DE652941C - Steigkeil fuer Skier - Google Patents

Steigkeil fuer Skier

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DE652941C
DE652941C DEB168319D DEB0168319D DE652941C DE 652941 C DE652941 C DE 652941C DE B168319 D DEB168319 D DE B168319D DE B0168319 D DEB0168319 D DE B0168319D DE 652941 C DE652941 C DE 652941C
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Germany
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ski
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climbing wedge
wedge
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/08Stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades are permanently in the operative position

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Steigkeil für Skier Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erleichtern des Steigens mit Skiern. Zu diesem Zwecke hat man bisher die Lauffläcke der Skier mit besonderem Wachs, sogenanntem Steigwachs, behandelt, oder man hat daran Felle an= geklebt oder aufgeschnallt. Als Notbehelf hat man auch schon den Ski mit Schnüren oder Riemen umwickelt. All dies erforderte eine gewisse Geschicklichkeit und Erfahrung. Es machte Mühe und kostete Zeit. Dies machte sich besonders bemerkbar bei Fahrten, bei denen abwechselnd bald eine Steigung überwunden und bald Abhänge genommen Werden mußten. Infolgedessen wurde hier vielfach entweder auf jede Steighilfe verzichtet, oder die hierzu benützten Vorkehrungen hinderten bei der Abfahrt.
  • Man hat auch schon als Steighilfe bewegliche Klappen an den Skiern angebracht; jedoch befriedigte deren beabsichtigte Wirkung nicht; vielmehr waren sie allerlei Störungen ausgesetzt und hinderten beize Fahren.
  • Ferner hat man vorgeschlagen, Steigkeile anzuwenden, die mit einer sie quer durchsetzenden und mit einer Schließvorrichtung versehenen Spange am Ski festgelegt werden können, öder solche, die mit einer sie durchdringenden Zugstange und auf die Skiwangen pressenden Flügelmuttern befestigt werden. Endlich sind Steigkeile bekannt, die außer Gebrauch auf dem Skirücken festgelegt werden können.
  • Von all dem unterscheidet sich .der Erfindungsgegenstand dadurch, -daß der Steigkeil mit einer Längsbohrung drehbar und abnehmbar auf den einen Schenkel eines U-förmigen Bügels aufgeschoben ist, dessen anderer gleichgerichteter Schenkel in einem auf dem Skirücken befestigten Lager schwingbar und quer zum Ski verschieblich ist, wobei der Bügel geschlossen werden kann-durch einen am einen Schenkel angelegten, über die Skiwange greifenden und mit dem anderen Schenkel zu verbindenden Klapphebel, derart, daß hierbei der Steigkeil in der Gebrauchslage an der Laufsohle des Ski festgehalten wird, nach Aufklappen des Hebels aber samt dem Bügel vom Ski abgenommen werden kann.
  • Wie das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, ist hierdurch erreicht, daß in besonders einfacher Weise und mit einfachsten Mitteln der Steigkeil am Ski angebracht werden kann, ohne daß die Befestigungseinrichtung stört oder den Ski schwächt oder beschädigt, und dann wieder' entweder völlig abgenommen oder in eine unwirksame Stellung umgeklappt und darin in ebenfalls nicht weiter störender Weise festgehalten werden kann.
  • Fig. = zeigt einen Ski mit daran angebrachtem Steigkeil in Seitenansicht.
  • Fig.2 ist ein Teil dieser Seitenansicht in wesentlich größerem Maßstab.
  • Fig. 3 zeigt in dem gleichen Maßstabe wie Fig. 2 den Steigkeil außer Wirkung.
  • Fig. q. ist eine Draufsicht zu Fig. 3.
  • Am Ski a, zweckmäßig unmittelbar vor dem Backen b der Bindung, ist ein Lager c angebracht, das aus einem entsprechend abgebogenem Stücke Blech bestehen kann, welches mit Schrauben d auf der Oberseite des Ski befestigt ist.
  • In dem Lager ruht schwingbar ein U-förmiger Bügel e, der den aus Holz oder 'einem anderen geeigneten Stoffe ,bestehenden Steigkeil f festhält, indem eine gerade Strecke des Bügels durch eine entsprechende Bohrung dieses Körpers geführt ist.
  • Die Schließstange des Bügels ist als Klapphebel g an der gelagerten Strecke des Bügels um einen Gelenkzapfen h schwingbar angebracht, so daß sie die in Fig. q. mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung gebracht werden kann, in welcher sie in der Verlängerung der gelagerten Bügelstrecke liegt und die axiale Verschiebung des Bügels im Lager bzw. seine Wegnahme oder Wiederanbringung im Lager erlaubt.
  • Dieser Klapphebel g nimmt in der in der Zeichnung mit vollen Linien dargestellten Lage in einer Ausnehmung seines freien Endes das abgeflachte Ende i desjenigen Bügelschenkels auf, der durch den Körper f hindurchgreift.
  • Zweckmäßig ist dieses abgeflachte Ende mit einer Sperrnase k versehen, die bei der dem Bügel eigenen Federung ein Zurückschwingen des Schenkels g verhindert.
  • In der Wirkungsstellung befindet sich der Steigkeil f unmittelbar vor der Skibindung. Er wird beim Begehen eines Hanges in den Schnee eingedrückt und verhindert nun das Zurückgleiten.
  • Soll er außer Wirkung gebracht werden, so wird der Klapphebel g in die in Fig. q. gestrichelt gezeichnete Stellung zurückgeschwungen, sodann der Bügel mit dem Steigkeil f in dem Lager zur Seite (in Fig. ¢ nach oben) verschoben, bis der Steigkeil seitlich neben dem Ski a hervorgetreten ist; dann wird er nach oben geschwungen und über den Skirücken zurückgeschoben, sodann der Klapphebel g wieder umgeklappt, bis er hinter die Nase k einschnappt.
  • In dieser Stellung hindert der Steigkeil f beirr Fahren in keiner Weise, vielmehr wirkt er als Schneeschutz für den unmittelbar hinter ihm stehenden Skistiefel.
  • Damit der Steigkeil in dieser Stellung nicht klappert, kann eine Feststellung mit einer geeigneten Rasteneinrichtung vorgesehen sein.
  • In Fig.3 und 4. ist angedeutet, daß das Lager c bei m etwas über den Ski hinaus verlängert ist und eine seitliche Ausnehmung o an der Stelle besitzt, in welche dann der Klapphebel g eintritt, wenn er in die Stellung gemäß Fig. 3 und q. gebracht wird. Der Rand der Ausnehmung verhindert alsdann, daß der Klapphebel g und mit ihm, der Steigkeil f nach oben klappt.
  • Natürlich sind auch andere Arten der Lagerung und der Festhaltung des Steigkeils anwendbar, besonders dann, wenn kein Wert darauf gelegt wird, daß der Steigkeil f auch bei Nichtgebrauch, mit dem Ski verbunden bleibt, sondern wenn er beispielsweise samt Hältevorrichtung bei Nichtgebrauch einfach abgenommen und in die Tasche gesteckt werden soll.
  • So könnten z.B. an Stelle eines geschlossenen Lagers c auch zwei Vorsprünge irgendwelcher Art auf dem Skirücken angebracht sein, zwischen denen dann der eine Bügelschenkel liegt. Auch andere wie bügelartige Haltevorrichtungen sind anwendbar. Nur müssen sie von der Oberseite des Ski her über die Seitenflächen des Ski heruntergreifen, um den Steigkeil f in seiner wirksamen Lage festzuhalten.
  • Dem Steigkeil f kann je nach Erfordernis verschiedene Größe und Gestalt gegeben werden. Bewährt hat sich die gezeichnete Gestaltung mit einer konvexen Fläche nach vorn und einer etwas konkaven Fläche nach hinten und der ebenfalls aus der Zeichnung ersichtlichen Neigung dieser Flächen.
  • Ausschwingbarkeiü oder Abnehmbarkeit des Steigkeiles f können ebenfalls in anderer Weise erreicht sein, ebenso die Einrichtungen zum Sichern der jeweiligen Stellung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcFIR r. Steigkeil für Skier, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Längsbohrung drehbar und abnehmbar auf den einen Schenke: eines U-förmigen Bügels (e) aufgeschoben. ist, dessen anderer, gleichgerichteter Schenkel in einem auf dem Skirücken befestigten Lager (c) schwingbar und quer zum Ski (a) verschieblich ist, wobei der. Bügel geschlossen werden kann durch einen am einen Schenkel angelenkten, über die Skiwange greifenden und mit dem anderen Schenkel zu verbindenden Klapphebel (g), derart, daß hierbei der Steigkeil (f) in der Gebrauchslage an der Laufsohle des Ski festgehalten wird, nach Aufklappen des Hebels (g) aber samt dem Bügel vom Ski abgenommen werden kann.
  2. 2. Steigkeil nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Klapphebel (g) in Schließlage über ein sperrklinkenartig gestaltetes. Ende (i, k) des den Steigkeil (f) tragenden Bügelschenkels greift und hierdurch in seiner Schließlage gesichert ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Sichern des Steigkeiles. nach Anspruch z in der Nichtgebrauchslage, dadurch gekennzeichnet, daß bei hochgeschenktem Bügel und auf dem Skirücken liegendem Steigkeil der Klapphebel (g) des Bügels durch einen Schulteransatz (h) des Lagers (c) am Umklappen verhindert ist, solange sich der Klapphebel (g) in seiner Schließlage befindet.
DEB168319D 1935-01-18 1935-01-19 Steigkeil fuer Skier Expired DE652941C (de)

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DE2107363X 1935-01-18
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DE652941C true DE652941C (de) 1937-11-10

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