DE603761C - Verfahren zur Herstellung hellfarbiger Kopalschmelzrueckstaende - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hellfarbiger Kopalschmelzrueckstaende

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DE603761C
DE603761C DER87825D DER0087825D DE603761C DE 603761 C DE603761 C DE 603761C DE R87825 D DER87825 D DE R87825D DE R0087825 D DER0087825 D DE R0087825D DE 603761 C DE603761 C DE 603761C
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Germany
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copal
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ERICH ASSER DR
GUSTAV RUTH AKT GES
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
    • C09F1/02Purification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung hellfarbiger Kopalschmelzrückstände Das in der Praxis allgemein übliche Verfahren zur Herstellung leinöllöslicher Kopalrückstände durch Erhitzen des zerkleinerten Kopals auf Temperaturen von 3oo bis q.00° zeigt zwei große Nachbeile. Es ist nämlich nicht möglich, den anfangs nur ungleichmäßig schmelzenden Kopal vor stellenweiser überhitzung und dadurch bedingter Dunkelfärbung zu bewahren, und es ist andererseits nur schwer zu vermeiden, daß, der Abschmelzproze3, teilweise recht stürmisch verläuft, wobei stets die Gefahr des überschäumens des Kesselinhaltes vorliegt.
  • Um eine bessere Farbe zu erhalten und eine stellenweise Überhitzung zu vermeiden, pflegt man oft den Fesselboden mit dem leichter schmelzbaren Kolophz)nium zu bedecken, das einigermaßen als Isolator gegen die Überhitzung wirkt. Allerdings wird dadurch der Wert des Kopalkörpers herabgesetzt, da bekanntermaßen die lacktechnischen Eigenschaften des Kolophoniums nicht auf der gleichen Höhe des abgeschmolzenen reinen Kopals stehen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man mit größtem Vorteil eine Kopalschmelze dann durchführen kann, wenn man den Boden des Kessels nicht mit Kolophonium, sondern mit gereinigtem Kopalöl bedeckt. Das bisher als Abfallprodukt geltende Kopalöl wird zu dem Zweck einer besonderen Reinigung unterzogen durch Abtrennung des Wassers und Rektifikation des Öles durch nochmalige Destillation in der Art, daß die leicht siedenden Bestandteile, welche bis etwa zoo° übergehen, .abgetrennt und nur die dann folgenden Fraktionen des Kopalöles benutzt werden. Dadurch, daß man den Boden mit einem artgleichen Öl bedeckt, wird eine gleichmäßige Beheizung des Kesselinhaltes ohne die sonst unvermeidliche Überhitzung der trockenen Kopalstücke erreicht und gleichzeitig eine helleere Farbe des Schmelzgutes erzielt. Auch wird durch das gleichmäßige Sieden des gereinigten Kopalöles ein gleichmäßig starkes Abschmelzen des Kopals erreicht, so daß .die sonst stürmisch verlaufende K opalschmelzreaktion sich jetzt durch einen ruhigen Verlauf auszeichnet.
  • Zur Herstellung des vorerwähnten rektifizierten Kopalöles ist jedes Rohkopalöl geeignet, welches beim normalen, bisher üblichen Abschmelzprozeß, d. h. bei der Trokkenteildestillation von natürlichen Kopalen, entsteht. Bei dem normalen Schmelzprozeß von Naturkopal, wie er für die Lackfabrikation erforderlich ist, entsteht dieses R-ohkopalöl in einer Menge von 15 bis 2o% des Kopalgewichtes. Erst nach Abdestillation der der Kopalart entsprechenden Menge von Kopalöl wird der Kopallack ausgeschmolzen und für ein Zusammenschmelzen mit Leinöl geeignet.
  • Es ist zwar bekannt, daß man Kopal auch mit einem Zusatz von hochsiedenden Paraffinölen, den sogenannten Weißölen, hellfarbiger abschmelzen kann, aber zurückbleibendes Paraffinöl wirkt wesensfremd und nachteilig in der Kopalschmelze.
  • Die mengenmäßige Verwendung des gereinigten Kopalöls richtet sich weniger nach dem Gewicht des abzuschmelzenden Kopals als vielmehr nach der Konstruktion des Kessels, dessen Boden bedeckt sein soll. Durch die vorherige Rektifikation des Kopalöles ist auch eine vollständige Entfernung aus dem Schmelzgut gewährleistet, so daß ein heller, reiner und fremdkörperfreier Kopalschmelzrückstand erhalten werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCI3 Verwendung von gereinigtem Kopalöl beim Abschmelzen von Rohkopalen.
DER87825D 1933-04-23 1933-04-23 Verfahren zur Herstellung hellfarbiger Kopalschmelzrueckstaende Expired DE603761C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767205C (de) * 1937-05-28 1952-02-28 Erich Von Eben Worlee Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unloeslichen Kopalen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767205C (de) * 1937-05-28 1952-02-28 Erich Von Eben Worlee Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unloeslichen Kopalen

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