DE607637C - Rechen- oder Buchhaltungsmaschine - Google Patents

Rechen- oder Buchhaltungsmaschine

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DE607637C
DE607637C DEN35908D DEN0035908D DE607637C DE 607637 C DE607637 C DE 607637C DE N35908 D DEN35908 D DE N35908D DE N0035908 D DEN0035908 D DE N0035908D DE 607637 C DE607637 C DE 607637C
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DEN35908D
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Rechen- oder Buchhaltungsmaschine Es sind Rechen- oder Buchhaltungsmaschinen bekannt, bei denen zum Zwecke einer Zwischensummenabnahme von einen Rechenwerk außer einer Zwischensummentaste noch die demkechenwerk zugeordneteEndsummentaste gedrückt werden muß. Es ist ferner bekannt, die Endsummentaste bei überzogenem Rechenwerk zu sperren, damit der Abdruck einer Komplementzahl, die für Buchhaltungszwecke nicht ohne weiteres verwendbar ist, unter allen Umständen vermieden wird. Für manche Zwecke ist es nun wünschenswert, auch bei überzogenem Rechenwerk die Zwischensumme zu ziehen und die abgenommene Komplementzahl während des gleichen Maschinenganges additiv auf ein anderes Addierwerk zu übertragen. Diese additive Einführung der abgenommenen Komplementzahl in ein Addierwerk ist gleichbedeutend mit einer Subtraktion.
  • Um eine Zwischensummenabnahme auch bei überzogenem Rechenwerk zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung die durch einen Überzug des Rechenwerkes bewirkte Sperrung der Endsummentaste durch Drücken der Zwischensummentaste aufgehoben. Dies läßt sich z. B. so verwirklichen, daß das durch den Überzug des Rechenwerkes in die wirksame Lage gebrachte Sperrglied mit einer an dem Schaft der Endsummentaste drehbar befestigten Klinke zusammenarbeitet. Diese Klinke wird kraftschlüssig in ihrer wirksamen Lage gehalten und durch Drücken der Zwischensummentaste von dem Sperrglied entfernt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar bedeutet Fig. i eine Seitenansicht der Addierwerkseinrückvorrichtung, -der Auslösevorrichtung für die Summentasten und der Sperreinrichtung für die Endsummentaste und Fig. 2 eine Seitenansicht der Sperrung für die Endsummentaste bei gedrückter Zwischensummentaste.
  • Die Hauptwelle i i der Maschine führt bei jedem Maschinengang eine Schwenkung von ungefähr 6o° aus. Auf ihr ist eine Scheibe 12 befestigt, auf deren Stift 13 drehbar ein Hebel 14 sitzt. An dem oberen Ende des Hebels 14 greift eine Stange 15 an, deren anderes Ende an einem auf der Welle 16 befestigten Arm 17 angelenkt ist. Auf der Welle 16 sind ferner zwei Hubscheiben i8 befestigt, in deren Kurvenschlitzen i9 die beiden Enden der Rechenwerkswelle 2o geführt sind.
  • Auf dem von dem Hebel 14 und der Stange 15 gebildeten Gelenkzapfen 21 sitzt eine Mitnahmeklinke 22, die sich unter Wirkung einer Feder 23 gegen einen Stift 24 des Hebels 1q. legt. Wird bei dieser Stellung der Mitnahmeklinke 22 die Scheibe 12 im Uhrzeigersinne gedreht, so trifft nach einer gewissen Teildrehung ein Vierkantstift 25 der Scheibe 12 auf die Stirnkante 26 der Mitnahmeklinke 22 und nimmt den Hebel 14 und die Stange 15 nach rechts mit. Dabei dreht die Stange 15 den Arm 17, die Welle 16 und die Hubscheiben ig im Gegenzeigersinne. Infolgedessen wird die Rechenwerkswelle 2o durch die Kurvenschlitze i9 abwärts bewegt, so daß die Rechenräder 26 mit den entsprechend den gedrückten Betragstasten eingestellten Zahnstangen 27 in Eingriff kommen. Darauf werden die Zahnstangen 27 in die Ruhelage zurückbewegt, wobei sie den ihrer Einstellung entsprechenden Betrag auf die Rechenräder 26 übertragen. Kehrt jetzt die Scheibe 12 im Gegenzeigersinne in ihre Ruhelage zurück, so trifft ein Vierkantstift 28 der Scheibe 12 von rechts her auf den Hebel 14, schiebt dadurch die Stange 15 nach links und rückt die Rechenräder 26 aus den Zahnstangen 27 aus.
  • Soll von dem Rechenwerk eine Endsumme abgenommen werden, so wird die Endsummentaste 29 gedrückt. In eine Aussparung 3o des Schaftes der gedrückten Taste 29 fällt eine federbelastete Sperrklinke 31 ein und hält die Taste 29 in der gedrückten Lage fest. Infolge der hierdurch bewirkten Uhrzeigerdrehung der Sperrklinke 31 trifft ein an ihrem unteren Ende befindlicher Stift 32 auf eine Schrägkante eines bei 33 drehbaren Hebels 34 und dreht ihn ebenfalls im Uhrzeigersinne, wobei ein Hebel 35 mitgenommen wird. Mit dem Hebel 35 ist durch eine Feder ein Winkelhebel 36 verbunden, dessen linker Arm bei der Uhrzeigerdrehung der Hebel 35 und 36 in die Bahn des Hebels 14 gebracht wird. Wird jetzt die Scheibe 12 im Uhrzeigersinne gedreht, so legt sich der untere Arm des Hebels 14 gegen den Winkelhebel 36. Der Hebel 14 muß sich also um den Zapfen 13 im Uhrzeigers.inne drehen, zieht die Stange 15 nach rechts, dreht den Arm 17, die Welle 16 und die Hubscheiben 18 im Gegenzeigersinne und bringt die Rechenräder 26 mit den Zahnstangen 27 in Eingriff. Dies geschieht bereits, bevor die Zahnstangen 27 nach links bewegt worden sind. Da der Zapfen 13 bei der Uhrzeigerdrehung der Scheibe i2 gehoben wird, gelangt das untere Ende des Hebels 14 aus der Bahn des Winkelhebels 36. Der Hebel 14 streift dann noch über einen mit dem Hebel 36 durch eine Feder verbundenen Arm 37. Kehrt nun die Scheibe 12 im Gegenzeigersinne in die Ruhelage zurück, so legt sich der untere Arm des Hebels 14 gegen den Arm 37, wird also um den Zapfen 13 im Gegenzeigersinne gedreht und schiebt die Stange 15 wieder nach links, wodurch der Arm 17, die Welle 16 und die Hubscheiben 18 im Uhrzeigersinne gedreht und die Räder 26 aus den Zahnstangen 27 ausgerückt werden.
  • Die Auslösung der gedrücktenEndsummentaste 29 geschieht mit Hilfe einer Auslöseschiene 38, deren rechtes Ende mit einem Gabelschlitz auf einem Stift 39 gleitet. An ihrem linken Ende ist die Auslöseschiene 38 mit einem Längsschlitz 4o auf einem Stift 41 eines auf einem festen Zapfen 42 drehbaren Hebels 43 geführt: An dem äußersten linken Ende der Auslöseschiene 38 sitzt drehbar eine durch .eine Feder 44 belastete Klinke 45. Bei der Uhrzeigerdrehung der Scheibe i2 trifft der Vierkantstift 28 auf den unteren Fortsatz der Klinke 45 und schwenkt sie entgegen der Kraft der Feder 44 im Gegenzeigersinne aus. Diese Schwenkung bleibt auf die Auslöseschiene 38 ohne Einfluß. Ist der Vierkantstift 28 unter der Klinke 45 hinwegbewegt, so nimmt diese unter Wirkung der Feder 44 ihre Normallage wieder ein. Kehrt jetzt die Scheibe 1a im Gegenzeigersinne in die Ruhelage zurück und trifft dabei der Stift 28 wiederum auf den unteren Fortsatz der Klinke 45, so wird diese entgegen der Kraft der Feder 44 im Uhrzeigersinne ausgeschwungen. Dabei legt sich der obere Fortsatz 46 der Klinke 45 gegen einen festen Stift 47, der den Drehpunkt für die.weitere Schwenkbewegung der Klinke 45 bildet. Infolgedessen wird die Auslösungsschiene 38 nach links gezogen, deren Nase 48 die Abbiegung der Sperrklinke 3 i aus der Aussparung 3o des Schaftes der 'Endsummentaste 29 entfernt, so daß diese unter Wirkung ihrer Belastungsfeder in die Normallage zurückkehren kann. Die Gegenzeigerdrehung der Sperrklinke 31 hat ferner zur Folge, daß der Stift 32 von der Schrägfläche des Hebels 34 entfernt wird, so daß dieser, der Winkelhebel 36 und der Arm 37 unter Wirkung ihres Eigengewichts ihre Ruhelage wieder einnehmen und aus der Bahn des Hebels 14 entfernt werden. Dies geschieht bei einem Endsummenvorgang jedoch erst, nachdem die Rechenräder 26 durch das Zusammenwirken des Armes 37 mit dem Hebel 14 aus den Zahnstangen 27 ausgerückt sind.
  • Bei einem Zwischensummenvorgang müssen die Rechenräder 26 länger mit den Zahnstangen 27 in Eingriff bleiben, da diese den abgenommenen Betrag wieder auf die Rechenräder 26 zurückübertragen müssen. Zur Durchführung eines Zwischensummenziehvorganges muß außer der Endsummentaste 29 auch noch eine Zwischensummentaste 49 gedrückt werden. Jedem der übrigen nicht dargestellten Rechen- oder Addierwerke ist j e eine Endsummenta'ste zugeordnet, während insgesamt nur eine einzige Zwischensummentaste 49 vorhanden ist. Diese Zwischensummentaste 49 hat die Aufgabe, den Arm 37 aus der Bahn des Hebels 14 zu entfernen, bevor die Scheibe 12 ihre Gegenzeigerdrehung beginnt. Dies wird dadurch erreicht, daß die gedrückte Endsummentaste 29 früher ausgelöst wird als bei einem Endsummenziehvorgang. Zu diesem Zwecke ist an dem Schaft der Taste 49 drehbar ein Kupplungsglied So angebracht, -dessen Kopf 5 i durch Drücken der Taste 49 zwischen zwei Stifte 52 und 57 gebracht wird. Von diesen befindet sich der Stift 52 an der Auslöseschiene 38 und der Stift 57 an einer zweiten Auslöseschiene 53, die mit ihrem rechten Ende auf dem Stift 39 geführt ist, während ihr linkes Ende an dem oberen Arm des Hebels 43 angelenkt ist. Gegen Ende der Uhrzeigerdrehüng der Scheibe 12 trifft ihre Bogenkante 54 auf den unteren Fortsatz des Hebels 43, dreht diesen im Gegenzeigersinne und zieht dadurch die Auslöseschiene 53 nach links. Dabei entfernt eine Nase der Auslöseschiene 53 die Abbiegung der Sperrklinke 55 aus der Aussparung 56 des Schaftes der Taste 49, so daß diese in die Normallage zurückkehren kann. Gleichzeitig nimmt die Auslöseschiene 53 mittels des Stiftes 57 über den Kopf 51 des Kupplungsgliedes 50 und den Stift 52 auch die Auslöseschiene 38 mit nach links, deren Nase 48 die Sperrklinke 3 r für die Endsummentaste 29 in die unwirksame Lage bringt.
  • Tritt in dem Rechenwerk ein Überzug auf, so wird in nicht näher zu erläuternder, an sich bekannter Weise eine Welle 58 um einen gewissen Betrag im Gegenzeigersinne gedreht. Auf der Welle 58 ist ein Arm 59 befestigt, an dem eine Stange 6o angreift. Das andere Ende der Stange 6o ist an eine zweite Stange 61 angelenkt, die mittels eines Hakenmaules 62 auf dem Stift 47 geführt ist. Das rechte Ende der Stange 6 1 ist mit einem auf einem Stift 63 drehbaren Sperrglied 64 gelenkig verbunden, dessen Abbiegung in das Hakenmaul einer an dem Schaft der Endsummentaste 29 drehbar befestigten Klinke 65 eintreten kann. Die Klinke 65 ist durch eine Feder 66 belastet und legt sich unter Wirkung dieser Feder normalerweise mit einer Abbiegung gegen die rechte Kante des Schaftes der Taste 29. Befindet sich die Klinke 65 in dieser Lage und ist das Rechenwerk überzogen, so ist die Endsummentaste 29 gegen Niederdrücken gesperrt. Wird jetzt die Zwischensummentaste 29 gedrückt, so wird durch die in die Aussparung 56 einfallende Sperrklinke 55 eine an ihrem unteren Ende angreifende Stange, die unter Wirkung einer Feder 68 an einer festen Rolle 69 geführt ist, nach links bewegt. Diese Stange 67 wirkt in bekannter Weise auf die Betragstastenauslösevorrichtung ein, die bei Summenziehvorgängen unmittelbar zu Beginn des Maschinenganges wirksam wird, um etwa noch gedrückte Betragstasten auszulösen. Die Stange 67 weist einen Förtsatz 7o auf, der mit einem Stift 71 der Klinke 65 zusammenarbeitet. Ist die Zwischensummentaste 49 gedrückt und wird die Stange 67 durch die Sperrklinke 55 nach links bewegt, so dreht der Fortsatz 70 mittels des Stiftes 71 die Klinke 65 entgegen der Kraft der Feder 66 im Gegenzeigersinne und entfernt sie von dem Sperrglied 64. Diese Stellung der Teile zeigt Fig. 2. Die Abbiegung des Sperrgliedes 64 greift zwar noch in eine Aussparung 72 des Schaftes der Endsummentaste 29, jedoch ist diese Aussparung so lang, daß sie das Drücken der Taste 29 nicht hindert. Es kann also nach dem Drücken der Zwischensummentaste 49 die Endsummentaste 2,9 auch dann gedrückt werden. wenn das Rechenwerk überzogen und diese Taste für einen Endsummenziehvorgang gesperrt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: s. Rechen- oder Buchhaltungsmaschine, bei der zum Zwecke einer Zwischensummenabnahme von einem Rechenwerk außer der Zwischensummentaste noch die dem Rechenwerk zugeordnete Endsummentaste gedrückt werden muß, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen Überzug des Rechenwerkes (26) bewirkte Sperrung (64, 65) der Endsummentaste (29) durchDrücken derZwischensummentaste (49) aufgehoben wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Überzug des Rechenwerkes in die wirksame Lage gebrachte Sperrglied (64) mit einer an dem Schaft der Endsummentaste (29) drehbar befestigten Klinke (65) zusammenarbeitet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Sperrglied (64) zusammenarbeitende Klinke (65) kraftschlüssig (Feder 66) in ihrer wirksamen Lage gehalten wird und durch Drücken der Zwischensummentaste (49) von dem Sperrglied (64) entfernt wird (Fortsatz 70, Stift 7 z).
DEN35908D 1933-11-02 1933-11-02 Rechen- oder Buchhaltungsmaschine Expired DE607637C (de)

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