DE618576C - Schaltung fuer Rufumsetzer bei Fernmeldeleitungen - Google Patents

Schaltung fuer Rufumsetzer bei Fernmeldeleitungen

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DE618576C
DE618576C DEL83696D DEL0083696D DE618576C DE 618576 C DE618576 C DE 618576C DE L83696 D DEL83696 D DE L83696D DE L0083696 D DEL0083696 D DE L0083696D DE 618576 C DE618576 C DE 618576C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/446Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency
    • H04Q1/4465Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency the same frequency being used for all signalling information, e.g. A.C. nr.9 system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Bei den über große Entfernungen gehenden Fernmeldeleitungen wird der Anruf gewöhnlich durch einen modulierten Wechselstrom, z. B. einen auf 20 Perioden in der Sekunde umgesetzten Wechselstrom von 500 Frequenzen bewirkt. Nach Empfang auf der Endstation erfolgt der Ruf nach dem städtischen Netz durch Strom mit der Frequenz von 25 Perioden. Die Umformung geschieht durch sogenannte Rufumsetzer, welche in Abzweigung an der Leitung vorgesehen sind) und während des Arbeitens dieser Umsetzer wird die Leitung an der Stelle des Umsetzers unterbrochen, um zu verhindern, daß der Rufstrom mit 25 Perioden nach den Eintrittsklemmen des Umsetzers gelangt und ein Ansprechen der Elektromagnete veranlaßt. Diese Unterbrechung ist jedoch insbesondere deswegen nachteilig, weil die Kontakte Gefahr
2Q laufen, nach einer bestimmten Betriebsdauer sich abzunutzen, was um so unangenehmer ist, als sie im Sprechstromkreis liegen.
Zur Weiterleitung des Anrufs bei Fernsprechanlagen über mit Verstärkern ausgerüstete Leitungen ist bereits eine Schaltung bekannt, bei welcher der über die Ei'ngangsleiter ankommende Rufstrom auf ein Rufempfangsrelais einwirkt und über Zwischenrelais ein Weiterrufrelais beeinflußt und dieses beim Ansprechen über seine Kontakte die niederfrequente Rufstromquelle an die Ausgangsleiter anschließt, ohne daß eine Unterbrechung der Gesamtleitung erfolgt. Bei dieser Schaltung findet aber eine Verhütung der Einwirkung des umgesetzten Rufstromes auf den Verstärker des Rufumsetzers während der Rufstromübertragung durch Sperrmittel in der Art der Erfindung nicht statt. Außerdem erfolgt für die Umsetzung des niederfrequenten Rufstromes in Tonfrequenz eine Stromkreisunterbrechung, die daher nur während des ersten Teiles des Schaltungsvorganges vermieden ist.
Es ist bei Schaltungen zur Übertragung von Rufströmen für Zweidrahtleitungen ferner bereits bekannt, durch ein beim Weiterruf wirksam werdendes Relais die Weiterrufstromquelle in der Weise an die Fernmeldeleitung anzuschalten, daß über das vom Weiterrufstrom zur Wirkung gebrachte Relais die Fernmeldeleitung vom Verstärker des Rufumsetzers abgeschaltet und dadurch die Einwirkung des umgesetzten Rufstromes auf den Verstärker verhindert wird. Bei dieser Schaltung findet somit während der Rufstromübertragung eine Unterbrechung der Anmeldeleitung durch Kontakte statt. Eine solche Leitungsunterbrechung in beiden Übertragungsrichtungen wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß während der
Rufstromübertragung die Einwirkung des umgesetzten Rufstromes auf den Verstärker des Rufumsetzers durch Sperrmittel verhindert wird.
Zu diesem Zweck kann vorteilhaft eine aus Impedanz und Kondensator gebildete, mit der Frequenz des umgesetzten Rufstromes in Resonanz gebrachte Schaltanordnung, welche den umgesetzten Rufstrom nicht in den Verstärker des Rufumsetzers eintreten läßt, verwendet werden, oder man kann an den Eintrittsklemmen des 'Verstärkers eine Gegenspannung mit Hilfe einer Abzweigung erzeugen, die symmetrisch zu dem vor diesen Klemmen liegenden Stromkreis ausgebildet ist. Dieser Stromkreis und die Abzweigung können weiterhin gleiche Widerstände enthalten, und die Abzweigung kann außerdem noch einen die Übertragungsleitung ausgleichenden Widerstand sowie auf die nicht umgesetzte Rufstromfrequenz abgestimmte Stromkreise aufweisen.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. ι bis 3 beispielsweise verschiedene Ausführungsformen der Schaltung nach der Erfindung. Abb. 4 veranschaulicht schematisch das Schaltungsprinzip des bei der Abb. 3 angewendeten Rufumsetzer.s.
In den !einzelnen Abbildungen bezeichnen die gleichen Bezugszeichen dieselben Teile, nämlich i, 2 die Fernmeldeleitung mit den Anschlußpunkten ο, α' und b, b', 3 die als Verstärker und Detektor für den von 500 Perioden auf 20 Perioden umzusetzenden Rufstrom, 4 die Rufstromquelle mit 25 Perioden für den Ruf in der Richtung von 1 nach 2, 5 die Rufstromquelle von 500 Perioden für den Ruf in der Richtung von 2 nach 1, 6, 6' und 7, Y Widerstände, 8, 10 und 10' auf die Frequenz 500 abgestimmte Stromlireise, 11, 11' Drosselspulen, 12 einen Widerstand, 13.. 14, 15, 16 Elektromagneten
Gemäß Abb. r wird der modulierte Rufstrom mit der Frequenz von 500 Perioden, der von der entfernten Station "der Leitungsseite ι kommt, über die Anschlußpunkte a, a! an den Klemmen des Verstärkers 3 aufgenommen. Sein Empfang ist dadurch erleichtert, daß der Stromkreis 8 auf die Frequenz 500 abgestimmt ist. Durch die Wirkung der Elektromagnete 13 und 14, von denen der Elektromagnet 14 mit verzögertem Ankerabfall arbeitet, wird die Einschaltung der Stromquelle4 mit der Frequenz·von 25 Periöden an die Anschlußpunkte b, b' veranlaßt, so daß der .Ruf nach der Leitungsseite 2 übertragen wird. Um zu vermeiden, daß dieser Rufstrom in die Vorrichtung 3. eindringt, ist das aus der Impedanz 8 und dem Kondensator 9 bestehende Schaltungsgebilde auf Re- -sonanz mit der Frequenz von 25 Perioden abgestimmt. Die verschiedenen Elemente dieser die Eintrittsseite des Verstärkers 3 für den Strom von 25 Perioden kurzschließenden Abzweigung sind dabei durch die Gleichungen bestimmt:
ω0 — 2 π · 500
CO1 —23ί· 25
Die geeignet bemessenen Kondensatoren 17 verhindern gleichfalls den Eintritt des Stro-■ mes mit der Frequenz von 25 Perioden in den Verstärker. Während der Rufstromübertragung findet keine Unterbrechung der die Kondensatoren 18 enthaltenden Fernmeldeleitung zwischen den Punkten u, a' und b, b' statt. Die Elektromagnete 15 und 16 werden beim Empfang eines Rufes mit Strom von 25 Perioden in der Sekunde erregt, der von der Seite 2 kommt. Sie schalten die Stromquelle 5 ein, um den Ruf mit einem modulierten Strom von 500 Perioden in der Sekunde nach ι weiterzuübertragen, und bringen den Verstärker außer Stromkreis.
Bei der Schaltung nach Abb. 2 wird, um die Wirkung des von der Stromquelle 4 kommenden niederfrequenten Rufstromes auf den Verstärker 3 ohne Unterbrechung der Fernmeldeleitung i, 2 aufzuheben, der an den Klemmen A1 B des Verstärkers herrschenden Spannung eine" gleiche Spannung mittels der Abzweigung 28 entgegengesetzt, welche symmetrisch zu dem vor den Klemmen A1 B liegenden Stromkreis 27 ausgebildet ist. Zu diesem Zweck sind die Widerstände 6, 6' der Abzweigung 28 gleich den Widerständen 7, 7' des Stromkreises 27, und der Widerstand 12 der Abzweigung 28 ist. dazu bestimmt, die Übertragungsleitung auszugleichen. Die Schwingungskreise 10, io' sind auf die Frequenz 500 abgestimmt, um zu verhindern, daß die Spannung, welche an den Punkten A, B durch den über die Anschlußpunkte a, a' kommenden Rufstrom erzeugt wird, ebenfalls entgegengesetzt einer gleichen Spannung ist, die von dem von den Anschlußpunkten b, b' kommende Strom hervorgerufen wird. Die einander gleichen Drosselspulen 11, 11' verhindern die Ableitung von Sprechströmen in den Ruf umsetzer.
Das Schaltungsprinzip der in Abb. 3 wiedergegebenen Ausführungsform der Erfindung, bei der wie bei Abb. 1 und 2 ein von der Leitungsseite 1 kommender Rufstrom von der Frequenz 500 in einen Strom von der Frequenz 25 nach der Leitungsseite 2 hin umgesetzt wird, ist in Abb. 4 schematisch wieder-
gegeben. Die in Abb. 4 angedeutete Stromquelle mit der Frequenz 500 ist die Stromquelle der entfernten Station auf der Leitungsseite i. Die Leitungsseiten 1 und 2 sind durch gleichwertige Impedanzen, z. B. die Widerstände von 800 Ohm, ersetzt. Die ganze Schaltung der Abb. 4 bildet in bezug auf die Stromquelle 4 eine im Gleichgewicht befindliche Wheatstone-Brücke, und die Klemmen A und B des Verstärkers 3 befinden sich auf dem gleichen Potential. Der Strom mit der Fre-
- quenz 25, der von der Stromquelle 4 ausgeht, dringt daher nicht in den Verstärker 3 ein.
Die Schwingungskreise 10 und io' sind auf die Frequenz 500 abgestimmt und spielen die gleiche Rolle wie bei der Schaltung nach Abb. 2. Die Widerstände 6, 7 und 7' sind gleich, der Widerstand 6' ist gleich dem um die Impedanz der Leitung vergrößerten Widerstand 6, und die abgezweigte Impedanz, welche die Schaltung sowohl zwischen den Punkten α, α' als auch ,den Punkten b, b' aufweist, reicht zur Verhinderung einer Ableitung der Sprechströme aus. Die Einschaltung der Stromquellen erfolgt bei der Schaltung nach Abb. 3 nicht wie bei Abb. 1 und 2 durch die Elektromagnete 14 und 16, welche die entsprechenden Empfänger ausschalten, sondern durch die Elektromagnete 14' und 16', welche durch die Elektromagnete 14 und 16 eingeschaltet werden.

Claims (5)

  1. PatENTAN s PK öche:
    i. Schaltung für Ruf umsetzer bei Fernmeldeleitungen, insbesondere in Fernsprechanlagen, bei der für die Rufstromübertragung in keiner der beiden Übertragungsrichtungen eine Unterbrechung der Fernmeldeleitung durch Kontakte stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß während der Rufstromübertragung die Einwirkung des umgesetzten Rufstromes auf den Verstärker des Rufumsetzers durch Sperrmittel verhindert wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt des umgesetzten Rufstromes in den Verstärker des Ruf umsetzers durch eine aus Impedanz (8) und Kondensator (9) gebildete, mit der Frequenz des umgesetzten Rufstromes in Resonanz gebrachte Schaltanordnung verhindert ist (Abb. 1).
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eintrittsklemmen (A, B) des Verstärkers (3) eine Gegenspannung mit Hilfe einer Abzweigung (18) erzeugt wird, die symmetrisch zu dem vor diesen Klemmen liegenden Stromkreis (17) ausgebildet ist (Abb. 2).
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigung (18) und der damit symmetrische Stromkreis (17) gleiche Widerstände (6, 6' bzw. 7) 7') enthalten und die Abzweigung (18) außerdem noch einen die Übertragungsleitung ausgleichenden Widerstand (12) sowie auf die nicht umgesetzte Rufstromfrequenz abgestimmte Stromkreise (10, io') aufweist (Abb. 2).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf die Rufstromquelle (4) die Gesamtheit der Schaltung eine im Gleichgewicht befindliche Wheatstone-Brücke bildet und die Klemmen (A, B) des Verstärkers (3) auf dem gleichen Potential sich befinden und die von diesen Klemmen ausgehenden Brückenzweige gleiche Widerstände (6, 7, 7') und zwei von ihnen auf die nicht umgesetzte Rufstromfrequenz abgestimmte Stromkreise (10, 10') enthalten, während einer der Brückenzweige noch einen die Impedanz der Leitung ausgleichenden weiteren Widerstand (6') aufweist (Abb. 3 und 4)...
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL83696D 1932-05-10 1933-05-10 Schaltung fuer Rufumsetzer bei Fernmeldeleitungen Expired DE618576C (de)

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