DE654057C - Elektrisch angetriebener Saugluftinsektenfaenger - Google Patents
Elektrisch angetriebener SaugluftinsektenfaengerInfo
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- DE654057C DE654057C DEH140613D DEH0140613D DE654057C DE 654057 C DE654057 C DE 654057C DE H140613 D DEH140613 D DE H140613D DE H0140613 D DEH0140613 D DE H0140613D DE 654057 C DE654057 C DE 654057C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/06—Catching insects by using a suction effect
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrisch angetriebenen Saugluftinsektenfänger, vor dessen
Gebläse ein elektrisches Gitter zum Töten der Insekten sowie ein Behälter zur Aufnahme
derselben angeordnet ist.
Saugluftgebläse mit vorgeschaltetem elektrisch geladenem Gitter sind zum Einfangen
und Töten von Insekten bekannt. Bei diesen Vorrichtungen können die Insekten aber durch
das elektrisch geladene Gitter hindurch entweder unmittelbar an den Gebläseflügel gelangen
und werden von diesem zerschlagen, wobei sie das Gebläse verschmutzen, oder aber
sie gelangen in einen zwischen Gitter und Saugluftgebläse angeordneten Auffangbehälter.
Das Gitter muß hierbei so weitmaschig sein, daß die Insekten hindurchgelangen können,
wodurch die Gefahr besteht, daß ganz kleine Insekten nach Ausschalten des Saug-
ao luf tgebläses wieder ins Freie gelangen können. Außerdem ist die Auswechselung bzw. Entleerung
des Auffangbehälters umständlich.
Mit 'dem Gegenstand der Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Bei diesem
ist das Gitter in 'dem kurzen Verbindungsstück zwischen einem kapselartigen Sammelbehälter
und dem Gebläse vorgesehen und beispielsweise in den Stromkreis des Gebläsemotors
eingeschaltet. Die getöteten Insekten können dadurch ohne weiteres vom Gitter in
den Sammelbehälter fallen. Diese Anordnung vereinfacht außerdem die Bauweise des
Insektenfängers, nimmt wenig Platz weg und ermöglicht Laien, Kindern, gebrechlichen Personen
u. dgl. eine gefahrlose Bedienung" des Insektenfängers sowie eine stets einfache und
schnelle Entleerung des Auffangbehälters. Aus der Einschaltung des Gitters in den
Stromkreis des Gebläsemotors ergibt sich eine stete Überwachungsmöglichkeit des Gitters,
da das Laufgeräusch des Gebläsemotors anzeigt, daß das Gitter unter Strom steht.
Soll der Insektenfänger an Decken o.dgl. in Aufenthaltsräumen für Menschen oder Tiere
(Krankenhäusern, Lebens- und Genußmittelfabriken, Küchen, Fleischereien oder sonstigen
Nahrungsmittelgeschäften, Gaststätten, Wohnräumen, insbesondere auf dem Lande, sowie
Viehställen) aufgehängt werden, so wird die Saugöffnung als abnehmbare, an dem Sammelbehälter
befestigte Glocke ausgebildet, in der in bekannter Weise eine zur Aufnahme von Ködermitteln dienende Schale eingehängt ist.
Durch diese Anordnung wird im Gegensatz zu den bekannten, mit Lock-, Betäubungs- oder
Vernichtungsmitteln arbeitenden Fängern in Verbindung mit dem dem undurchlässigen
Gitter vorgelagerten Behälter eine Gewähr dafür geboten, daß die einmal gefangenen Insekten
nicht wieder in unangetastetem, verletztem oder betäubtem Zustand aus dem Fänger
entweichen können. Der Fänger hat das gewohnte und nirgends störende Aussehen
eines Beleuchtungskörpers und gewöhnlich nur die Größe der bekannten Heißluftduschen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Zwischen dem Saugluftgebläse A und dem Behälter B zum Auffangen der verendeten Insekten
ist am Ende des kurzen Verbindungs-
Stückes das Haarsieb B eingesetzt, welches im Stromkreis des Antriebselektromotors für das
Saugluftgebläse liegt. Der Behälter B ist kapselartig mit abnehmbarem Deckel ausgebildet.
An den Behälter B schließt sich ein, Krümmer Ή mit öffnung nach unten an. Die '■
untere öffnung / dieses Krümmers ist wulstartig nach Art der bei Beleuchtungskörpern
üblichen Lampenfassungen mit mehreren
ίο radial verstellbaren Schrauben K ausgebildet.
Die Fassung J, K trägt eine Milchglasglocke C1 die in ihrer Form den bei elektrischen
Beleuchtungskörpern üblichen Glasglocken gleicht. In der unteren öffnung dieser
Glasglocke C hängt an beispielsweise drei kleinen Ketten oder sonstigen Verbindungsgliedern
L eine kleinere Milchglasschale D. Auf der letzteren sind verschiedenartig
riechende chemische Köder G angebracht, die für den menschlichen Geruchsinn nicht wahrnehmbar
sind. Die Glasschale D ist derart in der Glasglocke C aufgehängt, daß ihr
oberer Rand einige Millimeter in den von der . Glasglocke C umschlossenen Raum hineinragt.
Hierdurch ist zwischen Glasglocke und Glasschale ein Zwischenraum gebildet, der
den Insekten bequemen Zuflug zu den Ködern
läßt. Die Insekten werden durch den Duft der Köder angelockt, gelangen durch den ringförmigen
Spalt zwischen Glasglocke C und Glasschale D3 setzen sich auf die Köder oder
tummeln sich unter der Glocke C. Erfahrungsgemäß schwärmen die Insekten nicht
rückwärts zurück.
Der Insektenfänger wird an einem Haken M wie ein Beleuchtungskörper aufgehängt. Der
Elektromotor des Saugzuggebläses A wird durch das Kabel F gespeist, das entweder fest
.verlegt oder mit einem Stecker zum Anschluß äh einen Steckkontakt ausgerüstet sein kann.
VönZeit zuZeit wird das Saugzuggebläse gegebenenfalls durch einen Zeitschalter in Gang
gesetzt. Hierdurch werden die Insekten an das mit elektrischem Strom aufgeladene
Haarsieb E gezogen und getötet. Sie fallen dann in den kapseiförmigen Auffangbehälter
B1 der beliebig oft entleert werden kann.
Claims (2)
1. Elektrisch angetriebener Saugluftinsektenfänger, vor dessen Gebläse ein
elektrisches Gitter zum Töten der Insekten sowie ein Behälter zur Aufnahme
derselben angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das beispielsweise in den
Stromkreis des Gebläsemotors eingeschaltete Gitter in dem kurzen Verbindungsstück
zwischen einem kapselartigen Sammelbehälter (B) und dem Gebläse (A)
vorgesehen ist.
2. Aufhängbarer Saugluftinsektenfanger
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung als abnehmbare, an
dem Sammelbehälter befestigte Glocke (C) ausgebildet ist, in der in bekannter Weise
eine zur Aufnahme von Ködermitteln dienende Schale (D) eingehängt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH140613D DE654057C (de) | 1934-07-08 | 1934-07-08 | Elektrisch angetriebener Saugluftinsektenfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH140613D DE654057C (de) | 1934-07-08 | 1934-07-08 | Elektrisch angetriebener Saugluftinsektenfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654057C true DE654057C (de) | 1937-12-09 |
Family
ID=7178489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH140613D Expired DE654057C (de) | 1934-07-08 | 1934-07-08 | Elektrisch angetriebener Saugluftinsektenfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654057C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9213955U1 (de) * | 1992-10-15 | 1993-02-25 | Pawlik, Norbert, 8000 München | Vorrichtung zum Schutz vor Insekten |
-
1934
- 1934-07-08 DE DEH140613D patent/DE654057C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9213955U1 (de) * | 1992-10-15 | 1993-02-25 | Pawlik, Norbert, 8000 München | Vorrichtung zum Schutz vor Insekten |
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