DE609155C - Leuchtkoerper fuer elektrische Erhitzung - Google Patents

Leuchtkoerper fuer elektrische Erhitzung

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DE609155C DE1930609155D DE609155DD DE609155C DE 609155 C DE609155 C DE 609155C DE 1930609155 D DE1930609155 D DE 1930609155D DE 609155D D DE609155D D DE 609155DD DE 609155 C DE609155 C DE 609155C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/04Incandescent bodies characterised by the material thereof

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  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description

  • Leuchtkörper für elektrische Erhitzung Die bisher verwendeten Leuchtkörper aus nichtmetallischen Substanzen, z. B. die Nerns.tstifte, zeigten den Nachteil, daß ihre Strahlung bei hoher Temperatur wenig selektiv ist, so daß eine günstige Lichtausbeute nur durch sehr hohe Temperatur zustande kommt. Günstigere Ergebnisse können durch selektivstrahlende Massen erzielt werden. Bei diesen läßt sich die unerwünschte Strahlung, insbesondere Ultrarotstrahlung, nur dann vermeiden, wenn sie entweder in an sich bekannter Weise in genügend dünner durchsichtiger Schicht gebraucht werden (Auerstrumpf) oder aber bei Verwendung kompakter polykristalliner Strahler, wenn gemäß der Erfindung genügend feinkörnige, nichtmetallische Stoffe, deren Korngröße etwa i a, oder darunter beträgt, verwendet werden. Es sind hier im wesentlichen zwei Fälle denkbar. Entweder eine selektivstrahlende Masse bildet den strahlenden Körper oder aber sie bildet wenigstens dessen Oberfläche. Im ersten Falle muß diese Masse selbst genügend feinkörnig sein, damit sie keine unerwünschten Strahlen aussendet. Oder aber (zweiter Fall) man verwendet eine dünne durchsichtige bzw. durchscheinende selektivstrahlende Schicht. Dann muß die z. B. aus weißen Oxyden bestehende Unterlage, auf der sie aufgebracht ist, wiederum gemäß der Erfindung genügend feinkörnig sein, damit sie im unerwünschten Spektralgebiet wenig strahlt, weil sonst diese. unerwünschte Strahlung durch die dünne Selektivschicht nach außen treten und sich der erwünschten Strahlung beimischen -würde, so daß dann die gesamte Strahlung nicht mehr selektiv wäre. Über die Theorie vgl. S k a u p y und Lieb mann, Physikalische Zeitschrift 31 (t930), S.373.
  • In einigen Beispielen, die an sich bekannte elektrische Beheizungsarten solcher Leuchtkörper darstellen, soll das. Gesagte näher @erläutert werden. Abb. i stellt einen polykristallinen, selektivstrahlenden Stift a dar, welcher den selektivstrahlenden Stoff in Mischung mit weißen, bei höherer Temperatur selbstleitenden Oxyden enthält und mindestens an der Oberfläche feinkörnig sein - muß. Nach vorherigem Erwärmen, etwa durch eine Gasflamme, wird der Stift, z. B. durch Hochspannungsstrom, elektrisch geheizt. Abb. z stellt einen elektrisch geheizten Leuchtkörper dar, bei dem auf einem leitenden Kern & aus Kohle, Metall oder aus einem Nernststift eine feinkörnige Schicht a aus selektivstrahlendem Stoff in Mischung mit weißen Oxyden aufgebracht ist. Abb.3 zeigt einen Leuchtkörper, dessen Kern c aus einer feinkörnigen Masse eines weißen, bei höherer Temperatur selbstleitenden Oxyds, z. B. Magnesiumoxyd, besteht, während seine Oberfläche mit einer dünnen durchscheinenden Schicht selektivstrahlenden Stoffes e überzogen ist. Da der erfindungsgemäß feinkörnige Kern nur wenig strahlt, kann er die Selektivstrahlung der überzugsschicht nicht verschlechtern. Abb.4 zeigt einen Leuchtkörper, bestehend aus einem leitenden Kern h (Kohle, Metall, Nernststift), auf den zunächst eine feinkörnige Schicht c aus weißem Oxyd aufgebracht ist, welche ihrerseits eine dünne durchsichtige bzw. durchscheinende Schicht selektivstrahlenden Stoffes e trägt. Ohne die feinkörnige Zwischenschicht würde der leitende Kern, der zum Übertragen der Stromwärme dient, durch die dünne Selektivschicht der Oberfläche hindurchstrahlen und durch seine unerwünschte Strahlung deren Selektivstrahlung verschlechtern.
  • Wie erwähnt, ruß die Korngröße der in vorstehendem in einzelnen Ausführungsformen gekennzeichneten einkörnigen Schichten, damit die gewünschte Wirkung auftritt, sehr niedrig liegen, etwa bei i #t und darunter. Als selektivstrahlende Massen, sei es für die feinkörnige Oberflächenschicht a, sei es für die dünne durchsichtige Oberflächenschichte, kommen insbesondere Mischungen wie Auermasse oder künstlicher Rubin in Betracht, als Stoff für die feinkörnige, nichtstrahlende Unterlage oder Zwischenschicht e dagegen weiße Oxyde, wie Thoriumoxyd, Zirkonoxyd, Magnesiumoxyd, Berylliumoxyd u. dgl. Wie die obigen Beispiele zeigen, kann die elektrische Erhitzung bei leitenden Körpern durch unmittelbaren Stromdurchgang geschehen, ähnlich wie beim Nernststift, bei nichtleitenden kann sie durch einen leitenden Kern erfolgen, z. B. kann der feinkörnige Selektivstrahler (bestehend entweder aus* einer feinkörnigen Schicht wie in Abb. -, oder aus einer feinkörnigen, nichtstrahlenden Zwischenschicht unter einem dünnen Überzug wie in Abb. 4) auf einen Nernstkörper b aufgebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Die Verwendung von feinkörnigen, nichtmetallischen Stoffen, insbesondere von Metalloxyden, deren Korngröße etwa i #t oder darunter beträgt, für selektivstrahlende, elektrisch beheizte Leuchtkörper oder für nach außen strahlende Teile solcher Körper (beispielsweise als Umhüllungen) zur Verhinderung von Ausstrahlungen. in unerwünschten Spektralgebieten.
DE1930609155D 1930-02-06 1930-02-06 Leuchtkoerper fuer elektrische Erhitzung Expired DE609155C (de)

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