DE603532C - Vorrichtung zum Reinigen der Elektroden von Zuendkerzen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Elektroden von Zuendkerzen

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DE603532C
DE603532C DEI45954D DEI0045954D DE603532C DE 603532 C DE603532 C DE 603532C DE I45954 D DEI45954 D DE I45954D DE I0045954 D DEI0045954 D DE I0045954D DE 603532 C DE603532 C DE 603532C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/14Means for self-cleaning

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen der Elektroden von Zündkerzen Es sind bereits Vorrichtungen zum Reinigen der Elektroden von Zündkerzen bekannt, bei denen in der Mitte eines kappenartigen Gehäuses ein ringförmiges, aufgerauhtes, zwischen die Elektroden eintretendes Röhrchen und im Innern des Gehäuses Drahtbürsten angeordnet sind, die beim Aufsetzen der Reinigungsvorrichtung auf die Kerze zwischen die Elektroden treten und deren Reinigung in Verbindung mit dem Röhrchen durch das nachfolgende Verdrehen des Gehäuses bewirken. Diese Reinigungsvorrichtung besaß außerhalb des Gehäuses ein als Lehre für die Elektroden der Zündkerzen dienendes Röhrchen. Die Ausrichtung der Elektroden mußte durch ein von der gesamten Vorrichtung unabhängiges Werkzeug vorgenommen werden.
  • Gemäß der Erfindung ist der zwischen die Elektroden einzuführende, den Schmutzüberzug der Elektroden zum mindesten an den Begrenzungsflächen und -kanten der Funkenstrecke beseitigende Reinigungsteil zugleich als Lehre ausgebildet, gegen die die geerdeten Elektroden bei fortgesetzter Reinigungsbewegung mittels eines Preßteiles gedrückt werden.
  • Es findet also unmittelbar nach der Reinigungsbewegung die Herstellung des richtigen Elektrodenabstandes statt. Dieses und weitere Merkmale gehen an Hand der Zeichnung aus der nachfolgenden Beschreibung hervor. Es zeigen: Fig. i und 2 perspektivische Ansichten der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Anwendung sowohl für Zündkerzen mit zwischen einer zentralen zylindrischen Elektrode und einer oder mehreren geerdeten Elektroden radial angeordneten Funkenstrecken als auch für Zündkerzen mit axial gerichteten Funkenstrecken, -Fig. 3 die an einer Zündkerze mit axial gerichteten Funkenstrecken angebrachte Vorrichtung, Fig. q. die an einer Zündkerze mit radial gerichteten Funkenstrecken angebrachte Vorrichtung, Fig. g Einzelheiten einer geänderten Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Die in den Fig. i bis q. dargestellte Vorrichtung besteht aus einem kappenähnlichen Teil io, der mit Innengewinde ii versehen ist, das dem Gewinde der Zündkerze zur Befestigung im Zylinderkopf entspricht. Die Außenfläche der Kappe io kann mit einer Rändelung o. dgl. iz versehen sein, um die Handhabung der Vorrichtung zu erleichtern.
  • Innerhalb des Hohlraums 13 der Kappe io ist ein zur Reinigung und als Lehre dienender röhrenförmiger Teil i4. angeordnet, der in irgendeiner beliebigen Weise geformt sein kann und in der dargestellten Ausführungsform aus einem gebogenen Stahlplattenstreifen von einer Dicke besteht, die der richtigen Größe der Funkenstrecke zwischen den geerdeten Elektroden und der zentralen Elektrode der Zündkerze entspricht. Der röhrenförmige Teil 14 ragt etwas über den Rand des Hohlraums 13 hervor, wie in Fig. 4 dargestellt ist, und kann mit Schab-oder Bürstenteilen i5 versehen sein.
  • Konzentrisch mit dem röhrenförmigen Teil 14 ist ein konisch vertiefter, als Preßteil dienender zylindrischer Teil 16 vorgesehen, der eine zylindrische Außenfläche 17 hat. Der Durchmesser des Teiles 16 ist so gewählt, daß er etwas kleiner ist als die äußere Umfangsgrenze der sich radial erstreckenden Elektrode oder Elektroden der Kerze.
  • Der Preßteil 16 kann innerhalb der Kappe ia mittels einer Schraube o. dgl. 18 befestigt. sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der röhrenförmige Teil 14 in eine Aussparung in der Mitte des Teiles 16 gepreßt. Die Teile 14 und 16 können innerhalb der Kappe io so befestigt werden, daß sie auch auf andere Weise leicht entfernt werden können, damit dieselbe Kappe verschiedene Teile 14 und 16 aufnehmen kann, die entsprechend der unterschiedlichen Anordnung der Funkenstrecken verschiedener zu reinigender und einzustellender Zündkerzen ausgebildet sind. rerner Kann die AulJenkante des röhrenförmigen Teiles 14 abgeschrägt sein, um seine Einführung in die radial angeordnete Funkenstrecke zu erleichtern. Natürlich muß der Innendurchmesser des röhrenförmigen Teiles 14 im wesentlichen dem Außendurchmesser der zentralen Elektrode der Zündkerze entsprechen.
  • Am Kopf der Kappe io ist ein Querteil ig angeordnet, der zweckdienlich eine Handhabe zum Drehen der Kappe io bildet, wenn diese auf eine Zündkerze zwecks Reinigung und Einstellung der Elektroden -aufgeschraubt wird. Der Querteil ig trägt zwei im Abstand angeordnete Arme 2o, 21, die um einen Zapfen 22 drehbar sind. Die äußeren Enden der. Arme 2o, 21 werden durch einen Stift 23 o. dgl. in Abstand gehalten. Das äußere Ende eines der Arme, beispielsweise des Armes 2o, dient als Lehre für eine Zündkerze mit axial gerichteter Funkenstrecke. Das äußere Ende des Armes 2o kann eine Schaboberfläche 27 tragen oder kann eingekerbt oder in anderer Weise bearbeitet sein, um eine Schabwirkung hervorrufen zu können. Der andere Arm 9,1 gegenüber dem Lehrenteil des Armes 2o trägt eine mit Gewinde versehene Spindel 24, die mittels eines gerändelten Kopfes 25 gedreht wird und an ihrem Innenende eine flache Scheibe o. dgl. 26 trägt, deren Außenfläche eingekerbt oder in anderer Weise mit einer bei 28 gezeigten Schaboberfläche versehen ist.
  • Damit die Arme 2o, 21 gegen die seitlichen Flächen des Querteiles ig . liegen können, ist dieser vorzugsweise, wie bei 29 und 3o gezeigt ist, geschlitzt, um die zwischen den Armen 2o, 21 angeordneten Teile aufzunehmen. Der Teil ig kann, wenn erwünscht, auch mit einem sich längs erstreckenden Schlitz oder einer Aussparung versehen sein, die zur Einführung eines Werkzeuges zur Erleichterung der Drehung der Kappe io dient.
  • Die Anwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Reinigung und Einstellung der Zündkerzenelektroden mit axial gerichteten Funkenstrecken ist insbesondere in Fig. 3 gezeigt. Die Arme 2o, 2i werden in eine Stellung im wesentlichen rechtwinklig zum Teil ig geschwungen, und das die Lehre bildende äußere Ende des Armes 2o wird in die Funkenstrecke in einer Richtung quer zur Achse eingeführt. Die Scheibe 26 wird dann mittels des gerändelten Kopfes 25 nach unten gedreht, um die geerdeten Elektroden 31 nach unten in Richtung zur zentralen Elektrode 32 zu pressen. Die Elektroden werden durch irgendeine geeignete Bewegung der Teile 26, 27 gereinigt. Es kann beispielsweise die Schaboberfläche o. dgl. 27, 28 im wesentlichen radial hin und her bewegt werden, oder die Vorrichtung kann um die Achse der zentralen Elektrode 32 gedreht werden. Wenn die Elektroden genügend gereinigt worden sind, wird der Teil 25 nach unten geschraubt, bis das als Lehre dienende Ende des Armes 2o fest zwischen die Elektroden 31, 32 geklemmt ist, wodurch die Elektroden genau eingestellt werden. Darauf wird die Scheibe 26 zurückgeschraubt und die Vorrichtung von der Zündkerze entfernt. Bei der Anwendung der Vorrichtung auf eine Zündkerze 41 (Fig. 4) mit radial gerichteten Funkenstrecken wird der röhrenförmige Teil 14 in die zur zentralen Elektrode 33 radiale Funkenstrecke eingeführt. Der röhrenförmige Teil 14 erstreckt sich vorzugsweise aus der Kappe io so weit hinaus, daß der Schaber oder ein ähnlicher an dem röhrenförmigen Teil i4 befestigter Teil von der Unterseite der sich radial erstreckenden, die geerdeten Elektroden bildenden Zacken 34 frei ist, wenn das Gewinde ii mit dem Gewinde 35 der Zündkerze 41 in Eingriff kommt. Bei der Aufbringung des röhrenförmigen Teiles 14 auf die zentrale Elektrode 33 wird auf diese eine Schabwirkung ausgeübt, und wenn die Gewinde 1i, 35 miteinander in Eingriff sind, wird der röhrenförmige Teil 14 um die zentrale Elektrode gedreht und schabt oder reibt diese rein. Nachdem die Kappe io um eine bestimmte Entfernung nach unten auf die Zündkerze geschraubt worden ist, kommt die konische Fläche 17 des Teiles 16 mit den radialen Elektroden 34 in -Berührung und preßt diese nach unten und nach innen, bis die Spitzen der Elektroden mit der Außenfläche des röhrenförmigen Teiles 14 in Berührung kommen. Hierbei werden die Außenflächen der Elektroden 34 durch die Schabwirkung der konischen Fläche 17 gereinigt, und die Elektroden 34 werden dann durch den Druck der konischen Fläche 17 zur Bildung der richtigen Funkenstrecke eingestellt. Wenn die richtige Einstellung erhalten worden ist, so ist eine weitere Herunterschraubung der Kappe io nicht mehr möglich; sie wird dann von der Zündkerze 41 zurückgeschraubt.
  • Der Teil i5 ist, wie in Fig. 4 gezeigt ist, mit der Innenwand der Zündkerze 41 in Berührung und reinigt diese durch Schabwirkung. Der Teil 15 kann jedoch anders ausgebildet sein. Zum Beispiel kann, wie in Fig. 5 gezeigt ist, der röhrenförmige Teil 14 mit Federarmen 36 ausgerüstet sein, die bei der Aufbringung der Kappe io auf die Zündkerze mit dem konischen, aus Glimmer oder anderem Material bestehenden Isolator 37 der zentralen Elektrode in Berührung kommen und auf diesen eine Schabwirkung ausüben. Die Federarme 36 sind vorzugsweise so konstruiert, daß sie von der in gestrichelten Linien dargestellten Stellung in die in voll ausgezogenen Linien in Fig. 5 dargestellte Stellung gepreßt werden, so daß sie auf den konischen Isolator 37 eine sich allmählich vergrößernde Schabwirkung ausüben können. Außer den Schabarmen 36 kann der röhrenförmige Teil eine Anzahl Drahtborsten 38 aufweisen, die mit der Innenwand der Zündkerze in Berührung kommen und sie reinigen. Natürlich können die Borsten 38 und die Schabarme 36 zu einem Teil verbunden sein.
  • Der Einstell- und Reinigungsteil 1ö für die geerdeten Elektroden wird, wie in Fig. 4 gezeigt ist, durch eine Schraube 18 in Stellung gehalten. Falls erwünscht, kann jedoch der Teil 16, wie in Fig. 5 gezeigt ist, derart angeordnet werden, daß er innerhalb der Kappe io frei drehbar ist, beispielsweise indem er in einer Aussparung 42 der Kappe angeordnet wird und die Kante 43 der Aussparung 42 über einen am Teil 16 vorgesehenen Flansch 44 gebogen wird.
  • Der röhrenförmige Teil 14 besteht bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform aus einem gebogenen Stahlstreifen, der vorzugsweise mit einem sich längs erstreckenden Schlitz (Fig. 2) versehen ist.
  • Die eine Kante des Schlitzes kann, falls erwünscht, abgeschrägt sein, so daß auf die zentrale Elektrode der Zündkerze eine Schabwirkung ausgeübt wird. Jedoch kann der röhrenförmige Teil auch in anderer Weise konstruiert sein. Die Innen- und Außenflächen des Teiles 14 und die konische Fläche des Teiles 16 können, falls erwünscht, als Schabflächen ausgebildet sein. '

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen der Elektroden von Zündkerzen mit einer Lehre zum Einstellen des Elektrodenabstandes, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen die Elektroden (3i, 32 und 33, 34) einzuführende, den Schmutzüberzug der Elektroden zum mindesten an den Begrenzungsflächen und -kanten der Funkenstrecke beseitigende Reinigungsteil (i4, 2o) zugleich als Lehre ausgebildet ist, gegen die die geerdeten Elektroden (3i, 34) bei fortgesetzter Reinigungsbewegung mittels eines Preßteiles (i6, 26) gedrückt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für Zündkerzen mit zwischen einer zentralen zylindrischen Elektrode und einer oder mehreren geerdeten Elektroden radial angeordneten Funkenstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßteil (i6) am Fuß des in an sich bekannter Weise als Röhre (i4) ausgebildeten Reinigungsteiles angeordnet ist und gegen die axial nach außen gerichtete Fläche der geerdeten Elektroden (34) wirkt, wobei der Preßteil (i6) vorzugsweise eine konisch vertiefte Preßoberfläche hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige Reinigungsteil einen oder mehrere Teile (i5, 36) trägt, die auf den Innenwänden der Zündkerze oder auf dem Isolator der Mittelelektrode reiben oder schaben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige Reinigungsteil (i4) zwecks Schaffung einer besseren Schabwirkung in Längsrichtung geschlitzt ist und vorzugsweise die eine Kante des Schlitzes abgeschärft ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsteil mit dem Preßteil im Innern einer mit Innengewinde versehenen Kappe (zo) o. dgl. angeordnet ist, die auf das Gewinde (35) der Zündkerze aufschraubbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i für Zündkerzen mit zwischen einer zentralen Elektrode und einer geerdeten Elektrode axial gerichteten Funkenstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Reinigung und als Lehre dienende Teil der Vorrichtung plattenförmig ausgebildet ist und ein im wesentlichen ebenfalls eben ausgebildeter Preßteil, beispielsweise eine Scheibe o. dgl. (26), gegen die Lehre in Richtung der Zündkerzenachse einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Paar im Abstande angeordnete Arme (2o, 2i), bei denen das äußere Ende des einen Armes (2o) die Lehre bildet und das Außenende des anderen Armes (2i) eine mit Gewinde versehene Spindel stützt, die die den Preßteil bildende Scheibe (26) o. dgl. trägt. B. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein hülsenartiger Teil (ro) an seinem einen Ende eine Vorrichtung gemäß Anspruch 2 bis 5 und an seinem anderen Ende eine Vorrichtung gemäß Anspruch 6 und 7 trägt.
DEI45954D 1932-08-30 1932-12-06 Vorrichtung zum Reinigen der Elektroden von Zuendkerzen Expired DE603532C (de)

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