DE622920C - Verfahren zur Herstellung von aus Zwei Blaettern bestehenden Taschen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus Zwei Blaettern bestehenden TaschenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D27/00—Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
- B65D27/08—Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents with two or more compartments
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Description
- Verfahren zur Herstellung von aus zwei Blättern bestehenden Taschen Das ZusammenMeben von P.ergamynpapierblättern oder anderen durchsichtigen papierartigen. Stoffen bereitet insofern Schwierigkeiten, als sich nach Auftragen des Klebstoffel das Papier dehnt, so daß beim Zusanunenfügen mit einem zweiten Blatt Falten entstehen. Besonders treten diese Schwierigkeiten auf, wenn der Klebstoff nur stellenweise in verschiedenen Richtungen aufgetragen wird; wie es beispielsweise zur Bildung von Taschen bei der Herstellung von Aufbewahrungstaschen für entwickelte Photofilme erforderlich ist.
- Die Faltenbildung wurde dadurch zu verhindern versucht, daß man wasserarme Klebstoffe verwendete, doch erwiesen sich derartige Klebstoffe wegen der mangelhaften Bindefähigkeit des harten Papiers als ungeeignet.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, das esiermöglicht, aus zwei: Blättern bestehende Taschen aller Art, insbesondere Aufbewahrungstaschen für ent-wikkel.te Photofilme, faltenfrei und wirtschaftlich herzustellen. Zu diesem Zwecke werden die Blätter an den zusammenzuklebenden Stellen mit sogenanltem Trockenklebstoff, z. B. Gummilösung, bestrichen und gleichmäßig getrocknet. Man verhindert dadurch ein Verziehen des Papiers, doch ergibt sich beim Zusammenfügen, insbesondere größerer Bogen, wie sie für eine wirtschaftliche Fertigung erforderlich sind, der Übelstand, daß bei Berührung zweier gummierter Flächen diese sofort unverschi:ebbar und untrennbar zusammenhaften, so daß es praktisch unmöglich ist, die beiden Bögen so Übereinaanderzulegen, daß die vorgummierten Stellen genau zusammentreffen und somit gleich große Taschen entstehen. In besonderem Maße ist dies der Fall, wenn einer der Bögen mit Schlitzen versehen ist. Außerdem veranlaßt die .sich zwischen den Bögen befindliche Luft fast immer Faltenbildung.
- Erfindungsgemäß wird dieser übelsaand dadurch vermieden, da.ß das eine der zusammenzuklebenden Blätter auf einem Anlegetisch ausgebreitet und mit einer Zwischenlage bedeckt wird, worauf das zweite Blatt aufgelegt und nach sorgfältigem Glattstreichen die Zwischenlage entfernt wird.
- An dem Anlegetisch sind an zwew zusammenstoßenden Kanten Leisten angebracht, die den Anlegewinkel bilden. Die Anlegefläche ist schräg nach unten geneigt aufgestellt, derart, da.ß die Spitze des Anlegewinkels am tiefsten liegt und dadurch das Anlegen erleichtert wird. Das Glattstreichen der Blätter kann mit der Hand oder unter Verwendung einer Gummiwalze oder ,ähnlichen Vorrichtung erfolgen, mit der erreicht wird, daß keine Luft zwischen den Blättern und der Zwischenlage verbleibt.
- Die Zwischenlage besteht aus einem Stück Karton, Hartpapier, dünner Pappe oder ,ähnlichem geeigneroem Werkstoff von etwa,einigen Zehntel Millimeter Stärke und der Größe der zusammenzufügenden Blätter. Sie ist erfindungsgemäß an einer Kante mit einem oder mehreren Ausschnitten und-an der gegenüberliegenden Kante mit einem Ansatz versehen. Zum Entfernen der Zwschenlagle drückt man mit der einen Hand auf den bzw. die Ausschnitte und verhindert so das Verrutschen der Blätter, während die .andere Hand den Ansatz angreift und die Zwischenlage herauszieht. Dabei saugen sich die Blätter zusammen, da sich zwischen diesen und der Zwischenlage keine Luft mehr biefindet. Beim Glattstreichen des nächsten Bogens, der darauf zu liegen kommt, werden die Blätter nochmals fest zusammengedrückt. Auf diese Art wird ein völlig faltenloses Haften der zu klebenden Stellen erreicht.
- In den Abbildungen ist das Wesen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abib. i die zusammenzuklebenden Blätter mit der Zwischenlage kn Schnitt nach Lime A-A der ABb,. 2 und Abb. 2 in Draufsicht, die die Zwischenlage erkennen läßt.
- Zwischen den Blättern! i und 2 liegt die Zwischenlage 3; beide Blätter sind an den zusammenzuklebenden Stellen ¢ mit Trocken. klebatof versehen. An der Zwischenlage befinden sich Ausschnitt 5 und Ansatz 6; die das Herausziehen derselben ermöglichen.
- Das Verfahren ,gestattet es,, Taschen zur Aufbewahrung von entwickelten Photofilmen einwandfrei herzustellen, bei der man die Negative, ohne sie aus der Vorxschtung zu nehmen, gegen das. Licht betrachten kann; da mehrere über- und nebeneinander angeordnete durchsichtige Taschen vorgesehen sind, die aus zwei Blättern durchsichtigen Werkstoffes, beispielsweise Pergamynpap@iers; dadurch gebildet werden, da.ß diese auf' ihrer Gesamtfläche mit Ausnahme der Stellen, welche die Taschen bilden, zusammen verbunden und mit Schlitzen zum Einstecken der Filme versehen sind.
- Zur Durchführung des Verfahren werden die zusammenzufügenden Blätter in der erforderlichen Weise mit Trockenklebstoff bestrichen, getrocknet und die Unterblätter i und die Obextblätter z auf je einen Stapel so zusammengelegt, da.ß die mit Klebstoff versehenen Seiten. stets nach oben liegen. Beide Stapel werden griffbereit an den Anlegetisch gebracht. Nun wird nacheinander ein Unterblatt i, die Zwischenlage 3 und ein Oberblatt 2 aufgelegt und glattgestrichen. Darauf wird die Zwischenlage herausgezogen und die erste Aufbewahrungstasche fürentwickelte Photofilme ist fertig. Der gleiche Vorgang kann nun so lange wiederholt werden, bis der Stapel der Taschen die Höhe der Leisten des. Anlegetisches erreicht hat.
- Derartige Aufbewahrungstaschen können in Alben .gebunden; gelocht und in Ordner eingelegt oder als. Karteiblätter verwendet werden. Ihr besonderer Vorteil besteht darin, daß auf kleinstem Raum die größte Anzahl von Negativen untergebracht werden kann, ohne daß die Übersichtlichkeit gestört oder die bei der Empfindlichkeit der Filme erforderliche Sorgfalt außer acht gelassen würde. So lassen sich b,eigpielsweisie in einem nur etwa, i cm starken Album, in dem i oo Blatt, 18,5 X 2 5 cm groß; zusammengebunden sind, 6oo Filme von der Größe. 6 X 6 cm mühelos unterbringen. Dabei sind derartige Alben, infolge der wirtschaftlichen Fertigung nach dem Verfahren gemäß. der Erfindung, erheblich billiger als andere derartige Einrichtungen. -
Claims (2)
- PATENTANSPRACHE: i. Verfahren -zur Herstellung vorn aus zwei Blättern bestehenden Taschen, insbesondere Aufbewahrungstaschen fürentwickelte Photofilme, dadurch gekennzeichnet, daß dass; eine (i) der an dien zusammenzuldebenden Stellten (q.) einzeln mit Trockenklebstaff versehenem und gleichmäßig getrockneten Blätter auf einem Anlegetisch ausgebreitet und mit einer Zwischenlage (3) bedeckt wird, worauf das zweite Blatt (2) aufgelegt und nach sorgfältigem Glattstreichen die Zwischenlage (3) entfernt wird.
- 2. Zwistchenlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch -einen oder -mehrere Ausschnitte (5), die das: Festhalten der zusammenzuklebenden Blätter, und einen Ansatz (6),. der ein leichtes. Entfernen der Zwischenlage .ermöglicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135457D DE622920C (de) | 1934-10-02 | 1934-10-02 | Verfahren zur Herstellung von aus Zwei Blaettern bestehenden Taschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135457D DE622920C (de) | 1934-10-02 | 1934-10-02 | Verfahren zur Herstellung von aus Zwei Blaettern bestehenden Taschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE622920C true DE622920C (de) | 1935-12-09 |
Family
ID=7248374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK135457D Expired DE622920C (de) | 1934-10-02 | 1934-10-02 | Verfahren zur Herstellung von aus Zwei Blaettern bestehenden Taschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE622920C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741206C (de) * | 1941-03-13 | 1944-01-17 | Filmosto Projektion | Verkaufspackung |
-
1934
- 1934-10-02 DE DEK135457D patent/DE622920C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741206C (de) * | 1941-03-13 | 1944-01-17 | Filmosto Projektion | Verkaufspackung |
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