DE62818C - Hohlschiene mit gewellten Stegen - Google Patents

Hohlschiene mit gewellten Stegen

Info

Publication number
DE62818C
DE62818C DENDAT62818D DE62818DA DE62818C DE 62818 C DE62818 C DE 62818C DE NDAT62818 D DENDAT62818 D DE NDAT62818D DE 62818D A DE62818D A DE 62818DA DE 62818 C DE62818 C DE 62818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
rails
webs
tubes
increased
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62818D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. MANNESMANN JUN. in Berlin N.W., Pariser Platz 6
Publication of DE62818C publication Critical patent/DE62818C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/02Rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bisher gebräuchlichen, nach dem bekannten Normalprofil hergestellten Schienen bieten den Seitenkräften nur einen geringen Widerstand, der ohne bedeutende Gewichtserhöhung durch Verstärkung des Stegs sich nicht vergröfsern lä'fst. Immerhin wird aber auch trotz solcher Verstärkung des. Stegs die Beanspruchung desselben durch Seitenkräfte deswegen sehr ungünstig, weil der Steg von der Mitte des Kopfes ausgeht, Weit günstiger fällt die fragliche Beanspruchung aus, wenn man nach vorliegender Erfindung die Schiene als Hohlkörper in der Weise ausführt, dafs der Kopf durch zwei seitliche Stege mit dem Fufs oder unteren Theil der Schiene verbunden wird und diese Stege durch senkrechte Wellungen . versteift werden, die sich sowohl an den Kopf, als auch an den Fufs anschliefsen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht verschiedene Formen solcher Schienen. In Fig. ι und 2 ist eine Stuhlschiene dargestellt, deren Köpfe α und b durch zwei seitliche Stege d mit einander verbunden sind, so dafs ein rohrförmiger Hohlkörper, eine Hohlschiene entsteht. Die Stege d sind mit Wellungen versehen, welche unmittelbar an den Uebergang ■ aus den breiteren Köpfen α und b in die Stege d einsetzen.
Infolge dieser Wellungen, deren Verlauf aus dem horizontalen Längsschnitt nach x-x, Fig. 2, klar erkennbar ist, werden die als Flächen ausgebildeten Stege d nicht nur in sich selbst versteift, sondern auch derart starr mit den Köpfen verbunden, dafs die Schiene sowohl den senkrechten, als auch den seitlichen Kräften vollkommen Widerstand leistet. Man ist demnach in der Lage, solche Schiene viel höher auszuführen, als bisher Und doch die Stege sehr dünn zu halten. ■. ■ .
Bei einer solchen Hohlschiene läfst sich dann das Material derart günstig vertheilen, dafs die Hohlschiene die doppelte Tragfähigkeit einer gewöhnlichen Normalschiene von gleichem Gewicht besitzt. Infolge dessen erhöht sich also bei gleichem Gewicht die Sicherheit um das Doppelte, während die Durchbiegung ganz erheblich, und zwar bei weit aus einander liegenden Stützpunkten auf ein Drittel bis ein Viertel sinkt. Diese Wirkung ist nur dadurch möglich geworden, dafs der Querschnitt höher gewählt ist, was wiederum ohne Gewichtsvermehrung durch die gewellten Stege erreicht worden ist. Zur Herstellung solcher Schienen werden nach dem Schrägwalzverfahren erzeugte Röhren benutzt, deren runder Querschnitt durch äufsere Bearbeitung, beispielsweise Walzen oder Pressen in Formen, in der dargestellten Weise umgewandelt wird.
Die Fig. 3" und 4 zeigen Schienenprofile für breitbasige Schienen. Bei solchen Schienen tritt der Vorzug der geschilderten Stegbildung ganz besonders in die Augen, denn es ist infolge derselben möglich, den Stegen d eine geneigte Lage derart zu geben, dafs die Seitenkräfte unmittelbar von den Stegen aufgenommen und an den Fufs f übertragen werden.
Auch kann man, wie Fig. 5 zeigt, die Wellungen ganz in den Fufs übergehen lassen, so dafs also auch der Fufs gewellt ist. Derartige Schienen können dann ohne Schwelle direct in der Bettung verlegt werden.

Claims (1)

  1. Soll das Gesammtgewicht der Schiene noch erhöht werden, so kann man den Hohlraum der Schiene mit Sand, Kies, Koks, Cement oder auch solchen Körpern ausfüllen, die eine andere Schwingungsphase als das Metall der Schiene besitzen. In letzterem Falle wird dann gleichzeitig erzielt, dafs die Schwingungen der Schiene beim Befahren derselben sich nicht in Schall, sondern in Warme umsetzen. Solche Schienen erweisen sich also geräuschlos und bieten aufser der Annehmlichkeit beim Befahren noch den Vortheil, dafs die Sicherheit des Betriebes erhöht und -das rollende Material geschont wird.
    Es wird noch besonders hervorgehoben, dafs die zur Herstellung dieser Hohlschienen be-; nutzten Röhren nicht unbedingt nach dem Schrägwalzverfahren erzeugt zu sein brauchen, man kann die Röhren auch durch Auswalzen über den Dorn, durch Hämmern, Pressen, Schweifsen u. s. w. gewinnen.
    Pateντ-Anspruch:
    Hohlschienen, welche dadurch versteift sind, dafs ihre seitlichen Stege mit senkrechten Wellen versehen sind, welche sich sowohl an den Kopf, als auch an den Fufs oder unteren Theil der Schiene anschliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62818D Hohlschiene mit gewellten Stegen Expired - Lifetime DE62818C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE62818C true DE62818C (de)

Family

ID=336786

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT62818D Expired - Lifetime DE62818C (de) Hohlschiene mit gewellten Stegen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE62818C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2003093C2 (nl) * 2008-06-27 2009-12-30 Schuurman Beheer B V Railconstructie op het dak van een gebouw voor een dakwagen voor gevelonderhoud.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2003093C2 (nl) * 2008-06-27 2009-12-30 Schuurman Beheer B V Railconstructie op het dak van een gebouw voor een dakwagen voor gevelonderhoud.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT408675B (de) Einrichtung zum anschliessen von kragplatten an eine wand- oder deckenkonstruktion
DE4203815A1 (de) Betonfertigplatte fuer einen verbundboden
DE62818C (de) Hohlschiene mit gewellten Stegen
DE1654335A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Couchkorpus,Grundkorpusse zur Durchfuehrung des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestellter Couchkorpus
CH542975A (de) Stützenanordnung für Betonschalungen
DE2101092C3 (de) Bogenförmiger Streckenausbau mit Hilfe von Segmenten aus Beton
DE2900065A1 (de) Holztraeger
DE2850428C2 (de) Wärmeisolierender Profilkörper aus Profilschienen, die durch Verbindungsleisten miteinander verbunden sind und Verfahren zur Herstellung der Verbindungsleisten
DE3900985C2 (de) Einschlagdübel
DE631293C (de) Verfahren zur Herstellung von stab- oder plattenfoermigen Walzprofilen
DE7525732U (de) Verbundtraeger
DE191856C (de)
DE831764C (de) Stahlbeton-I-Traeger und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1052830B (de) Verwindungsunempfindlicher Fahrzeugrahmen
AT257894B (de) Aus einem Blechstreifen gebildetes, Z-förmiges Profil aufweisendes Bewehrungselement für Stahlbetonträger od. dgl.
DE90082C (de)
AT205723B (de) Bauelement
DE2350C (de) Eisernes Oberbau-System für Eisenbahnen
DE1759969C3 (de) PunktgeschweiBte Bewehrungsmatte
DE813534C (de) Vorrichtung zur Abstuetzung des Hangenden, insbesondere im Strebausbau
DE2580C (de) Eintheiliger eiserner Oberbau für Eisenbahnen
DE7042834U (de) Lehre zur Herstellung eines Beton Bruckenbalkens
AT226931B (de) Bewehrungsstab für Betonarbeiten
AT7608B (de) Eisenbahnschwellen aus Beton.
AT162177B (de) Tragkonstruktion, insbesondere für Brückenfahrbahnen, schwer belastete Decken od. dgl.