DE653745C - Drehbankmitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen - Google Patents

Drehbankmitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen

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DE653745C
DE653745C DEF79429D DEF0079429D DE653745C DE 653745 C DE653745 C DE 653745C DE F79429 D DEF79429 D DE F79429D DE F0079429 D DEF0079429 D DE F0079429D DE 653745 C DE653745 C DE 653745C
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DE
Germany
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claws
workpiece
driver
centers
turning
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Expired
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DEF79429D
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Forkardt Deutschland GmbH
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Paul Forkardt GmbH and Co KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs
    • B23B33/005Drivers with driving pins or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Das Überdrehen von Werkstücken zwischen den Spitzen einer Drehbank erfordert außer der durch die Spitzen gegebenen Abstützung noch die Mitnahme des Werkstückes gegen den Schnittwiderstand des Drehstahles. Die meist verwendeten Mitnehmer, Drehherzen oder Gesperremitnehmer haben den Nachteil, daß sie stets das Werkstück auf eine gewisse Länge überdecken, so daß es nicht möglich ist, dasselbe in einer Aufspannung auf seiner ganzen Länge zu überdrehen.
Bei Werkstücken mit nicht ganz runden Enden mit Vor- oder Rückspringen; kann meist leicht eine unmittelbare (positive) Mitnähme angewendet werden. Werkstücke mit Höhlungen werden vielfach durch sog. Krausköpfe, das sind verzahnte Kegel, mitgenommen. Für volle Werkstücke ist auch das Umgekehrte bekannt, man spricht von sog.
Hohlkrausköpfen, bei denen allerdings infolge des unbedingt notwendigen Übergreifens des Hohlkegels über das Werkstückende ein Stück nicht ganz bearbeitet werden kann.
Es sind auch bereits Mitnehmer bekannt, die das Werkstück von der Stirnseite her antreiben, in dem Falle durch einen Druck der Reitstockspindel gegen Mitnehmerkrallen gepreßt werden, die mit der Maschinenspindel verbunden sind. Die Körnerspitze darf dann nur einen Teil des Gesamtdrucks aufnehmen, weil sonst die Mitnahme nicht gesichert ist. Sie wird deshalb achsig verschiebbar und federnd nachgiebig angeordnet. Diese bekannte Anordnung hat jedoch .noch einen Nachteil, der ihre Verwendung bei größerer Ausführung und Leistung ausschließt. Bei nicht genau senkrecht zur Drehachse abgestochenen Werkstücken wird stets ein einseitiges Anliegen der Mitnehmer und darum eine einseitige Belastung der Körnerspitze erfolgen. Bei größeren Leistungen ist daher ein Ausgleich der Spannstellen gegeneinander notwendig. Hier setzt die Erfindung ein.
Die Abbildung zeigt die neue Vorrichtung in Abb. ι im Längsschnitt,
Abb. 2 in Stirnansicht,
Abb. 3 in Seitenansicht.
Das Werkstück 1 ist in üblicher Weise zwischen den beiden Spitzen 2 und 3 aufgenommen. Die Spitze 2 ist jedoch nicht starr in der Spindel 4 befestigt, sondern ruht in einem federbelasteten Kolben 5, der im Körper 6 des Mitnehmers achsig beweglich angeordnet ist. Das Werkstück stützt sich auf dieser Seite außer auf der Spitze 2 noch auf zwei harten, mit scharfen, radial gerichteten Schneiden versehenen Einsätzen 7 ab. Diese beiden
Einsätze sitzen in einem halbzylindrischien Körper 8, der im 'Körper 6 des Mitnehmers : derartig gelagert ist, daß. er eine pendelnde Bewegung in der Ebene der beiden Einsatz-.' schneiden ausführen kanin. Die Spindel g ä$f~ ■ Reitstockes wird an Stelle des sonst üblicheßi Handrades mit Mutter und Spindel durch deri: Kolben eines Druckflüssigkeits- oder Druckluftzylinders ίο bewegt. Dieser Kolben übt
ίο über die Spitze 3 einen gleichbleibenden achsigen Druck auf das Werkstück 1 aus, welcher durch die Schneiden der Einsätze 7 aufgenommen wird. Durch die pendelnde Einstellung des Teiles 8 wird der Druck gleichmäßig auf beide Einsätze verteilt und eine einseitige Belastung der Spitze 2 vermieden. Die Schneiden drücken sich in die Stirnfläche des Werkstückes ein und sind daher in der Lage die Drehkraft, der Spindel auf dasselbe zu übertragen. Der von dem Kolben des Zylinders 10 auf das Werkstück ausgeübte achsige Druck läßt sich bequem auf die im einzelnen Falle notwendige Höhe einstellen und mittels eines Druckmessers überwachen. Die sonst häufig eintretende Drucksteigerung bei Erwärmung des Werkstückes ist ausgeschlossen, da die Reitstockspindel bei Längenänderung ohne weiteres auszuweichen vermag, ohne daß die Mitnahrnekraft hierdurch verringert wird. Der durch, die gezeichnete Feder auf dem Kolben 5' und damit auf die Körnerspitze 2 ausgeübte Druck geht von der Druckkraft des Zylinders ι ο ab und darf infolgedessen nur einen Bruchteil des letzteren betragen, weil für die Mitnahme nur der Überschuß der Zylinderkraft über den von der linken Körnerspitze ausgeübten
".Druck in Frage kommt. Bei größeren Aus-
.'.iührungen tritt an die Stelle der Feder zweck-'rjiößig !ebenfalls ein Druckflüssigkeits- oder ■Druckluftzylinder von entsprechend kleinerem Durchmesser als der Zylinder 10. Beide Zy-
,linder werden dann aus einer Leitung gespeist, so daß beim Steigern oder Vermindern des Druckes das Kraftverhältnis stets das gleiche bleibt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Drehbankmitnehmer für das Drehen zwischen Spitzen, der an der Stirnseite des Werkstückes mit sich in dieses 'einpressenden Mitnehmerkrallen angreift und gleichzeitig das Werkstück durch eine gegenüber diesen Krallen federnd nachgiebige Körnerspitze abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit radialen Schneiden versehene Mitnehmerkrallen (7) vorgesehen sind, die zu beiden Seiten der Körnerspitze (2) an 'einem Ausgleichskörper (8) angebracht sind, den die Körnerspitze in meiner Aussparung durchdringt und der zur Erzielung des Druckausgleichs an den Mitnehmerkrallen in zylindrischen Lagerflächen um eine zur Spindelachse und zu der Verbindungslinie der beiden Mitnehmerkrallen senkrechte Achse frei beweglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF79429D 1935-05-25 1935-05-25 Drehbankmitnehmer fuer das Drehen zwischen Spitzen Expired DE653745C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823559C (de) * 1950-06-16 1951-12-03 Hermann Reitz Drehbank-Zentrierkoerner und Mitnehmervorrichtung
DE847672C (de) * 1950-08-01 1952-08-25 Emil Neidlein Zentrierspitze fuer Werkzeugmaschinen-Spindeln
DE949438C (de) * 1951-11-22 1956-09-20 Eugen Gauch Drehbankspitze
DE1288873B (de) * 1962-11-05 1969-02-06 Woerner Friedrich Wilhelm In die Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine einsetzbare Mitnehmerspitze
US3645154A (en) * 1970-02-24 1972-02-29 Remington Arms Co Inc Chuck for lathe, grinding or milling machine

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