DE767205C - Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unloeslichen Kopalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unloeslichen Kopalen

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DE767205C
DE767205C DEE49772D DEE0049772D DE767205C DE 767205 C DE767205 C DE 767205C DE E49772 D DEE49772 D DE E49772D DE E0049772 D DEE0049772 D DE E0049772D DE 767205 C DE767205 C DE 767205C
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DE
Germany
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copals
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lacquers
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DEE49772D
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English (en)
Inventor
Ernst Willmeroth
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ERICH VON EBEN WORLEE
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ERICH VON EBEN WORLEE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
    • C09F1/04Chemical modification, e.g. esterification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unlöslichen Kopalen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken ver-#arbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unlöslichen K Opalen durch Erhitzen mit Tallöl.
  • Die Herstellung von Anstrichmitteln unter Verwendung von Tallöl ist bereits vorgeschlagen worden. Essollen dabei in Benzin-oder Benzolkohlenwasserstofen schwer oder unlösliche organische, kolloide Körper, wie oxynartige Stoffe, Faktisprodukte, Kopale, Kautschuk, durch Erhitzen in Kopal- oder Tallöl, gegebenenfalls in Mischung mit geeigneten Lösungsmitteln, gelöst und die erhaltenen Lösungen nach Zusatz geeigneter Trockenstoffe, falls erforderlich verdünnt bzw. mit trocknenden Ölen, Standöl oder Lacken, Farb- und Füllstoffen gemischt werden. Die Arbeitsweise besteht daher im wesentlichen nur in einer Erhitzung.
  • Es ist auch schon angeregt worden, schwer oder unlösliche harte Kopale in spritlösliche Kopale umzuwandeln, indem dieselben in fein verteiltem Zustand mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen behandelt werden. Auch das Erhitzen von Kopal für sich allein oder zusammen mit Verdünnungsmitteln, ölen lizW. andersartigen Lösungsvermittlern, wie Naphtlialii7, Petroleum. Fettsäure Teeröl oder Muhen, in oEenen oder geschlossenen Gefäßen, unter erhöhtem oder vermindertem Druck, ist 17creits b°kannt. Hierbei sollen nach dein Entfernen der Hilisstotte durch Destillation angeblich infolge eingetretener Depolymerisation mehr oder weniger lösliche Harze erhalten «-erden, die sich in bezug auf ihre Löslichkeit ähnlich wie die Schmelzrückstände verhalten sollen. welche beim Schmelzen von Eiopal bei einer Temperatur voll 330 bis 36o= C erhalten werden. Diese bei einer Temperatur von 330 111S 360= C erhaltenen Schmelzrückstände weisen gegenüber der -Menge des .InsgangSStottes einen erheblichen Substanzverlust auf. Aullerdern ist das Dunkeln und die Sprödigkeit des hopals von Nachteil. Das vorher erwähnte Verfahren arbeitet nur unvollkommen und ist in seiner Durchführung zu umständlich.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei Kopal die Abschmelzprozasse dadurch zu vermeiden, daF) der Kopal mit Fettsäuren erIdtzt Wird. Als solche Fettsäuren kommen Ho.izölfettsätire, Leinölfettaäure. Naphtheitsäure, Naplitlialincarhonsiiure, ülsäure, Erdnußölüntsäure und I\.izinusölfettsäure in Frage. Nach der Auflösung ist eine Netttralisierung der Fettsäure durch Veres terung erforderlich. Genannte Säuren sind jedoch zum Lösere weniger geeignet.
  • Es Wurde null gefunden. #laFi sich Iiop aI ohne tiefgreifende Änderung in seiner Struktur und damit Schädigung seiner wertwollen Eigenschaften in schonender Weise aufschliel.Ien und unmittelbar zu Lacken weiterverarbeiten läl3t, wenn die Iiopale mit rohem Tallöl, zweckmäßig in einem Mengenverhältnis von 2 : 1. urfiter Erhitzen auf etwa 2o= C und _U7deshllierung des entstehenden Iiopalöles aufgeschlossen. und anschließend mit mehrwertigen Alkoholen verestert werden.
  • Es wird beispielsweise wie folgt verfahren: Zoo Teile roli°_r aria-usgescliinolzener Ieongokopal Werden reit 3o Teilen rohem Tallöl 3 Stunden auf 280 C erhitzt, Während de: Erhitzens tritt ein lebhaftes Sieden ein und es entsteht eine klare Schmelze, während das frei -werdende Isopalöl abdestilüert Wird. wodurch die Masse in Bewegung gehalten wird. Nach Beendigung der 3-stiindigeu Erhitzung sui 2So ' C wird für kurze Zeit ein Vakuum wirken gelassen, um noch Isopalöl ahzudestillieren. Das erhaltene Erzeugnis wird mit mehrwertigen Alkoholen verestert und kann. dann mit trocknenden Ölen zu Lacken -,weiterverarbeitet werden.
    bereit: nach verhältnismäßig kurzer
    Schmelzdauer hat sich eile w@@llkonunell hoIno-
    genes Produkt ergelen, MM crmwrt
    wird. Die flüchtigen @estallrlt@ile l@lc ?>tn
    t@-ällrend des I3ellandlun:pr:-,_e:=., auffällig
    gcrn:g. Die Eigenschaften der untrr Ver-
    weridullg du gewonneuz#ri I@nh@t@7tte# h@i--
    gutAlten Lacke :find ül;vrrasclitri.I gt;t: @Iviiil
    die Lacke selbst vertragen @-erll;ütni:niäl.üg
    grol:ie Zusätze an Vzr(li.inntnlg<mitteln. Ihre
    Filme zeigen ein weit i:essel'es ` I'17@@te17. als
    e; an sich bei dein vcrhälnlisniätig geringen
    Ölgehalt erwartet «-ercieii künntt. -I-all@il ist
    ein Produkt. welches etwa zu gluiclitn Teilen
    aus Harzsäuren und Fe:tsätli-vn @-#@ri LL@II@ il-
    fensäurecharakter besteht. Umgemäß tut-
    hä lt das nach obigem An:atz erziehe I-'rndtikt
    nach. der Veresterung-- mit @lwceriri nur einen
    geringen Anteil an fettem CRI. Iin Jacktech-
    nischen Sinne liegt alo ein inagcres I'n-dukt
    vor, welches keilte besonders elastischen
    Filme erwarten lällt. Trotzdem sind die
    Filmzähigkeit und die @ilmtlastiz_itüt sehr
    gut. Selbst bei scharfer 13urciitrncknung tritt
    keine Sprödigkeit auf. Die Films sind sehr
    hart, griffig, füllig und praktisch wasserfest.
    Sie erintleni an s@)lclie Filme. dis bisher dumli
    die ha-ni>illation :_-@ ;! rlreal;ti@-er I'hrn@@1-
    harz2 mit idoIzöl erzielt wurden. «-as verhält-
    nismäßig kostspielig ist nun! außerdem die
    llit@-°rwenciung @rheblichel- I-l.Wöhnengen
    11-I an sich wesentlich fetterer La@i,lieschat@vii-
    heit l@edirigt.

Claims (1)

  1. PATE\TA\SPUÜ CH: @-erfalireti zur Herstellung @-@-@n uumit- telhar zu Lack,-n verarheitbareo 1Z@-@17- stotten aus im allgemeinen unl@islichtn hopalen durch Erhitzen mit "I'all@@l, da- durch gekennzeichnet. dal:. die hnpalt mit rohem Tallöl, z@wed;nläl:@ig in einem llengenverliältnis wn 2 : r. urrar Er- hitzttug auf etwa 280= C= u17d AlKl°stillie- rttlig des elitsteliL-ii,l.-iI IZ@Jl?ah-@lt@ atit- geschlossen und arisclilie;-eil@l Ina mehr- wertiaeii Alkoholen @-ert#tert @cerden.
    Zur Al;greilzung des @rtindung@@ge,genaawls viirn Stand der Technik sind iin `rrteiltiii"rs- %-erfahren bilgeude Druckschrilen in livtraclit gezogen Worden: Deutsche PatentselIriften M 123 T17_ 5264,j" 519394. 5/5 199. b03761- 632094-, Zeitschrift Itir all@t@-aridtc {_llelIlit. 1926. 269; Scheiben. >Lacke und iiirt R@@17stüite«. 1926, S3- 33,8-
DEE49772D 1937-05-28 1937-05-28 Verfahren zur Herstellung von unmittelbar zu Lacken verarbeitbaren Rohstoffen aus im allgemeinen unloeslichen Kopalen Expired DE767205C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE123147C (de) *
DE526491C (de) * 1928-07-19 1931-06-24 Ewald Doerken Fa Trocknendes Anstrichmittel
DE548394C (de) * 1929-01-18 1932-04-16 Alex Stiel Verfahren zur Umwandlung harter, unloeslicher Kopale in spritloesliche Kopale
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DE603761C (de) * 1933-04-23 1934-10-09 Erich Asser Dr Verfahren zur Herstellung hellfarbiger Kopalschmelzrueckstaende
DE632084C (de) * 1928-06-01 1936-07-02 Ewald Doerken Fa Verfahren zur Herstellung von Anstrich-, Grundierungs- und Impraegnierungsmitteln

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