DE644748C - Luftpistolenspannhebel - Google Patents

Luftpistolenspannhebel

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DE644748C
DE644748C DEM133389D DEM0133389D DE644748C DE 644748 C DE644748 C DE 644748C DE M133389 D DEM133389 D DE M133389D DE M0133389 D DEM0133389 D DE M0133389D DE 644748 C DE644748 C DE 644748C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension
    • F41B11/647Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
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Description

Die bisher bekannten Luftpistolen-Spannhebel für Luftwaffen mit feststehendem Luftzylinder und kippbarem Lauf sind durch das Bestreben, der Waffe Pistolenform zu geben, kurz. Die Hebelwege sind klein. Das Spannen ist nur mit großem Kraftaufwand möglich. Der Schütze ermüdet durch die Anstrengung zu schnell und bekommt eine unruhige Hand. Bei Luftpistolen, bei denen der bekannte Kipplauf gleichzeitig als Spannhebel dient, muß der Lauf unnötig lang sein, wenn sich die Pistole leicht spannen lassen soll. Hierdurch bekommen diese Waffen mehr Vordergewicht, und die gewünschte Handlage wird auch bei den neueren Pistolen dieser Art nicht ganz erreicht. Wenn die Visierlinie lang sein soll, muß das Visier bei solchen Pistolen auf dem Luftzylinder befestigt werden und ist hierdurch mit der Laufstellung nicht identisch.
Eine weitere bekannte Art zeigt zwar den gewünschten kurzen Bau, hat aber den Nachteil, daß der beim Abschuß gegen die Schußrichtung schnellende Luftkolben den Rückstoß erhöht und der umzukehrende Luftweg die Leistung unvorteilhaft beeinflußt.
Ferner sind noch Luftpistolen mit verschiebbarem Luftzylinxler bekanntgeworden. Auch diese Art hat sich nicht durchgesetzt, weil der Aufbau nicht einfach genug ist, um eine preiswerte Fertigung zu ermöglichen.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Luftpistole zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Luftpistolenarten vermeidet und größte Leistung, leichte Spannmöglichkeit, gute Handlage, lange mit der Laufstellung identische Visierlinie bei geringer Gesamtlänge der Waffe mit geringsten Herstellungskosten verbindet.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Abb. 1 zeigt den Luftpistolen- Spannhebel an der fertigen Pistole von der Seite und Abb. 2 von oben gesehen. Abb. 3 zeigt den Spannhebel an einem Bruchstücke der Pistole von vorn gesehen und Abb. 4 zeigt den Spannhebel in geöffneter Stellung. Der Spannhebel, auf der Zeichnung mit a, a1 usw. bezeichnet, ist im Ausführungsbeispiel ein doppelarmiger Hebel, der zu beiden· Seiten des Laufes f mit einer Achse b schwenkbar befestigt ist. Die Achse b wird getragen von dem auf Abb. 3 und 4 mit k bezeichneten Stiele, der mit dem Luftzylinder d ein Stück bildet. Nach vorn vereinigen sich die beiderseits liegenden kurzen Hebelarme a2 mit der Spannstange e zu einem unter dem Lauf / liegenden Gelenke, welches die mit c bezeichnete Achse verbindet. Nach hinten verbinden sich beide Arme a2 zu einem Griffstück a1, und dieses legt sich, das hintere Ende des Laufes / überdeckend, auf den Luft- 6c
zylinder d und endet als \Tisier geformt bei α3. Zur Vermeidung ungewollter Bewegung dienen die Nasen g und die Rasten Ji.
Die Arbeitsweise des ■
Spannhebels
Wird der Spannhebel σ an dem Hebelarm α1 erfaßt und von der Pistole abgehoben, so schwenkt er um die Achse />. Durch die ίο Schwenkung des Spannhebels α nähert sich die Achse c an dem kurzen Hebelarm dr dem Luftzylinder d, siehe Abb. 4. Die mit der Achse c am Hebelarm a2 gelenkig befestigte Spannstange e greift mit ihrem Ende durch einen Schlitz in den Luftzylinder d und spannt, mit Hilfe einer beliebigen Fang- und Abzugeinrichtung den Luftkolben in bekannter Weise. Diese Teile sind auf der Zeichnung nicht dargestellt. Der geschlossene Spannao hebel a, Abb. 1, 2 und 3, überdeckt bei der mit α bezeichneten Stelle das hintere Ende des Laufes / und hält ihn so in seiner Verschlußstellung.
Wird der Spannhebel α zum Zwecke des Spannens aufgeschwenkt, so schwenkt gleichzeitig der unter Federdruck stehende Lauf / durch die Reibung der seitlich federnden Nasen g des Spannhebels α an der Rundung des Laufes f ein Stück mit auf, und die kleine Feder / hält ihn zum Zwecke des Ladens offen, siehe Abb. 4. Wird der Spannhebel α wieder geschlossen, so bringt er durch die mit ο bezeichnete Stelle den Lauf f, der mit dem Spannhebel α zweckmäßig die gleiche Achse b haben kann, und die Spannstange e in die Stellung nach Abb. 1. Die zwei seitlich federnden Verschlußnasen g am Spannhebel a treten in entsprechende Rasten h am Stiel k des Luftzylinders und halten den Spannhebel α und damit den Lauf f, der sich luftdicht gegen den Luftzylinder legt, geschlossen. Das Spann- ;hebelende o1 bildet durch zweckmäßige Formung zugleich das Visier α8. Hierdurch ergibt sich die für eine gute Luftwaffe erforderliche, mit der Laufstellung identische lange Visierlinie.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Luftpistolenspannhebel für Luftwaffen mit feststehendem Luftzylinder und kippbarem Lauf, schwenkbar angeordnet und dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmig wirkende Hebel mit dem längeren Griffarm (α1) das hintere Teil des Laufes (f) und den Luftzylinder (d) überdeckt, der kürzere Druckarm (α*) dagegen unter den Lauf (f) greift, wo er gelenkig mit der Spannstange (e) verbunden ist. '
  2. 2. Luftpistolenspannhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (a) bei Beginn der Schwenkbewegung den unter Federdruck stehenden Lauf (f) zum Laden freigibt, bei dem Zurückschwenken in die Ruhestellung ohne zusätzliche Teile und Handgriffe den Lauf (/) in die luftdichte Verbindung zwischen diesen und den Luftzylinder bringt und dort festhält.
  3. 3. Luftpistolenspannhebel nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende (as) des Spannhebels (α) als Visier ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM133389D 1936-02-01 1936-02-01 Luftpistolenspannhebel Expired DE644748C (de)

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DEM133389D DE644748C (de) 1936-02-01 1936-02-01 Luftpistolenspannhebel

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DEM133389D DE644748C (de) 1936-02-01 1936-02-01 Luftpistolenspannhebel

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