DE612869C - Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung - Google Patents

Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung

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DE612869C
DE612869C DEA71786D DEA0071786D DE612869C DE 612869 C DE612869 C DE 612869C DE A71786 D DEA71786 D DE A71786D DE A0071786 D DEA0071786 D DE A0071786D DE 612869 C DE612869 C DE 612869C
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DE
Germany
Prior art keywords
coil
flat conductors
stator
points
machines
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Expired
Application number
DEA71786D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Robert Pohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Publication of DE612869C publication Critical patent/DE612869C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/38Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation around winding heads, equalising connectors, or connections thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

Bei fortlaufenden Spulenwicklungen mit flachen Leitern für Ständer elektrischer Wechselstrommaschineri ist es üblich, zur Kompensation der in verschiedenen Höhenlagen der Nut ungleich induzierten elektromotorischen Kräfte eine Lagenvertauschung der Leiter durch Verschränkung im Wickelkopf vorzunehmen. Es ist auch bekannt, Formspulen in zwei Hälften zu zerteilen, um sie von der Bohrung des Ständers her in offene oder halboffene Nuten einbringen zu können. Die beiden Spulenhälfteri wurden durch Verlötung verbunden. Man hat des weiteren vorgeschlagen, die mit der Verschränkung versehenen Stirnbügel getrennt auszuführen und sie an die geraden Enden der Nutenleiter anzusetzen.
Alle diese Ausführungen befriedigen nicht, wenn die Wicklung für Hochspannungsmaschinen bestimmt ist und es darauf ankommt, sie und ihre Isolation in Rücksicht auf die hohe Glimmgefahr durchzubilden. In solchen Fällen ist es nicht zweckmäßig, Verschränkungsstellen mit ihren mannigfachen scharfen Kanten und erschwerten Isolationsverhältnissen innerhalb des aktiven Eisens oder in dessen Nähe vorzusehen. Es hat sich auch gezeigt, daß die Trennstellen geteilter Spulen, wenn sie keinen genügenden Kriechweg bis zum aktiven Eisen besitzen, zu Glimmerscheinungen Anlaß geben. Andererseits ist es nicht möglich, Formspulen für Ständer kleiner Bohrung, insbesondere für Ständer zweipoliger Turbogeneratoren, ungeteilt in die offenen oder halboffenen Nuten einzuführen.
Um nun jenen Störungserscheinungen bei Hochspannungsmaschinen Rechnung zu tragen, wird erfindungsgemäß die Teilung der Spulen so bewerkstelligt, daß im Glimmgefahrbereich Teil- und Verschränkungsstellen grundsätzlich vermieden werden und bis zu den Trennstellen eine kontinuierliche zuverlässige Isolation hergestellt wird. Das geschieht in der Weise, daß der die Verschrän- +5 kung der Spulenleiter im Wickelkopf enthaltende Abschnitt als besonderer einsetzbarer Teil und dieser in solcher Länge bemessen ist, . daß die Leiterbündel der beiden Spulenseitenteile, welche glatt aufeinanderliegende Flachleiter besitzen, über die Kröpfung an den Ansatzstellen der Spulenköpfe hinaus mit einem Teil des Spulenkdpfes aus einem Stück bestehen und gemeinsam mit diesem Spulenkopfteil vor dem Einlegen in die Nut isoliert werden können. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Kriechweg von den Trennstellen der Spulenteile bis zum aktiven Eisen genügend lang ist, so daß keine Glimmgefahr für diese Trennstellen besteht.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Robert Pohl in Berlin.
Die Zeichnung erläutert das Wesen der Erfindung an einem schaubildlich dargestellten Wickelkopf einer Flachleiterspule. Es bedeuten hierbei dt. und ds die beiden geraden Spulenseiten mit glatt übereinanderliegenden unverschränkten Flachleitern. Diese Leiterbündel bestehen über die Kröpfungsstellen fx und /2 hinaus mit dem Teil bt bzw. b2 des Spulenkopfes aus einem Stück, welches vorher in der Werkstatt sorgfältig isoliert wird. Die Verbindung zwischen den beiden Spulenseitenschenkeln O1 und b2 erfolgt durch ein getrenntes Einsatzstück α zwischen den Teilfugen C1 und C2. Das Einsatzstück α enthält die zur Umleitung dienenden, in bekannter Weise vorgenommenen Kröpfungen fecund läßt sich ebenfalls vorher in der Werkstatt anfertigen.
Dadurch, daß der Einsatz α nicht, wie es bekannt ist, den ganzen Bügel umfaßt, sondern nur als Teil mit der Länge/ bemessen ist, ergibt sich der große Vorteil, daß der Kriechweg von dem Nutenausgang bis zu den Trennstellen C1 bzw. C2 eine genügende Länge erhält und daß die für die Nut sorgfältig ausgeführte Isolation in gleicher Beschaffenheit über die Kröpfungsstellen /x und f2 hinaus, bis zu den Teilfugen außerhalb der Gefahrgrenze durchgeführt werden kann.
Bei Maschinen kleiner Polzahl und kleiner Bohrung, d. h. insbesondere bei zweipoligen Turbogeneratoren, darf die Schenkellänge b± bzw. b2 ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreiten, damit die Einführung der Spulen von der Bohrung her bewerkstelligt werden kann. In derartigen Fällen ergibt sich die günstigste Lage der Stellen C1 und C2, wenn die Länge / des Einsatzteiles a so bemessen wird, daß die Spulenseitenteile gerade noch unbehindert durch die Ständerbohrung eingebracht werden können.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Aus Flachleitern bestehende Spulen- +5 wicklung für die Ständer von Wechselstrommaschinen hoher Spannung, bei welcher der Lagenwechsel der Leiter durch Verschränkungen in den Spulenköpfen erfolgt und jede Spule, außerhalb des aktiven Eisens unterbrochen, von der Bohrung her in die offenen Nuten des Ständers eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verschränkungsstellen Qt) enthaltende Teil Qi) des Spulenkopfes in solchem Längenausmaß Q) als besonderer Teil ausgeführt ist, daß die Bündel Qi1 bzw. d2) der glatt, ohne Verschränkung aufeinanderliegenden Flachleiter jedes der beiden Spulenseitenteile nebst der zügehörigen, vor dem Einlegen in die Nut hergestellten Isolation über die Kröpfung (ft bzw. /2), hinaus mit einem Teil Q)1 bzw. &2) des Spulenkopfes aus einem Stück bestehen.
  2. 2. Spulenwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge Q) des eingesetzten, die Verschränkungsstellen (k) enthaltenden Teiles Ql) des Spulenkopfes so groß bemessen ist, daß die Teilstellen (C1 bzw. C2) außerhalb des Glimmbereiches liegen.
  3. 3. Spulenwicklung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ständern relativ kleiner Bohrung und Polzahl die Länge Q) des eingesetzten, die Verschränkungsstellen Qt) enthaltenden Teiles (a) des Spulenkopfes so bemessen ist, daß die Schenkel Q)1 bzw. b2) der Spulenseitenteile gerade noch unbehindert durch die Ständerbohrung eingebracht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA71786D 1933-11-10 1933-11-10 Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung Expired DE612869C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0074020A1 (de) * 1981-09-07 1983-03-16 Asea Ab Synchronmaschine

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