DE64661C - Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen der Thüren von Aufzügen - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen der Thüren von Aufzügen

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Publication number
DE64661C
DE64661C DENDAT64661D DE64661DA DE64661C DE 64661 C DE64661 C DE 64661C DE NDAT64661 D DENDAT64661 D DE NDAT64661D DE 64661D A DE64661D A DE 64661DA DE 64661 C DE64661 C DE 64661C
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DE
Germany
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door
attached
elevator
arm
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64661D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. GARNER in Lancaster, Tyldesley, T. COCKE-RILL in Lancaster, Bolton und CH. PORRETT in Sheffield, Grafschaft York
Publication of DE64661C publication Critical patent/DE64661C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors

Landscapes

  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 10. März 1892 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbstthätigen Oeffhen und Schliefsen der Thüren von Aufzügen, um ein unbeabsichtigtes Oeffnen der Thüren und dadurch entstehende Unglücksfälle zu verhindern.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein Verticalschnitt durch Aufzug und Thür, Fig. 2 eine Ansicht der Innenseite des Aufzugs, Fig. 3 ein zu Fig. 1 um 900 verschiedener Verticalschnitt, Fig. 4 die bei einem Stockwerk angekommene Thür, Fig. 5 eine halbgeöffnete Thür und Fig. 6 ein Verticalschnitt durch den Aufzug.
An der oberen Kante des Aufzugs ist eine Welle A angeordnet, an welcher ein das Führungsrad C tragender Arm B befestigt ist. Dieselbe Welle trägt ferner einen Arm D, durch welchen die Thür geöffnet werden kann,' ferner einen Griff Z, sowie einen Haken E. Neben der Thür an dem Aufzugsgerüst ist ein Wulst G, Fig. ι bis. 3, so angeordnet, dafs das Führungsrad C bei der Bewegung des Aufzuges über denselben läuft und dadurch die Welle A in Drehung versetzt, welche ihre Umdrehung auf den Arm D überträgt.
Auf der dem Aufzug zugekehrten Seite der Thür sitzt ein Winkelhebel H, dessen Ende J in der Bewegungsrichtung des Armes D liegt, während das andere Ende A zu einem Fanghaken J ausgebildet ist. An dem Führungsgerüst des Aufzugs ist ferner ein Anschlag K angebracht, durch welchen der Fanghaken J festgehalten werden kann. Die Bewegung des Endes / wird durch die Bandeisenöse M, Fig. 2 und 3, begrenzt. Wird nun der Aufzug emporgezogen, so stöfst der Arm D gegen das Ende J des Winkelhebels H, .wodurch der Fanghaken J aufser ■ Eingriff mit dem Anschlag K kommt. Beim Höhersteigen des Fahrstuhles wird sodann durch den Arm D die Thür F mitgenommen; wenn jedoch das Führungsrad C über den Wulst · G geht, giebt der Haken D das Ende J des Winkelhebels frei und dadurch auch gleichzeitig die Thür F. Die letztere bewegt sich sodann infolge ihrer Schwere abwärts; bis der Fanghaken J in den Anschlag K einspringt. Der Aufprall der fallenden Thür kann durch Schnüre und Gegengewichte bedeutend gemildert werden.
Beim Abwärtsgehen des Aufzugs wäre das Oeffnen der Thür vermittelst dieser Vorrichtung nicht möglich, oder man müfste bis unter das Ziel fahren und wieder emporsteigen, um die Thür öffnen zu können. Um dies zu vermeiden, ist ein Seil N, Fig. 4 und 5, vorgesehen. Dasselbe ist bei O, Fig. 4 und 5, an der Thür befestigt, von dort über zwei an dem Aufzugsgerüst befestigte Rollen P geführt und an dem Hebel Q. befestigt. Der letztgenannte Hebel Q. ist an der Thür F angebracht und steht vermittelst einer kurzen Kuppelstange R mit einem Winkelhebel H in Verbindung. Das eine Ende dieses Hebels ist durch eine Bandeisenöse M in seiner Bewegung beschränkt, der andere trägt einen Fanghaken J, welcher durch Eingriff mit einem
entsprechenden Anschlag an dem Aufzugsgerüst den Verschlufs der Thür bewirkt. Beim Abwärtsgehen des Aufzugs fafst nun der Haken E das Seil N und zieht dasselbe nieder, wodurch der Hebel Q emporgezogen und der Fanghaken J ausgelöst wird. Die Thür wird gleichzeitig durch den sich abwärts bewegenden Aufzug in die Höhe gehoben bezw. geöffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum selbsttätigen Oeffnen und Schliefsen der Thüren von Aufzügen, gekennzeichnet durch eine Welle A, welche beim Aufwärtsgehen des Aufzugs durch einen an ihr angebrachten Arm D das Ende / des an der Thür befestigten Winkelhebels H bewegt, wodurch die Thür geöffnet wird, während beim weiteren Emporsteigen des Aufzugs vermittelst der gleichfalls an der Welle A durch Arm B angebrachten Führungsrolle C, beim Passiren des an dem Aufzugsgerüst angebrachten Wulstes G, der Arm D ausgelöst wird, so dafs die Thür selbstthätig schliefst.
    2. Eine Abänderung der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung, bestehend in der Anordnung eines Seiles N, welches, über Rollen P gehend, von einem an der Welle A befestigten Haken E bewegt wird und einerseits bei O an der Thür selbst, andererseits an dem Ende des Hebels Q. befestigt ist, welch letzterer durch eine kurze Kuppelstange R mit dem Winkelhebel H verbunden ist, dessen als Fanghaken ausgebildetes Ende J das Oeffnen und Schliefsen der Thür beim Abwärtssteigen bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64661D Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen der Thüren von Aufzügen Expired - Lifetime DE64661C (de)

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