DE650077C - Regelbares Zahnradschaltgetriebe - Google Patents

Regelbares Zahnradschaltgetriebe

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DE650077C
DE650077C DEB170702D DEB0170702D DE650077C DE 650077 C DE650077 C DE 650077C DE B170702 D DEB170702 D DE B170702D DE B0170702 D DEB0170702 D DE B0170702D DE 650077 C DE650077 C DE 650077C
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tooth
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teeth
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DEB170702D
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ERICH BASSE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/42Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with gears having teeth formed or arranged for obtaining multiple gear ratios, e.g. nearly infinitely variable
    • F16H3/426Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with gears having teeth formed or arranged for obtaining multiple gear ratios, e.g. nearly infinitely variable the teeth being arranged on a generally flat, e.g. disc-type surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Bei den bekanntgewordenen Zahnradgetrieben mit veränderlicher Übersetzung wird der zu ändernde Übersetzungswert dadurch erzielt, daß durch Änderung des Teilkreisdurchmessers zugleich die Zahnteilung geändert wird. Bei einem gesetzmäßigen Zahneingri.fi trifft ein Zahn immer in eine Zahnlücke, so daß sich bei diesen bekannten Ausführungen immer in einem ganzzahligen Wert die Größe der Übersetzung ausdrückt. Bei der Erfindung handelt es sich um ein Getriebe, bei dem der eine getriebliche Teil mit dem anderen Teil einen Zahneingriff ausbildet, d. h. der zustande gekommene Übersetzungswert liegt innerhalb des Getriebes zwischen einem Höchst und Niedrigstwert; so werden nicht nur die ganzzahligen Übersetzungswerte innerhalb des Regelbereiches erfaßt, sondern auch' alle nur anderen möglichen Übersetzungswerte erreicht.
Zu diesem Zweck weist gemäß der Erfindung der eine Teil in radialer Ebene verschiebbare Zähne auf, um bei jedem beliebigen Teilkreisdurchmesser und Zahnteilung des anderen Getriebeteiles einen Zahneingriff zu erzielen, derart, daß sich die so gefundenen Zähne mit volltragenden Flächen zueinander abwälzen und die ein- und ausgeleitete Drehzahl des Getriebes stufenlos regelbar ist, und daß bei einer möglichen innen verzahnten Anordnung eines der Getriebeteile das Getriebe in einer Stellung eine Kupplung wird. In der Zeichnung ist das Wesentliche der Erfindung aufgezeigt, wobei die Kraftübertragung wie bei einem einfachen Zahnradgetriebe von einem treibenden Zahn unmittelbar auf einen getriebenen Zahn erfolgt. Abb. 1 zeigt das Schema, Abb. 2 und 3 eine der vielen möglichen Auswertungen.
Nach Abb. 1 sei D der Drehpunkt eines Zahnrades; Z1 sei eine zu Beginn des Arbeitens angenommene Zahnstellung. Der Zahn X1 soll eine Zahnstange bewegen. Nach der gezeichneten Darstellung würde der Zahn ζ t nicht in eine Zahnlücke hineinspielen, sondern mit einer Flanke auf den Zahn α treffen. Die einzelnen Zähne der Zahnstange sind so eingerichtet, daß sie senkrecht zur Bewegungsrichtung der Zahnstange verschiebbar sind. Eine hinter den Zähnen eingelegte Schraubenfeder F drückt die Zähne immer in die Grundstellung hinein. Der Zahn« würde zurückgedrückt, bis sich schließlich der treibende Zahn in Stellung Z3 am Zahn b abwälzen würde. Das Zurückdrängen des getriebenen Zahnes ist in dem Augenblick beendet, wo die in Richtung der Zahnstange laufende Kraftkomponente größer wird als die senkrecht dazu stehende Komponente. Dieses ist praktisch der Fall, wenn die Wälzflächen der Zähne zueinander in Eingriff kommen. Die Entfernung des Drehpunktes D ist beliebig von der Zahnstange zu verändern.
Abb. 2 zeigt eine bauliche Auswertung dieses Gedankens. Die Antriebswelle W1 trägt ein Futter T1 das wie ein Spannfutter Schlitzführungen aufweist, in denen die Zähne B bewegt werden können. Der getriebene Teil besteht aus einem Ringteil R, der in besonderen Schlitzen einzelne TAhneZ sich radial
bewegen lassen kann. Jeder Zahn ist mit einem Anschlag versehen, um nicht von der Feder 5 zu weit nach vorn gedrückt zu werden. Die Platte P ist mit dem Ring R zum Abschließen verschraubt. Der Arbeitsvorgang ist der gleiche wie bei der Zahnstange. Der Ringteil R sitzt mit dem Rad Rx gemeinsam auf der WeIIeIC2. Rad ^1 treibt über Rad .R2 auf die Welle W3. Die Welle w2 ist in einem
ίο Schwenkarm A gelagert, der um die Welle wä drehbar angeordnet ist.
Abb. 3 läßt die Arbeitsweise des Getriebes erkennen. Die gezeigte Stellung zeigt den größtmöglichsten Üntersetzungswert. Der Teil Γ dreht um D2; die Zähne b liegen zu innerst des Teiles T. Der getriebene Teil/? ist seitwärts ausgeschwenkt und dreht sich um die Mitte D1. Beim Schalten wird der Armyl in Richtung K. bewegt, während zugleich die Zähne B in TeilT nach außen gesteuert werden, so daß stets die Teilkreise in Berührung bleiben. Decken sich am Schluß die Drehpunkte D1 und D2, so ergibt sich die Übersetzung 1:1 und damit die Arbeitsweise wie bei einer einfachen Zahnkupplung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Ein regelbares Zahnradschaltgetriebe mit veränderlicher Übersetzung, bei dem der Teilkreisdurchmesser des einen Getriebeteiles mit gleichzeitiger Änderung der Zahnteilung beliebig veränderlich zu machen ist in bezug zum anderen Getriebeteil, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Getriebeteil in radialer Ebene bewegliche Zähne aufweist, um bei jedem beliebigen Teilkreisdurchmesser und Zahnteilung des anderen Getriebeteiles einen Zahneingriff zu erzielen, derart, daß sich die so zum Eingriff gefundenen Zähne mit volltragenden Flächen zueinander abwälzen und die ein- und ausgeieitete Drehzahl des Getriebes stufenlos regelbar ist, und daß bei einer möglichen innenverzahnten Anordnung eines der Getriebeteile das Getriebe in einer Stellung eine Kupplung wird.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in radialer Ebene beweglichen Zähne von einer Kraft (Feder) stets in einer durch einen Anschlag begrenzte Grundstellung hineingesteuert werden.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die getrieblichen Teile zueinander beweglich angeordnet sind, wobei die An- und Abtriebswelle ortsfest angeordnet sind und wobei das Verstellen der Getriebeteile zueinander und das Verändern des Teilkreisdurchmessers und der Zahnteilung des einen Getriebeteiles einheitlich gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB170702D 1935-08-13 1935-08-13 Regelbares Zahnradschaltgetriebe Expired DE650077C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883375C (de) * 1949-11-26 1953-07-16 Maximilian Dipl-In Hornsteiner Hochstufiges, zwanglaeufiges Rollengetriebe mit Hilfsstelleinrichtung
DE3221236A1 (de) * 1982-06-04 1983-12-15 Manfred 8398 Pocking Koser Veraenderbares zahnradgetriebe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3221236A1 (de) * 1982-06-04 1983-12-15 Manfred 8398 Pocking Koser Veraenderbares zahnradgetriebe
US4497221A (en) * 1982-06-04 1985-02-05 Manfred Koser Variable gear transmission system

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