DE60318802T2 - Vorrichtung zum Zuführen von vorverpackter Farbe zum Farbkasten von Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen von vorverpackter Farbe zum Farbkasten von Druckmaschinen Download PDF

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/08Ducts, containers, supply or metering devices with ink ejecting means, e.g. pumps, nozzles

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum unmittelbaren Zuführen von im Voraus in Behälter verpackter Farbe zu dem Farbkasten von Druckmaschinen.
  • Druckmaschinen sind mit Farbkästen ausgestattet, die die Farbe enthalten, die präzise an die Walzen und Drehzylinder abgegeben werden soll, die durch ihre kombinierte Wirkung Farbe auf die Druckmatrix auftragen. Während ihres Betriebs müssen die Farbkästen durchgehend mit Farbe gefüllt werden, um zu verhindern, dass das Drucken durch einen Mangel an oder das Fehlen von Farbe beeinträchtigt oder verhindert wird.
  • Ausgehend von dem manuellen Befüllen von Farbkästen, das durch manuelle Entnahme der Farbe aus Dosen mit Hilfe eines Spatels durchgeführt wird, umfassen die fortschrittlichsten Verfahrensweisen die automatische Zufuhr unmittelbar aus Behältern oder Trommeln (Gefäßen) großer Abmessungen. Die Trommeln sind außerhalb der Druckmaschine angeordnet und führen dem Farbkasten die Farbe über ein komplexes System zu, das Pumpen, Ventile und Rohrleitungen aufweist. Da eine Druckmaschine mit mehreren Farbkästen ausgestattet ist und zu jeder gegebenen Zeit Druckfarben verschiedener Farben verwenden kann, muss ein Farbzuführrohr jeden Farbkasten von allen Trommeln (Gefäßen) erreichen. Derartige komplexe Systeme können ersichtlicherweise nur in Druckmaschinen von großem Format und/oder bei großer Auflage verwendet werden, die Farbe in erheblichen Mengen und bevorzugt in einer begrenzten Vielfalt von Farben verbrauchen, zum Beispiel vier Farben.
  • Ein minimaler Verbrauch vieler Farben rechtfertigt nicht nur nicht den Kauf großer Mengen dieser Farben, sondern beeinträchtigt auch die Bedienbarkeit der Zuführsysteme, die nicht dazu in der Lage sind, alle zum Drucken verwendbaren Farben bereitzustellen, wenn die Trommeln (Gefäße) nicht im Einsatz nach vorherigem Reinigen der Verbindungsrohre zu den Farbkä sten ausgetauscht werden. Hierzu kommt der Umstand hinzu, dass derartige Systeme, obwohl sie mit einer Farbpegelsteuerung in dem Farbkasten ausgestattet sind, die Farbe in großer Menge und mit ersichtlicher Verschwendung an dem Ende des Drucklaufs zuführen, da die Farbe, die dazu neigt, zu oxidieren, nicht für eine lange Zeit in dem Farbkasten gelassen werden kann und in jedem Fall dann, wenn die nachfolgenden Arbeit eine andere Farbe erfordert, die Restmenge der in Benutzung befindlichen Farbe notwendigerweise entfernt werden muss.
  • Eine zweite Kategorie bezieht sich auf diejenigen Zuführsysteme, die eine Patrone verwenden, die eine geringe oder begrenzte Farbmenge enthält, wobei die Farbe durch Drücken der Patrone aus der Patrone ausgestoßen wird. Auch wenn diese Systeme eine große konstruktive Einfachheit und Flexibilität der Verwendung bieten (so dass sie auch an Maschinen von mittlerem bis kleinen Format und/oder bei niedrigen Auflagen angewendet werden können), weisen sie den Nachteil auf, dass sie einen speziellen Typ von Patrone, die ausgetauscht werden muss, sobald sie leer ist, und eine spezielle Konstruktion der Einrichtung erfordern, die die Druckwirkung auf die Patrone ausübt.
  • Dokument DE 199 53 324 offenbart ein Versorgungssystem, das eine Führung aufweist, die über und parallel zu einem Farbkasten entlang der Länge des Kastens angeordnet ist. Ein Schlitten, der sich entlang der Führung bewegt, trägt einen hülsenförmigen Halter für Farbpatronen. Eine Luftdruckverbindung steuert die Farbabgabe. Ein Farbabgabeeinsatz, der mit einer Farbtrommel außerhalb des Halters verbunden ist, kann anstatt der Patrone in dem Halter angeordnet sein.
  • Das Patent US 6,085,652 offenbart einen Farbkasten mit einer Farbkastenwalze in dem Farbmechanismus von Druckmaschinen, wobei eine Vorrichtung zum Einfüllen von Druckfarbe in den Farb kasten vorgesehen ist. Die Vorrichtung zum Einfüllen von Farbe ist an einem Schlitten montiert, so dass sie in der Längsrichtung des Farbkastens nach hinten und nach vorne bewegt werden kann. An dem Schlitten ist ein Sensor befestigt, und der Sensor steuert die Farbzufuhr, wenn der Farbpegel zu niedrig ist.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Einrichtungen und Vorrichtungen bereitzustellen, die die Einfachheit und Flexibilität von Patronenzufuhr mit der Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit von automatischen Systemen zur Zufuhr aus einer Trommel (einem Gefäß) kombinieren. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Einrichtungen bereitzustellen, die es ermöglichen, dass die Farbe entlang der Länge des Farbkastens verteilt wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Einrichtungen bereitzustellen, die es ermöglichen, dass ein Farbbehälter automatisch geladen/entladen wird.
  • Diese und weitere Ziele und Vorteile werden durch die Vorrichtung der Erfindung erreicht, deren Merkmale in den beigefügten Ansprüchen betont werden.
  • Die Erfindung wird aus der detaillierten Beschreibung ihrer bevorzugten Ausführungsformen ersichtlicher werden, die nachfolgend beispielhaft angegeben werden und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, in denen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Einheit zum Halten des Behälters und zur Abgabe der Farbe aus dem Behälter ist, wobei die Einheit den Kern einer ersten Version der Vorrichtung der Erfindung darstellt,
  • 1a ein horizontaler Schnitt durch ein Detail in Bezug auf die Einrichtung zum Drehen der Einheit der 1 um eine horizontale Achse und auf die Einrichtung zum Steuern des Klauenelements ist,
  • 1b schematisch die Einrichtung zum vertikalen Verschieben des Kopfes und der Basis und die Einrichtung zum Drehen der Basis der Einheit der 1 zeigt,
  • 1c eine schematische Ansicht von oben ist, die die Einrichtung zum Drehen des Kopfes der Vorrichtung der 1 zeigt,
  • 1d ein schematischer Längsschnitt durch die Farbausstoßeinrichtung ist,
  • 2A, B, C ein schematischer Längsschnitt durch die Einheit der 1 sind, die geeignet ist, um an verschiedenen Behältern zu arbeiten,
  • 2D ein schematischer Schnitt durch ein Farbabgabe-Rückschlagventil ist, das in einem Behälter montiert ist,
  • 3 eine schematische perspektivische Ansicht einer Version der Vorrichtung ist, bei der sich die Farbbehälterhalte- und Abgabeeinheit translatorisch über einem Farbkasten bewegen kann,
  • 3A, B, C, D schematische perspektivische Ansichten von vier verschiedenen alternativen Anordnungen zur automatischen Zufuhr der Farbbehälter zu der Farbbehälterhalte- und Abgabeeinheit und zum Entnehmen der leeren Behälter sind,
  • 4a, b, c schematisch vier verschiedene Phasen in Bezug auf das Laden und Entladen der Behälter durch die Vorrichtung der Erfindung in der Variante 3A zeigen,
  • 5a, b, c schematisch drei verschiedene Phasen in Bezug auf das Laden und Entladen der Behälter durch die Vorrichtung der Erfindung in der Variante 3B zeigen,
  • 6a, 6b und 6b1, 6c und 6c1 schematisch drei verschiedene Phasen in Bezug auf das Laden und Entladen der Behälter durch die Vorrichtung der Erfindung in der Variante 3C zeigen, wobei die 6b1 und 6c1 Draufsichten der 6b und 6c sind, und
  • 7a, b, c schematisch drei verschiedene Phasen in Bezug auf das Laden und Entladen der Behälter durch die Vorrichtung der Erfindung in der Variante 3D zeigen.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren weist eine erste Version der Vorrichtung der Erfindung eine Farbbehälterhalte- und Farbabgabeeinheit auf, die durch 1'' gekennzeichnet ist und einen Kopf 2, zwei miteinander zusammenwirkende Klauenelemente 3a und 3b, eine Basis 4 und ein Tragteil 5 aufweist.
  • In dem dargestellten Beispiel weist das Tragteil zwei obere parallele Säulen 6a, 6b und zwei untere parallele Säulen 6c, 6d, die jeweils mit dem Teil 2a des Kopfes 2 und dem Teil 4a der Basis 4 (im folgenden beschrieben) verbunden sind, und ein dazwischen angeordnetes Verbindungselemente 7 auf, das einen ungefähr T-förmigen Querschnitte hat und teilweise zwischen den zwei Klauenelementen 3a, 3b verläuft.
  • Das Zwischenelement 7 (siehe 1a) weist an seiner Rückseite einen vorstehenden Stift 8 auf, der über Lager 10 drehbar in einer Tragkomponente 9 gelagert ist.
  • An dem Stift 8 ist zwischen den Lagern 10 ein Zahnrad 11 befestigt, das mit einer Zahnstange 12 im Eingriff steht, die axial in der Tragkomponente 9 geführt wird und durch eine pneumatische Betätigungseinrichtung 13 angetrieben wird, die daran befestigt ist. Dementsprechend kann sich das Tragteil 5 um die geometrische Achse G des Stiftes 8 drehen (Pfeile F1).
  • Der Kopf 2 weist zwei Teile 2a, 2b auf. Das Teil 2a ist starr mit den zwei oberen Säulen 6a, 6b angeordnet, die verschiebbar über herkömmliche Lager oder Gleitstützelemente, die nicht gezeigt sind, an dem Zwischenverbindungselement 7 montiert sind, und wird durch zwei zusammenwirkende koaxiale pneumatische Betätigungseinrichtungen angetrieben, die teilweise gezeigt sind und mit Stangen 15a, 15b versehen sind, von denen die erste 15a mit dem Teil 2a verbunden ist, während die zweite 15b durch eine Verbindungsplatte 15c mit dem Verbindungselement 7 verbunden ist.
  • Das Teil 2a weist an einem seiner Enden eine vorspringende Verbindungsplatte 16 auf, die in der Nähe eines seitlichen Randes des Teils 2a befestigt ist und an der der Stift 17 befestigt ist, der in einer exzentrischen Position durch das Teil 2b verläuft, das über Axiallager 18 an dem Stift 17 abgestützt ist. An der von dem Stift 17 entfernten Seite weist das Teil 2b Mittel auf, um es zu drehen (um den Stift 17), um es beispielsweise in die Position zu bringen, die durch gestrichelte Linien in den 1, 1c gezeigt ist (Pfeile F2). In diesem Beispiel werden diese Mittel durch einen Fortsatz 19 gebildet, der von dem Teil 2b vorsteht und an dem die Stange einer pneumatischen Betätigungseinrichtung 20 angelenkt ist, wobei ihr Zylinder an einer Seite des Teils 2a befestigt ist.
  • In dem Teil 2b gibt es eine zylindrische Kammer 21, innerhalb derer eine Ausstoßeinrichtung 22 dichtend gleitet, um die Farbe aus einem Behälter 23 auszustoßen, der sie enthält. In 1d wird diese Ausstoßeinrichtung durch einen Teleskopkolben gebildet, der zwei hohle Komponenten aufweist, von denen eine obere Komponente 24 dichtend innerhalb der zylindrischen Kammer 21 geführt wird und die anderen 25 dazu vorgesehen ist, um gegen den Behälter 23 zu drücken (in dem Beispiel speziell gegen das bewegbare Ende 26 des Behälters 23), dessen Ausgangs- oder Abgabeöffnung 27 nach unten weist und in einem Sitz 28 in einem Teil 4b in der Basis 4 aufgenommen ist (1), wobei dieser Sitz mit einer Auslassöffnung 29 versehen ist.
  • Die Basis 4 weist zwei Teile 4a, 4b auf, die bei 30 drehbar miteinander verbunden sind.
  • Das Teil 4a der Basis ist starr mit den unteren Säulen 6c, 6d angeordnet, die verschiebbar in der Zwischenverbindung 7 montiert sind, und wird durch eine Antriebsanordnung angetrieben, die teilweise gezeigt ist (in 1) und durch die Bezugszeichen 31a, 31b und 32a, 32b gekennzeichnet ist, wobei sie im wesentlichen identisch zu derjenigen ist, die in Bezug auf den Antrieb des Teils 2a des Kopfes 2 durch die Bezugszeichen 14a, 14b und 15a, 15b gekennzeichnet ist. Dies bedeutet, dass es zwei zusammenwirkende koaxiale pneumatische Betätigungseinrichtungen 31a, 31b gibt, die mit Stangen 32a, 32b ausgestattet sind, von denen die erste 32a auf das Teil 4a wirkt, um mit ihm die gesamte Basis 4 und die Säulen 6c, 6d in die Richtung der Pfeile F3 zu bewegen, während die zweite 32b durch die Verbindungsplatte 32c mit dem Element 7 verbunden ist.
  • Das Teil 4b wird um die Achse oder den Stift des Scharniers 30 zum Beispiel durch die Vorrichtung gedreht (Pfeile 4), die in 1b gezeigt ist und durch die ein vorspringender Fortsatz an dem Teil 4b drehbar an der Stange 33 einer pneumatischen Betätigungseinrichtung 34 angelenkt ist, deren Zylinder an dem Teil 4a der Basis 4 befestigt ist.
  • Die Klauenelemente 3a, 3b sind drehbar (Pfeile F5), aber axial unbeweglich, durch die oberen Säulen 6a, 6b und durch die un teren Säulen 6c, 6d abgestützt. In der Position, die in 1 gezeigt ist, sind die beiden Klauenelemente weit voneinander beanstandet, aber sie können an ihren äußeren Enden zusammen geschlossen werden, um mit ihren einander zugewandten profilierten (gewölbten) Flächen 35 eine Kammer 36 (1a) zu bilden, die den Behälter 23 einschließt und zentriert.
  • In der Nähe ihrer oberen und unteren Enden weisen die beiden Klauenelemente 3a, 3b Vertiefungen 37a, 37b auf, die so geformt sind, dass sie ringförmige Vorsprünge 38, 39 an dem Teil 2b des Kopfes 2 bzw. an dem Teil 4b der Basis 4 passend aufnehmen, wenn sie mit diesen in Anlage gebracht werden, um einen zuverlässigen Verschluss zu erreichen.
  • Eine gesteuerte Drehung der zwei Klauenelemente (Pfeile F5) ist zum Beispiel durch die Vorrichtung erreichbar, die in 1a gezeigt ist. In dieser Figur weisen die Klauenelemente 3a, 3b in dem Teil dicht an dem Zwischenelement 7 Verbindungselemente 40a, 40b auf, um die Stangen von jeweiligen pneumatischen Betätigungseinrichtungen 42a, 42b drehbar anzulenken, die durch das Zwischenelement 7 abgestützt werden.
  • Unter spezieller Bezugnahme auf die 1d wird der Ausstoßeinrichtung 22 des Kopfes 4 durch Leitungen 43a, 43b Druckluft zugeführt.
  • Genauer leitet die Leitung 43a Druckluft in die zylindrische Kammer 21, um den Teleskopkolben 22 zu bewegen (in dem Sinn des Ausstoßens der Farbe), während die Leitung 43b, die sowohl in dem Teil 2b des Kopfes 2 als auch in der Wand der oberen Komponente 24 des Teleskopkolbens 22 ausgebildet ist, Druckluft in die zylindrischen Kammern 44a, 44b leitet, um ihn in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen.
  • Die 2A, B, C zeigen einen Teil von drei Versionen der Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit in ihrer Betriebsposition.
  • Die Versionen dieser Figuren unterscheiden sich dadurch, dass sie Farbe aus drei unterschiedlichen Typen von Behältern abgeben. In diesen Figuren sind identische oder entsprechende Teile der Vorrichtung (aber nicht des Behälters) durch dieselben Bezugszeichen wie vorher plus 100, 200 bzw. 300 gekennzeichnet, während verschiedene Teile dieser Regel nicht folgen.
  • In diesen Figuren sind die Klauenelemente 103a, 103b; 203a, 203b; 303a, 303b geschlossen, um die Kammer 36 zum Halten des Farbbehälters zu bilden. Der Behälter der 2A ist wieder eine Patrone 123 mit einem bewegbaren oberen Ende 126. Das relative untere Ende mit einer Abgabedüse 127 ist in einem entsprechenden Sitz 128 in dem Teil 104b der Basis 104 aufgenommen, wobei sich dieser Sitz in die Auslassöffnung 129 öffnet. Das obere Ende des Behälters ist in eine Öffnung 45 in dem Teil 102b eingeführt.
  • Anstatt der Ausstoßeinrichtung 22 der 1 und 1d verwendet die dargestellte Einheit eine andere Ausstoßeinrichtung 122, um die Farbe auszustoßen. Diese Ausstoßeinrichtung besteht aus einem Teleskopkolben mit drei hohlen Komponenten 446, 47, 48, von denen eine (46) dichtend verschiebbar innerhalb des Teils 102b des Kopfes 102 in einer zylindrischen Kammer 121 montiert ist, eine zweite Zwischenkomponente (47) dichtend verschiebbar innerhalb der Komponente 46 montiert ist und eine rohrförmige dritte Komponente (48) von geschlossener Basis dichtend verschiebbar innerhalb der Zwischenkomponente 47 montiert ist und mit einem Druckkopf oder einer Druckscheibe 49 ausgestattet ist. Die zylindrische Kammer 121 ist (bei 143) mit einer Druckluftquelle verbunden, die nicht gezeigt ist, um den Teleskopkolben zu bewegen (in dem Sinn des Aussto ßens der Farbe). Eine Rückstellfeder 50 erstreckt sich in den Kolben und ist an ihren Enden an dem oberen Ende der zylindrischen Kammer 121 bzw. der geschlossenen Basis der rohrförmigen dritten Komponente 48 befestigt.
  • Das Teil 102b des Kopfes 102 weist einen Sensor 51 auf, der in die zylindrische Kammer 121 eintritt, um die Erstreckung der Ausstoßeinrichtung zu überwachen und somit den Pegel von Farbe in dem Behälter anzugeben und mit einer angemessenen Warnung vor dem leeren Zustand zu warnen, um es zu ermöglichen, dass der Behälter unmittelbar entweder durch eine Bedienungsperson oder automatisch (wie nachfolgend beschrieben) ausgetauscht wird.
  • Ein weiterer Sensor 52 steht von dem Teil 104b der Basis 104 vor, um den Farbpegel in dem darunter liegenden herkömmlichen Farbkasten C der Druckmaschine zu erfassen, aus dem die Farbe durch eine herkömmliche Rakelwalze R entnommen wird.
  • Im Detail ist die Patrone 123 an ihrer Abgabedüse 127 mit einem Rückschlagventil U versehen, das flexible oder federbelastete innere Komponenten hat und das sich unter dem Druck, der durch die der Wirkung des Teleskopkolbens ausgesetzten Farbe ausgeübt wird, öffnet, um es zu ermöglichen, dass die Farbe abgegeben wird. Ein Ventil dieses Typs ist in 2D gezeigt, in der die Abgabedüse durch 127 gekennzeichnet ist. In ihm ist eine zentral mit einer Öffnung versehene Membran 53 vorgesehen. Die Öffnung wird durch ein pilzförmiges Ventilelement 54 blockiert, auf das eine Druckfeder 55 einwirkt, die gegen die Basis 56 der Düse wirkt. Die Basis ist mit Farbaustrittsöffnungen 57 versehen und führt in ihrer zentralen Öffnung oder ihrem zentralen Kanal 58 den Schaft 59 des Ventilelements 54.
  • Die 2B und 2C zeigen die Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit, die zur Abgabe von Farbe aus anderen Behältern als der Patrone der 2A geeignet ist. In 2B wird der Behälter durch einen Becher 223 gebildet, an dessen Basis 60 innerhalb der Abgabedüse 277 ein federbelastetes Rückschlagventil U vorgesehen ist, das ähnlich zu dem beschriebenen ist. In diesem Fall sind die beiden Klauenelemente 203a, 203b so geformt, dass sie dann, wenn sie mit diesem in Anlage gebracht werden, mit Bereichen der konischen Seitenwand des Bechers zusammenpassen, dessen unterer Abschnitt (der mit der Düse 227 versehen ist) in dem entsprechend geformten Teil 204b der Basis 204 aufgenommen ist. Der Kopf 202 des Teleskopkolbens ist mit einer Druckscheibe 61 versehen, die zum Beispiel durch Schrauben oder Schnappformstücke entfernbar an diesem befestigt ist, und mit einer elastisch verformbaren äußeren Dichtung 62 versehen, die anhaftet, um im wesentlichen eine Abdichtung gegen die innere Wand des Bechers bereitzustellen.
  • Die fragliche Druckscheibe wirkt unmittelbar auf die in dem Becher enthaltene Farbe ein, nachdem ein gewöhnlicher Deckel, der nicht gezeigt ist, von diesem entfernt worden ist.
  • 2C zeigt die Anpassung der Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit an einen Behälter, der aus einem rohrförmigen Beutel 323 aus flexiblem Material, wie etwa Polyethylen, besteht und mit einem Endfortsatz 63 versehen ist, der durch Querverbindung geschlossen ist und sich als ein Ergebnis des Drucks öffnen kann, der durch den Teleskopkolben ausgeübt wird, der gegen die gegenüberliegende Seite des Behälters drückt. Der rohrförmige Beutel ist durch entsprechend geformte Klauenelemente 303a, 303b eingeschlossen, wobei der Endfortsatz 63 (mit einem Teil der Begrenzung des rohrförmigen Beutels) in einem Sitz in dem Teil 304b der Basis 304 untergebracht ist. In dem Teil 304b ist eine gesteuerte Einrichtung zum blockierenden Verschließen des Endfortsatzes 63 des rohrförmigen Beutels 323 (sobald er einmal geöffnet ist) vorgesehen, um die Farbabgabe zu unterbrechen. Beispielhaft ist diese Verschlusseinrichtung als eine Scheibe 64 gezeigt, die durch eine Stange 65 eines Kolbens 66 getragen wird, der gegen eine Rückstellfeder 67 dichtend innerhalb einer zylindrischen Kammer 68 gleitet, die in dem Teil 304b der Basis 304 vorgesehen und mit einer Druckluftquelle verbunden ist.
  • Der Verschluss findet statt, wenn der Sensor 52 ein ausreichendes Ausmaß an Füllung des darunter liegenden Farbkastens C detektiert.
  • Die Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit arbeitet auf Basis der Beweglichkeit ihrer verschiedenen Komponenten auf verschiedene Weisen.
  • Wenn die Klauenelemente (3a, 3b; 103a, 103b; 203a, 203b; 303a, 303b) weit auseinander bewegt sind und der Kopf (2; 102; 202; 302) und/oder ein Kopfteil (2b; 102b; 202b; 302b), die Basis (4; 104; 204; 304) und/oder ein Basisteil (4b; 104b; 204b; 304b) angehoben oder nach außen gedreht sind, kann eine Bedienungsperson einen leeren Farbbehälter entfernen und durch einen anderen vollen Behälter ersetzen.
  • Die Basis und/oder das Basisteil, der Kopf und/oder das Kopfteil und die Klauenelemente werden dann in der umgekehrten Reihenfolge bewegt, um den Behälter festzuhalten und die Ausstoßeinrichtung des Kopfes in die Lage zu versetzen, auf den Behälter den Druck auszuüben, der notwendig ist, um die Farbe abzugeben.
  • Genauer werden die Klauenelemente (3a, 3b; 103a, 103b; 203a, 203b; 303a, 303b) zuerst durch die pneumatischen Betätigungseinrichtungen 42a, 42b dazu gebracht, sich auseinander zu bewegen (Pfeil F5 in 1), um dann mit Hilfe der jeweiligen Kolben 14b und 31b den Kopf (2; 102; 202; 302) und/oder (in die entgegengesetzte Richtung, aber mit demselben Ergebnis) die Basis (4; 104; 204; 304) durch Lösen ihrer ringförmigen Vorsprünge 38, 39 aus den Vertiefungen 37a, 37b in den Klauenelementen teilweise zurückziehen zu können. An diesem Punkt werden die Komponenten dazu gebracht, sich dem Behälter zu nähern, während der Kopf und/oder das Kopfteil und die Basis und/oder das Basisteil durch die entsprechenden Kolben 14a und 31a vollständig angehoben werden und/oder durch die entsprechenden Kolben 20, 34 gedreht werden, um einen leeren Farbbehälter zu entladen.
  • Ein voller Behälter wird in derselben Weise geladen, aber in der umgekehrten Reihenfolge: Der Kopf und/oder das Kopfteil und die Basis und/oder das Basisteil werden teilweise voneinander zurückgezogen und werden dann, nach dem Öffnen der Klauenelemente, vollständig an den Behälter angelegt. Die letzte Drehung der Klauenelemente, um sie zu schließen, führt die ringförmigen Vorsprünge an dem Kopfteil und dem Basisteil wieder in die entsprechenden Vertiefungen in den Klauenelementen ein.
  • Ein weiteres Verfahren zur Entfernung des Behälters besteht darin, die gesamte Einheit 1'' um einen gegebenen Winkel um die horizontale Achse (G in 1) zu drehen, bis die Längsachse der Vorrichtung zum Beispiel 45° oder mehr zu der Horizontalen erreicht hat, dann das Teil (4b; 104b; 204b; 304b) der Basis (4; 104; 204; 304) in die Position zu drehen, die in 1 durch gestrichelte Linien gezeigt ist, und die Klauenelemente (3a, 3b; 103a, 103b; 203a, 203b; 303a, 303b) in der zuvor beschriebenen Weise so zu öffnen, dass der Behälter an einem von ihnen anliegt, und ihn dann nach unten zu verschieben, möglicherweise gedrückt durch den Ausstoßkolben (22, 122, 222, 322).
  • Um einen vollen Behälter zu laden, wenn die Vorrichtung geneigt ist, wird der Behälter manuell an einem der Klauenelemente angeordnet, die durch Zusammenwirkung mit dem Teil (4b; 104b; 204b; 304b) der Basis (4; 104; 204; 304) in der umgekehrten Reihenfolge bis in ihre anfängliche Position bewegt werden, so dass die gesamte Vorrichtung in eine vertikale Position gedreht werden kann.
  • Andere Verfahren werden nachfolgend ersichtlich werden.
  • Die Einheit 1'' kann durch den Verbindungsflansch 9a (1) und Schraubenmittel stationär, d. h. in einer festen Position, an einer festen Konstruktion montiert sein, die über dem Farbkasten C liegt.
  • Die Vorrichtung der Erfindung weist auch die Version auf, bei der ihre Einheit 1'' so abgestützt ist, dass sie sich linear über dem Farbkasten C bewegen kann, wie es schematisch in 3 gezeigt ist, in der die Verbindungsplatte 9a mit einem Schlitten bzw. Wagen 73 verbunden ist, der verschiebbar an einer geradlinigen Führung 69, zum Beispiel von Schwalbenschwanzform, montiert ist, die sich quer über dem Farbkasten erstreckt und durch seitliche Schultern 70a, 70b einer Druckmaschine 71 abgestützt wird und an ihren Enden an diesen befestigt ist.
  • Eine Bewegung in die beiden Richtungen entlang der geradlinigen Führung 69 wird zum Beispiel durch einen herkömmlichen stangenlosen pneumatischen Zylinder 72, wie es gezeigt ist, oder durch einen Kugelumlauf- oder Zahnriementransport erreicht.
  • Im Betrieb wird die Einheit 1'' dazu gebracht, sich translatorisch von rechts nach links und umgekehrt entlang der geradlinigen Führung 69 über dem Farbkasten C zu bewegen, d. h. mit einer diskontinuierlichen hin- und hergehenden Bewegung, und dann, wenn ihr Farbpegelsteuerungssensor 52 einen Mangel an Farbe in einem Bereich des Farbkastens C detektiert, leitet sie ein Signal an eine elektronische Steuereinheit, die den Betrieb der Ausstoßeinrichtung 22 (zum Beispiel des Teleskopkolbens mit drei Komponenten 46, 47, 48) steuert, um die Farbe aus dem Behälter in diesen gegebenen Bereich des Farbkastens abzugeben. Auf diese Weise wird die Farbe gut verteilt und differentiell in die verschiedenen Bereiche des Farbkastens auf der Basis des Verbrauchs in jedem von ihnen geleitet.
  • Die Einheit 1'' kann vorteilhafter Weise als eine Komponente der Vorrichtung der Erfindung in der Form von Varianten implementiert werden, die dazu in der Lage sind, den Farbbehälter automatisch zu wechseln, wie es schematisch in den Figuren von 3A bis 3D gezeigt ist, in denen sie sich hin- und hergehend über einem Farbkasten C bewegt, wie es zum Beispiel in Zusammenhang mit 3 beschrieben ist.
  • Genauer ist in 3 (die Figur, mit denen die 4a, 4b, 4c in Zusammenhang stehen) ein kanalförmiger Speicher für ausgerichtete Behälter (zum Beispiel Patronen 123) über dem Farbkasten und der Einheit 1'' vorgesehen und wird durch die Schultern der Druckmaschine abgestützt. Die Behälter liegen an einer bewegbaren Basis an, die zum Beispiel durch eine Folge von Tragrollen 402 gebildet wird und die in Richtung auf ein Ende des Speichers geneigt ist, in dem sich eine Öffnung 403 befindet, die durch einen herkömmlichen Auswahlmechanismus gesteuert wird, der bewirkt, dass ein einzelner Behälter zur Zeit aus der Öffnung fällt, während er die anderen Behälter zurückhält. Wenn der Sensor 51 (2A, 2B, 2C) detektiert, dass der Behälter im wesentlichen frei von Farbe ist und die Einheit 1'' die Position für den Fall des vollen Behälters erreicht hat, bewegt sich die Einheit (4b), um den leeren Behälter in eine Rutsche abzugeben (in der bereits beschriebenen Weise). Dann bewegt sie sich in eine umgekehrte vertikale Position (d. h. mit ihrem Kopf nach unten gewandt und mit ihrer Basis nach oben), wobei die Klauenelemente 3a, 3b geschlossen sind, und das Teil 4b der Basis 4 wird nach außen gedreht (die Position ist in 1 durch gestrichelte Linien gekennzeichnet), damit der volle Behälter dann und nur dann in die Einheit 1'' fallen kann (4c). Das Basisteil kehrt in seine anfängliche horizontale Position zurück. Die Einheit 1'' dreht sich um 180°, um wieder vertikal angeordnet zu sein, und arbeitet so, dass die in ihrem Kopf vorhandene Ausstoßeinrichtung den notwendigen Druck ausgeübt, um Farbe aus dem neuen Behälter abzugeben (4a).
  • Das Teil 4b der Basis 4 wird gedreht, indem die Klauenelemente 3a, 3b in einem gegebenen Ausmaß und für eine gegebene Anzahl von Malen geöffnet und geschlossen werden, um sie in Eingriff und außer Eingriff zu bringen (in der bereits beschriebenen Weise).
  • In der Version der 3B (die Figur, mit der die 5a, 5b, 5c in Zusammenhang stehen) bewegt sich die Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit 1'' wieder translatorisch entlang des Farbkastens C, aber um eine Strecke, die größer als die Breite des Farbkastens C ist, so dass sie in eine Position gebracht werden kann, die einem Speicher entspricht, der sich an der Seite des Farbkastens C befindet und durch 500 gekennzeichnet ist. Der fragliche Speicher weist einen vertikalen Kanal 501 auf, der eine Reihe horizontal angeordneter voller Farbbehälter enthalten kann, wobei diese durch 502 gekennzeichnet sind (entsprechend den Behältern 123) und durch eine Vorrichtung abgestützt werden, die es ermöglicht, dass ein Behälter zur Zeit aus dem vertikalen Kanal fällt, wobei die Vorrichtung nachfolgend beschrieben wird. Der Kanal 501 steht mit einer darunter liegenden Kammer 503 in Verbindung, die durch eine Vorderwand 504, eine Rückwand 505, eine äußere Seitenwand 506 und eine innere Seitenwand 507 (diese ist dem Farbkanal C zugewandt) begrenzt ist. Die innere Wand 507 weist eine Öffnung 508 auf, die Zugang zu der Kammer 503 der Einheit 1'' gewährt, wenn sie horizontal angeordnet ist (d. h. bei 90° zu der Position der 3B), um unter dem Kanal 501 zu liegen.
  • Die Vorderwand 504 weist unten für die leeren Behälter eine Abgabeöffnung 509 auf, die unten durch eine geneigte Ebene 510 begrenzt ist, durch die der leere Behälter zu einem darunter liegenden seitlichen Sammelgefäß 511 geleitet wird.
  • Die Vorrichtung, die den Fall eines Behälters zur Zeit aus dem vertikalen Kanal 501 steuert, weist zwei Paare profilierter Hebel 512, 513 auf (in den 5b und 5c ist nur ein Paar sichtbar), die an Zwischenpunkten 514, 515 an den Wänden 506 bzw. 507 angelenkt sind. Die zwei Hebel weisen einen rückwärtigen Vorsprung 516 auf, mit dem jeweils die Stange einer doppelt wirkenden pneumatischen Betätigungseinrichtung 517 verbunden ist, deren Zweck darin besteht, zu veranlassen, dass die beiden Hebel jedes Paars zwei Positionen annehmen, von denen die eine in 5b und die andere in 5c gezeigt ist.
  • Wenn ein leerer Behälter (wobei diese Tatsache durch den Sensor 51 der 2A, 2B, 2C detektiert wird) ersetzt werden muss, wird die Einheit 1'' durch die Vorrichtung der 1a dazu gebracht, eine horizontale Position anzunehmen (durch Drehung um die Achse G in 1). Wenn sie sich in dieser Position befindet, tritt sie in die Kammer 503 ein. Wenn die Einheit 1'' in die Kammer eingetreten ist, hört ihre translatorische Bewegung auf, die Klauenelemente 3a, 3b werden auseinander bewegt, und der Kopf 2 (1) der Einheit 1'' wird teilweise zurückgezogen (Pfeil F3, der in 1 nach oben gerichtet ist), um ihn von den Klauenelementen zu lösen, während die Basis 4 (teilweise zurückgezogen) in die entgegenge setzte Richtung bewegt wird, aber mit demselben Ergebnis. An diesem Punkt werden die Klauenelemente dazu gebracht, sich einander zu nähern, und der Kopf und die Basis werden vollständig zurückgezogen, und dann und nur dann wird die Klaue 3a (1) wieder um einen solchen Winkel nach außen gedreht (Pfeil 5B der 1), dass der leere Behälter durch Gravitation auf die geneigte Fläche 510 fällt, um das Sammelgefäß 511 zu erreichen. Dann wird die Klaue 3a in ihre anfängliche Position bewegt (5c), während sich die Klaue 3b nach außen dreht, um die Position der 5c außerhalb der Bahn zu erreichen, entlang derer der darüber liegende volle Behälter 502A fällt. An diesem Punkt werden die Hebel 512, 513 aus der Position der 5c in die Position der 5b gedreht, so dass der volle Behälter 502A auf das Klauenelement 3a fällt (5c), während die übrigen Behälter, die sich in dem Kanal befinden, durch die oberen Enden der Hebel 512, 513 festgehalten werden. Dann kehren die Hebel in die Position der 5c zurück, in der sie den nächsten vollen Behälter und den darüber liegenden Stapel von Behältern festhalten.
  • Die Klaue 3b dreht sich in ihre geschlossene Position, um den gefallenen Behälter zwischen sich und der anderen Klaue 3a einzuschließen. Die Basis 4 nähert sich gleichzeitig mit dem Kopf 2 teilweise und wird dann, nachdem die Klauenelemente geöffnet worden sind, vollständig an den Behälter angelegt. Die Einheit 1'' wird dazu gebracht, die Kammer 503 zu verlassen. Nachdem sie sie verlassen hat, wird sie dazu gebracht, eine vertikale Position anzunehmen, und sie kann sich dann entlang des Farbkastens C bewegen, um Farbe abzugeben.
  • In der Version der 3C (die Figur, mit der die 6a, 6b, 6c in Zusammenhang stehen, auf die hier ebenfalls Bezug genommen wird) bewegt sich die Behälterhalte- und Farbabgabeeinheit 1'' wieder translatorisch entlang des Farbkastens C, aber um eine Strecke, die größer als die Breite des Farbka stens C ist, so dass sie in eine Position gebracht werden kann, die einem trommelförmigen Speicher entspricht, der sich an der Seite des Farbkastens C befindet und durch 600 gekennzeichnet ist. Der fragliche Speicher weist einen kreisförmigen Kanal 601 auf, der eine Reihe vertikal angeordneter voller Farbbehälter enthalten kann, wobei diese durch 502 gekennzeichnet sind und den Behältern 123 entsprechen und wobei sie voneinander beabstandet abgestützt sind und jeweils zwischen Paaren elastischer Gabelelemente 603, 604 gehalten werden, wobei diese Paare mit einem schrittweise drehbaren zentralen Stift 605 verbunden sind und radial von diesem vorstehen.
  • Die äußere Wand 606 des kreisförmigen Kanals 601 weist eine Öffnung 607 auf, die es ermöglicht, dass die Einheit 1'' zum Laden und Entfernen der Behälter in den Speicher eingeführt werden kann.
  • In dieser Hinsicht kann der Speicher durch eine Betätigungseinrichtung und geradlinige Führungen (nicht gezeigt) linear entlang einer geometrischen Achse angetrieben werden, die senkrecht zu der Tragkonstruktion für die Einheit 1'' (Pfeil Z) ist.
  • Wenn der Sensor 51 (2A, 2B, 2C) detektiert, dass der Behälter im wesentlichen ohne Farbe ist, wird die Einheit 1'' dazu gebracht, sich translatorisch in eine Position vor der Öffnung 607 des Speichers in horizontaler Ausrichtung mit und entlang der zentralen Achse eines Paars elastischer Kraftelemente zu bewegen, die nicht einen Behälter tragen. Während der Kopf 2 und die Basis 4 (6b, 6b1) der Einheit 1'' gegenseitig zurückgezogen sind (Pfeile F3 in 1), wird der Speicher 600 dazu gebracht, sich der Einheit 1'' zu nähern, so dass die elastischen Kraftelemente 603, 604 an dem leeren Behälter angreifen und sich biegen, um an den Behälter zu koppeln. An diesem Punkt werden die Klauenelemente 3a, 3b der Einheit 1'' geöffnet (Pfeil F5, 1), und der Speicher 600 wird aus der Einheit 1'' bis in seine anfängliche Position zurückgezogen (6a). Der zentrale Stift 605 des Speichers wird zusammen mit den elastischen Kraftelementen, die mit ihm verbunden sind, in der Weise um einen Winkel gedreht, dass ein voller Behälter 602 an der Öffnung 607 in der äußeren Wand 606 angeordnet wird. Dann kehrt der Speicher 600 in die Nähe der Einheit 1'' zurück (6c, 6c1), und die Klauenelemente 3a, 3b der Einheit 1'' drehen sich, um zu schließen, wobei sie auf diese Weise den Behälter zwischen ihnen festhalten und ihn aus dem Speicher entnehmen, der sich zurückzieht. Während der Kopf 2 und die Basis 4 an dem Behälter anliegen (6a), kann sich die Einheit 1'' translatorisch entlang des Farbkastens C bewegen, um Farbe abzugeben. Der Kopf 2 und die Basis 4 werden bewegt (Pfeile F3 in 1), indem die Klauenelemente 3a, 3b in einem gegebenen Ausmaß und für eine gegebene Anzahl von Malen geöffnet und geschlossen werden, um sie in Eingriff und außer Eingriff zu bringen (in der bereits beschriebenen Weise).
  • Die Variante der 3D (in Verbindung mit den 7a, 7b, 7c zu lesen) weist wieder die Einheit 1'' auf, die translatorisch entlang des Farbkastens bewegt werden kann. Die Einheit kann sich translatorisch über den Farbkasten hinaus bewegen, wie es durch die Verlängerung 700 des Querstücks 701 ersichtlich ist, entlang dessen sich die Einheit translatorisch bewegt. Wenn wenig oder keine Farbe in dem Behälter ist, der sich in der Einheit 1'' befindet, bewegt sich diese letztere in die Verlängerung 700 bis unter einen und in vertikaler Ausrichtung mit einem vollen Behälter 702.
  • Die Füllbehälter 702 sind entfernbar und voneinander beabstandet an einer endlosen Fördereinrichtung 703 abgestützt, die sich in der Richtung des Pfeils Z vorbewegt. Die Behälter werden lösbar zwischen zwei Halbklauenelementen 704, 705 gehal ten, die starr mit der Fördereinrichtung 703 angeordnet sind und seitlich von dieser vorstehen. Eines der Halbklauenelemente weist eine seitliche Rippe oder einen seitlichen Fortsatz 706 auf, der angeordnet ist, um an einer stationären Komponente 707 so anzugreifen, dass sie bzw. er sich in die entgegengesetzte Richtung zu dem Pfeil Z biegt, um den Behälter freizugeben, der dann in die darunter liegende Einheit 1'' fallen kann, die, wie aus 7c ersichtlich ist, angeordnet ist, um ihn nach einer Drehung des Einheitskopfes 2 (Teil 2b) um die Achse des Stiftes 17 (Pfeile F2 in 1) in die Position aufzunehmen, die in 1 durch gestrichelte Linien gezeigt ist. Diese Komponenten kehren dann in ihre anfängliche Position zurück, wobei die Einheit dann dazu in der Lage ist, sich translatorisch entlang des Farbkastens C zu bewegen.
  • Das Vorhergehende bezieht sich auf das Laden eines vollen Behälters in die Einheit 1''. Jedoch muss diesem das Entfernen des leeren Behälters aus der Einheit 1'' vorangehen. Die Entfernung findet statt, wenn die Einheit in der Verlängerung angeordnet ist, in der Position zum Laden eines vollen Behälters. In dieser Position liegt die Einheit 1'' über einem Abgabekanal 708 (3D und 7b), in den der leere Behälter 702' durch Drehen der Basis (4, 4b1) der Einheit 1'' in die Position fällt, die in 1 durch gestrichelte Linien gezeigt ist. Die Teile 2b des Kopfes 2 und 4b der Basis 4 werden gedreht, indem die Klauenelemente 3a, 3b in einem gegebenen Ausmaß und für eine gegebene Anzahl von Malen geöffnet und geschlossen werden, um sie in Eingriff und außer Eingriff zu bringen (in der bereits beschriebenen Weise).

Claims (20)

  1. Vorrichtung zum Zuführen von im Voraus in Behälter (23) verpackter Farbe zu dem Farbkasten von Druckmaschinen mit einer Einheit (1'') zum Halten des Behälters (23) und zum Abgeben der darin enthaltenen Farbe, wobei die Einheit (1'') eine Basis (4), die mit mindestens einer Durchgangsöffnung (29) versehen ist, eine Zwischenkomponente (5) und einen Betriebskopf (2) aufweist, wobei die Basis (4), die Zwischenkomponente (5) und der Betriebskopf (2) dann, wenn sie in ihrer Betriebsposition sind, eine Kammer zur Aufnahme des Behälters (23) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine beziehungsweise einer von der Basis (4), von der Zwischenkomponente (5) und von dem Betriebskopf (2) in Bezug auf eine beziehungsweise einen der anderen bewegbar ist, und dadurch, dass der Betriebskopf (2) eine Kolbeneinheit (22) aufweist, die durch unter Druck stehendes Fluid betrieben wird, um einen Druck auf die Farbe des Behälters (23) auszuüben, um sie abzugeben.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Zwischenkomponente (5) zwei zusammenwirkende Klauenelemente (3a, 3b) aufweist, die in Bezug aufeinander bewegbar sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Betriebskopf (2) und die Basis (4) der Halte- und Abgabeeinheit (1'') in Bezug aufeinander in einer gegebenen Richtung linear bewegbar sind.
  4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, bei der sich die Halte- und Abgabeeinheit (1'') um eine erste geometrische Achse (G) senkrecht zu der gegebenen Richtung drehen kann.
  5. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, bei der die Basis (4) ein Teil aufweist, das sich um eine zweite geometrische Achse (30) senkrecht zu sowohl der gegebenen Richtung als auch der ersten geometrischen Achse (G) drehen kann.
  6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der sich die zwei zusammenwirkenden Klauenelemente (3a, 3b) um Achsen (6a, 6b) drehen können, die parallel zueinander sind und sich in der gegebenen Richtung erstrecken.
  7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Betriebskopf (2) in der gegebenen Richtung (F3) bewegt und/oder um eine dritte Achse (17) geschwenkt (F2) werden kann, die sich in derselben Richtung erstreckt.
  8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halte- und Abgabeeinheit (1'') eine weitere Komponente (6a, 6b) aufweist, die die zwei Klauenelemente (3a, 3b) um zumindest eine Achse drehbar abstützt, die sich in der gegebenen Richtung erstreckt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Kolben ein Teleskopkolben ist.
  10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halte- und Abgabeeinheit (1'') mit einer hin- und hergehenden Bewegung über dem Farbkasten (C) angetrieben werden kann.
  11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Halte- und Abgabeeinheit (1'') Sen soren (51, 52) zum Bestimmen der Farbmenge in dem Behälter (23) beziehungsweise in dem Farbkasten (C) aufweist.
  12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der Mittel (400, 500, 600, 703) zum automatischen Zuführen eines vollen Behälters (23) zur Zeit in die Halte- und Abgabeeinheit (1'') und zur Entnahme des leeren Behälters (23) aus dieser vorgesehen sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der die hin- und hergehende Bewegung der Halte- und Abgabeeinheit (1'') über dem Farbkasten (C) entlang einer geradlinigen Führungseinrichtung (69) stattfindet, die von einer stationären Brückenkonstruktion (70a, 70b) abgestützt wird, die den Farbkasten (C) überspannt, wobei die stationäre Konstruktion (70a, 70b) Betriebsmittel (72, 73) zum Antreiben der Einheit (1'') mit der hin- und hergehenden Bewegung aufweist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Mittel (400, 500, 600, 703) zum Zuführen eines vollen Behälters (23) zur Zeit in die Halte- und Abgabeeinheit (1'') und zur Entnahme des leeren Behälters (23) aufweisen: einen Speicher zum Enthalten einer gegebenen Anzahl von Behältern und eine Auswahleinrichtung zum Entnehmen eines Behälters zur Zeit aus dem Speicher.
  15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der die zwei Klauenelemente (3a, 3b) mit Anlageflächen (37a, 37b) ausgestattet sind, die in einer solchen Weise geformt sind, dass sie, wenn sie an diese angelegt werden, mit Vorsprüngen zusammenpassen, die an dem Betriebskopf (2) und an der Basis (4) vorhanden sind, um einen zuverlässigen Verschluss der Halte- und Abgabeeinheit bereitzustellen.
  16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (400) kanalförmig ist, um ausgerichtete Behälter (123) zu enthalten, wobei der Speicher (400) über dem Farbkasten (C) und der Halte- und Abgabeeinheit (1'') angeordnet ist und wobei der Speicher (400) eine bewegbare Basis (402) aufweist, die in Richtung auf ein Ende des Speichers geneigt ist, an dem ein Durchgang (403) vorhanden ist, der von einem Auswahlmechanismus gesteuert wird, der bewirkt, dass ein Behälter (123) zur Zeit aus der Öffnung (403) fällt, während die anderen Behälter (123) zurückgehalten werden.
  17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche von 1 bis 15, bei der der Speicher (500) einen vertikalen Kanal (501) aufweist, der angeordnet ist, um die Farbbehälter (502) horizontal angeordnet und von einer Auswahlvorrichtung abgestützt zu enthalten, die es ermöglicht, dass ein Behälter (502) zur Zeit den Kanal durch Fallen verlässt, wobei der vertikale Kanal (501) mit einer darunter liegenden Kammer (503) in Verbindung steht, die eine Öffnung (508) für den Eintritt der horizontal positionierten Halte- und Abgabeeinheit (1'') in die Kammer und einen Auslass für den leeren Behälter (502) aufweist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, bei der die Auswahlvorrichtung zwei Paare profilierter Hebel (512, 513) aufweist, die durch Betätigungseinrichtungen (517) in einer solchen Weise angetrieben werden, dass sie zwei verschiedene Positionen annehmen, eine zum Anordnen eines Behälters (502) und die andere zum Freigeben des Behälters (502) und zum Zurückhalten der darüber liegenden Behälter (502).
  19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (600) eine rotierende Trommel ist, die von der und in Richtung auf die Halte- und Abgabeeinheit (1''), die vor ihr angeordnet ist, angetrieben wird, um den leeren Behälter (602) aus der Einheit (1'') zu entnehmen und um es ihr zu ermöglichen, einen vollen Behälter (602) zu entnehmen.
  20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (703) durch eine endlose Fördereinrichtung gebildet wird, die durch Rückhaltemittel die Behälter (702) entfernbar zurückhält, die freigegeben werden, um in die Halte- und Abgabeeinheit (1'') zu fallen, wenn diese eine darunter liegende Position erreicht, in der die Rückhaltemittel mit einer stationären Freigabekomponente in Wechselwirkung treten.
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