DE632132C - Dampfwasserableiter - Google Patents

Dampfwasserableiter

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DE632132C
DE632132C DES112051D DES0112051D DE632132C DE 632132 C DE632132 C DE 632132C DE S112051 D DES112051 D DE S112051D DE S0112051 D DES0112051 D DE S0112051D DE 632132 C DE632132 C DE 632132C
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Germany
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water
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DES112051D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/02Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter Bei Dampfwasserableitern mit entlastetem Ableiterventil ist es bereits bekannt, Doppelsitzventile oder auch zwei durch ein Hebelwerk miteinander gekuppelte Ventilkegel vorzusehen. Da hierbei die beiden Ventilkegel genau gleichzeitig schließen müssen, was z. B. infolge mangelnder Herstellungsgenauigkeit, Abnutzung oder Wärmedehnungen schwer erreichbar ist, leiden derartige Dampfivasserableiter stets unter Undichtigkeiten, welche gerade, bei Dampfwasserableitern unerwünscht sind. Man hat auch schon vorgeschlagen, an Stelle von zwei Ventilkegeln zwei Kolben oder Plunger zu verwenden, welche durch einen starren zweiarmigen Hebel miteinander verbunden sind. Derartige Plunger müssen sehr sorgfältig eingeschliffen werden, halten aber trotzdem auf die Dauer meist nicht dicht und neigen vor allem wegen der bei Dampfwasserableitern ständig auftretenden Temperaturschwankungen zum Klemmen. Da bei den genannten Vorrichtungen jeweils zwei verschiedene Verschlußstellen vorhanden sind, welche bearbeitet und dicht gehalten werden müssen, ist ihre Herstellung entsprechend teuer.
  • Bei für Rohrleitungen bestimmten Absperrventilen mit Einsitzkegeln ist weiterhin die Anordnung von Entlastungsfederrohren bekannt, welche den Vorteil der Einfachheit und Dichtheit besitzen. Die übliche Anordnung des Entlastungsfederrohres ist dabei die Befestigung unmittelbar an der Ventilstange. Diese Art der Befestigung ist aber bei Dampf-Wasserableitern ungeeignet, da das Wasser keine Möglichkeit hätte, sich in. oder um das Entlastungsfederrohr herum zu sammeln, so daß letzteres fast ständig dem heißen Dampf ausgesetzt wäre, wodurch es bald zerstört würde. Aus diesem Grunde hatte man bisher bei Dampfwasserableitern von der Verwendung eines Entlastungsfederrohres, ja meist auch überhaupt von einer Entlastung abgesehen.
  • Dieser Mangel soll erfindungsgemäß in einfacher Weise dadurch beseitigt werden, daß der Ventilkegel des Dampfwasserableiters mit Hilfe eines Übertragungshebels mit einem unterhalb des Ventildurchganges in einem mit Wasser gefüllten Raum des Ventilgehäuses angeordneten Entlastungsfederrohr verbunden ist.
  • Durch die Einschaltung des an sich bekannten Übertragungshebels zwischen Ventilkegel und Entlastungsfederrohr wird eine vollständige räumliche Trennung dieser beiden Teile ermöglicht, so daß das Entlastungsfederrohr nunmehr in einem Raum angeordnet -werden kann,. in dem sich das Wasser sammelt und das Federrohr umspült, wobei letzteres dennoch mit dem Ventileintrittsraum in Verbindung steht. Man kann nun ohne weiteres zur Entlastung das vorteilhafte Federrohr benutzen, was eine gute Abdichtung und ein leichtes Arbeiten der aus einem Thermostaten oder einem offenen oder geschlossenen Schwimmer bestehenden Betätigungsvorrichtung gewährleistet. In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen vereinfacht veranschaulicht, und zwar zeigt . Fig. i im Schnitt einenDampfwasserableiter mit Thermostat, während Fig.2 eine weitere Ausführungsform eben, falls im Schnitt veranschaulicht. .
  • In der Zeichnung ist mit i ein Ventilgehäuse bezeichnet, welches mit einem Eintrittsstutzen 2 und einem Austrittsstutzen 3 versehen ist. Eine Trennwand 4 teilt das Gehäuseinnere in einen Vordruckraum 5 und einen Abflußraum 6. In -der Trennwand befindet sich ein Ventilsitz 7, dessen Durchtrittsöftnung mittels eines Ventilkegels 8 verschließbar ist.
  • Unterhalb des Ventildurchganges 7 ist der Abflußraum 6 derart vertieft ausgebildet, daß sich in der Vertiefung Wasser ansammeln kann. An dieser Stelle ist nun ein Entlastungsfederbalg 9 angeordnet, welcher aus einem Wellrohr io und einem Boden i i besteht. Die Öffnung des Entlastungsfederrohres mündet in den entsprechend herabgezogenen Vordruckraum ,5. Der Ventilkegel 8 ist mit dem Entlastungsfederrohr 9 durch einen Übertragungshebel verbunden, welcher aus einem um einen Drehpunkt 12 schwingbaren Doppelhebel 13, 14 besteht, dessen einer Arm 13 an die Spindel 15 des Ventilkegels 8 und dessen andrer Arm 14 mittels eines Verbindungsstückes 16 an den Boden i i des Entlastungsfed'errohres 9 angelenkt ist.
  • Durch entsprechende Wahl der Druckflächen der Teile 8 und 9 sowie der Abmessungen der Hebelarme 13, 14 kann jeder gewünschte Entlastungsgrad erreicht werden. Man kann. z. B. die Vorrichtung derart einstellen, daß der Ventilkegel 8 unter der Wirkung der Federrohrwandung in seiner öffnungstellung gehalten wird.
  • Die Betätigungsvorrichtung besteht im Ausführungsbeispiel aus einem im Abflußraum 6 angeordneten Thermostaten 17 beliebiger Bauart, welcher mit seiner Druckstange 18 beispielsweise gemäß Fig.2 unmittelbar an dem Hebelarm 13 angreift. Es kann aber auch gemäß Fig. i an dem Doppelhebel 13,. 14 ein weiterer Hebelarm i9 angeordnet sein, dessen Länge entsprechend dem zur Verfügung stehenden Hub des Thermostaten und der gewünschten übersetzung bemessen wird. Gegebenenfalls kann der Hebelarm i9 seitlich abgeknöpft sein, um die Anbringung des Thermostaten bei einem kurzen Hebelarm zu erleichtern. Auf diese Weise wird ermöglicht, auch, bei Anwendung eines Metallausdehnungskörpers bereits mit einem kleinen Hub desselben einen großen Hub des Ventilkegels zu erzielen, da der Thermostat lediglich eine geringe Zusatzarbeit zu leisten hat.
  • ..,Vor der Öffnung des Entlastungsfederxöhres 9 ist vorteilhaft ein Schmutzsieb 2o befestigt. Eine Entleerungsschraube 21 oder ein besonderes Abblasventil ermöglicht die Entfernung der abgelagerten Schmutzteile.
  • Die Wirkungs-,veise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist die folgende: Der Dampf bzw. das Wasser strömt in Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch den Eintrittsstutzen 2 in den Vordruckraum 5, von diesem durch die Öffnung des Ventilsitzes 7 in den Abflußraum 6; hier wirkt der Dampf oder das Wasser auf den Thermostaten ein und strömt schließlich durch den Austrittsstutzen 3 hinaus. Der im Vordruckraum 5 herrschende Druck lastet sowohl auf dem Kegelventil 8 als auch auf dem Entlastungsfederrohr 9, so daß das Kegelventil stets entlastet ist. Das Entlastungsfederrohr 9 kann aber nicht unmittelbar mit dem heißen Dampf in ' Berührung kommen, da es dank des Übertragungshebels 13, 14 in einem Raum angeordnet ist, in welchem es ständig von Wasser bespült wird. Die Lebensdauer des Entlastungsfederrohres wird dadurch bedeutend erhöht.
  • Der Thermostat 17 selbst arbeitet in bekannter Weise, indem er beim Ausströmen von Dampf das Ventil schließt bzw. drosselt, bis das abfließende Wasser wieder die übliche Temperatur herstellt und das Ventil öffnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dämpfwasserableiter mit entlastetem Einsitzkegelventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel (8) mit Hilfe eines zweiarmigen Übertragungshebels (13, 14) mit einem unterhalb- des Ventildurchganges in einem mit Wasser gefüllten Raum des Ventilgehäuses angeordneten Entlastungsfederrohr (9) verbunden ist.
  2. 2. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem übertragungshebel (13, 14) ein dritter Hebelarm (19) vorgesehen ist, an dem die Betätigungsvorrichtung des Ventils angreift.
  3. 3. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der üffnung des Entlastungsfederrohres (9) ein Schmutzsieb (2o) angeordnet ist, zu dessen Reinigung vorteilhaft eine Entleerungsschraube (21) oder ein Abblasventil vorgesehen ist.
DES112051D 1933-12-12 1933-12-12 Dampfwasserableiter Expired DE632132C (de)

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DE (1) DE632132C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer
US4208678A (en) * 1978-10-02 1980-06-17 International Business Machines Corporation Stabilized rotation of flexible disk files

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer
US4208678A (en) * 1978-10-02 1980-06-17 International Business Machines Corporation Stabilized rotation of flexible disk files

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