DE618669C - Farbspritzrohr - Google Patents
FarbspritzrohrInfo
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- DE618669C DE618669C DEG85894D DEG0085894D DE618669C DE 618669 C DE618669 C DE 618669C DE G85894 D DEG85894 D DE G85894D DE G0085894 D DEG0085894 D DE G0085894D DE 618669 C DE618669 C DE 618669C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/02—Spray pistols; Apparatus for discharge
- B05B7/04—Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge
- B05B7/0416—Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid
Landscapes
- Nozzles (AREA)
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Description
- Farbspritzrohr Beim Farbspritzen mit Druckluft ist es wesentlich, dafür zu sorgen, daß der Luftstrahl jedes Farbteilchen von der Farbmasse loslöst, zur Anstrichfläche trägt und es auf dieser gleichmäßig verteilt.
- Zu einer einwandfreien Lösung dieser drei Aufgaben gelangt man erfindungsgemäß, wenn man zum Abtrennen der Farbteilchen von der dem Farbspritzrohr durch eine oder mehrere Düsen zugeleiteten Farbmasse einen von dem dem Farbspritzrohr unmittelbar zugeführten Hauptluftstrom getrennten Luftstrahl benutzt, der sich nach dem Loslösen der Farbteilchen mit dem Hauptluftstrom vereinigt und dessen Druck zweckmäßig höher als der Druck der dem Farbspritzrohr unmittelbar zugeführten Luft ist.
- Diese Unterteilung des Luftstromes bringt den außerordentlichen Fortschritt, sowohl für das Loslösen als auch für das Weitertragen und gleichmäßige Verteilen. der Farbteilchen die richtige Luftspannung anwenden zu können. Es ist also z. B. möglich, für die Zerstäubung der Farbe je nach deren spezifischem Gewicht und ihrer Eigenart Mittel- oder Hochdruckluft, jedoch für den Transport der Farbteilchen zur Anstrichfläche und zum Auftragen Niederdruckluft zu benutzen.
- Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt also in der Kombination der Vorteile des Hoch- bzw. Mitteldruckspritzverfahrens mit denen des Niederdruckspritzverfahrens.
- Dadurch, daß die Hochdruckluft lediglich zur Sprengung des Farbkernes verwendet wird und infolgedessen nur eine relativ kleine Menge Hochdruckluft notwendig ist, tritt keine übermäßige Sprengung, d. h. Vernebelung, der Farbe ein, wie es der Fall ist, wenn die Hochdruckluft auch noch zum Transport und zum Auftragen der Farbe herangezogen wird; dann sind naturgemäß größere Hochdruckluftmengen erforderlich, die zur lästigen Nebelbildung führen. Die weitere Ursache der Nebelbildung, nämlich die Expansionskälte, die durch die Entspannung großer Luftmassen von hohem Druck entsteht und die umgebende Raumluft unter den Taupunkt abkühlt, wird durch die großen Niederdruckluftmassen ausgeschaltet. Auch ein Abprallen der aufzutragenden Farbe von der zu behandelnden Fläche, ebenfalls ein Grund zur Nebelbildung, kommt infolge der geringen Geschwindigkeit des Niederdruckluftstromes nicht mehr in Frage.
- Durch die Anwendung von Hoch- bzw. Mitteldruckluft für das Verteilen der Farbe kann die zähflüssigste Farbe zerstäubt werden. Es ist also nicht mehr notwendig, Verdünnungsmittel anzuwenden, deren Benutzung schon das Farbspritzen an sich, ganz besonders aber dadurch verteuert, daß die zu behandelnde Fläche mehrmals angespritzt werden muß, um eine ausreichende Abdeckung zu erzielen.
- Hinzu kommt noch als weiterer Vorteil, daß man bei dem Farbspritzverfahren nach der Erfindung infolge der großen Menge Niederdruckluft in der Lage ist, größere Farbmengen zu verarbeiten als bei dem reinen Hochdruckverfahren. Hierbei spielt die Anordnung mehrerer Düsen, die gemeinschaftlich oder getrennt stillgesetzt werden können, eine nicht unbeträchtliche Rolle, wobei der Niederdruckluft noch die Aufgabe zufällt, die einzelnen Farbkegel zu einer gleichmäßigen Einheit zu verstreichen.
- Erfindungsgemäß ist es möglich, auf das Ende des Farbspritzrohres längere oder kürzere Kappen mit verschieden großen Austrittsöffnungen aufzusetzen, um auf diese Weise die Farbspritzdüsen der Mündung des Farbspritzrohres zu nähern oder von ihr zu entfernen und so auf das Farb-Luft-Gemisch eine regulierende Wirkung auszuüben.
- Eine Anordnung nach der Erfindung mit drei Farbeinspritzdüsen ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
- a ist das zweckmäßig von Niederdruckluft in Pfeilrichtung durchflossene Farbspritzrohr. Die Niederdruckluft kann hierbei in bekannter Weise von einem Gebläse geliefert oder aber mittels eines Luftinjektors aus Hochdruckluft im Farbspritzrohr selbst erzeugt werden. In das Rohr a münden eine oder mehrere Farbdüsen b ein. Die aus ihnen austretende Farbe wird von einem Mittel- oder Hochdruckluftstrahl getroffen, der aus den Düsen d austritt. Ist nur eine Farbdüse b vorgesehen, so liegt diese Düse selbstverständlich zentral im Niederdruckluftstrom und kann in Form der bekannten Ringdüse mit Farbnadelregulierung ausgebildet sein. Der Ringkanal c versorgt die Düsen b mit Farbe, während der Ringkanal e den Düsend Druckluft zuführt. Abb. i ist ein Schnitt längs der Linie A-A der Abb. z. Durch aufgesetzte Kappen t von verschiedener Länge und Austrittsöffnung kann der Farbluftstrahl allen in Frage kommenden Anforderungen angepaßt werden. In Abwesenheit von Kappen können die Farbdüsen nahe der Mündung arbeiten, während bei aufgesetzter Kappe die Vereinigung von Farbstaub und Luft in dem vorkammerartigen Rohrstück g erfolgen kann.
- Sowohl der Farb- als auch der Luftstrom im Rohr a und den Düsen d sind in an sich bekannter Weise regelbar.
- Die Farbdüsenb und die Druckluftdüsend können gemeinsam oder gesondert stillgesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Farbspritzrohr, dadurch gekennzeichnet, daß in das druckluftdurchflossene Rohr eine oder mehrere Farbspritzdüsen bekannter Art münden, die zu ihrem Betrieb Druckluft von gleicher oder größerer Spannung als der des Hauptrohres benutzen. z. Farbspritzrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbspritzdüsen von der Mündung des Hauptrohres entfernt oder ihr genähert werden können. g. Farbspritzrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Farbspritzdüsen stillgelegt werden können. 4. Farbspritzrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft in dem druckluftdurchflossenen Rohr in bekannter Art reguliert werden kann.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG85894D DE618669C (de) | 1933-07-05 | 1933-07-05 | Farbspritzrohr |
| GB19723/34A GB423655A (en) | 1933-07-05 | 1934-07-04 | Improvements in or relating to colour spraying |
| FR775339D FR775339A (fr) | 1933-07-05 | 1934-07-04 | Procédé d'application des couleurs au moyen d'un pulvérisateur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG85894D DE618669C (de) | 1933-07-05 | 1933-07-05 | Farbspritzrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618669C true DE618669C (de) | 1935-09-13 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG85894D Expired DE618669C (de) | 1933-07-05 | 1933-07-05 | Farbspritzrohr |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618669C (de) |
| FR (1) | FR775339A (de) |
| GB (1) | GB423655A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162626B (de) * | 1959-04-16 | 1964-02-06 | Mannesmann Ag | Anwendung eines Regners zur Erzeugung von Schnee |
Families Citing this family (1)
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1933
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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|---|---|
| FR775339A (fr) | 1934-12-26 |
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