DE642701C - Kipphebelanordnung fuer Getriebekupplungen - Google Patents

Kipphebelanordnung fuer Getriebekupplungen

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DE642701C
DE642701C DEK136300D DEK0136300D DE642701C DE 642701 C DE642701 C DE 642701C DE K136300 D DEK136300 D DE K136300D DE K0136300 D DEK0136300 D DE K0136300D DE 642701 C DE642701 C DE 642701C
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rocker arm
lever
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arm arrangement
clutch lever
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0293—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being purely mechanical
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H2716/00—Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices
    • F16H2716/02—Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices the control being mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Es sind Kupplungen für. Geschwindigkeitswechselgetriebe bekanntgeworden, bei denen zur Erzeugung der Kupplungskraft ein in sich geschlossener federnder Ring benutzt wird, der in Richtung senkrecht zu seiner Ebene leicht verrollbar ist und der trotzdem auf seine Unterlage, die in der Regel. zylindrisch ist, erhebliche Druckkräfte ausüben kann.' In der Regel werden diese federnden Ringe auf doppelseitige Hebel zur Einwirkung gebracht, an denen dann wieder die für die eigentliche Kupplung erforderlichen Elemente angebracht
sind. . ■ ' .
Zwei Beispiele einer solchen bekannten Hebelanordnung sind in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Diese Hebelanordnungen wirken derart, daß- die aus zwei nebeneinander angeordneten Federringen bestehende Deckeinrichtung auf dem Hebel hin und her rollen
zo kann. Wenn die Federringe sich auf dem einen Ende, wie in Fig. 1 gezeichnet ist, des Kipphebels befinden, so drücken sie vermöge der iden Federringen innewohnenden Vorspannung den Kipphebel auf dieser Seite herunter und bringen ihn mit der Kupplungseinrichtung zum Eingriff. Beim Hierunterrollen der Federringe auf die rechte Hebelhälfte wird demgemäß» die rechte Kupplungseinrichtung betätigt. Es hat sich nun herausgestellt, daß eine einwandfreie Mittellage des Kipphebels, die der Hebel z.B. in der Leerlauf stellung. einnehmen soll, nicht erreichbar ist, da sich der Hebel in labilem Gleichgewicht befindet. Andererseits findet auch, 'ein einwandfreies Auskuppeln beim Bewegen der Fiederringe in die Mittellage (Fig. 2) nicht statt, da eine besondere Kraft zum Ausheben des Kupplungshebels aus dem mit einem in Eingriff befindlichen anderen Kupplungsteil nicht vorhanden ist. .
Durch die Kipphebelanordnung nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden und es wird einmal auch in der Mittelstellung der Federringe ein sicheres Auskuppeln der im Eingriff befindlichen Teile erreicht und andererseits auch eine vollkommen stabile Mittellage des Kipphebels selbst gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die stabile Mittellage des Kipphebels dadurch erreicht, daß nicht ein einziger Drehpunkt für diesen Hebel vorgesehen ist, sondern daß. vielmehr die Kipphebel zwei Kipp- bzw. Drehachsen besitzen, zwischen denen die .resultierende Kraftrichtung der Federringe in der mittleren Ruhestellung des Kipphebels hindurchgeht.
Die Teile, auf denen die Eederringe aufliegen, können dabei als besondere, mit dem 'eigentlichen-Kupplungshebel zusammenwirkende Deckplatten ausgebildet sein. Ferner werden die Kupplungshebel, Deckplatten oder Stützrorgane auch, geteilt ausgeführt, wobei dia Endkanten der Teilfuge weiter voneinander entfernt sind als der Abstand der-Federringe.
Ebenso werden Kupplungshebel oder Deckplatte auf den Drehachsen in Langlöchern gelagert, die ebenfalls größeren Abstand voneinander haben als die Federringe. DieKupplungshebel oder Deckplatten können auch in ihrer Längsrichtung geteilt werden.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in Form von Ausführungsbeispielen dargestellt und wird im folgenden an Hand dieser Zeichnungen näher erläutert.
Die Fig. ι bis 4 zeigen die bekannte Anordnung der Kipphebel. Die
Fig. 5 und 6 zeigen ein Getriebe, in dem die erfindungsgemäßen Kipphebel Anwendung finden, die
Fig. 7 und 8 eine Ausführung mit einer Kippfläche, die
Fig. 9 und 10 die Ausführung mit zwei ausgebildeten Kippunkten. Die Fig. 11 bis 14 zeigen die gleiche Anordnung wie 'die Fig. 7 und 1 o, nur unter Verwendung eines Deckhebels, die
Fig. 15 und 16 eine Anordnung mit geteiltem Deckhebel, die
Fig. 17 und 18 eine Anordnung mit einer Hebelübertragung bei ungeteiltem Kupplungshebel, die
Fig. 19 und 20 eine Kuppeleinrichtung mit geteiltem Deckhebel, die
Fig. 21 und 22 einen geteilten Hebel mit federndem Verbindungsstück und die
Fig. 23 und 24 eine weitere Ausführungsform des geteilten Kipphebels. Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Indizes ._ 35 versehen.
In allen Figuren ist der Kupplungshebel mit ι (bzw. mit ia und ij, wenn er geteilt ist), der Drehpunkt des Kupplungshebels mit 2, die federnden Rollringe mit 3, die Kupplungseinrichtung mit 4, die beiden Kippunkte mit 5 und 6 und die Deckplatte mit 7 (bzw. 7« und 7b, wenn sie geteilt ist) bezeichnet.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Kegelradplanetengetriebe dargestellt, welches mit einer erfindungsgemäßen Kupplungseinrichtung gesteuert wird. Die treibende Welle 21 trägt ein Zahnrad 22, das mit dem Planetenrad 23 in Eingriff steht. Die getriebene Welle 24 trägt 'ein Kegelrad 25, welches mit dem PIanetenrad23 in Eingriff steht. An der das Planetenrad 23 tragenden drehbaren Lagerscheibe 26 sind mittels der Befestigungsstücke 27 die Kipphebel angeordnet, die an ihrem äußeren Rand die Kupplungsstücke 4 tragen. Die Kupplungsstücke können mit Kupplungsnuten in Eingriff gebracht werden, die einerseits bei 28 am Gehäuse und andererseits bei 29 an einem Fortsatz des Kegelrades 25 angeordnet sind. Die Planetenscheibe 26 kann also einmal mit dem Gehäuse fest verkuppelt werden, andererseits fest mit der getriebenen Welle 24. Im letzteren Falle läuft die getriebene Welle 24 in der gleichen Drehrichtung, im ersteren Falle läuft sie entgegengesetzt. Die beiden endlosen Feder- 6g ringe 3 sind in einem Käfig angeordnet, der mittels einer Schaltstange in der Achsenrichtung der Wellen 21 und 24 bewegt werden kann und z. B. 'die auf der unteren Seite der Fig. S punktiert angegebene Stellung einnehmen kann. In dieser punktiert gezeichneten Stellung wird die Planetenscheibe mit dem Gehäuse verkuppelt. Die Kupplungshebelein richtung kann nun in verschiedener Weise nach einer in den Fig. 7 bis 24 dargestellten Ausführungsform ausgeführt werden.
In den Fig. 7 und 8 hat der Hebel 1 eine Kippfläche 10, die etwas breiter ist als der Abstand der beiden Federringe voneinander. In der in Fig. 8 gezeichneten Mittellage der Federringe richtet sich die Stabilität dieser Lage nach den Gesetzen der Standfestigkeit. Erst wenn die Federringe so weit nach rechts oder links bewegt sind, daß sie außerhalb der Eckpunkte 5 und 6 der Fläche 10 gelangen, tritt eine Einschaltung der Kupplung ein. Werden die Federringe aus der eingeschalteten Stellung (Fig. 7) wieder in die Mittellage zurückgebracht, so wird, sobald sie über den Drehpunkt 5 hinauskommen, eine Kraft auf den Hebel 1 ausgeübt, welche das linke Ende des Hebels emporzuheben sucht und ein sicheres Auskuppeln bewirkt. Der Führungsstift 11 für den Hebel 1, der mittels eines Langloches dort geführt ist, kann entweder oberhalb oder unterhalb der Fläche 10 liegen.
In den Fig. 9 und 10 sind lediglich zwei Drehzapfen 12 und 13 vorgesehen, um die sich der Hebel 1 in Langlöchern drehen kann und die zugleich die Rolle der Kippunkte 5 und 6 spielen. Die übrigen Verhältnisse sind hier die gleichen wie bei den Fig. 7 und 8. In den Fig. 11 und 12 hat der die Kupplungselemente 4 tragende Hebel 1 einen festen Drehpunkt um den Zapfen 14. Gleichzeitig ist um den Zapfen 14 noch in einem Langloch die Deckplatte 7 drehbar angeordnet, die mit einer Kippfläche 15 versehen ist. Falls ein Ende der Deckplatte durch die Einwirkung der Federringe 3 heruntergedrückt wird, so drückt die Deckplatte auf am Ende des Hebels 1 angebrachte Nasen 16, so daß die · gewünschte Kupplung herbeigeführt wird. Werden die Federringe in die Mittellage gebracht, so wird unter Vermittlung der anderen Nase r6 der Kupplungshebel 1 wieder ausgekuppelt.
Die Fig. 13 und 14 entsprechen in Anordnung und Wirkungsweise den Fig. 11 und mit dem einzigen Unterschied, daß an Stelle der ausgeprägten Kippfläche hier
wiederum, ähnlich, wie in den Fig. 9 und 10, zwei Drehzapfen 17 und 18 Anwendung finden.
In den Fig. 15 und 16 ist die Deckplatte in der Mitte geteilt und überlappt sich dort auf ein Stück. Die einzelnen Teile 7a und Jb sind in dem Zapfen 19 des Hebels 1 gelagert. In der Mittellage der Federringe 3 können sich die mittleren Teile des Kipphebels glatt auf 'eine in der Lagervorrichtung des Kipphebels angeordnete Fläche 20 auflegen. Die äußeren Kanten dieser Fläche erfüllen dann die Funktionen der beiden Kippunkte.
In den Fig. 17 und 18 ist eine Hebeleinrichtung dargestellt. Die beiden doppelarmigen Hebel 31 und 32 sind um die Drehpunkte 33 und 34 drehbar und über die Hebel 3.5 und 36 mit dem Kupplungshebel 1 verbunden. Werden die Federringe 3 jetzt in die Mittelstellung gebracht, so stoßen diese an einen über den Hebel 1 hervorspringenden Teil des Hebels 31, drücken diesen Teil herunter und bewirken somit unter Vermittlung der übrigen Teile 33 und 35 das Auskuppeln des linken Hebelteiles.
Die Fig. 19 und 20 zeigen eine Anordnung mit geteiltem Hebel, ähnlich wie in den Fig. 15 und 16,, jedoch ohne besonderen Deckhebel. Die beiden Hebelteile ia und i& sind dort unter Vermittlung einer eine parallelogrammartige Führung ergebenden Stange 37 zwangsläufig miteinander gekuppelt. Eine Kippfläche an sich, besteht nicht dauernd, sondern wird erst in dem Augenblick durch die beiden Hebelteile I0 und I& gebildet, wenn die Mittellage leingenommen wird. Auch hier ist die zum Auskuppeln erforderliche Kraftwirkung und 'eine stabile Mittellage gesichert. Bei den Fig. 21 und 22 sind die einzelnen Teile ia und ij des geteilten Kupplungshebels um getrennte Zapfen 38, 39 drehbar und mittels eines biegsamen Bandes 40 miteinander gekuppelt. Die Hebel besitzen Vorsprünge 4ia und 415, mit denen sie sich auf der Fläche 42 auflegen können.
Bei den Fig. 23 und 24 ist der Hebel wiederum geteilt, und'zwar durch eine schräge Trennungsfläche, die" sich, über die' ganze Gesamtausdehnung des Hebels hinzieht. An den äußeren Enden sind die Hebel durch die Stifte 43a und 43^ miteinander gekuppelt. Die Zapfen 44 und 45 stellen für beide Hebelteile die Drehpunkte dar.

Claims (5)

Patentansprüche: _.
1. Kipphebelanordnung für Gerriebekupplungen, bei der die Steuerung der Kipphebel, welche zwei verschiedene Wirkungsstellungien und eine mittlere Ruhestellung einnehmen können, durch auf den Kipphebeln verrollbare Federringe bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kipphebel zwei Kipp- bzw. Drehachsen besitzen, zwischen denen die resultierende Kraftrichtung der Federringe in der mittleren Ruhestellung der Kipphebel hindurchgeht.
2. Kipphebelanordnung nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die Teile, auf denen die Federringe aufliegen, als besondere, mit dem eigentlichen Kupplungshebel (ι) zusammenwirkende Deckplatten (7) ausgebildet sind.
3. Kipphebelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, Kupplungshebel (1), Deckplatten (7) oder Stützorgane (31, 32) geteilt ausgeführt sind, wobei die Endkanten der Teilfuge weiter ■ voneinander entfernt sind als der Abstand der Federringe.
4. Kipphebelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, Kupplungshebel oder Deckplatte kraftschlüssig z. B. in Langlöchern auf den Drehachsen (5, 6) gelagert sind, die größeren Abstand haben als die Federringe voneinander.
5. Kipphebelanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kupplungshebel (ι«, ift) oder Deckplatten (7a, 70)
in ihrer Längsrichtung geteilt sind. go
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEK136300D 1934-12-20 1934-12-20 Kipphebelanordnung fuer Getriebekupplungen Expired DE642701C (de)

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