DE618805C - Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweischichtschablonenwicklungen fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweischichtschablonenwicklungen fuer elektrische MaschinenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/04—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines
- H02K15/043—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines winding flat conductive wires or sheets
- H02K15/0431—Concentrated windings
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. SEPTEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 618805 KLASSE 21di GRUPPE
für elektrische Maschinen
Zusatz zum Patent 600
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1934 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 21. Dezember 1932.
Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung von ZweiscMchtschablonenwicklungen
für elektrische Maschinen geschützt, das darin besteht, daß die Spulen im ebenen
Polygon, insbesondere sechseckig, gewickelt und dann an gegenüberliegenden Wicklungsköpfen zu Nasen verdrillt werden. Vorzugsweise
werden dabei die Spulen erst nach dem Einsetzen in die Maschinennuten in ihren Köpfen verdrillt.
Fig. ι zeigt die Spule vor der Fertigstellung, nachdem die Leiter im= ebenen Polygon
aufgewickelt sind.
In Fig. 2 ist eine fertige Spule dargestellt, bei der der Wickelkopf verdrillt ist. Den
Gegenstand der Erfindung bildet eine zangenartige Vorrichtung, welche es gestattet, in besonders
einfacher und leichter Weise ein Verdrillen der Wickelköpfe zu erzielen.
Gemäß der Erfindung weist die zangenartige Vorrichtung zwischen den zangenartigen
Backen einen vorzugsweise zylindrischen Vorsprung auf, der beim Wickeln der Spule in die Spitze des vorher hergestellten
Wickelrahmens eingeschoben wird.
Außerdem tragen die Zangenbacken noch Querbolzen, die dazu dienen, beim Formen der
Spule einen gleichmäßigen Druck auf den Spulenschenkel auszuüben.
In Fig. 3 , der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung dargestellt.
Die Vorrichtung 1 gleicht einer Zange. An einer der Zangenbacken 2 ist am
Ende ein zylindrischer Vorsprung 3 vorgesehen, der in der Bewegungsebene der Zangenbacken
liegt. 4 und 5 sind zwei Querbolzen, welche dazu dienen, beim Formen der Spule den gleichmäßigen Druck auf die
Spulenschenkel auszuüben. Über die Querbolzen sind glatte drehbare Messingrohre hinübergeschoben,
welche die beim Abbiegen entstehende Reibung vermindern und verhüten sollen, daß dadurch Beschädigungen
an der Isolation des besponnenen Drahtes entstehen. Die Schrauben 7 mit den zügehörigen
Unterlegscheiben dienen dazu, die Messingröhre festzuhalten. Die Zangenbacken 2 sind stark abgerundet und möglichst
glatt gehalten. Beim Arbeiten mit der Vorrichtung zur Herstellung der in Fig. 2 im
*■) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fritz Pruckner in Nürnberg.
Endzustand, in Fig. ι im Rohzustand dargestellten
Spule wird der Zapfen 3 an der Spitze des Spulenrahmens eingeschoben. "Die Zangenbacken werden fest zusammengedrückt.
Die Querbolzen 4 legen sich gegen die Spulenschenkel. Beim Verdrillen des Wickelkopfes
der Spule dient der Zapfen dazu, ein Verziehen der einzelnen Drähte beim Abbiegen
des Rahmens zu vermeiden. Gleichzeitig verhindert er ein Verschieben der zangenartigen
Vorrichtung während des Verdrillprozesses. "" '
In den Fig. 1 und 2 ist bereits die Lage des zylindrischen Vorsprunges 3 sowie der zur
ig· Führung dienende Querbolzen 4 und 5 angedeutet,
während die Zange zur Verdeutlichung weggelassen ist.
Einzelheiten der beschriebenen Vorrichtung können selbstverständlich abgeändert werden;
beispielsweise können an Stelle eines zylindrischen Vorsprunges auch die beiden Zangenbacken
mit einem zylindrischen Vorsprung versehen werden, wobei die Vorsprünge in
der Schließstellung der Zange aneinanderliegen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweiscliichtwicklungen nach Patent 600 454, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Backe der zangenartig ausgebildeten Vorrichtung einen in der Bewegungsebene der Backen liegenden, vorzugsweise zylindrischen Zapfen aufweist und daß außerdem die beiden Zangenbacken nach beiden Seiten abstehende Querbolzen besitzen, die an den Spulenschenkeln während des Verdrillprozesses anliegen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die Querbolzen glatte Messrngrohre aufgeschoben sind, welche drehbar sind.Hierzu 1 Blatt. ZeichnungenBerlin. oebnucKT tN 06U
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES114268D DE618805C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweischichtschablonenwicklungen fuer elektrische Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES114268D DE618805C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweischichtschablonenwicklungen fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618805C true DE618805C (de) | 1935-09-16 |
Family
ID=7533055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES114268D Expired DE618805C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Zangenartig ausgebildete Vorrichtung zur Herstellung von Zweischichtschablonenwicklungen fuer elektrische Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618805C (de) |
-
1934
- 1934-06-09 DE DES114268D patent/DE618805C/de not_active Expired
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