DE655626C - Bassmechanik fuer Handharmoniken - Google Patents

Bassmechanik fuer Handharmoniken

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DE655626C
DE655626C DES119471D DES0119471D DE655626C DE 655626 C DE655626 C DE 655626C DE S119471 D DES119471 D DE S119471D DE S0119471 D DES0119471 D DE S0119471D DE 655626 C DE655626 C DE 655626C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Baßmechanik für Handharmoniken Es sind Baßmechaniken für Handharmoniken bekannt, bei denen die zur Begleitteig dienenden Knopftasten nach Einschaltung einer besonderen Mechanik unter gleichzeitiger Ausschaltung der gekoppelten Akkordmechanik auch zum Spielen einer gebrochenen Begleitung nutzbar sind.
  • Bei diesen. Handharmoniken, bei denen auf den gleichen Tasten verschiedene Begleitakkorde möglich sind, erfolgt die Umschaltung von der 1Tollbegleitung auf die gebrochene Begleitung durch Verschiebung von Kupplungswellen oder ,anderen Kupplungsgliedern von einem Hebelschalter aus unter Beibehaltung der üblichen Knopftastenge stängeauf zusätzliche Ventilklappengestänge, Ein :anderer Weg besteht darin, in einem Wellenlager 24. um ihre eigenen Achsen drehbare Akkordwellen anzuordnen und diese gegeneinander in solcher Weise verschiebbar anzubringen, daß die erste, dritte, fünfte usw. Welle sich in, der einen und die zweite, vierte, sechste Welle sich in, der anderen Richtung bewegen können.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird nun ein dritter Weg beschritten, nämlich die Akkordkupplungswellen von der üblichen Zahl 1:2 ebenfalls auf die Zahl 24 zu verdoppeln, jedoch sämtliche Kupplungswellen nur drehbar und nicht verschiebbar anzuordnen, so daß hinter jeder drehbaren Akkordkupp-1 ungswelle eine nur drehbare Kupplungswelle für eine gebrochene Begleitung liegt, deren Finger einerseits mit dem Begleittongestänge kuppelbar, andererseits durch eigene Gestänge in den Bereich der Akkordklappengestänge gebracht sind und die Umstellung von der gekoppelten auf die gebrochene Begleitung durch Verschiebung .einer von den zweiteiligen Akkordklappengestängen durchsetzten Leiste erfolgt, welche die Akkordklappengestänge aus dem Bereich der Baßklappengestänge führt.
  • Diese Baßmechanik ergibt eine wesentlich geringere Bauhöhe als die der bekannten Mechaniken und ist unter Verwendung einer viel geringeren Anzahl von Stanzen und daher billiger herzustellen, während die Spielweise hemmungsfrei und effektvoller gestaltet wird.
  • Auf der Zeichnung ist der in Frage stehende Teil einer Handharmonika in Abb. i in Seitenansicht ;und in Abb. 2 in Rückansicht dargestellt. Hierbei ist mit a eine Ventilklappe für Bali, mit b eine Ventilklappe für Begleitung bezeichnet, welche selbstverständlich in der üblichen Vielzahl in mehreren Reihen vorgesehen sind.
  • Mit C ist eine Knopftaste für Baß, mit d eine Knopftaste für Begleitung bezeichnet, die ebenfalls in entsprechender Reihenzahl beim Gesamtinstrument vorgesehen sind.
  • Das Baßgestänge besteht für jeden Ton aus der Wellee mit dem daran befestigten oder ,aus einem Stück damit hergestellten Ständer/, der einerseits gelenkig mit der Tastenstange g, andererseits mit der Schiene b verbunden ist. Das Klappengestänge i wird vom Stift k der Schiene h mitgenommen. .
  • Das Gestänge für den Begleitton ist gebildet aus den Akkordgestängewellen 11, 12,V und der eingeschalteten Gestängewelle tn. Die-Ständer rl, r2, Y3 der Wellen 11, Z`',13 sind dilM;cil.#'@,u Mitnehmer ol, o2. @o mit der Schiene tE'°'"@.i;i n@ Eingriff, welche an die zur Begleittonknopf '@ taste rl. führende Stange p bei q angelenkt ist.
  • An dem Ständer r1 der Well;y 11 ist bei s die Schiene t angelenkt, welche zur Betätigung der Klappe b dient. Diese erfolgt durch die Gestängeteileal, ta=, die bei v gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Der Ständer w der eingeschalteten Gest'ängewelle in ist bei x mit der Schiene y gelenkig verbunden und durch den Stift o1 mit der Schienest koppelbar.
  • Sämtliche Schienen n, t, y, lt sind in Schlitzen von geeigneten Wänden, soweit sie diese durchsetzen, oder auf sonst geeignete Weise geführt, wie in Abb. i dargestellt ist, wobei. auch gemeinsame Schlitze als Führungen vorgesehen werden können, wie aus Abb. 2 für die Schienen it, t, lt entnommen werden kann.
  • Die Gestängeteile ulerstrecken sich durch geeignete Ausnehmungen° bzw. Schlitze der geeignet verschiebbaren Leiste z, die unter entsprechender Führung mit den übrigen Rahmenteilen der Handharmonika in Verbindung gebracht ist. Für die Verschiebung kann ein Hebelwerk mit Griff oder sonst eine leicht bedienbare Einrichtung in an sich bekamiter Weise vorgesehen sein.
  • Bei der Verschiebung der Schiene z von rechts nach links wird der Gestängeteilal aus der in Abb.2 mit vollen Linien dargestellten Lage in die mit gestrichelten Linien angegebene Stellung verdreht, so daß dadurch der Eingriff mit den Schienen 1 und li aufgehoben und der Eingriff mit der Schiene y hergestellt wird. Damit sind bei gebrochener Begleitung die Begleittongestänge aus dem Bereich der Baßgestänge geführt und somit die Begleittöne vom Baß abgeschaltet. In um-#,.@ekehrter Weise erfolgt bei Verschiebung ;der Schiene z nach rechts die Wiedereinschaltung des Basses.

Claims (1)

  1. PATE NTANsrri'c1-1r: i. Baßmechanik für Handharmoniken, bei der die zur gekoppelten Begleitung dienenden Knopftasten nach Einschaltung einer besonderen Mechanik, unter gleichzeitiger Ausschaltung der gekoppelten Akkordmedhanik auch zurrt Spielen einer gebrochenen Begleitung benutzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jeder nur drehbaren Akkordkupplungswelle (?l, 1=, 13) eine nur drehbare Kupplungswelle (In) für gebrochene Begleitung angeordnet ist, deren Finger (w) einerseits mit dem Begleittongestänge (a) kuppelbar, andererseits durch @eigene Gestänge (y) in den Bereich der Akkordklappengestänge gebracht sind und die Umstellung von der gekoppelten auf die gebrochene Begleitung durch Verschiebung einer von dem Akkordklappengestänge (ttl, tt2) durchsetzten Leiste (z) erfolgt, welche die Akkordklappengestänge aus dem Bereich der Baßklapp.engestänge (h) führt. z. Baßmechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur die unmittelbar mit der Schiebeleiste (z) in Eingriff stehenden, sich zweckmäßig in Einschnitte derselben einlegenden oberen Teile (a1) der zweiteiligen Akkordklappengestänge, die an die unteren Teile (aA) angelenkt sind, aus dem Bereich der Dauklappengestänge (h) verschwenkt werd-c 1i.
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DE (1) DE655626C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008557B (de) * 1954-04-26 1957-05-16 Fritz Schreiber Bassmechanik fuer Handharmoniken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008557B (de) * 1954-04-26 1957-05-16 Fritz Schreiber Bassmechanik fuer Handharmoniken

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