DE620175C - Kaskadenverstaerker - Google Patents

Kaskadenverstaerker

Info

Publication number
DE620175C
DE620175C DEH139833D DEH0139833D DE620175C DE 620175 C DE620175 C DE 620175C DE H139833 D DEH139833 D DE H139833D DE H0139833 D DEH0139833 D DE H0139833D DE 620175 C DE620175 C DE 620175C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
anode
push
pull
cascade amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH139833D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS ERICH HOLLMANN DR ING
Original Assignee
HANS ERICH HOLLMANN DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS ERICH HOLLMANN DR ING filed Critical HANS ERICH HOLLMANN DR ING
Priority to DEH139833D priority Critical patent/DE620175C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE620175C publication Critical patent/DE620175C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/20Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/003Tubes with plural electrode systems

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß man die einzelnen Gitter einer Mehrgitterröhre so betreiben und ihnen solche Spannungen erteilen kann, daß die gesamte Elektronenstrecke in einzelne Teilsysteme unterteilt wird, die je ein Steuergitter und je ein als Anode wirkendes Gitter enthalten. Die auf diese Weise entstehenden einzelnen Elektrodensysteme, deren Speisestrom der jeweils durch die Gitteranode der vorhergehenden Stufe hindurchtretende Stromanteil ist, lassen sich durch geeignete Koppelelemente kaskadenförmig hintereinanderschalten. Ein schwerwiegender und der praktischen Anwendung hinderlicher Na'chteil dieser Anordnung ist jedoch, daß jedes Gitter seine Steuerwirkung nicht allein auf die ihm zugeordnete Gitteranode, sondern auf alle, von der Kathode aus betrachtet, hinter ihm liegenden Elektrodensysteme überträgt, weil es mit dem zu seiner Gitteranode übergehenden Stromanteil ja auch den hindurchtretenden und die folgenden Elektrodensysteme speisenden Stromanteil steuert. Hierdurch entstehen bei einer solchen mehrstufigen Verstärkeranordnung mit gemeinsamer Elektronenstrecke äußerst störende innere Rückkopplungseffekte, und ein Selbstschwingen kann nur dadurch verhütet werden, daß die Verstärkung jeder einzenen Stufe in starkem Maße herabgesetzt wird. Dieser Nachteil läßt sich zwar umgehen, wenn das zur Kathode hin liegende Elektrodensystem mit höherer Frequenz als die nachfolgenden betrieben wird, und es ist auf diese Weise möglich, z. B. in der ersten Röhrenstufe Hochfrequenz und in der darauffolgenden Niederfrequenz mit gutem Nutzeffekt zu verarbeiten, wobei durch die hoch- und niederfrequenten Selektionsmittel eine innere Rückkopplung mit Sicherheit unterbunden werden kann.
Um den störenden Rückkopplungseffekt aber auch für-eine allen Stufen gemeinsame Frequenz zu beheben, muß der durch das erste Anodengitter hindurchtretende Stromanteil konstant gehalten werden. Dies wird auf Grund der Erfindung dadurch bewirkt, daß von den zwischen Kathode und Anode befindlichen Gittern zwei zu einer Verstärkerstufe gehörige, als Steuergitter und Anode wirkende Gitter in zwei im Gegentakt arbeitende Hälften unterteilt sind. Dabei wird von der bekannten Eigenschaft einer Gegentaktsteuerung Gebrauch gemacht, daß der sich aus den Strömen in beiden Röhrensystemen zusammensetzende Ruhestrom konstant bleibt, weil der Momentanstrom im einen System um den gleichen Betrag absinkt, wie der im anderen ansteigt, und umgekehrt. Auf diese Weise bleibt auch der durch die unterteilte Gitteranode hindurchtretende und das nachfolgende Elektrodensystem der Mehrgitterröhre speisende Elektronenstrom konstant, und eine innere Rückkopplung über die äußeren Koppelelemente ist auch bei Verarbeitung einer Frequenz unmöglich.
Die Abbildung stellt ein den Erfinduhgsgedanken näher erläuterndes Schema eines zweistufigen Niederfrequenzverstärkers mit einer Mehrgitterröhre dar. Die von einem Eingangsübertrager T1 stammenden Wechselspannungen werden zunächst in dem aus G3 und der Anödet bestehenden Röhrensystem in normaler Weise verstärkt und liefern über den Gegenkontaktüb ertrager T2 zwei gegenphasige Wechselspannungen, Diese führen zu den beiden Hälften des der Kathode zunächst liegenden Steuergitters G1 und G1", denen zwei entsprechende Hälften des als Anode arbeitenden Gitters G2 und G2" gegenüberstehen. Am einfachsten geschieht die Unterteilung von G1 und G2 in zwei Zylinder von halber Länge, doch kann sie natürlich auch ebenso durch Schlitzen der Elektroden in axialer Richtung erfolgen. Die beiden Anodengitterhälften G2 und G2" führen ebenfalls zu einem im Gegentakt arbeitenden Ausgangsübertrager T3. Um unerwünschte Beeinflussungen zwischen den Hälften des Gegentaktsystemes zu unterdrücken, können dieselben durch eine Schirmelektrode 5" gegeneinander abgeschirmt werden. Ebenso kann man, ohne den Erfindungsgedanken zu beeinträchtigen, zwischen die Gegentaktelektroden oder an beliebigen anderen Stellen Raumlade-, Schirm- oder Fanggitter Gs einschieben. Audi die Reihenfolge der Kaskadenverstärkung ist keineswegs an das beschriebene Ausführungs-/ beispiel gebunden, vielmehr kann ebensogut auch das Gegentaktsystem als erste und das Endsystem als nachfolgende Stufe geschaltet ■werden. Schließlich'kann zwischen das Gegentaktsystem und die Kathode- noch ein weiteres Elektrodensystem eingeschaltet werden, welches dann jedoch nur Hochfrequenz verarbeiten darf. Die Erfindung beschränkt sich also durchaus nicht auf den Fall, daß das der Kathode zunächst liegende Elektrodens3'-stem im Gegentakt arbeitet, sondern bezieht sich ganz allgemein darauf, die innere Rückkopplung zweier an beliebiger Stelle einer Vielgitterröhre aufeinanderfolgender Systeme durch Gegentaktsteuerung des in der Elektronenströmung vorangehenden Systems in so vollkommener Weise zu beseitigen, daß die beiden Systeme beim Verarbeiten derselben Frequenz voll ausgenutzt werden können. Die Forderung, daß der durch G2 hindurchtretende Elektronenstrom keine Wechselkomponente mehr aufweist, setzt natürlich voraus, daß im Symmetriepunkt der Kennlinie des G1-G2-SyStBmS gearbeitet wird, damit die beiden Weehselkomponenten einander gleich sind und sich gegenseitig kompensie-' ren. Ferner erlaubt die Erfindung auch ohne weiteres, eines der beiden Systeme als Audion zu betreiben, ohne daß innere Rückkopplungen zu befürchten sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kaskadenverstärker, dessen Röhrensysteme in einen Glaskolben eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwischen Kathode und Anode befindlichen Gittern zwei zu einer Verstärkerstufe gehörige, als S teuer gitter und Anode wirkende Gitter in zwei im Gegentakt arbeitende Hälften unterteilt sind.
  2. 2. Kaskadenverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gegentakt arbeitenden Gitter durch Schirmoder Fangelektroden voneinander getrennt sind.
    3- Kaskadenverstärker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften der als Steuergitter und als Anode wirkenden Gitter durch Schirmelektroden gegeneinander abgeschirmt ' sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH139833D 1934-04-25 1934-04-25 Kaskadenverstaerker Expired DE620175C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH139833D DE620175C (de) 1934-04-25 1934-04-25 Kaskadenverstaerker

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH139833D DE620175C (de) 1934-04-25 1934-04-25 Kaskadenverstaerker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE620175C true DE620175C (de) 1935-10-16

Family

ID=7178309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH139833D Expired DE620175C (de) 1934-04-25 1934-04-25 Kaskadenverstaerker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE620175C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE620175C (de) Kaskadenverstaerker
DE2160082C2 (de) Höchstfrequenz-Tretrode
DE838331C (de) Breitbandverstaerker-Schaltung
DE826758C (de) Gegentaktverstaerker
DE679820C (de) Elektronenroehrenverstaerker mit negativer Rueckkopplung
DE635858C (de) Elektronenroehre
DE581836C (de) Rueckkopplungsschaltung
AT166415B (de) Schaltung zur Übertragung elektrischer, insbesondere ultrahochfrequenter Schwingungen
DE860372C (de) Anordnung zum Empfang und zur Verstaerkung kurzwelliger Schwingungen
DE973683C (de) Verstaerkerroehrenanordnung in Kathodenfolgeschaltung
AT227771B (de) Rauscharme elektronische Eingangsschaltung für UHF-Verstärker
DE884964C (de) Verstaerker fuer hohe Frequenzen
DE814608C (de) Zwischenstufen-Kopplungskreis fuer Breitband-Verstaerker
DE717853C (de) Abgestimmter Verstaerker, insbesondere Hochfrequenzverstaerker
AT150762B (de) Elektronenröhre mit Sekundäremission.
DE726077C (de) Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Steuerspannungs-Nutzstrom-Kennlinie einerMehrgitterroehre
DE676800C (de) Entladungsroehre, in welcher die Verteilung des Entladungsstromes auf zwei Anoden (eine innere und eine aeussere Anode) durch eine Steuerelektrode beeinflusst wird
DE913209C (de) Entladungsroehre
DE510728C (de) Mehrfachroehre in Gleichstromverstaerkerschaltung
AT209445B (de) Elektrische Entladungsröhre zum Verstärken von elektrischen Schwingungen
AT148540B (de) Elektronenröhrenverstärker.
AT233637B (de) Selbstschwingende Mischschaltung
AT126282B (de) Einrichtung zur Verstärkung elektrischer Ströme.
DE718636C (de) Magnetfeldroehre zur Fremdsteuerung, insbesondere Frequenzvervielfachung ultrakurzer Wellen
AT159477B (de) Leitungsverstärker.