DE632058C - Backenbrecher - Google Patents
BackenbrecherInfo
- Publication number
- DE632058C DE632058C DEK132832D DEK0132832D DE632058C DE 632058 C DE632058 C DE 632058C DE K132832 D DEK132832 D DE K132832D DE K0132832 D DEK0132832 D DE K0132832D DE 632058 C DE632058 C DE 632058C
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- DE
- Germany
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- jaw
- teeth
- crushing
- discharge
- jaw crusher
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/10—Shape or construction of jaws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Backenbrecher zum Zerkleinern von stückigem Gut. Bekanntlich
vergrößert sich das Schiittvolumen des Gutes bei fortschreitender Zerkleinerung
nach dem Austrag des Brechmaules hin, und es steigert sich infolgedessen die Zerkleinerungsarbeit
im unteren Teil des Brechraumes. Da außerdem in dem Aufgabegut befindliche
kleinere Stücke sofort in den unteren Teil des Brechraumes fallen, so ist nicht nur dort die
größte Zerkleinerungsarbeit zu leisten, sondern auch eine unerwünschte Gutstauung
unvermeidlich; diese kann im allgemeinen nur durch entsprechende Regelung der Gutaufgäbe
beseitigt werden, wodurch aber die Leistung des Brechers beeinträchtigt wird. Außerdem tritt infolge der Stauung des Gutes
im unteren Teil des Brechmaules eine verhältnismäßig starke Staubbildung wie auch
ao eine starke Abnutzung der Brechbacken ein.
Diese Nachteile sollen durch die Erfindung
beseitigt werden. Es geschieht dies dadurch, daß Brechbacken verwendet werden, die sich
nach dem Austrag hin verbreitern. Hierbei können die auf den Brechflächen angebrachten
Zähne so angeordnet werden, daß sie nach dem Austrag hin auseinander streben.
Durch die Verbreiterung der Brechbacken nach dem Austrag hin wird der untere Teil
des Brechraumes entsprechend der Volumenzunahme des Gutes vergrößert, so daß Gutstauungen
dort vermieden werden. Ferner kann durch die obengenannte Anordnung der
Zähne oder Rippen auf den Backen das Gut auf seinem Wege durch das Brechmaul gleichmäßig
über der Brechfläche ausgebreitet und zerkleinert werden. Die Zähne oder Rippen werden zweckmäßig so ausgeführt, daß ihre
Höhe nach dem Austrag hin abnimmt, wobei die Abnahme stufenförmig stattfinden kann.
Dadurch wird dann bereits eine weitgehende und gleichmäßige Vorzerkleinerung des Gutes
im oberen TeE des Brechraumes gewährleistet.
Es ist bei Steinbrechmaschinen bekannt;, die
Brechzähne von der Längsachse der Backe aus nach beiden Seiten hin schräg nach unten
verlaufen zu lassen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß·das Gut, da die Backe
überall gleiche Breite hat, sich am Rande der Backe staut.
Auf .der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt den Backenbrecher im Querschnitt,
Abb. 2 die obere feste Brechbacke und
Abb. 3 die untere bewegliche Brechbacke in Draufsicht.
Der Brecher besteht aus dem Gehäuse 1 und den beiden Brechbacken 2, 3. Die beiden
Backen sind nach der gleichen Seite geneigt, so daß sie einen schräg nach unten verlaufenden
Brechraum bilden. Die obere Brech-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Karl Meister in Magdeburg,
682058
backe 2 ist fest, aber nachgiebig gelagert, während die untere Brechbacke 3 an ihrem
oberen Ende unreine Achse4 schwingbar ist. Angetrieben wird die schwingbare Brechbacke
3 z. B. durch einen Exzenterantrieb 5. Die Brechfläche beider Backen 2, 3 verbreitert
sich allmählich nach dem Austragspalt hin, so daß sich der Brechraum im unteren Teil entsprechend
der Volümenzunahme des Gutes vergrößert. Beim Ausfiihrungsbeispiel ist die obere Brechbacke mit Zähnen 6 versehen, die
nach dem Austragende der Backe hin sich allmählich voneinander entfernen. Die Zahnhöhe
nimmt nach dem Austrag hin allmählich ab; es kann dies auch, wie beim Ausführungsbeispiel, stufenförmig erfolgen. Im unteren
Teil der Backe sind zwischen den Zähnen 6 noch Zähne 7 angeordnet, die bis etwa in die
Mitte der Backe reichen und dort in die Grundfläche der Backe verlaufen (Abb. 2).
Am unteren Ende der Backe verlaufen die Zähne 6, 7 in die Brechfläche 8, die vollständig
glatt ist. Die untere schwingende Backe 3 ist ebenfalls mit Zähnen 9 versehen, deren
Höhe nach dem Austragende der Backe hin allmählich abnimmt und die nach dem Austrag
ebenfalls auseinanderstreben (Abb. 3). Im unteren Teil der Backe 3 sind zwischen
den Zähnen 9 ebenfalls noch Zähne 10 angeordnet, die etwa bis zur Mitte der Backe
reichen und dann in die Grundfläche der Backe verlaufen. Der untere Teil 11 der
Backe 3 ist wie der entsprechende Teil 8 der Brechbacke 2 vollständig glatt. Die Zähne
der unteren Backe 3 werden zweckmäßig so
angeordnet, daß an den Längsseiten der Backe sich je ein halber Zahn 9' befindet, der gleichzeitig
als seitliche Begrenzungskante für die Backe dient; dadurch wird verhütet, daß Gut
von der Backe seitlich abrutschen und sich 40 zwischen Backe und Gehäusewand festsetzen
■kann.
Die Ausbildung der Zähne beider Backen kann auch eine andere sein. Wesentlich für
die Erfindung ist, daß die Brechbacken sich nach dem Austragende hin verbreitern.
Zweckmäßig ist dabei, daß die Zähne vom oberen Ende der Backe nach dem unteren Ende hin voneinander abweichen. Der Antrieb
und die Lagerung der beweglichen Brechbacke sind beliebig.
Claims (3)
1. Backenbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechbacken sich nach dem
Austragspalt hin verbreitern und mit Zähnen versehen sind, die sich nach dem
Austrag hin voneinander entfernen.
2. Backenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil
der Brechbacke in den Zahnzwischenräumen Zwischenzähne angeordnet sind.
3. Backenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die "Zähne der
festen Brechbacke stufenförmig abgesetzt sind und die. Zahnhöhe stufenweise nach
dem Austrag hin abnimmt und daß die Zähne im unteren Teil des Brechraumes in die am Austragende glatte Brechfläche
übergehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK132832D DE632058C (de) | 1934-01-17 | 1934-01-17 | Backenbrecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK132832D DE632058C (de) | 1934-01-17 | 1934-01-17 | Backenbrecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632058C true DE632058C (de) | 1936-07-02 |
Family
ID=7247720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK132832D Expired DE632058C (de) | 1934-01-17 | 1934-01-17 | Backenbrecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632058C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1049202B (de) * | 1955-04-02 | 1959-01-22 | Marcello Picalarga | Backenbrecher zur Feinschottererzeugung |
| DE1054310B (de) * | 1956-10-16 | 1959-04-02 | Hein Lehmann Ag | Backenbrecher |
-
1934
- 1934-01-17 DE DEK132832D patent/DE632058C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1049202B (de) * | 1955-04-02 | 1959-01-22 | Marcello Picalarga | Backenbrecher zur Feinschottererzeugung |
| DE1054310B (de) * | 1956-10-16 | 1959-04-02 | Hein Lehmann Ag | Backenbrecher |
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