DE647612C - UEberholmaschine - Google Patents

UEberholmaschine

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DE647612C
DE647612C DEU12575D DEU0012575D DE647612C DE 647612 C DE647612 C DE 647612C DE U12575 D DEU12575 D DE U12575D DE U0012575 D DEU0012575 D DE U0012575D DE 647612 C DE647612 C DE 647612C
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DE
Germany
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lever
pliers
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machine
needle
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DEU12575D
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United Shoe Machinery Corp
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D113/00Machines for making shoes with out-turned flanges of the uppers or for making moccasins

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Überholmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine übdrholmaschine, die mit einer Spitzenzange und mit Seitenzangen ausgestattet ist. Es ist bekannt, bei solchen Überholmaschinen zunächst die Spitzenkange, und zwar durch die Wirkung einer Feder, 'in Tätigkeit zu setzen und dänn erst die Seitenzange. Bei :den- bekannten Maschinen erfolgt jedoch das Anziehen des-- Oberleders mittels der Spitzenzange nur teilweise, indem das endgültige Anziehen zusammen mit den Seitenzangen geschieht. GemäB der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Feder zur Betätigung der Spitzenzange so stärk, daß diese allein die Zugwirkung der-Spitzenzänge bewirkt, während die Seitenzangen."unabhängig @dävon durch das Maschinengetriebe nach -Einrücken einer Kupplung betätigt werden. Diese Wirkungsweise der Maschine ermöglicht eine nachgiebige Spannung des Oberleders durch die Spitzenzange in der Längsrichfung des Schuhes derart, daß die kraftschlüssig angetriebenen Seitenzangen erforderlichenfalls von dem durch die Spitzenzange übergeholten Oberleder etwas zurückhälen-können:Dies ist besonders wichtig._bei _°der'-Herstellung von-: Veldtschoenärbeit, d. h. solchen Schuhen, bei denen das Oberleder mit dem Rande nach außen übergeholt wird. -Zweckmäßigerweise geschieht -das Auslösen der Feder zur Betätigung der Spitzenzange 'durch einen Maschinenteil, z. B. einen Trethebel, der bei in derselben Richtung fortgesetzter Bewegung die Kupplung zur Betätigung der Seitenzangen einrückt.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine rechte Seitenansicht der Maschine, wobei die Seitenzangen und gewisse andere Teile weggelassen sind.
  • - Fig. 2 ist eine Rückansicht der Seitenzangen- und ihres Getriebes.
  • Fig.3 und q. sind schematische Darstellungen der Verstellungsmöglichkeit der Spitzenzangenbahn.
  • Auf einer Säule 12 der Maschine sitzt ein U-föririiger Kopf io, dessen aufrechte Teile 1q. eine Querstange 16 tragen. An der Querstange 16 befindet sich eine Muffe 18 mit Ansätzen 2o (Fig. 2), an denen bei 21 je ein Führungsglied 22 drehbar ist. In Bohrungen der Führungsglieder 22 sitzen zwei Seiten-. zangen, die den Schaftrand auf beiden Seiten des Vorderteiles erfassen. Der Leisten, über den der Schaft gezogen wird, wird mit dem Boden nach unten auf einen Werkstückträ-. ger 24 aufgesetzt, der an dem Maschinenkopf io befestigt ist. Die Seitenzangen (Fig: 2) -; besitzen feste Innenbacken 26, die an hoff ,@eri -Schaftteilen 28 sitzen und in den Führung's== gliedern 2.: auf und ab beweglich sind. An den Backen 26 sind Backen 3o drehbar befestigt und durch Lenker 32 mit Stangen 34 verbunden, die in den Schaftteilen 28 gleitbar sind und durch ihre Gleitbewegung die Zangen entsprechend öffnen oder schließen. Federn 35, die die Schaftteile 28 mit den Führungsteilen =2 verbinden, halten die Zangen anfänglich in ihrer oberen Lage. Die Seitenzangen können längs des Schuhes, d. h. längs der Querstange 16, mittels einer Handschraube 36 (Fig. z) verstellt werden, und sie können weiterhin mit Bezug aufeinander durch eine Handschraube 38 (Fig. :2) verstellt werden. Die Seitenzangen werden von einem waagerechten Hebel 42 betätigt, der durch Lenker 40 mit den Stangen verbunden ist. Der Hebel 4,2 ist in der Mitte seiner Länge an einer Stange 44 befestigt. Die Stange 44 ist an dem Kopf 46 eines Kolbens 48 befestigt, der in dem Maschinenkopf io senkrecht beweglich ist. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens 48 werden die Seitenzangen zunächst geschlossen und dann abwärts gegen den Widerstand der Federn 35 zum Anziehen des Schaftes bewegt. Dabei können die Seitenzangen sich in ihren Führungen 22 drehen. Diese Drehbewegung ist jedoch durch Anschlag von Bolzen 49 an den Führungen mit den Schaftteilen 28 begrenzt. Der Hebel 42 ist in einer senkrechten Ebene an der Stange 44 drehbar, so daß der Arbeiter die Seitenzangen, insbesondere wenn diese den Schaft angespannt halten, mit Bezug aufeinander verstellen kann.
  • Die Spitzenzange der Maschine «eist ebenfalls eine innere Backe 26 und eine an der inneren Backe drehbar befestigte äußere Backe 3o auf, die durch Lenker 32 gesteuert wird (Fig. i). Die Lenker 32 sind in diesem Falle mit einer Mittelstange So verbunden, die an einem federbelasteten Hebel 5z angreift. Die Backe 26 ist an einem Schaftteil 54 befestigt, der von einem schwingbaren Lenker 56 gesteuert wird. Der schwingbare Lenker 56 ist mit einem Ende an dem Schaftteil 54 angelenkt und ist mit seinem anderen Ende in einem Kurvenschlitz 58 in einer an der Querstange 16 angebrachten Konsole 6o verstellbar. An dem Schaftteil 54 greifen Federn 62 an, die bei der Abwärtsbewegung des Schaftteiles 54 nachgeben. Wenn somit die Zange zum Anziehen des Schaftes betätigt wird, wird die Bewegungsbahn der Zangenbacken durch den schwingenden Lenker 56 bestimmt, und diese Bewegungsbahn kann durch Verstellung des Lenkerendes düngs des Schlitzes 58 verändert werden, wie :in Fig.3 und 4 schematisch angedeutet ist. '-Ist das Ende des Lenkers 56 an dem oberen >finde des Schlitzes 58 eingestellt, so daß der Lenker anfänglich ungefähr waagerecht liegt (Fig. i und 3), so bewegt sich die Zangenbacke beim Anziehen des Schaftes von dem Punkt x nach dem Punkt y längs der mit gestrichelten Linien in Fig.3 angedeuteten Strecke. Die Zangenbacken besitzen, wie ersichtlich, bei dieser Abwärtsbewegung eine Bewegungskomponente längs des Leistens nach dem Spitzenteil hin. Diese Einstellung wird vorzugsweise verwandt, wenn die Schäfte ziemlich biegsam und dehnbar und nicht sehr knapp bemessen sind. Wird andererseits das Ende des Lenkers 56 an dem unteren Ende des Schlitzes 58 eingestellt, so bewegen sich die Zangenbacken von dem Punkt x nach dem Punkt z in Fig. 4, wobei sie eine Bewegungskomponente in der entgegengesetzten Richtung wie zuvor längs des Leistens besitzen. Diese Einstellung wird vorteilhafterweise dann verwandt, wenn insbesondere das Spitzenende des Schaftes scharf herausgebracht werden soll und wenn weiterhin das Schaftmaterial ziemlich steif ist und sehr knapp bemessen ist.
  • Der Hebel 52 zum Betätigen der Spitzenzange ist an einer Stange 64 befestigt, die in einem Lager in der Konsole 6o drehbar ist. Der Hebel wird von einer Feder 66 gesteuert, die an dem Außenende des Hebels angreift und mit ihrem anderen Ende an einem Haken 68 befestigt ist, der durch einen Ansatz 70 der Konsole 6o ragt und eine Flügelmutter 72 trägt, durch deren Drehung die Spannung der Feder 66 verstellt wird. Der Hebel 52 wird, wie in Fig. i dargestellt, anfänglich gegen den Zug der Feder 66 in einer Lage gehalten, in der die Spitzenzange emporgehoben ist und ihre Backen zuna Empfang des Schaftes offen sind. Zu diesem Zwecke ist ein Winkelhebel bei 76 an einem Arm des Maschinenkopfes io drehbar. Der aufrechte Arm des Winkelhebels trägt eine Platte 78, die mit einer Schulter So an einer Klinke 82 in Eingriff tritt. Die Klinke 82 ist bei 84 an dem Hebel 52 drehbar. Durch Eingriff der Platte 78 mit der Klinke 82 wird der Hebel , 52 somit in Anfangslage gehalten. Zum Auslösen des Hebels 52 und Betätigen des Hebels durch die Feder 66 wird die Klinke 82 von der Platte 78 mittels einer Klinke 86 abgehoben, die an einem Arm 88 drehbar befestigt ist. Der Arm 88 ist an der Stange 64 drehbar, und die Klinke 86 hakt an einem Ansatz 9o der Klinke 82 ein. Die Aufwärts- Bewegung des Armes 88 zum Auslösen der Klinke 82 wird durch Herabziehen eines Trethebels 92 gesteuert, der bei 94 am Fuße der Maschinensäule 12 angelenkt ist und .durch eine Stange 96 mit dem Arm 88 verbunden ist. Der Trethebel 92 wird gewöhnlich durch eine Feder 98 emporgehoben.
  • Der Winkelhebel 74 wird, zum Bewegen des Hebels 52 iri seine Anfangslage und damit zum Emporheben und öffnen der Spitzenzange und weiterhin zum Betätigen der Seitengreifer durch den Kraftantrieb der Maschine betätigt, der im wesentlichen aus einer Treibwelle ioo mit einer angetriebenen Riemenscheibe io2 und einer Kupplung 104 besteht. Die Kupplung verbindet die Welle roo -mit einem Zahnrad 1o6. Das Zahnrad 1o6 greift in ein an einer Welle iio befestigtes Zahnrad io8 ein, das zweimal soviel Zähne wie das Zahnrad io6 besitzt, so daß das Zahnrad iog und die Welle i io bei einer Umdrehung des Zahnrades io6 nur eine halbe Umdrehung beschreibt. An der Welle i io sitzt ein Exzenter i 12, das durch eine Koppel114 mit einem sehwebenden Hebel 116 verbunden ist. Der Hebel 116 ist an seinem Vorderende durch einen Lenker i 18 mit dem Kolben 48 verbunden, der die Seitenzangen steuert, und ist an seinem Hinterende mit einem Lenker i2o verbunden, der bei 122 an der Säule 12 drehbar befestigt ist. An dem Hinterende des schwebenden Hehels i 16 greift weiterhin eine Feder z24 an, die eine Stange 126 umgibt. Die Stange ragt von einem an. dem Hinterende des Hebels drehbaren Kopfstück 128 nach unten. Die Feder i.24 sitzt zwischen dem Kopfstück 128 und einem Teil 13o, der von einem an der Säule 12 drehbaren Hebel 132 getragen wird. Der Teil 130 ist durch einen an dem Gabelende des Hebels 132 drehbaren Ring 133 geschraubt. Der Hebel 132 wird in eingestellter Lage von einer Klinke 134 gehalten, die eine Anzahl von Zähnen 136 aufweist. Einer der Zähne 'steht jeweils in Eingriff mit einem Stift 138 der Säule 12. Somit wird durch die jeweilige Lage des Hebels 132 der anfängliche Druck der Feder 124 bestimmt-Wenn der Hebel i16 durch Drehung des Exzenters 112 abwärts bewegt wird, wird diese Abwärtsbewegung auf den Kolben 48 übertragen, so daß die Seitenzangen betätigt werden. Erreicht der Widerstand des Schaftes gegen den Zangenzug eine bestimmte Höhe, so wird das rückwärtige Ende des schwebenden Hebels 116 abwärts gegen den Widerstand der Feder 124 bewegt, so daß der Schaft nun nachgiebig unter Zug gehalten wird. Durch Drehung des Teiles i3o, gegen den die Feder 124. sitzt, kann natürlich eine genauere Einstellung des Federdruckes als durch die Verstellung der Zähne 136 bezüglich des Schaftes 13,8 erzielt werden, Der Winkelhebel 7q., der. den Spitzenzangenhebel 52 steuert, wird von dem schwebenden Hebel 116 durch einen Lenker 140 gesteuert, der mit dem nach unten und hinten ragenden Arm des Winkelhebels einerseits und mit dem schwebenden Hebel iah ungefähr in der Mitte zwischen seiner Länge und unmittelbar oberhalb der Verbindung dieses Hebels mit der Koppel 114 verbunden ist. Bei der Abwärtsbewegung des schwebenden Hebels 116 zum Betätigen der Seitenzangen wird durch den Lenker 14o der aufrechte Arm des Winkelhebels 74 nach rechts der Fig. i geschwungen und somit die Platte 78 von der Schulter 8o der Klinke 8z hinwegbewegt. Wird danach der Hebel i 16 aufwärts bewegt, um die Seitenzangen in ihre Ausgangslage zurückzubewegen; so wird der nach oben ragende Arm des Winkelhebels 74 nach links geschwungen und schwingt vermittels der Klinke 82 den Hebel 52 gegen den Widerstand der Feder 66, so daß die Spitzenzange geöffnet und in ihre Ausgangslage zurückbewegt wird.
  • Die Kupplung 104 wird zum Anhalten des Zahnrades io6 nach einer 'Umdrehung und entsprechend zum Anhalten des Zahnrades 1o8 nach einer halben Umdrehung von einem dreiarfhigen Hebel 142 gesteuert. Ein Arm des Hebels greift an einem Kupplungsring I44 an. Durch Schwingung des Hebels 142 im Zeigersinn wird durch Freigabe des Kupplungsringes 144 die Maschine angelassen. Eine nach oben ragende Stange 146 trägt einen Anschlag 14.8, der mit einer Platte 150 an einem anderen Arm des Hebels 142 in Eingriff tritt. Die Stange 146 ist mit ihrem unteren Ende mit dem rückwärtigen Ende eines Hebels 152 verbunden, der an dem Drehzapfen 94 des Trethebels 92 angebracht ist. Der Hebel 152 wird in einer durch eine Anschlagschraube r.54 bestimmten Anfangslage durch einen federbelasteten Bolzen 156 gehalten und wird durch Betätigung des Trethebels 92 zum, Einrücken der Kupplung gesteuert, und zwar nachdem der Spitzenzangenhebel 52 der Wirkung der Feder 66 freigegeben worden ist. Zu diesem Zwecke ragt ein Ansatz 158 an dem Trethebel 92 in einen Schlitz 16o in dem Vorderende des Hebels 152, so daß der Trethebel zunächst um ein bestimmtes Stück zum Freigeben des Spitzenzangenhebels 52 herabgezogen werden kann, bevor der Trethebel den Hebel 152- zum Einrücken der Kupplung steuert. Damit der dreiarmige Hebel 142 nach einer Umdrehung des Zahnrades io6 in Ausrückstellung zurückkehrt, - --und zwar ungeachtet, in welcher Stellung der Trethebel 92 gehalten wird, wird der Hebel 142 selbsttätig von der Stange 146 entkuppelt. Diese Entkupplung geschieht durch zwei Stifte 162 am Ende der Welle i i o, die mit einem Block 164 an einer Gleitstange 166 in Eingriff treten und die Stange nach vorn schieben. Bei dieser Bewegung der Stange 166 wird die Stange 146 ebenfalls nach vorn geschwungen, so daß der Anschlag 148 von der Platte i 5o hinwegbewegt und -somit der Hebel 142 freigegeben wird. Die Stange 146 wird später von einer Feder 168, die die Stange mit einem dritten Arm des Hebels 142 verbindet, zurückgeschwungen. Die Feder 168 zieht den Anschlag 148 in Eingriff mit der Platte i 5o zurück, wenn der Arbeiter den Trethebel freigibt.
  • Die Maschine besitzt weiterhin eine Vorrichtung, durch die die Spitzenzange von dem Arbeiter selbst gesteuert werden kann. An der Stange 64, an der der Spitzenzangenhebel 52 befestigt ist, ist ein Handhebel 17o angebracht. Durch Emporschieben des Handhebels 17o kann die durch die Spitzenzange auf den Schaft ausgeübte Spannung nachgelassen werden, oder es kann die Spitzenzange vollkommen in ihre Ruhestellung zurückbewegt werden. Durch Herabziehen des Handhebels 17o andererseits kann der Zug der Spitzenzange an dem Schaft verstärkt werden.
  • Der Werkstücksträger24 weist ein Spitzenteilauflager 172 auf, das durch eine Mutter 174 senkrecht verstellbar ist, und besitzt weiterhin ein Fersenteilauflager 176, das längs eines Ansatzes 178 des Werkstückträgers 24 verstellbar ist und in eingestellter Lage von einer Schraube i8o gehalten wird.
  • Bei der Betätigung der Maschine wird der Leisten mit dem auf ihm befindlichen Schaft mit dem Boden nach unten auf die Auflager 172, 176 aufgesetzt, und die Schaftränder werden in die offenen Spitzen- und Seitenzangen eingesetzt. Dann zieht der Arbeiter den Trethebel 92 so weit herab, daß die Klinke 82 den Spitzenzangenhebel 52 von dem Winkelhebel 74 befreit und der Hebel 52 von der Feder 66 zum Schließen der Spitzenzangen und zum Anziehen des Schaftes betätigt wird. Ehe der Arbeiter den Trethebel 92 weiter herabzieht, besichtigt er vorzugsweise den Ausfall der Spitzenzangentätigkeit und, wenn nötig, verbessert irgendwelche Mängel mittels des Handhebels 170. Sodann wird durch weiteres Herabziehen des Trethebels 92 die Maschine eingerückt, worauf die Seitenzangen den Schaft erfassen und anziehen. Einerlei ob der Arbeiter in der Zwischenzeit den Trethebel 92 losgelassen hat oder nicht, wird die Maschine selbsttätig in einer Lage angehalten, in der die Seitenzangen den Schaft unter Spannung halten. Während der Schaft bei stillstehender Maschine von den Spitzen- und Seitenzangen in angezogener Lage gehalten wird, befestigt der Arbeiter den Schaft durch Täckse oder sonstige vorübergehende Haltevorrichtungen und rückt dann abermals die Kupplung durch Herabziehen des Trethebels 92 ein. Bei dieser zweiten Betätigung der Maschine wird die Klinke 86 ohne Beeinflussung der Spitzenzange emporgehoben, und der Winkel 74 wird in eine Lage geschwungen, in der er mit der Klinke 82 wieder in Kupplungseingriff treten kann. Während dieser zweiten Maschinentätigkeit werden die Spitzen- und. Seitenzangen geöffnet und in ihre Ruhelage zurückbewegt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überholmaschine mit einer Spitzenzange und mit Seitenzangen, wobei zu@ nächst die Spitzenzange, und zwar durch die Wirkung einer Feder, in Tätigkeit tritt, gekennzeichnet durch eine so starke Feder (66), daß diese allein die erforderliche Zugwirkung der Spitzenzange bewirkt, während die Seitenzangen durch das Maschinengetriebe nach Einrücken einer Kupplung (104) betätigt werden.
  2. 2. Überholmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB zur Auslösung der Feder (66) zum Betätigen der Spitzenzange ein Maschinenteil, z. B. ein Trethebel (92), vorgesehen ist, der bei in derselben Richtung fortgesetzter Bewegung die Kupplung (1o4) einrückt.
  3. 3. Überholmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Feder (66) tragende doppelarmige Hebel (52) -unter dem EinfluB einer Klinke (82) steht, die den Hebel (52) und die Feder in ihrer Ruhelage sperrt,. wobei nach Auslösen der Klinke (82) und erfolgter Arbeitsleistung der Spitzenzange 'diese zusammen mit den Seitenzangen durch einen kraftschlüssig angetriebenen Winkelhebel (74) in ihre Anfangslage zurückbewegt wird.
  4. 4. Überholmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Spitzenzangenhebel (52) ein Hebel (17o) verbunden ist, durch den die Zugkraft der Spitzenzange von Hand aus verändert werden kann.
DEU12575D 1933-05-03 1934-04-21 UEberholmaschine Expired DE647612C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB647612X 1933-05-03

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ID=10489889

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DEU12575D Expired DE647612C (de) 1933-05-03 1934-04-21 UEberholmaschine

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