DE60314976T2 - Verwertung von Elektrolichtbogenofenstaüben der Stahlerzeugung und so hergestellte Produkt - Google Patents
Verwertung von Elektrolichtbogenofenstaüben der Stahlerzeugung und so hergestellte Produkt Download PDFInfo
- Publication number
- DE60314976T2 DE60314976T2 DE2003614976 DE60314976T DE60314976T2 DE 60314976 T2 DE60314976 T2 DE 60314976T2 DE 2003614976 DE2003614976 DE 2003614976 DE 60314976 T DE60314976 T DE 60314976T DE 60314976 T2 DE60314976 T2 DE 60314976T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mixture
- steelworks dust
- steelworks
- recycling
- dust
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B3/00—General features in the manufacture of pig-iron
- C21B3/04—Recovery of by-products, e.g. slag
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B1/00—Preliminary treatment of ores or scrap
- C22B1/14—Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
- C22B1/24—Binding; Briquetting ; Granulating
- C22B1/242—Binding; Briquetting ; Granulating with binders
- C22B1/244—Binding; Briquetting ; Granulating with binders organic
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B1/00—Preliminary treatment of ores or scrap
- C22B1/14—Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
- C22B1/24—Binding; Briquetting ; Granulating
- C22B1/242—Binding; Briquetting ; Granulating with binders
- C22B1/244—Binding; Briquetting ; Granulating with binders organic
- C22B1/245—Binding; Briquetting ; Granulating with binders organic with carbonaceous material for the production of coked agglomerates
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B7/00—Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
- C22B7/02—Working-up flue dust
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/20—Recycling
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/50—Reuse, recycling or recovery technologies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Geology (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
- Heutzutage wird der Staub aus den Rauchfanganlagen der Stahlwerke mit elektrischem Lichtbogen inertisiert und in einer überwachten Halde für Inertprodukte gelagert.
- Gesetzliche Vorschriften und verschiedene industrielle Trends, wie auch die Kosten alternativer Behandlungen drängen die produzierenden Hochöfen zu einem Recyceln dieser Erzeugnisse.
- Das Recyclingverfahren des Stahlwerkstaubs, indem er (hauptsächlich Oxyde) nach seiner Behandlung in den elektrischen Lichtbogenofen, zusammen mit einer Reduktionsmischung basierend auf Partikeln reduzierten Kohlenstoffs wieder in den Ofen eingeführt wird, so dass jeder Stahlwerkstaubpartikel und jeder Partikel der Reduziermischung sich gegenseitig und räumlich umgeben, indem sie anhand eines Bindemittels einen widerstandsfähigen Feststoff ergeben, der in seiner Form und Abmessung unbestimmt ist, wie Kugeln, Eiformen, Prismen (Briketts), usw., ist schon bekannt.
- Folgendes Verfahren ist bekannt:
- a) Stahlwerksstaub mit der Zusammensetzung Eisenoxyde zu 20 ÷ 50 %, Calciumoxyd 2 ÷ 9 %, Zinkoxyd zu 10 ÷ 45 % und Bleioxyde zu 4 ÷ 15 %, in Partikeln mit einer Größenordnung unter 150 μ, wird in einer Homogenisierungsmischmaschine
- b) mit einer Reduktionsmischung auf der Basis von Kohlenstoff mit 80 ÷ 98 % Reinheit des Kohlenstoffs und in Partikeln mit einer Größenordnung unter 200 μ und
- c) einem polymerisierfähigen Polysaccharid mit bindenden Eigenschaften vermischt, wobei die Reduktionsmischung in der Mischung der Mischmaschine und im Gewicht im Verhältnis von 12 ÷ 20 % und das Bindemittel mit 1,5 ÷ 4 % enthalten sind, und der Rest aus Stahlwerkstaub besteht.
- Das Endergebnis ist ein Brikett.
- Der Energiebeitrag der Reduziermischung C soll im Ofen zur Zn- und Pb-Verdampfung dienen und den komplexen physisch-chemischen Mechanismus in Gang setzen, ohne dass dabei dem System Wärme entzogen, sondern eher im Gegenteil, dem Ofen Energie geliefert wird.
- Diese Vorgehensweise und das entstehende Brikett stellen einige große Probleme dar.
- Die Dichte des organischen Bindemittels (Polysaccharid) ist bedeutend niedriger als die Stahlwerkstaubdichte, so dass das Vorhandensein des organischen Bindemittels in einem Gewichtsverhältnis von 15 ÷ 4 % ein hohes Volumen ausmacht. Die Auswirkung ist im begrenzten Volumen des Ofeninnern, für das die Briketts vorgesehen sind, sehr nachteilig.
- Ein weiteres Problem besteht in dem durchdringenden Geruch des Polysaccharid-Bindemittels, der sich sowohl auf das Verfahren, wie auch auf das Endbrikett bei seiner Lagerung, Handhabung oder Endziel auswirkt.
- Ein weiteres Problem besteht darin, dass das zurzeit eingesetzte Verfahren nicht kontinuierlich durchgeführt werden kann. Die Briketts werden in Posten/Losen gefertigt, so dass das Verfahren zu lang ist.
- Ein weiteres Problem besteht in der fehlenden Homogenität des Briketts.
- Alle diese Probleme werden mit den in dieser Erfindung entwickelten Verbesserungen gelöst.
- In der Erfindung wird als Bindemittel ein Polyalkohol oder eine Mischung polymerisierfähiger Polyalkohole in einem Gewichtsverhältnis zum Gesamtgewicht von 0'03 ÷ 0'07 %, d.h., 20 bis 130 Mal niedriger als im bekannten und angeführten Verfahren eingesetzt, so dass das Volumen viel geringer als das zurzeit eingesetzte ist.
- Dem Mischgerät wird Wasser hinzugefügt. Das Wasser bildet mit dem Polyalkohol einen Gelfilm über den Partikeln, so dass bei der Polymerisierung die Verbindung der Stahlwerkstaubpartikel anhand eines hochfeinen Polymerisierungsfilms entsteht. Dadurch entsteht ein Brikett mit weniger Volumen und homogenerer Form als bisher.
- Im Mischgerät wird die Polymerisierung beschleunigt, indem die Mischung einer Temperatur von 30 ÷ 70° C unterzogen wird. Dadurch wird die Verfahrensdauer verkürzt. Die Brikettherstellung kann kontinuierlich, und nicht in Losen/Posten wie vorher, erfolgen.
- Bei der Eingabe des Endprodukts (selbstreduzierende Briketts) in den Stahlwerksofen, wird eine bedeutende Reduzierung des Gesamtstaubvolumens erreicht. Gleichzeitig hat das mit dem in diesem Dokument beschriebene Pyrometallurgiever fahren erhaltene Erzeugnis vollständig unterschiedliche Eigenschaften als der Originalstaub, der als „Recumetoxyd" bezeichnet wird (Oxyd aus der Metallwiedergewinnung). Dieser Werkstoff kann aufgrund seiner Eigenschaften nach der Anwendung eines hydrometallurgischen oder Stahlverfahrens als Rohmaterial für die Zink- und Bleimetallurgie eingesetzt werden.
- Um den Gegenstand dieser Erfindung besser verstehen zu können, ist auf den Zeichnungen eine bevorzugte Lösung der praktischen Ausführung dargestellt. Diese kann zusätzlichen Änderungen, die ihr Prinzip nicht verändern, unterzogen werden.
-
1 ist eine schematische Darstellung des schon bekannten Verfahrens und den Lösungen, die Gegenstand der Erfindung sind. - Im Folgenden wird ein Beispiel der praktischen Ausführung des schon bekannten Verfahrens und der von der Erfindung erbrachten Lösungen beschrieben.
- Aus einem Ofen mit elektrischem Lichtbogen (Stahlwerk) (
1 ) entsteht Staub, der aus den Rauchfangsystemen stammt. - Der Staub (
2 ) hat hinsichtlich seiner wichtigsten Bestandteile ungefähr folgende Gewichtszusammensetzung, die jedoch von jedem Stahlwerk abhängt.Fe0 + Fe2 03 20 ÷ 50 % Ca0 2 ÷ 9% Zn0 10 ÷ 45% Pb0 4 ÷ 15% - Der Staub (
2 ) wird in ein Silo (3 ) weitergeleitet, wo er sich absetzt. - Die Größe der Staubpartikel (
2 ) ist kleiner als 150 μ und normalerweise sogar kleiner als 50 μ, mit 0'6 ≤ d1 ≤ 0'7 gr./cm3 scheinbarer Dichte (d1). - Der Analyseblock (
4 ) zeigt die Größe der Staubpartikel und den Prozentanteil an Eisenoxyden. - Es ist ein Bunker mit einem Reduziermittel (
5 ) auf Kohlenstoffbasis, z.B. Anthrazit, Koks, usw., mit 80 ÷ 98 % Kohlenstoff vorhanden. - Das Ziel ist, dass sich Stahlwerksstaub- (
2 ) und die Reduziermittelpartikel (5 ) räumlich umhüllen. Zu diesem Zweck erteilt der Analyseblock (4 ) der Mühle (6 ) Anweisungen, das Reduziermittel (5 ) auf Partikel mit einer Größe von (l) l ≤ 200 μ und vorzugsweise der zu diesem Zeitpunkt des Verfahrens konkreten Größe der Stahlwerksstaubpartikel (2 ) zu zerkleinern. - Die Aufgaben des Kohlenstoffs des Reduziermittels (
5 ) bei der Eingabe des Endprodukts in den Ofen mit elektrischem Lichtbogen sind Folgende:
Der als Reduziermittel im Endprodukt eingegebene Kohlenstoff wird an erster Stelle verbraucht, um den gesamten Sauerstoff aus den Metalloxyden dieses Produkts zu entziehen. Ein weiterer wichtiger Teil wird zur Reduzierung des gebildeten CO2, das zu CO wird, gebraucht. Mit dem überschüssigen Sauerstoff im Ofen beim Schmelzen wird das ganze erzeugte Gas, wie auch der Rest des eingebrachten Kohlen stoffs, verbrannt. Diese Verbrennungen erfolgen während der Schrottfusion und bringen ihr Wärme ein. - Versuchsweise und bei den hier angeführten Zusammensetzungen ist man zur Schlussfolgerung gekommen, dass das Reduziermittel (
5 ) in einem Gewichtsverhältnis von 12 ÷ 20 % hinzugefügt werden soll. - Das Reduziermittel (
5 ) und der Stahlwerksstaub (2 ) werden in einer Mischmaschine (7 ) gemischt, in der dem Reduziermittel (5 ) und Stahlwerksstaub (2 ) ein Bindemittel (a) zugesetzt wird. - Dieses Bindemittel (a) basiert auf Polyalkohol und ist polymerisierfähig, zum Beispiel ein Polysaccharid, das dem Endprodukt hohe Zähigkeit verleiht. Er ermöglicht eine Handhabung ohne Zerbrechen und hat keine negativ Auswirkungen auf das Stahlwerksverfahren. Vorzugsweise soll es weder Schwefel (s) noch Phosphor (P) enthalten.
- Angesichts der Tatsache, dass das Volumen des Endbriketts ein ausschlaggebender Faktor für dessen Einsatz ist, wird festgelegt, dass der Gewichtsprozentsatz des Polyalkohols oder der Polyalkohole des Bindemittels 0'03 ÷ 0'07 % betragen soll.
- Der Mischung wird Wasser zugesetzt.
- Bei der Mischung im Mischgerät (
7 ) entstehen Kügelchen oder Pellets (8 ), deren Volumen sich, je länger die Homogenisierung in der Mischmaschine (7 ) dauert (t), durch Werkstoffanhäufung erhöht. - Wenn das Endprodukt für die Eingabe im Stahlwerk (
1 ) benötigt wird, beträgt die angemessene Größe (1 ) dieser Pellets 0'5 mm ≤ l ≤ 6 mm., so dass die Homogenisierung in der Mischmaschine (7 ) 2 ≤ t ≤ 6 Minuten (t) dauern muss. Der Mischungsinhalt (7 ) wird einer Temperatur von 30 ÷ 70° C unterzogen. Anschließend wird er gehärtet (11 ). - Der Antragsteller erachtet es als geeigneter, als Endprodukt Briketts (
9 ) mit einem Volumen (V) 50 cm3 ≤ V ≤ 600 cm3 zu erzeugen. Zu diesem Zweck presst er die aus der Mischmaschine (7 ) kommende Mischung, bis das Produkt eine Dichte (d) 2 ≤ d ≤ 3'3 gr./cm3 erreicht. - Sobald diese Dichte erreicht ist, wird das Erzeugnis (
9 ) in Brikettform oder einer anderen Form, entsprechend des verwendeten polymerisierbaren Bindemittels auf herkömmliche Art gehärtet (10 ). - Das stabilisierte Brikett (
10 ) wird mit optimalem Ergebnis in das Stahlwerk (1 ) eingegeben. - Zum Beispiel:
Für die Herstellung dieser Briketts wurde folgende Rezeptur (ohne hinzugefügtes Wasser) betrachtet: Zusammensetzung des Stahlwerkstaubs % (in Gewichtsprozent)– Stahlwerkstaub 81'95 % – Reduziermittel 18 % – Polyalkohol 0'05 % Fe0 9'00 Fe203 30'60 Si02 4'38 AI203 0'79 Ca0 5'87 Mg0 4'49 Mn0 3'42 Ti02 0'07 P205 0'20 S 0'19 C 0'73 Na20 2'00 K20 1'82 Cr203 0'48 Ni0 0'04 Cu0 0'30 Zn0 22'70 Pb0 6'65 Cd0 0'06 P.C. 11'04 - Partikelgröße (1): 30 ≤ l ≤ 70 μ
- – Reduziermittel
- Kokspulver mit einer durchschnittlichen Körnung von (1): l ~ 60 μ, damit die Reduzier-/Oxydierreaktionen mit der gewünschten Geschwindigkeit ablaufen.
Aschen 10 % Flüchtige Bestandteile 1'3 % Fester Kohlenstoff 89'7 % S 0'65 % - – Bindemittel.
-
- Ein polymerisierfähiges Erzeugnis auf der Grundlage komplexen Polyalkohols.
- – Im Stahlwerk (
1 ) erzielte Ergebnisse. -
- Mit 1 t reduzierter Briketts
- – Geschmolzene Metalle
– Flüchtige MetalleGesamtrückgewinnung 250 kg/t – 91 % Fe – 8'5 % Mn – 0'5 % Rest Metallverflüchtigung 196 kg/t – 74'3 % Zn – 25'2 % Pb – 0'5 % Rest - Der Energieeintrag der Briketts zum Verfahren im Stahlwerk ist deutlich, wobei sich dieser Energieeintrag so verhält, als ob man ein Feuerzeug in den Ofen einführen würde.
- Aufgrund der räumlichen Anordnung der Stahlwerkstaubpartikel und des reduzierenden Kohlenstoffs (die sich untereinander umhüllen), multipliziert sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Bedeutend größere Endprodukte (Briketts) als die Pellets haben eine vergleichbare Reduktionsdauer im Ofen.
- Das heißt, dass eine vollständige Fe-Rückgewinnung des Staubs, eine gute Handhabung der Pellets und Briketts, und ein gutes Energiegleichgewicht erreicht werden, wenn das Endprodukt wieder dem Ofen zugegeben wird.
Claims (6)
- Verfahren für das Recyceln von Stahlwerkstaub, dadurch gekennzeichnet, dass a) Stahlwerksstaub mit der Zusammensetzung von Eisenoxyd zu 20 ÷ 50 %, Calciumoxyd 2 ÷ 9 %, Zinkoxyd zu 10 ÷ 45 % und Bleioxyde zu 4 ÷ 15 %, in Partikeln mit einer Größenordnung unter 150 μ, in einer Homogenisierungsmischmaschine b) mit einer Reduktionsmischung auf der Basis von Kohlenstoff mit einer Reinheit des Kohlenstoffs von 80 ÷ 98 % und in Partikeln mit einer Größe unter 200 μ und c) einem Bindemittel auf der Basis von polymerisierfähigem Polyalkohol und Wasser gemischt wird, wobei in der Mischung der Mischmaschine und im Gewicht die Reduktionsmischung von 12 ÷ 20 % und das Bindemittel mit 0'03 ÷ 0'07 % enthalten sind und der Rest aus Stahlwerkstaub besteht.
- Verfahren für das Recyceln von Stahlwerkstaub nach dem obigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung in der Mischmaschine innerhalb von 2 bis 6 Minuten polymerisiert wird. Im Anschluss daran wird sie einer Temperatur von 30 ÷ 70° C ausgesetzt, anschließend in Kügelchen herausgenommen und gehärtet wird.
- Verfahren für das Recyceln von Stahlwerkstaub nach dem ersten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung in der Mischmaschine im Anschluss an die Homogenisierung bis zum Erhalt einer Dichte von 2 und 3,3 g/cm3 gepresst und daran anschließend gehärtet wird.
- Verfahren für das Recyceln von Stahlwerkstaub nach dem ersten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel der Reduktionsmischung von einer ähnlichen Größe wie die Partikel des Stahlwerkstaubs sind.
- Verfahren für das Recyceln von Stahlwerkstaub nach dem ersten Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Bindemittel polymerisierfähig ist und ein zähflüssiges Polymer produziert.
- Ein durch den Einsatz der in den vorangegangenen Ansprüchen beschriebenen Verfahren erzeugtes Produkt, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Partikel des Stahlwerkstaubs und jedes Partikel der Reduktionsmischung untereinander und räumlich von einem feinen Film des polymerisierten Bindemittels umgeben sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES200300044 | 2003-01-09 | ||
| ES200300044A ES2212742B1 (es) | 2003-01-09 | 2003-01-09 | Procedimiento de reciclado de polvo de aceria y producto obtenido con este procedimiento. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60314976D1 DE60314976D1 (de) | 2007-08-30 |
| DE60314976T2 true DE60314976T2 (de) | 2008-04-10 |
Family
ID=32524379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003614976 Expired - Lifetime DE60314976T2 (de) | 2003-01-09 | 2003-09-24 | Verwertung von Elektrolichtbogenofenstaüben der Stahlerzeugung und so hergestellte Produkt |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1439237B1 (de) |
| AT (1) | ATE367453T1 (de) |
| DE (1) | DE60314976T2 (de) |
| ES (2) | ES2212742B1 (de) |
| PT (1) | PT1439237E (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2338733B1 (es) * | 2008-01-18 | 2011-02-10 | Hera-Amasa, S.A. | Procedimieto perfeccionado para el reciclado de polvos de aceria. |
| FR2964392B1 (fr) | 2010-09-06 | 2013-03-29 | Associates Res Ers And Engineers | Procede de valorisation de poussieres d'acieries electriques |
| FR2995910A1 (fr) | 2012-09-24 | 2014-03-28 | Mine & Ore | Procede de traitement pyrometallurgique des poussieres d'acierie issues de la fusion de ferrailles de recuperation |
| FR2995911A1 (fr) | 2012-09-24 | 2014-03-28 | Mine & Ore | Procede de traitement hydrometallurgique des poussieres d'acierie issues de la fusion de ferrailles de recuperation |
| GB201706116D0 (en) * | 2017-04-18 | 2017-05-31 | Legacy Hill Resources Ltd | Iron ore pellets |
| CN110607452B (zh) * | 2019-09-09 | 2021-09-03 | 攀枝花火凤凰再生资源回收利用有限责任公司 | 一种铁矿烧结烟尘灰浸取液的综合利用方法 |
| GB202103972D0 (en) | 2021-03-22 | 2021-05-05 | Binding Solutions Ltd | Pellet |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2314637C2 (de) * | 1973-03-23 | 1975-03-06 | Hutt Gmbh, 7105 Leingarten | Verfahren zur PreBgranulation von in Entstaubungsanlagen abgeschiedenen Industriestauben |
| CA1033575A (en) * | 1973-12-19 | 1978-06-27 | John E. Allen | Treatment of steel mill waste dusts containing zinc |
| JPS5760410B2 (de) * | 1974-09-04 | 1982-12-20 | Nitsushin Seiko Kk | |
| JPS51129802A (en) * | 1975-05-02 | 1976-11-11 | Nippon Jiryoku Senko Kk | A process for treatment of steelmaking dust and sludge of electric fur ances using sensible heat of slag |
| ES2146539B1 (es) * | 1998-05-28 | 2001-03-16 | Muga S L | Procedimiento de reciclado de polvo de aceria y producto obtenido con este procedimiento. |
| ES2143956B1 (es) * | 1998-06-09 | 2000-12-16 | Muga S L | Procedimiento de reciclado de residuos de la siderometalurgia y producto obtenido con este procedimiento. |
| EP1199373A1 (de) * | 2000-10-17 | 2002-04-24 | Universite Catholique De Louvain | Agglomerate von metallurgischem Staub und Verfahren zu deren Behandlung |
-
2003
- 2003-01-09 ES ES200300044A patent/ES2212742B1/es not_active Expired - Fee Related
- 2003-09-24 DE DE2003614976 patent/DE60314976T2/de not_active Expired - Lifetime
- 2003-09-24 AT AT03380210T patent/ATE367453T1/de active
- 2003-09-24 EP EP20030380210 patent/EP1439237B1/de not_active Expired - Lifetime
- 2003-09-24 ES ES03380210T patent/ES2298489T3/es not_active Expired - Lifetime
- 2003-09-24 PT PT03380210T patent/PT1439237E/pt unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES2212742A1 (es) | 2004-07-16 |
| ES2298489T3 (es) | 2008-05-16 |
| DE60314976D1 (de) | 2007-08-30 |
| EP1439237A1 (de) | 2004-07-21 |
| ATE367453T1 (de) | 2007-08-15 |
| ES2212742B1 (es) | 2005-10-01 |
| EP1439237B1 (de) | 2007-07-18 |
| PT1439237E (pt) | 2007-10-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60120156T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von entschwefelungsmitteln für heisse metalle | |
| DE2551840A1 (de) | Additiv fuer eisenschmelzen | |
| DE2728603C3 (de) | Verfahren zum Behandeln von Plattierschlamm | |
| DE60314976T2 (de) | Verwertung von Elektrolichtbogenofenstaüben der Stahlerzeugung und so hergestellte Produkt | |
| DE69104664T2 (de) | Zusatzmittel zur Eisenentschwefelung und Verfahren zum Einbringen in Roheisen. | |
| DE2623689A1 (de) | Spezifisch geformte eisenerzpellets, verfahren zu deren herstellung sowie deren verwendung im hochofenverfahren | |
| AT227737B (de) | Verfahren zum Agglomerieren von Feinerz | |
| DE102012011240A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von gehärteten Granalien aus eisenhaltigen Partikeln | |
| DE69801157T2 (de) | Verfahren zum wiederverwerten von abfallstoffen der messinggiessereien | |
| DE3307175A1 (de) | Kompaktnodule zur metallproduktion und verfahren der metallproduktion unter verwendung derartiger nodule | |
| DE1914018C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von kaltgebundenen Pellets aus metallhaltigem Erzkonzentrat | |
| DE102009005604B4 (de) | Walzenzunderbrikettierung | |
| DE2305520B2 (de) | Verfahren zum brikettieren einer pulverfoermigen substanz | |
| DE2743282A1 (de) | Waelzverfahren zur verfluechtigung von zink und blei aus eisenoxydhaltigen materialien | |
| DE10084841B4 (de) | Brikett, geeignet zur Verflüssigung von Hüttenschlacke, und die Brikett-Herstellungsmethode | |
| DE2151394C3 (de) | Verfahren zur Herstellung kaltgebundener Agglomerate aus partikelförmigem, mineralischem Konzentrat | |
| DE69807698T2 (de) | Zusatzstoff für die Stahlerzeugung in Elektrolichtbogenöfen | |
| DE2461921C3 (de) | 31.12.73 Japan 3871-74 24.01.74 Japan 9770-74 25.01.74 Japan 10209-74 Pelletmaterial mit einer geringeren Stickstoffoxidemission zum Herstellen von Sintererz für die Eisenerzeugung | |
| EP2768988A2 (de) | Bitumen enthaltendes entschwefelungsmittel sowie verfahren zu dessen herstellung und verwendung | |
| EP0374402B1 (de) | Verfahren zur Reduzierung der Verbrennungstemperatur im Verbrennungsraum eines Ofens oder Heizkessels, der mit Brennstoff-Briketts beheizt wird | |
| DE69220899T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines eisenhaltigen Kühlmittels für die Stahlerzeugung im Konverter und nach diesem Verfahren hergestelltes Kühlmittel | |
| DE250891C (de) | ||
| DE2826505A1 (de) | Brikett aus metallhaltigem material und bindemittel, sowie verfahren zur herstellung | |
| EP4502186A1 (de) | Verfahren zur herstellung von eisenagglomeraten, eisenagglomerate sowie ihre verwendung | |
| DE572523C (de) | Aluminothermisches Gemisch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ONEDER, S.A., AZKOITIA, (GIPUZKOA), ES Owner name: SIERRA SANMARTIN, MARIA JESUS, BARAKLDO, ES |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: HOESSLE PATENTANWAELTE PARTNERSCHAFT, 70173 STUTTG |