DE618403C - Drehkolbenbrennkraftmaschine - Google Patents

Drehkolbenbrennkraftmaschine

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DE618403C
DE618403C DEH133895D DEH0133895D DE618403C DE 618403 C DE618403 C DE 618403C DE H133895 D DEH133895 D DE H133895D DE H0133895 D DEH0133895 D DE H0133895D DE 618403 C DE618403 C DE 618403C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/01Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber
    • F02B2730/012Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber with vanes sliding in the piston
    • F02B2730/013Vanes fixed in the centre of the housing; Excentric rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Drehkolbenbrennkraftmaschine Bei Drehkolbenbrennkraftmaschinen mit zwischen konzentrischen Führungstrommeln umlaufenden, in einer exzentrisch zu den Trommeln gelagerten Kolbentrommel gleitenden Schieberkolben ist es von besonderer Bedeutung, die Arbeitsräume so nach außen und gegeneinander abzuschließen, daß einerseits eine vollkommene Abdichtung erreicht wird und andererseits eine möglichst geringe Reibung zwischen den ortsfesten und den beweglichen Teilen der Maschine entsteht. Man hat, insbesondere bei in ähnlicher Weise ausgebildeten Verdichtern, bereits vorgeschlagen, zu diesem Zweck mit der Kolbentrommel umlaufende Seitenscheiben zu benutzen, welche jedoch eine für das einwandfreie Arbeiten von Kraftmaschinen viel zu starke Reibung erzeugen, außerdem mit besonders bearbeiteten Dichtungs- und Laufflächen an den festen Gehäuseteilen anliegen und noch zusätzliche Anpreßfedern benötigen. Neben ihrer teueren und umständlichen Herstellung und Einpassung in das Gehäuse weisen diese Scheiben den Nachteil auf, daß sie infolge der bei Brennkraftmaschinen durch die Erwärmung verursachten ungleichmäßigen Dehnung der einzelnen Teile sehr leicht zu einem Verziehen und Festklemmen der Scheiben im Gehäuse Anlaß geben, und daß weiterhin die Federn unter der Einwirkung der Hitze bald beschädigt werden.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile werden erfindungsgemäß bei Drehkolbenbrennkraftmaschinen, insbesondere derjenigen .,.#,rt, bei denen eine Kraftmaschine mit einem Verdichter gleicher Bauart in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist, die Seitenscheiben der Kraftmaschine und des Verdichters und die den Verdichter von der Kraftmaschine trennende Mittelscheibe unter Wahrung eines Zwischenraumes gegenüber dem ortsfesten Gehäuse mit der beiden Maschineneinheiten gemeinsamen Kolbentrommel starr verbunden und die Zwischenräume zwischen dem Gehäuse, den Scheiben und den Gleitfüßen der Schieberkolben durch Dichtungsringe überbrückt, welche die Arbeitsräume nach außen hin abschließen und in bekannter Weise mit den Scheiben umlaufend den Zentrifugaldruck der Schieberkolben aufnehmen.
  • Diese Ausführung gewährleistet zunächst die völlige Vermeidung von Reibung zwischen den Scheiben und dem Gehäuse, da die Dichtungsringe die einzige Berührungsfläche zwischen diesen Teilen bilden. Weiterhin können sich die Scheiben bei Erwärmung der Maschine dem Gehäuse gegenüber und radial zu den Ringen ungehindert ausdehnen, so daß kein Festlaufen der Scheiben möglich ist. Schließlich wird auch die Herstellung und Einpassung der Scheiben vereinfacht und verbilligt, weil die Scheiben keine besonderen Dichtungsansätze oder Vorsprünge besitzen. Die Verwendung irgendwelcher Federn oder sonstiger zusätzlicher Mittel zur Herbeiführung der Dichtung, @, welche allein von den zwischen dem Gehäuse und den Scheiben mit umlaufenden Ringen übernommen wird, ist gleichfalls vermieden, so daß die Maschine stets arbeitsfähig bleibt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Maschine im Querschnitt nach der Linie A - B der Abb. 2, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie C - D der Abb. i, Abb.3 einen Teilschnitt zur Erläuterung der Kühlluftführung.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind in dem aus der Außentrommel i und den Seitenscheiben 2 und 3 bestehenden ortsfesten Gehäuse eine Drehkolbenbrennkraftmaschine und ein Drehkolbenverdichter nebeneinander achsgleich angeordnet und durch die Zwischenwand 4 voneinander getrennt. Diese Zwischenwand 4 ist mit der zur Trommel i exzentrischen, aus einzelnen Sektoren bestehenden Kolbentrommel 5 und deren Seitenscheiben 6 und 7 durch Bolzen 8 verbunden. Die Seitenscheiben 6 und 7 sind an die Flanschen 9 und io der Welle Yi angeschlossen, welche in den Seitenscheiben 2 und 3 des Gehäuses lagert. Die Schieberkolbcn 12 sind mit Gleitfüßen i3 und 14 ausgestattet, die sich abdichtend an die Außentrommel i und die zu dieser konzentrische Innentrommel 15 anlegen. Sie gleiten unter entsprechender Abdichtung in den Rollen 16 der Kolbentrommel 5. Diese Rollen 16 ermöglichen die durch die exzentrische Bewegung der Kolbentrommel 5 zum Gehäuse bedingte Veränderung der Schrägstellung der Schieberkolben, die durch ihre Gleitfüße in stets radialer Stellung zu den Trommeln i und 15 geführt werden, gegenüber der Kolbentrommel.
  • Die Seitenscheiben 6 und 7 und auch die Zwischenwand 4 sind so auf der Welle angeordnet, daß sie den feststehenden Teilen gegenüber mit geringem Zwischenraum; also reibungslos umlaufen. Die dadurch not-,vendig werdende Abdichtung zwischen den Seitenscheiben 6, 7 bzw. der Zwischenwand 4 und dem Gehäuse erfolgt durch Ringe 22, welche sich abdichtend an die Scheiben bzw. die Zwischenwand und die Außentrommel i legen. Auf diesen Ringen 22 liegen auch die Gleitfüße 14 der Schieberkolben, so daß die Ringe den durch deren Umlaufen entstehenden Zentrifugaldruck aufnehmen, ohne jedoch das zum Abdichten der einzelnen Räume voneinander erforderliche Anliegen der Gleitfüße an der Lauffläche der Außentrommel i zu verhindern. Die Reibung zwischen den umlaufenden und den ortsfesten Teilen der Maschine wird dadurch unter völliger Sicherung der Abdichtung auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
  • Der Stutzen 17 des Verdichters führt über einen in der Zeichnung nicht. dargestellten Dochtvergaser zu dem Stutzen 18 der Brennkraftmaschine, der die Außentrommel i an der Stelle unterbricht, an welcher die Arbeitsräume der Brennkraftmaschine ihren Rauminhalt zu vergrößern beginnen. In der Drehrichtung dicht hinter dieser Stelle ist auch dieZündvorrichtung i9 vorgesehen. Beginnend von der Stelle des größten Inhaltes- der Verbrennungsräume bis zum beendeten Auspuff ist die Außentrommel i durchbrochen, um das Austreten der Verbrennungsgase durch den Kanal 2o und den Stutzen 21 zu ermöglichen.
  • Als Arbeitsräume kommen sowohl bei der Brennkraftmaschine als auch beim Verdichter nur diejenigen in Betracht, welche zwischen der Kolbentrommel 5 und der äußeren Trommel i von den Stegen der Schieberkolben 12 eingeschlossen werden. Die entsprechenden Räume zwischen der Kolbentrommel und der Innentrommel 15 sollen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zur Förderung von Kühlungsluft für die Maschine benutzt werden. Sie sind deshalb durch Öffnungen 23 an die Aussparungen 24 der Kolbentrommel angeschlossen, welche ihrerseits durch Öffnungen 25 der Seitenscheiben 6 und 7 und entsprechende Aussparungen mit der Außenluft in Verbindung stehen. Die beim Umlaufen des Motors erfolgende Vergrößerung und Verkleinerung der Räume zwischen Kolbentrommel 5 und Innentrommel i5 erzeugt dann einen durch die Kolbentrommel hindurchgehenden Kühlluftstrom.
  • Beim Betrieb der Maschine gelangt die Frischluft durch eine in der Zeichnung nicht angedeutete Öffnung des Trommelmantels i in diejenigen Räume der als, Verdichter arbeitenden (nach Abb.2 rechts liegenden) Maschinenhälfte, welche infolge der zum Gehäuse i exzentrischen Drehung der Kolbentrommel jeweils einen sich vergrößernden Rauminhalt erhalten und sich bei der Weiterdrehung der Kolbentrommel sodann wieder zu verkleinern beginnen. Die von ihnen eingeschlossene Luft wird dabei verdichtet und verläßt den Verdichter durch den zum Vergaser führenden Stutzen 17. Das im Vergaser entstehende und durch die Arbeit des Verdichters, stark verdichtete Gemisch tritt durch den Stutzen 18 (Abb. i) in die linke Hälfte des Gehäuses i ein und füllt dabei die Arbeitsräume der Brennkraftmaschine dann, wenn sie ihren kleinsten Rauminhalt aufweisen. Die Weiterdrehung der Kolbentrommel im Uhrzeigerdrehsinn führt die jeweils mit Gemisch gefüllten Kammern an der Zündkerze i9 vorbei. Die bei der Explosion entstehenden Verbrennungsgase üben ihren Druck auf die Stege der Schieberkolben 12 und damit die Kolbentrommel 5 aus und treten nach ihrer Entspannung in den sich durch die Drehung der Kolbentrommel vergrößernden Arbeitsräumen in den Kanal 2o über, den sie durch den Auspuff 21 verlassen. Da die Trommelwandung i in der aus Abb. i ersichtlichen Weise bis nahezu zum Eintrittsstutzen 18 nach dem Kanal 2o hin durchbrochen ist, sind die Arbeitsräume bei ihrer Wiederfüllung mit Brennstoffgemisch praktisch vollkommen frei von Verbrennungsrückständen.
  • Es ist selbstverständlich, daß der Vergaser nicht zwischen dem Verdichter und der Brennkraftmaschine angeordnet zu sein braucht, sondern auch vor den Verdichter geschaltet werden kann, so daß dieser nicht Frischluft sondern Gemisch ansaugt, verdichtet und der Brennkraftmaschine zuführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkolbenbrennkraftmaschine mit zwischen konzentrischen Führungstrommeln umlaufenden, in einer exzentrisch zu den Trommeln gelagerten Kolbentrommel radial gleitenden Schieberkolben und durch mitumlaufende Seitenscheiben abgeschlossenen Arbeitsräumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenscheiben (6 und 7) der Kraftmaschine und eines mit der Kraftmaschine in einem gemeinsamen Gehäuse (i) angeordneten Verdichters gleicher Bauart und die den Verdichter von der Kraftmaschine trennende Mittelscheibe (q.) unter Wahrung eines Zwischenraumes gegenüber dem ortsfesten Gehäuse (i) mit der beiden Maschineneinheiten gemeinsamen Kolbentrommel (5) starr verbunden sind, und daß die Zwischenräume zwischen dem Gehäuse (i), den Scheiben (q., 6, 7) und den Gleitfüßen (14) der ,Schieberkolben (12) durch Dichtungsringe (22) überbrückt werden, welche die Arbeitsräume nach .außen hin abschließen und in bekannter Weise mit den Scheiben (q., 6, 7) umlaufend den Zentrifugaldruck der Schieberkolben (i2) aufnehmen.
DEH133895D 1932-11-05 1932-11-05 Drehkolbenbrennkraftmaschine Expired DE618403C (de)

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