DE618367C - Laschenkette mit aus der Strecklage nur nach einer Richtung gegeneinander beweglichen Gliedern - Google Patents

Laschenkette mit aus der Strecklage nur nach einer Richtung gegeneinander beweglichen Gliedern

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DE618367C
DE618367C DEW91107D DEW0091107D DE618367C DE 618367 C DE618367 C DE 618367C DE W91107 D DEW91107 D DE W91107D DE W0091107 D DEW0091107 D DE W0091107D DE 618367 C DE618367 C DE 618367C
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DEW91107D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Laschenkette mit aus der Strecklage nur nach einer Richtung gegeneinander !beweglichen Gliedern. Mit fortschreitender Abnutzung der Laschenketten, die über Kettenräder o. dgl. laufen, kommt es oft vor, daß die Kette sich nach vorn bzw. gegen die Kettenräder senkt. Es treten Schwingungen in der Kette ein, die ein 'unerwünschtes Geräusch verursachen und den Verschleiß weiter erhöhen.
Das Schwingen will die Erfindung ganz oder wenigstens in hohem Maße beseitigen, indem sie Hilfsmittel zur Verhinderung des Senkens oder Krümmens der Kette unter die Strecklage vorsieht.
Das Neue besteht darin, daß durch eine oder mehrere in der Kettenlängsrichtung eingeschaltete, je in einer Flucht liegende Reihen von Füllstücken vorgesehen sind, die mit kreisbogenförmig ausgeschnittenen Enden je zwei benachbarte Gelenkbolzen teilweise umfassen, und deren nach der Kettenaußenseite hin an die Ausschnitte sich anschließenden Endflächenteile in der Strecklage der Kette sich gegen die entsprechenden Endflächenteile der Nachbarfüllstücke abstützen. Die nach der Ketteninnenseite hin an die Ausschnitte sichanschließenden Endflächen schließen einen spitzen Winkel in der Strecklage der Kette ein und begrenzen beim Krümmen der Kette die gegenseitige Beweglichkeit der Ketten-. glieder.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es sind:
° Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch ein Kettengetriebe,
Fig. 2 ©ine Aufsicht auf die neue Kette,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht einiger Glieder in größerem Maßstabe,
Fig. s ein Schnitt durch einen Teil eines Kettengetriebes bei abgeänderter Ausführung der Kette,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Kette nach Fig. 5, «
Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6,
Fig. S eine Ansicht einiger Glieder dieser Ausführungsform in größerem Maßstabe,
Fig. 9 und 10 Aufsichten verschiedener Anordnungen.
Die dargestellte Kette gehört zu den sogenannten geräuschlosen Ketten, auf die sich
die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Ihre Anwendung auf andere Ketten, z. B. die bekannten Rollengelenkketten, ist möglich.
Die Kette setzt sich aus Gliedern; ι und 2 zusammen, .die sich mit gleicher Lochteilung gegenseitig überlappen und durch Bolzen 3 verbunden sind. Letztere gehen durch die Bohrungen der eich überlappten Glieder hindurch nind besitzen Köpfe 4 zum Zusammenschalten der Glieder. Die Bolzen 3 brauchen nicht einfache Bolzen zu sein, sondern können ' z. B. auch in einer Buchse stecken oder besonders geformt sein.
Längs durch die Kette hindurch geht eine geschlossene Reihe von in einer Flucht liegenden Füllstücke 5, die mit kreisbogenförmig abgeschnittenen Enden je zwei benachbarte Gelenkbolzen 3 teilweise umfassen. Die Füllstücke 5 nehmen an der Übertragungsarbeit der eigentlichen Kettenglieder 1 und 2 nicht teil. ' '
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 4 liegt gemäß Fig. 2 eine Reihe von Fülletücken S in der Längsmittelinie der Kette. Hierbei dienen diese in ihrem geschlossenen Zuge gleichzeitig als Führung für die Arbeitskette, indem sie beispielsweise in einer in die Treibräderverzahnung eingeschnittenen Mittelnut laufen.
Die Füllstücke 5 besitzen an ihren Enden halbkreisförmige Ausschnitte 6, mit denen sie die zylindrische Umfläche der Gelenkbolzen 3 umfassen. Auf der den Kettenrädern zugekehrten Seite der Kette sind die Füllstücke 5 schräg abgeschnitten, so daß zwei benachharte EndflächenteileS einen spitzen Winkel in der Strecklage der Kette einschließen, während die Endflächenteile 9 ■ am Rücken der Kette, wenn diese gerade ausgestreckt ist, aneinanderliegen. Hierdurch wird verhindert, . 40 daß die Kette sich nach innen über die gerade Strecklage hinaus krümmen kann. Die End-flächenteile 9 und 8 stehen radial zur Mitte der Bolzen 3. Der Rücken 10 der Füllstücke 5 ist also gleich der Teilung der Gelenkbolzen. * Die Füllstücke lassen sich auch so anordnen·, daß sie den Enden der Kettenradzähne als seitlicheFührung dienen. Sie erfüllen dann ebenfalls den doppelten Zweck der Verhinderung der Kettenkrüminung und der Führung am Kettenrade. Ein derartige Anordnung ist ■in Fig. 10 gezeigt, wo je eine Füllstückreihe 5 an den Seiten der Kette angeordnet ist.
Gemäß Fig.-i arbeitet eine Kette der neuen
Art ,auf zwei Kettenrädern 11 und 12, beispielsweise etwa für die Zündsteuemng eines Kraftwagens. In solchen Fällen ist genauer Lauf sehr -wesentlich, und es ist in hohem Grade erwünscht, daß die Kette sich nicht krümmt, um den Verschleiß zu verringern und das Geräusch zu vermeiden. Die geraden Strecken 13 und 14 der Kette können sich nicht nach innen krümmen, da die Endflächenteile 9 der Füllstücke 5 dicht aneinanderliegen; zugleich gestatten aber die Endflächenteile 8 die Krümmung der Kette um die Kettenräder herum. Die gegenseitige Neigung der Endnächenteile 8 wind so gewählt, daß die Krümmung um das kleinste vorkommende Kettenrad möglich ist.
Da die Endflächenteile 9 radial zur Bolzenmitte stehen, bewegen sich die Füllstücke 5 nur um die Gelenkbolzen. Sie ragen nicht über die Bolzen hinaus und auch nicht über die Außenlinie 15 der Kette, die von den Rücken 10 der Füllstücke S und den Rücken der Kettenglieder bestimmt ist. Diese Eigenschaft ist wichtig, und zwar namentlich in Fällen, in denen 'der verfügbare Raum eng ist. Damit sich die Füllstücke 5 dem Umfange der Kettenräder gut anschmiegen, ist ihre Innenkante 16 gekrümmt.
Ein wichtiger Vorteil besteht ferner darin, daß die neue Kette sich gegebenenfalls beträchtlich längen kann, ohne daß die Wirkung der Füllstücke — das Verhindern des Einwärtskrümmens der Kette — merklich leidet. Nach Fig. 4 besitzen die Kettenglieder 1, 2 Bohrungen 17 zur Aufnahme der Bolzen 3. In Wirklichkeit schließen sich aber die Bohrungen 17 viel enger an die Unifläche 7 der Bolzen an, als es im Fig. 4 gezeichnet ist. Tatsächlich besteht zwischen diesen Teilen in der Längsrichtung der Kette kein Spiel. Tritt nun Abnutzung zwischen den Flächen 7 und 17 ein, so längt sigh die Kette. Bei älteren Vorrichtungen waren zur Verhinderung der Kettenkrümmung Platten mit Löchern vorgesehen, durch welche die Bolzen hindurchgingen. Die Platten müssen sich daher selbst in der Längsrichtung der Kette bewegen, wenn diese sich längt.
Nach der Erfindung ist der Ausschnitt 6 der Füllstücke 5 konzentrisch zum anliegenden Bolzen 3, hat aber einen größeren Abstand von der Bolzenumnäche 7 als die Bohrung 17 der Kettenglieder. Die Endflächenteile 9 liegen bei dem Spiel zwischen 6 und 7 dicht aneinander. Infolgedessen kann durch Abnutzung der Flächen 7 und 17 eine Längung eintreten, die bis zum Aueschnitt 6 reicht, ohne daß eine Abnutzung der Ausschnitte 6 erfolgt. Erst wenn die Abnutzung noch weiter fortschreitet, liegen die Flächen 9 nicht mehr aneinander. Dann aber ist es ohnehin Zeit, die Kette durch eine neue zu ersetzen.
In Fig. 5 bis 9 ist eine abweichende Ausführungsform von Füllstücke 5' dargestellt. Diese besitzen nämlich einen Ausschnitt 18, dessen Seitenwände 19 so geformt sind, daß sie mit den Kettenradzähnen zusammen arbeiten können, wie Fig. 5 es zeigt. Bei dieser
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Art von Füllstücken reiten letztere ebenso auf den Zähnen wie die Kettenglieder ι ftid 2, jedoch mit dem erheblichen Unterschied, daß sie keine Kraft übertragen. Gemäß Fig. 5 sind die Endflächenteile 9 der Füllstücke 5' außer Eingriff, wenn die Kette um das Kettenrad herumgeht. Da nun zwischen den Flächen 6 und 7 Spiel vorhanden ist, kann keine Kraft von den Füllstücken 5' auf die Bolzen 3 übertragen werden. Gemäß Fig. 8 bestehen in dieser Hinsicht dieselben Beziehungen wie nach Fdg. 4. In beiden Fällen dienen die Füllstücke 5' nicht als Kraftübertragungsmittel.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9 ist die Kette mit den üblichen Führungsgliedern 20 dargestellt.
Gemäß Fdg. 6 liegen die Füllstücke 5' unmittelbar neben den Führungsgliedern 20.
Natürlich können sie infolge ihrer Form an jeder beliebigen Stelle der ganzen Kettenbreite angeordnet sein. In Fig. 9 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Führungsglieder 20 in der Mitte der Kettenbreite angeordnet sind, während die Füllstücke 5' (durch einige gewöhnliche Kettenglieder von den Fühnungsgliedern getrennt) seitlich von der Kettenmitte sitzen. In Fig. 10 bilden die Führungsglieder 20' die Randglieder, während die Füllstücke 5 danebenliegen, wo sie auch selbst zur Führung dienen können.
Außer den obengenannten Vorteilen sind noch folgende zu erwähnen. Da sich beim Herumgehen der Kette um die Kettenräder die Füllstückreihe an den Gelenkbolzen und nicht wie bisher zwischen den Gelenkbolzen öffnet, sind die Lücken kleiner, und infolgedessen ist der Stoß beim Wiederzusammentreffen der Endflächenteile 9 geringer. Ferner lassen sich bei der neuen Kette die Füllstücke 5 bzw. 5' leicht mit den gewöhnlichen Kettengliedern ,irgendeiner gegebenen Teilung zusammenpassen. Schließlich lassen sich die Füllstücke beim Verbinden der Enden einer Kette mittels einer Versetzvorrichtuog vorteilhaft verwenden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Laschenkette mit aus der Strecklage nur nach einer Richtung gegeneinander beweglichen Gliedern, !gekennzeichnet durch eine oder mehrere in der Kettenlängsrichtung eingeschaltete, je in einer Flucht liegende Reihen von Fülletücken (5) die mit kreisbogenförmig atisgeschnittenen Enden je 'zwei benachbarte Gelenkbolzen (3) teilweise umfassen, und deren nach der Kettenaußenseite hin an die Ausschnitte (6) sich anschließende Endflächenteile (9) in der Strecklaige der Kette sich gegen die entsprechenden Endflächenteile der Nachbarfüllstücke abstützen, wohingegen die nach der Ketteninnenseite hin an die Ausschnitte (6) sich anschließenden Endflächen. (8) einen spitzen Winkel einschließen und beim Krümmen die gegenseitige Beweglichkeit der einzelnen Kettenglieder begrenzen.
2. Laschenkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisbogenförmigen Ausschnitte (6) der Füllstückenden einen größeren Halbmesser als die Bolzenlöcher (17) der Kettenlaschen (1,2) haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW91107D 1932-07-15 1933-02-09 Laschenkette mit aus der Strecklage nur nach einer Richtung gegeneinander beweglichen Gliedern Expired DE618367C (de)

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