DE616146C - Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschlaeuchen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschlaeuchen

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DE616146C
DE616146C DE1930616146D DE616146DD DE616146C DE 616146 C DE616146 C DE 616146C DE 1930616146 D DE1930616146 D DE 1930616146D DE 616146D D DE616146D D DE 616146DD DE 616146 C DE616146 C DE 616146C
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rubber
air hoses
masticated
patches
valve
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DE1930616146D
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Dunlop Rubber Co Ltd
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Dunlop Rubber Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/24Endless tubes, e.g. inner tubes for pneumatic tyres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschläuchen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschläuchen.
  • Es ist bekannt, daß Kautschukgegenstände ihrem Verwendungszweck entsprechend oft aus mehreren Lagen verschiedener Kautschukmischungen hergestellt werden. So wird z. B. für Luftschläuche zumeist eine weiche und elastische, aber kräftige und zähe Mischung benutzt, die zweckmäßig unmittelbar aus natürlichen oder künstlichen, vorvulkanisierten oder nichtvulkanisierten wässerigen Kautschukemulsionen oder -dispersionen, wie Kautschukmilch, hergestellt wird, während für den darauf zu" befestigenden Ventilfleck, damit er vom Ventilschaft nicht eingerissen wird, zweckmäßig eine derbe, aus mastiziertem Kautschuk hergestellte und durch eine Gewebeeinlage verstärkte Kautschukmischung Verwendung findet.
  • Während jedoch der mastizierte Kautschuk vor der Vulkänisation eine große Klebfähigkeit aufweist, so daß aus ihm hergestellte Kautschukgegenstände mit ebenfalls aus mastiziertem Kautschuk hergestellten Gegenständen ohne weiteres durch Verkleben verbunden werden können, fehlt dem aus wässerigen Kautschukdispersionen beispielsweise durch galvanische Abscheidung, Koagulation oder Trocknung erhaltenen unmastizierten Kautschuk die Klebrigkeit des mastizierten Kautschuks, und er haftet daher nicht gut im unvulkanisierten Zustand auf Flächen aus mastiziertem Kautschuk.
  • Bei der beanspruchten Herstellung von Luftschläuchen wird nun die Beobachtung bewertet, daß der nichtvulkanisierte mastizierte Kautschuk mit aus wässerigen Kautschukdispersionen erhaltenem nichtmastiziertem Kautschuk sogar ohne Vulkanisation fest verbunden werden kann, wenn der mastizierte Kautschuk auf den frisch koagulierten, noch nässen Kautschuk aufgepreßt wird.
  • Die Herstellung eines Luftschlauches verläuft daher erfindungsgemäß in folgender Weise Die Kautschuknvlch wird mit den erforderlichen Mengen an Schwefel, Beschleunigern und anderen gewünschten Zusatzstoffen gemischt, und aus der erhaltenen Mischung wird dann durch Koagulation, beispielsweise durch galvanische Abscheidung auf einem leitenden Dorn oder durch Drücken der Mischung durch eine Düse in ein koagulierend wirkendes Bad oder durch Tauchen u. dgl., ein Schlauchrohr hergestellt. Auf den so hergestellten noch nassen Schlauch wird dann der zuvor in. an sich bekannter Weise aus mastiziertem, mit Zusatzstoffen versetztem und mit Gewebeeinlagen verstärktem Kautschuk hergestellte Ventilfleck -aufgesetzt und fest aufgepreßt.
  • Der in der genannten Weise befestigte Ventilfleck haftet so fest auf dem frisch koagulierten, nassen Schlauchrohr, daß er ohne Beschädigung desselben nicht wieder entfernt werden kann.
  • Nach der erfolgten Trocknung kann dann der Schlauch vulkanisiert werden. Zweckmäßig wird hierbei die Menge des Schwefels und des Beschleunigers im mastizierten Kautschuk so bemessen, daß dieser mit derselben Geschwindigkeit vulkanisiert wie der durch Koagulation erhaltene nichtmastizierte Kautschuk.
  • Die Trocknung des frisch koagulierten Kautschuks kann dadurch beschleunigt werden, daß der Ventilfleck auf den Schlauch, solange er noch auf dem Dorn sitzt, aufgelegt und der Schlauch dann über seine ganze Länge unter einem gewissen Zug mit einem Stoffstreifen umwickelt wird. Nachdem auf diese Weise der Ventilfleck fest auf den Schlauch aufgedrückt und eine große Menge Wasser aus dem Koagulat entfernt worden ist, wird der Stoffstreifen wieder entfernt, worauf der Schlauch getrocknet und dann in Dampf oder heißem Wasser vulkanisiert wird.
  • Es ist zwar bekannt, daß man frische, noch feuchte oder teilweise getrocknete Koagulate durch Zusammenpressen miteinander verbinden kann. Es ist ferner bekannt, daß man auch mit Kautschukmilch getränkte Faserstoffe, wie Filze, nach der Trocknung mit Kreppkautschuk unter Anwendung von Druck und Wärme verkleben kann. Das bestimmte Verfahren zum Aufbringen von Ventilflecken aus mastiziertem plastischem Kautschuk ohne Anwendung von Wärme auf Luftschläuche aus Koagulatkautschuk, der sich in frischem, noch nassem Zustande befindet, konnte hieraus nicht entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß man einen aus plastischem mastiziertem Kautschuk hergestellten Ventilfleck auf einen aus Kautschukmilch frisch koagulierten, noch nassen Luftschlauch aufpreßt und nach erfolgtem Trocknen vulkanisiert.
DE1930616146D 1929-03-06 1930-03-06 Verfahren zum Befestigen von Ventilflecken auf Luftschlaeuchen Expired DE616146C (de)

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