DE610313C - Verfahren zum Auseinanderziehen geschlitzter Bleche - Google Patents
Verfahren zum Auseinanderziehen geschlitzter BlecheInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auseinanderziehen geschlitzter
Werkstücke mit Stegen und Verbindungsbriicken, die in zur ursprünglichen
Werkstückebene im wesentlichen parallelen und bzw. oder mit dieser zusammenfallenden
Ebenen liegen.
Allgemein betrachtet, gehören zu den Zielen der Erfindung die Vergrößerung der Erzeugungsgeschwindigkeit,
die Vereinfachung der Bauart und der Arbeitsweise der angewendeten Vorrichtung und die Erzeugung von
Gitterwerk mit der kleinsten möglichen Beanspruchung des Maschenwerkes, da dieses
bei der Herstellung leicht zum Zerreißen neigt.
Es ist bereits bekannt, zum Voröffnen der Schlitze eine oder mehrere Rippen in dem
ungeschlitzten Flächenteil des Werkstückes auszubilden, wobei die Stege und Verbindungsbrücken
in Ebenen gebracht werden, die unter einem Winkel zur ursprünglichen Werkstückebene liegen.
Gemäß der Erfindung wird zum Voröffnen der Schlitze die im geschlitzten Flächenteil
hergestellte Furche erfaßt und verbreitert, und die durch Verbreiterung nunmehr in die
Furche eingeschlossenen Teile des geschlitzten Flächenteils werden allmählich wieder
freigegeben und, soweit sie freigegeben sind, durch Zusammenfalten der ungeschlitzten
Flächenteile in verhältnismäßig tiefe Rippen weiter vorgeöffnet. Hierdurch ist ein Vorlöffnen
der Schlitze auf einfachste Weise und unter möglichst geringer Beanspruchung der
geschlitzten Flächenteile des Werkstückes sowie geringer Abnutzung der Vorrichtungsteile
möglich. Nach dieser Behandlung werden die Bleche erst dem eigentlichen Expandiervorgang
unterworfen, und der größere Teil des Auseinanderziehens findet während dieses zweiten Arbeitsvorganges und nach der Ausbildung
der Verstärkungsrippen statt. Somit ist der Expandiervorgang beträchtlich erleichtert,
und es kann auch bei verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten gearbeitet werden, trotzdem ein Hochrippenmetallgitter
hergestellt wird.
vIn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. la und ib bilden den Grundriß einer
Voröffnungs- und Breitziehvorrichtung.
Abb. 2 bis s zeigen Einzelheiten des Voröffnungsvorganges.
Abb. 6 und 7 sind Querschnitte durch die Breitziehführungen nach den Linien 9-9 und
10-10 der Abb. ia und ib.
Abb. 8 und 9 sind Oberansicht und Querschnitt eines geschlitzten und gerippten Werkstückes
für das Auseinanderziehen gemäß der Erfindung.
Abb. 10 und 11 sind Oberansicht und
Querschnitt eines vollständig auseinandergezogenen Gitterbleches.
Die Erfindung befaßt sich insbesondere mit dem Hochrippengittef, das verhältnismäßig
hohe, in den ungeschlitzten Flächenstreifen zwischen den geschlitzten Streifen längs verlaufende
Rippen oder Furchen hat, um dem Blech Festigkeit und Steifigkeit zu geben, während die sehr flachen Rippen des Flachrippengitters
gewöhnlich nur das Hindurch-
leiten der Werkstücke durch ein Breitziehwerk ermöglichen sollen.
Zum leichteren Verständnis wird zunächst auf die Abb. 8 bis Ii Bezug genommen, wovon
Abb. 8 und 9 den Zustand des Werkstückes unmittelbar vor Eintritt in die Vorrichtung
darstellen, während Abb. 10 und 11 das Gitter veranschaulichen, nachdem es in
vollständig auseinandergezogener Form von der Vorrichtung abgegeben wurde.
Aus diesen Abbildungen ist zu entnehmen, daß die Werkstücke mit Paaren von in der
Längsrichtung sich erstreckenden, geschlitzten Flächenteilen versehen sind. Dabei sind die
Schlitze so angeordnet, daß sie Stege 5" liefern, die gegeneinander versetzt und zur
Längsrichtung des Werkstückes schräg liegen In jedem Flächenteil sind die Stege S gegensinnig
schräg zu denen des anderen geschlitzten Flächenteiles des Paares. Zwischen den Paaren von geschlitzten Flächenteilen befinden
sich verhältnismäßig breite ungeschlitzte Streifen X, längs deren sich die verhältnismäßig
flachen Rippen B erstrecken. Diese Rippen B werden von der Vorrichtung erfaßt
und in die verhältnismäßig hohen, bei B' in den Abb. 10 und 11 angegebenen Rippen umgestaltet.
Zwischen den geschlitzten Flächenteilen je eines Paares erstrecken sich in Längsrichtung
des Werkstückes die gewinkelten Furchen G, deren Schenkel zweckmäßig rechtwinklig zueinander
liegen und auf beiden Seiten in je ein Stück der geschlitzten Flächenteile übergreifen.
Fernerhin wechseln die flachen Rippen B und Furchen G quer zum Blech miteinander
ab, und sämtliche Furchen G springen nach der einen Seite oder Fläche des BlecHes
vor, die Rippen B hingegen nach der anderen. Gemäß Abb. ia und ib ist die Vorrichtung
zum -Voröffnen des Gitters auf einem Tisch 16 angebracht und enthält die zusammenarbeitenden
oberen und unteren Sätze von Zuführrollen 18 und 19, die an den verhältnismäßig
flachen Rippen B angreifen und mit dem Hindurchbringen der Werkstücke durch die Vorrichtung
beginnen.
Von den arbeitenden Flächen der Rollen 18
und 19 erstrecken sich nach vorn Paare von zusammenarbeitenden oberen und unteren
Führungen 26 und 27, die die Rippen B erfassen und die Werkstücke vorwärts leiten,
bis sie von anderen· Walzen erfaßt werden, mittels deren der Zusammenfaltvorgang
durchgeführt wird. Bevor die Werkstücke aus den Führungen 26 und 27 herausgelangen,
werden ihre gewinkelten Furchen G von den oberen und unteren Rollen 30 und 31 erfaßt,
die mit gleichartig gewinkelten Arbeitsflächen ausgerüstet sind. Erfindungsgemäß sind diese
Rollen 30 und 31 so eingerichtet, daß sie die Schenkel der Furchen G verbreitern und somit
je einen zusätzlichen Streifen der geschlitzten Flächenteile auf beiden Seiten der
Furchen hinzunehmen.
Von den Arbeitsflächen der Rollen 30 und 31 verlaufen die zusammenarbeitenden Führungen
37 und 38 nach vorn, deren Greifflächen sich erfindungsgemäß allmählich verändern,
d. h. von ihren Eintrittsenden nach ihren Abgabeenden hin in solcher Weise abnehmen,
daß diejenigen Stücke der geschlitzten Flächenteile, die in den Schenkeln der gewinkelten
Furchen G der erfaßten Werkstücke enthalten sind, allmählich losgelassen oder abgedeckt werden, d.h. sie gehen aus
einer Gestalt, die ungefähr die nämliche ist wie die der Furchen bei ihrer Abgabe von den
Rollen 30 und 31, in eine Gestalt über, wie sie ungefähr in Abb. 5 angegeben ist. Abb. 4
und 5 zeigen deutlich diese Veränderung; jedoch sind diese Abbildungen nicht an den
äußersten Enden der Führungen genommene Schnitte, sondern Schnitte an Stellen zwischen
ihren Enden, d. h. ungefähr bei den mittleren Stellen der zwei Sätze der nunmehr
zu beschreibenden oberen und unteren Zusammenlegrollen.
Die ersten Sätze von oberen und unteren Rollen 39 und 40 sind bei den Abgabeenden
der Führungen 26 und 27 angeordnet. Die Arbeitsflächen dieser Rollen sind so gestaltet,
daß sie so ziemlich an den gesamten ungeschlitzten Flächenteilen X der Werkstücke
angreifen und sie zu Rippen zusammenlegen, deren Schenkel sich ungefähr rechtwinklig
zueinander erstrecken. Die Rollen 39 und 40 vertiefen und verbreitern also die verhältnismäßig
flachen Rippen B dadurch, daß sie die ungeschlitzten Flächenstücke zu beiden Seiten
der Rippe hinzunehmen. Die Rollen 43 und 44 des zweiten Satzes (Abb. 5) haben je eine
Arbeitsfläche, durch welche die rechtwinkligen Rippen in ungefähr U~förmige zusammengelegt
werden. Kurze zusammenwirkende Führungen 47 (Abb. ia) dienen dazu, die
Rippen der Werkstücke bei deren Durchgang durch die Vorrichtung von den die Rippen
formenden Rollen 39 und 40 zu den Rollen 43 und 44 zu leiten. Zwischen den Rollensätzen
39, 40 und 43, 44 sind Halter 49 angeordnet, die sowohl die Führungsstücke 47 und 48 als auch die Führungsstücke 37 und
38 unterstützen.
Die Vorrichtung zum Auseinanderziehen des Werkstückes ist ebenfalls auf dem Tisch
angebracht; sie besteht, wie allgemein bekannt, aus Paaren von auseinandergehenden
Führungen und ,aus Rollen zum Fördern der Werkstücke durch diese.Führungen.
Eine dritte Einrichtung ist, auf die bereits erwähnten beiden Einrichtungen folgend, auf
dem Tisch 16 angeordnet und gehalten, die Einrichtung zum Breitziehen der vorgeöffneten
Bleche.
Bei der Erläuterung der - Wirkungsweise der Vorrichtung und der damit verknüpften
Vorzüge wird auf die Vorrichtung zum Voröffnen (Abb. 2 bis S) Bezug genommen. Wird
ein Werkstück von der oben beschriebenen Beschaffenheit (Abb. 8 und 9) in das vordere
Ende der Maschine eingeführt, so werden seine verhältnismäßig flachen Rippen B zuerst
von den Anfangspaaren der Vorschubrollen 18 und 19 erfaßt. Diese Rollen haben
Arbeitsflächen mit Umfangswulst bzw. Nutenform. Sie ergeifen die Rippen B des
Werkstückes und dienen somit als Führungen für das Werkstück (Abb. 2). Da das Werkstück
von den . Rollen 18. und 19 vorwärts
geschoben wird, werden sowohl die Rippen B ao als auch die ungeschlitzten Flächenteile auf
jeder Seite der Rippe durch die zusammenarbeitenden Führungen 26 und 27 erfaßt. Ungefähr
auf der Längsmitte der Führungen 26 und 27 werden die. gewinkelten Furchen G1
die sich in der Mitte der geschlitzten Flächenteile befinden, von den Rollen 30 und 31 erfaßt,
die die Schenkel der Furehen G verbreitern und ein zusätzliches Stück der geschlitzten
Flächenteile aufnehmen. Dies wird in der Weise durchgeführt (Abb. 3), daß die Schenkel nach unten verbreitert werden, wäh-
= rend der mittlere oder obere Teil der Furehen ungefähr in der allgemeinen Ebene des Bleches
verbleibt. Gemäß Abb. 3 wird der obere Teil der Winkelfurchen G (mittels der Rollen
30 und 31) in derselben Ebene gehalten wie die durch die Führungen 26 und 27 gehaltenen
ungeschlitzten Flächenteile X und deren Rippen B. Infolge dieses Vorganges
gelangen diejenigen Stücke der geschlitzten
Flächenteile, die nicht von den Rollen 30 und 31 hineingenommen werden, in eine etwas
geneigte Lage. Die Neigung .erstreckt sich von den Führungen 26 und 27 abwärts nach
dem unteren Ende der Schenkel der gewinkelten Furehen G. Durch diesen Vorgang werden
die Streifen, die nicht von den Rollen 30 und 31 hereingenommen werden, ein wenig gestreckt
oder geöffnet. Nach dem Durchgang durch die Rollen 30 und 31 bewegt sich das
Werkstück durch die Führungen 37 und 38 vor, die eine Ouerschnittgesta.lt ähnlich der
der Rollen 30 und 31 haben. Diese Führungen leiten die gewinkelten Furchen des Werk-Stückes
so weit nach vorn, bis das Werkstück an die Führungen 60 und 61 der eigentlichen
Auseinanderziehvorrichtung abgegeben wird.
An aufeinanderfolgenden Stellen längs der Führungen 37 und 38 sind zwei Sätze von die
Rippe erfassenden und umformenden Rollen 39, 40 und 43, 44 angeordnet. Der erste Satz ,
39, 40 legt die ungeschlitzten Flächenteile teilweise zusammen und ist längs der Führungen
37 und 38 an einer Stelle angeordnet, die hinter derjenigen Stelle, liegt, ari welcher
die Führungen ein Stück der zusätzlichen geschlitzten Flächenteile freigeben, die von den
Rollen 30 und 31 hereingenommen worden waren. Dieses Freigeben findet natürlich von ,
den Einlaufenden der Führungen 37 tind 38 nach deren Abgabeenden hin allmählich statt
und wird dadurch herbeigeführt, daß die Führungen eine abnehmende Gestalt haben.
Dieser Vorgang erhellt aus Abb. 4. Aus der nämlichen Abbildung ist erkennbar, daß das
Zusamenfalten der ungeschützten Streifen X von den Rollen 39 und 40 durchgeführt wird,
während die unteren oder mittleren Stellen der Streifen X in der allgemeinen Ebene des
Bleches, d. h. in Ausrichtung mit den Mittelteilen der gewinkelten Furehen G, erhalten
werden. Infolgedessen werden - die Stege S, die nicht von den Führungen 37 "-und 38 erfaßt
sind, teilweise'geöffnet. Hier ist zu beachten,
daß der durchgeführte anfängliche Öffnungsvorgang dadurch zustande gebracht wird, daß die Stege S von den gebräuchlichen
Verbindungsbrücken Z weggebogen werden. Dieses Wegbiegen hat die Beschaffenheit einer
in der Fläche vor ~ sich gehenden Längsver-Schwenkung
eines jeden Steges mit Bezug auf seine Verbindungsbrücken Z im! Gegensatz zu
einer in der Kantenrichtung vor sich gehenden Trennung der Stege in derselben Ebene,
in der die Brücken liegen, d.h. jeder Steg wird vom einen Ende ab um einen Bogen verbogen
oder geschwungen, der in einer Ebene ungefähr rechtwinklig zu den Brücken Z und natürlich auch zu den Schenkeln der
Furehen G liegt. Die Art des öffnens, wie sie mittels der vorliegenden Vorrichtung durchgeführt
wird, unterwirft die Stege und Brücken den geringsten möglichen Beanspruchungen und ist daher für die Erzeugung
eines kräftigeren Enderzeugnisses vorteilhaft. In Verbindung mit Abb. 4 ist ferner zu beachten,
daß die den ungeschlitzten Streifen benachbarten Stege S gegenüber diesen ungeschlitzten
Streifen in der gleichen Weise abgebogen oder geöffnet werden wie gegenüber
ihren Verbindungsbrücken Z. Dies wird dadurch erreicht, daß die ungeschlitzten
Streifen teilweise zusammengefaltet werden, z. B. in eine solche Lage, in welcher die geschlitzten
Flächenteile im ganzen ungefähr rechtwinklig zueinander liegen.
Der zweite Satz von formgebenden Rollen
43, 44 ist ungefähr an den Enden der -Führungen 37 uüd 38 angeordnet. Da die Führungen
fortschreitend immer weniger und weniger von den geschlitzten Flächenteilen beiderseits der gewinkelten Furehen G er-
fassen, werden weitere Stege .S" freigegeben.
Diese weiteren Stege werden in der bereits erläuterten Weise dadurch ein wenig geöffnet,
daß die ungeschlitzten Flächenteile X weiter zu den verhältnismäßig hohen Rippen zusammengefaltet
werden, was mittels der Rollen 43 und 44 geschieht (Abb. 5). Auch hier * ist zu beachten, daß der Mittelteil der verhältnismäßig
hohen Rippen und der Furchen G immer noch ungefähr in der nämlichen Ebene (durch die Rollen und die Führungen)
gehalten werden.
Der vorerwähnte Vorgang des Voröffnens darf nicht mit dem eigentlichen Auseinanderziehvorgang
verwechselt werden, der mittels der Sätze von auseinanderlaufenden Führungen durchgeführt wird. Durch diese Voröffnung
werden die Werkstücke sozusagen für das nachfolgende Auseinanderziehen vorbereitet,
indem die Stege in einer Weite etwas umgeformt oder verbogen werden, durch welche sie die geringstmögliche' Beanspruchung
erleiden. Demgemäß schließt sich das nachfolgende Auseinanderziehen oder
Ausbiegen der Stege in der aus den Abb. 6 und 7 ersichtlichen Weise nach den nämlichen
Linien an. Auch ist bemerkenswert, daß es sich bisher im Fachgebiet als sehr schwierig
erwiesen hat, mittels Vorrichtungen mit auseinanderlaufenden Führungen Gitterwerk zu
erzeugen, ohne die Stege des Maschenwerkes Beanspruchungen auszusetzen, die manchmal
schon während des Auseinanderziehens zum Bruch führten und sehr häufig ein schwaches
Fertigerzeugnis ergaben. Die dieser Schwierigkeit zugrunde liegende Ursache ist die,
daß die auseinanderlaufenden Führungen einer Auseinanderziehvorrichtung der fraglichen
Gattung die Neigung haben, die Stege hochkant in der allgemeinen Ebene des Bleches zu öffnen und somit auf die
Verbindungsbrücken sehr große Zerrbeanspruchungen zu übertragen. Hingegen werden
gemäß der Erfindung die Werkstücke für das Auseinanderziehen mittels auseinanderlaufender
Führungen derart vorbereitet, daß das Verbiegen oder öffnen der Stege mit
kleinsten Zerrbeanspruchungen an den Brükken durchgeführt wird. Auf diese Weise gestattet
die Vorrichtung die Verwendung einer Auseinanderziehvorrichtung mit auseinanderlaufenden
Führungen, die den Vorzug einer hohen Erzeugungsgeschwindigkeit aufweist, ohne daß an der Festigkeit des Fertiggitters
eingebüßt wird.
Außerdem gibt der letzte Satz der die Rippe formenden Rollen 43, 44 die Gitterwerkstücke
unmittelbar an den ersten Satz der auseinanderlaufenden Führungen 60, 61
ab, die so ausgebildet sind, daß sie die verhältnismäßig hohen Rippen erfassen und sie
erhalten. Ist der vordere Rand eines Werkstückes durch den ersten Satz der auseinanderlaufenden
Führungen hindurchgelangt, so werden seine Rippen von den Vorschubrollen 66, 67 erfaßt, und wenn das Werkstück
durch den zweiten Satz von auseinanderlaufenden Führungen vorrückt, wird es vom
zweiten Satz von Vorschubrollen erfaßt und so fort bis zum dritten und zu den letzten
Sätzen. Natürlich werden sämtliche Vorschubrollen 66 und 67 synchron angetrieben.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Auseinanderziehen geschlitzter Werkstücke mit Stegen und Verbindungsbrücken, die in zur ursprünglichen Werkstückebene im wesentlichen parallelen und/oder mit dieser zusammenfallenden Ebenen liegen, bei dem zum Voröffnen der Schlitze eine oder mehrere Rippen in dem ungeschlitzten Flächenteil des Werkstückes gebildet werden, wobei die Stege und Verbindungsbrücken in Ebenen gebracht werden, die unter einem Winkel zur ursprünglichen Werkstückebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Voröffnen der Schlitze die im geschlitzten Flächenteil hergestellte Furche (G) erfaßt und verbreitert wird und die durch die Verbreiterung nunmehr in die Furche eingeschlossenen Teile des geschlitzten Flächenteiles allmählich wieder freigegeben und, soweit sie freigegeben sind, durch Zusammenfalten der ungeschlitzten Flächenteile in verhältnismäßig tiefe Rippen (B') weiter vorgeöffnet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die geschlitzten Flächenteile mit Furchen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeschlitzten Flächenteile nach und nach in Rippen (B', B') umgefaltet werden, deren Böden im wesentlichen in der Ebene der Böden der Furchen (G) liegen und deren Schenkel entgegengesetzt zu den Schenkeln der Furchen verlaufen.
- 3. Vorrichtung zum Auseinanderziehen von Werkstücken gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, bei der die Werkstücke mit einem geschlitzten Flächenteil, in welchem sich eine Furche befindet, vorgeöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (60, 61) so gestaltet sind, daß sie fortschreitend ein immer schmäleres Stück der Schenkel der Furche (G) erfassen.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE610313T | 1930-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610313C true DE610313C (de) | 1935-03-11 |
Family
ID=6576091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930610313D Expired DE610313C (de) | 1930-11-29 | 1930-11-29 | Verfahren zum Auseinanderziehen geschlitzter Bleche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610313C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102997B (de) * | 1952-11-20 | 1961-03-23 | Globe Company | Gitterrost und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE2438442A1 (de) * | 1973-08-09 | 1975-02-27 | Metal Deploye Le | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von geschlitzten und gestreckten blechen |
-
1930
- 1930-11-29 DE DE1930610313D patent/DE610313C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102997B (de) * | 1952-11-20 | 1961-03-23 | Globe Company | Gitterrost und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE2438442A1 (de) * | 1973-08-09 | 1975-02-27 | Metal Deploye Le | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von geschlitzten und gestreckten blechen |
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