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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät, das in der Ophthalmologie verwendet
wird, um mittels eines Lichtstrahls und genauer eines „nicht
thermischen" Lasers
die altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) und genauer die AMD
exsudativer Art zu behandeln.
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Die
altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) stellt eine große Gefährdung für die Sicht
dar, wobei die Häufigkeit
der AMD-Fälle
aufgrund der verlängerten
Lebensdauer und der unterschiedlichen Umweltfaktoren sowie der täglichen
Lichtexposition, wobei diese Faktoren noch zu den genetischen Veranlagungen
hinzukommen, dazu tendiert, zuzunehmen.
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Die
AMD äußert sich
durch den progressiven Verlust der Makula-Sehzellen. Dies ist die
erste Ursache von schlechter Sicht in den Industrieländern bei Personen über fünfzig Jahren
und erreicht lediglich die Makula. Auch kann sie nicht für vollständige Blindheit
verantwortlich gemacht werden.
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Es
gibt zwei Hauptformen von AMD:
Die trockene oder atrope AMD,
die durch eine Bildung kleiner Flecken oder „Drusen" unter der Retina und eine Rückbildung
des retinalen Pigmentepithels gekennzeichnet ist. Für diese
Art von AMD gibt es keine Behandlung, insbesondere keine Laserbehandlung.
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Die
feuchte oder exsudative AMD ist durch die Gegenwart von abnormalen
Blutgefäßen oder Neovaskularisationen
gekennzeichnet. Diese Gefäße sind
empfindlich, können
bluten, undichte Stellen aufweisen, sich entwickeln und die Makula
progressiv zerstören.
Ihr Nachweis erfordert oftmals eine Angiographie, welche sie genau
sichtbar werden läßt. Die
Angiographie mit Fluorescein zeigt die undichten Stellen von Fluiden
und die retinalen Neovaskularisationen auf, und die Angiographie
mit Indocyanin-Grün
zeigt die choroidalen und okkulten Neovaskularisationen auf. Die
Angiographie besteht aus dem Injizieren des Farbstoffes in die Venen,
damit sich die retinalen und choroidalen Blutgefäße besser beobachten lassen,
und dem Photographieren der Retina nach variablen Zeitspannen.
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Die
ersten Anzeichen der Krankheit sind nur vom Augenarzt wahrnehmbar
und lassen sich durch eine Untersuchung des Augenhintergrunds erkennen,
die soweit erforderlich durch eine Angiographie mit Fluorescein
oder Indocyanin-Grün
durchgeführt wird.
Der Patient nimmt die Symptome erst in einem Stadium wahr, das sich
bereits zur Krankheit entwickelt hat. Es gibt keine Schmerzen.
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Das üblichste
Anzeichen ist der Rückgang des
Sehvermögens;
zunächst
in Form eines verstärkten
Bedürfnisses
nach Licht beim Lesen. Es werden also weniger Einzelheiten gesehen,
gewisse Gesichtszüge
verschwinden oder beim Lesen verschwinden gewisse Buchstaben oder
Wörter
in einem Satz. Ein weiteres Symptom, das Grund zur Besorgnis sein
sollte und weshalb die Entscheidung, jemanden um Rat zu fragen,
getroffen werden sollte: das Erscheinen von geraden Linien als verformte
Linien.
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In
einem fortgeschritteneren Stadium ist das zentrale Sehen stark verändert (schwarzer
Fleck im Zentrum des Sichtbereiches): Gesichter werden nicht mehr
erkannt, Lesen und Schreiben werden unmöglich. Das periphere Sehen
wird bewahrt, was es dem Patienten ermöglicht, sich fortzubewegen
und autonom zu bleiben.
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Den
Patienten, die an AMD erkrankt sind, werden unterschiedliche Behandlungen
vorgeschlagen. Die Heilanzeigen können nicht noch mehr insoweit
präzisiert
werden, als zahlreiche Behandlungen evaluiert werden. Ferner ermöglicht keine
dieser Behandlungen die Heilung von AMD. Es ist lediglich möglich, die
Verschlechterung anzuhalten oder den Entwicklungsprozess der Krankheit
zu verlangsamen.
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Es
wird zwischen Behandlungen der thermischen Art, bei denen eine Wärmewirkung
gesucht und verwendet wird, und anderen Behandlungen unterschieden.
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Die
beiden Behandlungen der thermischen Art sind die Behandlung mit
Laser durch Lichtkaustik und die transpupillare Thermotherapie.
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BEHANDLUNG MIT LASER DURCH LICHTKAUSTIK:
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Dies
ist die erste Behandlung, die ihre Wirksamkeit in klinischer Form
von Neovaskularisationen; sichtbaren, extrafovealen oder juxtafovealen
Neovaskularisationen gezeigt hat.
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Es
handelt sich um eine Behandlung mit heikler Durchführung. Das
Ziel der Behandlung besteht im Verbrennen der Neovaskularisationen
durch das Verbreiten einer starken Wärme in der Nähe von diesen.
Genauer interagiert der kohärente
Strahl des Lasers mit dem hinteren Teil der Retina (Pigmentepithel),
die das Licht absorbiert. Diese Reaktion führt eine Verbreitung von Wärme hinter
das Epithel herbei, was ebenfalls auf schädliche Weise eine definitive
Schädigung
der Photodetektoren herbeiführt.
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DIE TRANSPUPILLARE THERMOTHERAPIE (TTT):
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Die
transpupillare Thermotherapie ist eine Behandlung, die aus dem Verwenden
eines Lasers besteht, um die zu behandelnde Zone wie bei der Behandlung
mit Laser durch Lichtkaustik zu erwärmen. Hingegen wird in dieser
Behandlung der Laserstrahl derart verwendet, daß er weniger stark erwärmt als bei
der Behandlung mittels klassischer Lichtkaustik. Somit besteht die
Neigung, die oben erwähnten Schädigungen
aufgrund der Verwendung eines Lasers, der eine starke Wärme verbreitet,
zu vermeiden. Allerdings muß der
Laserstrahl zum Erhalten einer therapeutischen Wirkung bei weniger
starker Erwärmung
während
einer längeren
Zeitdauer angewendet werden (mehrere Sekunden im zweistelligen Bereich).
Dies wird in der internationalen Patentschrift
WO 02/45633 beschrieben. Genauer
variiert die empfohlene Bestrahlungsdauer bei dieser Behandlung
zwischen 30 und 40 Sekunden. Nun ist aber jede Behandlung mit Laser
eine Genauigkeitsbehandlung, die vorschreibt, daß die zu behandelnde Zone während der
Dauer der Behandlung ortsfest ist. Das Festhalten des Auges eines
Patienten am selben Ort während
mehrerer Sekunden im zweistelligen Bereich ist nicht durchführbar, es
sei denn, die Behandlung wird unter Narkose angewendet.
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Außerdem sind
die beiden Behandlungen der nicht thermischen Art die klassischen
medikamentösen
Behandlungen und die dynamische Phototherapie.
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MEDIKAMENTÖSE BEHANDLUNGEN:
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Gegenwärtig hat
sich noch keine der medikamentösen
Behandlungen bewährt.
Die am meisten studierten Behandlungen sind jene, die eine zusätzliche
Zufuhr an Oligoelementen und Vitaminen verwenden: Vitamin A, E,
Selen, Zink usw. Das Ziel besteht im Versetzen der Retina in die
besten metabolischen Funktionsbedingungen und somit dem Einschränken der
Gefahr, daß mit
dem Altern verbundene Abfallstoffe angehäuft werden.
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DIE DYNAMISCHE PHOTOTHERAPIE (DPT):
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Die
dynamische Phototherapie ist ein neues Verfahren, das aus dem Kombinieren
eines lichtempfindlichen Medikamentes mit einem „nicht thermischen" Laser (der die Retina
nicht verbrennt), im Gegensatz zu den Lasern, die in der Lichtkaustik
verwendet werden, besteht.
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Das
lichtempfindliche Medikament, wie etwa jenes, das unter der Marke
Visudyne® im
Handel erhältlich
ist, wird intravenös
in den Körper
des Patienten injiziert. Dieses Medikament erreicht die anormalen
Blutgefäße der Retina
schnell und setzt sich somit auf den Innenwänden dieser Neovaskularisationen fest.
Danach wird der zu behandelnde Teil der Makula mit rotem Laser beleuchtet,
zum Beispiel mit einer Wellenlänge
von 689 nm und während
einer Dauer von 90 Sekunden. Dieser Laserstrahl aktiviert somit das
lichtempfindliche Medikament, das eine Abfolge von chemischen Reaktionen
in den Neovaskularisationen herbeiführt, die zu einem Verschluß der anormalen
retinalen Gefäße führen, welche
später
verschwinden. Genauer ermöglicht
die Wirkung des Laserstrahls auf die Moleküle des lichtempfindlichen Produktes
hauptsächlich
das Erzeugen von Singulett-Sauerstoff („Singlet") (1O2), der das Hauptagens ist, welches das Erhalten
des Verschlusses der anormalen retinalen Gefäße ermöglicht.
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Neuste
Studien haben sehr befriedigende Ergebnisse ergeben, wobei 60% der
behandelten Patienten ein stabilisiertes oder verbessertes Sehvermögen verzeichneten.
Dennoch weist dieses Verfahren mehrere Nachteile auf. Der erste
Nachteil steht mit der Lichtempfindlichkeit der Patienten in Verbindung,
was sie dazu verpflichtet, jegliche Sonnenexposition während einer
relativ langen Zeitdauer, im Allgemeinen im Bereich von 48 h, zu
vermeiden. Ein weiterer Nachteil steht mit der Injektion eines kostspieligen
Medikamentes (lichtempfindliches Produkt) in Verbindung, was diese
Behandlung teuer werden läßt, wobei
präzisiert
wird, daß die
Behandlung zur Wirksamkeit wiederholt werden muß. Schließlich kann die Injektion eines
lichtempfindlichen Medikamentes bei gewissen Patienten schädliche Nebenwirkungen
hervorrufen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Gerät und ein
Verfahren zur Behandlung von AMD und insbesondere von feuchter AMD
vorzuschlagen, die auf mit dynamischer Phototherapie vergleichbare
Weise einen nicht thermischen und nicht zerstörerischen therapeutischen Lichtstrahl
verwendet (im Gegensatz zum Laser, der in der Lichtkaustik oder
in der transpupillaren Thermotherapie verwendet wird), jedoch nicht
die Injektion eines lichtempfindlichen Medikamentes erfordert.
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Die
Lösung
der Erfindung beruht auf der Verwendung einer Laserquelle, die eine
Sendewellenlänge
zwischen 1,26 μm
und 1,27 μm
aufweist.
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht auch in einem Gerät zur Behandlung mit Laser
der altersbedingten Makula-Degeneration, umfassend, auf eine an
sich bekannte Weise, eine Lichtquelle, die im Betrieb das Aussenden
eines nicht thermischen therapeutischen Lichtstrahls ermöglicht.
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Kennzeichnend
für die
Erfindung ist die Lichtquelle derart ausgelegt, daß sieeinen
nicht thermischen therapeutischen Lichtstrahl aussendet, der eine
Sendewellenlänge
zwischen 1,26 μm
und 1,27 μm
aufweist, um in einem Wellenlängenbereich
zu liegen, welcher dem genauen Molekülübergang des Sauerstoffs entspricht,
wodurch ermöglicht
wird, daß Singulett-Sauerstoff
direkt und in ausreichender Menge intrazellulär erzeugt wird.
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht ebenfalls in einem Verfahren zur Behandlung
der altersbedingten Makula-Degeneration, bestehend aus dem Beleuchten
der Makula mit einem nicht thermischen therapeutischen Lichtstrahl,
der eine Sendewellenlänge
zwischen 1,26 μm
und 1,27 μm
aufweist, um in einem Wellenlängenbereich
zu liegen, welcher dem genauen Molekülübergang des Sauerstoffs entspricht,
wodurch ermöglicht
wird, daß Singulett-Sauerstoff
direkt und in ausreichender Menge intrazellulär erzeugt wird.
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Vorzugsweise
ist die Lichtquelle eine Laserquelle (kohärenter therapeutischer Lichtstrahl).
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Vorzugsweise,
jedoch nicht auf die Erfindung einschränkende Weise, ist die verwendete
Laserquelle ein Faser-Raman-Laser.
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Genauer
liegt die Leistung der Laserquelle zwischen 1 mW und 1 W und vorzugsweise
zwischen 10 mW und 1 W.
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Es
wurde festgestellt, daß die
Verwendung eines therapeutischen Lichtstrahls auf den vorher erwähnten bestimmten
Frequenzen vorteilhafterweise und überraschenderweise das Erhalten
von befriedigenden Ergebnissen ermöglicht was die Behandlung von
AMD (Verzögerung
des Verlustes des Sehvermögens
und sogar Verbesserung des Sehvermögens) betrifft, ohne daß die Verwendung
eines Medikamentes erforderlich ist. Aposteriorisch kann angenommen
werden, daß die
Wirkung des therapeutischen Lichtstrahls im vorher erwähnten Wellenlängenbereich
das Erzeugen des Singulett-Sauerstoffs direkt ab Blut, das in den
Neovaskularisationen enthalten ist, ermöglicht, und dies in einer ausreichenden
Menge, um therapeutische Wirkungen zu erhalten, die mit jenen vergleichbar
sind, die mit der Injektion eines lichtempfindlichen Medikamentes
erhalten wurden. Somit wirkt im Gegensatz zum vorher erwähnten DPT-Verfahren
der Lichtstrahl nicht auf ein Zwischenprodukt (lichtempfindliches
Medikament), um den Singulett-Sauerstoff zu erzeugen, sondern in Anbetracht
des bestimmten vorher erwähnten
Wellenlängenbereichs
des Lichtstrahls, der in der Erfindung verwendet wird, wirkt der
Strahl direkt auf den Sauerstoff, der in den Neovaskularisationen
enthalten ist, um den Singulett-Sauerstoff zu erzeugen. Die Anmelderin
ist allerdings nicht durch diese Erläuterung gebunden.
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden angesichts der nachfolgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsvariante eines Behandlungsgerätes der
Erfindung und dessen Verwendung deutlicher, wobei die Beschreibung
lediglich beispielhaft und nicht einschränkend und unter Bezugnahme
auf die angehängten
Zeichnungen gegeben ist, wobei:
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1 ein
Beispiel eines Behandlungsgerätes
der Erfindung der Art Spaltlampe darstellt,
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2 ein
Schaubild ist, das die zwei Hauptlichtquellen (therapeutische Quelle
und Beleuchtungsquelle) ausführlich
darlegt, die im Inneren der Behandlungseinheit des Gerätes aus 1 befestigt sind,
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3 ein
Schaubild eines Faser-Raman-Lasers ist, der im Gerät aus 1 implementiert
ist.
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In 1 ist
ein Ausführungsbeispiel
eines Gerätes
der Erfindung dargestellt, das die Behandlung von AMD ermöglicht und
von der Art Spaltlampe ist.
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Dieses
Gerät umfaßt im Grunde
und üblicherweise
auf dem Gebiet von Spaltlampen:
- – eine optische
Einheit 1 zur Betrachtung des zu behandelnden Auges durch
den praktizierenden Arzt,
- – eine
Behandlungseinheit 2, die das Erzeugen eines Lichtstrahls 3 ermöglicht,
wobei dieser Strahl im vorliegenden Fall am Ausgang der Behandlungseinheit 2 vertikal
ausgerichtet ist,
- – einen
Spiegel 4, der das Ablenken des Lichtstrahls 3 um
90° ermöglicht,
damit dieser horizontal nach derselben optischen Betrachtungsachse der
optischen Einheit 2 ausgerichtet ist;
- – Mittel 5 der
Art Kinnriemen, die das Positionieren des Kopfes des Patienten und
dadurch des zu behandelnden Auges selbst hinsichtlich der optischen
Einheit 1 und des Lichtstrahls 3 ermöglichen.
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Unter
Bezugnahme auf 2 ist in der Behandlungseinheit 2 eine
therapeutische Lichtquelle 20 und eine Lichtquelle 22 integriert,
die an sich gewöhnlich
ist und das Beleuchten des Auges (standardmäßige Beleuchtungs-Leuchte)
ermöglicht.
Der therapeutische Lichtstrahl 20a, der aus der Quelle 20 ausgeht,
wird auf gewöhnliche
Weise mit dem Beleuchtungsstrahl 22a, der aus der Lichtquelle 22 ausgeht,
durch ein optisches Kopplungssystem 23 gekoppelt, nachdem
er auf ebenfalls bekannte Weise (optisches Kollimationssystem 21)
geformt wurde. Im Betrieb wird am Ausgang der Behandlungseinheit 2 der
vorher erwähnte
Lichtstrahl 3 ausgegeben, der zugleich einen therapeutischen
Lichtstrahl und einen nicht therapeutischen Lichtstrahl umfaßt, wobei
das Beleuchten des Auges zwecks Betrachtung des Auges mittels der
optischen Einheit 1 ermöglicht
wird.
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Die
Erfindung liegt in der Lichtquelle 20 der Einheit 2,
die nun in Einzelheiten dargelegt wird. Die anderen Elemente des
Gerätes
sind jene, die gewöhnlich
in den Spaltlampen des Stands der Technik implementiert werden und
die in der nachfolgenden Beschreibung nicht weiter beschrieben werden.
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Allgemein
nach der Erfindung ist die Lichtquelle 20 derart ausgelegt,
daß sie
einen therapeutischen Lichtstrahl 20a aussendet, der eine
Sendewellenlänge
zwischen 1,2 μm
und 1,3 μm
aufweist.
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Vorzugsweise
ist der therapeutische Lichtstrahl 20a ein kohärenter Lichtstrahl
(Laser). Dennoch könnte
der therapeutische Lichtstrahl 20a in einer anderen Ausführung ein
inkohärenter
Lichtstrahl sein, der von einer Lichtquelle erzeugt wird, die nach einer
optischen Filterung eine ausreichende Leistung aufweist, um lediglich
die Frequenzkomponenten im Bereich zwischen 1,2 μm und 1,3 μm zu bewahren.
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Da
es sich in ihrem allgemeinsten Anwendungsbereich um einen kohärenten Lichtstrahl 20a handelt,
ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte Art von Laserquelle 20 beschränkt, wobei
jede beliebige Laserquelle verwendet werden kann, die das Aussenden
eines Laserstrahls ermöglicht,
welcher die obige Wellenlängenbedingung
erfüllt
und die dem Fachmann bekannt ist. Insbesondere und auf nicht vollständige Weise
können
die folgenden Arten von Laserquellen verwendet werden:
- – kontinuierlicher
oder impulsartiger Faser-Raman-Laser;
- – Cr-Laser:
Forsterit (Cr4+: Mg2SiO4), gepulst oder kontinuierlich, gepumpt
durch einen Festkörperlaser
oder mit Faser und neodymdotiert (Nd), durch einen Festkörperlaser
oder mit Faser und ytterbiumdotiert oder diodengepumpt;
- – gepulster
oder kontinuierlicher parametrischer Oszillator, gepumpt durch eine
andere Laserquelle,
- – Laserdiode,
- – kontinuierlicher
oder impulsartiger Raman-Festkörperlaser
oder -Konverter, gepumpt durch eine andere Laserquelle.
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Unter
den obigen Lasern wird vorzugsweise aus den nachfolgenden Hauptgründen ein
Faser-Raman-Laser verwendet:
- – der Faserausgang
des Lasers erleichtert die Beförderung
des Strahls bis zum Ausgang der Behandlungseinheit 2;
- – der
erzeugte Laserstrahl 20a weist eine gute spektrale und
räumliche
Qualität
auf;
- – die
Laserquelle 20 ist vorteilhafterweise kompakt,
- – die
Laserquelle 20 ist zuverlässig und erfordert keinerlei
Wartung;
- – diese
Art von Laserquelle bietet den besten Qualität-Herstellungskosten-Kompromiss des Lasers.
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BEVORZUGTES BEISPIEL EINES FASER-RAMAN-LASERS
MIT EINER WELLENLÄNGE
ZWISCHEN 1,2 μm
UND 1,3 μm
(3)
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Die
Laserquelle 20, die in der Behandlungseinheit 2 verwendet
wird, ist vorzugsweise ein Faser-Raman-Laser, der ausgelegt wurde,
um einen therapeutischen Laserstrahl 20a bei einer Wellenlänge zwischen
1,26 μm
und 1,27 μm
auszusenden, mit einer Leistung zwischen 1 mW und 1 W und vorzugsweise
zwischen 10 mW und 1 W.
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Mit
Bezug auf 3 umfaßt dieser Faser-Raman-Laser
eine Pump-Laserdiode 201 mit einer Wellenlänge zwischen
910 und 930 nm oder 970 und 980 nm, einen Ytterbium YB Faserlaser 202 und einen
Raman-Konverter 204, dessen Aufgabe darin besteht, die
Wellenlänge
des Strahls beim Ausgang des Faserlasers 202 umzusetzen,
um einen Laserstrahl mit einer Wellenlänge zwischen 1260 nm und 1270
nm zu erhalten.
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Der
Yb-Faserlaser 202 ist aus einer Faser mit doppeltem Mantel 205 zusammengesetzt,
dessen Kern mit Ytterbium dotiert ist, und aus zwei Bragg-Gittern 207a am
Eingang und am Ausgang, welche in die Faser photoeingeschrieben
sind. Der Ausgang 203 der Faser des Yb-Lasers 202 ist
direkt an den Eingang des Raman-Konverters 204 geschweißt.
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Der
Raman-Konverter 204 umfaßt eine Faser 206,
deren Kern mit Phosphor dotiert ist, und zwei Bragg-Gitter (207b)
am Eingang und am Ausgang, welche auf eine Wellenlänge im Bereich
zwischen 1260 und 1270 nm eingestellt sind. Dieser Konverter ermöglicht das
Durchführen
des Umsetzens der Sendelänge
des Yb-Lasers (202) in einem einzelnen Schritt.
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In
einer anderen Variante ist es möglich,
eine Monomoden- oder Multimodenfaser zu verwenden, die sich von
der vorhergehenden Faser unterscheidet; in diesem Fall ist es angemessen,
die Anzahl an Umwandlungsschritten des Raman-Konverters 204 in
Abhängigkeit
der Beschaffenheit der Faser und insbesondere der Art des verwendeten
Dotierstoffs anzupassen.
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Es
ist ebenfalls möglich,
die Bragg-Gitter durch Monomoden-Koppler zu ersetzen.
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Die
Steuerung der Leistung erfolgt über
einen Koppler 208, der eine geringe Kopplungsrate aufweist,
und eine Photodiode 209, die mit einer Steuerelektronik 210 verbunden
ist, welche das Steuern der Leistung am Ausgang 215 ermöglicht und
zum Beispiel direkt auf den Strom der Pumpdiode 201 wirkt.
Die Steuerelektronik 210 ermöglicht es dem praktizierenden
Arzt, die Leistung des therapeutischen Laserstrahls 20a manuell
zwischen 1 mW und 1 W und vorzugsweise zwischen 10 mW und 1 W einzustellen.
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Der
Ausgang 215 des Faser-Raman-Lasers ist zum Beispiel mit
einem in den Figuren nicht dargestellten Ausgangsstecker versehen
(Stecker der Art FC, SMA oder dergleichen), wobei das leichte und
direkte Verbinden mit der Kollimationsoptik 21 der Spaltlampe
ermöglicht
wird.
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Ein
Betätigungspedal 211 oder
Gleichwertiges, das mit der Steuerelektronik 210 verbunden
ist, ist ebenfalls vorgesehen, um es dem praktizierenden Arzt zu
ermöglichen,
das Auslösen
des therapeutischen Laserstrahls 20a zu steuern.
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Entsprechend
einer zusätzlichen
Eigenschaft sind in der Laserquelle 20 ebenfalls Sichtmittel (212, 213, 214)
integriert. Genauer umfassen diese Sichtmittel eine rote Faser-Laserdiode 212,
welche im Wellenlängenbereich
zwischen 630 und 690 nm aussendet und die über einen Dämpfer 213 und einen
WDM Monomoden-Koppler 214 mit dem Ausgang des Faser-Raman-Lasers
gekoppelt ist. Die Diode 212 dient als Sichtquelle und
ermöglicht
es dem praktizierenden Arzt (über
die optische Einheit 1) den Auftreffpunkt des therapeutischen
Laserstrahls zu visualisieren.
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Der
Faser-Raman-Laser, der soeben mit Bezug auf 3 beschrieben
wurde und der das Aussenden eines therapeutischen Laserstrahls mit
einer Wellenlänge
zwischen 1,2 μm
und 1,3 μm
ermöglicht, ist
an sich neu und kann somit vorteilhafterweise ebenfalls in anderen
medizinischen Anwendungen oder nicht, außerhalb des bestimmten Bereiches
der Behandlung von AMD verwendet werden.
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Die
Implementierung des Gerätes
der Erfindung ist wie folgt. Der Patient positioniert seinen Kopf auf
dem Kinnriemen 5. Der praktizierende Arzt stellt auf sehr
genaue und an sich bekannte Art und Weise die räumliche Position des zu behandelnden
Auges hinsichtlich des Strahls 3 ein, indem er den Aufprallpunkt
des therapeutischen Laserstrahls 20a mittels des Sichtstrahls,
der kontinuierlich von der Diode 212 produziert wird, visualisiert.
Wenn die Ausrichtung perfekt ist, stellt der praktizierende Arzt
die Aussendungsleistung des therapeutischen Strahls 20a ein und
betätigt
das Steuerpedal 211 oder Gleichwertiges während einer
vorherbestimmten Zeitdauer, was das Aussenden des therapeutischen
Strahls (Beleuchtung der zu behandelnden Zone der Makula) auslöst. Die
Dauer der Behandlung wird vom praktizierenden Arzt berechnet. Soweit
erforderlich können elektronische
Mittel zur Steuerung dieses Behandlungszeitraums auf dem Gerät vorgesehen
werden. Während
die Sichtzone der Makula behandelt wird, wiederholt der praktizierende
Arzt diese Vorgänge auf
einer neuen erkrankten Zone (abermalige Ausrichtung des Auges hinsichtlich
des Strahls 3).