DE641832C - Elektrischer Tarifapparat - Google Patents

Elektrischer Tarifapparat

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DE641832C
DE641832C DES119274D DES0119274D DE641832C DE 641832 C DE641832 C DE 641832C DE S119274 D DES119274 D DE S119274D DE S0119274 D DES0119274 D DE S0119274D DE 641832 C DE641832 C DE 641832C
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DES119274D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

Der Tarifapparat, der den Gegenstand der Erfindung bildet, soll den Stromverbraucher anregen, möglichst viel Strom unterhalb einer bestimmten Leistungsgrenze zu entneh-S men, wenn er einmal aus Unachtsamkeit oder wegen besonderer Gründe die ihm tarifmäßig zugebilligte Leistungsgrenze überschritten hat. Der Stromabnehmer soll also in die Lage versetzt werden, Leistungsgrenzenüberschreitungen durch erhöhte Stromentnahme unterhalb der Leistungsgrenze wiedergutzumachen. - Erfindungsgemäß ist ein erstes Zählwerk mit einem gewöhnlichen Zähler (Kilowattstundenzähler, Amperestundenzähler) verbunden; ein zweites Zählwerk ist mit dem einen Teil eines Differentialgetriebes verbunden, dessen zweiter Teil von dem gewöhnlichen Zähler und dessen dritter Teil von einem Vergütungszähler je im gleichen Sinne angetrieben wird. Der Vergütungszähler ist derart eingestellt, 'daß er bei Überschreitung der tarifmäßig festgelegten Leistungsgrenze zu laufen beginnt.
Am besten wird ein solcher Zähler verwendet, der nach Überschreitung dieser Leistungsgrenze mit einer der Gesamtleistung entsprechenden Drehzahl umläuft.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
ι ist der gewöhnliche Zähler, 2 der Vergütungszähler, dessen Anlauf beispielsweise durch ein mechanisches, durch 3 angedeutetes Hemmwerk erschwert ist; 4 ist das eine Zählwerk, das nur mit dem gewöhnlichen Zähler 1 angetrieben wird; 5 ist ein zweites Zählwerk, ein sog. Preiszählwerk, das mit dem Teil 6 eines Differentialgetriebes 7 in Verbindung steht, dessen Teil 8 von dem Zähler 1, dessen Teil 9 von dem Zähler 2 angetrieben wird.
Der Tarifapparat arbeitet auf folgende • Weise:
Solange sich der Verbrauch unterhalb der festgesetzten Leistungsgrenze hält, läuft nur der Zähler 1 und treibt 'das Zählwerk 4, ferner über das Differentialgetriebe 7 das Zählwerk 5 an. Werden am Ende eines Verrechnungsabschnittes die Zählwerke 4, S abgelesen und wurde innerhalb 'dieses Abschnittes die Leistungsgrenze nicht überschritten, dann sind 'die Mehrangaben der Zählwerke 4 und 5 gegenüber der letzten Ablesung gleich. Wird jedoch die Leistungsgrenze überschritten, dann läuft auch der Zähler 2, und das Zählwerk 5 wird über das Differentialgetriebe 7 zusatzlieh vom Zähler 2 angetrieben. In diesem Fall übersteigen 'die Mehrangaben des Zählwerks 5 die des Zählwerks 4.
Für die Stromverrechnung werden nun im allgemeinen die Angaben des Zählwerks 5 zugründe gelegt, jedoch mit der Ausnahme, "daß der Strom nach den für den Verbraucher günstigen Angaben des Zählwerks 4, die ja bei Leistungsüberschreitung geringer sind als die des Zählwerks 5, verrechnet wird, wenn sich die Mehrangaben der beiden Zählwerke 4 und 5 gegenüber der letzten Ablesung, beispielsweise wie ι zu 1,2 oder weniger verhalten, wenn also beispielsweise das Zählwerk 5 höchstens 2 ο o/o mehr anzeigt als das Zählwerk 4.
Bei Durchführung eines solchen Tarifs wird der Stromabnehmer stets bestrebt sein, nach Überschreitung der Leistungsgrenze unterhalb dieser Grenze so viel Strom zu entnehmen, 'daß bei der Ablesung das obengenannte Verhältnis der Zählerangaben nicht überschritten wird. In diesem Fall bleibt er von Zuschlägen, wegen der Überschreitung der Leistungsgrenze verschont. Hat er dagegen die Stromentnahme oberhalb der Leistungsgrenze nicht idurch genügende Stromentnahme unterhalb der Leistungsgrenze wieder gutgemacht, so muß er für die entnommene Leistungseinheit entsprechend den Angaben des Zählwerks 5 mehr bezahlen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrischer Tarifapparat, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß ein gewöhnlicher Zähler (1) mit einem ersten Zählwerk (4) und über ein Differentialgetriebe (7) mit einem zweiten Zählwerk (5) verbunden ist, das über das gleiche Differentialgetriebe (7), außerdem noch mit einem Vergütungszähler (2) in Verbindung steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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