DE618578C - Kopplungsanordnung - Google Patents

Kopplungsanordnung

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DE618578C
DE618578C DEW73348D DEW0073348D DE618578C DE 618578 C DE618578 C DE 618578C DE W73348 D DEW73348 D DE W73348D DE W0073348 D DEW0073348 D DE W0073348D DE 618578 C DE618578 C DE 618578C
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DE
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coupling
capacitor
tube
coil
circle
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Expired
Application number
DEW73348D
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English (en)
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BAE Systems Aerospace Inc
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Hazeltine Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type
    • H01F19/04Transformers or mutual inductances suitable for handling frequencies considerably beyond the audio range

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Kopplungsanordnung Im Hauptpatent 5i8 8oi ist vorgeschlagen worden, mit Hilfe besonders ausgebildeter Kopplungskreise eine innerhalb eines größeren Frequenzbereiches konstante oder- in einer erwünschten, vorbestimmten Weise mit der Frequenz sich ändernde Energieübertragung zu erzielen.
  • Das Hauptmerkmal der im Hauptpatent beschriebenen Kopplungsanordnung ist die Verwendung zweier Kopplungsmittel für die miteinander zu koppelnden Kreise, von .denen das eine eine mit der Frequenz zunehmende, das andere eine mit der Frequenz abnehmende Wirkung hat, so daß die für die verschiedenen Frequenzen sich ergebende Abhängigkeit der Energieübertragung durch geeignete Wahl der beiden Kopplungsarten einer vorbestimmten Gesetzmäßigkeit entspricht. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung gemäß dem Hauptpatent sieht gleichzeitig sowohl die kapazitive wie die induktive Kopplung vor. Die vorliegende Erfindung stellt die Weiterbildung der Erfindungseinrichtung des Hauptpatentes dar. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist die folgende: Bei Röhrenverstärkern ist häufig die innere Kapazität zwischen den Röhrenelementen, im besonderen zwischen dem Gitter und .der Anode, sehr störend, besonders bei Hochfrequenz, da in :diesem Fall die Kapazität einen besonders leichten Weg darstellt, über den die Yerstärkte Energie,des Ausgangskreises nach dem' Gitterstromkreis zurückfließen kann und so bei geeigneter Phase die Gitterkreisenergie vermehrt, so @daß häufig ein solches Verstärkersystem ungewollt zu einem Schwingungsgenerator wird. Der Energiebetrag, der nach dem Gitterkreis hin abfließt, hängt in hohem Maße von dem Wechselstromwiderstand des Ausgangskreises ab. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann diese Neigung vollständig beseitigt werden, wenn zwischen den einzelnen Röhrenstufen als abgestimmte Kopplungsanordnung diejenige gemäß dem Hauptpatent gewählt wird, wodurch die genannte Rückwirkung stets zwangläufig und möglichst nahe unterhalb des Wertes gehalten werden kann, bei dem eine Selbsterregung des Verstärkers eintritt. Erfindungsgemäß liegt der zusammen mit der in Reihe geschalteten Spule die Kopplungsanordnung bildende Kondensator gleichzeitig zwischen der Kathode tind der-., dieser zugewandten Elektrode des Abstimmkondensators des in Schwungradschaltung betriebenen Gitterkreises der nachfolgenden Röhre, wobei die Spüle mit der Abstimmspule dieses Gitterkreises gekoppelt ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist, genau wie im Hauptpatent vorgeschlagen, die Dimensionierung so gewählt, daß eine konstante Energieübertragung über den ganzen Wellenbereich stattfindet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigefügten Abbildung,dargestellt.
  • Es@ stellt X die Antenne dar, ix deren Kreis der Verkürzungskondensator Cl; .die Kopplungsspule L1 und der Kondensator C3 liegt. G ist der Erdungspunkt. Wie im Hauptpatent beschrieben ist, wird der Schwungradkreis C2, C3, L2 der ersten Röhre VT, einerseits durch die induktive Kopplung zwischen den Spulen L1, L2,- andererseits durch die --kä pazitive Kopplung über den dem Antenneneingangskreis ebenfalls angehörendemKor1,den= Bator C3 bewirkt. Wie im Hauptpatent ausführlich beschrieben ist, nimmt die 'Energie= -übertragung zwischen dem Antennenkreis und dem abstimmbaren Aufnahmekreis, soweit sie überdie elektrostatische Kopplung mittels,des Kondensators Cs erfolgt, mit zunehmender Frequenz- ab, während die Energieübertragung, soweit sie über . die elektromagnetische Kopplung .infolge der induktiven Einwirkung der Spulen L1 und L2 aufeinander erfolgt, mit der Frequenz zunimmt. Wird nun die Polarität der induktiven Kopplung so gewählt, `däß,die Ströme .des Aufnahmekreises, die einerseits von .der elektrostatisch, andererseits von der elektromagnetisch übertragenen Energie herrühren, in Phase sind oder sich unterstützen, so wirkt der Abnahme der Übertragung 'mit der Frequenz bei der einen Kopplung die Zunahme mit der Frequenz bei der anderen-Kopplung entgegen. Das Maß', indem sich die Übertragung durch die elektrostatische Kopplung mit der Frequenz ändert, kann in bequemer- Weise .mittels geeigneter Wahl der Kapazitäten und ihres gegenseitigen Verhältnisses;. des Koppelkondensators C, und des veränderlichen Abstimmkondensators C2 andererseits eingestellt werden., da die Kopplung nicht nur eine Funktion der. beiden Kreisen gemeinsamen Kapazität ist, sondern auch von- der nicht gemeinsamen Kapazität abhängt. Es kann somit erreicht werden, daß die elektrostatische Kopplung sich in einer erwünschten vorbestimmten Weise mit der Frequenz ändert und zusammen 'finit der elektromagnetisches Kopplung `eine resultierende Kopplung ergibt; -mittels- deren die Energieübertragung mit einer Zunahme der Frequenz in vorbestimmter Weise zunehmen oder auch abnehmen oder auch bei einer Änderung der Frequenz konstant bleiben kann. Der -Anodenkreis der Röhre VT., enthält in ' ähnlicher Weise die Induktanz Li' und den Kondensator C3 . Diese Schaltelemente bewirken die Kopplung mit dem abgestimmten Gitterkreis -der Audionröhre VT, welcher aus .dem Abstimmkondensator C2 , der Spule L2 und dem vorerwähnten Kondensator C3 gebildet wird. Es -kann, ähnlich wie oben beschrieben, die Kopplung so gewählt werden, daß Energie in einem Betrage übertragen wird, der bei sich ändernder Frequenz konstant bleibt oder aber auch sich mit ihr in jeweils gewünschter. Weise ändert.
  • In -dem veranschaulichten Beispiel dient die Röhre VT, zur Verstärkung der Schwingungen des Kreises C2, C3, L2, welcher zwischen Gitter und dem negativen Ende der Röhre T, angeschlossen ist. Die ist als- Detektor geschaltet. Sie weist die bekannte, aus Kondensator und par---älleiern; eochohmigemr Widerstand bestehende Anordnung GL auf, durch welche eine Aud'ionwirkung der Röhre VT2 erzielt wird. Das untere Ende des Gitterkreises ist an dem ' positiven I-Ieizfadenende angeschlossen.
  • Der Transformator T im Ausgangskreis der Röhre VT, überträgt .die Detektorströme auf einen Niederfrequenzverstärker oder unmittelbar auf _eine Wiedergabeeinrichtung. Die Leitungen, deren Enden mit -f- A, - B, -Ä und -i-- B bezeichnet sind, stellen die üblichen Anschlüsse für die Speisung der Heiz-und Anodenstromkreise dar. Da der Kondensätor-C3' im- Ausgangsstromkreis der Röhre VTi --den Durchgang von Gleichstrom nicht gestattet, -ist ein Nebenschluß zu diesem Kondensator vorgesehen. Dieser NebenschluB - enthält. eine Selbstinduktion Ls -mit genügend hoher Impedanz,-um. die verstärkten Wechselströme zu zwingen; - über den Kondensator -C3' -zu fließen. Der Hochfrequenzstrom fließt daher von der Anode der Röhre VTl durch die Spule L1, :den- Kondensator Es zurück nach dem Heizfaden und überträgt dabei ,die Energie auf den abstimmbaren Eingangskreis der Röhre VT, und zwar sowohl elektromagnetisch als auch kapazitiv,-wie dies oben beschrieben ist und in einem Maße, das durch die Einstellung der Kondensatoren geregelt werden kann. Der Kondensator C2' - verhindert, daß das hohe positive Potential, das der Anode- der Va- 1 kuumröhre TIT2 aufgedrückt wird, an das Gitter der Vakuumröhre VT, gelangt. Gleichzeitig gestattet diese Anordnung, dem Gitter .der Röhre VT2 bezüglich des Heizfadens eine geeignete Vorspannung zu geben. Diese positive Vorspannung; die .dadurch entsteht, däß- der-AnsSChluß =des Gitterkreises der Röhre L'T2 an dem positiven Ende des Heizfadens der Röhre angeschlossen wird, gelangt über die Spule L2 und den Gitterableitungswi:derstand an das Gitter. Die Neigung bei Elektronenröhren, störende Schwingungen zu erzeugen, wird dann besonders groß, wenn der Ausgangskreis der betreffenden Röhre bei der Abstimmung an jenem Punkt in der Nähe der Resonanz mit dem Eingangskreis gelangt, an dem eine induktive Reaktanz vorherrscht. Erfindungsgemäß werden daher bei der vorliegenden Anordnung die Charakteristiken der Induktanz L,' und des Kondensators C3 so gewählt, daß der Ausgangsstromkreis der Röhre VT, niemals .die genannte Resonanzbeziehung mit .dem Eingangskreis der Röhre hat, innerhalb des Frequenzbereiches für den der Empfänger bestimmt ist, so,daß also keine Schwingung, die zu einer unerwünschten Rückwirkung führen kann, von diesem Kreis allein erzeugt werden kann. Andererseits wird dem Ausgangsstromkreis mittels Resonanz Energieentnommen und dem Eingangskreis .der nachfolgenden Verstärkerstufe zugeführt. Diese Energieentnahme bei Resonanz hat eine größere Rückwirkung zur Folge als sie der Elektrodenstrom allein zur Folge hat. Auch ändert sich die Natur der Wirkung von einer kapazitiven in eine induktive und umgekehrt je nach dem Sinn, in dem der Eingangskreis von der einen Seite nach der andern Seite des Resonanzpunktes bei .der Einstellung der Abstimmung abgestimmt wird. Diese Rückwirkung hängt jedoch ihrer Höhe nach wesentlich von dem Kopplungsgrad zwischen beiden Kreisen ab. Soll die Rückwirkung verkleinert werden, um Schwingungen des Systems auszuschließen, so wählt man eine losere Kopplung beider Kreise, vorzugsweise dadurch, daß man die Zahl' der Windungen in der Spule L1 klein gegenüber der Zahl der Windungen der Spule L2 macht, während die Kapazität des Kondensators C2 groß ist im Verhältnis zu der des Kondensators C2'. Bei ausreichend loser Kopplung und falls die Konstanten des Kopplungssy stems so eingestellt werden, @daß .die Energieübertragung bei innerhalb eines weiteren Bereiches sich ändernder Frequenz, wie oben beschrieben, konstant bleibt, kann man den Eingangskreis der Röhre Ire sogar dauernd auf gleiche- Abstimmung mit dem Eingangskreis der Röhre VT, bringen, ohne daß die Gefahr entsteht, daß das System in Schwingung gerät und wobei zugleich die Energieübertragung in dem in Frage kommenden Frequenzbereich mit hohem Wirkungsgrad vor sich geht. Bei der gewöhnlichen induktiven Kopplung ergibt sich .der Nachteil, daß falls die Kopplung genügend loseist, um Schwingungen bei den hohen Frequenzen des in Frage kommenden Frequenzbereiches zu vermeiden, ,die Energieübertragung bei den niederen Frequenzen außerordentlich ungünstig wird. Die erfindungsgemäße Anordnung hat noch den besonderen Vorteil der Einfachheit und Billigkeit. Bei den üblichen Radioanlagen sind lediglich ein billiger und fester Kondensator C3 und eine billige Hochfrequenzdrossel L3 zusätzlich erforderlich, dafür sind aber andere Elemente, die man zur Vermeidung von Schwingungen sonst nötig hätte, nunmehr entbehrlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. -Kopplungsanordnung zur Ausführung eines Verfahrens zur übertragung elektrischer Energie nach Patent 518 8oz, dadurch gekennzeichnet, daß die in Serie geschalteten aus Spule und Kondensator bestehenden Kopplungselemente derart in dem Anodenkreis einer Verstärkerröhre angeordnet sind, daß der Kondensator gleichzeitig zwischen der Kathode und der dieser zugewandten Elektrode des Abstimmkondensators des in Schwungradschaltung betriebenen Gitterkreises der nachfolgenden Verstärkerröhre liegt und daß die Spule mit der Abstimmspule dieses Gitterkreises gekoppelt ist. a.
  2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Verstärkerröhre die Anodengleichspannung am Verbindungspunkt zwischen Spule und Kondensator des Anodenkreises über eine Drossel zugeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i bis a, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkopplung zwischen dem Anodenkreis und dem Gitterkreis so lose gewählt ist, daß eine Selbsterregung der Verstärkerröhre zu Schwingungen im gewünschten Frequenzbereich nicht auftritt.
DEW73348D 1925-08-11 1926-08-11 Kopplungsanordnung Expired DE618578C (de)

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US618578XA 1925-08-11 1925-08-11

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