DE637162C - Einrichtung zur Bestimmung der Richtung eines im Raume sich bewegenden Zieles - Google Patents

Einrichtung zur Bestimmung der Richtung eines im Raume sich bewegenden Zieles

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DE637162C
DE637162C DET43795D DET0043795D DE637162C DE 637162 C DE637162 C DE 637162C DE T43795 D DET43795 D DE T43795D DE T0043795 D DET0043795 D DE T0043795D DE 637162 C DE637162 C DE 637162C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/08Ground-based tracking-systems for aerial targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bestimmung der Richtung eines im Raume sich bewegenden Zieles Korrektoren von Abhorchapparaten und andere Mittel zum Anvisieren eines beweglichen Zieles benötigen immer eine Bestimmung der Bewegungsrichtung dieses Zieles, z. B. des Fluges eines Flugzeuges. Diese Bestimmung erfolgt bisher in der Weise, daß die Flugzeugbahn in einer zentralen Projektion entweder auf einer Halbkugel oder auf einer ebenen Platte eingezeichnet wird. Diese beiden Arten weisen den, Nachteil auf, daß ein Registrierungsteil (eine Kugel oder eine Kotangensplatte) von ziemlich großen Abmessungen erforderlich ist, um nämlich die ganze Bewegungsbahn des Zieles in einem ausreichend großen Maßstabe registrieren zu können, welcher aus Gründen der Übersichtlichkeit und einer hinreichend genauen Ablesung der Bewegungsrichtung (des Kurses) erforderlich ist.
  • Die hierbei verwendete Registrierungseinrichtung an und für sich weist bei praktischer Anwendung, insbesondere zu Militärzwecken, ebenfalls bedeutende Nachteile auf, da sie einer Wartung, nämlich des Einsetzens von Schreibstift oder Feder, und einer Auswechslung dieser Teile bei Beschädigung bedarf, wodurch die Bedienung erschwert wird. Außerdem muß die eingetragene Bewegungsbahn des Zieles wieder ausradiert werden. Die Erfindung bezweckt, sämtliche diese Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe von neuen Gesichtspunkten aus, und zwar auf Grund einer neuen geometrischen Auffassung der Zielbahn mit Hilfe eines Ähnlichkeitspunktes. Zur Aufklärung des Wesens der Erfindung sei eine theoretische Erwägung unter Hinweis auf Abb. i und 2 der Zeichnung vorausgesandt.
  • ist der veränderliche Seitenwinkel des Zieles relativ zur Nullrichtung in der Horizontalebene.
  • ß ist der augenblickliche Kurs des Zieles, d. h. der Winkel, welcher von der Zielbahn und von der Nullrichtung eingeschlossen ist. Dieser Winkel kann für ein kleines Element s der Zielbahn als konstant angesehen werden.
  • z ist der Geländewinkel des Zieles über der Horizontalebene.
  • Abb.2 stellt die räumlichen Verhältnisse der Winkel- und Größenangaben dar, und zwar in einer Verkleinerung, welche durch Dividieren mit der konstanten metrischen Höhe des Zieles über der Horizontalebene entstanden ist. Die Höhenstrecken 11 li = ml, 1z l2 = ml sind nämlich konstant und werden als der gewählten Konstante na, gleich angenommen. Die räumliche Zielbahnstrecke s, welche demnach als geradlinig und waagerecht vorausgesetzt wird, hat den Grun.driß s1 = 1112-Wenn , man die Strecke cl 4 = v2 (Abh, r; dem Apparate gegenüber als ortsfest nimmt, von einer Länge na, - cotg a2, so ve-i@j'n läuft in den weiteren Punkt 1i des Grund--'F risses s, der Zielbahn s ein Vektor v1 von einer Länge na, - cotg v1. Die Vektoren v2 und v1 schließen mit der Grundrichtung cl o (Abb. 2) einen Winkel q?, bzw. (p1 ein. Der GrundriB s1 der Flugzeugbahn s wird daher vom Vektor v2 als festem Vektor um einen Winkel w = 99, -f- a abweichen.
  • Es sind Vorrichtungen und Geräte bekannt, welche die Zielbahnstrecke s1 automatisch durch ununterbrochenes Anvisieren des Zieles aufzeichnen und hierdurch .die Ermittlung des Kurswinkels a ermöglichen. Dieselben besitzen aber den gemeinsamen Nachteil, daß die Strecken v, und v2 bei einem genügend großen Maßstab zu groß werden und dadurch die Dimensionen der betreffenden Geräte beträchtlich anwachsen. Gemäß der Erfindung verwirklicht man dagegen eine der Zielbahnstrecke s1 ähnliche Zielbahnstrecke s2, welche parallel und in entgegengesetzter Richtung zur Strecke s1 verläuft, stets aber durch den Beobachtungspunkt c1 gelegt ist. Diese ähnliche Strecke s2 kann in einem beliebig großen Maßstabe verwirklicht werden, ohne dabei die Strecken v1 = cl h (Abb. i) und v2 = c1 12 proportional anwachsen zu lassen. Gemäß Abb. z ist setzt man Cl z=q-Mi-cotgvi, wo q eine pantographische Übersetzung (Verkleinerungs- oder Vergrößerungsverhältnis) bezeichnet, so erhält man ein konstantes Verhältnis Die Parallelführung der Strecke s2 zur Strecke s1 geschieht selbsttätig dadurch, daß ein Pantograph (Storchschnabel) eingeschaltet ist.
  • Wenn nämlich der Punkt 1i (Abb. i) die Strecke s1 beschreibt, so beschreibt der Punkt l2` (Ende des Storchschnabels) die Strecke s2 parallel und im entgegengesetzten Sinne zu s1, wenn der veränderlich lange Hebel 1, 12' im Ähnlichkeitspunkte z aufgehängt ist.
  • Man braucht den Punkt 1i gar nicht weiter zu verwirklichen, sondern es genügt bloß die Strecke l,' z = ciz nach den angeführten Formeln zu wählen. Man braucht also nur folgende Strecken mechanisch zu verwirklichen: a) _m1 - cotg z2, cl z, "@.-. d_en veränderlichen pantographischen e1 l2 l2', welcher im Punkte z aufgehängt .er en _muß und dessen veränderliche Strecken C2 z und z l.,1 meinem konstanten Verhältnis zueinander stehen müssen. Es leuchtet ein, daß man den Maßstab von, s2 durch die Wahl der pantographischen Übersetzung beliebig groß machen kann, ohne den Maßstab der Strecke in, cotg a2 zu ändern.
  • Die Punkte h und z können daher als Aufhängepunkte eines Pantographen mit einem Übersetzungsverhältnis q gewählt werden. Der Punkt 12' zeichnet dann eine Linie s2, welche dem Grundriß s1 der Flugzeugbahn in der entsprechenden Verkleinerung oder Vergrößerung entspricht. Die Bahn s2 schließt mit dem festen Vektor v2 den Winkel ü) =(P, -f- ß ein. An die Punkte 12 und z des Pantographen werden zwei mechanische Systeme angeschlossen, und zwar ein dem Vektor v2 entsprechendes System als festes System 15, 16, 17 (Abb.3), in dem die Länge zyai - cotg v2 verkörpert wird, und ein drehbares System z bis 13, 20, 21, 30, welches die Länge m1 - cotg v1 des Vektors v, verkörpert und veränderlich ist, wobei die Anordnung so zu treffen ist, daß es möglich ist, das drehbare mechanische System des Vektors v1 mit der Länge m1 - cotg z1 zeitweise mit dem festen mechanischen System des Vektors v2 mit der Länge m1'- cotg v2 in Übereinstimmung zu bringen, d. h. dasselbe so einzustellen, daß der Punkt l2 mit dem Punkte cl zusammenfällt (vgl. Abb. i und 3). Das ist dann die Grundstellung der ganzen Einrichtung, deren Einzelheiten aus der näheren Beschreibung der Abb. 3 hervorgehen werden. Wenn man nun den Vektor v2 ortfest beläßt und den- Vektor v1 um den Seitenwinkel, jedoch im entgegengesetzten Sinne dreht, als sich das Ziel bewegt (- 9), so tritt das Pantographenende 12' aus der Mitte cl heraus -und beschreibt die Bahn s2, welche von der Richtung des Vektors v2 um einen Winkel (o = yp2 + e abweicht. Dabei bleibt das Verhältnis von cl z zur Gesamtlänge ml - cotg ,l konstant.
  • Zur Bestimmung des Richtungswinkels a (Abb. 2) wird c1 (Abb. 3 und 4.) eine durchsichtige Scheibe i9 drehbar gelagert, auf welcher ein Richtungszeiger i angebracht wird (Abb. 4).
  • Die Scheibe i9 wird durch eine beliebige Einrichtung vom optischen oder akustischen Visier- oder Richtungsapparat aus so gesteuert, daß sie stets um den Seitenwinkel gedreht wird. Nun sehen wir (Abb. i), daß die Strecke s2 relativ zur augenblicklichen Richtung cT2 stets den Winkel o) =7:2 -C- 6 einschließt. Der gesuchte Winkel ß wird also derjenige Winkel sein müssen; welcher durch den Richtungszeiger i und die Strecke s2 eingeschlossen ist. Wenn man also durch Vermittlung eines Differentials den Richtungszeiger i bis zum Einklang mit der Strecke s2 verdreht, so gleicht diese Verdrehung dem gesuchten Richtungswinkel e. Das Übersetzungsverhältnis g des Pantographen kann beliebig gewählt werden.
  • In Abb.3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel des Apparates schematisch dargestellt. In einem ortsfesten Gehäuse 23 des Apparates ist eine Welle 5 drehbar gelagert, die einen Arm 6 trägt, in dem eine Schraubenspindel 7 gelagert ist, welche mit Hilfe eines Kegelradgetriebes 8, 9 gedreht werden kann. Das Rad 9 dieses Getriebes ist mit dem Planetenrad eines Differentials i i verbunden, von dem ein Kegelrad ija mit einem Schneckenrad 12 fest verbunden und das andere Kegelrad iib auf der Welle 5 aufgekeilt ist. Das Schneckenrad 12 kann mit Hilfe eines an der Vorderseite des Apparates zugänglich gelagerten Handrades 13 verdreht werden. Auf der Schraube 7 ist eine Mutter io gelagert, welche den Punkt z (den inneren Ähnlichkeitspunkt) realisiert. Die Mutter 1o trägt die Pantographenmitte 14 mit dem Anl. L='. Das Ende des Armes 1. des Pantographen ist mit einer Zahnstange 15 gelenkig verbunden, die mit Hilfe eines Ritzels 16 über eine Nockenscheibe 17 angetrieben werden kann, welche ihrerseits von einem Höhenapparat aus um den Höhenwinkel -c gedreht wird. Das Ende l2' des anderen Armes ist mit einer gut wahrnehmbaren Marke, z. B. einer Rolle i g, versehen.
  • Die zwei notwendigen Horizontalprojektionen na, cotg -t2 und ml cotg r1 werden durch eine einzige mechanische Vorrichtung, und zwar mittels der Nockenscheibe 17, des Triebrades 16, der Zahnstange 15 und des Storchschnabels 14 fortlaufend erhalten; es wird also eigentlich im allgemeinen stets 71z1 cotgc erzeugt. Den Wert von in, cotg -cl erhält man, indem man mit Hilfe der Handräder 4 und 13 die Markenrolle i8 in den Mittelpunkt cl der durchsichtigen Scheibe i9 rückstellt.
  • Der Wert von 71t1 cotg z2 ist dann veränderlich und bewirkt selbsttätig die Auswanderung der :Markenrolle 18 vom Mittelpunkt cl.
  • Die Scheibe i9 ist mittels eines Deckels 22 auf dem Gehäuse 23 drehbar gelagert und verdeckt die inneren Organe des Kastens.
  • Der Antrieb der Welle 5 erfolgt über ein Differential i und über ein Getriebe 2 von der Welle 3o aus, welche den von einem Seitenrichtapparat ermittelten Seitenwinkel (p einführt. Zu diesem Zwecke ist eine nicht dargestellte Übersetzung vom Seitenrichtapparat an das rechte Ende der Welle 3o angeschlossen.. Das Differential i wird außerdem mittels eines Handrades 4 über ein Schneckenrad 3 unabhängig vom Seitenrichtapparat gesteuert.
  • Die durch den Seitenrichtapparat angetriebene Welle 30 treibt zugleich den Deckel 22 samt der Scheibe i9 an, und zwar durch eine Zahnradübersetzung auf einen am äußeren Umfang des Gehäusedeckels a2 vorgesehenen Zahnkranz. Der Antrieb erfolgt über ein Differential 2o, auf welches auch ein Handrad 21 einwirken kann.
  • Die Rückstellungsprojektion v1 (Abb.2) wird durch die Einrichtung gemäß Abb. 3 richtig eingestellt, und zwar durch die Bewegungen der beiden Rückstellhandräder 4 und 13. Durch das Handrad 4 wird eine Seitenrückstellung mittels der Schnecke 3 dem Differential i zugeführt; andererseits wird mit Hilfe der Welle 3o die Seitendrehung (p in dasselbe Differential i eingedreht. Die Welle 5 verdreht sich also bei der Rückstellung um (p1. Das Handrad 13 führt mittels der Schnecke 12 in das Differentialgetriebe i i eine der Rückstellgröße ml cotg z1 proportionale Bewegung ein.
  • Das Differentialgetriebe i i erhält aber andererseits mittels der Welle 5 eine Verdrehung um den Rückstellwert cpl und liefert somit die Summe (cpl + ,»il cotg r1) . Diese Bewegung wird mittels der Kegelräder 9 und 8 auf die Schraubenspindel 7 übertragen. Da der Arm 6 um (p1 gedreht wird, so verschiebt sich die Mutter io relativ zur Achse A-B (Punkt cl) um ml # cotg .l.
  • Der beschriebene Apparat arbeitet wie folgt: Die Welle 5 samt dem Arm 6 wird über die Welle 30 vom Seitenrichtapparat aus angetrieben und um den Seitenwinkel (p verdreht. Diese Bewegung des Armes 6 um den Seitenwinkel p wird durch die Mutter io auf den mittleren Aufhängepunkt z des Pantographen 12 l2' übertragen. Das Ende des Armes 1, des Pantographen wird der dem Ausgangspunkt cl entsprechenden Achse A-B gegenüber so verschoben, daß der Abstand des Punktes l@ von der Achse A-B dem Werte 711, # cotg z2 entspricht. Dies erfolgt durch einen Antrieb von einem Höhenrichtapparat (Winkel z) aus über Übersetzungen 17, 16 und 15.
  • Durch den Antrieb des Armes 6 vom Seitenrichtapparat (Winkel (p) aus und der den Pantographenarm 1, l2 bewegenden Zahnstange 15 vom Höhenrichtapparat (Winkel z) aus wird eine der Bahn s2 entsprechende Bewegung der Rolle 18 bewirkt. Um nun den Richtungswinkel a zwischen dem Kurs des Flugzeugfluges und der gewählten Grundrichtung c1 o (Abb. 2) zu bestimmen, muß derjenige Winkel gemessen werden, welchen die Bahn s2 der Rolle 18 mit der Richtung cl oo einschließt. Zur Messung dieses Winkels wird der Deckel 2:2, welcher -bereits durch den Antrieb vom Seitenrichtapparat aus, also um den Winkel 9 gedreht wird, mit Hilfe des Handrades 21 weiter verdreht, bis der Richtungszeiger i mit der Bahn der Rolle 18 zusammenfällt. Der Winkel, um welchen das Handrad 21 den Deckel 22 samt der Scheibe ig zu verdrehen hat, wird mittels des Differentials 2o auf das Übersetzungsgetriebe zwischen der Welle 30 und dem Deckel 22 übertragen und ist gleich dem gesuchten Richtungswinkel ß, so daß der Deckel 22 samt der Scheibe ig um den Gesamtwinkel c) = gq + a gedreht wird. Auf irgendeiner geeigneten, am Deckel 22 angebrachten Skala kann entweder der Winkel co abgelesen werden, oder bei einer geeigneten Ausbildung mit Hilfe von zwei Skalen, von welchen die eine der Scheibe ig gegenüber um den Winkel p gedreht wäre, könnte auf dieser Skala unmittelbar der gesuchte Kurswinkel a abgelesen werden.
  • Wenn die Scheibe ig mit dem Richtungszeiger i auf einen bestimmten Winkel ß eingestellt wird und dieser Richtungswinkel sich während der Flugzeugbewegung nicht ändert, so bewegt sich die Rolle 18 des Pantographenarmes in der Richtung des Richtungszeigers i. Sobald sie jedoch von diesem Zeiger abweicht, so ist dies ein Zeichen dafür, daß das Flugzeug seine Richtung geändert hat, und dann wird durch ein Verdrehen des Handrades 21 ein neuer Winkel ß bestimmt. Rückstellbewegungen, d. s. Bewegungen, die dazu dienen, um am Apparat den Ausgangszustand herzustellen, erfolgen mit Hilfe der Handräder 4 und 13 mittels eingeschalteter Differentiale i und i i vollkommen unabhängig vom Antrieb durch den Höhen -und den Seitenrichtapparat. Durch dieselben wird der Punkt 12 in den Punkt cl zurückgebracht.
  • Die Differentiale i und i i sind Rückstelldifferentialgetriebe, über welche von den Handrädern 4 und 13 aus vor Beginn jeder neuen Kursermittlung der Schwingarm 6 und die Spindelmutter io in ihre Nullstellung zurückgebracht werden, in welcher sich die Marke i$ (d. i. der Punkt 12) im Zentrum c1 befindet. Bei einem entsprechend gewählten Darstellungsmaßstab m1 und, einem geeigneten pantographischen Verkleinerungs- bzw. Vergrößerungsverhältnis q können sehr kleine Abmessungen des Apparates erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Bestimmung der Richtung eines im Raume sich bewegenden Zieles, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zwei zu einem einzigen mechanischen Ganzen zusammengefaßte mechanische Systeme (v2, v1) besitzt, die in einem Verkleinerungsmaßstabe (m1) Projektionen der Entfernung von Anfang und Endpunkt je eines Elementes der Bahn des Zieles vom Beobachtungsorte (,z1 # cotgc2, ml # cotg -c1) auf eine waagerechte Ebene darstellen und relativ zueinander verdrehbar sind, wobei das eine System (v1) um den jeweiligen Seitenwinkel (p) so gedreht wird, daß sein freies Ende (12) eine Bahn unter einem Winkel von w = p +a beschreibt, wogegen eine Richtmarke (i) vor diesem freien Ende (12) unter einem Winkel so verdreht wird, daß eine Nachdrehung der Richtmarke (i) bis zur Deckung mit der Bahn des freien Endes (12) den Kurswinkel (ß) des Zieles angibt. _ 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mechanischen Systeme (v2, v1) mittels eines pantographischen Aggregates (12-Z-12") miteinander mechanisch gekuppelt sind, welches im Ähnlichkeitspunkte (z) zwischen einer Projektion (im Maßstab m1) der Zielbahn (s1) und einer ähnlichen Bahn (s2) auf eine waagerechte Ebene gelagert ist, wobei der Anfang der ähnlichen Bahn (s2) zweckmäßig in den Beobachtungspunkt (c1) verlegt ist, 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Antriebe des Pantographenaggregates Differentiale (i, ii) eingeschaltet sind, auf welche Rückführungsantriebe (4,13) derart einwirken, daß der das pantographische Aggregat tragende Vektor (v2) zur Deckung mit dem das Ziel ununterbrochen verfolgenden Vektor (v1) und dadurch die Pantographenmarke (18) in den Anfang der Richtmarke (i), z. B. in die Mitte einer durchscheinenden Scheibe (19), gebracht werden kann.
DET43795D 1933-03-31 1934-03-30 Einrichtung zur Bestimmung der Richtung eines im Raume sich bewegenden Zieles Expired DE637162C (de)

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