfasst: die Anzahl von Vögeln, die
pro Zeiteinheit aus dem Behälter
entladen werden; das Gewicht der Gesamtanzahl von Vögeln in dem
Behälter;
das Gewicht von wenigstens einem einzelnen Vogel in dem Behälter; die
Anzahl der in dem Behälter
vorhandenen Vögel;
sowie die Temperatur eines Vogels, woraus sich wenigstens ein Messwert
ergibt, wobei der wenigstens eine Messwert pro Zeiteinheit von der
Entladestation an die Förderstation
oder von der Förderstation
zu der Verbindungsstation gespeist wird, um Schwankungen in dem
Strom aus Geflügel
zu reduzieren.
-
Indem
Parameter gemessen werden und diese Parameter für Steuerungszwecke verwendet werden,
können
Schwankungen in dem Strom aus Geflügel aufgezeichnet und mittels
der Steuereinrichtung reduziert werden.
-
In
einem weitern vorteilhaften Ausführungsbeispiel
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, wobei die Förderstation
wenigstens einen Sensor umfasst, der ausgelegt ist, um wenigstens
einen Parameter zu messen, der sich auf das Fördern bezieht, wobei der Parameter
vorzugsweise aus einer Gruppe von Parametern ausgewählt wird,
die umfasst: die Anzahl von Vögeln,
die pro Zeiteinheit einen festgelegten Punkt auf der Fördervorrichtung
passieren; das Gewicht der Gesamtanzahl von Vögeln auf der wenigstens einen
Fördervorrichtung;
das Gewicht von wenigstens einem einzelnen Vogel auf der wenigstens
einen Fördervorrichtung;
die Zeitdauer zwischen einem Verlassen eines Vogels der Entladestation
und dem Ankommen an der Verbindungsstation; die Fördergeschwindigkeit
des Stroms aus Geflügel;
sowie die Anzahl der Vögel,
die auf dem Förderelement
vorhanden sind, woraus sich wenigstens ein Messwert ergibt, wobei
der wenigstens eine Messwert pro Zeiteinheit von der Entladestation
zu der Förderstation oder
von der Förderstation
zu der Verbindungsstation gespeist wird, um Schwankungen in dem
Strom aus Geflügel
zu reduzieren.
-
Indem
ein Parameter oder mehrere Parameter, der oder die sich auf den
Fördervorgang
bezieht oder beziehen, aufgezeichnet wird oder werden, kann eine
bessere und wirksamere Steuerung des Gesamtsystems erzielt werden,
was zu einem im Wesentlichen gleichmäßigen Strom aus Geflügel führen wird.
-
Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung betrifft eine Vorrichtung, wobei die Verbindungsstation
wenigstens einen Sensor umfasst, der ausgelegt ist, um wenigstens
einen Parameter zu messen, der sich auf das Verbinden der Vögel mit dem
Mitnehmer bezieht, wobei der wenigstens eine Parameter vorzugsweise
aus einer Gruppe von Parametern ausgewählt wird, die umfasst: die
Wartezeit für
einen Vogel an der Verbindungsstation; die Anzahl der Vögel, die
an der Verbindungsstation warten; die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit zu der Verbindungsstation zugeführt werden; die Anzahl von Mitnehmen,
die pro Zeiteinheit die Verbindungsstation verlassen; die Anzahl
von Mitnehmern, die pro Zeiteinheit die Verbindungsstation verlassen,
ohne dass ein Vogel mit ihnen verbunden worden ist; die Anzahl von
Vögeln,
die pro Zeiteinheit zu der Verbindungsstation zwecks Verbinden mit
einem Mitnehmer zugeführt
werden; sowie die Anzahl von Mitnehmern, die sich pro Zeiteinheit
der Verbindungsstation annähern,
woraus sich wenigstens ein Messwert ergibt, wobei der wenigstens
eine Messwert zu der Steuereinrichtung gespeist wird, um die Anzahl
der Vögel
zu steuern, die pro Zeiteinheit von der Entladestation an die Förderstation
oder von der Förderstation
an die Verbindungsstation übergeben
werden, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
Indem
ein Parameter oder mehrere Parameter, der oder die sich auf das
Verbinden der Vögel
mit dem Mitnehmer bezieht oder beziehen, gemessen wird oder werden,
kann präzise
Steuerung des gesamten Systems erzielt werden und können Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel
wirksam reduziert werden.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist der wenigstens eine Sensor mit der Steuereinrichtung verbunden,
wobei die Steuereinrichtung mit der wenigstens einen Entladevorrichtung
verbunden ist, und wobei die Messwerte an die Steuereinrichtung
gespeist werden, um die wenigstens eine Entladevorrichtung zu steuern.
-
Wenn
die Messwerte zu der Steuereinrichtung gespeist werden, kann das
Entladen der Vögel wirksam
genutzt werden, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel zu reduzieren.
-
In
einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, bei
der der wenigstens eine Sensor mit der Steuereinrichtung verbunden
ist und wobei die Steuereinrichtung mit dem wenigstens einen ersten
Zwischenlagerelement verbunden ist und wobei die Messwerte zu der
Steuereinrichtung gespeist werden, um das wenigstens eine erste
Zwischenlagerelement zu steuern.
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
ermöglicht, dass
das Zwischenlagerelement so gesteuert wird, dass die Anzahl der
Vögel,
die aus dem ersten Zwischenlagerelement freigegeben werden, durch
die Messwerte bestimmt wird, die in den von dem wenigstens einen
Sensor durchgeführten
Messungen ermittelt worden sind. Auf diese Weise werden die Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel
auf der nachgeschalteten Seite des Zwischenlagerelementes im Vergleich
zu der vorgeschalteten Seite desselben von reduziertem Ausmaß sein.
-
In
einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist die wenigstens eine Fördervorrichtung ein Bandförderer.
Ein Bandförderer
ist ein sehr gut geeignetes Fördermittel
für Geflügel, da
Vögel auf
dem Bandförderer
angeordnet und gefördert
werden können,
ohne mit demselben verbunden werden zu müssen.
-
In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst
die Entladestation eine Kippeinrichtung zum Neigen des wenigstens
einen Behälters,
wobei das Geflügel
den Behälter
unter dem Einfluss der Schwerkraft verlässt. Das Verwenden von Schwerkraft
für Entladezwecke
stellt eine einfache und zuverlässige
Möglichkeit
des Entladens der Vögel
aus dem Behälter
bereit. Wenn die Steuereinrichtung ausgelegt ist, um das Neigen
der Kippeinrichtung zu steuern, können Schwankungen in dem Strom
aus Geflügel
während
des Entladens reduziert werden, indem der Grad des Neigens des Behälters gesteuert wird.
-
Wenn
die wenigstens eine Entladevorrichtung einen Ausleger umfasst, der
in den wenigstens einen Behälter
hinein bewegt werden kann, kann der Entladevorgang automatisch durchgeführt werden, ohne
dass der Behälter
dabei für
Entladezwecke bewegt werden muss. Dies begrenzt den möglichen Stress
für die
Vögel während des
Entladens. Auch in diesem Ausführungsbeispiel
kann die Entladevorrichtung so ausgelegt sein, dass sie von der
Steuereinrichtung gesteuert wird.
-
In
einem weiteren Aspekt wird der wenigstens eine Sensor vorzugsweise
aus einer Gruppe ausgewählt,
die umfasst: einen schwenkbaren Körper; ein Messinstrument zum
Messen eines Gewichtes; ein Messinstrument zum Messen von Infrarotstrahlung;
und ein optisches Messinstrument. Ein Sensor dieser Art kann verwendet
werden, um einen Strom aus Geflügel
als Anzahl pro Zeiteinheit zuverlässig zu messen. In einem weiteren
bevorzugten Ausführungsbeispiel
erstreckt sich die wenigstens eine Fördervorrichtung über eine
festgelegte Entfernung, wobei die wenigstens eine Fördervorrichtung eine
vorgeschaltete Seite und eine nachgeschaltete Seite aufweist, und
wobei der wenigstens eine Sensor auf der nachgeschalteten Seite
der wenigstens einen Fördervorrichtung
angeordnet ist. Wenn ein Sensor auf der nachgeschalteten Seite der
wenigstens einen Fördervorrichtung
angeordnet ist, kann ein Strom aus Geflügel unmittelbar vor seiner Übergabe
an die Fördervorrichtung
gemessen werden. Dies unterstützt
eine gute Steuerung des Systems.
-
Der
Ausleger umfasst vorteilhaft einen ersten Bandförderer. Ein Bandförderer ermöglicht das Entladen
von Vögeln
aus dem Behälter
auf eine sehr wirtschaftliche und zuverlässige Weise.
-
Besonders
vorteilhafte Ergebnisse werden erzielt, wenn die Entladevorrichtung
einen zweiten Bandförderer
umfasst, der in eine Position oberhalb des zu entladenden Geflügels bewegt
werden kann, wobei der zweite Bandförderer ausgelegt ist, um das Geflügel aus
dem Behälter
zu bewegen. Das bedeutet, dass kein Bandförderer erforderlich ist, der
unter die Vögel
geschoben werden muss, und weiterhin kann so verhindert werden,
dass die Vögel
ihre Köpfe in
die Oberseite des Behälters
stecken oder sich zwischen der Unterseite und einer Oberseite des
Behälters
verkriechen.
-
In
einem besonderen Ausführungsbeispiel umfasst
der Bandförderer
der Entladevorrichtung vorstehende Teile, um das Geflügel zu schieben.
Die vorstehenden Teile erstrecken sich von dem Bandförderer nach
unten und entladen die Vögel
aus dem Behälter,
indem sie diese zu einer Öffnung
des Behälters
hin bewegen. Dies ermöglicht
eine wirtschaftliche Entladung der Vögel aus dem Behälter, ohne dass
ein Bandförderer
unter die Vögel
geschoben werden muss.
-
Wenn
die vorstehenden Teile Klappen sind, werden die Vögel besonders
leicht entladen.
-
In
einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst die Verbindungsstation
eine Anzahl von Verbindungsstrecken. In diesem Zusammenhang ist
eine Verbindungsstrecke ein Ort, zu dem leere Mitnehmer und die
Vögel zugeführt werden
und an dem die Vögel
mit den leeren Mitnehmen verbunden werden. Dies ermöglicht es,
eine größere Leistung
in der Verbindungsstation zu erzielen.
-
In
einem weiteren vorteilhaften Aspekt folgt ein Förderer teilweise zwei unterschiedlichen
Wegen, einem ersten Weg, der hinter einer Verbindungsstrecke verläuft, wohingegen
ein zweiter Weg nicht entlang einer Verbindungsstrecke verläuft und
wobei der Förderer
so ausgelegt ist, dass die Mitnehmer in Abhängigkeit von einer vorbestimmten
Auswahl dem ersten oder dem zweiten Weg folgen.
-
Mit
dieser Vorrichtung ist es möglich,
wenn die Vögel
relativ groß sind,
wie zum Beispiel bei Truthähnen,
einige der Mitnehmer umzuleiten, so dass sich nicht alle Mitnehmer
entlang der Verbindungsstrecke bewegen, sondern nur einige davon.
Wenn die Mitnehmer abwechselnd dem ersten Weg und dem zweiten Weg
folgen, ist der Abstand zwischen den Mitnehmern an der Verbindungsstrecke
das Doppelte des Abstandes zwischen ihnen in einer normalen Situation.
Dies stellt Platz bereit, um größere Vögel mit
den Mitnehmern zu verbinden. Zum Beispiel können Truthähne mit dem Mitnehmern mit
einem Abstand zwischen den Mitnehmern verbunden werden, der eher
für kleine
Tiere geeignet ist, wie zum Beispiel für Hühner. Der Durchschnittsfachmann wird
erkennen, dass der Einsatz von einer Vielzahl von Verbindungsstrecken
auch unabhängig
angewendet werden kann.
-
Die
Erfindung wird anhand des folgenden Textes und unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen, die eine Reihe von Ausführungsbeispielen zeigen, die
ausschließlich
als nicht einschränkende
Beispiele angeführt
werden, ausführlicher
beschrieben werden.
-
Kurze
Beschreibung der Zeichnungen:
-
1 zeigt
eine schematische Übersicht
eines Teiles eines Schlachthofes.
-
Die 2a und 2b zeigen
eine Ansicht der Entladestation.
-
3a zeigt
ein Diagramm zur Veranschaulichung des Stroms aus Geflügel über den
Zeitverlauf, während
ein Behälter
entladen wird.
-
3b zeigt
ein Schema zur Veranschaulichung gleichmäßigerer Ströme aus Geflügel.
-
3c zeigt
schematisch ein Parameter-Verarbeitungssystem.
-
4 zeigt
eine schematische Draufsicht eines Details einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, mit
in Reihe verbundenen Fördervorrichtungen.
-
4a zeigt
eine schematische Draufsicht eines Details einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, mit
in Reihe verbundenen Fördervorrichtungen.
-
4b zeigt
eine weitere schematische Draufsicht eines Details der Vorrichtung
gemäß der Erfindung,
mit in Reihe verbundenen Fördervorrichtungen.
-
4c zeigt
eine weitere schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles der Steuerung der
Vorrichtung.
-
4d zeigt
eine weitere schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles der Steuerung der
Vorrichtung.
-
4e zeigt
eine weitere schematische Draufsicht eines Details einer Vorrichtung
gemäß der Erfindung,
mit in Reihe verbundenen Fördervorrichtungen.
-
4f zeigt
eine weitere schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles der Steuerung der
Vorrichtung.
-
5a zeigt
eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei Fördervorrichtungen
parallel verbunden sind und auf die Sammelfördervorrichtung münden.
-
5b zeigt
eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles der in 5a gezeigten
Vorrichtung.
-
6 zeigt
eine schematische Draufsicht einer Verbindungsstation mit einer
Fördervorrichtung für Zwischenlagerung.
-
6a zeigt
eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles der Verbindungsstation.
-
7a zeigt
einen schematischen Querschnitt und veranschaulicht, wie die Entladestation arbeitet.
-
7b zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7c zeigt
eine schematische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7d zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7e zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7f zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7g zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Entladestation.
-
7h zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen
Entladestation.
-
7i zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen
Entladestation.
-
7j zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen
Entladestation.
-
8aa zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8ab zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8ba zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8bb zeigt eine schematische Darstellung eines
weiteren Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8ca zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8cb zeigt eine schematische Darstellung der Steuerung
der Vorrichtung.
-
8da zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8db zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8ea zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8eb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8fa zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8fb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8ga zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8gb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
8ha zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
8hb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
9aa zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
9ab zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
9ba zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
9bb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
9ca zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
9cb zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
9da zeigt eine schematische Darstellung eines
Teiles einer Schlachtstrecke.
-
9db zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
10a zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
10b zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
11a zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
11b zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
12a zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke.
-
12b zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
13a zeigt eine schematische Draufsicht eines Teiles
einer Schlachtstrecke; und
-
13b zeigt eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispieles
der Steuerung der Vorrichtung.
-
Gleiche
Verweisziffern bezeichnen jeweils baugleiche Komponenten oder Komponenten
mit gleicher oder ähnlicher
Funktion. Pfeile ohne Verweisziffer deuten Bewegungsrichtungen der
Komponenten an.
-
1 zeigt
eine schematische Darstellung eines Teiles eines Schlachthofes.
Die Figur zeigt eine Kombination 1 aus einer Entladestation 10,
einer Förderstation 11,
einer Betäubungsstation 16 und
einer Verbindungsstation 17. Die Vögel kommen in Behältern 2 an
der Entladestation 10 an. Ein jeder Behälter 2 umfasst einen
ersten Stapel 3 von Abteilen 21 bis 27 (siehe 2a)
und einen zweiten Stapel 4 von Abteilen. Zwei Behälter 2 werden
gleichzeitig vorbereitet. Zuerst werden diese so bewegt, dass die
Abteile kurz vor einer Werkbank 6 positioniert werden. Das
Entleeren eines jeden Behälters
erfordert zwei Entladevorrichtungen 5, wobei eine jede
Entladevorrichtung 5 jeweils die Abteile eines der Stapel 3, 4 entleert.
-
Die
Entladevorrichtungen 5 treiben die Vögel aus dem Behälter 2 und
bewegen die Vögel über eine Werkbank 6 zu
einem Bandförderer 8 hin. 1 zeigt eine
Konfiguration aus vier Bandförderern 8.
Die Geschwindigkeiten der Bandförderer 8 können separat gesteuert
werden. Diese Bandförderer 8 fördern die Vögel 29 zu
einem Sammelbandförderer 9.
Der Sammelbandförderer 9 fördert die
Vögel zu
einer Betäubungsstation 16.
In der Betäubungsstation
werden die Vögel
betäubt.
Die Vögel
kommen danach an der Verbindungsstation 17 an. Die Vögel werden
mittels des Bandförderers 15 an
Menschen 12 vorbei gefördert,
die die Vögel
mit Mitnehmern 14 verbinden. Die Mitnehmer 14 sind
an einem Förderer 13 angebracht. Der
Förderer 13 bewegt
sich mit einer Geschwindigkeit und bewegt eine Anzahl leerer Mitnehmer 14 während einer
Zeiteinheit zu der Ver bindungsstation 17. Wenn ein Vogel
mit einem Mitnehmer 14 verbunden worden ist, wird der Vogel 29 durch
den Mitnehmer 14 weiter in den Schlachthof gefördert.
-
Die
Betäubungsstation 16 kann
auch vorgeschaltet angeordnet werden, zum Beispiel vor der Entladestation 10,
wobei die Bedingung erfüllt
sein muss, dass sich die Vögel 29 in
einem betäubten
Zustand befinden müssen,
während
sie mit einem Mitnehmer 14 verbunden werden, sowie für eine bestimmte
Zeit danach.
-
In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
kann ein Zwischenlager-Bandförderer
(nicht gezeigt) zwischen dem Sammelbandförderer 9 und der Betäubungsstation 16 vorhanden
sein. Die Geschwindigkeit dieses Zwischenlager-Bandförderers
kann gesteuert werden.
-
Die 2a und 2b zeigen,
wie ein Behälter 2 entladen
wird, wobei das obere Abteil 21 zuerst entladen wird. Der
Vorgang wird von der Person 5 ausgeführt, wobei die Vögel 29 über die
Werkbank 6 auf einen Bandförderer 8 bewegt werden.
Die Vögel 29 werden
mittels eines Schiebevorganges, der durch den Arm der Person 5 durchgeführt wird,
aus dem Abteil 21 entladen. Die Person 5, die
die Vögel 29 aus
dem Abteil entfernt, wird sich anfangs nicht sehr strecken müssen, um
einen Vogel 29 zu erreichen. Für nachfolgende Vögel 29 wird
die Person 5 ihren Arm über
eine bestimmte Entfernung in das Abteil 21 hinein strecken
müssen.
Für den
letzten Vogel 29 in einem Abteil 21 wird die Person 5 einen
wesentlichen Teil ihres Körpers
in das Abteil 21 hinein strecken müssen, um die Vogel 29 zu
erreichen, die sich üblicherweise
ganz hinten in dem Abteil 21 befinden. Für die Person 5 bedeutet
das, dass es umso schwerer wird, einen Vogel 29 zu erreichen,
je leerer das Abteil 21 wird. Das bedeutet, dass die Geschwindigkeit,
mit der die Vögel 29 aus
dem Abteil 21 entladen werden, abnehmen wird, wenn sich
das Abteil 21 leert. Wenn das Abteil 21 leer ist,
wird der Behälter 2 nach
oben bewegt, so dass danach ein neues, volles Abteil 22 in
der Höhe
der Werkbank 26 positioniert wird und danach entladen werden
kann.
-
3a zeigt
die Entladegeschwindigkeit VL über den
Zeitverlauf t für
das Entladen eines Behälters 2,
wobei die Entladegeschwindigkeit VL als
Vogel pro Zeiteinheit ausgedrückt
wird. Zu Beginn des Entladens eines Abteils 21 bis 27 ist
die Entladegeschwindigkeit VL groß. Die Geschwindigkeit
ist am geringsten (Verweisziffer 32), wenn der letzte Vogel 29 entladen
wird. Wenn der Behälter 2 nach
oben bewegt wird, damit ein neu es Abteil 21 vor der Werkbank 2 positioniert
wird, ist die Entladegeschwindigkeit VL gleich
Null (Verweisziffer 33). Nachdem ein neues Abteil 21 vor
der Werkbank 6 positioniert worden ist, ist die Entladegeschwindigkeit
VL anfangs erneut maximal. Wenn alle Abteile 21 des
Behälters 2 leer
sind, muss der Behälter 2 durch
einen vollen Behälter
ersetzt werden. Dies wird durch die Verweisziffer 34 in 3 angedeutet: für eine bestimmte Zeit, die
länger
ist als die Zeit, die für
das Auswechseln der Abteile erforderlich ist, ist die Entladegeschwindigkeit VL erneut gleich Null.
-
Die
Zeiteinheit 38, innerhalb derer ein Abteil geleert wird
und ein neues Abteil 21 vorbereitet wird, ist unter anderem
von der Art der Vögel
abhängig,
die in dem Abteil 21 vorhanden sind. Wenn das Abteil 21 mit
Küken gefüllt ist,
wird die Zeiteinheit 38 anders sein, als wenn es mit voll
ausgewachsenen Hühnern gefüllt ist.
Die Zeiteinheit 38 wird mit dem Ausdruck „Zykluszeit
eines Abteils" ausgedrückt.
-
Die
Zeiteinheit 39, innerhalb derer ein vollständiger Behälter 2 entladen
und ein neuer, voller Behälter 2 eingesetzt
wird, ist ebenfalls unter anderem von der Art der Vögel, die
sich in dem Behälter 2 befinden,
abhängig.
Die Zeiteinheit 39 wird durch den Ausdruck „Zykluszeit
eines Behälters" ausgedrückt.
-
Schwankungen
in dem Strom aus Geflügel werden
mittels eines Parameter-Verarbeitungssystems 35 reduziert,
das unten unter Bezugnahme auf 3c beschrieben
werden wird, so dass ein gleichmäßigerer
Strom aus Geflügel
gebildet wird, wie durch die Linie 37 in 3b angedeutet
wird. Es ist weiterhin möglich,
den Strom aus Vögeln,
der über den
Zeitverlauf wie in 3a gezeigt schwankt, in einen
im Wesentlichen gleichmäßigen Strom
aus Vögeln
(Verweisziffer 36) wie in 3b gezeigt
umzuwandeln.
-
Unter
erneuter Bezugnahme auf 2 wird die
Person 5, die die Vögel 29 aus
den Abteilen 21 bis 27 entlädt, die Vögel 29 über eine
Werkbank 6 und auf einen Bandförderer 8 schieben.
Die Vögel 29 werden
danach von dem Bandförderer 8 weiter
gefördert.
Ein mechanisches Zählwerk 7 kann
zum Beispiel als schwenkbare Klappe 7 ausgelegt sein, die mit
einem elektronischen Sensor (nicht gezeigt) verbunden ist. Wenn
sich ein Vogel an der Klappe 7 vorbei bewegt, wird sich
die Klappe 7 um einen bestimmten Winkel drehen. Der Sensor
erfasst dies und zählt
den Vogel 29. Die Position eines Vogels auf dem Band wird
sodann vorzeitig infolge des Durchganges des Vogels 29 an
dem Zählwerk 7 vorbei
und des Erfassens und Aufzeichnens dieses Vorganges bekannt sein,
wobei der Zeitpunkt, zu dem dies geschieht, aufgezeichnet werden
wird und die Geschwindigkeit des Bandförderers gleichzeitig aufgezeichnet
werden wird. Demzufolge kann die Geschwindigkeit des Bandförderers 8 unter
Berücksichtigung
der Position des Zählwerkes 7 in
Bezug auf den Bandförderer 8 so
gesteuert werden, dass der Vogel 29 den Bandförderer 8 zu
dem nachfolgenden Zeitpunkt, der flexibel innerhalb bestimmter Grenzen ausgewählt werden
kann, den Bandförderer 8 verlässt. Dies
gilt für
einen jeden Vogel 29, der sich an dem Zählwerk 7 vorbei bewegt,
so dass Schwankungen in der Anzahl der Vögel 29, die den Bandförderer 8 pro
Zeiteinheit verlassen, reduziert werden können.
-
Wenn
sich der Vogel 29 an der Klappe 7 vorbei bewegt
hat, schwenkt die Klappe zurück
in ihre Ausgangsposition, so dass die Klappe bereit ist, den nächstfolgenden
Vogel 29 zu zählen.
-
3c zeigt
schematisch ein Parameter-Verarbeitungssystem 35 mit den
Eingängen
W, X, Y und Z und den Ausgängen
V, U1, U2,... Un. In dem Parameter-Verarbeitungssystem 35 wird
ein Signal oder werden mehrere Signale, das oder die an die Eingänge W, X,
Y und Z angelegt wird oder werden, verwendet, um ein Signal oder
mehrere Signale an einem oder mehreren der Ausgänge V, U1,
U2,... Un zu bestimmen,
um einen Strom aus Geflügel
gleichmäßiger zu
machen.
-
Ein
Signal oder mehrere Signale, das oder die sich auf Parameter bezieht
oder beziehen, die festgelegt worden sind, bevor ein Behälter an
einer Entladestation eintrifft, wird oder werden zu dem Eingang
W gespeist. Dies können
Parameter sein, die von dem Lieferanten der Vögel stammen, wie zum Beispiel
die Anzahl der Vögel
in dem Behälter
oder das Gewicht pro Vogel. Zusätzlich
ist es zum Beispiel möglich,
manuelles Zählen
oder einen Wiegevorgang durchzuführen,
bevor der Behälter
an der Entladestation eintrifft.
-
Ein
Signal oder mehrere Signale, das oder die sich auf Parameter in
Verbindung mit dem Entladen bezieht oder beziehen, wird oder werden
zu dem Eingang X gespeist. Dies können zum Beispiel die Anzahl
der Vögel,
die pro Zeiteinheit aus dem Abteil kom kommen, sein oder die Position
einer mechanischen Entladevorrichtung in einem Abteil, wenn eine solche
Entladevorrichtung vorhanden ist.
-
Ein
Signal oder mehrere Signale, das oder die sich auf Parameter bezieht
oder beziehen, die das Fördern
des Geflügels
von einer Entladestation zu einer Verbindungsstation betreffen,
wird oder werden zu dem Eingang Y gespeist. Ein Parameter dieser
Art kann gemessen werden und kann die Anzahl der Vögel sein,
die auf einem Bandförderer
vorhanden ist, oder die Geschwindigkeit des Bandförderers selbst
oder das Gewicht der Vögel
auf dem Bandförderer.
-
Ein
weiterer Parameter, der gemessen werden kann und der sich auf das
Fördern
bezieht, ist die Position des Bandförderers. Zum Beispiel kann
ein Impulszähler
für diesen
Zweck verwendet werden. Dies ist ein elektromechanisches Element,
das mit einer Walze gekoppelt wird, die einen Bandförderer führt und
stützt.
Der Impulszähler
misst eine Drehung dieser Walze durch Zählen von Impulsen, die während der
Drehung der Walze auf geeignete und an sich bekannte Weise erzeugt
werden. Weiterhin kann eine Vielzahl von Impulszählern, wie zum Beispiel sechs
Zähler,
an einer Walze positioniert und über den
Umfang der Walze verteilt werden. Dies ermöglicht die präzise Bestimmung
der Position der Walze. Wenn die Position eine Anzahl von Malen über den Zeitverlauf
gemessen wird, können
auch die Verschiebung und die von einem Bandförderer zurückgelegte Entfernung bestimmt
werden.
-
Ein
Signal oder mehrere Signale in Bezug auf Parameter, die das Verbinden
von Vögeln
mit einem Mitnehmer in der Verbindungsstation betreffen, wird oder
werden zu dem Eingang Z gespeist. Ein Parameter dieser Art kann
gemessen werden und kann zum Beispiel die Anzahl der Vögel sein,
die an der Verbindungsstation ankommen, oder die Anzahl von Mitnehmern,
die die Verbindungsstation ohne einen Vogel verlassen, oder die
durchschnittliche Wartezeit eines Vogels an der Verbindungsstation.
Wenn die Verbindungsstation ein Zwischenlager umfasst, kann zum
Beispiel auch die Anzahl der Vogel in dem Zwischenlager gemessen
werden.
-
Die
verschiedenen Parameter, die gemessen werden und genannt worden
sind, können
auch gleichzeitig an verschiedenen Standorten gemessen werden. Auf
diese Weise kann die Differenz zwischen den Messwerten für Steuerzwecke
genutzt werden. Auf die gleiche Weise kann die Differenz zwischen
zwei Messwerten an dem gleichen Standort, jedoch zu unterschiedlichen
Zeitpunkten, für
Steuerzwecke gemessen werden.
-
Die
Ausgangssignale können
in zwei Gruppen unterteilt werden: diejenigen an dem Ausgang V einerseits
und diejenigen an den Ausgängen
U1 bis Un andererseits.
-
Der
Ausgang V sendet ein Signal oder mehrere Signale zum Einstellen
der Geschwindigkeit des Entladens in einer Entladestation aus. In
dem Fall eines manuellen Entladevorganges kann die Entladevorrichtung
zum Beispiel unter Nutzung von Anweisungen dazu gebracht werden,
schneller oder langsamer zu entladen. In dem Fall eines mechanischen Entladevorganges
kann oder können
zum Beispiel die Position und/oder die Geschwindigkeit eines beweglichen
Auslegers gesteuert werden. Wenn eine Kippvorrichtung verendet wird,
können
der Zeitpunkt des Neigens und der Neige- oder Kippwinkel der Kippvorrichtung
gesteuert werden, um auf diese Weise die Geschwindigkeit zu steuern,
mit der die Vögel den
Behälter
verlassen. Die Ausgänge
U1 bis Un senden
ein Signal oder mehrere Signale aus, um die Geschwindigkeiten einer
Fördervorrichtung
oder mehrerer Fördervorrichtungen
einzustellen. Wenn mehrere Fördervorrichtungen
vorhanden sind, können
die Geschwindigkeiten einzeln und separat eingestellt werden. Diese
Geschwindigkeiten können
erneut gemessen werden (mit den zugehörigen Messsignalen, die zu
dem Eingang Y gespeist werden) und können für die Steuerung verwendet werden,
die durch das Parameter-Verarbeitungssystem 35 zu implementieren
ist.
-
4 zeigt
zwei Bandförderer 41, 42,
die in Reihe nebeneinander geschaltet sind. Die Vögel 29 kommen
zuerst auf dem Bandförderer 41 an
und werden danach zu dem Bandförderer 42 überführt. Die Vögel 29 auf
dem Bandförderer 41 liegen
in unterschiedlichen Abstanden zueinander vor, in der Strömungs- oder
Förderrichtung
gesehen. Die Vögel 29 können auch über die
Breite des Bandförderers 41 verteilt
sein. Die Vögel 29 können sich
auf dem Bandförderer 41 in
einer stehenden oder einer liegenden Position befinden.
-
Diese
schwankenden Abstände
werden wie folgt gemessen. Ein Sensor 43 ist an einem Punkt
vor einem Bandförderer 41 angeordnet.
Dieser Sensor 43 misst einen ihn passierenden Vogel 29.
Der Zeitpunkt, an dem sich der Vogel an dem Sensor vorbei bewegt, wird
aufgezeichnet. Danach misst der Sensor 43, wann sich ein
nachfolgender Vogel 29 an ihm vorbei bewegt. Der Zeitpunkt,
an dem dies geschieht, wird ebenfalls aufgezeichnet. Die Geschwindigkeit des
Bandförderers 41 kann
unter Nutzung eines Impulszählers 44,
der mit einer der Walzen 45 verbunden ist, die den Bandförderer stützen und
führen,
gemessen werden. Wenigstens eine der Walzen 45 ist angetrieben,
wobei die Geschwindigkeit des Bandförderers gesteuert werden kann.
Der Abstand zwischen den beiden Vögeln kann ermittelt werden durch
Multiplizieren der Geschwindigkeit des Bandförderers 41 mit der
Zeitdifferenz zwischen den beiden Zeitpunkten, zu denen sich die
Vögel an
dem Sensor 43 vorbei bewegen.
-
Die
Abstände
zwischen den Vögeln 29 werden
durch die Regulierung der Geschwindigkeit des Bandförderers 41 auf
der Grundlage der berechneten Abstände gleichmäßiger gemacht. Der Bandförderer 41 misst
die Vögel 41 im
Wesentlichen gleichmäßig zu dem
Bandförderer 42 ab.
-
Wenn
der Abstand zwischen den Vögeln 29 größer ist
als der gewünschte
Abstand, wird der Bandförderer 41 in
dem Augenblick beschleunigt werden, in dem der erste Vogel an den
Bandförderer 42 übergeben
wird. Der zweite Vogel 42 wird danach schneller an den
Bandförderer 42 übergeben
werden. Infolgedessen wird der Abstand zwischen den beiden Vögeln 29 auf
dem Bandförderer 42 kürzer sein
als auf dem Bandförderer 41.
-
Wenn
der Abstand zwischen den Vögeln 29 kürzer ist
als der gewünschte
Abstand, wird der Bandförderer 41 andererseits
in dem Augenblick, in dem der erste Vogel 29 an den Bandförderer 42 übergeben
wird, verlangsamt oder abgebremst werden. Auf diese Wiese werden
sich die Abstände
zwischen den Vögeln
auf dem Bandförderer 42 schneller
auf den gewünschten
Abstand zu bewegen.
-
Die
in 4 gezeigte Anordnung kann als Sammelbandförderer in
Verbindung mit einem Zwischenlager-Bandförderer eingesetzt werden. In
diesem Fall ist der Bandförderer 41 der
Sammel-Bandförderer,
und der Bandförderer 42 ist
der Zwischenlager-Bandförderer.
-
Die
in 4 gezeigte Anordnung kann jedoch auch mit dem
in 1 gezeigten Bandförderer 8 verwendet
werden. In diesem Fall ist ein jeder Bandförderer 8 in zwei Teile 41, 42 unterteilt.
Der erste Bandförderer 41 wird
wie oben beschrieben gesteuert, um die Abstände zwischen den Vögeln auf dem
zweiten Bandförderer 42 gleichmäßiger zu
machen als die Abstände
zwischen den Vögeln
auf dem Bandförderer 41.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
kann der Betriebszeitraum des Messbandes 41 in zwei Betriebszeiträume unterteilt
werden. In einem ersten Betriebszeitraum wird der Bandförderer 41 mit
Vögeln 29 gefüllt. In
diesem ersten Betriebszeitraum läuft
der Bandförderer 41 mit
einer gleichmäßigen Geschwindigkeit.
Die Vögel 29 werden
in einem schwankenden Strom an den Bandförderer 41 übergeben
und werden demzufolge ungleichmäßig auf
dem Bandförderer 41 verteilt.
In einem zweiten Betriebszeitraum werden die Vögel 29 von dem Bandförderer 41 an den
Bandförderer 42 übergeben.
In diesem Betriebszeitraum wird die Geschwindigkeit des Bandförderers 41 so
gesteuert, dass die Vögel 29 im
Wesentlichen gleichmäßig an den
Bandförderer 42 übergeben
werden. Wenn alle Vögel 29 an
den Bandförderer 42 übergeben
worden sind und wenn der Bandförderer 41 erneut
frei von Vögeln
ist, ist der zweite Betriebszeitraum abgeschlossen. Ein erster Betriebszeitraum,
in dem die Vögel 29 erneut
an den Bandförderer 41 übergeben
werden können,
beginnt sodann von vorn.
-
Wenn
der Bandförderer 42 mit
einer konstanten Geschwindigkeit läuft, wird der Bandförderer 42 die
Vögel 29 während eines
ersten Betriebszeitraumes in einem im Wesentlichen gleichmäßigen Strom übergeben
und in einem zweiten Betriebszeitraum keine Vögel 29 übergeben.
-
In
diesem Zusammenhang können
auch eine Reihe von Kombinationen aus Bandförderern 41 und 42 parallel
angeordnet werden (nicht gezeigt). Wenn die zweiten Betriebszeiträume der
jeweiligen Bandförderer 42 im
Wesentlichen über
den Zeitverlauf voneinander auseinanderliegen, kann sichergestellt
werden, dass sich stets eine gleiche Anzahl von Bandförderern 42 in
dem zweiten Betriebszeitraum befindet. Wenn die jeweiligen Ströme aus Geflügel zusammengeführt werden,
wird daraus ein im Wesentlichen gleichmäßiger Strom aus Geflügel gebildet.
-
4a zeigt
eine Möglichkeit
des Steuerns sowohl der Geschwindigkeit des Bandförderers 41 als
auch des Bandförderers 42.
In diesem Fall kann der Bandförderer 42 in
Abteile 46 unterteilt werden, die sich in der Förderrichtung
des Bandförderers 42 bewe gen.
Die Abteile 46 sind keine eigentlichen physischen Einheiten,
sondern werden vielmehr in dem Steuervorgang auf dem Bandförderer 42 festgelegt. Die
Anzahl der Vögel 29,
die in einem Abteil vorhanden sind, wird mittels des Sensors 43 und
des Impulszählers 44 an
dem Bandförderer 41 bestimmt. Der
Augenblick, in dem die Vögel 29 von
dem Bandförderer 41 an
den Bandförderer 42 übergeben
werden, kann in dem Vorgang bestimmt werden. Die Position des Bandförderers 42 wird
analog dazu unter Verwendung des Impulszählers 44 gemessen.
Da der Augenblick der Übergabe
bekannt ist, ebenso wie die Position des Bandförderers 42, kann bestimmt werden,
wie viele Vögel 29 in
jedes Abteil 46 des Bandförderers 42 übergeben
werden. Wenn während
des Betriebes die Situation eintritt, dass weniger Vögel in einem
Abteil 46 (unten das leere Abteil 46 genannt)
vorhanden sind, als dies erwünscht
ist, stellt dies eine Schwankung dar. Danach kann der Bandförderer 42 in
einem festgelegten Augenblick so beschleunigt werden, dass die Abteile 46,
die vor dem leeren Abteil 46 an den Bandförderer 42 übergeben werden,
mit einer beschleunigten Geschwindigkeit übergeben werden. infolgedessen
werden zeitweilig mehr Vögel 29 von
dem Bandförderer 42 an
das Ende des Bandförderers 46 vor
dem Eintreffen des leeren Abteils 46 übergeben. Diese zeitweilige
Verstärkung
der Zuführung
kann sodann den zeitweiligen Rückgang
in der Zuführung
ausgleichen, der durch das leere Abteil 46 verursacht wird.
-
Die 4b und 4c zeigen
eine Form der Steuerung zum Steuern der Geschwindigkeit des Bandförderers 41.
Wie aus 4b ersichtlich ist, wird ein
erstes Abteil 49 auf dem Bandförderer 42 festgelegt.
Dieses erste Abteil 49 bewegt sich mit dem Bandförderer 42 und
verschwindet, sobald ein neues erstes Abteil 49 durch die
Bewegung des Bandförderers 42 gebildet
wird. Eine Steuereinrichtung, die eine Vielzahl von Kriterien erkennt,
wird zur Steuerung des Bandförderers
genutzt. Die Anzahl der Vögel 29,
die in dem ersten Abteil 49 auf dem Bandförderer 42 vorhanden
sind, wird mittels des Sensors 43, des Impulszählers 44 an
dem Bandförderer 41 und
einer Zeitgebereinrichtung bestimmt.
-
Die
Steuerung beginnt an dem Block 402 in dem in 4c gezeigten
Steuerungsschema. Der Block 402 bestimmt, ob das erste
Abteil 49 auf dem Bandförderer 42 eine
größere Anzahl
von Vögeln 29 enthält als die
maximale Anzahl von Vögeln 29 für ein Abteil 49.
Wenn dies der Fall ist, wird die Geschwindigkeit des Förderers 41 in
dem Block 410 gleich der Geschwindigkeit des Bandförderers 42 gemacht.
-
Wenn
dies nicht der Fall ist, bestimmt der Block 404ob die Anzahl
der Vögel 29 in
dem Abteil 49 kleiner ist als der Mindestwert für die Anzahl
der Vögel
in dem Abteil 49. Wenn dies der Fall ist, erhöht der Block 408 die
Geschwindigkeit des Bandförderers 41.
Je leerer das Abteil 49 ist, umso mehr wird die Geschwindigkeit
des Bandförderers 41 erhöht. Wenn
das Abteil 49 vollständig
leer ist, wird die Geschwindigkeit des Bandförderers 41 auf ihr
Maximum erhöht.
Praktisch wird es für
einen Bandförderer 41 dieser
Art eine größte Fördergeschwindigkeit
geben.
-
Die
Mindestanzahl von Vögeln
in dem Block 404 kann gleich der größten Anzahl von Vögeln in dem
Block 402 sein, sie kann jedoch auch kleiner sein als diese
größte Anzahl.
Auf diese Weise kann ein bestimmter Bereich um einen vorgegebenen
Sollwert herum für
die Anzahl von Vögeln
in dem Abteil 49 gebildet werden.
-
Wenn
die Anzahl der Vögel 29 in
dem Abteil 49 nicht kleiner ist als eine Mindestanzahl
von Vögeln in
dem Abteil 49, stellt der Block 406 die Fördergeschwindigkeit
des Bandförderers 41 auf
eine normale Betriebsgeschwindigkeit ein. Diese normale Betriebsgeschwindigkeit,
die ausgewählt
wird, wird in praktischem Gebrauch festgelegt werden.
-
Die
Form der beschriebenen Steuerung funktioniert, wenn der Bandförderer 41 Vögel 29 fördert und
in der Lage ist, diese Vögel 29 innerhalb festgelegter
Grenzen an den Bandförderer 42 zu übergeben.
-
Das
in 4d veranschaulichte Steuerdiagramm zeigt eine
Alternative, die weitgehend identisch mit der in 4c gezeigten
Steuerung ist, zu der jedoch ein Entscheidungsblock hinzugefügt worden
ist. Der zusätzliche
Block 412 bestimmt, ob der Entladearbeiter 5 das
Abteil 21 zu schnell entladen hat. Dies wird erreicht,
indem eine Anzahl von Vögeln 20,
die während
der Zeitdauer, die seit dem Beginn des Entladens des Abteils 21 vergangen
ist, aus dem Abteil 21 entladen worden sind, als Bezug
herangezogen wird. Die Entladegeschwindigkeit des Entladearbeiters 5 kann
daraus abgeleitet werden. Wenn die Entladegeschwindigkeit über diesen
Zeitraum schneller ist als beabsichtigt, verzögert der Block 414 die
Geschwindigkeit des Bandförderers 41.
Auf diese Weise werden die Vögel 29,
die von dem Entladearbeiter 5 entladen werden, von dem
Bandförderer 41 weniger
schnell ausgetragen werden. Demzufolge werden diese Vögel 29 den
Entladarbeiter 5 während des
Entladens bis zu einem bestimmten Grad behindern, wodurch bewirkt
wird, dass der Entladearbeiter 5 nicht so viele Vögel 29 aus
dem Abteil 21 entladen kann.
-
Die 4e und 4f zeigen
ein Steuerungsdiagramm zum Steuern des Bandförderers 42. Dieses
verwendet die festgelegten Abteile 46 auf dem Bandförderer 42.
In diesem Fall basiert die Steuerung insbesondere auf dem Vorhandensein
von Vögeln 29 in
dem Abteil 422 und dem Abteil 420, wobei das Abteil 420 das
Abteil ist, das auf dem Bandförderer 42 am
weitesten nachgeschaltet ist, und wobei das Abteil 422 das
Abteil ist, das unmittelbar davor angeordnet ist. Zuerst bestimmt
der Block 416, ob Vögel 29 in
dem Abteil 422 vorhanden sind. Wenn Vögel in dem Abteil 422 vorhanden
sind, steuert der Block 418 die Fördergeschwindigkeit des Bandförderers 42 so,
dass die Gesamtanzahl der Vögel
in dem Abteil 420 und dem Abteil 422 innerhalb
einer Zeitdauer, die der erforderlichen Zeitdauer für eine entsprechende
Anzahl von Vögeln 29 entspricht,
an den nachfolgenden Bandförderer
(nicht gezeigt) übergeben
werden, das heißt
die Fördergeschwindigkeit des
Bandförderers 42 wird
gemittelt, so dass die zusammengeführte Anzahl von Vögeln in
den Abteilen 420 und 422 innerhalb einer geforderten
Zeitdauer übergeben
werden.
-
Wenn
keine Vögel
in dem Abteil 422 vorhanden sind, bestimmt der Block 420,
ob Vögel 29 in
den anderen Abteilen 46 vor dem Abteil 422 vorhanden sind.
Wenn ein Vogel oder mehrere Vögel 29 in
wenigstens einem dieser Abteile 46 vorhanden ist oder sind,
erhöht
der Block 422 sodann die Geschwindigkeit des Bandförderers 42 entsprechend
der folgenden Verfahrensweise. Die Anzahl der leeren Abteile zwischen
dem Abteil 420 und dem Abteil 46, das Vögel enthält, wird
bestimmt. Danach wird die Zeitdauer bestimmt, die erforderlich ist,
damit der Bandförderer 42 von
dem Ende des Abteils 420 zu dem Beginn des Abteils 46,
das Vögel
enthält,
umschaltet. Diese Zeitdauer wird von der normalen Zeitdauer abgezogen, die
erforderlich ist, um das Abteil 420 an den nachfolgenden
Bandförderer
zu übergeben.
Dies ergibt eine Restzeitdauer für
das Entladen des Abteils 420, und die Fördergeschwindigkeit des Bandförderers 42 wird
auf der Grundlage dieser Zeitdauer so angepasst, dass das Abteil 420 während dieser
Restzeitdauer übergeben
wird.
-
Wenn
alle Abteile vor dem Abteil 420 wie auch das Abteil 420 selbst
leer sind (das heißt,
wenn der gesamte Bandförderer 42 leer
ist), wird der Block 424 ausgeführt, in dem die Fördergeschwindigkeit des
Bandförderers 42 auf
einen Minimalwert eingestellt wird. Dieser Minimalwert wird sich
in der Praxis aus den physischen Eigenschaften des Bandförderers 42 ergeben.
-
5a zeigt
eine Anordnung, wobei Bandförderer
an einer Vielzahl von Standorten in Bezug auf 1 angeordnet
sind. Zwei Behälter 2,
die zwei Stapel von Behältern 21 aufweisen,
werden gleichzeitig entladen. Demzufolge sind vier Entladevorrichtungen 5 an
dem Entladen beteiligt. Eine jede Entladevorrichtung 5 weist
eine Werkbank 6 auf. Die Entladevorrichtungen 5 entfernen
die Vögel
aus dem Behälter
und platzieren die Vögel
auf vier Bandförderern 51 bis 54.
Die Bandförderer 51 bis 54 führen zu
einem Sammelband 9. Das Sammelband 9 hat eine Förderrichtung,
die im Wesentlichen senkrecht zu der Förderrichtung der Bandförderer 51 bis 54 ist.
Die Geschwindigkeit eines jeden der Bandförderer 51 bis 54 kann
getrennt gesteuert werden, um auf diese Weise den Grad der Beschickung
des Sammelbandes 9 zu steuern.
-
In
dieser Anordnung können
die Bandförderer 51 und 52 verwendet
werden, um Geflügel
an das Sammelband 9 mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit
zu übergeben.
Die Anzahl der Vögel,
die auf dem Sammelband 9 in dem Abschnitt hinter dem Punkt,
an dem der Bandförderer 52 an
das Sammelband 9 angrenzt, und vor dem Punkt, an dem der Bandförderer 53 an
das Sammelband 53 angrenzt, vorhanden sind, kann sodann
gemessen werden.
-
Dies
kann zum Beispiel durch Messen des Gewichtes auf dem Sammelband 9 oder
durch Nutzung eines Tiersensors (nicht gezeigt), wie zum Beispiel
einer schwenkbaren Klappe, oder mittels eines Tiersensors, der einen
Detektor verwendet, der von den Tieren ausgestrahlte Infrarotstrahlung
misst. Ein anderer Tiersensor, der verwendet werden kann, ist eine
Videokamera, die ein bewegtes Bild aufzeichnet und dieses an ein
Parameter-Verarbeitungssystem 15 (wie in 3c gezeigt)
sendet. Dieses Parameter-Verarbeitungssystem 35 kann
geeignete Algorithmen verwenden, um die Anzahl der Vögel und
ihre jeweiligen Positionen auf dem Sammelband 9 aus einem
Eingangssignal zu berechnen.
-
Die
Bandförderer 53 und 54 können danach mit
Hilfe dieser Messungen gesteuert werden. Diese Bandförderer können in
einer Weise gesteuert werden, dass wenn eine ge ringere Anzahl von
Vögeln auf
dem Bandförderer 9 gemessen
wird, die Bandförderer 53 und 54 beschleunigt
werden, so dass sie eine größere Anzahl
von Vögeln
an das Sammelband 9 übergeben.
Wenn eine größere Anzahl
von Vögeln auf
dem Sammelband 9 vorhanden ist, können die Bandförderer 53 und 54 abgebremst
oder verlangsamt werden, so dass sie weniger Vögel an das Sammelband 9 übergeben.
Auf diese Weise kann die Anzahl der Vögel auf dem Sammelband 9 hinter
dem Punkt, an dem der Bandförderer 54 an
das Sammelband angrenzt, im Wesentlichen gleichmäßig gemacht werden.
-
Das
Sammelförderband 9 kann
an einen Zwischenlager-Bandförderer
(nicht gezeigt), eine Betäubungsstation 16 oder
eine Verbindungsstation 104 angrenzen.
-
5b zeigt
ein Ausführungsbeispiel,
das ähnlich
der in 5a gezeigten Anordnung ist,
jedoch mit zusätzlichem
Raum, der zwischen den beiden Behältern 2,2 geschaffen
wird, die gleichzeitig entladen werden. Ein Behälter 2, der durch
die Entladevorrichtungen an den Bandförderern 51 und 52 teilweise
entladen worden ist, kann in diesem Raum platziert werden. Dies
erzeugt eine zusätzliche
Zwischenlagermöglichkeit,
wodurch es möglich
wird, die Entladegeschwindigkeit für die Entladevorrichtungen 5 in
der Nähe
der Bandförderer 53 und 54 für einen bestimmten
Zeitraum zu erhöhen
oder zu verringern, indem das Zwischenlager genutzt wird oder indem dasselbe
geleert wird. Demzufolge kann dieser Raum einen Behälter 2 enthalten,
jedoch kann der Raum auch leer sein. Die Entladevorrichtungen 5 an den
Bandförderern 53 und 54 weisen
daher einen bestimmten Freiheitsgrad auf und können in einer Art und Weise
arbeiten, die unabhängiger
von den Entladevorrichtungen an den Bandförderern 51 und 52 ist. Dies
macht es einfacher, den Strom aus Geflügel gleichmäßiger zu machen.
-
Wenngleich
die 5a und 5b Entlader 5 in
Form von Menschen zeigen, wird der Durchschnittsfachmann erkennen,
dass anstelle der Entladearbeiter 5 Entladevorrichtungen
verwendet werden können.
-
6 zeigt
eine Anordnung der Verbindungsstation 17, wobei ein Bandförderer 61 hinter dem
Bandförderer 15 positioniert
ist. Der Bandförderer 61 läuft mit
einer geringeren Geschwindigkeit als der Bandförderer 15.
-
Ein
Förderer 13 führt die
Mitnehmer 14 in die Verbindungsstation 17 ein.
Die Mitnehmer 14 sind anfangs leer und werden entlang des
Bandförderers 15 geführt.
-
Die
Vögel 29 werden
von dem Bandförderer 16 an
den Bandförderer 15 übergeben
und werden von Menschen 12, die sich neben dem Bandförderer 62 aufhalten,
mit den Mitnehmern 14 verbunden. Die Mitnehmer 14 mit
den Vögeln 29 werden
danach weiter in den Geflügelschlachthof
eingeführt.
-
Wenn
zu viele Vögel 29 eine
bestimmte Zeit zugeführt
werden und nicht alle Vögel 29 mit
einem Mitnehmer 14 verbunden werden können, wird oder werden ein
Vogel oder mehrere Vögel 29 den
gesamten Bandförderer 14 durchlaufen,
ohne mit einem Mitnehmer 14 verbunden zu werden, und werden
auf den Bandförderer 61 übergehen.
Der Bandförderer 61 fördert diese
Vögel langsam
weiter und dient auf diese Weise als Zwischenlager.
-
Wenn
die Zuführung
der Vögel 29 unter
ein festgelegtes Niveau abfällt,
wird die Person 12, die am weitesten nachgeschaltet oder
hinten in der Verbindungsstation 17 arbeitet, keine Vögel 29 mehr
erhalten, die mit einem Mitnehmer 14 zu verbinden sind,
da die Menschen 12, die weiter vorgeschaltet oder vorn
als diese Person arbeiten, in der Lage sein werden, alle zugeführten Vögel zu verarbeiten.
Die Person 12, die am weitesten nachgeschaltet oder am weitesten
hinten stationiert ist, hat sodann die Aufgabe, die Vögel 29,
die sich noch auf dem Bandförderer 61 befinden,
mit einem Mitnehmer 14 zu verbinden. Zu diesem Zweck wird
sie sich entlang des Bandförderers 61 (wie
durch den Strichpfeil angedeutet) bewegen und die Vögel 29,
die sich auf dem Bandförderer 61 befinden,
nacheinander mit einem der Mitnehmer 14 verbinden.
-
Die
Anzahl der Vögel 29,
die sich auf dem Bandförderer 61 befinden,
kann auch unter Nutzung der oben genannten Messinstrumente gemessen und
an das Parameter-Verarbeitungssystem 35 rückgekoppelt
werden. Auf diese Weise kann eine Anzahl von Vögeln 29, für die über einen
bestimmten Zeitraum kein Mitnehmer zur Verfügung steht, gemessen werden.
-
Diese
Messung kann auch durch die Person 12 durchgeführt werden,
die die Vögel
auf dem Bandförderer 61 mit
dem Mitnehmer 14 verbindet. Wenn zu viele Tiere auf dem Bandförderer 61 vorhanden sind,
kann die Person 12 ein Signal geben, durch das zum Beispiel
vor diesem Punkt vorgeschaltete Fördervorrichtungen gesteuert
werden oder das Entladen verzögert
wird, um die Zuführung
von Vögeln
zu reduzieren.
-
6a zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Verbindungsstation. Dieses Ausführungsbeispiel der Verbindungsstation
umfasst zwei Verbindungsstrecken. Der Strom aus Geflügel wird
in zwei getrennte Ströme
aufgeteilt, bevor er mit einem Mitnehmer 13 verbunden wird.
Dies wird ausgeführt,
indem ein Teilungselement 64, das in der Mitte des Weges
des Bandförderers 62 angeordnet
wird, so dass sich Vögel 29 auf
beiden Seiten an dem Teilungselement 64 vorbei bewegen
können.
Die Vögel 29,
die sich links (in der Strömungs-
oder Förderrichtung
gesehen) an dem Teilungselement 64 vorbei bewegen, werden
zu einer ersten Verbindungsstrecke 66 geführt, und
die Vögel 29,
die sich rechts an dem Teilungselement vorbei bewegen, werden zu
einer zweiten Verbindungsstrecke 68 geführt.
-
Der
Förderer 13 wird
zuerst entlang der ersten Verbindungsstrecke 66 und danach
entlang der zweiten Verbindungsstrecke 68 geführt.
-
Während des
Vorganges werden die Vögel 29 in
der ersten Verbindungsstrecke 66 mit den alternierenden
Mitnehmen 14 so verbunden, dass ein Mitnehmer 14 ohne
einen Vogel 29 jeweils zwischen einem jeden Mitnehmer 14 mit
einem Vogel 29 vorhanden ist. Danach werden die leeren
Mitnehmer 14 mit einem Vogel 29 in der zweiten
Verbindungsstrecke gefüllt.
-
Weiterhin
kann eine Umgehung 18 an der ersten Verbindungsstrecke 66 angeordnet
werden, um die Hälfte
der Mitnehmer 14 aus der ersten Verbindungsstrecke 66 umzuleiten.
Das bedeutet, dass während
des Verbindungsvorganges mehr Raum zwischen den Mitnehmern 14 vorhanden
ist. Dies kann für
relativ große
Vögel 29,
wie zum Beispiel Truthähne,
vorteilhaft sein. Es ist leichter, große Vögel 29 anzubringen,
wenn ausreichend Raum zwischen den Mitnehmern vorhanden ist. Die
Umgehung 18 macht es auf diese Weise möglich, dass ein Förderer 13 mit
Mitnehmern 14 mit dem gleichen Abstand zwischen denselben
sowohl für
große
als auch für
kleine Vögel
genutzt werden kann.
-
Wie
aus 7a ersichtlich ist, kann eine Entladestation 720a mit
einem Auswerferelement 722, wie zum Beispiel einer verschiebbaren
Wand oder einer Sammlung von in einer Ebene angeordneten Elementen,
versehen sein, und dieses Auswerferelement 722 kann in
den Behälter 74 eingeführt werden und
kann mittels eines oder mehrerer Antriebselemente 724,
wie zum Beispiel Heber 726 mit Antriebsstangen 728,
zwischen der ersten Position, die durch eine durchgehende Linie
angedeutet wird, und der zweiten Position, die durch Strichlinien
angedeutet wird, verschoben werden. Ein Behälter 74 kann zum Beispiel
eine aus Stäben
gebildete Wand umfassen, in welchem Fall das Auswerferelement 722 von
außerhalb
des Behälters 74 in
den Behälter 74 hinein bewegt
werden kann. Die Antriebselemente 724 sind vorzugsweise
so beschaffen, dass das Auswerferelement 722 eine beliebige
gewünschte
Position in oder zwischen der ersten Position und der zweiten Position
nach Festlegung des Bedieners einnehmen kann.
-
Gemäß der Erfindung
kann die Geschwindigkeit der Antriebselemente 724 auf diese
Weise so gesteuert werden, dass die Geschwindigkeit, mit der die
Vögel 29 aus
dem Behälter 74 entladen
werden, verändert
werden kann.
-
Das
Auswerferelement 722 der Entladestation 720a wirkt
in dem unteren Abteil 74a eines Behälters 74. Analog dazu
wirken die Auswerferelemente 722 der Entladestationen 720b und 720c in
dem mittleren Abteil 74b und in dem oberen Abteil 74c eines Behälters.
-
7b zeigt
eine Entladestation 100, die hinter einer Gasbetäubungsvorrichtung 78 angeordnet
ist. Die Entladestation umfasst einen Rollenförderer 102, über den
ein Behälter 74,
der mit betäubten Vögeln 29 gefüllt ist,
in der durch den Pfeil 106 angedeuteten Richtung entweder
von Hand oder mittels Antriebsrollen 108 des Rollenförderers 102 oder
mittels anderer Vorrichtungen (nicht gezeigt), die entlang des Weges
des Behälters 74 angeordnet
sind, wie zum Beispiel ein Mitnehmer, vorwärts bewegt werden kann. Der
Rollenförderer 102 ist
mit einem Anschlag 110 versehen, der in den Weg oder aus dem
Weg des Behälters 74 bewegt
werden kann, um den Behälter 74 an
einer vorgegebenen Position in der Entladestation 100 anzuhalten.
Ein Auswerferelement 112 umfasst eine Reihe paralleler,
im Wesentlichen rechteckiger Platten 114, die an einem
Ende mit einem Mitnehmer 116 verbunden sind. Der Mitnehmer 116 kann
mittels eines Paares von Hebern 118, welche elektrischer,
pneumatischer oder hydraulischer Art sein können, steuerbar in der Richtung
des Doppelpfeils 120 bewegt werden, wobei sich die Platten 114 in
ein Abteil 121 des Behälters 74 zwischen
Stäben
auf einer Seite des Behälters 74 bewegen.
-
Die
Geschwindigkeit des Auswerferelements 112 kann gesteuert
werden, um auf diese Weise zu ermöglichen, dass die Geschwindigkeit,
mit der die Vögel 29 aus
dem Abteil 121 entladen werden, verändert werden kann.
-
Der
Behälter 74 kann
ein Abteil nach dem anderen Abteil in einer Art und Weise geöffnet werden,
die nicht detaillierter gezeigt wird, auf einer Öffnungsseite auf der der mit
Stäben
versehenen Seite gegenüberliegenden
Seite, und die freien Enden der Platten 114 können Vögel 29,
die in dem Abteil 121 vorhanden sind, auf der Öffnungsseite
aus dem Behälter 74 schieben.
Um die Vögel 29 aufzunehmen, wenn
diese aus dem Behälter 74 entfernt
werden, ist ein Bandförderer 124 auf
der Öffnungsseite
des Behälters 74 angeordnet,
wobei sich ein Bandförderer 128 in
der durch den Pfeil 126 angedeuteten Richtung bewegt, auf
welchen die Vögel 29 aus
dem Behälter 74 bewegt
werden, bevor sie zwecks weiterer Verarbeitung, wie zum Beispiel
weiteres Betäuben oder
Schlachten, Positionieren, Aufhängen, Öffnen der
Blutgefäße, Ausbluten
und ähnliches,
entladen werden.
-
Der
Rollenförderer 102 kann
mit Hilfe von Antriebsvorrichtungen, die nicht detaillierter gezeigt werden
und die von beliebiger bekannter Ausführung sein können, in
den durch den Doppelpfeil 130 angedeuteten Richtungen in
Bezug auf das Auswerferelement 112 und den Bandförderer 124 nach
oben und nach unten bewegt werden, um das Entladen der Vögel 29 von
nachfolgenden Abteilen 121 zu ermöglichen. Weiterhin können das
Auswerferelement 112 und der Bandförderer 124 in den
durch den Doppelpfeil 130 angedeuteten Richtungen in Bezug
auf den Bandförderer 102 bewegt
werden, um andere Abteile 121 zu entladen.
-
Die
in 7c gezeigte Anordnung entspricht im Wesentlichen
der in 7b gezeigten, mit der Ausnahme,
dass der Bandförderer 132 genutzt
wird. Das Förderband 134 des
Bandförderers 132 wird über Rollen 136, 138 so
geführt,
dass ein Teil des Förderbandes 134 in
das Abteil 121 des Behälters 74 eingeführt werden
kann, insbesondere entlang des Bodens des Abteils 121, über einen
Teil der Tiefe des Abteils 121. Diese Bewegung kann durch
einen Bandförderer 132 bewirkt
werden, der als Ganzes in der durch den Pfeil 140 angedeuteten
Richtung bewegt wird, oder durch die Rolle 136 des Förderbandes 132,
das in der Ebene des Förderbandes 134 bewegt
wird, in der durch den Pfeil 140 angedeuteten Richtung,
in Bezug auf einen ansonsten festen Rahmen des Bandförderers 132.
In diesem Fall muss eine ausreichende freie Länge des Förderbandes 134 zur
Verfügung
stehen, wobei das Förderband 134 zum
Beispiel mittels der Rolle 138 straff gehalten werden kann,
welche für
diesen Zweck ebenfalls beweglich ausgeführt ist. Das Auswerferelement 112 schiebt
die Vögel 29 auf
den Teil des Förderbandes 134,
das sich in dem Abteil 121 befindet, und dieses Förderband 134 entlädt die Vögel sodann
zwecks Weiterverarbeitung.
-
Die
Geschwindigkeit des Auswerferelements 112, des Bandförderers 132 und
des Förderbandes 134 kann
gesteuert werden, um auf diese Weise zu ermöglichen, dass die Geschwindigkeit,
mit der die Vögel 29 aus
dem Abteil 121 entladen werden, verändert werden kann.
-
7d zeigt
eine ähnliche
Anordnung wie die in 7c dargestellte. In 7d wird
das Förderband 134a jedoch
mit Lochungen 135 versehen, aus denen Gas oder ein Gasgemisch
strömt,
um den ersten betäubten
Zustand der Vögel 29 zu
bewirken oder um den zweiten betäubten
Zustand zu bewirken, wenn der erste betäubte Zustand der Vögel 29 bereits
in der Gasbetäubungsvorrichtung 78 bewirkt worden
war. Das Gas oder das Gasgemisch wird zum Beispiel zwischen sich
hin- und herbewegenden Abschnitten des Förderbandes 134a verteilt,
um durch die Lochungen 135 in dem Förderband 134a zu entweichen.
Die Vögel 29,
die sich in unmittelbarer Nähe
des oder auf dem Förderband 134a befinden und
das Gas oder das Gasgemisch einatmen, gehen in den gewünschten
betäubten
Zustand über
und werden von dem Förderband 134a zwecks
Weiterverarbeitung entladen. Die Platten 114 des Auswerferelements 112 drängen die
Vögel 29 zu
dem Förderband 134a hin
und auf dasselbe.
-
Die
Geschwindigkeit des Auswerferelements 112, des Bandförderers 132 und
des Förderbandes 134a kann
gesteuert werden, um auf diese Weise zu ermöglichen, dass die Geschwindigkeit,
mit der die Vögel 29 aus
dem Abteil 121 entladen werden, verändert werden kann.
-
7e zeigt
erneut eine ähnliche
Anordnung wie die in 7c gezeigte, die dieses Mal
jedoch zum Entladen von unbetäubtern
Lebendgeflüge 129 aus
dem Behälter 74 genutzt
wird. In diesem Fall wird das Förderband 134 vor
dem Abteil 121 positioniert oder um eine bestimmte Entfernung,
wie zum Beispiel um ¼ oder
um 1/3 oder um ½ oder
um ¾ oder
um 1/1 der Tiefe des Abteils 121 in das Abteil 121 eingeführt, und
die freien Enden der Platten 114 des Auswerferelements 112 werden
in die Nähe
der Rollen 136 der Bandförderers 132 oder weiter
nach oberhalb des Förderbandes 134 bewegt.
Infolgedessen werden die Vögel 29,
die in dem Abteil vorhanden sind, in der durch den Pfeil 126 angedeuteten Richtung
aus dem Abteil gedrängt
werden. Wenn sich das Fördeband 134 erneut
aus dem Abteil 121 bewegt, folgt das Auswerferelement 112 dem
Förderband 134 wenigstens
in einer solchen Weise, dass die Platten 114 unmittelbar
hinter oder teilweise über dem
Förderband
angeordnet sind, um sicherzustellen, dass die Vögel 29 keine Möglichkeit
haben, in dem Abteil 121 zu verbleiben. Danach werden die übrigen Abteile
des Behälters 74 auf
die gleiche Art und Weise geleert.
-
Um
zu verhindern, dass die Vögel 29 das Förderband 134 verlassen,
kann eine Abdeckung 139, die durch Strichlinien angedeutet
wird, über demselben
positioniert werden, welche aus einem durchsichtigen und/oder gelochten
Material besteht, so dass die Vögel 29 auf
dem Förderband 134 zu
sehen sind und sich wie durch einen Tunnel bewegen. Das Förderband
kann gegebenenfalls von gelochter Ausführung 134a sein (siehe 7d),
in welchem Fall ein Betäubungsgas
oder ein Gasgemisch oberhalb des Förderbandes eingeleitet wird.
In diesem Fall wird die Abdeckung 139 im Wesentlichen geschlossen
sein, um Gasverluste zu minimieren, und Zuführ- und Entladeöffnungen
für den
Tunnel, der durch die Abdeckung 139 ausgebildet wird, werden mit
Trennwänden,
die nicht detaillierter gezeigt werden und die an sich bekannt sind,
versehen werden, durch welche das Gas hindurchgehen kann, wie zum Beispiel
Streifenvorhänge.
-
Die
Geschwindigkeit des Auswerferelements 112, des Bandförderers 132 und
des Förderbandes 134 kann
auf diese Weise gesteuert werden, um die Geschwindigkeit, mit der
die Vögel 29 aus
dem Abteil 121 entladen werden, zu verändern.
-
7f zeigt
erneut eine Anordnung ähnlich der
von 7c, wobei jedoch die Auswerfervorrichtungen fehlen
und der Bandförderer 132 ausgelegt ist,
um das Förderband 134 über im Wesentlichen
die gesamte Tiefe des Abteils 121 in das Abteil 121 hinein
zu be wegen. Das bedeutet, dass das Förderband 134 alle
Vögel 29,
die in einem Abteil vorhanden sind, aus dem Behälter 74 bewegen und
sie zwecks Weiterverarbeitung entladen kann, ohne dass eine Wechselwirkung
mit den Auswerfervorrichtungen erfolgen muss. Die Geschwindigkeit
des Förderbandes 134 und
des Bandförderers 132 kann
auf diese Weise gesteuert werden, um die Geschwindigkeit, mit der
die Vögel 29 aus
dem Abteil 121 entladen werden, zu verändern.
-
7g zeigt
eine alternative Möglichkeit
für das
Entfernen der Vögel 29 aus
einem Behälter. Wenn
die Vögel 29 von
einer Größe sind,
die es ihnen erlaubt, in dem Abteil 121 zu stehen, kann
hierdurch eine Situation entstehen, dass sich die Vögel 29 nicht
mit dem Förderband 134 in
seiner Förderrichtung
bewegen, sondern beginnen, in der zu der Förderrichtung 126 entgegengesetzten
Richtung zu laufen, um in dem Abteil zu verbleiben. In der Praxis entsteht
eine solche Situation zum Beispiel, wenn das Abteil 121 von
einer Höhe
ist, die für
Hähne geeignet
ist, wenn es jedoch mit Hennen gefüllt ist. Da Hennen kleiner
sind als Hähne,
steht ihnen mehr Raum in vertikaler Richtung zur Verfügung. Demzufolge
müssen
sie nicht sitzen wie die Hähne,
sondern können
aufrecht stehen. Dies ermöglicht
es ihnen, zu laufen.
-
In
einem solchen Fall kann ein zusätzliches Förderband 150 verwendet
werden. Das Förderband 150 wird
an der Oberseite eines Abteils 121 eingeführt und
wird durch Rollen 152 geführt. Auf diese Weise werden
die Vögel 29 sowohl
auf der Oberseite als auch auf der Unterseite zu dem Ausgang des
Abteils 121 geschoben. In diesem Zusammenhang kann es wichtig
sein, dass das zusätzliche
Fördeband 150 in
einer solchen Höhe
positioniert wird, dass die Köpfe
der Vögel 29 automatisch
in Kontakt mit dem Förderband 150 kommen.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass ein Förderband über den Vögeln 29 auch in anderen
Situationen eingesetzt werden kann, um die Vögel in eine bestimmte Richtung
zu bewegen.
-
Weiterhin
kann das Fördeband 150 mit
vorstehenden Teilen (nicht gezeigt), wie zum Beispiel elastische
Klappen, versehen werden, um die Bewegung der Vögel 29 weiter zu verbessern.
Andere Formen von vorstehenden Teilen, wie zum Beispiel Drähte oder
Ketten, mit einer ähnlichen
Funktion sind natürlich
auch möglich.
-
Die 7h, 7j und 7i zeigen
eine Anordnung zum Entladen von Vögeln 29 aus einem Behälter 74.
Die Behälter 74 sind
normalerweise mit einer einzelnen Ladetür 156 versehen, die
Zugang zu allen Abteilen 121 bietet.
-
Die
Ladetür 156 kann
in diesem Fall in verschiedene geöffnete Positionen bewegt werden;
in einer ersten Position wird nur Zugang zu dem unteren Abteil 121 geschaffen,
während
in einer nachfolgenden Position Zugang zu den beiden unteren Abteilen 121 geschaffen
wird und in der oberen Position Zugang zu allen Abteilen 121 geschaffen
wird.
-
Während des
manuellen Entladens der Behälter 74 wird
die Ladetür 156 des
Behälters 74 normalerweise
Abteil 121 um Abteil geöffnet,
das heißt zuerst
wird die Ladetür 156 des
unteren Abteils 121 geöffnet
und danach werden die Vögel 29 aus
diesem Abteil 121 entladen. Danach wird der Behälter 74 nach
unten bewegt, so dass ein neues, gefülltes Abteil 121 auf
der Höhe
der Werkbank 6 zum Stehen kommt. Danach wird die Ladetür 156 in
ihre nächstfolgende
Position bewegt, so dass das volle Abteil 121 geöffnet wird
und dieses Abteil 121 entladen wird.
-
Die Öffnungsbetätigung der
Ladetür 156 für das nächstfolgende
Abteil 121 erfordert Zeit und verursacht daher Verzögerung.
Vorzugsweise wird die Ladetür 156 in
einer einzigen Bewegung in die Grenzposition bewegt, so dass alle
Abteile gleichzeitig geöffnet
werden können.
Dies spart Zeit. Um die Vögel 29 daran
zu hindern, den Behälter 74 unkontrolliert
zu verlassen, wird in der in den 7h, 7i und 7j gezeigten
Anordnung eine Hilfsblende 154 vorgesehen. Die Hilfsblende 154 wird
vertikal oberhalb der Position 158 angeordnet, an der sich
ein zu entladendes Abteil 121 befindet, sowie an der Stirnseite
des Behälters 74,
aus der Sicht eines Entladearbeiters 5 gesehen.
-
In
Gebrauch wird die Ladetür 156 vollständig geöffnet, und
danach wird der Behälter 74 in
seine oberste Position bewegt. Wie aus 7i ersichtlich ist,
befinden sich nun alle Abteile 121 des Behälters 74 hinter
der Hilfsblende 121, mit Ausnahme des unteren Abteils.
Dieses Abteil 121 befindet sich auf Höhe der Werkbank 6 und
kann entladen werden. Die Hilfsblende 154 hindert die Vögel 29 am
Verlassen der anderen Abteile 121. Wenn das untere Abteil 121 entladen
worden ist, bewegt sich der Behälter 74 nach
unten in eine neue Position, so dass das nächstfolgende Abteil 121 von
hinter der Hilfs blende 154 hervorkommt und entladen werden
kann. Der gesamte Behälter 74 kann
auf diese Weise entladen werden und dennoch muss die Ladetür 154 nur
einmal geöffnet
werden.
-
7j zeigt, wie die Hilfsblende 154 auch
in einer Anordnung mit einer mechanischen Entladevorrichtung verwendet
werden kann, wobei die Vögel aus
einem jeden Abteil mechanisch entladen werden.
-
Die
Verwendung der Hilfsblende 154 bedeutet, dass der Zeitraum 33 in 3a,
in dem während des
Zeitraums zwischen dem Entladen zweier Abteile keine Tiere entladen
werden können,
wesentlich verkürzt
wird.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass die Hilfsblende 154 auch
in anderen Situationen verwendet werden kann, um das Entladen von
Vögeln 29 aus
einem Behälter 74 zu
unterstützen und/oder
zu beschleunigen.
-
Weiterhin
kann eine Hilfsblende 154 dieser Art in einer Situation
verwendet werden, in der der Behälter
mit dem oberen Abteil beginnend entladen wird. In dieser Situation
wird die Hilfsblende 154 an der Unterseite der Entladeposition 158,
in der Höhe der
Werkbank 6, angeordnet.
-
8aa zeigt eine schematisch einen Teil einer Schlachtstrecke
zur Veranschaulichung eines Ausführungsbeispieles
der Steuerung. In diesem Fall wird ein Behälter 2 auf der nachgeschalteten
Seite eines Förderbandes 8 angeordnet.
Ein Entladearbeiter 5 steht an dem Behälter 2, um diesen
zu entladen. Eine Anzeigeeinheit 200 ist dem Entladearbeiter 5 gegenüber angeordnet,
um dem Entladearbeiter 5 Informationen anzuzeigen. Ein
Sensor 204, der ausgelegt ist, um die Anzahl der Vögel, die
sich an dem Sensor 204 vorbei bewegen, zu zählen, ist
auf der nachgeschalteten Seite des Förderbandes 8 positioniert.
Ein Förderer 13,
der Mitnehmer 14 transportiert, ist auf der nachgeschalteten
Seite des Förderbandes 8 angeordnet.
-
Das
in 8ab gezeigte Steuerschema veranschaulicht,
wie das System gesteuert wird. Ein Block 220 nutzt einen
Taktgeber 202 und den Sensor 204, um die Anzahl
der Vögel
zu bestimmen, die sich pro Zeiteinheit an dem Sensor 204 vorbei
bewegen. Diese Anzahl von Vögeln
wird in einem Förderstrom Q
ausgedrückt.
Ein Entscheidungsblock 222 vergleicht den Förderstrom
Q mit einem ersten, oberen Grenzwert. Wenn der Förderstrom Q oberhalb dieses ersten,
oberen Grenzwertes liegt, wählt
der Entscheidungsblock 222 den mit Y bezeichneten Ausgang aus,
und danach zeigt ein Block 226 eine Nachricht auf der Anzeigeeinheit 200 an,
die anzeigt, dass der Entladearbeiter 5 langsamer entladen
muss. Diese Nachricht kann „Langsamer
entladen." lauten
und kann in einer Sprache gegeben werden, die der Entladearbeiter 5 versteht.
Wenn der Förderstrom
Q nicht höher
ist als der erste, obere Grenzwert, wählt der Entscheidungsblock 222 sodann
den mit „N" bezeichneten Ausgang
aus. Danach vergleicht ein Entscheidungsblock 224 den Förderstrom
Q mit einem zweiten, unteren Grenzwert. Wenn der Förderstrom Q
größer als
oder gleich dem zweiten, unteren Grenzwert ist, wählt der
Entscheidungsblock 224 den mit „N" bezeichneten Ausgang aus. Danach zeigt
ein Block 230 die Nachricht „Geschwindigkeit beibehalten." auf der Anzeigeeinheit 200 an.
-
Dies
bewirkt einen stabilen Ablauf des Entladens der Vögel aus
dem Behälter 2,
wobei die Anzahl der Vögel,
die pro Zeiteinheit an die Verbindungsstation übergeben werden, von den Grenzwerten
abhängig
ist, die eingestellt sind, und wobei Schwankungen in dem Strom aus
Geflügel
begrenzt werden.
-
Weiterhin
kann nur das Profil der Zykluszeit 38 eines Abteils 21 oder
der Zykluszeit 39 eines Behälters 2 an der Anzeigeeinheit 200 angezeigt
werden. Dies kann realisiert werden, indem ein Teil der Zykluszeit 38, 39 angezeigt
wird, der bereits abgelaufen ist, oder indem ein Teil der Zykluszeit 38, 39 angezeigt
wird, der noch verbleibt, oder beides. Der Entladearbeiter 5 kann
den Teil der Zykluszeit 38, 39, der angezeigt
wird, mit der Anzahl der Vögel 29,
die sich noch in dem Abteil 21 befinden, vergleichen. Auf diese
Weise kann ein Entladearbeiter 5 seine eigene Schätzung vornehmen,
ob er mit dem Entladen im Zeitplan oder im Soll liegt oder ob er
der Zykluszeit 38, 39 voraus ist oder hinterher
läuft.
Der Entladearbeiter 5 kann die Entladegeschwindigkeit auf
der Grundlage dieser Schätzung
entsprechend steuern.
-
Eine
gute Möglichkeit
der Anzeige dieser Zykluszeit ist die Auslegung der Anzeigeeinheit 200 als eine
Anzahl von in Reihe geschalteten Lampen (nicht gezeigt), wie zum
Beispiel von zehn Lampen, die jeweils angehen oder ausgehen, wenn
ein Teil der Zykluszeit abgelaufen ist. Bei einer Reihenschaltung von
zehn Lampen wird eine jeweilige Lampe angehen oder ausgehen, wenn
zehn Prozent der Zykluszeit 38, 39 abgelaufen
sind.
-
8ba zeigt einen Teil einer Schlachtstrecke zur
Veranschaulichung eines Ausführungsbeispieles
der Steuerung, das bis zu einem gewissen Maß dem in den 8aa und 8ab gezeigten Ausführungsbeispiel
entspricht, wobei jedoch ein zusätzlicher
Sensor 206 an dem Förderer 13 positioniert
ist. Der Sensor 206 misst den Durchgang der Mitnehmer 14,
wenn diese durch den Förderer 13 an den
Sensoren 206 vorbei bewegt werden.
-
Danach
verwendet in dem in 8bb gezeigten Steuerschema
ein Block 232 den Taktgeber 202 und den Sensor 204,
um die Anzahl der Vögel
zu berechnen, die pro Zeiteinheit von dem Förderband 8 an dem
Sensor 204 vorbei bewegt werden. Diese Anzahl wird mit
Q1 bezeichnet. Der Sensor 206 und der Taktgeber 202 werden
verwendet, um die Anzahl der Mitnehmer 14 zu berechnen,
die pro Zeiteinheit von dem Förderer
zugeführt
werden. Diese Anzahl von Mitnehmern 14 wird hier mit Q2
bezeichnet.
-
Danach
vergleicht ein Entscheidungsblock 234 Q1 mit Q2. Wenn Q1
größer ist
als Q2, wird der Block 226 ausgeführt. In diesem Block wird auf
eine entsprechende Weise wie in 8ab die
Nachricht „Langsamer
entladen." auf der
Anzeigeeinheit 200 angezeigt. Wenn Q1 nicht größer ist
als Q2, wird ein Entscheidungsblock 236 ausgeführt. Dieser
entscheidet, ob Q1 kleiner ist als Q2. Wenn Q1 kleiner ist als Q2,
zeigt der Block 228 die Nachricht „Schneller entladen." auf der Anzeigeeinheit 200 an.
Wenn Q1 gleich Q2 ist, zeigt der Block 230 die Nachricht Geschwindigkeit
beibehalten." auf
der Anzeigeeinheit 200 an.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass es auch möglich ist,
einen Schwellenwert in den beiden Vergleichen zu nutzen, so dass
die Nachrichten Langsamer entladen." und „Schneller entladen." nur dann angezeigt
werden, wenn sich Q1 um mehr als den Schwellenwert von Q2 unterscheidet.
Wenn Q1 in einem bestimmten Bereich um Q2 herum angeordnet ist,
der einen unteren Grenzwert von Q2 minus dem Schwellenwert und einen
oberen Grenzwert von Q2 plus dem Schwellenwert aufweist, wird der Block 230 ausgeführt, wobei
die Nachricht „Geschwindigkeit
beibehalten." auf
der An zeigeeinheit angezeigt wird. Die Nutzung eines unterschiedlichen unteren
Grenzwertes und oberen Grenzwertes ist ebenfalls möglich.
-
8ca zeigt erneut ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird eine Arbeitsbühne 208 auf
der nachgeschalteten Seite des Förderbandes 8 bereitgestellt. Vögel, die
von dem Förderband 8 zugeführt werden, für die jedoch
kein leerer Mitnehmer 14 verfügbar ist, können auf dieser Arbeitsbühne 208 abgelegt
werden. Die Arbeitsbühne 208 arbeitet
als Zwischenlager. Ein Sensor 210 ist an der Arbeitsbühne 208 angeordnet,
um die Vögel 29 zu
zählen,
die auf der Arbeitsbühne 208 abgelegt
werden.
-
Weiterhin
wird ein Sensor 218, der geeignet ist, um die leeren Mitnehmer 14 zu
zählen,
die sich an dem Sensor 218 vorbei bewegen, ist auf der
nachgeschalteten Seite des Förderers 13 angeordnet.
-
8cb zeigt, wie die Steuerung ausgeführt wird.
In Gebrauch verwendet der Block 238 den Taktgeber 202 und
den Sensor 218, um die Anzahl von leeren Mitnehmern 14,
die sich pro Zeiteinheit an dem Sensor 218 vorbei bewegen,
zu bestimmen. Diese Anzahl wird mit Q1 bezeichnet. Weiterhin nutzt der
Block 238 den Taktgeber 202 und den Sensor 210,
um eine Änderung
in der Anzahl der Vögel,
die auf dem Wartestapel vorhanden sind, zu bestimmen. Diese Änderung
wird als eine Anzahl von Vögeln
pro Zeiteinheit ausgedrückt
und wird hier mit Q2 bezeichnet. Der Entscheidungsblock 240 entscheidet
danach, ob Q2 größer ist
als Null. Wenn das der Fall ist, wird der Block 228 ausgeführt. Das
in 8ab veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. Gemäß diesem Block wird die Nachricht „Schneller
entladen." auf der
Anzeigeeinheit 200 angezeigt.
-
Wenn
die Anzahl von leeren Mitnehmern Q1 pro Zeiteinheit gleich Null
ist, wird der Block 230 ausgeführt, wobei die Nachricht „Geschwindigkeit
beibehalten." auf
der Anzeigeeinheit 200 angezeigt wird.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass zahlreiche andere Nachrichten
mit ähnlichem Inhalt
wie der erwähnte
Text auf der Anzeigeeinheit 200 angezeigt werden können.
-
8da zeigt erneut ein Ausführungsbeispiel, wobei ein Sensor 212,
der geeignet ist, um die Anzahl der Vögel 29, die in dem
Behälter 2 vorhanden
sind, zu messen, in dem Behälter 2 angeordnet ist.
-
Das
in 8db veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch wird die Anzahl
der Vögel,
die pro Zeiteinheit den Behälter
verlassen, unter Verwendung des Sensors 212 und des Taktgebers 202 bestimmt.
Diese Anzahl wird hier mit Q1 bezeichnet. Der Entscheidungsblock 222 entscheidet
danach, ob Q1 größer ist als
ein erster, oberer Grenzwert. Wenn das der Fall ist, wird der Block 226 ausgeführt, wobei
die Nachricht „Langsamer
entladen." auf der
Anzeigeeinheit 200 angezeigt wird. Wenn Q2 nicht größer ist
als ein erster, oberer Grenzwert, wird der Entscheidungsblock 224 ausgeführt. Dieser
Block entscheidet, ob Q1 kleiner ist als ein zweiter, unterer Grenzwert. Wenn
das der Fall ist, wird der Block 228 ausgeführt, wobei
die Nachricht „Schneller
entladen." auf der
Anzeigeeinheit angezeigt. Wenn Q1 nicht kleiner ist als der zweite,
untere Grenzwert, wird der Block 230 ausgeführt, wobei
die Nachricht „Geschwindigkeit beibehalten." auf der Anzeigeeinheit 200 angezeigt wird.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass der erste und der zweite
Grenzwert in den Blöcken 222 und 224 unterschiedliche
Werte sein können,
dass sie jedoch auch der gleiche Wert sein können.
-
8ea zeigt ein Ausführungsbeispiel, das zu einem
bestimmten Maß der
in 8aa gezeigten Anordnung entspricht,
mit der Ausnahme, dass der Entladevorgang von nunmehr nicht von
Hand, sondern mechanisch ausgeführt
wird. Der Entladearbeiter 5 ist durch eine Entladevorrichtung 214 mit
einem beweglichen Ausleger 216 ersetzt worden. Der bewegliche
Ausleger 216 kann sich mit einer mit V1 bezeichneten Geschwindigkeit
durch den Behälter 2 bewegen,
wobei die für
V1 verwendete Einheit die Entfernung pro Zeiteinheit ist.
-
Ein
Sensor 204, der eine Anzahl von Vögeln, die sich an dem Sensor 204 vorbei
bewegen, misst, wird auf der nachgeschalteten Seite des Förderbandes 8 angeordnet.
-
Das
in 8eb veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch verwendet der
Block 220 den Taktgeber 202 und den Sensor 204,
um die Anzahl der Vögel
Q1, die sich pro Zeiteinheit an dem Sensor 204 vorbei bewegen,
zu bestimmen. Der Entscheidungsblock 222 vergleicht Q1
mit einem ersten, oberen Grenzwert. Wenn Q1 größer ist als dieser erste Grenzwert,
wird der Block 246 ausgeführt, wobei die Geschwindigkeit V1
reduziert wird. Wenn Q1 nicht größer ist
als der Grenzwert, wird der Entscheidungsblock 224 ausgeführt, wobei
Q1 mit einem zweiten, unteren Grenzwert verglichen wird. Wenn Q1
kleiner ist als dieser zweite Grenzwert, wird der Block 248 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 erhöht
wird. Wenn Q1 nicht kleiner ist als der zweite Grenzwert, wird der Block 250 ausgeführt, wobei
V1 auf dem vorhandenen Wert gehalten wird.
-
8fa zeigt ein Ausführungsbeispiel, das analog
dem in 8ba gezeigten ist, mit der
Ausnahme, dass auch in diesem Fall der Entladearbeiter 5 durch
eine Entladevorrichtung 214 mit einem beweglichen Ausleger 216,
der sich mit einer Geschwindigkeit V1 durch den B2 bewegen kann,
ersetzt worden ist.
-
Das
in 8fb veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch wird die Anzahl
der Vögel,
die sich pro Zeiteinheit an dem Sensor 204 vorbei bewegen,
mittels des Sensors 204 und des Taktgebers 210 bestimmt. Diese
Anzahl wird hier mit Q1 bezeichnet. Der Block 232 verwendet
den Sensor 206 und den Taktgeber 202 in Gebrauch,
um die Anzahl der Mitnehmer Q2, die sich pro Zeiteinheit an dem
Sensor 206 vorbei bewegen, zu bestimmen. Der Entscheidungsblock 234 entscheidet
danach, ob Q1 größer ist
als Q2, und wenn das der Fall ist, wird der Block 246 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers reduziert wird.
Wenn Q1 nicht größer ist
als Q2, wird der Entscheidungsblock 236 ausgeführt, der entscheidet,
ob Q1 kleiner ist als Q2. Wenn das der Fall ist, wird der Block 248 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 erhöht
wird. Wenn Q1 kleiner ist als Q2, wird der Block 250 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 konstant gehalten wird.
-
8ga zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem eine
Arbeitsbühne 208 für die Zwischenlagerung
von Vögeln 29,
die zu dem Förderer 13 zugeführt werden,
ohne dass ein Mitnehmer 14 verfügbar ist, auf der nachgeschalteten
Seite des Förderbandes 8 in
der Nähe
des Förderers 13 positioniert
wird. Ein Sensor 210, der einen Vogel misst, der auf der Arbeitsbühne 208 abgelegt
wird, wird an der Arbeitsbühne 208 angeordnet.
Ein Sensor 218, der leere Mitnehmer 14 misst,
die sich an dem Sensor 218 vorbei bewegen, wird auf der
nachgeschalteten Seite des Förderers 13 angeordnet.
-
Das
in 8gb veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch nutzt der Block 238 den
Taktgeber 202 und den Sensor 218, um eine Anzahl
von Vögeln,
die pro Zeiteinheit den Behälter 2 verlassen,
zu bestimmen. Diese Anzahl wird hier mit Q1 bezeichnet. Der Entscheidungsblock 240 entscheidet
danach, ob Q2 größer ist
als Null. Wenn das der Fall ist, wird die Geschwindigkeit V1 entsprechend
dem Block 246 reduziert. Wenn Q2 nicht größer ist
als Null, wird der Entscheidungsblock 242 ausgeführt, der
entscheidet, ob Q1 größer ist
als Null. Wenn Q1 größer ist
als Null, wird die Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers 216 entsprechend
dem Block 248 erhöht.
Wenn Q1 nicht größer ist
als Null, hält
der Block 250 die Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers 216 konstant.
-
8ha zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wobei ein Sensor 212 zum Messen der Anzahl von Vögeln 29,
die in dem Behälter 2 vorhanden
sind, in dem Behälter 2 angeordnet
wird.
-
Das
in 8hb veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch nutzt der Block 244 den
Taktgeber 202 und den Sensor 212, um eine Anzahl
von Vögeln,
die pro Zeiteinheit den Behälter 2 verlassen,
zu bestimmen. Diese Anzahl wird hier mit Q1 bezeichnet. Danach entscheidet
der Entscheidungsblock 222, ob Q1 größer ist als ein erster Grenzwert.
Wenn das der Fall ist, reduziert der Block 246 die Geschwindigkeit
V1 des beweglichen Auslegers 216. Wenn Q1 nicht größer ist
als der erste Grenzwert, entscheidet der Entscheidungsblock 224,
ob Q1 kleiner ist als ein zweiter Grenzwert. Dieser zweite Grenzwert
kann der gleiche Grenzwert sein, wie er in dem Entscheidungsblock 222 verwendet
wird, oder er kann ein unterschiedlicher, niedrigerer Grenzwert
sein. Wenn Q1 kleiner ist als dieser zweite Grenzwert, erhöht der Block 248 die
Geschwindigkeit VI des beweglichen Auslegers 216. Wenn
Q1 nicht kleiner ist als dieser zweite Grenzwert, entscheidet der
Block 250, dass V1 konstant gehalten wird.
-
9aa zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
wobei sowohl die Geschwindigkeit V1 eines beweglichen Auslegers 216 der
Entladevorrichtung 214 als auch die Geschwindigkeit V2 des
Förderbandes 8 gesteuert
werden können;
die Geschwin digkeit V2 kann mittels angetriebener Rollen 258 gesteuert
werden. Ein Sensor 204 wird auf der nachgeschalteten Seite
des Förderbandes 8 angeordnet.
-
Das
in 9ab veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch nutzt der Block 220 den
Taktgeber 202 und den Sensor 204, um die Anzahl
von Vögeln,
die sich pro Zeiteinheit an dem Sensor 204 vorbei bewegen, zu
bestimmen. Diese Anzahl wird mit Q1 bezeichnet. Danach entscheidet
der Entscheidungsblock 222, ob Q1 größer ist als ein erster, unterer
Grenzwert. Wenn das der Fall ist, wird der Block 252 ausgeführt, wobei V1
und V2 reduziert werden. Wenn Q1 nicht größer als der erste, untere Grenzwert
ist, wird der Entscheidungsblock 224 ausgeführt, der
entscheidet, ob Q1 kleiner ist als ein zweiter Grenzwert. Wenn das
der Fall ist, werden V1 und V2 entsprechend dem Block 254 erhöht. Wenn
Q1 nicht kleiner ist als der zweite Grenzwert, wird der Block 256 ausgeführt, wobei
V1 und V2 konstant gehalten werden.
-
9ba zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
das bis zu einem gewissen Maß der 9aa entspricht. Das Ausführungsbeispiel umfasst eine
Entladevorrichtung 214, die einen beweglichen Ausleger 216 umfasst,
der sich mit einer Geschwindigkeit V1 durch den Behälter 2 bewegen kann.
Ein zusätzlicher
Sensor 206 wird in der Nahe des Förderers 13 angeordnet,
wobei der Sensor 206 ausgelegt ist, um den Durchgang der
Mitnehmer 14 zu messen, wenn diese durch den Förderer 13 an dem
Sensor 206 vorbei geführt
werden.
-
In
dem in 9bb gezeigten Steuerschema nutzt
der Block 232 den Taktgeber 202 und den Sensor 204,
um die Anzahl der Vögel
zu berechnen, die pro Zeiteinheit durch das Förderband 8 an dem
Sensor 204 vorbei geführt
werden. Diese Anzahl wird mit Q1 bezeichnet. Der Sensor 206 und
der Taktgeber 202 werden genutzt, um die Anzahl der Mitnehmer
zu berechnen, die pro Zeiteinheit von dem Förderer zugeführt werden.
Diese Anzahl wird mit Q2 bezeichnet.
-
Danach
vergleicht der Entscheidungsblock 234 Q1 mit Q2. Wenn Q1
größer ist
als Q2, wird der Block 252 ausgeführt. In diesem Block wird die
Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers 216 auf eine
Art und Weise entsprechend der in 9aa gezeigten
reduziert. Wenn Q1 nicht größer ist
als Q2, wird der Entscheidungsblock 236 ausge führt, der entscheidet,
ob Q1 kleiner ist als Q2. Wenn Q1 kleiner ist als Q2, erhöht der Block 254 die
Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers 216. Wenn
Q1 gleich Q2 ist, halt der Block 256 die Geschwindigkeit V1
des beweglichen Auslegers 216 konstant.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass es auch möglich ist,
einen zusätzlichen
Schwellenwert in den beiden Vergleichen zu nutzen, so dass die Geschwindigkeiten
nur erhöht
oder verringert werden, wenn Q1 und Q2 um mehr als den Schwellenwert
von den Grenzwerten abweichen.
-
Wenn
Q1 innerhalb eines Toleranzbereiches um Q2 herum liegt, der einen
unteren Grenzwert von Q2 minus den Schwellenwert sowie einen oberen Grenzwert
von Q2 plus den Schwellenwert aufweist, wird der Block 256 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 aufrechterhalten wird.
-
9ca zeigt erneut ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird eine Arbeitsbühne 208 auf
der nachgeschalteten Seite des Förderbandes 8 angeordnet. Vögel 29,
die von dem Förderband 8 zugeführt werden,
für die
jedoch kein leerer Mitnehmer 14 verfügbar ist, können auf dieser Arbeitsbühne 208 abgelegt werden.
Die Arbeitsbühne 208 dient
als Zwischenlager. Ein Sensor 210 ist an der Arbeitsbühne 208 angeordnet,
um die Vögel 29,
die auf der Arbeitsbühne 208 abgelegt
werden, zu zählen.
-
Weiterhin
wird ein Sensor 218, der geeignet ist, um die Anzahl der
leeren Mitnehmer 14, die den Sensor 218 passieren,
zu zählen,
auf der nachgeschalteten Seite des Förderers 13 angeordnet.
-
Das
in 9cb veranschaulichte Steuerschema
zeigt, wie das System gesteuert wird. In Gebrauch nutzt der Block 238 den
Taktgeber 202 und den Sensor 218, um die Anzahl
der leeren Mitnehmer 14 zu bestimmen, die sich pro Zeiteinheit
an dem Sensor 218 vorbei bewegen. Diese Anzahl wird hier mit
Q1 bezeichnet. Weiterhin nutzt der Block 238 den Taktgeber 202 und
den Sensor 210, um eine Änderung in der Anzahl der Vögel, die
auf dem Wartestapel vorhanden sind, zu bestimmen. Diese Änderung wird
als Anzahl von Vögeln
pro Zeiteinheit ausgedrückt
und wird hier mit Q2 bezeichnet. Der Entscheidungsblock 240 entscheidet,
ob Q2 größer ist
als Null. Wenn das der Fall ist, wird der Block 252 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 des beweglichen Ausle gers 216 auf
eine Art und Weise, die der in 9ba gezeigten
entspricht, reduziert wird. Wenn sich die Größe des Wartestapels nicht verändert und Q2
gleich Null ist, wird der Entscheidungsblock 242 ausgeführt. Dieser
Block entscheidet, ob Q1 größer ist
als Null. Wenn das der Fall ist, wird der Block 254 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 des beweglichen Auslegers erhöht wird.
-
Wenn
die Anzahl der leeren Mitnehmer Q1 pro Zeiteinheit gleich Null ist,
wird der Block 256 ausgeführt, wobei die Geschwindigkeit
V1 aufrechterhalten wird.
-
9da zeigt erneut ein Ausführungsbeispiel der Steuerung,
wobei ein Sensor 212, der geeignet ist, um die Anzahl von
Vögeln 29 in
dem Behälter 2 zu
messen, in dem Behälter 2 angeordnet
ist.
-
Gemäß 9db wird in Gebrauch die Anzahl der Vögel, die
pro Zeiteinheit den Behälter
verlassen, unter Verwendung des Sensors 212 und des Taktgebers 202 bestimmt.
Diese Anzahl wird hier mit Q1 bezeichnet. Da ein Vogel 29,
der aus dem Behälter 2 entladen
wird und auf das Förderband 8 übergeht,
erst eine bestimmte Zeit später
an dem Förderer 13 ankommt,
muss die Steuerung des Förderbandes 8 auf
Messungen unter Verwendung der Sensoren 212 basieren, um
eine bestimmte Zeit zu warten, bevor die Geschwindigkeit V2 des
Förderbandes 8 gesteuert
wird, um Schwankungen in dem Strom aus Geflügel während der Übergabe des Geflügels von dem
Förderband 8 an
den Förderer 13 zu
reduzieren. Daher wartet der Block 260 eine Zeit t1 lang
in Gebrauch, bevor der Entscheidungsblock 222 ausgeführt wird.
-
Der
Entscheidungsblock 222 entscheidet, ob Q1 größer ist
als ein erster Grenzwert. Wenn das der Fall ist, wird der Block 252 ausgeführt, wobei
V2 reduziert wird. Wenn Q1 nicht größer als der erste Grenzwert
ist, wird der Entscheidungsblock 224 ausgeführt, der
entscheidet, ob Q1 kleiner ist als ein zweiter Grenzwert. Wenn das
der Fall ist, erhöht
der Block 254 die Geschwindigkeit V2 des Förderbandes 8.
Wenn Q1 nicht kleiner ist als der zweite, untere Grenzwert, hält der Block 256 Q2
konstant.
-
10a zeigt eine Anordnung gemäß der Erfindung, wobei zwei
Förderbänder 8, 262 in
Reihe angeordnet sind, wobei das Förderband 262 auf der nachgeschalteten
Seite des Förderbandes 8 angeordnet
ist. Das Förderband 262 wird
unter Verwendung von Rollen 258 angetrieben, welche steuerbar sind,
so dass die Geschwindigkeit V3 des Förderbandes 262 gesteuert
werden kann. Ein Sensor 204, der die Vögel 29 misst, die
diesen Sensor passieren, ist auf der nachgeschalteten Seite des
Förderbandes 8 angeordnet.
-
Gemäß 10b werden in Gebrauch der Taktgeber 202 und
der Sensor 204 verwendet, um die Anzahl der Vögel Q1 zu
bestimmen, die pro Zeiteinheit den Sensor 204 passieren.
Der Block 260 wartet eine festgelegte Verzögerungszeit
t1 ab. Danach entscheidet der Entscheidungsblock 222, ob Q1
größer ist
als ein erster, oberer Grenzwert. Wenn das der Fall ist, reduziert
der Block 264 die Geschwindigkeit V3. Wenn Q1 nicht größer ist
als der erste Grenzwert, entscheidet der Entscheidungsblock 224,
ob Q1 kleiner ist als der zweite, untere Grenzwert. Wenn das der
Fall ist, erhöht
der Block 266 die Geschwindigkeit V3. Wenn Q1 nicht kleiner ist
als der zweite Grenzwert, entscheidet der Block 268, dass
die Geschwindigkeit V3 konstant bleibt.
-
Die
Verzögerungszeit
t1 gewährleistet,
dass die Vögel 29,
die den Sensor 204 zu dem Zeitpunkt, an dem sie von dem
Förderband 262 an
den Förderer 13 übergeben
werden, passieren, als Folge der veränderlichen Geschwindigkeit
V3 des Förderbandes 262 gleichmäßig an den
Förderer 13 übergeben
werden.
-
11a zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
wobei ein Zwischenlagerelement 271 auf einer nachgeschalteten
Seite des Förderbandes 8 angeordnet
wird und wobei ein zweites Förderband 270 in
der Nähe
eines Ausgangs 273 des Zwischenlagerelements 271 angeordnet
wird und an seinem nachgeschalteten Ende an den Förderer 13 angrenzt.
Ein Sensor 272, der ausgelegt ist, um die Anzahl der Vögel 29 zu
messen, die sich in dem Zwischenlagerelement 271 befinden,
ist in dem Zwischenlagerelement 271 angeordnet. Das Förderband 8 wird
durch Rollen 258 so angetrieben, dass die Geschwindigkeit
V1 des Förderbandes 8 gesteuert
werden kann.
-
11b zeigt die Steuerung des Systems. In gebrauch
nutzt der Block 274 den Sensor 272, um die Anzahl der Vögel P1 zu
bestimmen, die in dem Zwischenlagerelement 271 vorhanden
sind. Der Entscheidungsblock 276 entscheidet, ob die Anzahl
P1 größer ist
als ein erster, oberer Grenzwert. Wenn das der Fall ist, reduziert
der Block 252 die Geschwindigkeit V1 des Förderbandes 8.
Wenn die Anzahl der Vögel
nicht größer ist
als der erste, obere Grenzwert, entscheidet der Entscheidungsblock 278,
ob die Anzahl der Vögel
kleine ist als der zweite, untere Grenzwert. Wenn das der Fall ist,
wird die Geschwindigkeit V1 gemäß dem Block 254 erhöht. Wenn
die Anzahl der Vögel
nicht kleiner ist als der zweite Grenzwert, hält der Block 256 die
Geschwindigkeit V1 konstant.
-
12a zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
wobei das Zwischenlagerelement 272 aus 11a durch eine Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 ersetzt
worden ist. Die Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 ist
auf der nachgeschalteten Seite des Förderbandes 8 angeordnet.
Das Förderband 8 wird
durch Rollen 258 so angetrieben, dass die Geschwindigkeit
V1 des Förderbandes 8 steuerbar
ist. Die Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 fördert sie
Vögel 29 mit
einer Geschwindigkeit V2 von der Fördervorrichtung 8 zu
der Fördervorrichtung 270.
Der Sensor 272 ist auf der nachgeschalteten Seite der Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 angeordnet.
Der Sensor 272 ist geeignet, um die Anzahl von Vögeln zu
messen, die in der Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 vorhanden sind.
-
12b zeigt die Steuerung für das System. In Gebrauch nutzt
der Block 274 den Sensor 272, um die Anzahl von
Vögeln
zu messen, die in der Zwischenlager-Fördervorrichtung 273 vorhanden
sind. Der Entscheidungsblock 276 entscheidet, ob die Anzahl
der Vögel 29 größer ist
als ein erster, oberer Grenzwert. Wenn das der Fall ist, wird der
Block 252 ausgeführt,
wobei die Geschwindigkeit V1 des Förderbandes 8 reduziert
wird. Wenn die Anzahl der Vögel
nicht größer ist
als der erste, obere Grenzwert, wird der Entscheidungsblock 278 ausgeführt. Dieser Block
entscheidet, ob die Anzahl der Vögel
kleiner ist als ein zweiter, unterer Grenzwert. Wenn das der Fall ist,
wird der Block 254 ausgeführt, wobei die Geschwindigkeit
V1 des Förderbandes 8 erhöht wird. Wenn
die Anzahl der Vögel
nicht kleiner ist als der zweite Grenzwert, wird der Block 256 ausgeführt, wobei
die Geschwindigkeit V1 des Förderbandes 8 konstant
gehalten wird.
-
Der
Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass es auch in diesem Ausführungsbeispiel
möglich ist,
eine steuerbare Entladevorrichtung oder einen Entladearbeiter so
zu nutzen oder einzusetzen, dass nicht nur die Geschwindigkeit V1
des Förderbandes 8 gesteuert
werden kann, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der die Vögel aus
dem Behälter 2 entladen
werden.
-
13a zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
wobei zwei Behälter 2,
die jeweils zwei Stapel 3, 4 aufweisen, gleichzeitig
entladen werden. Vier Entladevorrichtungen 214 werden zum
Entladen eines jeden der Abteile der Behälter 2 verwendet.
Eine jede Entladevorrichtung 214 verfügt über einen beweglichen Ausleger 296, 298, 300, 302,
der sich in den Behälter 2 hinein
bewegen kann. Vier Förderbänder 280, 282, 284 und 286 werden
so angeordnet, dass sie jeweils an die jeweiligen Stapel 3, 4 der
jeweiligen Behälter 2 angrenzen.
Die nachgeschaltete Seite der Förderbänder 280, 282, 284 und 286 grenzt
an ein Sammel- und Förderband 9 an.
Auf seiner nachgeschalteten Seite endet das Sammel- und Förderband 9 an
einem Förderer 13,
der die Mitnehmer 14 führt.
Die Förderbänder 280, 282, 284 und 286 werden
jeweils von jeweiligen Rollen 258 so angetrieben, dass
die jeweiligen Fördergeschwindigkeiten
V1, V2, V3 und V4 derselben gesteuert werden können. Die Entladevorrichtungen 214 sind
analog dazu steuerbar, so dass die jeweiligen Geschwindigkeiten
V5, V6, V7 und V8 der beweglichen Ausleger 296, 298, 300 und 302 gesteuert
werden können.
Die jeweiligen Sensoren 288, 290, 292 und 294 sind
auf der nachgeschalteten Seite der Förderbänder 280, 282, 284 und 286 angeordnet.
Diese Sensoren sind geeignet für
das Messen der Anzahl der Vögel,
die sich an den Sensoren vorbei bewegen.
-
13b zeigt die Steuerung des Systems. In Gebrauch
werden der Taktgeber 202 und die Sensoren 288, 290, 292 und 294 verwendet,
um die Anzahl der Vögel
Q1, Q2, Q3 und Q4 zu berechnen, die von den jeweiligen Förderbändern zu
dem Sammel- und Förderband 9 überführt werden.
Danach entscheidet der Entscheidungsblock 306, ob die Summe
der Ströme
Q1 bis Q4 größer ist
als der vorbestimmte erste Grenzwert. Wenn das der Fall ist, reduziert
der Block 310 die Geschwindigkeiten V1 bis V8. Wenn der
Gesamtstrom nicht größer als
der erste Grenzwert ist, entscheidet der Entscheidungsblock 308,
ob der Gesamtstrom aus Geflügel
kleiner ist als der zweite Grenzwert. Wenn das der Fall ist, erhöht der Block 312 die
Geschwindigkeiten V1 bis V8. Wenn der Gesamtstrom aus Vögeln nicht
kleiner ist als der zweite Grenzwert, werden die jeweiligen Geschwindigkeiten V1
bis V8 durch den Block 314 konstant gehalten.