DE638428C - Anordnung zur Energielieferung von einem Wechselstromnetz an ein anderes mittels Gleichrichter und Wechselrichter mit Gleichstromzwischenkreis - Google Patents

Anordnung zur Energielieferung von einem Wechselstromnetz an ein anderes mittels Gleichrichter und Wechselrichter mit Gleichstromzwischenkreis

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DE638428C
DE638428C DEA66476D DEA0066476D DE638428C DE 638428 C DE638428 C DE 638428C DE A66476 D DEA66476 D DE A66476D DE A0066476 D DEA0066476 D DE A0066476D DE 638428 C DE638428 C DE 638428C
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Expired
Application number
DEA66476D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Laub
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/40Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC
    • H02M5/48Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

Für die Umformung hoher Spannungen mittels Dampf- oder Gasentladungsgefäße ist bereits vorgeschlagen worden, in Reihe mit jeder Entladungsstrecke einen synchron be-S tätigten Schalter, insbesondere eine Schalt-., walze, vorzusehen. Dadurch wird erreicht, daß die Entladungsstrecken im wesentlichen nur die Kommutierung bewirken, d.h. die Überführung des Stromes von einem Entladungsweg auf den anderen, aber nicht oder nur sehr wenig auf Sperrspannung beansprucht werden. Die Abschaltung der angelegten Spannung muß dabei möglichst unmittelbar nach dem Verlöschen des betrefrenden Anodenstromes erfolgen. Diese Abschaltung bereitet beim Wechselrichter keine Schwierigkeiten, da die Kommutierung kurz vor dem Nulldurchgang der in Frage kommenden Difierenzspannung beendet sein muß.
ao In diesem Augenblick werden die Entladungsgefäße nur durch sehr kleine Spannungswerte beansprucht. Beim Gleichrichter erfolgt jedoch die Kommutierung erst nach dem Nulldurchgang der in Frage kommenden Differenzspannung. Dabei ergeben sich betriebliche Schwierigkeiten, weil nach Beendigung des Kommutierungsvorganges die am Gefäß liegende Spannung sprunghaft ansteigt und unter Umständen eine Rückzündung hervorrufen kann. Die Dauer des Kommutierungs-Vorganges ist bei gegebener Belastung in erster Linie durch die Streuinduktivitäten des Gleichrichtertransformators bestimmt. Man wird daher versuchen, die Betriebssicherheit dadurch zu steigern, daß man Transformatoren mit harter Charakteristik verwendet. Dies ist jedoch beim Betrieb mit Hochspannungen nicht durchführbar, da dann die Transformatoren so viel aktives Material aufweisen müßten, daß sie unwirtschaftlich groß werden würden.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht in einfacher Weise, die sich aus der Kommutierung beim Gleichrichter ergebenden Schwierigkeiten zu vermeiden, und zwar wird cTies erfindungsgemäß erreicht, indem bei Anordnungen zur Energielieferung von einem Wechselstromnetz an ein anderes mittels Gleichrichter und Wechselrichter, d. h. über einen Gleichstrornzwischenkreis, dessen Welligfceit durch Einfügung von Glättungsmitteln in bekannter Weise beliebig verringert werden kann, das primäre Wechselstromnetz un- ' mittelbar, d.h. ohne Transformator, auf den Gleichstromzwischenkreis arbeitet. Die erforderliche Umspannung wird lediglich durch den Wechselrichtertransformator vorgenommen. Bei Anwendung des Erfindungsgedan-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Hans Laub in Berlin-Wilmersdorf'.
kens ergibt sich der Vorteil, daß der Kommutierungsvorgang in einer solchen kurzen Zeit abläuft, daß das sprunghafte Ansteigen der am Entladungsgefäß liegenden Spannung nvtgs verhältnismäßig klein ist, so daß E.ückzünd3di£Ä| gen nicht auftreten. Die Abkürzung "i&ß Kommutierungsvorganges kommt daher, da'ßS die Netzinduktivität sehr klein gegenüber den Streuinduktivitäten eines Transformators ist.
ίο In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke bei einer Wechselstrom-Gleichstrom-Wechselstrom-Umf ormung mittels zweier mehrphasiger Graetzschaltungen dargestellt. Die als Gleichrichter arbeitende Umformungsein-
>5 richtung^ mit den gittergesteuerten Dampf . oder Gasentladungsgefäßen la', la" bis 3«', 3«" und den Schaltwalzen ζα' 'und 5a" ist unmittelbar, d.h. ohne Transformator, an die Phasen ia, 2« und 3« des Primärnetzes 4a angeschlossen. An das andere Ende des GleichstromzwischenKreises 6', 6" ist die als. Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung .5 mit den gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen ib', ib" bis ^b', 36" und den Schaltwalzen^ö' und $b" angeschlossen, die über einen Transformator, von dem nur die Primärwicklung mit den Phasen xb, ib und 36 dargestellt ist, auf das Sekundärnetz 4& arbeitet.
Handelt es sich um Netzkupplungen, bei denen in beiden Richtungen Energielieferungen möglich sein sollen, so wird man fcfoei Energierichtungswechsel Umschaltungen irt den Hauptstromkreisen vornehmen, damit fgpoiäß der vorliegenden Erfindung die bisher ?als Wechselrichter, nunmehr aber als Gleichrichter arbeitende Umformungseinrichtung unmittelbar an die Netzleitungen angeschlossen werden kann. Diese Vorschrift bedingt, daß für jede der beiden Umformungseinrichtungen je ein Transformator vorgesehen werden muß, von denen aber nur einer die Übertragungsleistung umspannt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Energielieferung von einem Wechselstromnetz an ein anderes mittels Gleichrichter und Wechselrichter mit Gleichstromzwischenkreis, bei denen die Umformung durch Dampf- oder Gasentladungsgefäß^ mit zur Abschaltung der Sperrspannung dienenden synchronen Schaltwalzen in den Hauptstromkreisen vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gleichrichtung bewirkenden Entladungsgefäße unmittelbar, d. h. ohne Transformator, an das primäre Wechselstromnetz angeschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66476D 1932-07-03 1932-07-03 Anordnung zur Energielieferung von einem Wechselstromnetz an ein anderes mittels Gleichrichter und Wechselrichter mit Gleichstromzwischenkreis Expired DE638428C (de)

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DE (1) DE638428C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966722C (de) * 1949-05-11 1957-08-22 Siemens Ag Stromrichter mit Gleichstromzwischenkreis
DE1230490B (de) * 1960-08-12 1966-12-15 Licentia Gmbh Umrichter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966722C (de) * 1949-05-11 1957-08-22 Siemens Ag Stromrichter mit Gleichstromzwischenkreis
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