DE642474C - Gelenkanordnung bei Haenge- und Abspannklemmen fuer elektrische Leitungen - Google Patents

Gelenkanordnung bei Haenge- und Abspannklemmen fuer elektrische Leitungen

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DE642474C
DE642474C DEH146007D DEH0146007D DE642474C DE 642474 C DE642474 C DE 642474C DE H146007 D DEH146007 D DE H146007D DE H0146007 D DEH0146007 D DE H0146007D DE 642474 C DE642474 C DE 642474C
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/05—Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
    • H02G7/053—Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire

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  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Hänger und Abspannklemmen werden - neuerdings mit Rücksicht auf die Leitungsschwingungen so ausgebildet,, daß die Klemmkörper in den. Trag- bzw. Abspannorganen, wie z. B. Laschen, Gabeln, Klöppelpfannen usw., gelenkig gelagert sind: Die Klemmkörper .sind zu diesem Zweck in der Riegel mit seitlichen Gelenkzapfen versehen, die in entsprechend ausgebildete Lagerstellen der Trag- oder Abspannorgane eingreifen. Meist sind die Trag- oder Abspannorgane mit zylindrischen Bohrungen versehen, durch welche die Gelenkzapfen hindurchgeschoben und durch vorgestreckte Splinte, aufgeschraubte Muttern o. dgl., gesichert werden. Es -ist auch.schon bekannt, eine unlösbare Verbindung, zwischen Zapfen' und Trag- bzw- Abspannorganen' dadurch herzustellen,·. daß an den. Zapfen Vorsprünge oder Nasen angebracht werden^ die in !entsprechend geformte, jedoch, um 900 versetzte Ausschnitte an den Trag- bzw. Abspannorganen leingreifen, so daß die Zapfen nur dann in die Organe eingehängt werden können, wenn diese um 900
a5 gegenüber der Bietriebslage verdreht werden. Die bekannten Ausf ührungen waren nur für solche Hänge- und AbspannHemmen anzuwenden, bei denen die Trag- bzw. Abspannorgane als zwei getrennte Laschen ausgebildet waren, die seitlich auf die Gelenkzapfen aufgesteckt werden konnten. Sie versagten jedoch in solchen Fällen, wo die Trag- bzw. Abspannorgane als geschlossene Bügel ausgebildet waren, die sich nicht mehr in Rich tung der Gelenkachse seitlich auf die Zapfen aufschieben lassen. Dies trifft insbesondere für Hängeklemmen zu, bei welchen das Tragorgan meist als geschlossener, mit einer Klöppelpfanne versehener Bügel ausgeführt ist, der sich nur tun einen kleineren Winkel als 900 gegenüber dem Klemmkörper verdrehen läßt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die zylindrischen Gelenkzapfen mit nach beiden Seiten abstehenden ovalen Flanschen versehen sind und in dem Bügel konzentrisch nebeneinanderliegende kreisförmige Lagerstellen für den zylindrischen und ovalen Teil der Gelenkzapfen angebracht sind, die nach oben hin leine gemeinsame Öffnung haben, an die sich ein gebogener Führungskanal in gleicher ,Breite ,anschließt.
Hierdurch, wird der Vorteil erzielt, daß. die an dem Klemmkörper angebrachten seitlichen Gelenkzapfen nur bei Schrägstellung des Trag- bzw. Abspannorgans in die Lagersteilen eingeführt werden können, während in der Betriebslage dieser Organe eiqe Lösung nicht mehr möglich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an dem Beispiel eine Hängeklemme dargestellt. Die
Abb. ι und 2 zeigen 'die Hängeklemme in Ansicht und Seitenansicht; die
Abb. 3, 4 und 5 erläutern den Vorgang des Einhängens der. Seihnulde in das Tragorgan; die
Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch die Lagerstelle.
Die Leitung« wird von der Seilmulde & getragen und ist in derselben durch einen Klemmdeckelc und eine Schraubet befestigt.-Die Seilmulde ist mit seitlichen Zapfen |f versehen, die in dem als Gabel ausgebUdefetv; Tragiorgan / gelenkig gelagert sind. Die Träggabel endet in einer Klöppelpfanne, mittels welcher sie in die Isolatorenkette eingehängt werden kann. Die Gelenkzapfen e bestehen
ίο aus einem zylindrischen Teil ^ und ovalen Flanschen^ die quer zur Betriebslage des Tragorgans / gerichtet sind. An den Gabelschenkeln des Tragorgans / sind je zwei konzentrisch nebeneinanderliegende kreisbogenförmige Lagerstellen g und h angebracht. Die beiden Lagerstellen sind nach oben hin mit einer gemeinsamen Öffnung versehen, die in den rechtwinklig gebogenen Führungskanal/ übergeht. Der Durchmesser der inneren kreisförmigen Lagerstelle g ist dem Durchmesser des- zylindrischen Teiles et der Gelenkzapfen angepaßt, während der Durchmesser der außenliegenden kreisförmigen Lagerstelle h dem größten Durchmesser der ovalen Flanschen^ entspricht. Die Breite der gemeinsamen Öffnung der beiden Lagerstellen und des Schlitzes/ ist so bemessen, d.h. die Breite der Öffnung ist kleiner als der größte Durchmesser des ovalen Ansatzes und größer als der Durchmesser des zylindrischen Ansatzes, daß sich die Gelenkzapfen mit ihren ovalen Flanschen e2 nur bei Schrägstellung des Tragorgans in die Lagerstelle einschieben lassen, wie dies die Abb. 3 und 4 erläutern. Nach Wiederaufrichten des Tragorgans in die Betriebslage ist eine Lösung der Gelenkzapfen unmöglich, da der ovale Flansch^ an der kreisförmigen Lagerstelleh anliegt und dadurch ein Abheben des Gelenk zapfens von der Lagerstelle unmöglich ist. Die Gelenkzapfen und damit die Klemmkörper können jedoch Drehschwingungen ausführen und sind somit in der Lage, den Leitungsschwingungen nachzufolgen.
Die Erfindung kann sinngemäß auch auf Abspannklemmen oder für alle solche Klemmen, bei denen der Körper in den Befestigungsorganen gelenkig gelagert werden soll, angewendet werden. Durch die Erfindung wird die Anwendung von Splinten, Sicherungsmuttern u. dgl. vermieden. Sie läßt sich für alle Arten von Hänge- und Abspannklemmen, unabhängig von der Ausbildung des Tragorgans als Gabellaschen i.ö.dgl., anwenden und ermöglicht eine ein-■ϊ-fEjfche Montage und Demontage der Klemme.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Gelenkanordnung bei Hänge- und Abspannklemmen für elektrische Leitungen, bei welchen an den Klemmkörpernseitliche Gelenkzapfen angebracht sind, die in entsprechende Lagerstellen der aus einem Stück bestehenden Bügel der Tragbzw. Abspannorgane eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Gelenkzapfen (e{) mit nach beiden Seiten abstehenden ovalen Flanschen (e2) versehen sind und in dem Bügel konzentrisch nebeneinanderliegende kreisförmige Lagerstellen (g>h) für den zylindrischen und ovalen Teil der Gelenkzapfen angebracht sind, die nach oben hin eine gemeinsame öffnung haben, an die sich ein gebogener Führungskanal (/) in gleicher Breite anschließt.
  2. 2. Gelenkanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der innenliegenden kreisförmigen Lagerstelle (g) dem Durchmesser des zylindrischen Teiles (^1) der Gelenkzapfen und der Durchmesser der außenliegenden kreisförmigen Lagerstelle (Ji) dem größten Durchmesser der ovalen Flanschen (e2) angepaßt ist.
  3. 3. Gelenkanordnung nach Anspruch; 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der gemeinsamen öffnung der beiden Lagerstellen und des Führungskanals so bemessen ist, d. h. daß auf jeden Fall die Breite der Öffnung kleiner als der größte Durchmesser des ovalen Ansatzes und größer als der Durchmesser des zylindrischen Ansatzes ist, daß die Gelenkzapfen mit ihren ovalen Flanschen nur bei Schrägstellung des Tragorgans (/) in die Lagerstelle eingeführt werden können.
  4. 4. Gelenkanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungskanal (i) rechtwinklig gebogen ist.
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen
DEH146007D 1935-12-20 1935-12-20 Gelenkanordnung bei Haenge- und Abspannklemmen fuer elektrische Leitungen Expired DE642474C (de)

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