DE569033C - Fernmeldeschaltung fuer Telegraphie und Telephonie, bei der ein unterer Frequenzbereich fuer die telephonische und der darueberliegende Frequenzbereich fuer die telegraphische UEbertragung benutzt ist - Google Patents

Fernmeldeschaltung fuer Telegraphie und Telephonie, bei der ein unterer Frequenzbereich fuer die telephonische und der darueberliegende Frequenzbereich fuer die telegraphische UEbertragung benutzt ist

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DE569033C
DE569033C DEL80559D DEL0080559D DE569033C DE 569033 C DE569033 C DE 569033C DE L80559 D DEL80559 D DE L80559D DE L0080559 D DEL0080559 D DE L0080559D DE 569033 C DE569033 C DE 569033C
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telephonic
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06—Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
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    • H04M11/062—Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors using different frequency bands for speech and other data

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Fernmeldeschaltungen für Telegraphie und Telephonie, bei denen ein unterer Bereich von Frequenzen, beispielsweise von 300 bis 2500 Perioden in der Sekunde, für die telephonische Übertragung und der darüberliegende höhere Frequenzbereich für die telegraphische Übertragung verwendet wird. Bei diesen Fernmeldeschaltungen unterdrückt ein Filter, ehe die Telegraphie- und die Telephonieströme sich in einem und demselben Stromkreis mischen, die telephonischen Frequenzen, welche die telegraphische Übertragung stören können.
Trotz dieses Filters können die Telephonieströme Frequenzen hervorrufen, welche in dem der telegraphischen Übertragung zugeteilten Frequenzbereich liegen, wenn sich in dem gemeinsamen Stromweg Organe belinden, welche eine nichtlineare Verzerrung bewirken. Diese nichtlineare Verzerrung entsteht in den Verstärkern oder in den Pupinspulen, wenn die übertragene Leistung eine bestimmte Grenze überschreitet.
Dieser Übelstand wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß vor den Verstärker der Sendestelle ein Spannungsbegrenzer geschaltet wird, welcher die Spannungsamplitude an der Eintrittsseite des Verstärkers auf einen bestimmten Wert beschränkt. Diese Höchstamplitude wird so gewählt, daß keine der Sprachfrequenzen imstande ist, eine nichtlineare Verzerrung in dem Verstärker oder den Pupinspulen zu erzeugen.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Fernmeldeschaltung für Telegraphie und Telephonie nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Es bezeichnet 1 einen Verstärker, 2 und 3 je ein Filter und 4 einen Spannungsbegrenzer. Der Pfeil yl weist nach dem Telephonapparat und der Pfeil B nach der Stelle, von der aus die die telegraphischen Übermittlungen tragenden Ströme ausgehen. Das Filter 2 läßt die Frequenzen zwischen 300 bis 2500 Perioden in der Sekunde für die telephonische Übertragung und das Filter 3 die Frequenzen über etwa 2800 Perioden in der Sekunde für die telegraphische Übertragung durch.
Der Spannungsbegrenzer 4 sperrt die einen bestimmten Wert überschreitenden Spannungsamplituden ab. Dieser Grenzwert wird genügend niedrig gewählt, um keine Harmonische in dem Verstärker oder den Pupinspulen entstehen zu lassen. Der Spannungsbegrenzer 4 kann beispielsweise aus einer im
Nebenschluß zur Fernmeldeleitung liegenden, geeignet polarisierten Entladungsröhre bestehen. Statt dessen kann aber auch irgendeine andere bekannte, die Spannung begrenzende Vorrichtung vorgesehen sein. Es genügt hierfür, daß ein Nebenschluß zur Fernmeldeleitung auftritt, sobald die Spannung den festgelegten Grenzwert übersteigt.
Vorteilhaft ist es, das Filter 2 für den to unteren Frequenzbereich zwischen den Spannungsbegrenzer und den Verstärker zu schalten, um zu vermeiden, daß die über 2500 Perioden in der Sekunde liegenden Frequenzen, die durch die Wirkung des Spannungsbegrenzers etwa hervorgerufen worden sind, nicht zum Verstärker gelangen.
Die Schaltung nach der Erfindung kann auch dazu benutzt werden, die Interferenzen zwischen den verschiedenen Stromwegen der Vielfachübermittlungsanlagen bei beliebigen Übertragungsströmen zu vermeiden. Das Prinzip der Erfindung besteht stets darin, einerseits in Abzweigung zu dem Niederfrequenz- oder Modulationsstromkreis einen as Spannungsbegrenzer, der eine nichtlineare Verzerrung in dem den verschiedenen Übertragungswegen gemeinsamen Stromkreis verhindert, zu schalten und außerdem diesen Spannungsbegrenzer an einen solchen Punkt der Schaltung zu legen, daß die schädlichen Harmonischen, die durch den Spannungsbegrenzer etwa entstehen können, durch die Filter wirksam angehalten werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Fernmeldeschaltung für Telegraphic und Telephonie, bei der ein unterer Frequenzbereich für die telephonische und der darüberliegende Frequenzbereich für die telegraphische Übertragung benutzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Telephonapparat (A) und die Siebkette (2) im Fernsprechzweig ein Spannungsbegrenzer (4) geschaltet ist, der die über einem bestimmten Grenzwert liegenden Spannungen nicht zum Fernsprechverstärker (1) gelangen läßt und dadurch die Störung der telegraphischen Übertragung durch die sonst in den Verstärkern oder Pupinspulen bei Hinausgehen der übertragenen Leistung über einen bestimmten Wert auftretenden Harmonischen der Telephoniefrequenzen verhindert.
  2. 2. Fernmeldeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (2), das die Telephoniefrequenzen durchläßt, zwischen den Spannungsbegrenzer (4) und den Verstärker (1) geschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL80559D 1931-03-14 1932-02-23 Fernmeldeschaltung fuer Telegraphie und Telephonie, bei der ein unterer Frequenzbereich fuer die telephonische und der darueberliegende Frequenzbereich fuer die telegraphische UEbertragung benutzt ist Expired DE569033C (de)

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DE569033C true DE569033C (de) 1933-01-27

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DEL80559D Expired DE569033C (de) 1931-03-14 1932-02-23 Fernmeldeschaltung fuer Telegraphie und Telephonie, bei der ein unterer Frequenzbereich fuer die telephonische und der darueberliegende Frequenzbereich fuer die telegraphische UEbertragung benutzt ist

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FR (2) FR729462A (de)
GB (1) GB384849A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280280B (de) * 1966-06-29 1968-10-17 Siemens Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zum wechselseitigen UEbertragen von impulscodierten Nachrichten zwischen Teilnehmerstellen ueber einen Sprachkanal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280280B (de) * 1966-06-29 1968-10-17 Siemens Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zum wechselseitigen UEbertragen von impulscodierten Nachrichten zwischen Teilnehmerstellen ueber einen Sprachkanal

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FR729462A (fr) 1932-07-25
GB384849A (en) 1932-12-15
FR713555A (fr) 1931-11-06

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