DE654441C - Vorrichtung zum wahlweisen Wiedergeben von zwei Lichttonaufzeichnungen - Google Patents

Vorrichtung zum wahlweisen Wiedergeben von zwei Lichttonaufzeichnungen

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DE654441C
DE654441C DEB169723D DEB0169723D DE654441C DE 654441 C DE654441 C DE 654441C DE B169723 D DEB169723 D DE B169723D DE B0169723 D DEB0169723 D DE B0169723D DE 654441 C DE654441 C DE 654441C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum wahlweisen Wiedergeben von zwei Lichttonaufzeichnungen Lichttonwiedergabegeräte zur Abtastung von Tonstreifen mit den am meisten gebräuchlichen Lichttonaufzeichnungen sind zur Genüge bekannt, wie auch solche für die Abtastung von Gegentaktaufzeichnungen. Da aber die Gegentaktaufzeichnung der normalen Tonaufzeichnung gegenüber fast keine Verzerrungs- und Grundgeräusche aufweist, würde man ohne weiteres dieser den Vorzug bei der Aufnahme geben. Es ist jedoch dies nicht möglich, da alle bisher gelieferten und im Betrieb befindlichen Wiedergabeapparaturen keine Gegentaktaufzeichnung ohne weiteres wiedergeben können. Selbst wenn man diese Apparaturen dafür umstellen würde, wäre es nicht möglich, den Übergang von der einen zur anderen Tonaufzeichnung zu überbrücken, weil dann immer beide Möglichkeiten zur Wiedergabe vorhanden sein müßten.
  • Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur wahlweisen Wiedergabe von zwei Lichttonaufzeichnungen vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die beiden Photozellen, die beim Vorhandensein einer Gegentakttonaufzeichnung in bekannter Weise in Gegentaktschaltung liegen, beim Umschalten auf Wiedergabe einer üblichen Tonaufzeichnung parallel geschaltet sind. Unter üblichen Tonaufzeichnungen sind die allgemein in Anwendung befindlichen einspurigen Tonaufzeichnungen zu verstehen, die sich wiederum in verschiedene Schriftarten, z. B. Sprossen- oder Amplitudenschrift, untergliedern. Durch die erfindungsgemäße Anordnung soll ein Zusatzgerät zur Wiedergabe Verwendung finden, welches für beide Tonschriftarten durch einfache Umstellung brauchbar gemacht werden kann. Durch die Erfindung wird daher eine Bereicherung der Technik dahingehend erzielt, daß eine Übergangsmöglichkeit für die Filmindustrie geschaffen wird und die überlegenen Gegentaktaufzeichnungen neben normal aufgenommenen Filmen wiedergegeben werden können.
  • Das Wiedergabegerät läßt sich naturgemäß als Zusatzgerät für bisher normal ausgerüstete Projektoren verwenden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Ansicht von oben schematisch dargestellt, wobei der Übersicht halber die mechanischen Teile fortgelassen sind.
  • Bei i befindet sich die Lichtquelle, deren Strahlen durch den Kondensor z eimM mechanischen Spalt 3 beleuchten, der durch Objektiv q. in bekannter Weise auf dem über die Rolle 6 laufenden Tonträger 5 als feine Lichtlinie verkleinert abgebildet wird. Hinter dem Tonträger ist an Stelle der bisher benutzten Photozelle eine weitere Optik eingeschaltet. Das Objektiv 7 vergrößert den beleuchteten Teil der Tonspur durch das Prisma ä. Auf den Winkelspiegel 9 wird dies vergrößerte Tonspurbild halbiert und auf je eine lichtempfindliche Zelle io und ii geworfen. Die Schaltung der lichtempfindlichen Zellen ist als bekannt vorausgesetzt und daher nur schematisch angedeutet. Wichtig ist bei dieser Anordnung der doppelpolige Umschalter 1z zwischen Verstärkereingang 13 und Photozellen. Dadurch erst ist die wahlweise Verwendung ermöglicht. In der Darstellung zeigen die ausgezogenen Linien die Gegentaktschaltung der Zellen io und ii, währeii@l die punktierten Linien die parallele Schal` tung der Zeilen zeigen. Somit können beide Tonschriftarten mit der gleichen Apparatur durch augenblicklicheUmschaltung wahlweise zur Wiedergabe gelangen.
  • Der gestrichelt eingegrenzte Teil kann am Wiedergabegerät angebaut sein oder aber in einem besonderen Gehäuse am Verstärkereingang sich befinden.
  • Statt der beiden Photozellen kann auch eine Photozelle mit zwei Kathoden und einer Anode im gemeinsamenGlasgehäuseVerwendung finden. Die Ankoppelung einer solchen Zelle ist bereits bekannt. Aber auch hierbei dient der Schalter für beide Tonschriftabtastungen,wie oben beschrieben. Die beiden Halbwellen können dabei in einem Gegentakttransformator vereinigt oder auf zwei im Gegentakt geschaltete Röhren in bekannter Widerstands-oder galvanischer Kopplung geschaltet werden. Bei vorhandenen Wiedergabegeräten wird zweckmäßig die für Normaltonschrift notwendige Photozelle entfernt und an deren Stelle die dargestellte optische Zwischenanordnung angebracht. Dadurch ist die Zerlegung der Tonspur in zwei Hälften möglich und die Verteilung auf zwei lichtempfindliche Zellen oder Zellenkreise vorhanden. Der mechanische Aufbau der einzelnen Teile und die zweckentsprechende Zusammenstellung zum vorhandenen Gerät ist durch -die erfindungsgemäßeDarstellung jedemFachmann geläufig.

Claims (1)

  1. PATEN TANs.rRUCZZ Vorrichtung zum wahlweisen Wiedergeben von zwei Lichttonaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Photozellen, die beim Vorhandensein einer Gegentakttonaufzeichnung in bekannter Weise in Gegentaktschaltung liegen, beim Umschalten auf Wiedergabe einer üblichen Tonaufzeichnung parallel geschaltet sind.
DEB169723D 1935-05-12 1935-05-12 Vorrichtung zum wahlweisen Wiedergeben von zwei Lichttonaufzeichnungen Expired DE654441C (de)

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