DE612869C - Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung - Google Patents
Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher SpannungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/32—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
- H02K3/38—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation around winding heads, equalising connectors, or connections thereto
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- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
Bei fortlaufenden Spulenwicklungen mit flachen Leitern für Ständer elektrischer
Wechselstrommaschineri ist es üblich, zur Kompensation der in verschiedenen Höhenlagen
der Nut ungleich induzierten elektromotorischen Kräfte eine Lagenvertauschung
der Leiter durch Verschränkung im Wickelkopf vorzunehmen. Es ist auch bekannt, Formspulen in zwei Hälften zu zerteilen, um
sie von der Bohrung des Ständers her in offene oder halboffene Nuten einbringen zu können.
Die beiden Spulenhälfteri wurden durch Verlötung verbunden. Man hat des weiteren vorgeschlagen,
die mit der Verschränkung versehenen Stirnbügel getrennt auszuführen und sie an die geraden Enden der Nutenleiter anzusetzen.
Alle diese Ausführungen befriedigen nicht, wenn die Wicklung für Hochspannungsmaschinen
bestimmt ist und es darauf ankommt, sie und ihre Isolation in Rücksicht auf die hohe Glimmgefahr durchzubilden. In
solchen Fällen ist es nicht zweckmäßig, Verschränkungsstellen mit ihren mannigfachen
scharfen Kanten und erschwerten Isolationsverhältnissen innerhalb des aktiven Eisens
oder in dessen Nähe vorzusehen. Es hat sich auch gezeigt, daß die Trennstellen geteilter
Spulen, wenn sie keinen genügenden Kriechweg bis zum aktiven Eisen besitzen, zu Glimmerscheinungen Anlaß geben. Andererseits
ist es nicht möglich, Formspulen für Ständer kleiner Bohrung, insbesondere für
Ständer zweipoliger Turbogeneratoren, ungeteilt in die offenen oder halboffenen Nuten
einzuführen.
Um nun jenen Störungserscheinungen bei Hochspannungsmaschinen Rechnung zu tragen,
wird erfindungsgemäß die Teilung der Spulen so bewerkstelligt, daß im Glimmgefahrbereich
Teil- und Verschränkungsstellen grundsätzlich vermieden werden und bis
zu den Trennstellen eine kontinuierliche zuverlässige Isolation hergestellt wird. Das geschieht
in der Weise, daß der die Verschrän- +5 kung der Spulenleiter im Wickelkopf enthaltende
Abschnitt als besonderer einsetzbarer Teil und dieser in solcher Länge bemessen ist, .
daß die Leiterbündel der beiden Spulenseitenteile, welche glatt aufeinanderliegende Flachleiter
besitzen, über die Kröpfung an den Ansatzstellen der Spulenköpfe hinaus mit einem Teil des Spulenkdpfes aus einem Stück
bestehen und gemeinsam mit diesem Spulenkopfteil vor dem Einlegen in die Nut isoliert
werden können. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Kriechweg von den Trennstellen
der Spulenteile bis zum aktiven Eisen genügend lang ist, so daß keine Glimmgefahr
für diese Trennstellen besteht.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Robert Pohl in Berlin.
Die Zeichnung erläutert das Wesen der Erfindung an einem schaubildlich dargestellten
Wickelkopf einer Flachleiterspule. Es bedeuten hierbei dt. und ds die beiden geraden
Spulenseiten mit glatt übereinanderliegenden unverschränkten Flachleitern. Diese Leiterbündel
bestehen über die Kröpfungsstellen fx und /2 hinaus mit dem Teil bt bzw. b2 des
Spulenkopfes aus einem Stück, welches vorher in der Werkstatt sorgfältig isoliert wird.
Die Verbindung zwischen den beiden Spulenseitenschenkeln O1 und b2 erfolgt durch ein
getrenntes Einsatzstück α zwischen den Teilfugen C1 und C2. Das Einsatzstück α enthält
die zur Umleitung dienenden, in bekannter Weise vorgenommenen Kröpfungen fecund läßt
sich ebenfalls vorher in der Werkstatt anfertigen.
Dadurch, daß der Einsatz α nicht, wie es bekannt ist, den ganzen Bügel umfaßt, sondern
nur als Teil mit der Länge/ bemessen ist, ergibt sich der große Vorteil, daß der
Kriechweg von dem Nutenausgang bis zu den Trennstellen C1 bzw. C2 eine genügende Länge
erhält und daß die für die Nut sorgfältig ausgeführte Isolation in gleicher Beschaffenheit
über die Kröpfungsstellen /x und f2 hinaus, bis
zu den Teilfugen außerhalb der Gefahrgrenze durchgeführt werden kann.
Bei Maschinen kleiner Polzahl und kleiner Bohrung, d. h. insbesondere bei zweipoligen
Turbogeneratoren, darf die Schenkellänge b± bzw. b2 ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreiten,
damit die Einführung der Spulen von der Bohrung her bewerkstelligt werden kann. In derartigen Fällen ergibt sich die
günstigste Lage der Stellen C1 und C2, wenn
die Länge / des Einsatzteiles a so bemessen wird, daß die Spulenseitenteile gerade noch
unbehindert durch die Ständerbohrung eingebracht werden können.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Aus Flachleitern bestehende Spulen- +5 wicklung für die Ständer von Wechselstrommaschinen hoher Spannung, bei welcher der Lagenwechsel der Leiter durch Verschränkungen in den Spulenköpfen erfolgt und jede Spule, außerhalb des aktiven Eisens unterbrochen, von der Bohrung her in die offenen Nuten des Ständers eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verschränkungsstellen Qt) enthaltende Teil Qi) des Spulenkopfes in solchem Längenausmaß Q) als besonderer Teil ausgeführt ist, daß die Bündel Qi1 bzw. d2) der glatt, ohne Verschränkung aufeinanderliegenden Flachleiter jedes der beiden Spulenseitenteile nebst der zügehörigen, vor dem Einlegen in die Nut hergestellten Isolation über die Kröpfung (ft bzw. /2), hinaus mit einem Teil Q)1 bzw. &2) des Spulenkopfes aus einem Stück bestehen.
- 2. Spulenwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge Q) des eingesetzten, die Verschränkungsstellen (k) enthaltenden Teiles Ql) des Spulenkopfes so groß bemessen ist, daß die Teilstellen (C1 bzw. C2) außerhalb des Glimmbereiches liegen.
- 3. Spulenwicklung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ständern relativ kleiner Bohrung und Polzahl die Länge Q) des eingesetzten, die Verschränkungsstellen Qt) enthaltenden Teiles (a) des Spulenkopfes so bemessen ist, daß die Schenkel Q)1 bzw. b2) der Spulenseitenteile gerade noch unbehindert durch die Ständerbohrung eingebracht werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA71786D DE612869C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA71786D DE612869C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE612869C true DE612869C (de) | 1935-05-07 |
Family
ID=6945366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA71786D Expired DE612869C (de) | 1933-11-10 | 1933-11-10 | Aus Flachleitern bestehende Spulenwicklung fuer die Staender von Wechselstrommaschinen hoher Spannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE612869C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0074020A1 (de) * | 1981-09-07 | 1983-03-16 | Asea Ab | Synchronmaschine |
-
1933
- 1933-11-10 DE DEA71786D patent/DE612869C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0074020A1 (de) * | 1981-09-07 | 1983-03-16 | Asea Ab | Synchronmaschine |
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