DE860372C - Anordnung zum Empfang und zur Verstaerkung kurzwelliger Schwingungen - Google Patents

Anordnung zum Empfang und zur Verstaerkung kurzwelliger Schwingungen

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DE860372C
DE860372C DEST1326D DEST001326D DE860372C DE 860372 C DE860372 C DE 860372C DE ST1326 D DEST1326 D DE ST1326D DE ST001326 D DEST001326 D DE ST001326D DE 860372 C DE860372 C DE 860372C
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DE
Germany
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anode
auxiliary electrode
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grid
voltage
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Expired
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DEST1326D
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English (en)
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Guenther Dr Jobst
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STUDIENGESELLSCHAFT fur ELEKT
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STUDIENGESELLSCHAFT fur ELEKT
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/26Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements
    • H03F1/28Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zum Empfang und zur Verstärkung kurzwelliger Schwingungen Beim Empfang von drahtlosen Übertragungen längerer und normaler Wellenlänge, etwa Ober-halb von ioo in, ist die erreichbare Empfindlichkeit der Empfangsgeräte dadurch bedingt, daß man in der Empfiangslautstärke nicht wesentlich unter den durch luftelektrische und sonstige äußere Störungen gegebenen Schwellenwert gehen kann. Anders lieg-en dagegen die Verhältnisse bei kürzeren Wellen. Hier liegt das Niveau der äußeren Störungen wesentlich niedriger, und die größte erreichbare Empfindlichkeit ist bisher dadurch begrenzt worden, daß das Röhrenrauschen des Empfängers stärker wird als das Empfangssijgiml.# Für derartig kurze Wellen. besteht also prinzipiell - die Möglichkeit, die Empfangsenipfindlichkeit zu verbessern, wenn es gelingt, das Röhrenrauschen zu vermindern, und zwar besteht diese Möglichkeit um so mehr, bei je kürzeren Wellen man arbeitet. Es genügt dabei, mindestens die erste, allenfalls noch die zweite Verstärkerstufe *zu verbessern, da. in höheren Stuf-en, in der Regdl das bereits verstärkte Eingangssignal das Röhrenrauschen ohnehin überwiegt.
  • Das Röhrenrauschen hochwertiger,--E#nipfänkerröhren- (Schirmgitte =.Ghren, Pentodenusw.) bat im allgemeinen zweierlei. Ursachen:- Einmal wird es durch den statistisch- schwankenden -Wert,-. der je Zeiteinheit von der Kathode emittie-rtenEl#ektrcnerizahl bedingt, und ferner gibt bei-Pöhreh#init mehr als einer positiven Elektrode das stalistisch -schW.an# kende# Verteitängs-#erhältrüg des F-lek-tro-rieustromes auf diese Elektroden > zu; einem :Rgtfgdh#fi'-Anlaß. Letztere Ursache ist bei üblichen Bauarten hochwertiger Verstärkerröhren quantitativ weitaus überwiegend, so daß man sich von einer Verbesserung der Kathode und der Raumladungsverhältnisse in ihr-er Nähe so lange keinen praktischen Erfolg versprechen kann als das Verteilungsrauschen nicht beseitigt ist.
  • Es ist nun schon vorgeschlagen, das Verteilungsrauschen dadurch zu verringern, daß man die Anzahl der auf das Schirmgitter gelang-enden Elektronen nach Möglichkeit vermindert, beispielsweise dadurch, daß man ein sehr dünndrähtiges Schirmgitter verwendet. Abgesehen davon, daß auch hier noch eine geringe Anzahl von Elektronen auf das Schirmgitter gelangt, hat dieses Verfahren aber den Nachteil, daß dadurch der Durchgriff der Anode durch das Schirnigitter größer wird und infolgedessen der innere Widerstand der Röhre geringer ist. Es wurde auch schon vorgeschlagen, das Schirmgitter dadurch vordem Auftreffen von Elektronen zu schützen, daß eine Elektronenbündelung vorgenommen wird, derart, daß die Elektronenstrahlen durch die Öffnungen des Schirmgitters hindurchgehen, ohne dessen D,rä:hte zu treffen. Die Schwierigkeit hierbei besteht nun darin, -bei einer möglichst feinen Rasterung des Schirmgitters diese Elektronenbündelung mit der erforderlichen Exaktheit durchzuführen. Das setzt voraus, daß die Gitterdrähte von- Sbeuergitter und Schirmgitter auf der ganzen Länge des Röhrensystems sehr genau hintereinander angeordnet -,werden müssen und sich auch während -der- Herstellung und des Betriebes nur um Beträge verschieben dürfen, die klein gegen die Maschenweite der Gitter sind. Macht man letztere groß, wählt also im Interesse der bequemen Justierung eine sehr grobe Rasterung des Schirmgitters, so wird wieder dessen Schirinwirkung beeinträchtigt.
  • Die vorliegende Erfindung gibt nun eine Anordnung und ein Verfahren zu deren Betrieb an, welche es gestattet, das Verteilungsrauschen vollständig zu vermeiden, ohne daß die oben geschilderten Schwierigkeiten auftreten. Sie besteht darin, daß beim Empfang kurzwelliger Schwingungen mindestens in der ersten Stufe eine Röhre verwendet wird, bei der die Anodenrückwirkung dadurch aufgehoben ist, daß einer Hilfselektrode eine'in Gegenphase zur Anodenwechselspannung liegende Wechselspannung von solcher Größe zugeführt wird, daß die Spannungen beider Elektroden gemeinsam die Gesamtemission der Kathode nicht beeinflussen, und daß insbesondere Mittel vorgesehen sind, durch die die Hilfselektrode stromlos bleibt.
  • Es sind zwar bereits Anordnungen bekannt, bei denen durch eine Hilfselektrode, an der eine zur Anodenwechselspannung gegenphasige Spannung liegt, die Anodenrückwirkung aufgehoben ist. Bei diesen Anordnungen kann jedoch der Vorteil, derdurch die vorliegende Erfindung erreicht wird, nicht eintreten, denn es sind keine Mittel vor7 gesehen, die die Hilfselektrode in jedem Zeitpunkt einer Hochfrequenzperiode stromlos bleiben lassen, und nur durch diese Mittel und die damit eintretende Verhinderung einer Stromverteilung löst man die Aufgabe, die sich die vorliegende Erfindung setzt, nämlich eine Verminderung des Röhrenrauschens.
  • Die Fig. i zeigt ein Beispiel einer Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In einem evakuierten Kolben i befindet sich ein Elektrodensystem mit einer Kathode 2, einem mit der Eingangswechselspannung verbundenen Steuergitter 3 und zwei weiteren Elektroden 4 und.5, die einander in der in Fig. 2a dargestellten Weise in engen Maschen durchdringen. Von diesen stellt die Elektrode 5 die eigentliche von Elektronen getroffene Arbeitsanode der Röhre dar, welche mit dem aus der Selbstinduktion 6 und der Kapazität 7 bestehenden Ausgangsschwingungskreis verbunden ist. Sie erhält ihre positive Gleichspannung über die an der Selbstinduktion angebrachte Anzapfung 8 von der Anodenstromquelle g. Die Hilfselektrode- 4 bekommt über den Kondensator io, der mit dem der Anodenzuleitung entgegengesetzten. Ende der Sel#bstinduktion verbunden ist, eine in Gegenphase zur Anodenspannung liegende Wechselspannung. Ferner erhält sie über den großen Widerstand ii eine vom Widerstand 12 abgegriffene negative Vorspannung von solcher Größe, daß sie trotz ihrer Wechselspannung nicht von Elektronen getroffen werden kann. Der Abgriff 8 an der Selbstinduktion. 6 ist nun so zu wählen, daß die von der A-n(>denwechselspannung auf das Kathoden-Gitter-SystemausgeÜbte Steuerwirkung durch die gegenphasige Wechselspannung an der Elektrode 4 gerade aufgehoben wird. Es ist also hier in bezug auf das Steuersystem keinerlei Rückwirkung der Anodenwechselspannung vorhanden- Die Röhre wirkt demgemäß wie ein Rohr mit unendlich hohem inneren Widerstand, und da in ihm keine Stromverteilung zwischen mehreren positiven Elektroden stattfindet, ist als wesentlicher Vorteil gegenüber einer Schirmgitterröhre keirr Verteilungsrauschen vorhanden. Derartige Anordnungen sind an sich für normale Verstärkerzwecke bereits bekannt, da sie den Vorteil haben, daß die mit dem Betrieb eines belasteten Gitters verbundene Verlustleistung und die durch auftretende Sekundäremission verursachten Schwierigkeiten vermieden werden. Im Kurzwellengebiet hat man sie jedoch bisher nicht verwendet, weil die Kapazität der ineinandergeschalteten Anoden, die ja parallel zu der Kapazität des Schwingungskreises liegt, dessen Verhältniis von Selbstinduktion zu Kapazität ungünstig beeinflußt und, dadurch die Vorteile illusorisch zu machen schien, die an sich mit dem Fortfall des belasteten Gitters verbunden sind. Demgegenüber besteht nun der entscheidende Fortschritt der vorliegenden Erfindung in der Erkenntnis, da# derartige Röhren trotz der mit der erhöhten Kapazität evtl. verbundenen geringeren Stufeen.verstärkung eine höhere Gesamtverstärkung überhaupt erst möglich machen, weil sie allein unter Beibehaltung aller Vorteile einer Schirmgitterröhre es erlauben, den durch die Röhre selbst bedingten Störpegel genügend herabzusetzen. Diese Eigenschaft, die bisher weder erkannt, noch beim Empfang längerer Wellen wegen deren größeren Störpegels des Eingangssignals überhaupt eine Rolle spielt, ermöglicht es erst, den geringeren Gehalt an Störungen des Kurzwellenempfangs überhaupt auszunutzen.
  • Die beschriebene Wirkungsweise ist an sich von der Rasterung des Systems Anode--Hilfselektrode nicht abhängig, da man die erforderliche Kompens#uionseinstellung der Wechselspannung auch bei beliebiger Gestaltung dieser Elektroden vornehmen kann. Wählt man jedoch eine sehr feine Rasterung, die so beschaffen ist, daß in der Nähe des Gitter-Kathoden-Systenis sich die von den beiden getrennten Elektroden herrührenden Inhomogenitäten des Feldes nicht mehr bemerkbar machen, so erreicht man noch einen besonderen Vorteil. Es ist nämlich dann bei richtiger Einstellung das Vera hältnis der Wechselspannungen beider Elektroden gleich dem Verhältnis ihr-er Durchgriffe durch das Gitter, und da dieses wieder gleich dem Verhältnis der Elektrodenkapazitäten gegen das Gitter ist, so heben sich auch die Influenzströme zum Gitter gegenseitig auf. Es wird also in diesem Fall die kapazitive Rückwirkung des Anodenkreises auf den Gitterkr-cis neutralisiert.
  • Wählt man ein gröberes Raster. so kann man die oben beschriebene Neutralisierung nur durch zusätzliche Kapazitäten gleichzeitig mit der Aufhebung der Anodenrückwirkung erreichen. Da es sich umsehr kleine Zusatzkapazitäten handelt, kann man, die Röhre so gestalten, daß die gegenseitigen Kapazitäten der Elektrodenzuleitungen die Neutralisation herbeiführen. Man kann dies auch in an sich bekannter Weisedurch Zuschaltung äußerer Kapazitäten erreichen.
  • Die in Fig. i dargestellte Schaltung hat den Nachteil, daß die am Hilfsgitter liegende Spannung mit dem Widerstand i i belastet ist. Hierdurch entsteht wegen der vorgeschalteten Kapazität io leicht eine Phasenverschiebung der Gegenspannung, die zu einer Verringerung des wirksaznen inneren Widerstandes führen kann. Es'ist deswegen zweckmäßig, die in Fig. 3 angegebene Art der Gleichspannungszuführungen anzuwenden. Hierbei werden heiide Gleichspannungen der Anzapfung der Selbstinduktion zugeführt, wobei durch den Kondensator 13 eine Trennung der Gleichspannungen vorgenommen werden muß.
  • Die in -Fig. 3 dargestellte Röhre unterscheidet sich von derjenigen in Fig. i durch eine andere Ausbildung der Elektroden 4 und 5. Die Anode 5 besteht hier, wie in Fig. 2b dargestellt, aus einem Vollzylinder, in welchem mit möglichst geringem Abstand die als Spiralgitter ausgebildete Elektrode 4 angeordnet ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Anod-enverlustleistung nicht von einem Gitter mit geringem Wärmeaibleitungsvermögen, sondern von ein-er Vollelektrode aufgenommen wird, wodurch die bei den gering-en Elektrodenabständen gefährlichen Verbiegungen durch thermische Belastung vermieden werden. Da für die Erzielu4g des erfindungsgemäßen Effektes (Velmeidung des Vereeilungsrauschens) nur die Stromlosigkeit der Hilfselektrode wesentlich ist, ist die Erfindung: nicht auf die negative Voispannung dieser Elektrode beschränkt, sondern es können auch andere Mittel zur Vermeidung des Elektronenaufpralles auf sie. angewendet werden. Beispielsweise kann in an sich bekannter Weise eine Strahlbildung der Elektronen derart vorgenommen werden, daß letztere durch die Maschen dtr Hilfselektrode hindurchgehen. Derartige Maßnahmen, die M Schirmgitterröhren schon vorgeschlagen sind, können bei Röhren gemäß der Erfindung auch bei verhältnismäßig weitmaschigen Schirrngittern angewendet werden, da hier infolge der gegenphasigen Steuerspannung nicht mehr die Gefahr besteht, daß durch die große Maschenweite der innereWiderstand derRöhre herabgesetzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Empfang und zur Verstärkung kurzwelliger Schwingungen, bei welchen mindestens in der ersten Stufe eind Röhre verwendet wird, bei der die Anodenrückwirkung dadurch aufgehoben ist, daß einer Hilfselektrade eine in Gegenphase zur'Anodenwechselspannüng liegende Spannung von solcher Größe zugeführt..wird, daß die Wechselspannungen beider Elektroden gemeinsam die Gesamtemission der Kathode nicht beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß die Hilfselektrode stromlos bleibt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht von Elektronen getroffene Hilfselektrode eine gegen Kathode negative konstante Vorspannting erhält. 3. Anordnung nach Anspruch i.., dadurch gekennzeichnet, daß durch Bündelung der Elek- tronen diese so gelenkt werden, daß von zwei oder mehreren positiven Elektroden lediglich eine getroffen wird. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennz-eichnet, daß die Anode und die nicht von Elektronen getroffene Hilfselektrode einander derartig feinmaschig durchdringen, daß das von ihnen gemeinsam herrührende Steuerfeld in der Nähe des Kathoden-Gitter-Systems praktisch homogen ist. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Bemessung der Kapazitäten der Elektrodenzuleitung oder durch zusätzliche innerhalb oder außerhalb der Röhre befindliche Kapazitäten das Verhältnis der Gesamtkapazitäten von Anode und Hilfselektrode gegen das Gitter gleich dem Verhältnis der Durchgrifft beider Elektroden durch das Gitter gemacht wird. 6. Anordnung nech Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsschwingungskreis zwischen Anode und Hilfselektrode geschaltet wird, wobei ein Punkt des Kreises, dessen Potential zwischen dernienigen dieser beiden Elektroden liegt und der zweckmäßig durch einen Abgriff der SelbstinJuktionspule dargestellt wird, wechselstrommäßig mit der Kathode der Röhre zu verbinden ist und diese Verbindung zweckmäßig gleichzeitig der Zuführung der Anodengleichspannung dient. 7. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstinduktion des Schwingungskreises im Anzapfungspunkt die Gleichspannung sowohl der Anode wie der Hilfselektrode zugeführt wird, wobei beide Spannungen durch- einen zwischengeschalteten ondensator getrennt iverden.
DEST1326D 1942-03-19 1942-03-20 Anordnung zum Empfang und zur Verstaerkung kurzwelliger Schwingungen Expired DE860372C (de)

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