DE62120C - Wagenrad für Lastfuhrwerke, Laffeten und dergl - Google Patents

Wagenrad für Lastfuhrwerke, Laffeten und dergl

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DE62120C
DE62120C DENDAT62120D DE62120DA DE62120C DE 62120 C DE62120 C DE 62120C DE NDAT62120 D DENDAT62120 D DE NDAT62120D DE 62120D A DE62120D A DE 62120DA DE 62120 C DE62120 C DE 62120C
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DE
Germany
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spokes
wheel rim
wheel
iron
hub
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62120D
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English (en)
Original Assignee
C. HAUSSNER in Ingolstadt
Publication of DE62120C publication Critical patent/DE62120C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/04Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being rigidly attached to solid axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVo 62120 4. rf.
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1891 ab.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Laffettenrad, welches jedoch nicht nur für Laffetten, sondern auch für jegliche Art von Strafsenfahrzeugen, besonders Lastwagen, verwendet werden kann, ist gekennzeichnet durch die Herstellung einer neuen Art, wie auch durch die neue Art der Herstellung der Radnabe, welche bei geringem Gewicht eine bedeutende Widerstandsfähigkeit gegen achsialen Druck besitzt, einfach und billig hergestellt werden kann und in Verbindung mit dem Radkranz und der Befestigungsweise der Speichen im Radkranz, sowie des Radkranzes selbst bei leichter Auswechselung defect gewordener Speichen auch die erforderliche Spannung der Speichen leicht ermöglicht und hierdurch gleichzeitig der Radkranz auf den Speichen ohne Anwendung von Felgen und Radreifen befestigt wird.
Auf beiliegender Zeichnung stellt:
Fig. ι a, ib und ic die Radnabenscheibe in Vorder-, Seitenansicht und Querschnitt,
Fig. 2 a und 2 b das Laffettenrad in der Ansicht und Schnitt dar, während
Fig. 3 a und 3 b die Theile der Speichenbefestigung veranschaulichen.
Die Radnabe besteht aus zwei gleichen, in einem Gesenke geschlagenen oder eventuell gegossenen Nabenscheiben A A1 von wellenförmigem Querschnitt mit trichter- bezw, kegelförmiger Form und einem Nabenrohr B. Dieser wellenförmige Querschnitt der Nabenscheiben bei gleichzeitiger flach kegel- bezw. trichterartiger Gestaltung bildet das Hauptkennzeichen der vorliegenden Radnabe, und die hohe technische Bedeutung und Wirkungsweise dieser Nabenscheiben ist sofort ersichtlich, wenn man die Resultate der Berechnung auf Widerstandsfähigkeit gegen achsialen Druck einer gewöhnlichen ebenen Nabenscheibe und der vorliegenden wellenförmigen Nabenscheibe bei angenommenen gleichen Querschnitten vergleicht, die ergeben, dafs die Widerstandsfähigkeit der vorliegenden Nabenscheibe mindestens das Doppelte gegenüber der ebenen Nabenscheibe ist. Auf die Nabenröhre B werden die Nabenscheiben A A1 aufgeschoben Die eine der Nabenscheiben A legt sich gegen einen am vorderen Theil der Nabenrohre B befindlichen Bund' b. Zwischen die auf B aufgeschobenen, wellenförmig und flach kegelartig gestalteten Nabenscheiben AA1, welche mit ihrer Basis einander zugekehrt sind, bezw. in die hierdurch entstehenden, pyramidenartig sich gestaltenden einzelnen Abtheilungen x, deren Anzahl der Anzahl der Speichen entspricht, wird jede Speiche S für sich eingelegt und· durch die Anordnung von Gewinde am hinteren Theil bl der Nabenröhre B vermittelst der zugehörigen, als Kothring ausgebildeten Mutter b2 je das ·— entsprechend geformte (nach Art einer abgestumpften Pyramide, deren Basis auf der Nabenröhre B aufliegt) — Blatt sl der Speichen S und somit die Speichen je in den Abtheilungen χ zwischen den Scheiben A A1 fest eingeprefst, wodurch den Nabenschrauben d nicht die Aufgabe zufällt, dem etwaigen Verdrehen der Speichen Widerstand zu leisten. Der Radkranz C ist aus U-Eisen bezw. Stahl hergestellt, und obwohl er durch diese Anordnung des Radreifens und der Felgen gänzlich entbehrt,

Claims (1)

  1. ist die Festigkeit dieses U-Eisenradkranzes bei weitern gröfser als des aus Radreifen und Felgen bestehenden und das Gewicht dieses neuen Radkranzes noch geringer als das des Radreifens allein. Die offene, nach innen liegende Seite des U - Eisens ist mit einem Schutzblech c bedeckt.
    Die Anordnung der leicht lösbaren Befestigung der Zapfen s der Speichen 5 im Radkranz C, bei gleichzeitiger Erzielung der erforderlichen Spannung der einzelnen Speichen und bei Vermeidung von Differenzen im Sturze oder Schwankungen desselben beim Zusammensetzen des Rades ist folgende:
    In den Umfang des U - förmigen Radkranzes C wird die kapselartig gestaltete Mutter D eingelegt, deren Lappen oder Vorsprünge Ci1Ci1 in die Nuthen d2 d2, welche in den Flantschen des U-Eisenkranzes C eingenuthet sind, eingreifen, um eine Verschiebung des Radkranzes gegen die Speichen und ein Sichdrehen der Mutter D zu verhindern.
    In die Mutter D wird das mit Gewinde versehene Kappenstück E eingeschraubt. Der Zapfen s der Speiche 5 ist mit einem schmiedeisernen oder metallenen Schuh versehen.
    Das Einbringen oder Einsetzen der Speichen S bezw. neuer Speichen an Stelle defect gewordener Speichen geschieht in folgender Weise:
    Nachdem die Schrauben d und der Kothring 62 gelöst und die Nabenscheibe A1 entsprechend nach innen geschoben ist, wird das Kappenstück E in die Mutter D völlig eingeschraubt, der Zapfen s der Speiche S in die Höhlung der Mutter D und das Blatt i1 der Speiche S in die zugehörige Abtheilung χ zwischen den Nabenscheiben AA1 eingelegt, durch Anziehen des Kothringes 2>2 das Blatt s1 fest zwischen die Nabenscheiben A und A1 eingeprefst und alsdann durch entsprechendes Hervorschrauben des Kappenstückes D die Spannung der Speichen, bis diese vollständig festgelagert sind, erzielt, wodurch gleichzeitig das Spannen und die Befestigung des U-Eisenradkranzes erfolgt.
    Patent-A νsprdch:
    Ein Wagenrad für Lastfuhrwerke, Laifetten u. dergl., gekennzeichnet durch nachstehende Einrichtungen in Verbindung mit einander:
    a) die Anordnung der im Querschnitt wellenförmigen und kegel- bezw. trichterförmigen beiden Nabenscheiben AA1 (Fig. ia, ι b, ic, 2a und 2b), zwischen welchen durch Gegeneinanderschieben der Nabenscheiben die Speichen eingespannt werden;
    b) die Anordnung der Befestigung der Speichen am U-förmigen eisernen Radkranz, zwischen dessen Flantschen durch Nuth und Feder die Muttern D eingesetzt sind, in welche das den Zapfen s der Speichen S aufnehmende Kapselstück E mit äufserem Gewinde eingeschraubt ist, um durch Hervorschieben von E die Speichen S und den Radkranz festzuspannen und die Speichen leicht einsetzen und auswechseln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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