DE635780C - Filtermassewaschvorrichtung mit Kreislauffuehrung der zu reinigenden Masse - Google Patents

Filtermassewaschvorrichtung mit Kreislauffuehrung der zu reinigenden Masse

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DE635780C
DE635780C DEC47886D DEC0047886D DE635780C DE 635780 C DE635780 C DE 635780C DE C47886 D DEC47886 D DE C47886D DE C0047886 D DEC0047886 D DE C0047886D DE 635780 C DE635780 C DE 635780C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D41/00Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids
    • B01D41/02Regeneration of the filtering material or filter elements outside the filter for liquid or gaseous fluids of loose filtering material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filtermassewaschvorrichtung mit Kreislaufführung der zu reinigenden Masse Die Erfindung betrifft eine-Waschvorrichtung für Filtermasse jener Art, bei welcher die Filtermasse in dem Waschbehälter in dessen unterem Teil vorzugsweise tangential im Kreislauf zu, und durch einen zentralen Überlauf abgeführt wird und wieder in die Saugleitung der Pumpe gelangt.
  • Es ist bei solchen Waschvorrichtungen bekannt, zentral im Waschbehälter um den oberen Teil des Um- und Uberlaufrohres eine Siebkammer anzuordnen7 aus der das Schmutz-. wasser abgeleitet wird. Dabei wurden aber die durch die kreisende Bewegung des Waschgutes im oberen Teil des Waschbehältersnach der Größe des splez. Gewichtes klassierten Verunreinigungen, wie größere und kleinere feste Teile, wie Schaum, stets in dem Umlaufrohr wieder zusammengeführt und erst innerhalb des Umlaufrohres durch dessen nach innen gerichtete Siebkammerwand wieder abgeführt. Da das Schmutzvasserablaufsieb innerhalb des Umlaufrobres lag, ergaben sich durch die saugende Wirkung der Pumpe bald Verstopfungen, und es sind auch Verluste an wertvoller Filtermasse nicht zu vermeiden: Hier verbessert nun die Erfindung die bestehenden Wasckvorrichtungen dadurch, daß die Siebfläche der das zentrale Umlaufrohr umgebenden Siebkammer nach außen gerichtet ist, so daß die Schaumteile und dad Schmutzwasser bereits abgeführt werden, bevor die Masse wieder durch den Überlauf in das Umlaufrohr gelangt.
  • Damit wird das Umlaufrohr entlastet und die saugende Wirkung der Pumpe kann sich nicht auf das Schmutzwasserablaufsieb aus dehnen. Ferner geschieht das Abführen der Schaumteile und des Schmutzwassers schneller, und es ist vermieden, daß Filtermasse mit dem Schmutzwasser abgeführt wird.
  • Bei Verwendung der bekannten Siebkammer zeigt sich der Nachteil, daß im Betrieb ein Unterdruck entstehen kann, wenn sich das Sieb beim Waschen mit stark verschmutzter Masse, z. B. mit den im Schmutzwasser enthaltenen Hefeteilen und kleinen Massefasern, vollsetzt. Dies hat zur Folge, daß das freie Ablaufen des Schmutzwassers gestört wird. Es wird deshalb erfindungsgemäß zur weiteren Verbesserung der Waseldeistung die Siebkammer mit in die freie Luft ausmündenden Entlüftungsrohren versehen, die jedes Auftreten eines Unterdruckes in der Sieb kammer unmöglich machen.
  • Mit besonderem Vorteil werden die für die 5 chmutzwasserableitung aus der Siebkammer vorgesehenen Rohre teleskopartig ineinanderschiebbar ausgebildet.
  • Gegenüber einer bekannten Einrichtung zum Abziehen des Schmutzwassers, bei der eine Hohlwelle verwendet ist, die mehrere in verschiedener Höhenlage angeordnete und wahlweise zu öffnende bzw. zu schließende Austrittsöffnungen aufweist, ist durch die teleskopartige Ausbildung die stufenlose Einstellung auf jeden gewünschten Wasserspiegel möglich. Während bei der bekannten Einrichtung die Abstände zwischen den einzelnen Austrittsöftnungen recht groß sind, kann bei der erfindungsgemäßen teleskopartigen Ausbildung durch entsprechende Einstellung die Ableitung des Schmutz- oder Waschwassers genau geregelt und damit jede gewünschte.
  • Eindickung der behandelten Filtermasse erreicht werden.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt. Die Figur zeigt in senkrechtem Mittenschnitt eine erfindungsgemäß ausgebildete Waschvorrichtung für Filtermasse.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Behälter a, der Pumpe c, dem Standrohr g, dem Sieb h, den Ablaufrohren 1, dem Steigrohr x, dem Auslaufrohry und der Aufhebevorrichtung o, p für das Standrohr g.
  • Am boden des Behälters a ist ein Saugrohrkrümmer b angeordnet, welcher zur Pumpe führt und die Verbindung zwischen dem Behälter a und der durch einen Riementrieb angetriebenen Pumpe herstellt. Von der Pumpe aus führt eine Rohrleitungd außerhalb des Behälters aufwärts, und zwar zunächst bis zu einer Abzweigstelle, von wo aus eine tangential in den Behälter a mündende Leitung e abzweigt. Der über die Abzweigstelle hinausgehende etwas verjüngte Teil der Rohrleitung d geht in einen Krümmer über, an welchen ein für die Entleerung des Behälters vorgesehener Ablaßhahn angeschlossen ist.
  • In der Mitte des Behälters a ist das zentrale Stand- oder Umlaufrohr g angeordnet, das oben mit einem Einlauftrichter q und unten mit einem Konus i versehen ist, welcher in die konische Eirllauföffhung des Saugrohrkrümmers b paßt und die-Verbindung zwischen Standrohr und Saugrohrkrümmer herstellt. Unterhalb des Standrohrtrichters q ist ein trichterförmiger, siebförmig gelochter Flansch k. angeordnet, welcher den Boden des Siebzylinders h bildet, der wiederum an dem siebförmigen Bodenflansch abnehmbar angeordnet ist. Den Siebbodens durchdringen zwei Rohre 1, welche zur Ableitung des Schmutzwassers dienen undwelche bis in den oberen Teil des vom Sieb eingeschlossenen Raumes hochgeführt sind. Diese Rohre führen nach unten durch den Behälterboden und münden unterhalb desselben in ein Verbindungsrohr v, an das ein außen am Behälter hochgeführtes, oben offenes Steigrohr x angeschlossen ist. An dieses Steigrohr ist in normaler Waschwasserspiegelhöhe im Behälter a ein nach unten geführtes Auslauf-@ohry angeschlossen. In den waagerechten Teil des Steigrohres x ist ein Ablaßhahn w @eingebaut, so daß das Schmutzwasser auch innittelbar unten abgelassen werden kann und, nicht erst im Steigrohr x hochsteigen muß.
  • Das rechts vom Stand- oder Umlaufrohrg angeordnete Schmutzwasserableitungsrohr l ist zweiteilig ausgebildet und dessen oberer Teil t teleskopartig im Hauptrohr 1 verschiebbar angeordnet, so daß er mittels einer unten in einem Verschluß stöpsel geführten, mit einem Handgriff versehenen Stange u bewegt werden kann, worauf die Einlauföffnung des Ablaufrohres bis dicht über den Siebboden k herangeführt und der Wasserstand innerhalb des vom Sieb eingeschlossenen Raumes r gesenkt werden kann.
  • Zur Entlüftung des vom Sieb k eingeschlossenen Raumes sind an einem diesen Raum oben abschließenden Bord m Entlüftungsrohre n angeordnet. An diesen ist ein Gehängeo befestigt, das an einen Hebelp angelenkt ist, der am Behälter a nach oben ausschwenkbar gelagert und in einer ebenfalls am Behälter angeordneten Schleife s geführt ist. Diese aus dem Gehänge o und dem Hebel p bestehende Hebevornichtung dient zum Hochziehen des Standrohres g, so daß der Behälterinhalt unmittelbar durch den Saugrohrkrümmer b zum Entleeren gebracht werden kann.
  • PANTENTANSPRÜCHE: 1. Filtermassewaschvorrichtung mit Kreislaufführung der zu reinigenden Masse, bei welcher das zentrale Umlaufrohr im oberen Teil als hohlzylindrische Siebkammer ausgebildet ist, dadurch gekeunzeichnet, daß die Siebfläche (h) der hohlzylindrischen Siebkammer (r) auf der Außenseite des Umlaufrohres (g) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebkammer (r) in ihrem oberen Teil mit Entlüftungsrohren (n) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzwasserableitungsrohre (1) innerhalb der Siebkammer (r) teleskopartig ineinanderschiebbar ausgebildet sind.
DEC47886D 1933-05-17 1933-05-17 Filtermassewaschvorrichtung mit Kreislauffuehrung der zu reinigenden Masse Expired DE635780C (de)

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