DE61006C - Malkasten - Google Patents

Malkasten

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Publication number
DE61006C
DE61006C DENDAT61006D DE61006DA DE61006C DE 61006 C DE61006 C DE 61006C DE NDAT61006 D DENDAT61006 D DE NDAT61006D DE 61006D A DE61006D A DE 61006DA DE 61006 C DE61006 C DE 61006C
Authority
DE
Germany
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box
frame
cover
painting
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61006D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. R. BUTLER in Ueberlingen a. Bodensee
Publication of DE61006C publication Critical patent/DE61006C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B97/00Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
    • A47B97/04Easels or stands for blackboards or the like
    • A47B97/08Easels or stands for blackboards or the like foldable

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebener Malkasten hat nicht nur den Zweck, die Malgeräthe in bequemer Weise aufzunehmen, sondern auch vermittelst geeigneter Vorrichtungen als Kniestaffelei Verwendung zu finden. Dabei ist derselbe infolge seines eigenartigen, äufserst zweckmäfsigen Baues sehr leicht und nicht umfangreich, obwohl er Doppelrahmen, mehrere Malbrettchen u. s. w. aufzunehmen vermag.
Fig. ι beifolgender Zeichnung zeigt eine Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt des geöffneten Kastens, Fig. 3 denselben geschlossen, Fig. 4 eine Ansicht des Innern bei entferntem Deckel und herausgenommener Palette. . Die Fig. 5 bis 8 stellen eine Abänderung des Kastens dar.
Im Kasten α sind die am Boden befestigten Fächer für Pinsel, Farben u. dergl. in der Weise angeordnet, dafs an einer Längs- und einer Schmalseite desselben je ein 4 bis 5 cm breiter freier Raum b bleibt (Fig. 4). Die Fächer selbst, mit einem bei c gelenkig befestigten Blech deckel d versehen, sind gegen e hin abgeschrägt, wodurch für den keilförmig zusammengeklappten Malrahmen Raum gewonnen wird. Auf der Tafel h, welche auf die Fächer bezw. den Deckel gelegt wird, befinden sich die Farben dem Raum b entsprechend, wodurch ermöglicht wird, die einmal aufgetragenen Farben dort zu belassen, ohne dieselben mit dem übrigen Inhalt des Kastens beim Tragen (durch Stürzen oder dergleichen) in Berührung zu bringen, zu quetschen oder durch einander zu mischen. Durch die an den Seitenwänden des Kastens angebrachten Stifte i bekommt die Palette noch einen weiteren Halt, für den Fall dieselbe bei Benutzung einfacher Malrahmen oder -Brettchen nicht durch diese gegen die Fächer gedrückt bezw. festgehalten wird. Der Deckel k des Kastens ist, um das Gewicht desselben möglichst zu vermindern, oben rahmenförmig ausgeschnitten und schützt ein auf die Rückseite des nach oben zu liegenden Malrahmens aufgeheftetes dünnes leichtes Brettchen den Inhalt des Kastens gegen äufseren Druck, Staub und Nässe.
Klappt man den Deckel k in die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Stellung auf, so tritt eine auf der Rückwand des Deckels und Kastens angebrachte Feststellvorrichtung F in Wirkung und der Kasten kann durch Auflegen auf den Schofs als Staffelei verwendet werden. Um den Malrahmen entsprechend aufsetzen und halten zu können, sind auf der Innenseite der Rückwand links und rechts in den Ecken des Deckels k zwei an winkelförmig abgebogenen Lappen drehbare Klammern / angebracht (Fig. 1 und 2), in welche der Malrahmen gestellt wird. Dieselben können, falls der Rahmen nicht so breit als der Kasten sein sollte, einwärts gedreht werden, um dem Rahmen die erforderliche Unterstützung oder Auflage zu geben (Fig. 1 Hochformat, punktirt). Damit beim Schliefsen des Deckels diese Klammern nicht hinderlich sind, sind am Kasten entsprechende Aussparungen Z1 angebracht (Fig. 2 und 4), in welche beim Schliefsen sich die Klammern einlegen. Der Malrahmen wird oben durch eine am Deckel k angebrachte Vorrichtung gehalten. Dieselbe besteht, wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich, aus einem in die Vorderwand des Deckels k eingelassenen, um

Claims (3)

m drehbaren Bügel κ, dessen zwei senkrecht stehende Schenkel mit waagrechten Schlitzen versehen sind, durch welche eine entsprechend lange, an einem Ende mit einem Haken ρ versehene Haltestange ο geschoben ist, welche bei Nichtgebrauch vermittelst einer Blattfeder q gegen die Kasten wand flach angedrückt, im Gebrauchsfalle aber so weit herausgezogen wird, bis die am anderen Ende der Stange befindlichen Nasen r am' Bügel m anstehen. Darauf kann man die Stange aufstellen und infolge der sich hier befindlichen, dem Querschnitt derselben entsprechenden Durchbrechung der Deckelwandung, so weit als erforderlich, herunterschieben, um mit dem Haken ρ den Malrahmen festzuhalten. Vermittelst der Feststellvorrichtung F an der Rückwand des Kastens kann man dann den den Malrahmen haltenden Deckel k in beliebige Schräglagen bringen und feststellen. Es sind zu diesem Zwecke in der unten an der Rückwand gelenkigen, mit einer starken Blattfeder u versehenen und in einem am Deckel befestigten, um den Dorn t drehbaren Kloben ν geführten Klinke s beliebig viele halbrunde Kerben w angebracht, in welche infolge des von der Feder u gegen die Klinke ausgeübten Druckes Dorn t beim Aufklappen des Deckels einschnappt und denselben feststellt. Durch Zusammendrücken von Feder und Klinke wird letztere wieder ausgelöst, um den Deckel wieder zu schliefsen oder in eine andere Schräglage zu bringen. Befestigt man die Palette, die Rückseite auswärts, im Innern des rahmenförmig ausgeschnittenen Malkastendeckels vermittelst kleiner drehbarer Hebel oder dergleichen und lä'fst im Kasten, wie oben erwähnt, einen freien Raum b, so kann . man selbst bei einem nur einige Centimeter hohen Malkasten die Farben auf der Tafel h stehen lassen, da dieselben von dem übrigen Inhalt vollständig abgeschlossen bleiben, dabei aber der Kasten bedeutend leichter wird und gegen aufsen dicht abgeschlossen ist. Ein noch einfacherer und leichterer Malkasten, welcher ebenfalls als Staffelei verwendbar ist, ist aus den Fig. 5, 6, 7 und 8 der Zeichnung ersichtlich. Man versieht den einen Schmaltheil eines aus vier Seitentheilen bestehenden Rahmens mit zwei Nuthen 1 und 2, in welch erstere man den Malrahmen \ einlegt, welcher auf der entgegengesetzten Seite und an den Längstheilen auf einen entsprechenden Falz oder Stift i zu liegen kommt und mittelst Drehhebels 3 oder dergleichen am Rahmen befestigt wird. Die Palette h wird in ähnlicher Weise festgehalten. In diesem Malkasten können Farben, Pinsel u. 's. w. bequem untergebracht werden. Der eine Längstheil ist ferner an der Innenseite mit in denselben eingelassenen drehbaren Stützen 4 versehen, in deren Kerben der Malrahmen gestellt und von einer sonst umgelegten, an der Aufsenseite desselben Theiles drehbar befestigten Stange 0 in der Hochstellung festgehalten werden kann. Patenτ-AnSPrüche:
1. Ein Malkasten, bei welchem die Fächer für Pinsel, Farben etc. im Kasten in der Weise angeordnet sind, dafs zwischen den Fächern und den Seitenwandungen des letzteren ein freier Raum (b) bleibt, um die Palette mit den Farben nach unten in den Kasten legen zu können, ohne dafs dieselben mit dem übrigen Inhalt desselben in Berührung kommen.
2. In Verbindung mit dem unter 1. gekennzeichneten Malkasten:
a) die Anordnung einer an der Rückwand des Kastens scharnierartig befestigten, in einem am Deckel desselben drehbar angebrachten Kloben (v) geführten Klinke (s), welche von der Blattfeder u gegen den Dorn t gedrückt wird und in letzteren beim Oeffhen des Deckels mit ihren Kerben selbstthätig einschnappt;
b) die Anordnung einer in einem an der durchbrochenen Vorderwand des Kastendeckels drehbar befestigten Kloben (n) in Schlitzen geführten Haltestange (0), welche im Gebrauchsfalle
. aufgestellt und, so weit als nöthig . heruntergeschoben, mit ihrem Haken ρ den gegen zwei in den inneren Ecken der Deckelrückwand drehbar befestigten Klammern / sich stützenden Malrahmen festhält.
3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Malkastens, bei welcher die Palette und der Malrahmen bezw. das Malbrettchen an einem Rahmen als Boden und Deckel befestigt werden, so dafs ein eigentlicher Deckel und Boden nicht erforderlich ist, wobei der Malrahmen zum Gebrauch auf an.einer Seite angebrachte Stützen (4) gestellt und durch eine entsprechende Haltestange (0) aufrecht gehalten wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61006D Malkasten Expired - Lifetime DE61006C (de)

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Publication Number Publication Date
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ID=335097

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9005812U1 (de) * 1990-05-22 1990-07-26 Pelikan Ag, 3000 Hannover Kasten, insbesondere Farbkasten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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