DE64782C - Maschine zur Erzeugung von Prefsglanz auf sammtartigen Geweben - Google Patents

Maschine zur Erzeugung von Prefsglanz auf sammtartigen Geweben

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DE64782C
DE64782C DENDAT64782D DE64782DA DE64782C DE 64782 C DE64782 C DE 64782C DE NDAT64782 D DENDAT64782 D DE NDAT64782D DE 64782D A DE64782D A DE 64782DA DE 64782 C DE64782 C DE 64782C
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DENDAT64782D
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H. HEYWOOD und J. HOLLAND in Middleton b. Manchester, England
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/29Mechanical finishing of velvet or needled velvet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine, auf welcher sammtartige Gewebe durch schmale Stäbe streifenweise so geprefst werden, dafs auf der Oberfläche des Gewebes ein angenehmer Glanz hervortritt. -
Bei dieser Maschine führt im Gegensatz zu den bekannten Maschinen, dieser Art der Prefsstab keine Hin- und Herbewegung aus, sondern steht fest, während sich das Gewebe fortbewegt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι der Grundrifs,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 der Längenschnitt einer derartigen Maschine.
In dem mit α bezeichneten Gestell ist die Walze c gelagert, welche die gebräuchliche ebene Platte vertritt, auf welche sonst die Prefsstäbe wirken. Diese Prefsstäbe dd sind in festen Lagern dl gelagert, welche durch die Federn d2 gleichmäfsig auf das ausgespannte und allmälig fortschreitende Gewebe b niedergedrückt werden. Gewöhnlich stehen die Prefsstäbe d radial zur Walze c. Sie können jedoch von Zeit zu Zeit angehoben werden, damit sich vor ihnen die abgedrückten Stofftheile nicht anstauen. Um dieses Anheben der Prefsstäbe bewirken zu können, ist folgende Einrichtung getroffen. Auf einem Ende der Welle e, welche durch Schnecke und Schneckenrad angetrieben wird, ist ein Arm e1 befestigt, welcher gegen einen Stift/1 des Excenterringes f drückt und denselben hierdurch
um das Excenter g dreht. Dieser Excenterring drückt gegen die Knaggen h h1, welche an den Hebeln /?2 hs befestigt sind, die sich um den Stift h* drehen und. mittelst der Zugstange k kl , sowie der Hebel Ar2A3 die Prefsstäbe d auf das Gewebe niederdrücken. In dem Umfang des Excenterringes f sind Ausschnitte ./2/2 angebracht, welche bei der Umdrehung desselben abwechselnd den Knaggen h h1 gegenübertreten. Da letztere alsdann einsinken, so wird, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, jedes Mal ein Prefsstab d aufser Berührung mit dem Gewebe gebracht, bis die erhabene Oberfläche des Excenterringes wieder in Wirkung tritt. An dem Excenter g ist ein Handhebel g1 befestigt, welcher gestattet, beide Prefsstäbe beim Anhalten der Maschine anzuheben. Wird dieser Hebel um Welle e gedreht, so nimmt er das Excenter g mit, so dafs der Excenterring f gegen die Knaggen h h' gedrückt wird und die Prefsstäbe d angehoben werden. Das Gewebe läuft von der Walze 1 unter die Schiene 2 über die Walze 3, auf der es mittelst der Bürstenwalze I bearbeitet wird, dann um den Stift ft", um die Welle e, den Stab 4, den Stab 5, um die Walzen 6, 7, 8, 9 und dann über die bereits erwähnte Walze c. Nachdem es diese verlassen hat, wird es über Welle ι ο, die Kratzenwalze 11, die Schiene 12 und die Stange 13 abgeführt. Einige dieser Walzen können Spannapparate tragen, wie dies bei Walze 7 gezeigt ist, wo ein Bremsband m über eine Scheibe η läuft und mit dem belasteten Hebel 0, der

Claims (1)

  1. sich um den Punkt o1 dreht und das Gewicht ρ trägt, versehen ist. Durch Niederdrücken des Hebels r, der sich um den Zapfen s dreht und lose mit dem Ende des Hebels ο verbunden ist, kann beim Anhalten der Maschine der Druck auf die Walze 7 aufgehoben werden. ■
    Die Walzen t und u dienen zum Aufwickeln des fertig bearbeiteten Gewebes.
    Pateνt-Ansprüch:
    Eine Maschine zur Erzeugung von Prefsglanz auf sammtartigen Geweben, dadurch gekennzeichnet, dafs über dem um einen angetriebenen Cylinder (c) geleiteten Gewebe (b) Prefsstäbe (d) angeordnet sind, welche von Zeit zu Zeit abwechselnd von dem Prefscylinder (c) abgehoben und deren Lager durch Federdruck gegen den Cylinder geprefst werden.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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