DE653760C - Fahrspielzeug mit Einrichtungen fuer die Laufraeder zum selbstaendigen Kurvenfahren - Google Patents

Fahrspielzeug mit Einrichtungen fuer die Laufraeder zum selbstaendigen Kurvenfahren

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DE653760C
DE653760C DEP72510D DEP0072510D DE653760C DE 653760 C DE653760 C DE 653760C DE P72510 D DEP72510 D DE P72510D DE P0072510 D DEP0072510 D DE P0072510D DE 653760 C DE653760 C DE 653760C
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Germany
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cornering
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DEP72510D
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FRIEDRICH PFOERTSCH
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FRIEDRICH PFOERTSCH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Fahrspielzeug mit Einrichtungen für die Laufräder zum selbständigen Kurvenfahren Fahrspielzeug mit Steuerung und Kurvenfahrteinrichtung für die vorderen Laufräder sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. jedoch beruhen diese Kurvenfahrteinrichtungen meist nur auf einer durch Kurvenscheiben o. dgl. betätigten, teilweise selbsttätigen Steuerung der Achse der Vorderräder zur Auslösung der jeweiligen Fahrtrichtung des Fahrzeuges.
  • Diese bekannten mechanischen Kurv enfahrteinrichtungen durch Steuerung der Achse der Vorderräder sind jedoch äußerst verwickelt und verlangen außerordentlich genau arbeitende Kurvenfahrteinrichtungen. Beim Fahrspielzeug nach der Erfindung wird das Fahrt- und Steuerungsprinzip der Fahrzeugräder in einfacher Weise, unabhängig von der Achssteuerung der Vorderräder, durch die wahlweise Blockierung der angetriebenen hinteren Laufräder in Verbindung mit einer Einrichtung zum wahlweisen, selbsttätigen Lenken der Vorderräder gelöst.
  • Nach der Erfindung ist nämlich die vom ablaufenden Triebwerk beeinfiußte Achse der hinteren Fahrzeugräder zur Veränderung des hinteren Fahrzeugdreh- oder -wendepunktes beim Kurvenfahren mit einer zeitweise den Umlauf des einen Hinterrades hemmenden Fliehkraftkupplung versehen, während die beiden Vorderräder an frei beweglichen, abgewinkelten Achsstummeln zur allseitigen Lenkung des Fahrzeuges befestigt sind.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. A die Draufsicht auf das Fahrspielzeug in einer Lage bei gerader Fahrtrichtung; in Abb. B ist die Draufsicht auf das Fahrspielzeug beim Wenden oder Kurvenfahren angegeben. Abb. C zeigt die Innenseite des hinteren, angetriebenen Laufrades mit der Fliehkraftkupplung nach der Erfindung, während Abb. D einen Schnitt durch die Laufradanordnung nach Abb. C erkennen läßt. Abb. E zeigt die Innenseite eines vorderen Laufrades mit der Lenkeinrichtung nach der Erfindung, während die Abb. F, G, H die Einrichtung der Blockierung mit Exzenter und Blockierhebel in Verbindung mit dem ablaufenden Federtrieb«,erlz erkennen lassen.
  • Das am Fahrzeugrahmen i angebrachte Federlaufwerk a trägt die getriebene Laufradachse 3, an welcher die beiden hinteren angetriebenen Laufräder 4. und 5 befestigt sind. Das getriebene Laufrad .4 ist mit seiner Achse 3 starr bei 13 verbunden, während das andere getriebene Laufrad 5 frei beweglich durch eine Fliehkraftkupplung 12 jeweils zuln angetriebenen Laufrad wird.
  • Der vordere Laufräderträger 16, welcher um die Achse 14 am Fahrzeugrahmen i drehbar befestigt ist, trägt die beiden vorderen Laufräder, welche jedes für sich an entsprechend ausgebildeten Winkelachsen i; schwenkbar eingerichtet sind.
  • Zur Betätigung der am hinteren Laufrad jeweils angreifenden Fliehkraftkupplung ist über einen Exzenter 9, welcher vom Federlaufwerk a angetrieben wird, ein Blockierhebel io, 8 vorgesehen, der wahlweise mit seinem hinteren, abgewinkelten Ende 8 durch Blockierung des Stiftes 7 am Laufrad 5 die Kupplung 12 auslöst.
  • Bei der Bewegung des Fahrspielzeugs über den Boden sind in dem einen Falle durch die Kraft des ablaufenden Federwerkes 2 die beiden Hinterräder, und zwar beim Geradeausfahren, nach Abb. A mit der Triebachse 3 starr verbunden, bzw. ist das Laufrad 5 gekuppelt. Diese starre Verbindung beim Laufrad 5 wirkt in diesem ersten Falle auf die Fliehkraftkupplung 12, welche am Laufrad 5 schwenkbar aufgehängt ist, wobei das als Gewicht ausgebildete halbkreisförmige Kupplungsende durch die Umdrehungen des Laufrades nach außen geschleudert wird, ünd somit mit der Sperrnase 22 in das mit der Triebachse 3 fest verbundene Sperrad i i sich einhängt. Da andererseits die Achsstummel 17 der beiden Vorderräder 6 im Winkel abgebogen sind und dadurch ihr waagerechter Schwenkpunkt 21 nach vorn verlegt. ist, lenken die beiden Vorderräder in diesem Falle selbsttätig durch eigene Kraft in die gerade Fahrtrichtung ein.
  • Wird dagegen das Laufrad 5 durch die zusätzlich angebrachte Exzentereinrichtung g über den Blockierhebel 8, io am Auslösestift blockiert (Abb. B), so wird die Fliehkraftkupplung 12 ausgelöst, und damit wird auch das Laufrad 5 von der Achse 3 frei, welches mit dem Fliehkrafthebel 12 verbunden ist, während sich die Achse 3 mit dem festverbundenen Laufrad 4 unbehindert im Kreise um den Drehpunkt 15, welchen das blockierte Rad 5 darstellt, weiterbewegt. In diesem zweiten Falle richten sich die beiden Vorderräder 6 durch ihre entsprechende waagerechte Drehpunktverlagerung selbsttätig in die kreis-"föTmige Bewegung nach Abb. B ein.
  • Das . Fahrzeug fährt mithin eine Kurve, bis die vorübergehende Blockierung über den Exzenter 9 entsprechend dem Ablauf des Federwerkes wieder aufgehoben ist. Die Sperrnase des Fliehkrafthebels 12 kuppelt sodann durch die auftretende Schwungkraft däs Laufrad 5 wieder mit der Triebachse 3, °sö' daß sich auch die beiden Vorderräder 6 in gerader Fahrtrichtung einrichten.
  • Das Fahrspielzeug nach der Erfindung kann auch mit einer Fliehkraftkupplung an beiden Hinterrädern, also auch an Rad 4, ausgerüstet sein, so daß wahlweise und abwechselnd eines der beiden Hinterräder blockiert werden kann, wodurch entsprechende Links- oder Rechtskurvenrichtung des fortlaufenden Fahrspielzeuges ausgelöst werden kann.
  • Der Einfachheit halber ist in der Zeichnung nur ein Hinterrad als Blockierrad ausgebildet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE ; i. Fahrspielzeug mit Einrichtungen für die Laufräder zum selbständigen Kurvenfahren, dadurch gekennzeichnet,, daß die vom ablaufenden Triebwerk beeinflußte Achse der hinteren Fahrzeugräder zur Veränderung des hinteren Fahrzeugdreh-oder -wendepunktes beim Kurvenfahren mit einer zeitweise den Umlauf des einen Hinterrades hemmenden Fliehkraftkupplung versehen ist und daß die beiden Vorderräder an frei beweglichen, abgewinkelten Achsstummeln zur allseitigen Lenkung des Fahrzeuges befestigt sind.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kurvenfahrt .die beiden hinteren angetriebenen Laufräder abwechselnd und wahlweise mit einer zeitweise den Umlauf des einen Hinterrades hemmenden Fliehkraftkupplung versehen sind.
DEP72510D 1936-01-19 1936-01-19 Fahrspielzeug mit Einrichtungen fuer die Laufraeder zum selbstaendigen Kurvenfahren Expired DE653760C (de)

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DE653760C true DE653760C (de) 1937-12-02

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DE (1) DE653760C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965720C (de) * 1948-10-02 1957-06-13 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Laufwerk und Lenkvorrichtung
DE1084621B (de) * 1958-03-29 1960-06-30 Hans Sueltmann Fahrzeuglenkung fuer Kinderspielfahrzeuge
US3968593A (en) * 1974-08-22 1976-07-13 Lin Shi Tron Variable-inertia flywheel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965720C (de) * 1948-10-02 1957-06-13 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Laufwerk und Lenkvorrichtung
DE1084621B (de) * 1958-03-29 1960-06-30 Hans Sueltmann Fahrzeuglenkung fuer Kinderspielfahrzeuge
US3968593A (en) * 1974-08-22 1976-07-13 Lin Shi Tron Variable-inertia flywheel

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