DE623635C - - Google Patents
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- DE623635C DE623635C DENDAT623635D DE623635DA DE623635C DE 623635 C DE623635 C DE 623635C DE NDAT623635 D DENDAT623635 D DE NDAT623635D DE 623635D A DE623635D A DE 623635DA DE 623635 C DE623635 C DE 623635C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
- E01B25/22—Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
Zum Tragen des Fahrgleises von Schwebeschnellbahnen, insbesondere für Personenbeförderung,
sind eiserne Oberbauten aus im Querschnitt dreieckigen Fachwerklängsträgern bekanntgeworden, bei denen die
Spitze des Dreieckquerschnittes nach unten gekehrt ist und das Fahrgleis an dem untenliegenden
Gurt befestigt ist. Wenn auch hierbei die Lastkräfte sich gleichmäßig auf die beiden seitlichen Fachwerkseiten verteilen
und daher kein Drehmoment auf den Längsträgern entsteht, so hat doch diese Anordnung
den Nachteil einer großen Bauhöhe, sofern — wie dies erforderlich ist — sich die
Unterkante des Wagens oder Förderkorbs noch genügend hoch über dem Boden befinden
soll, um anderen Verkehrsmitteln Raum zu geben. Durch die hohe Lage des Längsträgers
müssen auch die stützenden, in bekannter Weise gegabelten Joche eine verhältnismäßig
große Höhe erhalten, wodurch die Standsicherheit des ganzen Oberbaus infolge der
senkrechten Kräfte und der Längskräfte durch die bewegten Lasten und seitlichen Winddrücke nachteilig beeinflußt wird.
Bei der vorliegenden Anordnung sind diese Nachteile vermieden oder zumindest wesentlich
dadurch gemildert, daß die an ihren Enden je eine Fahrschiene tragenden Querschwellen
auf den beiden obenliegenden, an ihren Enden durch X-förmige Ständer abgestützten
Gurten des Dreigurtlängsträgers gelagert sind. Hierdurch tritt die Höhe des Längsträgers
für den Umriß des ganzen Bahnprofils nicht mehr in Erscheinung, weil bei gegebener
Höhe der Wagen über dem Boden das Profil des Längsträgers sich in ungefähr gleicher
Höhe mit dem Wagenkörper befindet, wodurch die Dreieckform des Längsträgers für ein seitliches Ausschwingen der Wagen erst
ausgenützt werden kann. Die verhältnismäßig geringere Höhe des Oberbaus über dem
Boden vermindert zugleich die seitlichen Kräfte infolge der Winddrücke auf die stützenden Joche; auch tritt das Gesamtbild
des Fachwerkoberbaus im Landschaftsbild weniger in Erscheinung. Durch die X-förmigen
Joche wird eine sichere Abstützung des ganzen Oberbaus in der Ebene der obenliegenden
Gurte des Dreieckträgers erzielt und zugleich die angestrebte Einschränkung der Fahrbahnbreite ermöglicht.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 im Querschnitt und in Abb. 2 in der Längsansicht
schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bezeichnet
α den im Querschnitt dreieckigen Fachwerklängsträger, bei dem die Spitze des
Dreieckquerschnittes nach unten gekehrt ist. Die beiden obenliegenden Gurte des Trägers
sind an ihren Enden mittels der X-förmig gestalteten Joche b abgestützt. Diese Joche
stützen sich etwa auf Betonpfeiler c. Über die obere Grundlinie des Dreiecklängsträgers
sind Querschwellen d zum Tragen der Fahrgleise e gelegt, wobei diese Querschwellen
zwecks Vermeidung einer Biegungsbeanspruchung der oberen Längsgurte des Drei-
eckträgers an den .Knotenpunkten zwischen
dessen seitlichen Versteifungsfeldern angebracht sind, so daß die Lastkräfte unmittelbar
in die Stäbe des Fachwerks eingeleitet werden. Außerdem können u. U. die Querschwellen
zur Bildung des waagerechten Dreieckverbandes des Längsträgers herangezogen werden,
wodurch sich besondere waagerechte Abstützungs- oder Verbindungsglieder erübrigen.
Die Querschwellen d tragen an ihren beiden Enden die Fahrgleise e, auf denen die* Fahrkörper
/ Z1 seitlich frei schwingend (entweder
mittels kardanischer Aufhängung oder durch unmittelbare freie Querbewegurig der Laufrollen g auf den mit gewölbtem Kopf aus^ ■
gebildeten Fahrschienen e) aufgehängt sind: Dadurch können sich die Wagen in Krümmungen
oder bei seitlichem Winddruck frei in ihre Gleichgewichtslage einstellen. Die Anordnung des Dreieckträgers mit seiner
Spitze nach unten sowie die Form der X-förmigen Joche 3 gestattet eine unbehinderte
Ausschwingung der Wagen in weiten Grenzen (in Abb. 1 strichpunktiert angedeutet)
und eine starke Einschränkung des" Bahnprofils in der Breite. Die Joche b können
zweckmäßig aus zwei gepreßten Hohlprofilen hergestellt sein, die in der Mitte zusammengeschweißt
sind, während für die Längsgurte des Dreieckträgers zweckmäßig Rohrprofile verwendet werden. Hierdurch ergibt sich
einerseits ein ruhigeres, gefälliges und glatteres Aussehen als bei Verwendung von
Walzprofilen, ferner sind die seitlichen Winddrücke geringer; auch wird bekanntlich bei
Rohr- bzw. Honigliedern der Baustoff weit besser ausgenützt als bei Walzprofilen, so daß
auch ein geringes Baustoffgewicht erforderlich ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Oberbau für Schwebeschnellbahnen mit einem als Dreigurtträger ausgebildeten Fahrbahnträger, bei dem die Spitze des Dreieckquerschnitts nach unten gekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren Enden je eine Fahrschiene (e) tragenden Querschwellen (d) auf den beiden obenliegenden, an. ihren Enden durch X-förmige Ständer (b) abgestützen Gurten des Trägers (a) gelagert sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623635C true DE623635C (de) |
Family
ID=576597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623635D Active DE623635C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623635C (de) |
-
0
- DE DENDAT623635D patent/DE623635C/de active Active
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